Elfen: Unterschied zwischen den Versionen
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Dieser zentrale Führer wird Camvaethol genannt. Seine Worte genießen stets besonderen Respekt, da sie große Weisheit widerspiegeln. Im Alltag jedoch bleibt er allen anderen Elfen gleich und lässt niemals Anmaßung oder Tyrannei sein Handeln bestimmen. | Dieser zentrale Führer wird Camvaethol genannt. Seine Worte genießen stets besonderen Respekt, da sie große Weisheit widerspiegeln. Im Alltag jedoch bleibt er allen anderen Elfen gleich und lässt niemals Anmaßung oder Tyrannei sein Handeln bestimmen. | ||
===Die Stadt der | ===Die Stadt der Eledhrim – Ered Luin=== | ||
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Von den Blicken der Menschen verborgen, leben die Elfen in ihrer eigenen Stadt | Von den Blicken der Menschen verborgen, leben die Elfen in ihrer eigenen Stadt im heiligen Tal, das den Namen Ered Luin trägt. Eingebettet in das Herz eines Bergmassivs, strahlt die Stadt Schönheit, Beständigkeit und Harmonie weit über die umliegenden Lande aus. | ||
Die Architektur ist prunkvoll, aber funktional und den militärischen Erfordernissen angepasst. Gemeinschaftsbauten und Wohnhäuser bestehen zumeist aus weiß-braunem Marmor, sind geschwungen gestaltet und fügen sich harmonisch in die Umgebung ein. Da Vertrauen innerhalb der Gemeinschaft großgeschrieben wird, bleiben die Türen der Häuser meist offen. Häufig teilen sich mehrere Familienmitglieder ein Haus. Junge Eledhrim werden oft in das Haus ihres Mentors aufgenommen, wo sie eine fürsorgliche und umfassende Betreuung erfahren. | |||
====Baumhäuser der Waldelfen==== | |||
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Die Wohnstätten der Waldelfen | Die Wohnstätten der Waldelfen sind unmittelbar in die Bäume eingebunden, die sie besonders schützen. Ihre Baumhäuser wirken, als seien sie organisch gewachsen, von der Natur selbst gewebt, und spiegeln die tiefe Verbundenheit der Lindil mit ihrem Lebensraum wider. | ||
====Empfang von Gästen==== | |||
Ein kleiner Teil des Tales wird gelegentlich genutzt, um Besucher zu empfangen, ohne die Geheimnisse des Hinterlandes preiszugeben. Auch nur ein kurzer Aufenthalt vermittelt den Gästen die tiefe Ruhe und den Frieden, die Ered Luin auszeichnen, ein Ort der Einkehr, der in der Welt seinesgleichen sucht. | |||
==Wesen == | ==Wesen == | ||
Version vom 30. Dezember 2025, 17:53 Uhr
Vorgeschichte
Maenas dîr echuia mi faer. - Wahre Kunst erwacht im Geist.
Von Tautropfen benetzte und golden schimmernde Haut erschien im farblichen Gleichklang mit der Morgensonne, als diese über den Bergen Ered Luins aufging und seine Bewohner weckte. Eine zierliche, hochgewachsene Gestalt, anhand der Silhouette als eine Frau erkennbar, schlug die Augen auf und ließ ihren Blick neugierig über das Tal schweifen.
Jungfräulich, noch nie von sterblichen Augen betrachtet, lag es vor ihr. Wissend lächelte sie, der sanfte Wind fuhr durch ihre Haare. In einer geschmeidigen Bewegung erhob sie sich und strich einzelne Strähnen hinter schlank und spitz geformte Ohren. Phanodain selbst hatte sie in ihren Träumen geführt, sie gelehrt, ihr Stärke und Weisheit gegeben, aber vor allem das Wissen, dass dieses Tal der Anfang war. Ruhig lag das Land vor ihr, hohes Gras und ein Meer aus Blumen und Bäumen, ihr Volk würde sich hier wohlfühlen.
Noch war es unberührte Natur, gut verborgen inmitten der Bergmassive Gerimors. Aber schon bald, und dessen war sich Elentári sicher, würden Türme zum Himmel ragen. Bis zur Ankunft der Anderen wäre alles bereit und dieser Ort würde weit mehr als nur eine Heimat werden können.
Gemeinsam mit ihrem Gefährten stimmte Elentári, die erste Camvaethol unter den Eledhrim, das Lied der Geburt an und so schufen sie eine neue Heimat für ihr Volk.
Lange Zeit währte der Frieden und die Eledhrim widmeten sich ganz ihren Künsten. Sei es durch ein Kleid, verziert von mannigfacher Stickerei, durch den zarte Gesang einer Bardin oder dem Glanz einer edel geschwungenen Waffe im Sonnenlicht, von einem Tänzer der Klinge geführt, als wäre sie ein Teil seiner selbst – in ihrem Schaffen dankten die Eledhrim den Göttern für ihre Gaben, indem sie nach Perfektion und Vollkommenheit strebten. Ein fast undurchdringlicher, mit dem Lied eng verwobener Wald schirmte sie besser von den anderen Völkern ab, als es jede Mauer vermocht hätte. Die Menschen nannten ihn Nebelwald. Für die Sinne der Sterblichen erschloss sich niemals sein wahres Gesicht und so kursieren viele Geschichten und Legenden über das Leben dort. In seinem Innersten hausen Geheimnisse der Schönheit und der Schrecken. Äste biegen sich, wenn man vorüber geht, bunte Lichtgeister huschen umher, so schnell, dass sie kaum ein menschliches Auge fassen kann und manchmal, ganz schwerfällig, spaziert unter lautem Ächzen ein riesenhafter Baum einher. Im Wald selbst schlägt ein unsichtbares Herz, ein eigener Wille, eine uralte Weisheit. Gerne verwirrt er jene, die ihn unerlaubt betreten, führt sie irr und schickt sie an dunkle Orte, von welchen noch Niemand je zurückgekehrt ist.
Als die Zeit der Bruderkriege kam, wurde diese Idylle jäh durch den Einfall der Orks gestört. Sirrende Pfeile rieselten auf die Angreifer hernieder, ihre Schützen verborgen durch die Baumwipfeln der hohen, dichten und uralten Bäume. Die Liedweber spannten ein Netz aus Nebel, um die Angreifer zu verwirren und die Vegetation zu befeuchten, auf dass die flammenden Fackeln der Orks gebändigt würden. In den üppigen Büschen, Farnen und Flechten lauerten unzählige Schlingen und Fallen. Wandelnde Bäume brachten mit ihren Wurzeln die Angreifer zu Fall, Irrlichter wiesen ihnen den falschen Weg.
Als der letzte Ork vertrieben war, segnete Eluive selbst jene, die den Wald so unnachgiebig verteidigt hatten. Fortan wachten die Lindil (Waldelfen) über das Gedeihen von Pflanzen und Tieren. Ihre grüne Hautfarbe ermöglichte ihnen, mit dem Wald eins zu werden und für das ungeübte Auge mit ihm zu verschmelzen. Immer wieder kommt es seitdem vor, dass im Volke der Eledhrim Kinder mit grüner Haut geboren werden, die besonders mit der Natur und dem Wald verbunden sind und über diese wachen. Ihre Zahl ist jedoch geringer als die der goldenen Geschwister, die dem alten Pfad folgen und voller Stolz ein Leben führen, welches durch die Maximen von Weisheit und Ästhetik geprägt wird.
Aussehen
„Glaur en elin síla mi chent lín.“ – In deinen Augen schimmert das Licht der Sterne.
Die goldschimmernde Haut der Eledhrim erinnert an die Sonne vor einem klaren, blau leuchtenden Himmel. Fein, makellos und ohne sichtbare Zeichen des Alterns wirkt ihr Erscheinungsbild zeitlos. Ihr langes, dichtes Haar tragen Elfen meist offen über die Schultern fallend oder kunstvoll gesteckt und geflochten. Zu festlichen Anlässen wird es mit Perlen und Edelsteinen geschmückt, welche das Licht in all seinen Farben brechen.
Die Haarfarben der goldenen Edhil (Hochelfen) zeigen sich überwiegend in hellen Blond- und Goldtönen. Bei jenen jedoch, die sich intensiv der Erforschung der Magie widmen, finden sich ebenso Nuancen von Blau bis hin zu hellem Silbergrau. Die Lindil hingegen, deren Haut in Grüntönen schimmert, tragen Haarfarben, die sie nahezu mit der Natur verschmelzen lassen: Grün- und Brauntöne dominieren ihr Erscheinungsbild.
Allen Elfen gemein sind die spitz zulaufenden Ohren sowie ihre hochgewachsene, grazile Gestalt. Zwar fehlt ihnen die rohe Körperkraft eines Edain (Menschen), doch übertreffen sie diesen deutlich an Geschicklichkeit, Schnelligkeit und Anmut. Die Kleinsten unter ihnen messen etwa 1,70 m, viele jedoch ragen mit bis zu zwei Metern über die Edain hinaus.
Da Haarfarben als Ausdruck des Segens der Elemente und der Naturgeister verstanden werden, färben die Eledhrim ihr Haar nur äußerst ungern und ausschließlich für kurze Zeiträume, etwa im Rahmen magischer Tarnung.
Die anmutige, feingliedrige Gestalt der Eledhrim spiegelt sich deutlich in ihrer Kleidung wider. Diese wird aus edelsten Stoffen gefertigt, nahezu ausschließlich von kundigen Händen des eigenen Volkes. Aufwendige Stickereien und feinste Verarbeitung sind dabei ebenso selbstverständlich wie eine harmonische Abstimmung von Schnitt und Material. Kleidung fremder Völker oder aus Menschenhand findet sich nur selten an ihnen – meist als bewusst gewähltes Zeichen der Wertschätzung gegenüber Gästen oder bei Besuchen anderer Völker. Dennoch ist jedem Eledhrim bewusst, dass die eigenen Stoffe, Schnitte und Metalle eine unvergleichliche Präzision und Detailtiefe aufweisen und daher stets bevorzugt werden.
Im Kampf tragen Elfen vornehmlich Leder, teils beschlagen, jedoch stets meisterhaft verarbeitet. Nahkämpfer hüllen sich in leichte, elegant geschmiedete Rüstungen, exakt auf ihren Wuchs abgestimmt. Schwere Plattenrüstungen, grobes Leder oder klobige Waffen anderer Völker widersprechen ihrer Natur und werden konsequent gemieden.
Ergänzt wird die Erscheinung häufig durch filigran gearbeiteten Schmuck, dessen Bedeutung weit über seinen ästhetischen Wert hinausgeht. Die Eledhrim legen großen Wert darauf, Würde, Eleganz und mitunter auch Erhabenheit ihres Volkes sichtbar zu machen. Entsprechend viel Sorgfalt widmen sie der Gestaltung ihres äußeren Erscheinungsbildes. Ein harmonisches Gesamtbild besitzt hohe Bedeutung, da es den Einklang mit dem Lied widerspiegelt, insbesondere bei der Wahl der Farben.
Die Lindil kleiden sich im Vergleich zu ihren goldenen Geschwistern praktischer und weniger opulent, vor allem bei Aufenthalten im Wald. Naturverbundene Farben werden bevorzugt, doch auch hier finden sich verspielte Details und eine schlichte, zurückhaltende Eleganz.
In manchen Fällen entscheiden sich Elfen zudem dafür, ihren Körper mit stilvollen Körperbildern zu schmücken und ihn so selbst zum Kunstwerk zu erheben. Häufig zeigen diese Motive der Natur oder Symbole einer besonderen Verbundenheit, welche die innere Haltung und den Lebensweg des jeweiligen Eledhrim widerspiegeln.
Augenfarbe
- Meist klar und leuchtend, mit auffälliger Tiefe
- Häufige Farben:
- Gold- und Bernsteintöne
- Verschiedene Blau- und Grauschattierungen
- Grünliche Nuancen, insbesondere bei naturverbundenen Lindil
- Die Augen wirken oft, als würden sie Licht reflektieren, was ihnen den sprichwörtlichen „Sternenglanz“ verleiht
Größe
- Kleinste bekannte Eledhrim (Elfe): ca. 1,70 m
- Durchschnittlich größer als Edain (Menschen)
- Viele erreichen eine Körpergröße von 1,85 m bis 2,00 m
- Schlanke, hochgewachsene Statur mit grazilem Körperbau
Alter
- Elfen altern äußerlich kaum sichtbar
- Erreichen früh körperliche Reife, behalten jedoch jahrhundertelang ein jugendliches Erscheinungsbild
- Lebensspanne:
- Mehrere Jahrhunderte bis Jahrtausende möglich
- Alter wird weniger in Jahren als in Erfahrung, Wissen und Verbundenheit mit dem Lied gemessen
Alterung und Sterblichkeit der Eledhrim
Der körperliche Alterungsprozess der Eledhrim verläuft von Natur aus stark verlangsamt. Ein Vertreter dieses zeitlosen Volkes erreicht erst mit etwa 100 Jahren die körperliche Reife eines Menschen (~16 Jahre). Mit zunehmendem Alter verlangsamt sich die Alterung weiter, sodass sowohl Edhil als auch Lindil selbst in hohem Alter ein jugendliches Erscheinungsbild bewahren.
Beim Tod eines Eledhrim bleibt ihre Seelenmelodie im Lied erhalten. In Notlagen kann sie von Liedkundigen als Ahne herbeigerufen werden. Die von Eluive gesegneten Lindil gehen mit ihrem Klang vollständig im Lied auf und fließen in die besondere Magie des Waldes ein.
Sprache und Namen
Wenn ein Elf spricht, wirkt seine Stimme auf Sterbliche wie ein melodisches Lied. Mit zwei Paar Stimmbändern ausgestattet, sind sie in der Lage, durch Zweistimmigkeit feine Bedeutungsnuancen in jedes Wort zu legen. Nur Elfen selbst beherrschen das Sindarin, ihre Hauptsprache, da es ein besonders feines Gehör und Sprachgefühl erfordert, Fähigkeiten, die kein anderes Volk besitzt.
Die Lindil (Waldelf) sprechen meist den Dialekt Isdira, der ebenfalls von allen Elfen verstanden wird. Neben Sindarin und Isdira kommt insbesondere bei Namen oder festen Redewendungen, wie dem bekannten Abschiedsgruß „Namárië“, die ältere Sprache Quenya zur Anwendung.
Bei der Namenswahl gilt:
- Ein Edhil (Hochelf) kann sich aus Sindarin und Quenya bedienen.
- Ein Lindil (Waldelf) wählt zwischen Isdira und Sindarin.
- Mehrteilige Namen folgen meist diesem Muster:
- Erster Name: Geburtstaufe
- Zweiter Name: kein Familienname, sondern ein Beititel, erworben durch besondere Taten, Wesenszüge oder Charakteristika
Besonderheit: Nur die Sprache Isdira verwendet Apostrophe in Namen.
Lebensweise
Lalaith lín leithia faer nín. - Dein Lachen befreit meinen Geist.
Streit oder Missgunst untereinander sind den Elfen gänzlich unbekannt, vielmehr leben sie in einer Gemeinschaft, die einer Familie sehr nahe kommt. Ihr Handeln ist durchwegs von ungewöhnlicher Rationalität geprägt. Reizbarkeit, Selbstherrlichkeit, provokatives Verhalten, all diese doch sehr menschlich anmutenden Züge sind den Elfen weitestgehend fremd. Vielleicht ist es jedoch gerade diese Unnahbarkeit, die den Menschen solche Angst einjagt.
Obwohl Elfen in ihrem Wesen wohl als rational zu beschreiben sind, sind ihnen Emotionen wie Liebe, Freundschaft und Trauer nicht unbekannt. Doch auch diese Gefühle werden von den Elfen eher vorsichtig betrachtet. Der Aufbau einer Freundschaft oder gar Liebesbeziehung kann gemessen an menschlichen Vorstellungen kleine Ewigkeiten dauern. Wut und Trauer sind die Emotionen, welche beim Anblick ihrer gefallenen Geschwister, den Letharen überwiegen. Hass ist ihnen weitestgehend fremd, wird jener doch als die Saat Alatars angesehen.
Das Auftreten der Eledhrim ist von Stolz und Erhabenheit durchdrungen. Die Jüngsten unter ihnen weisen noch ein etwas verspielteres, unbeschwertes, jedoch keinesfalls naives oder leichtgläubiges Gemüt aus. Doch im Alter weicht jenes mehr der Weisheit, Verantwortung und Erhabenheit eines langen Lebens.
Das Leben in Ered Luin ist, als wäre man inmitten der liebenden Familie, der Umgang miteinander ist offen und vertraut. Man unterstützt sich in allen Belangen gegenseitig und keiner verwehrt dem anderen Hilfe oder Beistand, ein jedes Individuum in der elfischen Gesellschaft ist gleichviel wert. Denn alle Elfen leisten für die Gemeinschaft stets ihr Bestes, ein jedes Tun ist gleich im Ansehen aller. Niemals würde ein Elf Geld oder eine Gegenleistung von einem anderen Elfen verlangen dafür, dass er ihm mit seinen Fähigkeiten beisteht.
Genau diese Strukturen sind es auch, die es den jungen Eledhrim erleichtern, ihren Platz in der Gemeinschaft zu finden und ihre Fähigkeiten so auszubauen, dass sie ihrem Wesen am ehesten entsprechen. Auch wenn der körperliche Reifungsprozess nicht langsamer als bei den Sterblichen verläuft, so haben die Eledhrim andere Maßstäbe an einen reifen Geist. Die Heranwachsenden erhalten Elfen in der Zeit, die "nith" (Jugend) genannt wird, die verschiedensten Unterweisungen von jenen Elfen, die bereits vielerlei Emporkommen und Niedergehen sahen. Mit einem Alter von 100 Sommern schließlich ist der geistige Reifungsprozess weit genug fortgeschritten, als erwachsenes Mitglied der Gemeinschaft aufgenommen zu werden. Ab einem Alter von 400 Jahren wird vielen Eledhrim besonderen Respekt gezollt, denn ihr Erfahrungsschatz ist oftmals derart groß, dass sie als weise gelten.
Die Ordnung der elfischen Gemeinschaft ist unkompliziert. Da die Elfen frei von Machtstreben oder persönlichen Gelüsten über ihre eigenen Fertigkeiten zu urteilen vermögen, gibt es keine Kämpfe um eine Rangordnung. Partnerschaften sind wohl überlegt und werden durch den Seelenbund besiegelt. So verbundene Elfen spüren, ob ihr Partner glücklich oder traurig ist oder ob er gar in Gefahr schwebt oder verletzt ist. Der Seelenbund ist eine ewige Verbindung und kann nur gelöst werden, wenn ein Partner verstorben ist und den Überlebenden wichtige Aufgaben davon abhalten, ihm nachzufolgen.
Führung und Organisation der Eledhrim
Camvaethol und der hohe Rat

Rund um die führende Hand der Elfen ranken sich zahlreiche Legenden und Gerüchte. Oft heißt es, dass zu gegebener Zeit eine Elfe oder ein Elf zum König erhoben wird, deren Schönheit, Weisheit und Palast an Lagerfeuern bewundert werden. Die Elfen begegnen solchen Erzählungen mit einem wissenden Lächeln, da sie die Beschreibungen als selbstverständlich ansehen.
Innerhalb der Gemeinschaft bringt jeder Elf seine Fähigkeiten und Künste im Sinne des Volkes ein, unabhängig von Hautfarbe oder Herkunft. Bedeutende Entscheidungen werden gemeinschaftlich getroffen:
- In Friedenszeiten lenkt ein Rat aus fünf Elfen nach bestem Wissen die Geschicke des Volkes und fungiert als diplomatische Vertretung.
- In Krisenzeiten tritt ein besonders fähiger Elf hervor, der die Fäden zusammenführt, dringliche Angelegenheiten eigenständig entscheidet und Unruhe vom heiligen Tal fernhält.
Dieser zentrale Führer wird Camvaethol genannt. Seine Worte genießen stets besonderen Respekt, da sie große Weisheit widerspiegeln. Im Alltag jedoch bleibt er allen anderen Elfen gleich und lässt niemals Anmaßung oder Tyrannei sein Handeln bestimmen.
Die Stadt der Eledhrim – Ered Luin

Von den Blicken der Menschen verborgen, leben die Elfen in ihrer eigenen Stadt im heiligen Tal, das den Namen Ered Luin trägt. Eingebettet in das Herz eines Bergmassivs, strahlt die Stadt Schönheit, Beständigkeit und Harmonie weit über die umliegenden Lande aus.
Die Architektur ist prunkvoll, aber funktional und den militärischen Erfordernissen angepasst. Gemeinschaftsbauten und Wohnhäuser bestehen zumeist aus weiß-braunem Marmor, sind geschwungen gestaltet und fügen sich harmonisch in die Umgebung ein. Da Vertrauen innerhalb der Gemeinschaft großgeschrieben wird, bleiben die Türen der Häuser meist offen. Häufig teilen sich mehrere Familienmitglieder ein Haus. Junge Eledhrim werden oft in das Haus ihres Mentors aufgenommen, wo sie eine fürsorgliche und umfassende Betreuung erfahren.
Baumhäuser der Waldelfen

Die Wohnstätten der Waldelfen sind unmittelbar in die Bäume eingebunden, die sie besonders schützen. Ihre Baumhäuser wirken, als seien sie organisch gewachsen, von der Natur selbst gewebt, und spiegeln die tiefe Verbundenheit der Lindil mit ihrem Lebensraum wider.
Empfang von Gästen
Ein kleiner Teil des Tales wird gelegentlich genutzt, um Besucher zu empfangen, ohne die Geheimnisse des Hinterlandes preiszugeben. Auch nur ein kurzer Aufenthalt vermittelt den Gästen die tiefe Ruhe und den Frieden, die Ered Luin auszeichnen, ein Ort der Einkehr, der in der Welt seinesgleichen sucht.
Wesen
Verhalten gegenüber anderen Rassen
Gästen begegnen die Elfen mit höflicher, wohlwollender Distanz. Je offener und aufrichtiger das Anliegen eines Besuchers ist, desto eher gewährt ein Elf Einblicke in seine Lebensweise, ohne ihn jedoch jemals als seinesgleichen zu betrachten. Mit berechtigtem Stolz sprechen die Eledhrim von ihrer Hochkultur und lassen Fremde an kunstvollem Gesang, feiner Handwerkskunst oder meisterlich geschliffenen Klingen teilhaben, stets in dem Bewusstsein, dass dies nur einen äußeren Eindruck vermittelt.
Enge Freundschaften oder gar verbindende Beziehungen zu Angehörigen anderer Völker sind äußerst selten. Wenn sie entstehen, wachsen sie, sofern die begrenzte Lebensspanne der Sterblichen es überhaupt zulässt, über viele Jahre oder Jahrzehnte hinweg. Solche Verbindungen bleiben stets kinderlos. Die intimen Geheimnisse elfischer Gemeinschaft und des ewigen Lebens werden Außenstehenden niemals leichtfertig offenbart.
Im Umgang mit anderen Völkern wahren die Eledhrim eine ruhige, würdevolle Haltung. Einblick in ihre Gefühle oder innersten Gedanken gewähren sie nur jenen, die sich ihr Vertrauen über lange Zeit verdient haben. Auch wenn äußere Konventionen innerhalb des eigenen Volkes kaum Bedeutung besitzen, achten die Elfen im Kontakt mit Fremden bewusst auf ein tugendhaftes und zurückhaltendes Auftreten. Sie stellen ihren Körper nicht zur Schau und vermeiden es, unbeabsichtigt Begierden zu wecken, da sie sich der Wirkung ihres Erscheinungsbildes auf Außenstehende bewusst sind.
Am sichersten und geborgensten fühlen sich die Elfen innerhalb der Grenzen des Nebelwaldes. Entsprechend bedarf es stets eines gewichtigen Grundes oder wichtigen Anliegens, wenn sie offen den Kontakt zu Menschen suchen. Häufig jedoch beobachten sie die Sterblichen aus der Ferne, ungesehen, durch die Sinne ihrer Seelentiere.
Glauben
„Egleriam an gairth vín.“ – Wir verehren mit unserem Wirken.
Phanodain, der Schöpfer der Eledhrim sowie Bewahrer von Wissen und Weisheit, gilt als der älteste Sohn Horteras. Seit Anbeginn verehrt die Gemeinschaft der Hochelfen ihn in ihrem Streben nach Erkenntnis, Vollkommenheit und der Vervollkommnung des Seins. Ihr Glaube unterscheidet sich dabei deutlich von dem anderer Völker: Die Eledhrim sprechen keine klassischen Gebete, da sie davon ausgehen, dass Phanodain ihnen Leben und Magie verlieh, um Wissen zu bewahren und die arkanen Gefüge der Welt zu erhalten. Verehrung äußert sich für sie nicht in Worten, sondern im bewussten Handeln.
Die Lindil pflegen darüber hinaus eine besondere Bindung zu Eluive und ihrer Schöpfung. Auch sie verzichten auf formelle Gebete und ehren Eluive stattdessen täglich durch ihr Wirken, ihre Achtsamkeit gegenüber der Natur und ihre Rolle innerhalb des lebendigen Gefüges des Waldes.
Die Magie
Laeron nathras e-guil bân. - Das ewige Lied ist die Essenz allen Seins.
„Wenn ein zarter Strahl aus Sonnenlicht seinen Weg durch die Baumkronen findet und auf das Wasser des kleinen Sees fällt, wo er durch die Wassertropfen ein Netz aus hellen Funkeln erschimmern lässt, sehe ich nicht nur das Licht. Ich spüre auch die Wärme der Sonne und rieche das frische Grün des Laubs. Ich höre die Vögel in der Ferne ihr Lied singen und sich mit dem Plätschern des Wassers verweben. Doch all jenes wird durchdrungen von etwas wunderbarem, unbegreiflichen, allgegenwärtigem – dem Lied Eluives. Es ist der Ursprung dieser kleinen Sinfonie des Frühlings und ich höre nicht nur diesen Nachhall ihres Gesanges. Ich spüre seine Reinheit und die Harmonie der Klänge verleiht meinem Gemüt Leichtigkeit und Unbeschwertheit. Und doch kann ich seine Vollkommenheit nicht in ihrer Gänze erfassen, denn es ist das Werk der Götter.“

So schwärmerisch die Beschreibung aus dem Munde einer Bardin für das Lied klingen mag, zeigt es doch nur, wie eng die Elfen mit jenem verwoben sind. Sie greifen intuitiv in jenes ein, doch stets voller Ehrfurcht zu dem großen Gefüge. Hauptsächlich schärfen sie damit die eigenen Sinne, seien es ihre Augen oder die Geschmeidigkeit ihrer Glieder. Doch genauso reinigen sie auch ihren eigenen Klang von dem Gift ihrer Feinde. Eng gewebt ist auch die Bande zu weiteren Wächtern der Natur, den Waldgeistern. Die Elfen können sie durch ihr Sehnen herbeirufen und lassen sich durch deren Liedwirken an verschiedene Orte der Welt bringen, um dort ihre Aufgabe zu erfüllen, die Schöpfung Eluives zu beschützen. Doch wie genau sie dies vollbringen, das können wohl nur die Liedwirker unter ihnen erklären – denn für die Elfen gehört die Magie zum Leben dazu wie das Atmen. So scheint es nur natürlich, dass die Magie derjenigen Elfen, die sich auf das Liedwirken spezialisieren, weit mächtiger ist als jene vieler anderer Völker, da sie ohne umständliche Formeln oder Hilfsmittel auskommen.
Im Alltag zeigt sich die Verbundenheit mit dem Lied auf vielfältige Weise. So passen sich die Körper der Elfen beispielsweise stetig ihrer Umgebung an. Die deutlichsten Beispiele sind dabei Ausgleichsreaktionen, die das Lied für alle Elfen vornimmt, wie etwa die Fähigkeit Gifte unbeschadet zu neutralisieren, Krankheiten abzuwenden oder auch die Kraftreserven, die alle Elfen in der Not aufbringen können. Elfen schwitzen und frieren nicht. Ihr Einklang mit dem Lied äußert sich auch darin, dass körperliche Wunden in geringem Maße durch Selbstheilung in den ursprünglich, harmonischen Zustand zurückgeführt werden. Diese Kraft des Einzelnen ist jedoch begrenzt. So ist es einem Elfen nicht möglich, abgetrennte Gliedmaße nachwachsen zu lassen oder schwere, tiefe Wunden allein vollkommen zu regenerieren. Die Hilfe eines Nestors bei der Behandlung, kann jedoch eine vollständige Heilung solcher Wunden ohne sichtbare Rückstände wie Narben herbeiführen. Man sagt, dass Faernestoren sogar in der Lage sein sollen, durch langwierige und aufwändige Rituale, kleinere Körperteile wiederherstellen zu können. Dieser Prozess ist jedoch mit enormem Aufwand verbunden.
Da das Lied und alles was mit ihm zu tun hat die Aufgabe der Elfen ist, besitzen alle Elfen darüber hinaus eine Affinität für die physischen Anteile des Liedes, die Materie, die uns umgibt. Wenn im Volksmund davon gesprochen wird, die Holzfiguren der Elfen scheinen nahezu ‚magisch‘ lebendig zu wirken, oder ihre Schwerter und Rüstungen ‚magische‘ Eigenschaften zu besitzen, so war es die Liedaffinität, die es dem Handwerker intuitiv erlaubte, grundlegende Strukturen des Liedes aus einem Material herauszuarbeiten, ohne dabei wirklich zu wissen was er tut und ohne es bewusst kontrollieren zu können. Manch ein Handwerker der Elfen mag bei der Arbeit unbewusst singen, reimen oder einfach nur häufig über das Werkstück streichen; dies sind die Momente, wenn die Affinität zum Lied das Lied für den Elfen arbeiten lässt. Beeinflusst wird dabei jedes ‚Handwerk‘, auch die Kriegskunst und so ist es nicht verwunderlich, dass auch von den Kriegern und Bogenschützen der Elfen in manchmal nahezu mystischen Tönen gesprochen wird. Reflexe, grazile Bewegung, präzise Handgriffe, all dies wird durch ein unterbewusstes, intuitives Verständnis des Liedes und damit der Umgebung unterstützt. Liedaffinität kann dabei unterschiedlich stark ausgeprägt sein, aber bei den meisten Berufungen kommt dies nicht offensichtlich zum Tragen.
Seelentiere
Die Eledhrim haben eine ganz besondere enge Verbindung zu einem ihrer Seelentiere. Dies ist nicht so, wie man es durch eine Verwandlung bsp. bei einem Menschenmagier kennt. Es ist etwas besonderes, was ein Eledhrim mit der Zeit von ganz alleine herausfindet.
Politik
Verhalten gegenüber anderen Rassen/Gruppierungen
- Den Licht orientierten Menschen sind die Eledhrim neutral-freundlich gesonnen
- Letharen (Volk Alatars) - feindlich: Die hungrige Abspaltung der Eledhrim genießt kein Ansehen. Ebenso ist hier die Spannung bis auf das Blut ausgereizt. Es gilt die Letharen zu bekämpfen - ob ein Feldzug angesetzt ist oder nicht, entscheiden jeweils die Institutionen.
- Rabendiener (Diener Krathors) - feindlich: Sie werden nicht im großen Stil bekämpft, jedoch haben beide Völker ihr Auge auf die Taten der Dienerschaft. Hier kann ggf. ein Eingreifen von Nöten sein.
- Gilden: Die Eledhrim ordnen sich für gewöhnlich nur Gilden zu, die das eigene Volk begründet hat (Rassengilden), jedoch kann es vorkommen, dass in seltenen Fällen auch Gilden, die die Natur und das Leben im Fokus haben, gerade von den Lindil in Betracht gezogen werden. Kriegstreibende Gilden werden allgemein verpönt und gemieden, doch wird man auch mit ihnen im Verteidigungsfall zusammenarbeiten, sollte es zum Angriff auf Ered Luin, den Nebelwald oder die Verbündeten kommen.
- Hausstände: Elfen sehen die gesamten Eledhrim als eine große Familie, die Titel "Gwathel/Gwador" kommen nicht von ungefähr. Daher gründen sie keine Hausstände und ordnen sich keinen anderen Hausständen zu.
Drachen
Bereits vor langer Zeit fühlten sich friedfertige Drachen zu den Eledhrim hingezogen, wie auch die Elfen zu ihnen. Sie begannen einander zu vertrauen und einander verstehen zu lernen. Seit jenen Zeiten wird auch von dem Volk der Elfen jenen Drachen, die Schutz und Geborgenheit erbitten, dies stets gewährt.
Seline
Im Norden von Ered Luin befindet sich eine Drachenhöhle. Der Drache dort ist kein Jagdobjekt sondern steht unter dem Schutz der Eledhrim. Jede Jagd auf diesen wird als Non-Rp entsprechend geahndet.
Bei diesen Drachen handelt es sich um den alten Silberdrachen Seline. Sie wurden vor langer Zeit von einer Hochelfe Namens Liella eingeladen im Gebirge der Hochelfen einen sicheren Platz zu bekommen. Sie stehen damit unter dem Schutz der Eledhrim. Der Aufenthaltsort ist jedem Elfen bekannt und selbst nun, wo einige Menschen um dieses Geheimnis wissen, sprechen die Eledhrim nur sehr gemäßigt über Seline, um die Silberdrachenfreundin und deren Brut nicht in Gefahr zu bringen.
Rassenreittiere


- Einhörner
Einhörner sind sehr scheue Wesen, die im Nebelwald Zuflucht gesucht haben und da von den Eledhrim behütet werden und nur ihnen vertrauen. - Mustang: wird v. König verliehen (zähmbar)
- Galadh'rusc
Wichtige OOC Information
Einhörner sind keine Dungeonbegleiter, die man auf Monster loshetzt. Sie werden nicht an andere Rassen vergeben bzw zum Reiten übertragen, außerdem sollte man sie von Städten fernhalten. Nur ältere (mind. 1 Jahr Spielzeit) Eledhrim dürfen die Einhörner außerhalb des Nebelwaldes reiten.
Handel
- Elfen bevorzugen Tauschgeschäfte innerhalb der Gemeinschaft.
- Gold besitzt unter Elfen keinen ideellen Wert; es wird nur bei Bedarf im Außenhandel genutzt.
- Goldkontingente entstehen durch Jagd oder den Verkauf elfischer Handwerks- und Kunstwaren.
- Innerhalb des Volkes wird keine Gegenleistung erwartet; jeder trägt nach seinen Möglichkeiten zum Wohl der Gemeinschaft bei.
- In Ausnahmefällen können Materialien oder Werke gegen Gold abgegeben werden, nur mit klarer Begründung und für den Handel mit anderen Völkern.
Handelsgüter
- Diadem
- Elfenweine (Cel'thin, Heleg'aegas)
- Elfenstiefel
- Elfenrobe
- Elfenkleid
- Elfenumhang
- edles Elfenhemd (Herren)
- elfische Wickeltunika (Frauen)
- Stoffeinhorn
- Ered Luiner Champignon (+5 Int +5 Mana für die Dauer von 30min)
- Elfenmöbel
Elfen only
- Elfentunika
- edle Elfenrobe
- feine Elfenrobe
- Blätterumhang
Elfentunika & feine Elfenrobe
Diese Kleidungsstücke sind ausschließlich Elfen vorbehalten. Eine Weitergabe an Nicht Elfen ist nur in begründeten Ausnahmefällen möglich und gilt ausdrücklich als Schenkung, nicht als Handel!
Voraussetzungen für eine Schenkung:
- Zustimmung des Rates der Eledhrim
- Zustimmung der zuständigen Staffbetreuung
- Dokumentation im Forum (Was? Wann? Wen? Anlass?)
Gewöhnliche oder beiläufige Schenkungen sind nicht zulässig.
Achtung: Jeder Verkauf oder handelsähnliche Weitergabe dieser Gegenstände führt unverzüglich zum Flagverlust.
Klassen/Aufstiege
Startklassen
- Randir (Pl. Randir) – (Abenteurer) – (allg.Vorstufe für alle Klassen) (alle Elfen)
- Maethor(Pl. Maethyr) – (Säbelschwinger) – (allg. Nahkämpferklasse) (vorwiegend Hochelfen)
- Ithron (Magier) – (Bewerbung zusätzlich an bei der Magie) (alle Elfen)
- Hamdan (Pl. Hemdain) – (Schneider) (alle Elfen)
- Rhaudan (Pl. Rhoedain) – (Metallarbeiter) (Grobschmied, Feinschmied und Steinmetz) (vorwiegend Hochelfen)
- Thavron (Pl. Thevryn) – (Holzarbeiter) (Tischler und Bogner) (vorwiegend Waldelfen)
- Nestor (Pl. Nestyr) (Heiler) – (Bewerbung zusätzlich bei den Heilern) (alle Elfen)
- Talagan (Pl. Telegain) (Barde) – (Bewerbung zusätzlich bei den Barden) (alle Elfen)
- Hên (Pl. Hîn) (Kind) – (Bewerbung zusätzlich bei den Kindern) (alle Elfen)
- Yara/Faroth (Pl. Yara/Faroth) - (Schütze) (vorwiegend Waldelfen)
Aufstiegsklassen
Maethor (Säbelschwinger) Aufstiegsklassen
- Tirion – Vorstufe Maethor benötigt
- Maemagor (Pl. Maemegyr) (erfahrener Schwertkämpfer) – Vorstufe Tirion benötigt
- Magollilthor (Pl. Maegyllilthyr) (Klingentänzer) – Vorstufe Maemagor benötigt
Magier Aufstiegsklassen
- Curunir (S1)
- Neth Ithron/Sar Valbharion (S2) – Vorstufe Curunir benötigt
- Ithron/Sar Druidya (3) – Vorstufe Neth Ithron/Sar Valbharion benötigt
- Va'Istaithron/Sar Hyaddan Tweldan (S4 Erzmagier) – Vorstufe Ithron benötigt
Nestor (Heiler) Aufstiegsklassen
- Faernestor (Pl. Faernestyr) - Vorstufe Nestor
Yara/Faroth (Schütze) Aufstiegsklasse
- Taurandir (Pl. Toerendír) – (Waldläufer) – Vorstufe Yara/Faroth benötigt
OOC
Hautfarben
Bei der Charaktererstellung kann zwischen drei goldenen und zwei grünen Hautfarben gewählt werden. Ansonsten sind Hoch- und Waldelfen in der Engine identisch. Achte bitte je nach Hautfarbe auf die im Guide beschriebenen, passenden Haarfarben. Hochelfen können bis auf Grün und Schwarz alle Farben tragen. In seltenen Fällen werden schwarze Haare durch ein Event IG gesetzt. Waldelfen tragen Brauntöne sowie Grün. Außerdem ist für die grünen Elfen IG eine grüne Rassenfarbe zum Färben von Kleidung verfügbar, für goldene Elfen ein bläulicher Ton. Bitte achte darauf, ausschließlich den für deine Hautfarbe vorgesehenen Farbtopf zu benutzen. Orientiert euch bei der Berufswahl an den Empfehlungen für die zur Hautfarbe passenden Klassen – Abweichungen sind nur mit guter Begründung zulässig und werden nach Ermessen der Betreuung zugelassen.
Startalter
- Kinder von 3 bis 99 Jahre
- Wald/Hochelfen 100-400 Jahre (Achtet bitte darauf, inwiefern die Charaktere schon erfahren sind oder gerade erst eine Ausbildung beginnen!)
- über 400 Jahre nur mit Sondergenehmigung.
Einschränkungen
- keine Zweihandäxte
- keine Hellebarde
- keine Bardiche
- keine Armbrüste
- Keine metallischen Rüstungen außer der Elfenrüstungen.
- Die Eledhrim achten in Sachen Kampfausrüstung darauf, dass sie der Esgalarod-Rüstung (Leder) bzw. der Curonarod- Rüstung (Metall) Vorzug geben und meiden hierbei Rüstungen in anderen Stilarten, wenn es sich irgendwie vermeiden lässt.
Balronleder
Die Haut mächtiger Dämonen ist grundlegend für Eledhrim mit Vorsicht zu genießen und wird oft nur getragen, wenn sie in einer magischen Zeremonie durch die Ithryn von allem Unreinen befreit wurde.
Achtung: Das Läutern des Balronleders ist eine reine RP-Angelegenheit, vollkommen freiwillig sowohl IG wie OG und darf sehr gerne mit anderen Elfen ausgespielt werden, Staff-Support ist nicht zwingend notwendig.
Wohnungen
Gemietet werden darf in Ered Luin (Hochelfen/Edhil) und im Nebelwald (Waldelfen/Lindil), wenn der Charakter sich soweit etabliert und bei der Verwaltung/Bürgermeister vorgestellt hat und auf dem Stadtstein eingetragen ist. Dazu wird ein bisschen RP erwartet ;)
Rassenzauber

- Nachtsicht: Durch ausgeprägtere Sinne sind die Elfen in der Lage, schlichtweg besser zu sehen. (nur für den Eigengebrauch)
- Entgiften: Elfen sind weitestgehend resistent gegen Gifte und Krankheiten. Intuitiv nehmen sie die Dissonanz im Lied wahr und verbannen sie aus ihrem Körper. (nur für den Eigengebrauch)
- Waldgeist rufen: In allen bewaldeten Gebieten sowie in Ered Luin lassen sich die Geister des Waldes von den Elfen hervorlocken und gewähren ihnen die Möglichkeit zu reisen.
- Einhorn rufen: Im Nebelwald ist ihnen die Anwesenheit der Nachkommen von ihren goldenen Mustangs und den letzten beiden Einhörnern gewahr. Zum schnellen Reisen innerhalb der Natur und Ered Luins können sie die scheuen Tiere mit Hilfe des Liedes herbeirufen. Niemals würde ein Elf jene dem Trubel einer Stadt oder dem Stress und der Gefahr einer Jagd aussetzen. Außerhalb des Nebelwaldes, ist es nur den älteren Elfen gestattet, das Einhorn zu reiten.
- Klangsteine: Wenn einem Elf im Gebiet vom Nebelwald und Ered Luin eine Gefahr droht, so spüren die Klangsteine seinen geistigen Hilferuf und schlagen Alarm. Der Spell darf nur im Nebelwald und in Ered Luin benutzt werden.
- Gefährte entlassen
Rassenkochbuch
Mit einem Kochskill von 80% und gegen eine Gebühr von 50 Kronen kann man ein Rassenkochbuch erwerben.
Deflag
Eledhrim werden nach nicht Erreichen von 10 Stunden in 90 Tagen deflagged.
➤ Away: Meldet sich ein Spieler über einen längeren Zeitraum (ab 3 Wochen aufwärts) ab (Away: über ACC, Forum) ist ein Ticket mit ca. Zeitraumangabe an den Betreuer erforderlich. So wird der Deflag um 3 Monate hinausgezögert, in dieser Zeit erfolgt keine Entmietung oder Stundenberechnung. Danach erfolgt der Deflag aus statistischen Gründen. Ein Deflag kann auch erfolgen, wenn kurze Zeit (ca. 2 Monate) nach der Erstellung/Reaktivierung keine Aktivität zu sehen ist.
Teil der Rasse werden
In der Erstellungshalle, der so genannten Hall of Birth, findest du mehrere kleine Hütten/Häuschen, die schon passend zur Wunschrasse dekoriert sind.
Im Inneren jedoch wartet erst einmal ein kleines Quiz auf dich, bei welchem dein Wissen im Bezug auf die hier im Wiki findbaren Hintergründe und Bestimmungen zu den Eledhrim abgefragt wird.
Solltest du das Quiz nicht bestehen, so musst du dir das Wiki wohl noch etwas genauer durchlesen aber keine Sorge, ein Fehler hier bedeutet noch lange nicht, dass du deine Chance vertan hast.
Wenn du das Quiz erfolgreich abschließen konntest, wirst du in den Erstellungsraum geportet. Hier kannst du dir...
- Hautfarbe
- Charakterprofil
- Seelentier
- Startskills
- Startklasse
... selber einstellen.
Achte jedoch darauf, dass bei Aufstiegsklassen noch eine gesonderte Bewerbung an die zuständige Betreuung abgeschickt werden muss.
Bis diese angenommen wurde, kannst du aber schon als Randir (=Abenteurer) in die Rasse der Eledhrim schnuppern.
Wir freuen uns auf dich!

