Schlachtenwühler: Unterschied zwischen den Versionen

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  | Rasse = Zwerge
 
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Version vom 18. Juni 2019, 19:48 Uhr

Betreuer: Echnaton
Anfragen/Bewerbungen: zwerge@alathair.de
Rasse(n): Zwerge


Die Schlachtenwühler Cirmias' führen sich auf Brogol Steinaxt zurück, einen der legendären ersten Wühler. Brogol war nicht nur für seine herausragende Kampfeskunst bekannt, sondern zeichnete sich auch durch wahre Hingabe an Cirmias aus. Man erzählt sich, wie er sich in religiösem Eifer für Jahre in einer Höhle einmauerte, um sich dem Gebet an den Bergvater zu widmen. Er versank in tiefem Gebet und blieb dabei doch nicht untätig, sondern begann zu graben und zu wühlen. Von göttlicher Hand geleitet, schuf er Stollen und Höhlen, rang mit den Ungeheuern der Tiefe, legte Edelstein- und Erzadern frei, bis ihn Cirmias zurück nach Nilzadan führte, wo er aus seiner Trance erwachte. Auf seiner Rüstung schimmerten fortan heilige Runen. Im Normalfall waren sie nur bei genauem Hinsehen zu erkennen, doch im Kampf leuchteten sie auf und schienen Brogol und den ihn umgebenden Zwergen Kraft und Zuversicht zu verleihen. Und auch wenn der Zwerg bereits in fortgeschrittenem Alter war und ihn die Zeit der Trance um Jahre oder Jahrzehnte gealtert hatte, wirkte er in seiner Rüstung kräftig und voller Elan, wie ein Khaz Aduir in seinen besten Jahren. Wie viel Wahrheitsgehalt man der oft erzählten Geschichte um Brogol Steinaxt auch zusprechen mag, haben sich im Laufe der Jahrhunderte doch immer wieder Wühler hervorgetan, die von Cirmias selbst berührt und gesegnet wurden.

Erste Wühler, die sich dem Weg Cirmias' verschrieben, brachten vor allem Hingabe mit sich, oder gar religiösen Eifer. Doch war ihr Geist nicht geschult genug, um die Allmächtigkeit des Segens des Seelenschmiedes zu empfangen und so verfielen nicht wenige dem Wahnsinn. In ihrem Wunsch, Cirmias zu dienen, nahmen andere Wühler den Weg der Lehre: Sie studierten fleißig und bereiteten ihren Geist auf den Segen des Herrn des Berges vor. Sie folgten den Geboten akribisch, doch fehlte ihnen das wahre Feuer des Glaubens. Für den Weg des Schlachtenwühler Cirmias', so stellten die Khaz Aduir fest, braucht es beides: den Eifer des Glaubens – die lodernde Flamme, die heiß für den Seelenschmied brennt und alles zu verschlingen droht – und den geschulten Geist, der in der Lage ist, die Flamme zu lenken und die Gabe des Vaters im Berg zu empfangen.

Wer den heiligen Segen des Bergvaters anstrebt, zeichnet sich oftmals schon in seiner Zeit als Hammerschwinger und Wühler durch eine besondere Hingabe zum Glauben und der Bauhütte aus. Kein Wühler, war er ein noch so fleißiger Schüler, hat je den Weg des Schlachtenwühlers erfolgreich beschritten, ohne dass sein Herz von religiösem Eifer erfüllt war. Unter Leitung eines Schlachtenwühlers oder Priesters nimmt der Wühler (oder auch schon der Jungwühler) an Unterricht zu den Lehren des Seelenschmiedes teil, lernt sein Gespür für die Gaben Cirmias' zu verfeinern und den Eifer in seinem Herzen zu nähren, während er die Grenzen seines Geistes erweitert und ihn in Konzentration und Beherrschung schult. Es vergehen oft Jahrzehnte hingebungsvoller übungen und nur wenige Schüler befindet Cirmias als würdig genug, seinen Segen zu empfangen.


Bewerbung:

Für den Schlachtenwühler gibt es keine speziellen Bewerbungen, dieser Rang ist eine Sonderaufstiegsklasse für Wühler (nicht jeder Wühler wird automatisch irgendwann Schlachtenwühler) und wird jeweils als Einzelfall behandelt. Der Wühler sollte sich durch herausragendes Rollenspiel, Eigeninitiative und ausgeprägtes Glaubensspiel auszeichnen.