Seefahrer: Unterschied zwischen den Versionen

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Den Kopf Mannschaft der Seefahrer stellt der Kapitän [[Hauke Gravenborg]]. Er war es auch, der den Seefahrern einen Platz auf der [[Hauke Gravenborg|Aardig Swantje]] angeboten hat. Seine langjährige Erfahrung auf den Meeren der Welt machen ihn zu einem fairen und fähigen Kapitän, der von seinen Leuten anerkannt und respektiert wird. Er hat einen derben Humor und selten sieht man ihn ohne eine Pfeife in seinem Mundwinkel. Gleichwohl hat er gerade gegenüber jüngeren Leichtmatrosen eine sehr Nachsichtige Haltung, erinnert er sich doch stets daran, dass es für jeden Seemann einmal die Zeit gab, da er das erste Mal ein Schiff betrat. In Zusammenarbeit mit der Hafenmeisterin Bajards verfügt er über das Kommando der aus der Besatzung gestellten Stadtwache und berät sie in Verteidigungsangelegenheiten. Gleichwohl ist er im Herzen Söldner und Seemann. Seine Loyalität gegenüber Bajard gründet auch auf einer stattlichen Zahlung durch die ansässigen Handwerker und solange dieser Vertrag bestand hat, wird auch seine Mannschaft folgen. Er hat auch das letzte Wort, wenn es um wichtige Entscheidungen der Gemeinschaft auf der Aardig Swantje geht. Die Bedürfnisse seiner Mannschaft sind ihm wichtig, sodass er sich diese anhören wird und in seine Entscheidungen mit einfließen lässt. Der Rest der Mannschaft unterliegt, bis auf seine ihm schon lange zur Seite stehenden Offiziere, keiner strikten Hierarchie. Innerhalb der Mannschaft hat Jeder nach seinen Fähigkeiten und Eignungen bestimmte Aufgaben. Nicht zuletzt zählt dazu auch die Erfahrung. Denn die Anerkennung und den Respekt der Mannschaft muss man sich erst durch harte Arbeit und Taten erarbeiten. So ist es nicht unüblich, dass neue, angeheuerte Seefahrer zunächst die Drecksarbeit erledigen müssen, bis sie wirklich als Mitglied der Mannschaft zählen.
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Den Kopf Mannschaft der Seefahrer stellt der [[Hauke Gravenborg|Kapitän Hauke Gravenborg]]. Er war es auch, der den Seefahrern einen Platz auf der Aardig Swantje angeboten hat. Seine langjährige Erfahrung auf den Meeren der Welt machen ihn zu einem fairen und fähigen Kapitän, der von seinen Leuten anerkannt und respektiert wird. Er hat einen derben Humor und selten sieht man ihn ohne eine Pfeife in seinem Mundwinkel. Gleichwohl hat er gerade gegenüber jüngeren Leichtmatrosen eine sehr Nachsichtige Haltung, erinnert er sich doch stets daran, dass es für jeden Seemann einmal die Zeit gab, da er das erste Mal ein Schiff betrat. In Zusammenarbeit mit der Hafenmeisterin Bajards verfügt er über das Kommando der aus der Besatzung gestellten Stadtwache und berät sie in Verteidigungsangelegenheiten. Gleichwohl ist er im Herzen Söldner und Seemann. Seine Loyalität gegenüber Bajard gründet auch auf einer stattlichen Zahlung durch die ansässigen Handwerker und solange dieser Vertrag bestand hat, wird auch seine Mannschaft folgen. Er hat auch das letzte Wort, wenn es um wichtige Entscheidungen der Gemeinschaft auf der Aardig Swantje geht. Die Bedürfnisse seiner Mannschaft sind ihm wichtig, sodass er sich diese anhören wird und in seine Entscheidungen mit einfließen lässt. Der Rest der Mannschaft unterliegt, bis auf seine ihm schon lange zur Seite stehenden Offiziere, keiner strikten Hierarchie. Innerhalb der Mannschaft hat Jeder nach seinen Fähigkeiten und Eignungen bestimmte Aufgaben. Nicht zuletzt zählt dazu auch die Erfahrung. Denn die Anerkennung und den Respekt der Mannschaft muss man sich erst durch harte Arbeit und Taten erarbeiten. So ist es nicht unüblich, dass neue, angeheuerte Seefahrer zunächst die Drecksarbeit erledigen müssen, bis sie wirklich als Mitglied der Mannschaft zählen.
  
 
===Handel/Diplomatie/Politik===
 
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Version vom 25. August 2019, 12:47 Uhr

Seefahrer.png
Betreuer: Cronos
Anfragen/Bewerbungen: Seefahrer@Alathair.de
Klassengebiet: Bajard
Rasse(n): Mensch


Beschreibung

Das Leben als Seefahrer

Lange Tradition der Seefahrt und Fischerei in Bajard lockt unweigerlich auch etwas rauere Seebären an. Diese sind entweder besonders schlitzohrige Fischer, Fährleute oder mal hier mal dort anheuernde Seeleute, die verschiedene Aufgaben an Deck verschiedener Schiffe wahrnehmen. Als Ankerpunkt für Reisen von und zur Insel etabliert sich Bajard als ihr Zentrum, wo sie gleichermaßen von den Handwerkern und Bewohnern vor Ort für ihre Geselligkeit gern gesehen sind. Mit Harpune und Matrosenmesser geübt, schrecken sie nicht davor zurück, beides auch zu nutzen, wenn Fremde ihren sicheren Heimathafen bedrohen wollen. Großes Interesse an Politik oder Gesinnungen haben sie nicht, das Leben an Deck vieler Schiffe für viele Auftraggeber hat ihnen gezeigt, dass man nur untereinander und unpolitisch sein Glück finden kann. Umso mehr wissen die Seefahrer das oftmals eingeschworene Völkchen in der Hafenstadt zu schätzen und lassen kaum etwas auf ihre Nachbarn kommen. Was den Glauben angeht, sind sie vollkommen frei, wenn auch Gläubige mitunter skeptisch beäugt werden. Der klassische seemännische Aberglaube und Traditionen dagegen sind für sie Alltag und sie lassen kaum eine Gelegenheit aus, die örtlichen bajarder Feiertage, Traditionen und gesellschaftlichen Ereignisse mit zu feiern und mit zu gestalten.

Der Seefahrer hat sich bewusst für ein Leben in der Hafenstadt Bajard entschieden. Als erfahrene Seefahrer oder neu hinzugekommene Leichtmatrosen verdienen sie sich hier ihren Unterhalt. Fischfang, Handel und einfache Söldneraufgaben sind ihr Hauptmilieu mit denen sie sich durch ihr Leben schlagen. Manches Mal wird der ein oder andere Seefahrer gar ein Päckchen unbekannter Herkunft transportieren, eine Tätigkeit, bei der auch der Kapitän der Aardig Swantje gern einmal ein Auge zudrückt, immerhin bringt es den Handwerkern Bajards dann und wann exklusive Ware oder Rohstoffe aus unbekannter Quelle und für die Seefahrer einen kleinen Nebenverdienst. Einige von ihnen sind zusätzlich noch erfahrene Kartenleser und ihr Orientierungssinn macht sie zu echten Spürhunden, wenn es um das Auffinden verborgener Dinge (Schätze) geht.

Im Gegenzug für den sicheren und ruhigen Heimathafen Bajard, verschreiben sich die Seeleute der Stadt Bajard sowie der dortigen Handwerkszünfte und gehen als Büttel und Wachleute oftmals einer Aufgabe an Land nach oder unterstützen den Nachtwächter bei seiner Arbeit. Kapitän Gravenborg hält ein wachsames Auge über die Leute, die in seinem Namen ihrer Aufgabe nachgehen, hat er doch einen tadellosen Ruf zu verlieren. So liegt es schon im eigenen Interesse der Seeleute, für Ruhe und Sicherheit in Bajard zu sorgen. Und lässt man bei Einheimischen dann und wann auch schon einmal drei Augen zugedrückt, werden Fremde die sich mit den Bewohnern anlegen rasch und konsequent vor die Tore geworfen.

Seeleute haben die Neutralität und Freiheit die ihnen in Bajard geboten wird zu schätzen gelernt, besuchen gewiss auch die Reiche und Völker allerorts und schließen Kontakte und Freundschaften hier und da, sei es nun Adoran oder Rahal (man könnte ja Besorgungen machen und etwas dazuverdienen, wenn man schon da ist), bleiben jedoch für ihre Arbeit unter ihresgleichen und verweigern Loyalitätsschwüre an Reiche unter allen Umständen. (Keine feste Zugehörigkeit zu Rahal oder Adoran, aber spielbar in allen Regionen) Prinzipiell führt jeder Seefahrer sein eigenes Leben und kann seine Fühler in alle Richtungen ausstrecken. Immerhin ist auch eine ausgereifte Gerüchteküche einer der liebsten Zeitvertreibe unter den Seeleuten. Unter der Führung von Hauke Gravenborg besteht und herrscht jedoch auch ein starkes Gemeinschaftsgefühl. Alleine ist keiner in der Lage ein Schiff zu führen, sodass der Kapitän stets darauf achten wird, dass keine großen Diskrepanzen innerhalb der Mannschaft entstehen. Gravierende und wichtige Entscheidungen werden daher zusammen beschlossen, wobei letztlich das Wort des Kapitäns zählt.

Generell sind Seefahrer als ehrlich, direkt aber nicht unfreundlich bekannt. Blumige Reden sind ihnen eher fremd. Vergleiche mit meist nautischem Bezug hingegen die Regel („Der hat n‘ Gesicht wie n‘ Seestern!“ – „Zu oft auf’m Seepferdchen geritten?“ – „Da fall’n einem die Sprotten aus’m Netz!“). In ihrem ‚neuen‘ Leben in Bajard haben die Seefahrer ihr altes Leben weitestgehend abgelegt. Als alte Seebären oder junge Leichtmatrosen führen sie ein hartes, aber geselliges und meist ruhiges Leben. Die Zeiten des rumhurens und der Zecherei sind vorbei. Für Ruhe und Respekt treten sie tatkräftig ein, was ihnen von den Bewohnern Bajards eine gewisse Dankbarkeit und Achtung einbringt. So ist es nicht unüblich, dass die Seefahrer auch feste Freundschaften mit den Bajarder Bürgern schließen und oft fest in das Gefüge des Städchens eingebunden sind, das sie ihre Heimat nennen.

Hierarchie

Den Kopf Mannschaft der Seefahrer stellt der Kapitän Hauke Gravenborg. Er war es auch, der den Seefahrern einen Platz auf der Aardig Swantje angeboten hat. Seine langjährige Erfahrung auf den Meeren der Welt machen ihn zu einem fairen und fähigen Kapitän, der von seinen Leuten anerkannt und respektiert wird. Er hat einen derben Humor und selten sieht man ihn ohne eine Pfeife in seinem Mundwinkel. Gleichwohl hat er gerade gegenüber jüngeren Leichtmatrosen eine sehr Nachsichtige Haltung, erinnert er sich doch stets daran, dass es für jeden Seemann einmal die Zeit gab, da er das erste Mal ein Schiff betrat. In Zusammenarbeit mit der Hafenmeisterin Bajards verfügt er über das Kommando der aus der Besatzung gestellten Stadtwache und berät sie in Verteidigungsangelegenheiten. Gleichwohl ist er im Herzen Söldner und Seemann. Seine Loyalität gegenüber Bajard gründet auch auf einer stattlichen Zahlung durch die ansässigen Handwerker und solange dieser Vertrag bestand hat, wird auch seine Mannschaft folgen. Er hat auch das letzte Wort, wenn es um wichtige Entscheidungen der Gemeinschaft auf der Aardig Swantje geht. Die Bedürfnisse seiner Mannschaft sind ihm wichtig, sodass er sich diese anhören wird und in seine Entscheidungen mit einfließen lässt. Der Rest der Mannschaft unterliegt, bis auf seine ihm schon lange zur Seite stehenden Offiziere, keiner strikten Hierarchie. Innerhalb der Mannschaft hat Jeder nach seinen Fähigkeiten und Eignungen bestimmte Aufgaben. Nicht zuletzt zählt dazu auch die Erfahrung. Denn die Anerkennung und den Respekt der Mannschaft muss man sich erst durch harte Arbeit und Taten erarbeiten. So ist es nicht unüblich, dass neue, angeheuerte Seefahrer zunächst die Drecksarbeit erledigen müssen, bis sie wirklich als Mitglied der Mannschaft zählen.

Handel/Diplomatie/Politik

Bewusst haben sich die Seefahrer für Bajard entschieden. Sie wollen mit dem Konflikt der zwei großen Reiche möglichst wenig am Hut haben. Sie wollen einfach, aber friedlich leben. Daher halten sie sich auch aus der Politik heraus. Ihr Leben ist davon geprägt, den Unterhalt zu verdienen. Deshalb werden sie darauf achten, es sich möglichst mit Wenigen zu verscherzen. Seien es Gilden, Völker oder Vereinigungen. Wer will schon berüchtigt dafür sein, im städtchen Streit zu provozieren und die Geschäfte der Handwerker zu behindern, die einen bezahlen. So stehen sie also Fremden eher neutral gegenüber. Dabei spielt auch der Glaube kaum eine Rolle. Ihnen ist die Existenz der Götter zwar bewusst, die Vergangenheit hat den Meisten aber gelehrt des eigenen Glückes Schmied zu sein. So wird es eher seltener sein, dass ein Seefahrer sich einer Gottheit anschließt. Gleichzeitig bedeutet es auch, dass den Seefahrern die Gesinnung des Gegenübers relativ egal ist. Respekt ihnen gegenüber und die Münze des Käufers haben einen höheren Stellenwert. Statt des Götterglaubens begleitet sie eher ihr Aberglaube. Dazu gehören z.B , dass Katzen an Bord Glück bringen oder dass man niemals an einem Donnerstag den Hafen verlässt.

Traditionen und Festtage

Die meisten Traditionen aus dem früheren Piratenleben wurden von den Seefahrern übernommen. Mit dem Leben in ihrer neuen Heimat Bajard haben sie aber auch deren traditionellen Feiertage übernommen.

Die Schiffstaufe

Die Schiffstaufe ist ein feierlicher Akt beim Stapellauf von Schiffen. Dabei wird eine Flasche Rum am Schiffsrumpf zerschlagen und dem Schiff sein Name verliehen. Häufig wird auch eine Rede gehalten. Erst danach wird es vom Stapel, also zu Wasser, gelassen.

Seemannsgarn

Erzählungen der Seeleute über ihre Erlebnisse, wobei dieser Begriff explizit für übertriebene oder Lügengeschichten steht.

Der Seemannssonntag

Der Seemannssonntag ist der Donnerstag, an dem es ein sehr gutes Essen (für Seemannsverhältnisse) gibt und meistens auch einen Pudding oder Kuchen am Nachmittag.

Wetterweisheiten

In dem Wissen, dass das Wetter oftmals für eine erfolgreiche Fahrt von größter Bedeutung ist, üben sich viele Seefahrer noch heute in der (oftmals skurrilen und eigenwilligen) Beobachtung von Naturphänomenen. Daraus ist eine Tradition und für manchen eine Leidenschaft geworden. „Fällt das Glas wie Stein vom Turm, dann kommt bald ein Sturm!“

Kielholen

ist das Durchholen unter dem Kiel auf See. Dies ist eine Strafe für den Seemann, wobei die Überlebenschance unterschiedlich hoch ist, je nachdem, ob der Seemann schiffslängs oder quer kielgeholt wird und ob man so langsam am – vorher unter dem Kiel durchgeholten – Seil zieht, an dessen Ende der Seemann angeleint ist, dass der die Chance hat, selber zu schwimmen bzw. zu tauchen (wenn er denn überhaupt schwimmen kann, was durchaus nicht üblich ist) und dadurch einen gewissen Abstand zum Rumpf einzuhalten, oder ob man das Seil so schnell einholt, dass er keine Chance hat, selbst etwas zu tun. Seeleute ertrinken beim Kielholen nämlich in der Regel nicht, sondern verletzten sich am Muschelbewuchs, der sich am Unterwasserschiff befindet. Beim schnellen Einholen des Seils, während der Seemann in Schiffslängsrichtung kielgeholt wird, ist das tödlich, da er dann im Normalfall seinen schweren Verletzungen erliegt. Beim langsamen Einholen des Seils, während der Seemann quer zum Schiff kielgeholt wird, ist die Überlebenschance um etliches höher.

Heirat

Die Heirat eines Seefahrers hat einen größeren Stellenwert als noch bei den Piraten. Für sie hat der Bund eine große Bedeutung und soll etwas immerwährendes darstellen. Die Trauung an sich wird durch einen Kapitän durchgeführt. Dieser prüft die Beiden zuvor auf ihre Tauglichkeit zur Ehe. Treue, Respekt und Ehre stellen dabei die 3 wichtigsten Grundpfeiler für den Schwur fürs Lebens dar.

"Tag der Meerjungfrau"

Datum: 15. Wechselwind

An diesem Tag wird des Erscheinens einer Meerjungfrau im Bajarder Hafen im Wechselwind des Jahres 249 gedacht und der Bund zwischen Fischern und Meeresbewohnern erneuert. Der Tag beginnt traditionell mit der Einholung aller Netze und Reusen und der Freilassung aller darin gefangenen Fische und Meerestiere. Der Ritus überschneidet sich mit der Laichzeit der meisten in den Gewässern Bajards beheimateten Fische und läutet eine mehrwöchige Schonzeit ein, während derer das Fischen mit Booten, Netzen und Reusen streng verboten und geächtet ist. Wehe aber dem, der sich nicht an diese Regel hält! Denn großes Unheil droht allen, die das Meer und seine Bewohner nicht achten. Ein weiterer Brauch an diesem Tag ist das Darbringen von irdenen Gaben an die Meeresbewohner. Dazu gehören einfache Schmuckstücke, kleine Kupfer- und Silberspiegel, Tabakdöschen, Pfeifen und dergleichen. Besonders beliebt sind kleine geschnitzte oder gegossene Figuren von Fischen, Seesternen, Muscheln oder Meerjungfrauen. Wohlhabende Familien lassen diese bei einem Gold- oder Silberschmied anfertigen, jedoch ist es auch gern gesehen, wenn diese aus der eigenen Hände Arbeit entstehen. An diesem Tag ist es zudem üblich, dass die Strände und Uferböschungen von alten Netzen, Reusen und anderem Strandgut gesäubert werden und die Brutplätze für die Möwen erneuert. Die Seevögel werden traditionell ebenfals zu den Meeresbewohnern gerechnet werden und brüten von Eluviar bis Schwalbenkunft. Es ist ein gutes Omen, wenn in den Folgetagen am Strand eine besonders schöne Muschel oder gar eine Perle gefunden wird, denn dies deutet darauf hin, dass die Gaben akzeptiert wurden. Besonders Muscheln in denen man das Meeresrauschen hört, erfreuen sich auch unter den Kindern großer Beliebtheit. Ein schlechtes Zeichen ist es, wenn ein gestrandeter Schweinswal oder ein anderer größerer Meeresbewohner angespült wird. Das deutet darauf hin, dass die Regeln von jemandem missachtet wurden und kündet einen schlechten Fang in der Hauptfischzeit oder auch viele Unglücksfälle an.

"Haringsdag"

Datum: 15. Schwalbenkunft

Im Schwalbenkunft beginnt die eigentliche Fangsaison und wird mit einem großen Marktfest eingeläutet, dem Haringsdag. Hier wird der erste Matjes des Jahres unter die Leute gebracht und in allen erdenklichen Varianten zum Verzehr angeboten: mit Zwiebelringen; mit Birnen, Bohnen und Speck; mit Pellkartoffeln, saurer Sahne, Äpfeln und Zwiebeln; mit Bratkartoffeln und Schwarzbrot; oder auch als klassisches Bajarder Matrosenfrühstück mit Roten Beten, Gurken und einem Spiegelei. Auf dem Markt werden üblicherweise auch andere Handwerkswaren angepriesen und Händler von außerhalb eingeladen. Es gibt Spiele und Belustigungen – und natürlich jede Menge Schnaps, der zu jedem guten Matjes dazu gehört.

Den Höhepunkt des Tages bildet eine Regatta der Fischerboote, die zu diesem Zweck aufwändig geschmückt werden. Auch andere Schiffe sind freilich zugelassen und im Hafen ankernde Handelsschiffe nehmen häufig an dem Schauspiel teil, mit dem neben der Fischerei auch die Seemannskunst als solche gefeiert wird.

"Tag der Heimkehr"

31. Goldblatt

Das Fest wird am Ende der regulären Seefahrtszeit zum Wechsel zwischen Goldblatt und Rabenmond gefeiert. Es dient zur Mahnung an alle Schiffe, die noch nicht heimgekehrt sind, den Heimathafen anzusteuern. Traditionell wird an diesem Tag ein großes Fest gefeiert und alle Straßen und Häuser hell erleuchtet, um die Abwesenden nach Hause zu locken. Ein besonderer Brauch besteht darin, zahlreiche Laternen auf die Schiffe, Stege und an die Uferböschungen zu setzen, auch schwimmende Laternen aufs Meer und in die Buchten, die zu Dutzenden und Hunderten die See erleuchten und den Seefahrern den Weg nach Hause zeigen sollen. Besonders beliebt ist dafür die Bucht im Südosten des Dorfes mit der Statue der Wartenden Jungfrau, die jedes Jahr im Goldblatt die Rückkehr ihres Geliebten erwartet. Vor dem Festtag wird die Statue von den jungen Frauen im Dorf geschrubbt und zum Fest selbst reich geschmückt.

Weil die Dorfbewohner wissen, dass nicht nur die Seeleute über die rechtzeitige Heimkehr der Schiffe entscheiden, werden an die Schwellen der Häuser und Bootsschuppen häufig kleine Pinnchen mit Rum gestellt und ein Stück Zwieback dazu gelegt. Diese sollen die auf den Schiffen beheimateten Klabauter, die den Winter über unter den Dachgiebeln und auf den Böden leben, davon überzeugen, dass es Zeit ist, heimzukehren.

"Winternacht"

Datum: 30. Rabenmond

An Winternacht wird der Toten gedacht, insbesondere aber derjenigen, die im Laufe des Jahres auf See umgekommen sind oder deren Schiffe nicht mehr vor Wintereinbruch in den Hafen zurückgekehrt sind. Da es sich bei verschollenen Schiffen ab und an herausstellt, dass sie, etwa wegen eines plötzlichen Witterungseinbruchs, nur in einem fremden Hafen überwintern mussten, ist es jedoch auch ein Tag der Sehnsucht und der stillen Hoffnung. An den Treppenstufen von Häusern, die eine verstorbene oder vermisste Person zu beklagen haben, werden von Nachbarn und Verwandten Kerzen aufgestellt. Auch sind Gaben üblich, wie etwa warme Kleidung, Vorräte oder Geld, die der Familie über den Winter helfen sollen.

Für alle Personen – auch die vermissten – werden an diesem Tag zudem die Bestattungsrituale abgehalten, die sich an der Bestattung auf See orientieren. Diese ist auf Schiffen zumeist deshalb notwendig, weil die Aufbewahrung von Leichnamen an Bord eine große Gefahr der Ausbreitung von Seuchen und Krankheiten unter der Mannschaft mit sich brächte. In anderen Fällen ist es schlicht nicht möglich den Leichnam zu bergen, etwa wenn bei unruhiger See ein Matrose über Bord gegangen ist. Der Tod auf See gilt unter den Seeleuten als Unglück, da die Toten in der Tiefe des Meeres keine Ruhe finden. Wichtigster Bestandteil des Zeremoniells ist deshalb die Gabe von drei Hand voll Heimaterde, die in die See gestreut wird, damit die Toten Frieden finden. Auf längeren Fahrten wird diese in einer kleinen Kiste mit an Bord geführt. Zu Winternacht wird die Erde von einem Steg aus ins Meer gestreut.

OOC-Fakten

Klasseninformationen

Wer sich für einen Seefahrer entschieden hat muss sich bewusst sein, dass er sich auch für ein Leben in Bajard und deren Stadtwache entschieden hat. Die Seefahrer sind konzeptionell eng mit Bajard verknüpft. Sollte es durch Taten zu einem Bruch mit Bajard kommen, geht ein Flagverlust damit einher. Das bedeutet aber nicht, dass Seefahrer sich nicht auch außerhalb Bajards bewegen können. Ihnen steht der Handel in jegliche Richtung frei und die einzelnen Seefahrer können prinzipiell ihr eigenes Ding machen. Sie sollten aber bedenken, dass sie trotz allem eine Mannschaft sind und die gemeinschaftliche Kogge auch gemeinschaftlich geführt wird. Ein Bruch mit der Mannschaft führt daher ebenso zum Flagverlust. Ein Wechsel zum Freibeuter ist mit entsprechendem RP und Antrag möglich. Dazu bitte mit der Betreuung in Kontakt treten.

Vorklasse

Abenteurer, oder in Ausnahmefällen jede Klasse mit dem vorangegangen RP (Klassenwechsel Antrag bei den Admins notwendig)

Rüstungsbeschränkung

keine Plattenrüstungen

Waffeneinschränkung

  • Nahkampf: Matrosenmesser
  • Fernkampf: NUR Harpune
  • Schilde: keine Turmschilde

Um die Harpune (außer die kleine Harpune) zu tragen, sind 2 Unterrichte im Umgang damit und 2 Seefahrerunterrichte z.B im Navigieren oder Schiffskunde nötig. Dies erfolgt IG im Rp durch entsprechende Ausbilder innerhalb der Klasse. Ausbilder kann jeder innerhalb der Klasse sein, der die Unterrichte absolviert hat und den Waffenschein besitzt. Die Unterrichte sind per Log an die Betreuung zu schicken. Nach erfolgreichem Abschluss der Unterrichte und einer zweimonatigen Probezeit ab Charerstellung erhält derjenige einen Waffenschein durch einen von der Betreuung bestimmten Spieler. Nur durch Tragen dieses Waffenscheines ist auch die Nutzung der Harpune möglich (sowohl in der Engine als auch im Rp. Also unbedingt den Waffenschein im BP haben). Die Herausgabe des Waffenscheines ohne die Bedingungen erfüllt zu haben, führt zum sofortigen Flagverlust des Ausbilders.

Stärken

Features

  • Im Zuge ihrer zahlreichen Fahrten auf der See haben die Seefahrer eine kleine Insel entdeckt, auf der perfekte Bedingungen für das Wachstum des Wildkrautes vorherrschen. Diesen geheimen Ort behalten sie selbstredend für sich.
  • Harpune (kleine Harpune, große Harpune, große edle Harpune)
  • Holzbein
  • Eigenes Schiff als Klassengebiet
  • Kostenlose Schifffahrt + verkürzte Reisezeit
  • Glimmstängel
  • Gezinkte Münze (herstellbar durch den Skill Tinkering)
  • Zugang zu gefälschten Bürgerbriefen
  • Zugang zum Kistendungeon
  • Seefahrerkleidung:
    • Matrosenstirnband
    • Matrosenguertel
    • Matrosenstiefel
    • Matrosenmantel
    • Matrosenhandschuhe
    • Matrosenjacke
    • Matrosenhose

Die Klassenkleidung ist nur durch Bajarder Schneider herstellbar. Um den Sachen eine gewisse Wertigkeit zu geben, wird für die Herstellung Tran benötigt. Diesen können Seefahrer auf ihrem Klassenschiff erwerben

Namensgebung

normale Namensregeln, Altlasten dürfen ihre spanischen/französischen Namen behalten

Sprache

normale Sprache

Gildenregelung

Seefahrer können keiner Gilde angehören, da sie vertraglich und konzeptionell mit Bajard verbunden sind. Da es keine neutralen Gilden gibt, würde ein Gildenbeitritt mit hoher Wahrscheinlichkeit zwangsläufig zu Konflikten führen.

Bewerbung

Die Zahl der Seefahrer ist begrenzt. Informiert euch daher bitte vorher, ob ein Aufnahmestop vorliegt.

  1. Hintergrundgeschichte zu eurem Char. Wichtig ist vor allem wie und warum er Seefahrer wurde.
  2. Kurzes Charkonzept. Stärken, Schwächen, Aussehen ect. Kann auch schon in der Hintergrundgeschichte enthalten sein.
  3. Wie heißt der Kapitän der Seefahrer? In welchem Jahr (Alathairzeitrechnung) sind die Seefahrer entstanden? Wie stehen sie dem Glauben gegenüber? Wie stehen sie anderen Völkern grundsätzlich gegenüber? Wie heißt ihre Kogge?
  4. Wie stellst du dir das Leben eines Seefahrers vor und wie glaubst du die Klasse zu bereichern?

Inaktivitäts Regeln

Nachweis von 15 Std/90 Tage

bei Abmeldung: Mail an Betreuer erforderlich, bei einer Abmeldung ist eine Entmietung bis zu drei Monaten aufschiebbar, danach wird bei anhaltender Abmeldung entmietet und deflaggt.

Bei Reflag: Mail mit Wunsch an Betreuung erforderlich