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==Von Diven, Überlebenskünstlern und Frohnaturen== | ==Von Diven, Überlebenskünstlern und Frohnaturen== | ||
''„Töne singen oder an einer Laute zupfen, das kann jeder. Ein Narr, wer glaubt, jenes mache einen Barden aus. Eine Komposition verstehen kann erst, wer sie mit dem Herz durchfühlt und dem Werk seine Seele leiht. Erst, wenn sich dein Innerstes nach außen kehrt und den Zuhörer ergreift, mein Junge, dann erst machst du wahre Musik. Und erst dann kannst du dich auch Musiker nennen.“'' | ''„Töne singen oder an einer Laute zupfen, das kann jeder. Ein Narr, wer glaubt, jenes mache einen Barden aus. Eine Komposition verstehen kann erst, wer sie mit dem Herz durchfühlt und dem Werk seine Seele leiht. Erst, wenn sich dein Innerstes nach außen kehrt und den Zuhörer ergreift, mein Junge, dann erst machst du wahre Musik. Und erst dann kannst du dich auch Musiker nennen.“'' | ||
So etwa könnte der Rat eines Lehrers an seinen Schüler lauten, wenn er ihn in die Welt ziehen lässt und ihm die ersten großen Bardengeheimnisse | |||
''„Verlange niemals Gold von deinen Zuhörern | So etwa könnte der Rat eines Lehrers an seinen Schüler lauten, wenn er ihn in die Welt ziehen lässt und ihm die ersten großen Bardengeheimnisse näher bringt. Allen Barden ist gemein, dass sie nicht nur von der Musik leben, sondern auch für sie. Sie widmen sich der Unterhaltung und dem Seelenwohl ihrer Zuhörer. Ihr Erfolg hängt von der Gunst des Publikums und den Launen der Geldgeber ab. | ||
''„Verlange niemals Gold von deinen Zuhörern. Sie sollen selbst entscheiden, wie sehr ihnen dein Spiel gefallen hat. Es zeigt dir, wie beliebt du bist.“'' | |||
==Die verschiedenen Bardentypen== | ==Die verschiedenen Bardentypen== | ||
Ein Barde ist nicht gleich | [[Datei:Wanderbarden.png|250px|right|Spielleute]] | ||
Ein Barde ist nicht gleich ein Barde. Das Leben formt jeden anders. Während der eine still und zurückhaltend ist, trägt der andere lautstark das Leid der Menschen hinaus. Manche streben nach Perfektion im Liederspiel, andere wollen mit ihren Worten Gedanken anregen und Gefühle wecken. | |||
===Harfner=== | ===Harfner=== | ||
Die Harfner | Die Harfner spielen in Theatern oder für Adelige im privaten Rahmen. Sie beherrschen Etikette, besitzen gute Allgemeinbildung und haben eine lange klassische Gesangsausbildung hinter sich. Ihre Ausbildung beginnt oft schon in der Kindheit und dauert meist zehn Jahre oder länger. Ein Meister seines Fachs beherrscht nicht nur [[Instrumente|Instrument]] und Stimme, sondern kennt auch zahlreiche Sagen, Legenden, Lieder und Arien. Viele Harfner stammen aus Adelsfamilien, häufig spätere Töchter ohne Anspruch auf Herrschaftsaufgaben. | ||
===Bänkelsänger=== | ===Bänkelsänger=== | ||
Bänkelsänger sind die Träumer unter den Barden. Sie eifern den Harfnern nach, stammen jedoch meist nicht aus adligen Kreisen. Mit Minneliedern, Lautenspiel und romantischen Auftritten versuchen sie besonders die Herzen wohlhabender Damen zu gewinnen. Deshalb begegnen viele adlige Eltern ihnen mit Misstrauen. Musikalisch besitzen sie eine solide Ausbildung und genug Etikette, um Zugang zu gehobenen Kreisen zu finden. | |||
===Wanderbarden=== | ===Wanderbarden=== | ||
Wanderbarden tragen Neuigkeiten von Stadt zu Stadt. Sie sind talentierte Erzähler und verstehen es, selbst düstere Ereignisse in spannende Balladen zu verwandeln. Auch politische Satiren gehören zu ihrem Repertoire. Sie reisen ständig weiter und bleiben selten lange an einem Ort. Meist begleiten sie sich mit der Laute, manchmal auch mit einer Trommel. Manche arbeiten sogar als Spitzel und beschaffen Informationen für andere Parteien. | |||
===Tavernenbarden=== | ===Tavernenbarden=== | ||
Tavernenbarden sind meist | [[Datei:Tavernenbarden.png|250px|right|Barden in Taverne]] | ||
Tavernenbarden sind meist einfache und derbe Charaktere. Rastlos ziehen sie von Taverne zu Taverne und spielen dort für Kost, Logis und ein paar Münzen. Ihre Lieder sind laut, direkt und stimmungsvoll. Sauflieder, Spottverse, anrüchige Liebeslieder oder der Auftakt zur nächsten Schlägerei gehören zu ihrem Alltag. Viele stammen aus einfachen Verhältnissen und leben in den Tag hinein. | |||
===Militärbarden=== | ===Militärbarden=== | ||
Militärbarden sind selten. Sie dienen fest in einem Regiment und stärken die Moral der Truppen. Sie geben mit Trommeln den Takt bei Übungen vor und können Befehle über weite Strecken weitergeben. Die meisten besitzen militärische Grundausbildung, sind kräftig gebaut und gute Schützen. Frauen findet man in diesem Bereich nur selten. | |||
===Bettelsänger=== | ===Bettelsänger=== | ||
Bettelsänger gelten unter vielen Barden als verpönt. Verarmt und heruntergekommen sitzen sie auf Straßen oder Plätzen und verdienen ihr Überleben mit Gaukeleien und Musik. Ihre Lieder bestehen meist aus Volksliedern, Lügengeschichten oder Spottliedern über Adelige und Feldherren. Viele arbeiten mit [[Gauner|Dieben]] zusammen, die die Ablenkung nutzen, um Zuschauer zu bestehlen. | |||
==Der Werdegang eines Barden== | ==Der Werdegang eines Barden== | ||
''„Lehrjahre sind keine Herrenjahre.“'' | |||
Ein jeder beginnt klein. Auch Barden. Fremd in einem Land lernen sie zuerst Bräuche und Umgebung kennen, bevor sie vor Publikum auftreten. Die Finger auf Laute oder Harfe wirken anfangs oft unsicher. Auch die Stimme besitzt noch nicht die Kraft eines erfahrenen Erzählers. | |||
Harfner, Minnesänger und Militärbarden durchlaufen eine feste Ausbildung bei Lehrmeistern. Dazu gehören tägliches Üben, technische Schulung, richtige Interpretation sowie Etikette oder militärische Konventionen. | |||
Wander- und Tavernenbarden lernen meist von älteren Barden. Wissen wird mündlich weitergegeben, direkt an [[Instrumente|Instrument]] und Stimme. Die Ausbildung ähnelt oft der Wanderschaft eines Handwerkers. | |||
Bettelsänger besitzen meist keine echte Ausbildung. Sie lernen auf der Straße, schauen sich Tricks ab und entwickeln daraus eigene Methoden. | |||
Allen Barden ist gemeinsam, dass sie ihren letzten Schritt selbst gehen müssen. Erst wenn sie ihren eigenen Stil finden, werden sie zu echten Künstlern. | |||
Allen Barden ist | |||
==Das Kampfverhalten der Barden== | ==Das Kampfverhalten der Barden== | ||
Wenn | Wenn Worte und Musik einen Konflikt nicht lösen können, bleibt dem Barden meist nur Rückzug oder der Griff zur Waffe. Entscheidet er sich zu kämpfen, fällt seine Wahl in der Regel auf den Bogen. | ||
Mit seiner Körperkraft kann er nicht mit einem Krieger mithalten. Deshalb sind schwere Nahkampfwaffen für ihn kaum sinnvoll. Militärbarden besitzen zwar gewisse Grundkenntnisse im Nahkampf und zur Selbstverteidigung, bleiben aber dennoch keine vollwertigen Frontkämpfer. | |||
Im Umgang mit dem Bogen sind Barden meist geschickter als viele andere Berufsstände, auch wenn sie niemals die Fähigkeiten eines echten Schützen erreichen. | |||
Schwere Waffen meiden sie grundsätzlich, da diese ihre Beweglichkeit einschränken und sie zusätzlich schwächen würden. | |||
Zum Schutz tragen sie meist Leder oder beschlagenes Leder. Harfner und Minnesänger verzichten jedoch oft selbst darauf und meiden kämpferische Situationen und Aufruhr nach Möglichkeit vollständig. | |||
==Sonderrassen== | ==Sonderrassen== | ||
Jedes Volk | Jedes Volk besitzt ein eigenes Verständnis von Kunst, Musik und Dichtung. Daher unterscheiden sich auch die Barden der verschiedenen Völker oft stark voneinander. | ||
* die [[Talagan]] der [[Elfen]] | |||
* die [[Schlachtentrommler]] der [[Zwerge]] | |||
* die [[Skalde]]n der [[Thyren]] | |||
* die [[ShaAhro]] der [[Rashar]] | |||
* die [[Barden der Menekaner|Barden]] der [[Menekaner]] | |||
* die [[Lethurax]] der [[Letharen]] | |||
==OOC- Anmerkungen== | ==OOC-Anmerkungen== | ||
Einen Barden zu spielen verlangt Kreativität. Barden sind keine Kämpfer. Ihre Stärke liegt in ihren Worten, ihrer Musik und ihrer Persönlichkeit. Ein schweigsamer Barde funktioniert kaum. Sie sind offen, redselig und verstehen es, andere zu unterhalten. Bezieht andere Spieler mit ein und vermeidet langes Solo-RP. | |||
===Lieder der Barden=== | ===Lieder der Barden=== | ||
Nach erfolgreicher Bewerbung und Wandlung durch einen GM erhält der Charakter ein Notenbuch. Dieses kann mit [[Vorgegebene Bardenlieder|vorgefertigten Liedern]] oder [[Freie Bardenlieder|selbst komponierten Liedern]] gefüllt werden. Alle Lieder können mit [[Instrumente|Instrument]]en gespielt werden. Eigene Kompositionen dürfen sogar gepfiffen oder gesummt werden. | |||
Der Barde | |||
Der Barde kann bestimmen, welche Zuhörer betroffen sind und welche Melodie auf wen wirken soll. Außerdem können zwei Barden gemeinsam ein Duett spielen. | |||
===Das Liedverständnis der Barden=== | ===Das Liedverständnis der Barden=== | ||
Abgesehen von | Abgesehen von Elfen und Letharen besitzen Barden keinen Zugang zum Lied Eluives und wirken keine Magie. Ihre Musik dient dazu, Informationen und Emotionen zu vermitteln. Alle Effekte beruhen auf psychischen oder physischen Reaktionen durch mitreißende Musik und starke Emotionen. | ||
=== | ===Bewerbung=== | ||
Bewerbung | Die Bewerbung muss vollständig als Ticket eingereicht werden und folgende Punkte enthalten: | ||
# Accountname (kein Passwort) | |||
# Hintergrundgeschichte des gewünschten Charakters | |||
# Ausarbeitung der bardischen Ausbildung | |||
# Bezug zum bardischen Handwerk und dessen Wirkungsweise | |||
# Lebenseinstellung, Motivation und Inspiration des Charakters | |||
# Drei Lieder, Gedichte oder Geschichten, die der Charakter singen, spielen oder vortragen würde | |||
# Kurze Erklärung, welche Bedeutung diese Texte für den Charakter haben und wann er sie verwenden würde | |||
# kurzer OOC-Teil, warum die Klasse der Barden gewählt wurde | |||
# bei Menschenbarden: Angabe der Fraktion | |||
Wichtig: | |||
* keine kopierten Texte aus dem Internet | |||
* Alathair-Bezug ist ausdrücklich erwünscht | |||
* die Texte sollen aus der Gedankenwelt des Charakters stammen | |||
* die Lieder und Geschichten sollen später im RP wiederverwendbar sein | |||
* Qualität ist wichtiger als reine Länge | |||
Die Bewerbung soll zeigen, dass der Spieler Fantasie, Wortgewandtheit und die Motivation besitzt, einen Barden glaubwürdig auszuspielen. Außerdem soll sie dabei helfen, den Charakter besser auszuarbeiten und vorzubereiten. | |||
==Eckdaten== | |||
'''Rüstungseinschränkung:''' | '''Rüstungseinschränkung:''' | ||
Nur Leder | * Nur Leder | ||
* Beschlagenes Leder | |||
* Schilde nur bis Rundschild | |||
'''Waffeneinschränkung:''' | '''Waffeneinschränkung:''' | ||
Keine schweren Waffen | * Keine schweren Waffen | ||
'''Stärken:''' | '''Stärken:''' | ||
[[Meditation]] | * [[Meditation]] | ||
* [[Provozieren]] | |||
* [[Fernkampf]] | |||
* [[Musizieren]] | |||
* [[Schlösserknacken]] | |||
'''Rassen:''' | '''Rassen:''' | ||
Die Klasse der Barden | Die Klasse der Barden steht grundsätzlich jeder Rasse Alathairs offen. Sonderrassen verlangen jedoch eine besonders gute Ausarbeitung der Hintergründe. | ||
[[Kategorie:Klasse]] | |||
Aktuelle Version vom 14. Mai 2026, 10:10 Uhr

| Anfragen/Bewerbungen: | Ticket |
|---|---|
| Rasse(n): | Alle |
Von Diven, Überlebenskünstlern und Frohnaturen
„Töne singen oder an einer Laute zupfen, das kann jeder. Ein Narr, wer glaubt, jenes mache einen Barden aus. Eine Komposition verstehen kann erst, wer sie mit dem Herz durchfühlt und dem Werk seine Seele leiht. Erst, wenn sich dein Innerstes nach außen kehrt und den Zuhörer ergreift, mein Junge, dann erst machst du wahre Musik. Und erst dann kannst du dich auch Musiker nennen.“
So etwa könnte der Rat eines Lehrers an seinen Schüler lauten, wenn er ihn in die Welt ziehen lässt und ihm die ersten großen Bardengeheimnisse näher bringt. Allen Barden ist gemein, dass sie nicht nur von der Musik leben, sondern auch für sie. Sie widmen sich der Unterhaltung und dem Seelenwohl ihrer Zuhörer. Ihr Erfolg hängt von der Gunst des Publikums und den Launen der Geldgeber ab.
„Verlange niemals Gold von deinen Zuhörern. Sie sollen selbst entscheiden, wie sehr ihnen dein Spiel gefallen hat. Es zeigt dir, wie beliebt du bist.“
Die verschiedenen Bardentypen

Ein Barde ist nicht gleich ein Barde. Das Leben formt jeden anders. Während der eine still und zurückhaltend ist, trägt der andere lautstark das Leid der Menschen hinaus. Manche streben nach Perfektion im Liederspiel, andere wollen mit ihren Worten Gedanken anregen und Gefühle wecken.
Harfner
Die Harfner spielen in Theatern oder für Adelige im privaten Rahmen. Sie beherrschen Etikette, besitzen gute Allgemeinbildung und haben eine lange klassische Gesangsausbildung hinter sich. Ihre Ausbildung beginnt oft schon in der Kindheit und dauert meist zehn Jahre oder länger. Ein Meister seines Fachs beherrscht nicht nur Instrument und Stimme, sondern kennt auch zahlreiche Sagen, Legenden, Lieder und Arien. Viele Harfner stammen aus Adelsfamilien, häufig spätere Töchter ohne Anspruch auf Herrschaftsaufgaben.
Bänkelsänger
Bänkelsänger sind die Träumer unter den Barden. Sie eifern den Harfnern nach, stammen jedoch meist nicht aus adligen Kreisen. Mit Minneliedern, Lautenspiel und romantischen Auftritten versuchen sie besonders die Herzen wohlhabender Damen zu gewinnen. Deshalb begegnen viele adlige Eltern ihnen mit Misstrauen. Musikalisch besitzen sie eine solide Ausbildung und genug Etikette, um Zugang zu gehobenen Kreisen zu finden.
Wanderbarden
Wanderbarden tragen Neuigkeiten von Stadt zu Stadt. Sie sind talentierte Erzähler und verstehen es, selbst düstere Ereignisse in spannende Balladen zu verwandeln. Auch politische Satiren gehören zu ihrem Repertoire. Sie reisen ständig weiter und bleiben selten lange an einem Ort. Meist begleiten sie sich mit der Laute, manchmal auch mit einer Trommel. Manche arbeiten sogar als Spitzel und beschaffen Informationen für andere Parteien.
Tavernenbarden

Tavernenbarden sind meist einfache und derbe Charaktere. Rastlos ziehen sie von Taverne zu Taverne und spielen dort für Kost, Logis und ein paar Münzen. Ihre Lieder sind laut, direkt und stimmungsvoll. Sauflieder, Spottverse, anrüchige Liebeslieder oder der Auftakt zur nächsten Schlägerei gehören zu ihrem Alltag. Viele stammen aus einfachen Verhältnissen und leben in den Tag hinein.
Militärbarden
Militärbarden sind selten. Sie dienen fest in einem Regiment und stärken die Moral der Truppen. Sie geben mit Trommeln den Takt bei Übungen vor und können Befehle über weite Strecken weitergeben. Die meisten besitzen militärische Grundausbildung, sind kräftig gebaut und gute Schützen. Frauen findet man in diesem Bereich nur selten.
Bettelsänger
Bettelsänger gelten unter vielen Barden als verpönt. Verarmt und heruntergekommen sitzen sie auf Straßen oder Plätzen und verdienen ihr Überleben mit Gaukeleien und Musik. Ihre Lieder bestehen meist aus Volksliedern, Lügengeschichten oder Spottliedern über Adelige und Feldherren. Viele arbeiten mit Dieben zusammen, die die Ablenkung nutzen, um Zuschauer zu bestehlen.
Der Werdegang eines Barden
„Lehrjahre sind keine Herrenjahre.“
Ein jeder beginnt klein. Auch Barden. Fremd in einem Land lernen sie zuerst Bräuche und Umgebung kennen, bevor sie vor Publikum auftreten. Die Finger auf Laute oder Harfe wirken anfangs oft unsicher. Auch die Stimme besitzt noch nicht die Kraft eines erfahrenen Erzählers.
Harfner, Minnesänger und Militärbarden durchlaufen eine feste Ausbildung bei Lehrmeistern. Dazu gehören tägliches Üben, technische Schulung, richtige Interpretation sowie Etikette oder militärische Konventionen.
Wander- und Tavernenbarden lernen meist von älteren Barden. Wissen wird mündlich weitergegeben, direkt an Instrument und Stimme. Die Ausbildung ähnelt oft der Wanderschaft eines Handwerkers.
Bettelsänger besitzen meist keine echte Ausbildung. Sie lernen auf der Straße, schauen sich Tricks ab und entwickeln daraus eigene Methoden.
Allen Barden ist gemeinsam, dass sie ihren letzten Schritt selbst gehen müssen. Erst wenn sie ihren eigenen Stil finden, werden sie zu echten Künstlern.
Das Kampfverhalten der Barden
Wenn Worte und Musik einen Konflikt nicht lösen können, bleibt dem Barden meist nur Rückzug oder der Griff zur Waffe. Entscheidet er sich zu kämpfen, fällt seine Wahl in der Regel auf den Bogen.
Mit seiner Körperkraft kann er nicht mit einem Krieger mithalten. Deshalb sind schwere Nahkampfwaffen für ihn kaum sinnvoll. Militärbarden besitzen zwar gewisse Grundkenntnisse im Nahkampf und zur Selbstverteidigung, bleiben aber dennoch keine vollwertigen Frontkämpfer.
Im Umgang mit dem Bogen sind Barden meist geschickter als viele andere Berufsstände, auch wenn sie niemals die Fähigkeiten eines echten Schützen erreichen.
Schwere Waffen meiden sie grundsätzlich, da diese ihre Beweglichkeit einschränken und sie zusätzlich schwächen würden.
Zum Schutz tragen sie meist Leder oder beschlagenes Leder. Harfner und Minnesänger verzichten jedoch oft selbst darauf und meiden kämpferische Situationen und Aufruhr nach Möglichkeit vollständig.
Sonderrassen
Jedes Volk besitzt ein eigenes Verständnis von Kunst, Musik und Dichtung. Daher unterscheiden sich auch die Barden der verschiedenen Völker oft stark voneinander.
- die Talagan der Elfen
- die Schlachtentrommler der Zwerge
- die Skalden der Thyren
- die ShaAhro der Rashar
- die Barden der Menekaner
- die Lethurax der Letharen
OOC-Anmerkungen
Einen Barden zu spielen verlangt Kreativität. Barden sind keine Kämpfer. Ihre Stärke liegt in ihren Worten, ihrer Musik und ihrer Persönlichkeit. Ein schweigsamer Barde funktioniert kaum. Sie sind offen, redselig und verstehen es, andere zu unterhalten. Bezieht andere Spieler mit ein und vermeidet langes Solo-RP.
Lieder der Barden
Nach erfolgreicher Bewerbung und Wandlung durch einen GM erhält der Charakter ein Notenbuch. Dieses kann mit vorgefertigten Liedern oder selbst komponierten Liedern gefüllt werden. Alle Lieder können mit Instrumenten gespielt werden. Eigene Kompositionen dürfen sogar gepfiffen oder gesummt werden.
Der Barde kann bestimmen, welche Zuhörer betroffen sind und welche Melodie auf wen wirken soll. Außerdem können zwei Barden gemeinsam ein Duett spielen.
Das Liedverständnis der Barden
Abgesehen von Elfen und Letharen besitzen Barden keinen Zugang zum Lied Eluives und wirken keine Magie. Ihre Musik dient dazu, Informationen und Emotionen zu vermitteln. Alle Effekte beruhen auf psychischen oder physischen Reaktionen durch mitreißende Musik und starke Emotionen.
Bewerbung
Die Bewerbung muss vollständig als Ticket eingereicht werden und folgende Punkte enthalten:
- Accountname (kein Passwort)
- Hintergrundgeschichte des gewünschten Charakters
- Ausarbeitung der bardischen Ausbildung
- Bezug zum bardischen Handwerk und dessen Wirkungsweise
- Lebenseinstellung, Motivation und Inspiration des Charakters
- Drei Lieder, Gedichte oder Geschichten, die der Charakter singen, spielen oder vortragen würde
- Kurze Erklärung, welche Bedeutung diese Texte für den Charakter haben und wann er sie verwenden würde
- kurzer OOC-Teil, warum die Klasse der Barden gewählt wurde
- bei Menschenbarden: Angabe der Fraktion
Wichtig:
- keine kopierten Texte aus dem Internet
- Alathair-Bezug ist ausdrücklich erwünscht
- die Texte sollen aus der Gedankenwelt des Charakters stammen
- die Lieder und Geschichten sollen später im RP wiederverwendbar sein
- Qualität ist wichtiger als reine Länge
Die Bewerbung soll zeigen, dass der Spieler Fantasie, Wortgewandtheit und die Motivation besitzt, einen Barden glaubwürdig auszuspielen. Außerdem soll sie dabei helfen, den Charakter besser auszuarbeiten und vorzubereiten.
Eckdaten
Rüstungseinschränkung:
- Nur Leder
- Beschlagenes Leder
- Schilde nur bis Rundschild
Waffeneinschränkung:
- Keine schweren Waffen
Stärken:
Rassen: Die Klasse der Barden steht grundsätzlich jeder Rasse Alathairs offen. Sonderrassen verlangen jedoch eine besonders gute Ausarbeitung der Hintergründe.
