Alatarisches Reich

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Das Alatarische Reich besteht aus verschiedenen Gebieten, hauptsächlich konzentriert auf den südlichen Kontinent Alathairs. Die Inseln zwischen den Reichen sind nach wie vor umkämpftes Gebiet und wechseln dann und wann den Besitzer. Die heilige Stadt Rahal, sitz seiner Heiligkeit Alka Isidor I. befindet sich auf Gerimor und bildet doch nicht mehr das Zentrum des Reiches selbst, das seit dem Verschwinden des Alkas nun die Provinz Weidenheim bildet. Das Reich ist strikt theokratisch ausgerichtet. Das heißt es ist eine Herrschaft des Glaubens. Die Anhänger Alatars sind davon überzeugt, die Wahrheit zu kennen und ihr zu folgen, indem sie die Gebote des All-Einen einhalten.

Die Führung des Reiches

Nach den Unruhen innerhalb des Alatarischen Reiches und den darauf folgenden Umbrüchen, kam es auch innerhalb der Hierarchie zu einer Neuordnung. Diese wurde auf Antrieb mächtiger Provinzführer des Festlandes und Einflussreicher Anführer des Tempels und der Bruderschaft des All-Einen, sowie ehemaligen Verwalter einzelner Landstriche nach und nach innerhalb aller Reichsprovinzen umgesetzt und festgesetzt. In der Abwesenheit eines Alkas mussten die einzelnen Provinzen ihre eigene Führungsstruktur deutlich stärken und konnten somit einen Zerfall des Reiches verhindern. Die Treue und unbedingte Loyalität zu den Lehren des All-Einen verbindet sie jedoch alle gleichermaßen. Doch innerhalb der einzelnen Provinzen kam und kann es immer wieder zu einzelnen Interpretationsunterschieden kommen, die die Eigenheiten der Provinzen darstellen. Durch die Vorbereitung des Widerstandes gegen die abstrusen Befehle des Alkas auf dem Festland, sowie die Vorbereitung einer neuen Ordnung, konnte dort die neue Hierarchie rasch etabliert und die notwendigen Entscheidungen getroffen werden. Eine Hierarchie, die vom vorübergehenden neuen Zentrum des Reiches, Weidenheim, sowie den übrigen Provinzen aus als einheitlich und überlebensnotwendig erachtet wird. So wird dafür Sorge getragen, dass Bestreben gegen die neue Ordnung entweder diplomatisch oder im letzten Schritt sogar militärisch aufgelöst werden. Im Unwissen über das Schicksal des Alkas oder die Erwählung eines neuen Alkas durch Alatar selbst, herrschte trotz vieler Diskussionen die einheitliche Überzeugung, dass kein Provinzführer zuviel Macht erlangen sollte. Überlegungen, aus den eigenen Reihen einen neuen, einzelnen Anführer zu wählen wurden rasch verworfen. So war der Kompromiss, der alsbald gefunden werden konnte, die Verantwortung vorerst auf viele Schultern zu verteilen und das Reich zu stärken, bis Alatar selbst einen neuen Alka erwählen würde.

Über allem steht Alatar als Wegbereiter und Ursprung der Lehren, nach denen das Leben im Alatarischen Reich sich richtet. Aufgrund der Auslegung der Lehre als Wahrheit, wird jede Abweichung als gefährliche Häresie betrachtet. Eine Hinwendung zu Unwissen und als ersten Schritt auf einem falschen Weg der nur schlecht enden kann. Entsprechend werden im ganzen Reich jene, die den Segen des All-Einen erhalten, als besonders einflussreich erachtet und ihrem Wort wird größtes Gehör geschenkt. So sind es die Templer des All-Einen ab der Weihe eines Clericus oder Clerica und die Ritter und Ahads der Bruderschaft, die durch den Segen des All-Einen als Vertreter dessen Willen erachtet werden. Nicht zuletzt die lange Ausbildung sondern der tatsächlich spür- und sichtbare Segen des Gottes selbst ist ein deutliches Zeichen für ihr Handeln. Ein Ritter oder Templer, der nicht im Sinne des All-Einen handeln würde, verliert diesen Segen. Eine der wenigen Sicherheiten, derer sich die Menschen im Alatarischen Reich bedienen können. Das Reich ist eine strikte Theokratie, eine Herrschaft des Glaubens. Das Ziel aller Anhänger der Lehren des All-Einen ist und bleibt in ihren Augen die Vorbereitung der Welt auf die Alleinherrschaft der Wahrheit und der Freiheit durch Alatar selbst und die Befreiung sowie Aufklärung aller Menschen, die noch heute unter dem Joch Temoras und ihres Adels ihr Dasein fristen.

Das Festland, Regionen und Städte

Aus den Wirren der Vorgänge im Jahr 263 sind einige Provinzen gestärkt hervorgegangen, andere haben sich gar gänzlich neu gebildet. Viele wurden jedoch in neu eingeteilte Herrschaftsbereiche eingegliedert. Die Provinzen des Alatarischen Reiches seit dem Jahre 263 sind:

- Weidenheim (Zentrum der Senatsherrschaft)
- Cantir
- Seranyth
- Shevanor
- Buidheann
- Drakon
- Eisenau

Neben diesen sieben Reichsprovinzen zählen Rahal und das dazugehörige Umland als Reichsstadt. Die Stadt und deren umliegende Ländereien werden von allen Führern des Reiches als wichtig erachtet. Doch ist keiner von ihnen geneigt, die vollständige Kontrolle über die Stadt zu übernehmen oder das Land zur eigenen Provinz auszurufen. In Unklarheit über die Zukunft oder die eventuelle Einsetzung eines neuen Alka durch den All-Einen und dessen womögliche neue Herrschaftsübernahme in Rahal, wurde die Entscheidung getroffen, Rahal und das Umland keiner einzelnen Provinzherrschaft zu unterstellen. Stattdessen entschieden sich die Magistrate im Senatsrat dazu, Gesandte zu entsenden, die die Geschicke auf Gerimor beobachten und Bericht erstatten. Die Gesandten des Senatsrates stehen auf Gerimor in engem Kontakt zu den Mitgliedern der Bruderschaft, des Tempels und der verwaltenden Organe und leiten eventuelle Weisungen des Festlandes an die örtlichen Anführer weiter. Um Spannungen zwischen den verschiedenen Säulen der Hierarchie zu vermeiden, hat man sich auf Gesandte geeinigt, die keiner der Säulen zu nahe stehen. Obgleich entsprechend der Hierarchie keine direkten Befehle durch die Gesandten erteilt werden können, ist zu vermuten, dass eine nachhaltige Weigerung, den Worten der Tetrarchen und Ahads sowie der Magistrate des Festlandes zu folgen schwerwiegende Folgen für die Anführer auf Gerimor haben könnte. Dennoch scheinen die führenden Köpfe des Reiches viel Wert auf die Erfahrung und Kenntnisse der Würdenträger Gerimors zu legen, so dass sie nur in dringenden und schwerwiegenden Fällen direkt eingreifen.

Das Alatarische Reich auf Gerimor ist in verschiedene Verwaltungsgebiete gegliedert. Diese sind:

Alatarien

Weit im Westen, geschützt durch eine massive Bergkette liegt Alatarien. Das heilige Zentrum des alatarischen Reiches.

Nachdem Gabriel, mit der Essenz der Lethare erfüllt, zum Alka wurde und ihn dies zu unerschöpflicher Stärke führte erschien ihm der Herr und er sprach. "Gründe eine Stadt und mehre ihre Macht, auf dass aus ihr der Keim meines Reiches entspringen möge." Und so geschah es. So entstandt die im nordwesten liegende Hauptstadt Rahal, welche bis heute ebenso als heilige Stadt bezeichnet wird.

Wetterau

Wetterau ist ein reichlich bewaldetes Gebiet im Osten des alatarischen Reiches. Es grenzt vom Osten her an Alatarien und vom Süden her an Bitterforst.

Eingebettet im bewaldeten Gebiet von Wetterau liegt die Siedlung Schattenwinkel.

Grünwaid

Die Länderei Grünwaid verfügt über einen breiten Küstenstreifen, der vereinzelt auch feine Sandstrände auf zu weisen hat.

Düstersee, einst eine kleine unscheinbare Siedlung, hat es mittlerweile zur zweit größten Stadt im alatarischen Reich auf Gerimor gebracht. Nach wie vor zeichnet sich Düstersee durch seine Einzigartigkeit aus.


Armeen Alatars

Die Legion des Panthers bilden eine exekutive Säule des alatarischen Reiches.
Alle angehörigen Soldaten der Legion sind in den Farben Rot und schwarz uniformiert, sie symbolisieren das Blut und den darauf folgenen Tod des Feindes. In der klar strukturierten Hierarchie gibt es ein pyramidenartiges Rangsystem.
Die einzelnen Legionen der sieben Provinzen werden immer von den örtlichen Bruderschaften, also Ahads und Rittern, kommandiert. Diesen obliegt die strategische Ausrichtung sowie der Oberbefehl über die Truppen einer Legion. Offiziere und Unteroffiziere der Legionen übernehmen derweil in den allermeisten Fällen die taktische Umsetzung der gegebenen Befehle. Jede der sieben Provinzen des Reiches unterhält eine eigene Legion, die sich teilweise stark in Bewaffnung, Ausrüstung und Tradition voneinander unterscheiden, jedoch immer dem gleichen Aufbau folgen. Selbiger hat sich als effektiv und schlagkräftig erwiesen.


Wichtige Personen auf Gerimor

Alka Isidor:

Bekannter unter dem einstigen Namen Isidor von Hohenfels. Er ist der jüngste Sohn der Anara von Hohenfels, Bruder seiner Majestät Ador Segenus Corbidian Victor von Alumenas I. Isidor hat sich jedoch in der Zeit des Wandels vom Königreich entsagt. Entadelt, entehrt, und von der Familie verstoßen lief er über ins alatarische Reich, wo er von der Tetrarchin Aliyahna dem Herrn geopfert wurde. Alatar selbst war es, der Isidor mit 7 Atemwölkchen „befüllte“, um ihn als neuen Alka wieder auferstehen zu lassen. Seit dem Beginn des Jahres 263 gilt Alka Isidor I. als verschollen.

Kommando der Legion des Panthers:

  • Ahad Muireall Laval
  • Ritter Keldaron Rabenstein
  • Ritter Livyathan Aschengardt
  • Hauptmann Cordovan Irvestes

Beraterstab des Alka:

  • vorerst Vakant durch die Abwesenheit des Alka

Verwaltung des Reiches:

  • Allisan Irvestes (Statthalterin von Rahal und Düstersee)

Tempel des All-Einen

  • Tetrarchin Elysa Dolvarn
  • Clerica Elea Falon
  • Clerica Anwa'qulae


Technisches

Technische Dinge bezüglich dem Alatarischen Reich findest Du hier: Menschen (Technik), Letharen (Technik)