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	<title>Spielerinfos - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-04-19T00:28:06Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki.alathair.de/index.php?title=Die_hohe_Etikette&amp;diff=11905</id>
		<title>Die hohe Etikette</title>
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		<updated>2022-04-25T19:15:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Staff-pangea: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;(Stand April 2022)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schreibweise, Perspektive und Modus in Anlehnung an:&lt;br /&gt;
Einmaleins des guten Tons&lt;br /&gt;
Dr. Getrud Oheim&lt;br /&gt;
Bertelsmann Verlag, 1. Auflage März 1955 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;OOC Hinweise:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
1. Die Darstellung der hohen Etikette ist humorvoll überspitzt. Niemand muss oder sollte alle Punkte genauso spielen, wie sie aufgeführt werden. Sie geben nur einen erstrebenswerten Idealzustand an, den kaum jemand erreicht. Ebenso wenig wie das perfekte Befolgen aller Tugenden.&lt;br /&gt;
2. Es ist ausdrücklich gewollt und gewünscht, dass ein lebendig gespielter Char im Rahmen der hohen Etikette als Adeliger durchaus Schwächen, Neigungen und vielleicht sogar Marotten hat.&lt;br /&gt;
3. Das Miteinander zählt. Auch in der IG ausgespielten Etikette. &lt;br /&gt;
4. Anklagen wegen Fehlverhalten (Liebschaften, Intrigen, Mordpläne) müssen zwingend durch die Betreuung geprüft und lückenlos vom Ankläger in der Beweisführung dargestellt werden können.&lt;br /&gt;
5. Einheiraten in den Adel aus bürgerlichem Stand. Hier ist eine Adelsbewerbung erforderlich und somit die offen gezeigte Bereitschaft im Adel als Adliger mitzuspielen und mitzugestalten. Die angenommene Adelsbewerbung gilt als Dispens IG.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die hohe Etikette&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Allgemeines&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Adel bildet im alumenischen Reich gleichsam eine abgegrenzte wie auch durchlässige Gesellschaftsschicht. So ist es nicht selten, dass Bürger über den Weg des Amtsadels oder des Schwertadels in jenen Stand durch ihre Verdienste und Ausbildung erhoben werden. So sehr auch der Bürger sich in höflicher Geste und Benimm zu geben weiß, so sehr schreibt der Adel noch immer seine eigenen Regeln und Sitten und trägt jene unter Seinesgleichen fort.&lt;br /&gt;
Jeder Adlige achtet penibel darauf die Wappen anderer Adligen zu kennen und jene korrekt und jeweils mit dem höchsten Titel anzusprechen. Hier bilden tatsächlich nur Offiziere des Militärs im Dienst die Ausnahme oder der Erklärte Verzicht des Angesprochenen auf seinen höchsten Titel. Somit ist es auch nicht unüblich, dass Ritter ihren König und obersten Schwertbruder in einer Geste der Verbundenheit, Demut und Dankbarkeit mit ‚Sire‘ ansprechen, sofern die Situation es hergibt. Vertrauliche Anreden gegenüber Seiner Majestät in Form von &#039;mein König&#039; sollen auch schon im Adel und Hochadel vorgekommen sein. &lt;br /&gt;
Situationen an sich sind ein Thema für den Adel, denn je nach Situation werden Gesten, Reden und auch das eigene Zurücknehmen oder Vorantreten bestimmt. Gegenüber Höhergestellten ergibt sich so naturgemäß eine eher zurückhaltende Haltung in Sprache und Forschheit des Auftretens. Man geht auch selten zu seinem Herrn, ohne gerufen zu sein oder ein sinniges Anliegen vorweisen zu können. Der Adel neigt mehr dazu den verwaltungslastigen Teil der Lehensbeziehung zu pflegen, als jenes vom Schwertadel kolportiert sei. Der Schwertadel fokussiert sich meist auf den militärischen Part. Die höhergestellten Adligen jedoch wissen auch wie sie sich die Verbundenheit ihrer Untergebenen sichern und sparen oftmals nicht mit Einladungen, Gaben und auch Zuspruch. Basiert doch der Adel in seinem Lehenverhältnis auf gegenseitigem Schutz, Rat und Vertrauen, so wird jenes auch durch das Verhalten untermauert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Höflichkeitsgesten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der rangniedere Adlige wird sich von seinem Platz erheben, wenn ein ranghöherer Adliger den Raum oder die Szene betritt. Verbeugung oder Knicks im Sitzen auszuführen sind auch gar unmöglich, daher ergibt sich das Aufstehen aus der sitzenden Position aus diesen Zwängen ganz natürlich. Der Ranghöhere behält für gewöhnlich Platz und neigt aber zur Begrüßung sein Haupt. Wer steht, steht so lange bis ihm ein Platz angeboten wird. Eisern und ohne mit der Wimper zu zucken, wird im Zweifel auch die Unhöflichkeit des ranghöheren Adligen erduldet, wenn jener einen nicht zum Sitzen einlädt. Auf- und abtretende Damen sind prinzipiell immer ranghöher als der sitzende Herr, aber sie können auf die Geste des Aufstehens auch mit einer gewissen Freundlichkeit verzichten.&lt;br /&gt;
Hier noch eine oft missverstandene Erklärung zum Angebot des Geleits oder des Armes. Dieses Angebot wird von einem Adligen dann unterbreitet, wenn das Gegenüber für schützenswert betrachtet wird. Man merke auf! Nicht für schutzbedürftig und wehrlos! Sondern für schützenswert! So bietet ein Vasall seinem Lehnsherren das Geleit zu seinem Heim an, da er ihn für schützenswert erachtet. Eine Ritterin bietet einer Priesterin Arm und Geleit bis zum Kloster an, da sie jene schätzt und für schützenswert einordnet. Dies ist keine Geste der Überlegenheit, sondern eine Geste des tiefen Respekts, die entsprechend auch gewürdigt werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Du - Euch - Ihr: Anreden und Sprache&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vertrauliche Anrede zwischen Adligen vernimmt der gemeine Bürger selten. Das unkomplizierte ‚Du‘ stellt sich unter gleichen Adligen mit höchstens ein oder zwei Stufen unterschied nur in sehr privater und erklärter Freundschaftsrunde ein. Sobald ein Außenstehender, gleich ob Adel oder Gemeiner hinzukommt, wird umgehend von allen wieder die alumenische Sitte an den Tag gelegt und die jeweils höflichste Form der Anrede genutzt. &lt;br /&gt;
‚Eure Hochwohlgeboren, würdet Ihr mir gütigst das Pergament reichen‘&lt;br /&gt;
‚Sehr gern, Euer Hochgeboren, es ist ein Schreiben Seiner Erlaucht zum Thema Marktordnung‘&lt;br /&gt;
‚Verbindlichsten Dank, Eure Hochwohlgeboren! Seine Erlaucht hat den Entwurf hervorragend formuliert.‘&lt;br /&gt;
Oft beobachtet man auch, dass adlige Ehepaare sich in der Öffentlichkeit nur sehr sporadisch berühren und den Ehegatten höchstens im Flüssterton duzen. Der Hochadel an sich ist im öffentlichen Auftreten in der Regel sehr reserviert. Doch beobachtete man durchaus auch schon einen zärtlichen und vertrauten Umgang beim frisch vermählten Königspaar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sei noch gesagt, dass die Sprache des Adels ebenfalls oft heraussticht und gegenüber den Gemeinen gewählt und ausdrucksreich erscheint. Adlige beherrschen im Allgemeinen auch die Fähigkeit viel zu reden und im Grunde sehr wenig damit zu sagen. Daher bilden sie oft ein stabiles Korps an Diplomaten, Gesandten und auch Richtern. Sie folgen jedoch in Wort und Tat den Tugenden der Schildmaid und sind um das Rechte Maß in ihren öffentlichen, politischen Handlungen bemüht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kleidung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Kleidung wählt der Adel stets sorgsam aus. Die Stoffe sind edel und von schwerer Qualität, oft aufwändig bestickt. Jeder Adlige, gleich ob Mann oder Weib, wird mindestens ein Kleidungsstück am Leibe tragen, welches sein eigenes Wappen zeigt. Auch die eigene Farbe wird offen und voller Stolz und Ehre gezeigt. Die Wappen des Amtsadels erscheinen oft verschnörkelt und mit reichlich Symbolik angetan, während die Ritterwappen auf eine klare Erkennbarkeit im Felde setzen. Die Körper verdeckt der Adel höchst sittsam. Kurze Ärmel wie beim gemeinen Volke oder gar kurze Röcke, die nicht die Waden bedecken erblickt man nicht. Damen achten darauf beim Zeigen von Haut dies geschmackvoll und präsentabel zu tun; die Herren verbergen ihr üppiges oder spärliches Brusthaar konsequent unter hochgeknöpften Blusen oder Hemden. Dem Anlass entsprechend wird man sich den Jahreszeiten und dem Anlass angepasst kleiden. Ein Ausritt erfordert andere Schnitte und Materialien als ein Bummel über einen Markt, ein Picknick im Freien ein anderes Muster als ein Ball bei Hofe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Adel lässt es sich nicht nehmen regelmäßig [b]gesellschaftliche Zusammenkünfte[/b] abzuhalten und auch für Gemeine zu öffnen. Jedoch erkennt man selbst auf einem Maskenball den Unterschied deutlich. Adlige Damen tragen stets die schönsten Kleider, die sie in angenehmer Form kleiden und doch durch Verzierung und Schnittführung das Interesse des geneigten Betrachters wachhalten.   Der adlige Herr wandet sich in feinen Stoff und trägt auch zum Ballgewand eine feine Seitenwehr, meist einen Degen oder ein Rapier. Damen tragen keine Seitenwehr zu Kleidern oder Röcken, denn &#039;Seitenwehr gegen Seitenwehr, tut sich nur beim Tanzen schwer&#039;. So sagt es ein alter alrynischer Erziehungsreim.&lt;br /&gt;
Jedoch ticken insbesondere in Lichtenthal die Uhren oft anders und generell gibt sich der Adel hier oft freier und gelassener im Umgang mit solchen Vorschriften. Bisher hat noch kein lichtenthaler Adliger eine Dame beim Tanz aufgrund einer Seitenwehr stehen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bälle, Bankette und Tanz&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu gesellschaftlichen Anlässen wie Bällen, Banketten, Tanzabenden oder anderen Veranstaltungen erscheint ein Adliger gleich ob Herr oder Dame möglichst in Begleitung. Nach dem ersten Tanz oder erstem Gang des Mahls kann man sich dann durchaus auflösen und weiter unter die Menge mischen.&lt;br /&gt;
Zum [b]Tanze[/b] fordert stets der Herr die Dame mit einer Verneigung auf. Ihr wird galant der Arm angeboten. Die Dame reagiert mit einem Kopfneigen, dem Erheben -sofern sie sitzt – und einem leichten Knicks. Hierbei ist sofern ein Mangel an Anmut zu verzeichnen ist zumindest die Würde der Geste zu beherrschen. Jeder Adlige ist in der Lage die geläufigsten Gesellschaftstänze im Mindestmaß korrekt durchzutanzen, im Idealfall auch mit einer gewissen tänzerischen Finesse.  Lehnt eine Dame einen Tanz ab, so tanzt sie den gleichen Tanz nicht mit einem anderen Herrn. Muss sie den Tanz mit einem Herrn aufgrund dessen körperlicher oder verbaler Unverschämtheit abbrechen, so löst sie sich von ihm, knickst und geht mit erhobenem Haupte davon. &lt;br /&gt;
Sollte der Tanz ausgetanzt sein, so geleitet der Herr die Dame zurück zu ihrem Platz und wird noch ein paar Worte wechseln. Es sei noch angemerkt, dass es eher nicht zu empfehlen ist zu oft mit der gleichen Dame zu tanzen. &#039;Ein Tanz ist Höflichkeit, zwei Tänze sind Freundschaft, drei Tänze ist Werbung.&#039;&lt;br /&gt;
Während einer Tanzveranstaltung ausgerufenen Damenwahl schlägt die Stunde der Damen. Nun haben sie die Wahl einen Herren zum Tanz aufzufordern oder darauf zu verzichten. Die Tanzaufforderung einer Dame lehnt für gewöhnlich kein wohlerzogener Herr ab, außer er weist schwere tanzhinderliche Gebrechen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Werben und Heiraten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Werbung im Adel ist mit einigen Fallstricken und Haken versehen, die zu beachten sind. Es wirbt immer der Herr um eine passende, weibliche Adlige. Jene sollte möglichst keine zu hohe Stufe innehaben, damit er nicht als Emporkömmling betrachtet wird. Auch sollte die Dame im Grunde nicht zu tief vom Range sein, damit jene nicht als Goldgräberin in ein fahles Licht getaucht wird. Jedoch kann ein hochedler Herr im Prinzip um jede Dame werben, bei einer beabsichtigten Eheschließung mit Bürgerlichen ist jedoch die Zustimmung (Dispens) seines Lehnsherren oder die des obersten Lehnsherren zu erwirken. Es ist eher unüblich, dass Adel mit vererbbarem Titel bürgerliche ehelicht. Auch hier sei vermerkt, dass die Damenwelt des Adels nicht ganz ohne eigenen Willen oder Entschluss der Güte der Herren unterworfen ist. Mitnichten! Adlige Damen wissen sehr gut und sehr genau wie sie einen Herren dazu nachhaltig motivieren, die Werbung um sie aufzunehmen. Nicht selten nehmen auch adlige Frauen hier das Heft selbst in die Hand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Werbung erfolgt oft durch das Vorsprechen bei einem Verwandten des angestrebten Eheziels. Dies kann ein Elternteil, Oheim oder älteres Geschwisterteil oder im Falle von unmündigen weiblichen Adligen der Vormund sein. Es ist die Erlaubnis für die Werbung zu erwirken. Nach jener Erlaubnis wird der Herr zur Tat schreiten und mit günstigen Mitteln versuchen die Auserkorene von sich zu überzeugen und für sich zu gewinnen. Die üblichen Methoden sind meist Blumen, Gedichtbände, Briefe, Einladung zu Bällen oder das gemeinsame Flanieren auf Märkten, persönliche Aufmerksamkeiten und vielleicht auch das eine oder andere Minnelied.&lt;br /&gt;
Den Antrag zur Heirat spricht in der Regel der Herr aus, der weibliche Gegenpart nimmt an oder lehnt höflich und mit einer fürsorglichen Begründung ab. Bei gegenseitigem Einverständnis wird die Kirche Temoras informiert und ebenso der Adel über die Verlobung in Kenntnis gesetzt. &lt;br /&gt;
Während Werbung und Verlobung ist es durchaus an der Tagesordnung, dass es zu Berührungen zwischen dem entstehenden Paar und den ersten, recht unschuldigen Zärtlichkeitsgesten in der Öffentlichkeit kommt. Alles ist jedoch mit dem besonderen Gewürz des Geschmacks, Anstands und der persönlichen Würde versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adlige heiraten generell vor Temora und immer in einem angemessenen, feierlichen Rahmen. Scheidungen abgesehen von unglücklichen und zufälligen Todesfällen kommen nicht vor. Leider sind jedoch auch nach Jahren abgenutzte Ehen mit getrennten Hausständen keine Seltenheit. Hierbei achten jedoch beide Parteien auf ein weiteres, höfliches, wenn auch distanziertes Auskommen miteinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gefährliche Liebschaften&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sei noch ein offenes Wort angebracht zum Thema Liebschaften. Auch Adlige sind keine Heiligen, sie haben Gefühle und Leidenschaften, die sie zwar von der Öffentlichkeit zu verbergen wissen, aber im Stillen und Geheimen dennoch leben. Nicht jede Liebschaft endet in einer Ehe, nicht jede Ehe kommt ohne Seitenwege der Ehepartner über die Jahre. Doch wird dies gut verdeckt und unter Verschwiegenheit aller Beteiligten vollzogen und bleibt ungesehen. Sollten derlei Umtriebe ruchbar werden, so kann es von den Lehnherren der Beteiligten natürlich mit Konsequenzen belegt werden. Strafzahlungen und sogar der temporäre Entzug von Einladungen zu gesellschaftlichen Anlässen möglich. Hier kann sogar die Kirche Temoras zur Tat schreiten und den Schwerenöter bei den jeweiligen Lehnsherren anzeigen.&lt;br /&gt;
Wobei gesagt sein muss, dass solche Anklagen Hand und Fuß und vor allem lückenlose Beweise benötigen. Ein einfaches Hörensagen wird nur mit einem lahmen Abwinken seitens der Lehnsherren quittiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Streit und Händel im Adel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch im adligen Stand tummeln sich Menschen mit Zielen, Eigenheiten und manchmal auch losem Mundwerk. Geschieht es im Adel, dass ein Wortabtausch bis zu einer Ehrverletzung gelangt, so ist es Sitte und Brauch ein Ehrenduell auszufechten. Die genauen Details dazu sind im Duellkodex festgelegt und werden in tradierter Form oder auch abgewandelter Form befolgt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Staff-pangea</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.alathair.de/index.php?title=Die_hohe_Etikette&amp;diff=11904</id>
		<title>Die hohe Etikette</title>
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		<updated>2022-04-25T19:10:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Staff-pangea: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;(Stand April 2022)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schreibweise, Perspektive und Modus in Anlehnung an:&lt;br /&gt;
Einmaleins des guten Tons&lt;br /&gt;
Dr. Getrud Oheim&lt;br /&gt;
Bertelsmann Verlag, 1. Auflage März 1955 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;OOC Hinweise:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
1. Die Darstellung der hohen Etikette ist humorvoll überspitzt. Niemand muss oder sollte alle Punkte genauso spielen, wie sie aufgeführt werden. Sie geben nur einen erstrebenswerten Idealzustand an, den kaum jemand erreicht. Ebenso wenig wie das perfekte Befolgen aller Tugenden.&lt;br /&gt;
2. Es ist ausdrücklich gewollt und gewünscht, dass ein lebendig gespielter Char im Rahmen der hohen Etikette als Adeliger durchaus Schwächen, Neigungen und vielleicht sogar Marotten hat.&lt;br /&gt;
3. Das Miteinander zählt. Auch in der IG ausgespielten Etikette. &lt;br /&gt;
4. Anklagen wegen Fehlverhalten (Liebschaften, Intrigen, Mordpläne) müssen zwingend durch die Betreuung geprüft und lückenlos vom Ankläger in der Beweisführung dargestellt werden können.&lt;br /&gt;
5. Einheiraten in den Adel aus bürgerlichem Stand. Hier ist eine Adelsbewerbung erforderlich und somit die offen gezeigte Bereitschaft im Adel als Adliger mitzuspielen und mitzugestalten. Die angenommene Adelsbewerbung gilt als Dispens IG.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die hohe Etikette&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Allgemeines&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Adel bildet im alumenischen Reich gleichsam eine abgegrenzte wie auch durchlässige Gesellschaftsschicht. So ist es nicht selten, dass Bürger über den Weg des Amtsadels oder des Schwertadels in jenen Stand durch ihre Verdienste und Ausbildung erhoben werden. So sehr auch der Bürger sich in höflicher Geste und Benimm zu geben weiß, so sehr schreibt der Adel noch immer seine eigenen Regeln und Sitten und trägt jene unter Seinesgleichen fort.&lt;br /&gt;
Jeder Adlige achtet penibel darauf die Wappen anderer Adligen zu kennen und jene korrekt und jeweils mit dem höchsten Titel anzusprechen. Hier bilden tatsächlich nur Offiziere des Militärs im Dienst die Ausnahme oder der Erklärte Verzicht des Angesprochenen auf seinen höchsten Titel. Somit ist es auch nicht unüblich, dass Ritter ihren König und obersten Schwertbruder in einer Geste der Verbundenheit, Demut und Dankbarkeit mit ‚Sire‘ ansprechen, sofern die Situation es hergibt. Vertrauliche Anreden gegenüber Seiner Majestät in Form von &#039;mein König&#039; sollen auch schon im Adel und Hochadel vorgekommen sein. &lt;br /&gt;
Situationen an sich sind ein Thema für den Adel, denn je nach Situation werden Gesten, Reden und auch das eigene Zurücknehmen oder Vorantreten bestimmt. Gegenüber Höhergestellten ergibt sich so naturgemäß eine eher zurückhaltende Haltung in Sprache und Forschheit des Auftretens. Man geht auch selten zu seinem Herrn, ohne gerufen zu sein oder ein sinniges Anliegen vorweisen zu können. Der Adel neigt mehr dazu den verwaltungslastigen Teil der Lehensbeziehung zu pflegen, als jenes vom Schwertadel kolportiert sei. Der Schwertadel fokussiert sich meist auf den militärischen Part. Die höhergestellten Adligen jedoch wissen auch wie sie sich die Verbundenheit ihrer Untergebenen sichern und sparen oftmals nicht mit Einladungen, Gaben und auch Zuspruch. Basiert doch der Adel in seinem Lehenverhältnis auf gegenseitigem Schutz, Rat und Vertrauen, so wird jenes auch durch das Verhalten untermauert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Höflichkeitsgesten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der rangniedere Adlige wird sich von seinem Platz erheben, wenn ein ranghöherer Adliger den Raum oder die Szene betritt. Verbeugung oder Knicks im Sitzen auszuführen sind auch gar unmöglich, daher ergibt sich das Aufstehen aus der sitzenden Position aus diesen Zwängen ganz natürlich. Der Ranghöhere behält für gewöhnlich Platz und neigt aber zur Begrüßung sein Haupt. Wer steht, steht so lange bis ihm ein Platz angeboten wird. Eisern und ohne mit der Wimper zu zucken, wird im Zweifel auch die Unhöflichkeit des ranghöheren Adligen erduldet, wenn jener einen nicht zum Sitzen einlädt. Auf- und abtretende Damen sind prinzipiell immer ranghöher als der sitzende Herr, aber sie können auf die Geste des Aufstehens auch mit einer gewissen Freundlichkeit verzichten.&lt;br /&gt;
Hier noch eine oft missverstandene Erklärung zum Angebot des Geleits oder des Armes. Dieses Angebot wird von einem Adligen dann unterbreitet, wenn das Gegenüber für schützenswert betrachtet wird. Man merke auf! Nicht für schutzbedürftig und wehrlos! Sondern für schützenswert! So bietet ein Vasall seinem Lehnsherren das Geleit zu seinem Heim an, da er ihn für schützenswert erachtet. Eine Ritterin bietet einer Priesterin Arm und Geleit bis zum Kloster an, da sie jene schätzt und für schützenswert einordnet. Dies ist keine Geste der Überlegenheit, sondern eine Geste des tiefen Respekts, die entsprechend auch gewürdigt werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Du - Euch - Ihr: Anreden und Sprache&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vertrauliche Anrede zwischen Adligen vernimmt der gemeine Bürger selten. Das unkomplizierte ‚Du‘ stellt sich unter gleichen Adligen mit höchstens ein oder zwei Stufen unterschied nur in sehr privater und erklärter Freundschaftsrunde ein. Sobald ein Außenstehender, gleich ob Adel oder Gemeiner hinzukommt, wird umgehend von allen wieder die alumenische Sitte an den Tag gelegt und die jeweils höflichste Form der Anrede genutzt. &lt;br /&gt;
‚Eure Hochwohlgeboren, würdet Ihr mir gütigst das Pergament reichen‘&lt;br /&gt;
‚Sehr gern, Euer Hochgeboren, es ist ein Schreiben Seiner Erlaucht zum Thema Marktordnung‘&lt;br /&gt;
‚Verbindlichsten Dank, Eure Hochwohlgeboren! Seine Erlaucht hat den Entwurf hervorragend formuliert.‘&lt;br /&gt;
Oft beobachtet man auch, dass adlige Ehepaare sich in der Öffentlichkeit nur sehr sporadisch berühren und den Ehegatten höchstens im Flüssterton duzen. Der Hochadel an sich ist im öffentlichen Auftreten in der Regel sehr reserviert. Doch beobachtete man durchaus auch schon einen zärtlichen und vertrauten Umgang beim frisch vermählten Königspaar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sei noch gesagt, dass die Sprache des Adels ebenfalls oft heraussticht und gegenüber den Gemeinen gewählt und ausdrucksreich erscheint. Adlige beherrschen im Allgemeinen auch die Fähigkeit viel zu reden und im Grunde sehr wenig damit zu sagen. Daher bilden sie oft ein stabiles Korps an Diplomaten, Gesandten und auch Richtern. Sie folgen jedoch in Wort und Tat den Tugenden der Schildmaid und sind um das Rechte Maß in ihren öffentlichen, politischen Handlungen bemüht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kleidung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Kleidung wählt der Adel stets sorgsam aus. Die Stoffe sind edel und von schwerer Qualität, oft aufwändig bestickt. Jeder Adlige, gleich ob Mann oder Weib, wird mindestens ein Kleidungsstück am Leibe tragen, welches sein eigenes Wappen zeigt. Auch die eigene Farbe wird offen und voller Stolz und Ehre gezeigt. Die Wappen des Amtsadels erscheinen oft verschnörkelt und mit reichlich Symbolik angetan, während die Ritterwappen auf eine klare Erkennbarkeit im Felde setzen. Die Körper verdeckt der Adel höchst sittsam. Kurze Ärmel wie beim gemeinen Volke oder gar kurze Röcke, die nicht die Waden bedecken erblickt man nicht. Damen achten darauf beim Zeigen von Haut dies geschmackvoll und präsentabel zu tun; die Herren verbergen ihr üppiges oder spärliches Brusthaar konsequent unter hochgeknöpften Blusen oder Hemden. Dem Anlass entsprechend wird man sich den Jahreszeiten und dem Anlass angepasst kleiden. Ein Ausritt erfordert andere Schnitte und Materialien als ein Bummel über einen Markt, ein Picknick im Freien ein anderes Muster als ein Ball bei Hofe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Adel lässt es sich nicht nehmen regelmäßig [b]gesellschaftliche Zusammenkünfte[/b] abzuhalten und auch für Gemeine zu öffnen. Jedoch erkennt man selbst auf einem Maskenball den Unterschied deutlich. Adlige Damen tragen stets die schönsten Kleider, die sie in angenehmer Form kleiden und doch durch Verzierung und Schnittführung das Interesse des geneigten Betrachters wachhalten.   Der adlige Herr wandet sich in feinen Stoff und trägt auch zum Ballgewand eine feine Seitenwehr, meist einen Degen oder ein Rapier. Damen tragen keine Seitenwehr zu Kleidern oder Röcken, denn &#039;Seitenwehr gegen Seitenwehr, tut sich nur beim Tanzen schwer&#039;. So sagt es ein alter alrynischer Erziehungsreim.&lt;br /&gt;
Jedoch ticken insbesondere in Lichtenthal die Uhren oft anders und generell gibt sich der Adel hier oft freier und gelassener im Umgang mit solchen Vorschriften. Bisher hat noch kein lichtenthaler Adliger eine Dame beim Tanz aufgrund einer Seitenwehr stehen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bälle, Bankette und Tanz&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu gesellschaftlichen Anlässen wie Bällen, Banketten, Tanzabenden oder anderen Veranstaltungen erscheint ein Adliger gleich ob Herr oder Dame möglichst in Begleitung. Nach dem ersten Tanz oder erstem Gang des Mahls kann man sich dann durchaus auflösen und weiter unter die Menge mischen.&lt;br /&gt;
Zum [b]Tanze[/b] fordert stets der Herr die Dame mit einer Verneigung auf. Ihr wird galant der Arm angeboten. Die Dame reagiert mit einem Kopfneigen, dem Erheben -sofern sie sitzt – und einem leichten Knicks. Hierbei ist sofern ein Mangel an Anmut zu verzeichnen ist zumindest die Würde der Geste zu beherrschen. Jeder Adlige ist in der Lage die geläufigsten Gesellschaftstänze im Mindestmaß korrekt durchzutanzen, im Idealfall auch mit einer gewissen tänzerischen Finesse.  Lehnt eine Dame einen Tanz ab, so tanzt sie den gleichen Tanz nicht mit einem anderen Herrn. Muss sie den Tanz mit einem Herrn aufgrund dessen körperlicher oder verbaler Unverschämtheit abbrechen, so löst sie sich von ihm, knickst und geht mit erhobenem Haupte davon. &lt;br /&gt;
Sollte der Tanz ausgetanzt sein, so geleitet der Herr die Dame zurück zu ihrem Platz und wird noch ein paar Worte wechseln. Es sei noch angemerkt, dass es eher nicht zu empfehlen ist zu oft mit der gleichen Dame zu tanzen. &#039;Ein Tanz ist Höflichkeit, zwei Tänze sind Freundschaft, drei Tänze ist Werbung.&#039;&lt;br /&gt;
Während einer Tanzveranstaltung ausgerufenen Damenwahl schlägt die Stunde der Damen. Nun haben sie die Wahl einen Herren zum Tanz aufzufordern oder darauf zu verzichten. Die Tanzaufforderung einer Dame lehnt für gewöhnlich kein wohlerzogener Herr ab, außer er weist schwere tanzhinderliche Gebrechen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Werben und Heiraten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Werbung im Adel ist mit einigen Fallstricken und Haken versehen, die zu beachten sind. Es wirbt immer der Herr um eine passende, weibliche Adlige. Jene sollte möglichst keine zu hohe Stufe innehaben, damit er nicht als Emporkömmling betrachtet wird. Auch sollte die Dame im Grunde nicht zu tief vom Range sein, damit jene nicht als Goldgräberin in ein fahles Licht getaucht wird. Jedoch kann ein hochedler Herr im Prinzip um jede Dame werben, bei einer beabsichtigten Eheschließung mit Bürgerlichen ist jedoch die Zustimmung (Dispens) seines Lehnsherren oder die des obersten Lehnsherren zu erwirken. Es ist eher unüblich, dass Adel mit vererbbarem Titel bürgerliche ehelicht. Auch hier sei vermerkt, dass die Damenwelt des Adels nicht ganz ohne eigenen Willen oder Entschluss der Güte der Herren unterworfen ist. Mitnichten! Adlige Damen wissen sehr gut und sehr genau wie sie einen Herren dazu nachhaltig motivieren, die Werbung um sie aufzunehmen. Nicht selten nehmen auch adlige Frauen hier das Heft selbst in die Hand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Werbung erfolgt oft durch das Vorsprechen bei einem Verwandten des angestrebten Eheziels. Dies kann ein Elternteil, Oheim oder älteres Geschwisterteil oder im Falle von unmündigen weiblichen Adligen der Vormund sein. Es ist die Erlaubnis für die Werbung zu erwirken. Nach jener Erlaubnis wird der Herr zur Tat schreiten und mit günstigen Mitteln versuchen die Auserkorene von sich zu überzeugen und für sich zu gewinnen. Die üblichen Methoden sind meist Blumen, Gedichtbände, Briefe, Einladung zu Bällen oder das gemeinsame Flanieren auf Märkten, persönliche Aufmerksamkeiten und vielleicht auch das eine oder andere Minnelied.&lt;br /&gt;
Den Antrag zur Heirat spricht in der Regel der Herr aus, der weibliche Gegenpart nimmt an oder lehnt höflich und mit einer fürsorglichen Begründung ab. Bei gegenseitigem Einverständnis wird die Kirche Temoras informiert und ebenso der Adel über die Verlobung in Kenntnis gesetzt. &lt;br /&gt;
Während Werbung und Verlobung ist es durchaus an der Tagesordnung, dass es zu Berührungen zwischen dem entstehenden Paar und den ersten, recht unschuldigen Zärtlichkeitsgesten in der Öffentlichkeit kommt. Alles ist jedoch mit dem besonderen Gewürz des Geschmacks, Anstands und der persönlichen Würde versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adlige heiraten generell vor Temora und immer in einem angemessenen, feierlichen Rahmen. Scheidungen abgesehen von unglücklichen und zufälligen Todesfällen kommen nicht vor. Leider sind jedoch auch nach Jahren abgenutzte Ehen mit getrennten Hausständen keine Seltenheit. Hierbei achten jedoch beide Parteien auf ein weiteres, höfliches, wenn auch distanziertes Auskommen miteinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gefährliche Liebschaften&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sei noch ein offenes Wort angebracht zum Thema Liebschaften. Auch Adlige sind keine Heiligen, sie haben Gefühle und Leidenschaften, die sie zwar von der Öffentlichkeit zu verbergen wissen, aber im Stillen und Geheimen dennoch leben. Nicht jede Liebschaft endet in einer Ehe, nicht jede Ehe kommt ohne Seitenwege der Ehepartner über die Jahre. Doch wird dies gut verdeckt und unter Verschwiegenheit aller Beteiligten vollzogen und bleibt ungesehen. Sollten derlei Umtriebe ruchbar werden, so kann es von den Lehnherren der Beteiligten natürlich mit Konsequenzen belegt werden. Strafzahlungen und sogar der temporäre Entzug von Einladungen zu gesellschaftlichen Anlässen möglich. Hier kann sogar die Kirche Temoras zur Tat schreiten und den Schwerenöter bei den jeweiligen Lehnsherren anzeigen.&lt;br /&gt;
Wobei gesagt sein muss, dass solche Anklagen Hand und Fuß und vor allem lückenlose Beweise benötigen. Ein einfaches Hörensagen wird nur mit einem lahmen Abwinken seitens der Lehnsherren quittiert werden.&lt;br /&gt;
Streit und Händel im Adel&lt;br /&gt;
Auch im adligen Stand tummeln sich Menschen mit Zielen, Eigenheiten und manchmal auch losem Mundwerk. Geschieht es im Adel, dass ein Wortabtausch bis zu einer Ehrverletzung gelangt, so ist es Sitte und Brauch ein Ehrenduell auszufechten. Die genauen Details dazu sind im Duellkodex festgelegt und werden in tradierter Form oder auch abgewandelter Form befolgt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Staff-pangea</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.alathair.de/index.php?title=Die_hohe_Etikette&amp;diff=11903</id>
		<title>Die hohe Etikette</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.alathair.de/index.php?title=Die_hohe_Etikette&amp;diff=11903"/>
		<updated>2022-04-25T19:06:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Staff-pangea: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
Schreibweise, Perspektive und Modus in Anlehnung an:&lt;br /&gt;
Einmaleins des guten Tons&lt;br /&gt;
Dr. Getrud Oheim&lt;br /&gt;
Bertelsmann Verlag, 1. Auflage März 1955 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;OOC Hinweise:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
1. Die Darstellung der hohen Etikette ist humorvoll überspitzt. Niemand muss oder sollte alle Punkte genauso spielen, wie sie aufgeführt werden. Sie geben nur einen erstrebenswerten Idealzustand an, den kaum jemand erreicht. Ebenso wenig wie das perfekte Befolgen aller Tugenden.&lt;br /&gt;
2. Es ist ausdrücklich gewollt und gewünscht, dass ein lebendig gespielter Char im Rahmen der hohen Etikette als Adeliger durchaus Schwächen, Neigungen und vielleicht sogar Marotten hat.&lt;br /&gt;
3. Das Miteinander zählt. Auch in der IG ausgespielten Etikette. &lt;br /&gt;
4. Anklagen wegen Fehlverhalten (Liebschaften, Intrigen, Mordpläne) müssen zwingend durch die Betreuung geprüft und lückenlos vom Ankläger in der Beweisführung dargestellt werden können.&lt;br /&gt;
5. Einheiraten in den Adel aus bürgerlichem Stand. Hier ist eine Adelsbewerbung erforderlich und somit die offen gezeigte Bereitschaft im Adel als Adliger mitzuspielen und mitzugestalten. Die angenommene Adelsbewerbung gilt als Dispens IG.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die hohe Etikette&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Allgemeines&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Adel bildet im alumenischen Reich gleichsam eine abgegrenzte wie auch durchlässige Gesellschaftsschicht. So ist es nicht selten, dass Bürger über den Weg des Amtsadels oder des Schwertadels in jenen Stand durch ihre Verdienste und Ausbildung erhoben werden. So sehr auch der Bürger sich in höflicher Geste und Benimm zu geben weiß, so sehr schreibt der Adel noch immer seine eigenen Regeln und Sitten und trägt jene unter Seinesgleichen fort.&lt;br /&gt;
Jeder Adlige achtet penibel darauf die Wappen anderer Adligen zu kennen und jene korrekt und jeweils mit dem höchsten Titel anzusprechen. Hier bilden tatsächlich nur Offiziere des Militärs im Dienst die Ausnahme oder der Erklärte Verzicht des Angesprochenen auf seinen höchsten Titel. Somit ist es auch nicht unüblich, dass Ritter ihren König und obersten Schwertbruder in einer Geste der Verbundenheit, Demut und Dankbarkeit mit ‚Sire‘ ansprechen, sofern die Situation es hergibt. Vertrauliche Anreden gegenüber Seiner Majestät in Form von &#039;mein König&#039; sollen auch schon im Adel und Hochadel vorgekommen sein. &lt;br /&gt;
Situationen an sich sind ein Thema für den Adel, denn je nach Situation werden Gesten, Reden und auch das eigene Zurücknehmen oder Vorantreten bestimmt. Gegenüber Höhergestellten ergibt sich so naturgemäß eine eher zurückhaltende Haltung in Sprache und Forschheit des Auftretens. Man geht auch selten zu seinem Herrn, ohne gerufen zu sein oder ein sinniges Anliegen vorweisen zu können. Der Adel neigt mehr dazu den verwaltungslastigen Teil der Lehensbeziehung zu pflegen, als jenes vom Schwertadel kolportiert sei. Der Schwertadel fokussiert sich meist auf den militärischen Part. Die höhergestellten Adligen jedoch wissen auch wie sie sich die Verbundenheit ihrer Untergebenen sichern und sparen oftmals nicht mit Einladungen, Gaben und auch Zuspruch. Basiert doch der Adel in seinem Lehenverhältnis auf gegenseitigem Schutz, Rat und Vertrauen, so wird jenes auch durch das Verhalten untermauert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Höflichkeitsgesten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der rangniedere Adlige wird sich von seinem Platz erheben, wenn ein ranghöherer Adliger den Raum oder die Szene betritt. Verbeugung oder Knicks im Sitzen auszuführen sind auch gar unmöglich, daher ergibt sich das Aufstehen aus der sitzenden Position aus diesen Zwängen ganz natürlich. Der Ranghöhere behält für gewöhnlich Platz und neigt aber zur Begrüßung sein Haupt. Wer steht, steht so lange bis ihm ein Platz angeboten wird. Eisern und ohne mit der Wimper zu zucken, wird im Zweifel auch die Unhöflichkeit des ranghöheren Adligen erduldet, wenn jener einen nicht zum Sitzen einlädt. Auf- und abtretende Damen sind prinzipiell immer ranghöher als der sitzende Herr, aber sie können auf die Geste des Aufstehens auch mit einer gewissen Freundlichkeit verzichten.&lt;br /&gt;
Hier noch eine oft missverstandene Erklärung zum Angebot des Geleits oder des Armes. Dieses Angebot wird von einem Adligen dann unterbreitet, wenn das Gegenüber für schützenswert betrachtet wird. Man merke auf! Nicht für schutzbedürftig und wehrlos! Sondern für schützenswert! So bietet ein Vasall seinem Lehnsherren das Geleit zu seinem Heim an, da er ihn für schützenswert erachtet. Eine Ritterin bietet einer Priesterin Arm und Geleit bis zum Kloster an, da sie jene schätzt und für schützenswert einordnet. Dies ist keine Geste der Überlegenheit, sondern eine Geste des tiefen Respekts, die entsprechend auch gewürdigt werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Du - Euch - Ihr: Anreden und Sprache&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vertrauliche Anrede zwischen Adligen vernimmt der gemeine Bürger selten. Das unkomplizierte ‚Du‘ stellt sich unter gleichen Adligen mit höchstens ein oder zwei Stufen unterschied nur in sehr privater und erklärter Freundschaftsrunde ein. Sobald ein Außenstehender, gleich ob Adel oder Gemeiner hinzukommt, wird umgehend von allen wieder die alumenische Sitte an den Tag gelegt und die jeweils höflichste Form der Anrede genutzt. &lt;br /&gt;
‚Eure Hochwohlgeboren, würdet Ihr mir gütigst das Pergament reichen‘&lt;br /&gt;
‚Sehr gern, Euer Hochgeboren, es ist ein Schreiben Seiner Erlaucht zum Thema Marktordnung‘&lt;br /&gt;
‚Verbindlichsten Dank, Eure Hochwohlgeboren! Seine Erlaucht hat den Entwurf hervorragend formuliert.‘&lt;br /&gt;
Oft beobachtet man auch, dass adlige Ehepaare sich in der Öffentlichkeit nur sehr sporadisch berühren und den Ehegatten höchstens im Flüssterton duzen. Der Hochadel an sich ist im öffentlichen Auftreten in der Regel sehr reserviert. Doch beobachtete man durchaus auch schon einen zärtlichen und vertrauten Umgang beim frisch vermählten Königspaar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sei noch gesagt, dass die Sprache des Adels ebenfalls oft heraussticht und gegenüber den Gemeinen gewählt und ausdrucksreich erscheint. Adlige beherrschen im Allgemeinen auch die Fähigkeit viel zu reden und im Grunde sehr wenig damit zu sagen. Daher bilden sie oft ein stabiles Korps an Diplomaten, Gesandten und auch Richtern. Sie folgen jedoch in Wort und Tat den Tugenden der Schildmaid und sind um das Rechte Maß in ihren öffentlichen, politischen Handlungen bemüht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kleidung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Kleidung wählt der Adel stets sorgsam aus. Die Stoffe sind edel und von schwerer Qualität, oft aufwändig bestickt. Jeder Adlige, gleich ob Mann oder Weib, wird mindestens ein Kleidungsstück am Leibe tragen, welches sein eigenes Wappen zeigt. Auch die eigene Farbe wird offen und voller Stolz und Ehre gezeigt. Die Wappen des Amtsadels erscheinen oft verschnörkelt und mit reichlich Symbolik angetan, während die Ritterwappen auf eine klare Erkennbarkeit im Felde setzen. Die Körper verdeckt der Adel höchst sittsam. Kurze Ärmel wie beim gemeinen Volke oder gar kurze Röcke, die nicht die Waden bedecken erblickt man nicht. Damen achten darauf beim Zeigen von Haut dies geschmackvoll und präsentabel zu tun; die Herren verbergen ihr üppiges oder spärliches Brusthaar konsequent unter hochgeknöpften Blusen oder Hemden. Dem Anlass entsprechend wird man sich den Jahreszeiten und dem Anlass angepasst kleiden. Ein Ausritt erfordert andere Schnitte und Materialien als ein Bummel über einen Markt, ein Picknick im Freien ein anderes Muster als ein Ball bei Hofe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Adel lässt es sich nicht nehmen regelmäßig [b]gesellschaftliche Zusammenkünfte[/b] abzuhalten und auch für Gemeine zu öffnen. Jedoch erkennt man selbst auf einem Maskenball den Unterschied deutlich. Adlige Damen tragen stets die schönsten Kleider, die sie in angenehmer Form kleiden und doch durch Verzierung und Schnittführung das Interesse des geneigten Betrachters wachhalten.   Der adlige Herr wandet sich in feinen Stoff und trägt auch zum Ballgewand eine feine Seitenwehr, meist einen Degen oder ein Rapier. Damen tragen keine Seitenwehr zu Kleidern oder Röcken, denn &#039;Seitenwehr gegen Seitenwehr, tut sich nur beim Tanzen schwer&#039;. So sagt es ein alter alrynischer Erziehungsreim.&lt;br /&gt;
Jedoch ticken insbesondere in Lichtenthal die Uhren oft anders und generell gibt sich der Adel hier oft freier und gelassener im Umgang mit solchen Vorschriften. Bisher hat noch kein lichtenthaler Adliger eine Dame beim Tanz aufgrund einer Seitenwehr stehen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bälle, Bankette und Tanz&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu gesellschaftlichen Anlässen wie Bällen, Banketten, Tanzabenden oder anderen Veranstaltungen erscheint ein Adliger gleich ob Herr oder Dame möglichst in Begleitung. Nach dem ersten Tanz oder erstem Gang des Mahls kann man sich dann durchaus auflösen und weiter unter die Menge mischen.&lt;br /&gt;
Zum [b]Tanze[/b] fordert stets der Herr die Dame mit einer Verneigung auf. Ihr wird galant der Arm angeboten. Die Dame reagiert mit einem Kopfneigen, dem Erheben -sofern sie sitzt – und einem leichten Knicks. Hierbei ist sofern ein Mangel an Anmut zu verzeichnen ist zumindest die Würde der Geste zu beherrschen. Jeder Adlige ist in der Lage die geläufigsten Gesellschaftstänze im Mindestmaß korrekt durchzutanzen, im Idealfall auch mit einer gewissen tänzerischen Finesse.  Lehnt eine Dame einen Tanz ab, so tanzt sie den gleichen Tanz nicht mit einem anderen Herrn. Muss sie den Tanz mit einem Herrn aufgrund dessen körperlicher oder verbaler Unverschämtheit abbrechen, so löst sie sich von ihm, knickst und geht mit erhobenem Haupte davon. &lt;br /&gt;
Sollte der Tanz ausgetanzt sein, so geleitet der Herr die Dame zurück zu ihrem Platz und wird noch ein paar Worte wechseln. Es sei noch angemerkt, dass es eher nicht zu empfehlen ist zu oft mit der gleichen Dame zu tanzen. &#039;Ein Tanz ist Höflichkeit, zwei Tänze sind Freundschaft, drei Tänze ist Werbung.&#039;&lt;br /&gt;
Während einer Tanzveranstaltung ausgerufenen Damenwahl schlägt die Stunde der Damen. Nun haben sie die Wahl einen Herren zum Tanz aufzufordern oder darauf zu verzichten. Die Tanzaufforderung einer Dame lehnt für gewöhnlich kein wohlerzogener Herr ab, außer er weist schwere tanzhinderliche Gebrechen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Werben und Heiraten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Werbung im Adel ist mit einigen Fallstricken und Haken versehen, die zu beachten sind. Es wirbt immer der Herr um eine passende, weibliche Adlige. Jene sollte möglichst keine zu hohe Stufe innehaben, damit er nicht als Emporkömmling betrachtet wird. Auch sollte die Dame im Grunde nicht zu tief vom Range sein, damit jene nicht als Goldgräberin in ein fahles Licht getaucht wird. Jedoch kann ein hochedler Herr im Prinzip um jede Dame werben, bei einer beabsichtigten Eheschließung mit Bürgerlichen ist jedoch die Zustimmung (Dispens) seines Lehnsherren oder die des obersten Lehnsherren zu erwirken. Es ist eher unüblich, dass Adel mit vererbbarem Titel bürgerliche ehelicht. Auch hier sei vermerkt, dass die Damenwelt des Adels nicht ganz ohne eigenen Willen oder Entschluss der Güte der Herren unterworfen ist. Mitnichten! Adlige Damen wissen sehr gut und sehr genau wie sie einen Herren dazu nachhaltig motivieren, die Werbung um sie aufzunehmen. Nicht selten nehmen auch adlige Frauen hier das Heft selbst in die Hand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Werbung erfolgt oft durch das Vorsprechen bei einem Verwandten des angestrebten Eheziels. Dies kann ein Elternteil, Oheim oder älteres Geschwisterteil oder im Falle von unmündigen weiblichen Adligen der Vormund sein. Es ist die Erlaubnis für die Werbung zu erwirken. Nach jener Erlaubnis wird der Herr zur Tat schreiten und mit günstigen Mitteln versuchen die Auserkorene von sich zu überzeugen und für sich zu gewinnen. Die üblichen Methoden sind meist Blumen, Gedichtbände, Briefe, Einladung zu Bällen oder das gemeinsame Flanieren auf Märkten, persönliche Aufmerksamkeiten und vielleicht auch das eine oder andere Minnelied.&lt;br /&gt;
Den Antrag zur Heirat spricht in der Regel der Herr aus, der weibliche Gegenpart nimmt an oder lehnt höflich und mit einer fürsorglichen Begründung ab. Bei gegenseitigem Einverständnis wird die Kirche Temoras informiert und ebenso der Adel über die Verlobung in Kenntnis gesetzt. &lt;br /&gt;
Während Werbung und Verlobung ist es durchaus an der Tagesordnung, dass es zu Berührungen zwischen dem entstehenden Paar und den ersten, recht unschuldigen Zärtlichkeitsgesten in der Öffentlichkeit kommt. Alles ist jedoch mit dem besonderen Gewürz des Geschmacks, Anstands und der persönlichen Würde versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adlige heiraten generell vor Temora und immer in einem angemessenen, feierlichen Rahmen. Scheidungen abgesehen von unglücklichen und zufälligen Todesfällen kommen nicht vor. Leider sind jedoch auch nach Jahren abgenutzte Ehen mit getrennten Hausständen keine Seltenheit. Hierbei achten jedoch beide Parteien auf ein weiteres, höfliches, wenn auch distanziertes Auskommen miteinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gefährliche Liebschaften&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sei noch ein offenes Wort angebracht zum Thema Liebschaften. Auch Adlige sind keine Heiligen, sie haben Gefühle und Leidenschaften, die sie zwar von der Öffentlichkeit zu verbergen wissen, aber im Stillen und Geheimen dennoch leben. Nicht jede Liebschaft endet in einer Ehe, nicht jede Ehe kommt ohne Seitenwege der Ehepartner über die Jahre. Doch wird dies gut verdeckt und unter Verschwiegenheit aller Beteiligten vollzogen und bleibt ungesehen. Sollten derlei Umtriebe ruchbar werden, so kann es von den Lehnherren der Beteiligten natürlich mit Konsequenzen belegt werden. Strafzahlungen und sogar der temporäre Entzug von Einladungen zu gesellschaftlichen Anlässen möglich. Hier kann sogar die Kirche Temoras zur Tat schreiten und den Schwerenöter bei den jeweiligen Lehnsherren anzeigen.&lt;br /&gt;
Wobei gesagt sein muss, dass solche Anklagen Hand und Fuß und vor allem lückenlose Beweise benötigen. Ein einfaches Hörensagen wird nur mit einem lahmen Abwinken seitens der Lehnsherren quittiert werden.&lt;br /&gt;
Streit und Händel im Adel&lt;br /&gt;
Auch im adligen Stand tummeln sich Menschen mit Zielen, Eigenheiten und manchmal auch losem Mundwerk. Geschieht es im Adel, dass ein Wortabtausch bis zu einer Ehrverletzung gelangt, so ist es Sitte und Brauch ein Ehrenduell auszufechten. Die genauen Details dazu sind im Duellkodex festgelegt und werden in tradierter Form oder auch abgewandelter Form befolgt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Staff-pangea</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.alathair.de/index.php?title=Die_gemeine_Etikette&amp;diff=11897</id>
		<title>Die gemeine Etikette</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.alathair.de/index.php?title=Die_gemeine_Etikette&amp;diff=11897"/>
		<updated>2022-04-25T19:00:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Staff-pangea: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die gemeine Etikette&#039;&#039;&#039; (Stand April 2022)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sei hier zu bedenken gegeben, dass die folgenden Erläuterungen den gemeinen Bürger beschreiben. Hier angesprochen ist der brave Handwerker, der tüchtige Bauer, der fleißige Heiler und der tapfere Kämpfer und Soldat. Sie bilden die Schicht der Gemeinen im Alumenischen Reiche und sind gleichsam dessen Rückgrat und Fleisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein jeder alumenische Bürger kennt Sitten und Gebräuche, je nachdem aus welchem Herzogtum man stammt. Die aschenfelder Kinder lernen reiten, bevor sie laufen können, die winterfaller Knaben werden in Eisbädern abgehärtet und die nharamer Mädchen tragen fein geflochtene Zopfkronen. Doch allen gemein ist, dass sie eine Grundlinie des Benimms und Sitte befolgen und beherzigen. Somit wird kein Bürger sich ein Wappen anmaßen, denn das persönliche Wappen ist dem Adel vorbehalten. Kein braver Handwerker wird sich mit selbstausgedachten Titeln schmücken und sich völlig fern der Demut als ‚Großmeister Schreiner‘ selbst bezeichnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alumenische Bürger begrüßen sich gegenseitig mit einem Kopfneigen und bei großem Altersgefälle wird der Gegenpart gewisslich nicht direkt mit ‚Du‘ angesprochen. Im Handwerk und bei Altersgleichheit stellt sich das vertrauliche Du im Handel jedoch schnell ein und man einigt sich auf ein pragmatisches Auskommen. Die Anrede Herr und Frau werden dem Nachnamen oder dem einzig vorhandenen Namen vorangestellt. Unverheiratetes Frauenvolk wird mit Fräulein an den Mangel des Ehestandes erinnert. Witwen können auf der Anrede Frau beharren, sollten dies aber nur im weit fortgeschrittenen Alter tun. Junge Witwen sind gute Partien und sollten die Vergangenheit nach der Trauerzeit ruhen lassen. In Werbung und Heirat ist das Bürgertum frei, sofern der angestrebte Partner mündig und geistig gesund ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Staatsreligion des Reiches Alumenas ist der Glaube an Temora, jedoch verehren einige Bürger auch Eluive oder Cirmias, da jene ihrem Tagewerk näher stehen als die Schwertmaid selbst. Insgesamt sind die Bürger in ihren Herzen jedoch tief religiös und begehen die entsprechenden hohen Feiertage mit der entsprechenden Andacht und Demut.&lt;br /&gt;
Es ist allgemein bekannt und jedes junge Kind wird so erzogen, dass in geschlossenen Räumen die Kopfbedeckung abzusetzen ist. Eine Ausnahme gilt hier für das Frauenvolk, dem es natürlich gestattet bleibt seine Haare züchtig mit Haube oder Kopftuch zu bedecken. Hüte nehmen jedoch auch Frauen und Mädchen ab, insbesondere in Kirchen oder öffentlichen Gebäuden.&lt;br /&gt;
Was auch dem gesunden Menschenverstand und moralischem Empfinden eingeht ist, dass der Körper sittsam zu bedecken ist. So sind bei Bürgen beider Geschlechter entblößte Arme in den heißen Sommermonaten und nackte Füße in Sandalen noch sittenkonform, doch nackte Oberköper oder gar freiliegende Oberschenkel möchte niemand öffentlich vorgeführt bekommen. Die Kleidung der Bürger ist generell zweckmäßig und dem Einsatz passend gewählt. Für die Feldarbeit wird sicher kein weißes Seidenhemd getragen und für die Schmiedekunst kein farbenfrohes Sommerkleidchen. Insgesamt herrschen bei der Arbeitskleidung eher gedeckte Farben vor, die mit wenig Verzierung bestückt sind. Festtagskleidung hingegen kann nicht bunt und vertufft genug sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Umgang mit höhergestellten Personen kennt der alumenische Bürger den Unterschied zwischen einer Verneigung und einer Verbeugung, zwischen einem angedeuteten Knicks und einem korrekten Knicks. Selbstredend wird er sich stets vor einem Hochgestellten ordentlich verbeugen und im Falle einer Frau oder eines Fräuleins korrekt knicksen. Jedoch nur im Rocke, nicht in Hosen. Im Falle einer Unsicherheit, ob der Stellung des Gegenübers ist auch die Anrede ‚Hoher Herr‘ oder ‚Hohe Frau‘ nie verschwendet und führt oft zur freundlichen Erklärung des Adressierten. So bald informiert, wählt der brave und züchtige Bürger die richtige Art des Betragens.&lt;br /&gt;
Zu den Soldaten des Reiches führt der brave und wohlerzogene Bürger ein entspanntes Verhältnis und begegnet ihnen mit Respekt und Fürsorge. Ebenso begegnen die Soldaten in Uniform den Bürgern mit Respekt und stetiger Bereitschaft sie zu schützen und zu verteidigen. Es ist in den militärischen Gepflogenheiten bedingt, dass Soldaten als Gruß gegenüber Höheren stets salutieren und sich nicht verbeugen oder auf das Knie begeben. Ebenso werden sie im Dienst auf eine äußerst gewählte und höfliche Umgangsweise achten. Die genauen Ränge und Anreden bleiben dem gewöhnlichen Bürger ein Rätsel, gleiches gilt oft auch für die Ränge und Anreden der Klosterwache in Lichtenthal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kurzer Auszug aus den gängigsten Titeln und Verhaltensweisen findet sich in dieser Liste:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adel&lt;br /&gt;
Titel:	König/Königin &lt;br /&gt;
Anrede:	Euer/Eure (königliche) Majestät&lt;br /&gt;
Begrüßungs-/Verabschiedungsgeste:	Kniefall/tiefster Knicks (Hofknicks), Kopf gebeugt, Blick gesenkt&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Titel:	Prinz /Prinzessin&lt;br /&gt;
Anrede:	Euer (königliche) Hoheit/Eure (königliche) Hoheit&lt;br /&gt;
Begrüßungs-/Verabschiedungsgeste:	Sehr tiefe Verbeugung(Kratzfuß)/Hofknicks&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Titel:	Herzog von Lichtenthal (Titelherr)&lt;br /&gt;
Anrede:	Euer (herzögliche/herzogliche) Hoheit/Eure (herzögliche/herzogliche) Hoheit&lt;br /&gt;
Begrüßungs-/Verabschiedungsgeste:	Sehr tiefe Verbeugung/Hofknicks&lt;br /&gt;
Titel:	Herzog(in) von … (Titelführer)&lt;br /&gt;
Anrede:	Euer Durchlaucht/Eure Durchlaucht&lt;br /&gt;
Begrüßungs-/Verabschiedungsgeste:	Sehr tiefe Verbeugung/Hofknicks&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Titel:	Graf/Gräfin(Titelherr)&lt;br /&gt;
Anrede:	Euer Erlaucht/Eure Erlaucht&lt;br /&gt;
Begrüßungs-/Verabschiedungsgeste:	Tiefe Verbeugung/tiefer Knicks&lt;br /&gt;
Titel:	Graf/Gräfin/Komtess (Titelführer)&lt;br /&gt;
Anrede:	Euer Erlaucht/Eure Erlaucht&lt;br /&gt;
Begrüßungs-/Verabschiedungsgeste:	Euer Erlaucht/Eure Erlaucht&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Titel:	Baron/Baronin (Titelherr)&lt;br /&gt;
Anrede:	Euer Hochwohlgeboren/Eure Hochwohlgeboren&lt;br /&gt;
Begrüßungs-/Verabschiedungsgeste:	Tiefe Verbeugung/tiefer Knicks&lt;br /&gt;
Titel:	Baron/Baronin (Titelführer)&lt;br /&gt;
Anrede:	Euer Hochwohlgeboren/Eure Hochwohlgeboren&lt;br /&gt;
Begrüßungs-/Verabschiedungsgeste:	Tiefe Verbeugung/tiefer Knicks&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
Titel:	Freiherr/Freiherrin (Titelherr)&lt;br /&gt;
Anrede:	Euer Hochgeboren/Eure Hochgeboren&lt;br /&gt;
Begrüßungs-/Verabschiedungsgeste:	Verbeugung/Knicks&lt;br /&gt;
Titel:	Freiherr/Freiherrin/Freiin (Titelführer)&lt;br /&gt;
Anrede:	Euer Hochgeboren/Eure Hochgeboren&lt;br /&gt;
Begrüßungs-/Verabschiedungsgeste:	Verbeugung/Knicks&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Titel:	Hochedler Herr/Hochedle Frau/Fräulein&lt;br /&gt;
Anrede:	Hochedler Herr/Hochedle Frau/ Hochedles Fräulein&lt;br /&gt;
Begrüßungs-/Verabschiedungsgeste:	Verbeugung/Knicks &lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Titel:	Edler/Edle&lt;br /&gt;
Anrede:	Edler/Edle&lt;br /&gt;
Begrüßungs-/Verabschiedungsgeste:	Keine/höflicher Kopfneig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ritter&lt;br /&gt;
Titel:	Ritter der Krone Alumenas&lt;br /&gt;
Anrede:	Sir von …./Dame von …&lt;br /&gt;
Begrüßungs-/Verabschiedungsgeste:	Tiefe Verbeugung/tiefer Knicks&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Titel:	Ritter Alumenas&lt;br /&gt;
Anrede:	Sir [Vorname] /Dame [Vorname]&lt;br /&gt;
Begrüßungs-/Verabschiedungsgeste:	Verbeugung/Knicks&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Titel:	Knappe der Ritterschaft&lt;br /&gt;
Anrede:	Knappe [Nachname]&lt;br /&gt;
Begrüßungs-/Verabschiedungsgeste:	Keine/höflicher Kopfneig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geweihte&lt;br /&gt;
Titel:	Hohepriester/Hohepriesterin der Temora&lt;br /&gt;
Anrede:	Euer Eminenz/Eure Eminenz&lt;br /&gt;
Begrüßungs-/Verabschiedungsgeste:	Tiefe Verbeugung/tiefer Knicks&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
Titel:	Priester/Priesterin der Temora&lt;br /&gt;
Anrede:	Euer Hochwürden/Eure Hochwürden&lt;br /&gt;
Begrüßungs-/Verabschiedungsgeste:	Verbeugung/Knicks&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Titel:	Diakon/Diakonin der Temora&lt;br /&gt;
Anrede:	Euer Gnaden/Eure Gnaden&lt;br /&gt;
Begrüßungs-/Verabschiedungsgeste:	Keine/höflicher Kopfneig&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Titel:	Novize/Novizin der Temora&lt;br /&gt;
Anrede:	Bruder/Schwester[Vorname]&lt;br /&gt;
Begrüßungs-/Verabschiedungsgeste:	keine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Magier&lt;br /&gt;
Titel:	Arkomagier/Arkomagierin des Konventes des Fuchses&lt;br /&gt;
Anrede:	höchstgelehrte Magnifizienz&lt;br /&gt;
Begrüßungs-/Verabschiedungsgeste:	Tiefe Verbeugung/tiefer Knicks&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Titel:	Magus/Maga/Magister/Magistra des Konventes des Fuchses&lt;br /&gt;
Anrede:	hochgelehrter Herr/Hochgelehrte Frau/Fräulein&lt;br /&gt;
Begrüßungs-/Verabschiedungsgeste:	Verbeugung/Knicks&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Titel:	Studiosus/Studiosa des Konventes des Fuchses&lt;br /&gt;
Anrede:	wohlgelehrter Herr/wohlgelehrte Frau&lt;br /&gt;
Begrüßungs-/Verabschiedungsgeste:	Keine/höflicher Kopfneig&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Titel:	Novize/Novizin des Konventes des Fuchses&lt;br /&gt;
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Begrüßungs-/Verabschiedungsgeste:	keine&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Staff-pangea</name></author>
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		<id>https://wiki.alathair.de/index.php?title=Diener_Krathors&amp;diff=10929</id>
		<title>Diener Krathors</title>
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		<updated>2021-11-12T20:21:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Staff-pangea: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Klasse&lt;br /&gt;
 | Bild = DK-PD3.png&lt;br /&gt;
 | Betreuer = Pangea&lt;br /&gt;
 | Betreuer2 = &lt;br /&gt;
 | Spielerbetreuer = -&lt;br /&gt;
 | Ticket = 40&lt;br /&gt;
 | Rasse = Menschen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
==Blutige Fratze - Die Herkunft und das Sein Kra&#039;thors==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Und sehet, die Toten werden sich erheben und wandeln auf dem Angesicht der Erde, um die Lebenden niederzuwerfen und sich zu laben an ihrem Leid. Ihnen wird folgen der große Rabe auf nachtschwarzen Schwingen und Er wird sich gütlich tun an den Seelen, die verloren sind, an den Seelen, die das Licht nicht mehr erreichen kann. Und Er wird erstarken und wachsen, gedeihen an dem Elend und Tod und einzig Seine treue Gefolgschaft soll bestehen und herrschen in Seinem Reich des ewigen Todes.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Aus den Prophezeiungen des &amp;quot;Nebelbuches&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kra&#039;thor]] trägt viele Namen, deren Ursprung meist aus Furcht geboren wurde: Seelenfresser, Seelenfänger, Rabenherr, Verräter oder Herr der Untoten. Tatsächlich bedeutet sein Name aber &amp;quot;Tod&amp;quot;, er wurde ihm von [[Alatar]] gegeben, welcher den Dämon vor langer Zeit mithilfe der Arkorither beschworen hatte. Einstiger Diener des Panthers und ehemals Unterjochter [[Temora]]s ward er viele hundert Jahresläufe vom Angesicht der Erde verschwunden gewesen. Doch nicht mehr. In Stille und Dunkelheit erstarkt der Dämon, verborgen vor den Augen der [[Götter]] und des Lichts, durch die Opfergaben seiner Diener, um eines Tages Rache zu nehmen an jenen, die ihn unterschätzt hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch ist nicht allgemeinhin bekannt, dass der Dämon selbst ab und an sein Versteck verlässt in diesen Zeiten, um seinen Dienern seinen Willen zu offenbaren oder ihnen bei ihren Bemühungen beizustehen. Oftmals lenkt er auch andere Wesenheiten nach seinem Gefallen, um Richtungen vorzugeben, seine Geweihten zu leiten oder seine Feinde in die Irre zu führen. Nur seine verdientesten Anhänger können den Seelenfresser von einem seiner Trugbilder unterscheiden, Jahrhunderte des Verbergens haben ihn zu einem Meister der Täuschung gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kra&#039;thor zieht seine Macht und Stärke aus den ihm dargebrachten, geopferten und geweihten Seelen, weshalb dies auch die Hauptaufgabe seiner Diener ist: Ob in gemeinsamen Ritualen, durch kaltblütigen Mord oder durch geschickte Intrigen geopfert oder durch dunkle Messen vom Schutz durch einen Gott oder andere behütende Wesenheiten befreit, sollen sie ihm Seelen darbringen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn Kra&#039;thor eine Seele verschlingt, die aus dem Leben scheidet, ist der Seelenfresser oft gewillt den nun leeren Leichnam mit neuem, falschen Leben zu erfüllen, gelenkt von seinem eigenen dunklen Willen. Die Toten erheben sich und wandern umher, nach allem Lebenden greifend in dem Bestreben es zu vernichten und neue Nahrung für den Dämon zu schaffen. Und so tun die entseelten überreste noch einen letzten Dienst - für ihn. Ebenso kann es geschehen, dass das Vorüberziehen eines Echos oder Schattens der Macht Kra&#039;thors, bewirkt, dass sich ältere Leichname erheben ohne dass sich sein sie sonst stetig beherrschender Wille über sie gelegt hat. Solche Untote sind Beiwerk, für ihn eher eine Art &amp;quot;Abfall&amp;quot; seines unstillbaren Hungers. Letztlich tun sie aber ihren Dienst, indem sie alles Lebende schwächen. Der gleiche Trieb, der diese Untoten alles angreifen lässt, hindert sie daran den Auserwählten Kra&#039;thors Schaden zuzufügen. Für diese können die entseelten Körper noch nutzbringende Werkzeuge sein, weshalb ein Diener des Seelenfressers diese Untoten niemals ohne Grund vernichten würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fleisch und Bein - Die Welt der Untoten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Hunderte stiegen aus den Gräbern auf, und sammelten sich vor dem Stadttor. Diese Ansammlung von längst verstorbenen Freunden, Bekannten und auch Geliebten trieb den Bewohnern die Tränen in die Augen. Ihre Moral war gebrochen. Niemand wagte es einen Pfeil auf die Toten zu schießen, denn die meisten waren ihnen bekannt.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Aus den Aufzeichnungen eines unbekannten Chronisten &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DKBild1.png|300px|left]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kra&#039;thor]] bevölkert die Welt mit seinem Willen und seinen Dienern unterworfenen Untoten. Ihr Erscheinungsbild variiert dabei je nach Berufung zu Lebzeiten und der Zeit, die zwischen Tod und Erweckung oder auch seit ihrem Auferstehen verstrich: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein kürzlich verstorbener Erzmagier mag als Lichfürst wiederkehren, das faulende Fleisch dabei noch fetzenhaft auf den gammelnden Knochen hängend, bekleidet in den dreckigen und zerfressenen Kleidungsstücken seiner Beisetzung. Ein vor Ewigkeiten erweckter Bauer hingegen wird nicht mehr als ein Gerippe mit ausgebleichtem Gebein sein, während ein verwesender Krieger noch immer sein rostendes Schwert und seine durchlöcherte Rüstung trägt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Besonders grausam scheint das Schicksal jener Seelen zu sein, die Kra&#039;thor lediglich aus ihrem Körper reißt, auf dass sie für ihre Frevel zu Lebzeiten ewig gestraft werden. Nur schemenhaft zu erkennen irren sie durch dunkle Höhlen, durch Gassen von Dörfern, die schon viele Jahre nicht mehr sind als Ruinen, oder über die Friedhöfe, an denen ihrer keiner mehr gedenkt. Ihr grausames oder schmerzliches Heulen ließ schon vielen Unerfahrenen das Blut in den Adern gefrieren und panisch die Flucht ergreifen. Aus Missgunst und Schmerz fallen sie über die Lebenden her, um die zu zerreißen, die ihre Qual nicht teilen. Nicht selten hört man, dass ein Schnitt ins Fleisch weniger schmerzhaft sein soll, als der durchdringende Schrei eines dieser geschundenen Körperlosen, die einer endgültigen Erlösung harren. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch nicht nur Menschen fallen unter den Willen des Seelenfressers: Quasi alles, was einst Leben in sich trug, kann von seinem Schatten gestreift werden. Tiere ebenso wie widernatürlich zusammengefügte Körperteile und Knochen. Ältere Schriften berichten gar von riesigen Skelettdrachen und verwesenden Seeungeheuern. Doch vermutlich ist die Zahl und Vielfalt dieser untoten Wesenheiten so groß und rätselhaft, dass ihre Geheimnisse ausschließlich die Auserwählten Kra&#039;thors ergründen können. Deren Beobachtungen und Studien über die Welt dieser Wesen halten sie in Büchern und Schriftrollen fest, damit das Wissen für folgende Generationen nicht verloren geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine einfache Klinge vermag das Leiden der meisten untoten Kreaturen nicht zu beenden, denn jene düstere Macht Kra&#039;thors, von der ihre Knochen zusammengehalten werden, ist nicht so leicht zu überwinden. Vielleicht dauert es Tage, Wochen oder gar Jahre, doch gewiss fügen sich die zerschlagenen oder zerstreuten Knochen wieder zusammen und erheben sich erneut. Dieser Kreislauf mag lediglich durch den Segen eines klerikal Geweihten, eine durch seinen Gott gesegnete Waffe oder Kra&#039;thors seltene Güte durchbrochen werden, um dem verlorenen Wesen die ewige Ruhe zu schenken. Kra&#039;thors auserwählte Diener können im Einklang mit dem Willen ihres Herrn solche &amp;quot;Geistererscheinungen&amp;quot; schneller und effektiver befrieden oder sogar beseitigen als jeder andere Exorzist - aber ihr Preis dafür mag schrecklich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt viele Mythen und Legenden in Bezug auf die Diener des Seelenfresser und ihrer Verbindung zu den Untoten. So manches davon mag reiner Aberglaube sein, Schauergeschichten, welche man Kindern erzählt, um sie damit dazu zu bringen artig zu sein. Fakt ist jedoch, dass die Diener Kra&#039;thors eine gewisse Macht über die Untoten haben. Diese Macht, welche ebenfalls von Kra&#039;thor selbst verliehen wird, wirkt sich unterschiedlich aus und scheint in unmittelbarer Verbindung damit zu stehen wie weit der Einzelne in der Gunst seines Herrn und Meisters aufgestiegen ist. Die Berichte von Augenzeugen sind mannigfaltig, und reichen von Beobachtungen darüber wie ein Diener dem Leichnam eines frisch gefallenem Soldaten ein widernatürliches, weiteres Leben einhauchte bis hin zur Sichtung von Dienern, welche angeblich kleinere Gruppen von Untoten alleine durch die Kraft ihrer Gedanken kontrollierten. Bei einem Punkt sind sich jedoch all diese Beobachter einig: Niemals scheint ein Diener von einer dieser untoten Kreaturen selbst angegriffen zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben um zu dienen - Die Gefolgschaft Kra&#039;thors==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Hörst Du das süße Spiel unseres Herrn? Vernimmst Du den Rhythmus, der Deine Seele reinigt und das Fleisch von Deinen Knochen löst, um die finsteren Abgründe Deines Inneren freizulegen? Spürst Du, wie jeder Ton Dein Herz berührt und das Entzücken sich in einem aufflammenden Crescendo unendlicher Leidenschaft durch Deinen Körper brennt?&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Erfreue Dich! Denn wahrlich, Du bist gesegnet: Deine Seele wurde bestimmt Kra&#039;thors Hunger um einen weiteren Wimpernschlag zu stillen...&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Eine geweihte Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Gemeinschaft der Diener Kra&#039;thors&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinschaft der Geweihten Kra&#039;thors ist naturgemäß nicht allzu groß. Zum einen wählt [[Kra&#039;thor]] nur die würdigsten Menschen aus seinen Willen in der Welt der Lebenden zu erfüllen, zum anderen ist das Dasein eines Dieners meist mit zahllosen Gefahren belastet: Sollte er als Anhänger des Seelenfressers enttarnt werden, droht ihm Kerker und der Scheiterhaufen, sollte er sich als unwürdig erweisen, wird er selbst zu einer weiteren Mahlzeit seines ehemaligen Herrn, denn Kra&#039;thor vergibt Verfehlungen niemals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DKBild2.png|300px|left]]&lt;br /&gt;
Kra&#039;thor verpflichtet seine Anhänger nicht zu Öffentlichkeit, seine &amp;quot;Kultgemeinschaft&amp;quot; ist eher eine Geistesverwandtschaft und nicht einmal zwangsläufig eine echte Gemeinschaft. Es steht in der freien Entscheidung eines Geweihten wie sehr er die Nähe der Gleichgesinnten sucht. Allerdings zeigte sich, dass der Wille Kra&#039;thors oftmals effektiver durchgesetzt wurde, dass junge Lakaien schneller ihre Aufgaben erfüllten und dass mehr Stärke erwachsen konnte, wenn die Diener zusammenarbeiteten. Deshalb sind zumindest unregelmäßige Treffen, um Absprachen zu halten und gemeinsame Ziele festzulegen, von Nöten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings gibt es keine Form der sozialen Struktur, die mit einer Kirchenhierarchie zu vergleichen wäre. Ein &amp;quot;Erztempler Kra&#039;thors&amp;quot;, der allen anderen Dienern vorangestellt wäre und ihnen Befehle erteilt, existiert nicht. In Kra&#039;thors Gunst steigt man durch Erwählung, durch persönliche Eignung und unnachgiebiges Bestreben, nicht durch eine klerikale Laufbahn. Es gibt Sterbliche, die so hoch in der Gunst des Seelenfressers stehen, dass er ihnen größere Macht verliehen hat als anderen Dienern. Insofern täte jeder Diener, der nicht so nah an Kra&#039;thor steht, gut daran auf den Rat oder die Lehren solcher Erwählter zu hören und ihnen zu folgen. Nicht nur, um voran zu kommen, sondern auch aus Eigenschutz: Ein würdigerer Erwählter könnte ihn schmerzlich für seine Unfolgsamkeit bestrafen. Wer nicht die Stärke hat, sollte sich nicht auf einen Kampf einlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obgleich die Gemeinschaft der Diener Kra&#039;thors zumeist recht lose ist, schweißen sie ihre gemeinsamen Ziele und Überzeugungen nicht nur in Krisenzeiten zusammen. Als eine Gruppe, die zeitweise von allen Seiten angefeindet wird, muss sie zwangsweise treu sein, um nicht eines Tages ihrer eigenen Vernichtung gegenüber zu stehen. So kommt es zwar unter den Dienern oftmals zu Diskussionen, Meinungsverschiedenheiten, ab und an gar zu Angriffen wegen verschiedenster Themen, doch würde ein Auserwählter niemals einen anderen verraten oder töten, außer Kra&#039;thor selbst ließ einen der ihren in Ungnade fallen. Denn letztlich bedeutete dies nur die Schwächung ihres Herrn und damit ihrer selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Ausbildung und der Werdegang eines Dieners&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur [[Kra&#039;thor]] allein erwählt diejenigen, die er als würdig empfindet ihm zu dienen. Er führt seine Anhänger zu den potentiellen Kandidaten, ab und an auch anders herum. Dies kann durch eindeutige Zeichen, durch Erscheinen in den Träumen eines Dieners oder durch die Nutzung eines Trugbildes erfolgen. Sobald die Brüder und Schwestern den Weg zu dem Anwärter gefunden haben, werden sie diesen an ihren heiligsten Ort leiten: Die Grabkammer. Dort wird seine Weihe stattfinden, ein Ritual, welches von der Dienerschaft vollzogen wird, um das neueste Mitglied vor Kra&#039;thor selbst zu prüfen und würdige Aspiranten für immer an den Dämon zu binden und ihn in die Reihen der Gemeinschaft aufzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Weihe beginnt der junge Geweihte sein Leben als Lakai. Durch Ehrgeiz, Durchhaltevermögen und Wissensdurst kann er sich in dieser Phase Kra&#039;thor beweisen, um sich seiner größeren Gunst als würdig zu erweisen. Findet ein Lakai einen passenden Mentor höherer Stufe, kann hier auch eine Lehrer-Schüler-Beziehung erwachsen, wobei dies nicht als Pflicht anzusehen ist. Selbstständige Studien und Experimente können ebenso ein Weg zum Verstehen sein. Eine Ausbildung im ursprünglichen Sinne des Wortes gibt es bei den Dienern Kra&#039;thors im Allgemeinen nicht. Es gibt keinen Lehrplan, der Theorie vermittelt, keine Prüfung, durch die man in einen höheren Rang erhoben wird. Selbstverständlich wird sich ein jüngerer Diener, gerade in seiner Anfangszeit, des Öfteren an würdigere Geweihte wenden. Diese werden ihm wohl keinen Ratschlag abschlagen, denn ein starker, klügerer Lakai verhilft dem Seelenfresser zu mehr Stärke als ein schwächlicher, verwirrter. Bei einem Lakai, der einen Mentor für sich gewinnen konnte und den Wissenspfad auf diese Weise beschreitet, können die Regeln jedoch anders sein. Sein Lehrer wird ihn fordern und prüfen, doch wird auch dieser junge Lakai erst durch Kra&#039;thors Gnade mehr Macht erlangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schafft es der Lakai, dass seine tiefe Bindung zu Kra&#039;thor und dem Verständnis des Glaubens sowie sein verwurzelter Wunsch dem Seelenfresser vor und nach seinem Tod gut zu dienen, zu erkennen ist, erfolgt seine Erhebung in die zweite Stufe, dem Seelenfänger. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die höchste Stufe des Aufstiegssystems stellt die Erhebung zur Erwählten Seele dar. Die größte Ehre, die einem Diener Kra&#039;thors in seinem Leben zuteil werden kann, ist seine Erwählung zur Stimme des Todes. Diese Stufe kann jedoch nicht &amp;quot;automatisch&amp;quot; verdient werden und ist sehr selten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Leben als Diener Kra&#039;thors&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begegnet ein Wanderer einem [[Geweihte_der_Temora|Geweihten der Temora]] in seiner hellen, blauen Robe, so kann er sich bestimmter Dinge sicher sein - etwa, welche Formeln der Geweihte sprechen wird zum Gruße oder Abschied, welche Gebote er verfolgt und was ihm und seiner Göttin wohlgefällig ist und was sie verabscheuen. Die Diener Kra&#039;thors aber zählen zum Reich der Toten, der Schattenwelt, die viele tausendmal größer ist als alle Reiche der Lebenden und dementsprechend reicher an Möglichkeiten. Der Wanderer kann auf seinen Wegen also durchaus in Rüstungen aus Leder und Knochen gewandeten Gestalten begegnen, die sich in Erscheinungsbild und Verhalten den Untoten angleichen und in ihnen Diener Kra&#039;thors zu erkennen glauben. Aber würde er auch auf die Idee kommen, dass eine freundlich lächelnde Heilerin in den Gesprächen mit ihren Patienten die Abgründe der menschlichen Seele auslotet?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch wie führt ein Diener Kra&#039;thors nun sein Leben? Auch hier gibt es weder Richtlinien noch Leitfäden. Fakt ist, dass ein Erwählter des Seelenfressers in den meisten Reichen am Galgen oder auf dem Scheiterhaufen enden würde, sollte man ihn als solchen entlarven. Aus diesem Grund führen die meisten Diener ein Doppelleben. Am Tage leben sie als einfache Bürger in Städten oder Siedlungen, gehen oftmals einem gewöhnlichen Beruf als Handwerker, Krämer, Schriftgelehrten, Gaukler oder ähnlichem nach. Andere wiederum streben nach weltlicher Macht und politischem Einfluss, nicht nur, um ihre eigene Gier zu befriedigen, sondern vor allem, um in wichtigen Positionen die rechte Saat zu setzen. So soll es auch Anhänger gegeben haben, welche sich dem Militär oder dem Haushalt eines Adelsgeschlechtes angeschlossen haben. Man kann nur vermuten wie viele Kriege und Auseinandersetzungen die Erwählten in diesen Positionen provoziert und wie viele Seelen [[Kra&#039;thor]] auf diesem Weg erhalten hat. Es ist durchaus üblich, dass ein Diener vorgibt einem anderen Gott zu huldigen, schlicht um es sich selbst einfacher zu machen und glaubwürdiger zu erscheinen. Eine wahrhaftige Anbetung wird jedoch niemals erfolgen. Doch egal für welchen der unzähligen Wege sich der Einzelne entscheidet: Er wird auch dort stets bestrebt sein im Hintergrund die Geschicke im Sinne seines Meisters zu lenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Niemals würde sich ein Diener Kra&#039;thors von seinem Herren abwenden oder gar einen anderen Glauben annehmen. Kra&#039;thor selbst erwählt seine Anhänger, schenkt ihnen seine Gunst und seine grauenvolle Macht. Ihre Gefolgschaft gehört ihm mit Leib und Seele. Unter keinen Umständen wird er es erlauben, dass diese eines Tages einen anderen Weg einschlagen und sich von ihm abwenden. Es gibt keine &amp;quot;geläuterten Diener&amp;quot;, die in den Armen [[Temora]]s Schutz suchen können. Erweist sich ein Geweihter als unwürdig oder wendet sich von seinem Herrn ab, wird dieser ihn ohne Gnade jagen, töten und seine Seele auf ewig quälen. Auch grobe Vergehen gegen die Ziele des Seelenfressers oder der beabsichtigte Verrat an der Gemeinschaft kann dazu führen, dass man bestraft und/ oder geopfert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fluch und Segen - Die Wunder Kra&#039;thors und der Götter==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Das Volk ist schwach, sie klammern sich in ihrer Hoffnung blind an Götter und Götzen, um so ihren eigenen Schwächen zu entfliehen, allein für diese Illusion von Sicherheit schenken sie ihren freien Willen - sie verzehren sich danach, beherrscht und gelenkt zu werden.&amp;quot;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Aus den Aufzeichnungen in der Bibliothek der Grabkammer &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DKBild3.png|300px|left]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Wirken der Diener Kra&#039;thors&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erwählten [[Kra&#039;thor]]s sind im weitesten Sinne Kleriker, was bedeutet, dass sie keine &amp;quot;[[Magie]]&amp;quot; nutzen. Sie greifen nicht in das Lied Eluives ein, ebenso wenig sind sie in der Lage das Lied wahrzunehmen. Vielmehr erbitten die Diener von ihrem Herrn spirituelle Kraft und die Gewährung ihrer erflehten &amp;quot;Wunder&amp;quot;. Dies kann durch Gebete erfolgen oder durch bestimmte Gesten, in jedem Fall wird das Wirken der Diener einen mehr oder weniger sichtbaren oder hörbaren Auslöser haben. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Diener werden, ebenso wie die [[Geweihte_der_Temora|Geweihten der Temora]], [[Geweihte_des_Cirmias|des Cirmias]]&#039; und [[Dunkler_Templer|Alatars]], mehr oder weniger unmittelbar von einer höheren Macht unterstützt: Der von ihnen als Gott verehrte Dämon Kra&#039;thor stärkt die Seelenkräfte seiner Auserwählten, damit sie ihm besonders reiche Ernte einbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kultgemeinschaft der Diener Kra&#039;thors ist berüchtigt für ihre Rituale und die damit oftmals einhergehenden Flüche. Diese stellen einen essentiellen Teil dieser Klasse dar, doch vorweg sei an dieser Stelle gesagt: Eine Ritual durchzuführen ist kein leichtes oder gefahrloses Unterfangen! Je nachdem, was für ein Effekt ausgelöst werden soll, sind spezielle Vorbereitungen und Inhaltsstoffe von Nöten, zudem kann es passieren, dass zunächst klein wirkende Unachtsamkeit unvorhersehbare Folgen haben können. Das Ritual stellt eine Anrufung Kra&#039;thors selbst dar, beseelt mit der Bitte um die Gewährung der Gunst ein längerfristiges Mal auf einer Person, einem Ort oder einem Gegenstand zu hinterlassen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Male können nur von einem anderen Geweihten Temoras oder Cirmias und Templer Alatars oder gleich (Diener Kra&#039;thors) klerikal Geweihten, als von Kra&#039;thor berührt, erkannt und mit entsprechendem Aufwand entfernt werden. Einen Liedwirker oder jeden anderen Nicht-Geweihten beschleicht vielleicht ein ungutes Gefühl, genauer einordnen wird er es aber nicht können, geschweige denn brechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geweihte (Priester, Templer und Diener Kra&#039;thors) können einander in ihren Bitten und Gebeten wahrnehmen, wobei die unter Umständen erhaltene Information vom Alter und der Erfahrung des Erwählten sowie der Gewogenheit ihres Meisters abhängt. Üblicherweise erkennen die Diener Kra&#039;thors einander auch ohne sich zu kennen und ohne vor dem Gegenüber zu wirken. Kra&#039;thor offenbart ihnen ihre Mitstreiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Einstellung der Diener Kra&#039;thors zum Glauben an die Götter&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irrelevant ob [[Alatar]], [[Temora]] oder [[Cirmias]], sie alle füllen in dem Augen der Jünger Kra&#039;thors nur die zahllosen Klüfte in den Seelen der menschlichen Kreaturen aus. Der &amp;quot;Glaube&amp;quot; an sie ist in ihren Augen ein Anzeichen von Schwäche, denn sie gehen den einfachen Weg: Statt die fehlenden Bruchstücke ihrer Seele zu suchen, sich zu vervollständigen, gestatten sie Göttern - die all diese fehlenden Eigenschaften vereinen - diese Plätze einzunehmen und eine illusorische Zufriedenheit, mit der man sie ködert, zu schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man wird kaum einen Diener Kra&#039;thors finden, der sich die Mühe macht einem Temoragläubigen seinen Glauben auszureden. Dafür gibt es schlicht keine Veranlassung, außer jener Gläubige hat eine Stellung inne oder besitzt Fähigkeiten, die ihn besonders nützlich für Kra&#039;thor werden ließen und es somit sinnvoll machen ihn auf die eigene Seite zu ziehen. Natürlich wäre das Bekehren eine sehr nützliche Möglichkeit ernstzunehmende Gegner effektiv auszuschalten, doch ist es wohl bedeutend einfacher einen einer anderen Gottheit Geweihten zu töten als ihn von der Sache Kra&#039;thors zu überzeugen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Letztendlich wird ein Untergebener des Seelenfressers keinen Unterschied machen zwischen Jemandem, der an einen Gott glaubt, und einem Ungläubigen. Mit beiden verbündet er sich, so sie ihm nützlich erscheinen, und beide Seelen wird er mit gleich wenig Skrupel seinem Herrn darbringen. Ironischerweise mag die Opferung eines einem Gott geweihten Kleriker vielleicht gar reizvoller sein und sicher mundet Kra&#039;thor manche Seele besser als eine andere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==OOC-Fakten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer sich für die Klasse Diener Kra&#039;thors entscheidet, sollte sich einiger rollenspielerischer Punkte bewusst sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Mit diesem Spiel geht eine gewisse Verantwortung einher, denn je mehr die Charaktere in der Spielwelt Eigenschaften wie Grausamkeit und Skrupellosigkeit zugetan sind, mit desto mehr Fingerspitzengefühl und Achtung muss der Spieler dahinter agieren.&lt;br /&gt;
:*Die Klasse ist im Rollenspiel häufig recht konfliktreich, weshalb von einem angehenden Spieler Fairness und Sozialität erwartet wird. Jeder soll mal gewinnen, jeder muss mal verlieren können.&lt;br /&gt;
:*Ein Klassenwechsel zu Diener Kra&#039;thors ist möglich und gerne gesehen, aber ein Klassenwechsel von einem Diener Kra&#039;thors in eine andere Klasse ist ausgeschlossen und führt unweigerlich zum Chartod.&lt;br /&gt;
:*Grobe Verstöße gegen die rollenspielerischen Vorstellungen der Klasse (z.B. Verraten der Ziele Kra&#039;thors an Außenstehende, Verraten von anderen Dienern etc.) können unter Umständen ebenso mit Chartod geahndet werden.&lt;br /&gt;
:*Spieler, die längere Zeit inaktiv sind, werden deflaggt. Es besteht die Möglichkeit zur Rückkehr, allerdings nur einmal, eine zweite Rückkehr ist nicht möglich. Zudem wird der &amp;quot;Rückkehrer&amp;quot; um eine Stufe nach unten gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Rüstungseinschränkung:&#039;&#039;&#039; Lederrüstungen, beschlagenes Leder, Knochen- und Kettenrüstung, keine schweren Schilde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Waffeneinschränkungen:&#039;&#039;&#039; Stich- und Fechtwaffen, Stabwaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Stärken:&#039;&#039;&#039; [[Heilkunst]], [[Transzendenz]], [[Vergiften]], [[Fechten]], [[Meditation]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;==Bewerbung==&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Guide hat Dich neugierig gemacht? Du möchtest Kra&#039;thor Deine Seele opfern und einer seiner Gefolgsleute werden? Dann schicke ein Ticket an den zuständigen Betreuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgendes sollte im Ticket enthalten sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls du einen Diener Kra&#039;thors spielen möchtest, wende dich bitte mit einem Ticket an die zuständige Betreuung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Diener Kra&#039;thors sind - wie andere Rollen auch - komplett realisierte Charaktere. Konzepte, die Gewaltakte, Mord und verwandte Aspekte integrieren, müssen entsprechende Begründungen beinhalten. Motivationslose Massenmörder und Folterer werden nicht akzeptiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Ticket muss folgende Informationen enthalten:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Dein Accountname (nicht Passwort!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Charakterprofil Deiner erdachten Figur (Aussehen, Alter, Stärken,&lt;br /&gt;
Schwächen, Vorlieben, Ziele etc.). Es soll ein Charakterkonzept&lt;br /&gt;
erkennbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Kurze RP-Geschichte zu einem &amp;quot;kra&#039;thorgefälligen&amp;quot; Thema: Es muss&lt;br /&gt;
nicht unbedingt Dein Charakter in der Geschichte vorkommen - es geht&lt;br /&gt;
eher darum, ob Du die düstere Stimmung des Kra&#039;thor-Themas in&lt;br /&gt;
Worte fassen kannst. Falls die Geschichte von deinem Charakter&lt;br /&gt;
handelt, ist es essentiell zu bedenken, dass deine Spielfigur wenn&lt;br /&gt;
überhaupt gerade erst von dem schwarzen Fürsten berührt wurde und&lt;br /&gt;
noch KEIN Diener ist - er muss sich erst beweisen. Bedenke wie es&lt;br /&gt;
deinem erdachten Charakter damit gehen könnte und welche&lt;br /&gt;
Gefühlswelt sich ihm eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Warum möchtest Du einen Diener Kra&#039;thors spielen? (OOC)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Wird dieser Charakter Dein Erstcharakter und wie aktiv hast Du vor ihn&lt;br /&gt;
zu spielen? (OOC)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Welche Ängste quälen deinen Charakter? - Dieser Punkt ist besonders&lt;br /&gt;
wichtig und muss gesondert abgehandelt werden, da dein Charakter&lt;br /&gt;
diese in die Dunkelheit der Diener Kra&#039;thors mitbringen und vielleicht&lt;br /&gt;
gar damit konfrontiert werden wird. (OOC)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Warum könnte der dunkle Herr genau an deinem Charakter interessiert&lt;br /&gt;
sein ? Welche Fähigkeiten bringt sie oder er mit? (OOC)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte überprüfe, bevor Du Deine Bewerbung schreibst, ob die Klasse derzeit im Aufnahmestop steht. Bei Fragen und Unsicherheiten wende Dich am besten an den zuständigen Spielerbetreuer.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Staff-pangea</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.alathair.de/index.php?title=Menekaner&amp;diff=10911</id>
		<title>Menekaner</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.alathair.de/index.php?title=Menekaner&amp;diff=10911"/>
		<updated>2021-09-19T17:55:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Staff-pangea: /* Aussehen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Rasse&lt;br /&gt;
 | Bild = Menek.gif&lt;br /&gt;
 | Betreuer = Xia&lt;br /&gt;
 | Betreuer2 = Pangea&lt;br /&gt;
 | Spielerbetreuer =&lt;br /&gt;
 | Ticket = 15&lt;br /&gt;
 | Zuordnung = Licht&lt;br /&gt;
 | Ansiedlung = Menek&#039;Ur&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehungsgeschichte: Vom Beginn ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hafen.jpg|right|Hafen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Etwa 1567 v. BK:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
In der schweren Zeit des Bruderkrieges waren die Anhänger [[Eluive]]s eine Minderheit, die nicht vergessen hatten, wer die Menschen und die freie Harmonie schuf. Einer von diesen Anhängern, sein Name war &#039;&#039;&#039;Saajid&#039;&#039;&#039;, begann damit Gleichgesinnte um sich zu scharen. Er hatte von [[Eluive]] die Gabe erhalten Dinge zu sehen, die anderen verschlossen bleiben sollten. So zog er von Dorf zu Dorf und erzählte von einer Vision, die er im Traum gehabt hatte: Sie berichtete davon, wie [[Eluive]] ein neues Land für die vom Bruderkrieg zerrütteten Menschen bereithält. Einige wenige Menschen schenkten ihm ihren Glauben, doch viele andere verspotteten ihn und trieben ihn aus den Dörfern. Nach einem ganzen Monat der Wanderung hatte Saajid eine kleine Schar von fünfzig Männern und Frauen um sich gesammelt und begab sich mit ihnen auf die Suche nach dem gepriesenen Land. Saajids Schritte wurden durch [[Eluive]] selbst gelenkt, er führte seine Jünger sicher durch die Gefahren, als habe sie selbst ihre schützenden Arme um sie gelegt. Zu der Zeit, als [[Alatar]] seinem Bruder [[Getares]] das Leben nahm, ergoss sich ein gigantischer Regen - die Tränen Eluives. Saajid und seine Schar sahen den Regen aus der Ferne und waren die einzigen Zeugen dieses Ereignisses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Eluive weinte. Sie weinte lang und ausgiebig und verstand nun, warum [[Horteras]] sie einst gewarnt hatte. Ihre Tränen sammelten sich um [[Getares]] und zogen ihn in die Tiefe. Gezeichnet von diesem Ereignis würde dieser Ort für lange Zeit kein schmackhafte Früchte bringen oder Lebewesen beherbergen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Regen befeuchtete die Erde, welche durch den Bruderkrieg verbrannt worden war. In diesem Teil Alathairs gab es weite Sanddünen und große steinerne Berge. Die Tränen Eluives durchdrangen die Gebirge und sammelten sich tropfend im Gestein. Die Kristalle, die man oftmals in der Nähe dieses Gesteins fand, nannten die Menschen &amp;quot;Salz&amp;quot;. &lt;br /&gt;
So entstanden die Salzberge von Cantar. Saajid und seine Schar fielen auf die Knie, beteten zu [[Eluive]] und dankten ihr für dieses Zeichen. Neuen Mutes errichteten sie eine Stadt aus Sandstein und nannten diese [[Menek&#039;Ur]] (Neues Land).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ruine.jpg|left|Ruine]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Regen dauerte ganze drei Jahre. Die Wiesen und Felder wurden salzig und die Früchte, die sie hervorbrachten, ungenießbar. In den ersten Monaten dieser Zeit waren die Bewohner von [[Menek&#039;Ur]] unglücklich darüber, denn mehr und mehr drohte ihnen eine Hungersnot. Und als der Regen nachließ, verdorrte das bis dahin einzige grüne Land und wurde zu einer sandigen Steppe. Da die Menekaner (wie sie sich seit Errichtung der Stadt selbst nannten) nun völlig ohne Nahrung und Wasser waren, breiteten sich Unruhen aus. Ohne die wenigen grünen Felder in dieser Wüste würden die Menschen früher oder später sterben. Im steinigen Hinterland hatte sich durch den Regen eine Seestraße gebildet, die es für die Menekaner unmöglich machte, in ihr Heimatland zurückzukehren – die Durrah war nun eine Insel. Saajid erklärte, dass [[Eluive]] auch weiterhin für sie sorgen würde und dass es nur eine vorübergehende Zeit der Trockenheit wäre. Doch es kam anders. Die Menschen wurden mit der Zeit immer dünner und ausgemergelter. Verzweiflung hatte bald ihren Einzug in die Gesellschaft gefunden. Ihr Führer ging allein auf den Berg Cantar um eine Vision zu erhalten, da er selbst nicht glauben wollte, dass die Wüste das gelobte Land sei. Derweil erhob das Volk sich beinahe zu einem Aufstand bis Saajid wieder kam und ihnen von der erhaltenen Eingebung berichtete. Eben jene Tränen der [[Eluive]] waren die Antwort, die sie zum Grundstein ihrer Gesellschaft machten: [[Salz]]. Wasser &amp;quot;ernteten&amp;quot; sie aus Kakteen, Wüstenfrüchte und Tiere stellten die tägliche Nahrung dar. Die Sonne zeichnete ihre Haut, der Wüstensand verbrannte ihre Füße. All diese Einflüsse veränderten die Menekaner, doch es lehrte sie auch das Überleben in der Wüste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vom Wesen des Wüstenvolkes ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Markt.jpg|right|Markt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor den Grausamkeiten des Bruderkriegs und unter dem Schutze der Schöpferin ins verheissene Land fliehend, musste das menekanische Volk stets Prüfungen der Entbehrungen und des Glaubens bestehen. Sie leben auch heute noch in einer kargen Sandlandschaft, die am Tage durch die sengende Hitze und in der Nacht durch die frostige Kälte und Sandstürme gezeichnet ist. Sie werden täglich geprüft und herausgefordert, aber auch durch das Salz und die lebensspendende Oase beschenkt. Dies alles hat das auserwählte Volk der hohen Mutter und ihre Lebensweise geformt. Unbrechbarer Glaube an die All-Mara, Fleiss, Zusammenhalt in Familie und Volk, Loyalität zum Herrscherhaus und ein Leben in geschlechter- und standesdefinierten Rollen in der Gesellschaft kennzeichnen das Wesen eines Kindes des Salzes und des Sandes. Sie gelten als temperamentvolles und stolzes Volk, das innerhalb der fünf menekanischen Zeitalter viele Blüten, aber auch Irrwege erlebt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Glaube ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Eluvstatue.png|left|Eluvstatue]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menekaner haben einen nicht ganz einfachen Glauben an [[Eluive]]. Einerseits verdanken sie ihr das [[Salz]], was sie zu einer bedeutenden Handelsmacht auf Alathair werden ließ, andererseits sehen sie das als nur gerecht an, da sie ja in einer so kargen Umgebung leben müssen, welche sie aber nicht freiwillig für längere Zeit als nötig verlassen wollen würden, so sehr sind sie in das [[Salz]] vernarrt. Der Glauben ist innerhalb der Reihen der Menekaner unterschiedlich ausgeprägt. Während die einen den reinen Glauben an [[Eluive]] besitzen, gehen die Anderen ihrem Glauben tiefgründiger nach. Der Ort an denen sie ihren Gebeten huldigen ist der hohe Tempel der All-Mara auf dem heiligen Salzbergen des Cantar, dem Ort an dem Saajid einst seine Salz-Vision erhielt und nur durch einen anstrengenden Aufstieg zu erreichen ist – er ist der Sitz der [[Eluivepriester]]. Ein weiterer heiliger Ort liegt geschützt im Schatten des Berges: Die gesegnete Oase der [[Eluive]], die einst nach dem Tode des Propheten [1500 v. BK] in der Wüste auftauchte und als sein Sterbeort gilt. Nach der &amp;quot;Zeit des Wandels&amp;quot; [256 n. BK] liegt die Oase zu Füßen des Cantars, deren Besuch nicht nur erfrischenden Reichtum offenbart. „Ein ehrenwerter Menekaner glaubt ausschließlich an [[Eluive]]&amp;quot;. So lautet die Einstellung und das Dogma der Menekaner. Doch ist es wahrscheinlich, dass einige der Ausgestoßenen durch ihren Ärger und Frust vom Glauben abgefallen sind. Sie sollten es sich aber auch in der größten Misere nicht wagen, sich einem anderen Glauben zuzuwenden. Der Verlust von Eluives Schutz und die Verfolgung der anderen Menekaner sind gewiss. In [[Menek&#039;Ur]] ist der Glaube an [[Eluive]] vermutlich ausgeprägter, als in den menekanischen Gebieten auf dem südlichen Kontinent, auch wenn die Stärke des Glaubens eines jeden Menekaners oder einer [[Familien_in_Menek%27Ur|Familie]] unterschiedlich gewichtet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Dualismus====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor sich Eluive in ihren Götterschlaf zurück zog hinterließ sie ihrem geliebten Volk zwei Ebenbilder ihres Seins. Die Weise der Oase und die Weise der Wüste, beide in der Darstellung der Göttin ähnlich, doch wirbelt um die Weise der Wüste ein Sturm aus Sand und Salzkörnern, der jeden zu nahe kommenden zerfrisst, während um die Gliedmaßen der Weisen der Oase blühende Ranken wachsen. Während man der Oase wohl eher gute Eigenschaften zuschreibt und der Wüste eher die gefährlichen und tödlichen sollte man sich mit beiden gut stellen, denn beide haben ihre guten, wie schlechten Aspekte.&lt;br /&gt;
Die Dualitätslehre besagt, dass Eluive und ihre gesamte Schöpfung aus diesen beiden Prinzipien von &#039;&#039;Werden, Wachsen, Leben, Licht&#039;&#039;, wie auch &#039;&#039;Vergehen, Sterben, Dunkelheit&#039;&#039; bestehen. Geburt und Tod haben einen gleichberechtigten Platz in der Schöpfung der Mutter, so wie Tag und Nacht. Die Weisen der [[Eluive]] (heller und dunkler Aspekt) stehen für diese beiden Seiten der All-Mara, sind sie doch ihre auf Alathair wachenden und wandelnden Avatare, während sie selbst erschöpft von der Heilung der Welt [Zeit des Wandels] schläft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Häretiker====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen diese ehernen Weltgesetze stellen sich [[Alatar]] und [[Kra&#039;thor]] und werden entsprechend demnach als Feinde der Schöpfung oder schlicht Böse bezeichnet. Ihr Ursprung oder ihr Handeln ist widernatürlich, also wider der von Eluive geschaffenen Ordnung. Während Alatar als erster Sohn der Schöpferin entsprang, verzerrt er doch vornehmlich den Aspekt des Lebens. Zudem hat er bereits einmal versucht den Kreislauf der Schöpfung zu beenden und den Weltengesang verstummen zu lassen, während ihm doch selbst jegliche schöpferischen Kräfte fehlen.&lt;br /&gt;
Der seelenhungrige Kra&#039;thor hingegen untergräbt das Wirken der Wüstenweisen (Vergehen, Tod), indem er versucht den Kreislauf der Seelen zu unterbinden und sich einzuverleiben. Er steht nicht für den Tod, sondern für seine verzerrte Form, dem Untod.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ketzer.png|right|Ketzer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ketzer werden unabhängig von ihrem Stand Männer und Frauen bezeichnet, die nach Auffassung der menekanischen [[Gesetze_des_Reichs_der_Sonne|Gesetze]], Glaubens- und Traditionsgrundsätze Häresie betreiben, d.h. die Lehren der All-Mara bezweifeln, entstellen oder sich aktiv gegen sie oder die Schöpfung [[Eluive]]s stellen.&lt;br /&gt;
Der Feuertod als übliches Urteil für Ketzer gilt im Verständnis der Menekaner als Gnadenakt, weil es die sonst zu ewiger Verdammnis verurteilten Seelen der Ketzer rettet, reinigt und in den ewigen Kreislauf zurückführt. Ungeachtet dessen, dass Menekaner ihre Toten verbrennen und jene in Urnen im Tempelberg aufbahren, erhalten Ketzer jenes nicht. Sie werden 3 Tage als Mahnmal hängend ans Ahnengrab gehängt, um dann ihre Ruhe in den Katakomben zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Kern des Volkes: Familie ([[Familien_in_Menek%27Ur|Familien Menek&#039;Urs]])===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Familie.png|right|Familie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menekaner sind ein &#039;stolzes und ehrenhaftes Volk, was sich jederzeit in ihrem Verhalten widerspiegelt. Sie stechen deutlich durch ihre Gastfreundschaft hervor, für die sie über die Grenzen hinweg bekannt sind. Für die Menekaner ist das Leben in der [[Familien_in_Menek%27Ur|Familie]] sehr wichtig. Die [[Familien_in_Menek%27Ur|Familien]] selbst zeigen eine enge Verbundenheit untereinander und auch innerhalb gilt ein strikter hierarchischer Aufbau. Angeführt werden sie von den Familienoberhäuptern, die ausnahmslos Männer sind. Die Frauen sind die guten Seelen der [[Familien_in_Menek%27Ur|Familie]], die sich um alles kümmern und vor allem für das Leibeswohl sorgen. Frauen haben zwar in der Hierarchie häufig eine untergeordnete Rolle, doch sie verstehen es die Männer geschickt um den Finger zu wickeln, so dass sie ihren Willen bekommen und mehr Einfluss auf die Geschicke des Landes einnehmen, als ein Außenstehender ahnen kann. Trotz der engen Verbindung gehen die Mitglieder untereinander äußerst respektvoll miteinander um. Kinder werden als größtes Geschenk [[Eluive]]s angesehen und ebenso behandelt. Schon im Kindesalter wird ihnen ein Weg vorgegeben und alles daran gesetzt, dass aus dem Kind ein ehrenhafter Menekaner oder eine ehrenhafte Menekanerin wird. Der Stolz und Zusammenhalt einer [[Familien_in_Menek%27Ur|Familie]] wird häufig auch in der Öffentlichkeit gezeigt. So werden Menekaner, die keinen Familiennamen tragen und damit hauslos sind, nicht als vollwertiges Mitglied der Gesellschaft angesehen, teilweise werden sie sogar mit Hohn oder Spott behandelt. Deshalb können sie auch keine höheren Posten oder Positionen besetzen, sie bekommen zwar eine Grundausbildung in verschiedenen Berufen, wie der Magie oder der Priesterschaft, können jedoch nicht die Leitungspositionen anstreben. Mit Glück, Eluives Beistand und Engagement werden solche Menekaner aber in die Reihen einer angesehenen Familie adoptiert oder eingeheiratet und können damit ihre Ausbildung auch zu höheren Positionen oder Leitungsfiguren fortsetzen. Es gibt aber auch einige wenige Abkömmlinge des stolzen Wüstenvolks, die sich gegen ihr Volk, ihre Familie oder die Stadt gewandt haben. Sie fristen meist ein karges und gefährliches Leben in der Wüste und werden nicht nur durch Hitze, Sandstürme und Wüstenskorpione bedroht, sondern auch durch die Janitschare, die eine Rückkehr der Ausgestoßenen zu verhindern sucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Heirat====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Zeremonie_des_Bundes_(Menekaner)|Zeremonie des Bundes]]&lt;br /&gt;
*[[Verlobung_und_(Vor-)Hochzeitszeit_(Menekaner)|Verlobung und (Vor-)Hochzeitszeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tradition, Bräuche und Sitten===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Einhalten der Traditionen gilt als höflich und als &amp;quot;guter Ton&amp;quot;. Jeder Menekaner, dem an seinem Ansehen etwas liegt, sollte darauf bedacht sein die Traditionen zu ehren. Verstöße gegen die Traditionen gelten als unhöflich, da sie einen selbst, seine Familie oder das Gegenüber entehren können. Elementare oder gehäufte Verstöße gegen Traditionen, die zumeist auch als Gesetze in Wort und Schrift verfasst sind, können zu teils empfindlichen Strafen führen, bis hin zum Ausstoß aus der Familie oder der Verbannung aus dem Volk. Umgekehrt kann ein vorbildlicher Lebenswandel gemäß den menekanischen Traditionen Ansehen und Ehrgewinn bedeuten und den Weg für den gesellschaftlichen Aufstieg ebnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Stand und Begrüßung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer jemanden respektiert und ehrt, wird stets bemüht sein, das dem anderen gerade durch Höflichkeitsfloskeln zu zeigen. Dies beinhaltet eine standesgemäße Ansprache samt Titel und non-verbaler Untermalung. Dem Gegenüber dies absichtlich zu verweigern kann als Ehrenrührigkeit oder deutliches Zeichen der Missgunst gedeutet werden, mit entsprechenden Reaktionen, wie einem Kampf um die Ehre. Die Etikette des Umgangs ist selbstverständlich stets den Umständen entsprechend anzupassen: Auf einem tobenden Schlachtfeld legt wohl selbst der Erhabene keinen Wert auf einen Kniefall, während man bei Anlässen, wie Festen, Audienzen oder offiziellen Gesprächen umso genauer auf die Einhaltung achten sollte. Abweichend vom festgelegten Zeremoniell der Begrüßung agieren Janitschare im Dienst, die statt eines Nickens/Stirnneigens/Verneigens/Kniefalls einheitlich salutieren. Palastwachen sind hingegen gänzlich davon in der Ausführung ihrer Pflichten befreit, da sie ihre Konzentration vollumfänglich dem Schutz des ersten Hauses widmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
⇒  Alle Mitglieder des Hauses Omar (alle die Omar im Nachnamen tragen) werden &amp;quot;gesiezt&amp;quot;!&lt;br /&gt;
Ansonsten duzen sich Menekaner sowohl untereinander, als auch Nicht-Menekaner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; Die Etikette &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Anreden und Begrüßungsregeln gelten als gute Sitte unter den Menekanern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
⇒ Emir und Esra &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Anrede: Erhabener/Erhabene&lt;br /&gt;
*Gruß: Kniefall auf ein Knie, senken des Hauptes/Oberkörper, warten auf Erlaubnis, sich wieder zu erheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
⇒ Kalif &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
⇒ Familienmitglieder der Omar &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Anrede: Ehrwürdiger/Ehrwürdige &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Gruß: Verneigung des Oberkörpers &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
⇒ Wesire &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
⇒ Leitung des Tempels &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Anrede: Ehrenwerter/Ehrenwerte &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Gruß: Tiefes Hauptneigen oder angedeutete Verneigung &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
⇒ Institutionsleitungen &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
⇒ Familienoberhäupter von Großfamilien &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
⇒ Assistenz der Wesire &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
⇒ Angestellte des Palastes &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Anrede: Werter/Werte &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Gruß: Hauptneigen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
⇒ Wüstensöhne und Natifahs einer Großfamilie &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Anrede: keine gesonderten Ansprachen &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Gruß: Hauptneigen &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
⇒ Janitschare jedwedes Ranges (Wesirposten ausgenommen) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
⇒ Tempelmitglieder jedwedes Ranges (Leitung ausgenommen) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
⇒ Akademiemitglieder jedwedes Ranges (Leitung ausgenommen) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
⇒ Maristanmitglieder jedwedes Ranges (Leitung ausgenommen) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Anrede: aktueller Rang innerhalb der Hierarchie wird als Ansprache genutzt. (Beispiele &amp;quot;Jijkban&amp;quot;, &amp;quot;Shojen&amp;quot; oder &amp;quot;Preehaatim&amp;quot;) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Gruß: Respektsbekundungen/Ehrung erfolgt mit einem Hauptneigen - je höher der Rang, desto tiefer das Hauptneigen &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Natifah und Wüstensohn ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der menekanischen Gesellschaft haben Frau und Mann unterschiedliche Rollen und damit auch unterschiedliche Rechte und Pflichten zu erfüllen, begründet in der unterschiedlichen eluivegegebenen Beschaffenheit des Körpers von Frau und Mann und der von Eluive zugedachten Führungsrolle des menekanisch-männlichen Geschlechts, die ihren Ursprung in der Erwählung des Propheten Saajids und der durchgehend männlichen Auserwählten (Erhabenen) aus dem Blute der Omar hat. Während den Wüstensöhnen die Führungsrolle im Sonnenreich und in den Familien zugedacht ist, stehen die Wüstenblüten unterstützend und untergeordnet an der Seite der Männer. Die damit einhergehende Verpflichtung der Wüstensöhne ist es, je nach Stellung, das Reich und die Familie zu leiten, zu koordinieren, zu beschützen und die Familie zu ernähren und gesellschaftlich zu festigen. Hausarbeit, Kindererziehung und unterordnende Folgsamkeit wird hingegen von den menekanischen Frauen erwartet. Entsprechend gelten Wüstensöhne schon mit 12 Jahren, Natifahs hingegen erst mit 16 Jahren als mündig. Die Ausprägung des Rollenverständnis der Geschlechter kann von Familie zu Familie abweichen. Während die Familie Yazir in dieser Hinsicht als recht progressiv gilt, sind andere durchaus konservativer eingestellt.&lt;br /&gt;
Jede Natifah ist jedoch direkt einem Mann unterordnend zugewiesen. Eine unmündige Natifah untersteht ihrem Vater, eine erwachsene, unverheiratete Natifah ihrem Familienoberhaupt und eine verheiratete Natifah rechtlich ihrem Ehemann. Selbst eine hauslose Blüte untersteht direkt einem Mann: dem Sanjak. Dies ist jedoch keine Unterdrückung, wie es manchmal von naiven Seelen gesehen wird, geschweige denn eine sklavische Unterdrückung. Eine Natifah gilt als das wertvollste Gut eines Mannes und für sie ist es selbstverständlich zu kochen, zu waschen und den weiteren Wünschen ihrer Familie oder ihres Ehemannes zu entsprechen und darf im Gegenzug Schutz und Fürsprache erwarten. Gesellschaftlich gesehen steigt ihr Ansehen mit dem ihrer Familie, dem ihres Mannes oder auch eigenständig bis zu einer gewissen Grenze. Inwieweit eine Natifah offen oder hinter verschlossenen Türen Einfluss nimmt, hängt je nach Selbstbewusstsein, gesellschaftlichen Rang und Durchsetzungsfähigkeit der einzelnen Natifah ab. Sie würde aber nie, ebensowenig wie ein Wüstensohn, die gesellschaftliche Struktur oder Führung des Sonnenreiches öffentlich kritisieren oder hinterfragen. Denn dies wäre ein Affront gegen die All-Mara selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gastfreundschaft====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gastfreundschaft ist ein wichtiges Gut der menekanische Kultur.&lt;br /&gt;
„Nur der Geizige weist den Freizügigen zurück!&amp;quot;, lautet nicht umsonst ein menekanisches Sprichwort. Großzügigkeit ist nicht nur eine menekanische Tugend, sondern sie ist im menekanischen Raum auch ein Prüfstein. Wer die Sitte vom Geben und Nehmen nicht beherrscht, gilt also recht schnell als geizig. Denn: Geben heißt auch wiedergeben, irgendwann einmal. Gegenseitigkeit, so lautet das Gesetz der menekanischen Gastfreundschaft. „O Du mein Gast, der Du gekommen bist, uns zu besuchen und unter Zelt zu ehren! Wahrlich, ich sage Dir: Die Gäste sind eigentlich wir und Du der Herr des Zeltes.&amp;quot;(menekanisches Sprichwort)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die menekanische Gastfreundschaft hat eine uralte Tradition und ist tief in der menekanischen Gesellschaft verwurzelt. Unter den schwierigen Lebensbedingungen der Wüste gilt das Gastrecht seit jeher als heilig, einen fremden Reisenden als Gast aufzunehmen als vornehme Pflicht. So mancher Gastgeber hat sein letztes [[Rassenreittiere_der_Menekaner#Lamas|Lama]] für den Gast geschlachtet. Der fremde Gast genießt den Schutz der [[Familien_in_Menek%27Ur|Familie]] des Gastgebers und wird mit allem nötigen versorgt. Gastfreundschaft ist im menekanischen Raum eine soziale Verpflichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ziemt sich nicht, einem Gast die Gastfreundschaft oder Angebotenes zu verwehren. Selbst wenn man keinen Hunger hat, so nimmt man die gegebenen Gaben dankbar an und nimmt zumindest einen Bissen oder Schluck. Alles andere würde den Gastgeber beleidigen. Ebenso ziemt es sich nicht, sich vollzufressen, wenn man zu Gast ist. Die Gastfreundschaft ist unter den Menekanern höher als zwischen einem Menekaner und einem Festländer. So würde zwar ein Menekaner einem halb verdurstete Festländer Wasser in der Wüste anbieten, jedoch nicht, wenn er dann selbst kein Wasser mehr hätte. Mit einem anderen Menekaner würde er jedoch selbst den letzten Tropfen teilen. Angebotene Waren die als Geschenk gedacht sind, sind immer anzunehmen, auch wenn man sie für wertlos betrachtet. Jedoch ist ein zurückgewiesenes Geschenk unehrenhaft und kränkt den Schenkenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ordnung und Sauberkeit====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ordnung.png|right|Ordnung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Menekaner zieht Schuhe/Stiefel und andere Fußbekleidung als unrein an. Diese sollten immer vor dem Betreten eines Hauses ausgezogen werden, damit der Schmutz draußen bleibt. Auch wenn im Haus kein Teppich liegt, ist darauf zu achten. Es ist keine direkte Missachtung der Tradition, aber eine Beschmutzung der Ehre des Hauseigentümers. Lässt der Eigentümer oder der Gastgeber seine Straßenschuhe an, gilt das auch für die betreffende Person, welcher Eintritt gewährt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verunreinigungen jedweder Art, sei es im Haus, an der Kleidung oder am Körper gelten als verpönt und haben schnellstmöglich behoben zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Berührungen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berührungen sind nur freundschaftlich und/oder familiär erlaubt (z.B. Trösten/eine Umarmung/Kuss auf die Stirn --&amp;gt; alles völlig ohne Hintergedanken)&lt;br /&gt;
Offiziell versprochenen Paaren ist es durchaus gestattet im beiderseitigen Einvernehmen die Hand des anderen zu halten oder auch mal einen harmlosen Kuss auszutauschen. Es sei denn es wurde anderweitig untersagt (durch z.B. das Familienoberhaupt). Weitere Berührungen, die die freundschaftliche/gemeinschaftliche Basis verlassen sind Eheleuten vorbehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Tanz und Gesang====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tanzen in der Öffentlichkeit ist erlaubt, begehrt wird hierbei meist der Bauchtanz. Bei offiziellen Festen oder Veranstaltungen ist vorher der Sanjak um Genehmigung zu fragen und wo er dabei die Grenzen steckt. Innerhalb der [[Familien_in_Menek%27Ur|Familien]] entscheidet das Oberhaupt wo die Grenzen dabei liegen. [[Menekanische Palastdame|Palastdamen]] dürfen innerhalb des [[Menekanische Palastdame|Harems]] durchaus leicht bekleidet tanzen. Die talentierten Sängerinnen werden im [[Menekanische Palastdame|Harem]] ausgebildet, sonst unterliegt der Punkt des Singens keinen offiziellen Einschränkungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Aussehen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aussehen.png|right|Aussehen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menekaner kleiden sich selbst gerne sehr traditionell. Eine Kopfbedeckung (Pflicht für Menekaner), meist ein Kopftuch oder Turban und ein Schleier vor dem Gesicht, ebenso wie die traditionellen weiten Hosen werden von fast jedem Menekaner getragen. Verschwindet die Sonne am Horizont kleiden sich die Menekaner nicht selten mit langen Mänteln. Die Nacht in [[Menek&#039;Ur]] ist im Vergleich zu den Temperaturen tagsüber nicht sonderlich warm, es kommt sogar vor, dass sich Eiskristalle zwischen den Dünen der Wüste bilden. Der traditionelle Turban oder das Kopftuch wird zum Bedauern vieler nicht an Festländer verkauft. Nur die, die sich als würdig erwiesen haben, erhalten solch sichtbares Symbol ihrer Verbundenheit mit dem menekanischen Volk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schleier.png|left|Schleier]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Verschleierungspflicht besteht für [[Menekanische Palastdame|Palastdamen]], wenn sie außerhalb des [[Menekanische Palastdame|Harems]] sind.&lt;br /&gt;
:Für andere Natifahs ist es nur gegenüber Festländern Pflicht und während des Betretens des Tempels.&lt;br /&gt;
:Jedoch kann ein Familienoberhaupt oder Ehemann es generell für seine Natifahs/Ehefrauen zur Verpflichtung erklären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menekaner haben, wie sich durch ihre Herkunft und Anpassung erklären lässt, alle eine dunkle Hautfarbe. Menekaner verfügen über dunkle Haar- und Augenfarben, Variationen von hellbraun zu dunkelbraun, mit allen verfügbaren Facetten. Die meisten Menekaner sind eher athletischen Körperbaus, was sich in Kondition und Schnelligkeit wiederfinden lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Augenfarbe&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Normal: braun, braun grün, graubraun, dunkelbraun, dunkelgrau&lt;br /&gt;
*Ausnahme: blau &amp;lt;u&amp;gt;nur&amp;lt;/u&amp;gt; bei [[Familien_in_Menek%27Ur#Familie_Omar|Omar]]!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Größe&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Minimum: 1,60 m&lt;br /&gt;
*Maximum: 1,75 m &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Alter&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Minimum: 4 Jahre&lt;br /&gt;
*Maximum: 90 Jahre&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hierarchie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Reich [[Menek&#039;Ur]] ist ein Patriarchat. Das bedeutet, dass die [[Hierarchie_der_Menekaner#F.C3.BChrungsebene|politische und familiäre Führungsebene]] von Männern geprägt, kontrolliert und repräsentiert wird. Es werden somit immer die Männer sein, welche im Land der Sonne das erste und auch das letzte Wort haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
⇒  siehe &amp;quot;Natifah und Wüstensohn&amp;quot; bzw. die vertiefenden Erläuterungen zur [[Hierarchie_der_Menekaner#F.C3.BChrungsebene|menekanischen Hirarchie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gesetze des Reichs der Sonne ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Gesetze des Reichs der Sonne]] beschreiben die [[Gesetze_des_Reichs_der_Sonne#Grunds.C3.A4tze|Grundsätze]], [[Gesetze_des_Reichs_der_Sonne#Dienstvorschriften_der_Armee_Menek.27Urs|Dienstvorschriften der Armee Menek&#039;Urs]], [[Gesetze_des_Reichs_der_Sonne#Strafen|Strafen]] und [[Gesetze_des_Reichs_der_Sonne#Belobigungen|Belobigungen]].&lt;br /&gt;
Grundsätzlich kann man sagen, dass bei allen Taten das Ansehen der [[Gemeinschaften_in_Menek%27Ur|Familien]] mit betroffen ist, jedoch natürlich in unterschiedlichen Ausmaßen.&lt;br /&gt;
Es gibt große Unterschiede, wie ein Menekaner an Ruhm und Ehre kommen kann. In seltenen Fällen können auch Nordländer in den Genuss einer Belobigung kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Diplomatie===&lt;br /&gt;
Die diplomatischen Geschicke werden vom Rais Effendi geleitet, dem Wesir, der für die&lt;br /&gt;
außenpolitischen Beziehungen zuständig ist. Er agiert in enger Absprache mit den anderen Wesiren,&lt;br /&gt;
sowie dem Erhabenen und seinem Stellvertreter, dem Kalifen.&lt;br /&gt;
Eine aktuelle Auflistung der Bündnisse befindet sich im Rassenforum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Fremdrassen&lt;br /&gt;
Thyren - &#039;&#039;&#039;freundschaftlich&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
⇒ würden bei Krieg und Konflikten beistehen Angriffs- und Verteidigungsbündnis&lt;br /&gt;
(Völkerbund)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwerge - &#039;&#039;&#039;freundschaftlich&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
⇒ würden bei Krieg und Konflikten mit Letharen/Arkorither beistehen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elfen (Hoch und Wald) - &#039;&#039;&#039;neutral bis freundschaftlich&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
⇒ helfen ggf. auf Nachfrage (Völkerbund)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letharen - &#039;&#039;&#039;tiefe Feindschaft&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rashar- &#039;&#039;&#039;Feindschaft&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Reiche und Orte&lt;br /&gt;
Königreich Alumenas/Herzogtum Lichtenthal – &#039;&#039;&#039;neutral bis freundschaftlich&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alatarisches Reich - &#039;&#039;&#039;feindschaftlich&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orden der Arkorither - &#039;&#039;&#039;feindschaftlich&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bajard – &#039;&#039;&#039;neutral&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==OOC-Hinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Monopole===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Monopole_der_Menekaner#menekanische_Handelsware|menekanische Handelsware]]&lt;br /&gt;
*[[Monopole_der_Menekaner#Menekanern_vorbehalten|Menekanern vorbehalten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rassenreittiere===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Rassenreittiere_der_Menekaner#Lamas|Lamas]]&lt;br /&gt;
*[[Rassenreittiere_der_Menekaner#Kadals|Kadals]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stats===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Menekaner sind aufgrund der erschwerten Lebensbedingungen sehr zäh und haben eine angeborene Resistenz gegen Hitze.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Leider ist auch ihr Temperament recht hitzig, was ihre Konzentrationsschwäche nachhaltig beweist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Sie haben braune, von der Sonne gezeichnete Haut. Das lässt besonders Frauen sehr attraktiv aussehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Wegen der unerträglichen Hitze in diesem Wüstenland werden nie Plattenrüstungen getragen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Maximal wird man einen Menekaner in Kettenrüstung oder einer Ringrüstung antreffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stats.png|right|Stats]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Str&#039;&#039;&#039;: 100&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Dex&#039;&#039;&#039;: 110&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Int&#039;&#039;&#039;: 90&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Hits&#039;&#039;&#039;: 110&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Stam&#039;&#039;&#039;: 110&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Mana&#039;&#039;&#039;: 80&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klassen/Ausbildungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Salzschürfer]] frei wählbare Hybride &#039;&#039;(nur Rasse)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Säbelschwinger]] frei wählbarer Hybride &#039;&#039;(nur Rasse) (Frauen nur durch Betreuer)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**⇒Aufstiegsklasse: [[Charim]], beinhaltet eine IG Ausbildung&lt;br /&gt;
**⇒Aufstiegsklasse: [[Hadcharim]], beinhaltet eine IG Ausbildung&lt;br /&gt;
*[[Barden der Menekaner]] mit zusätzl. Klassenbewerbung&lt;br /&gt;
*[[Schneider]]/[[Menekanischer Schneider]] frei wählbar&lt;br /&gt;
*[[Heiler#Hakim_.28Menekaner.29|Heiler]] mit zusätzl. Klassenbewerbung&lt;br /&gt;
*[[Kind]] mit zusätzl. Klassenbewerbung&lt;br /&gt;
*[[Menekanische Magier]] mit zusätzl. Klassenbewerbung&lt;br /&gt;
*[[Schurke]] mit zusätzl. Klassenbewerbung&lt;br /&gt;
*[[Eluivepriester]] mit zusätzl. Klassenbewerbung, beinhaltet eine IG Ausbildung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Reine RP Ausbildungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Menekanische_Palastwache|Palastwache]]&lt;br /&gt;
*[[Menekanische_Tempelwache|Tempelwache]]&lt;br /&gt;
*[[Menekanische_Palastdame|Palastdame]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Namensrichtlinien ===&lt;br /&gt;
Da die Menekaner ein kleines Volk sind, haben sich wenige [[Familien_in_Menek%27Ur|&lt;br /&gt;
Familiennamen]] über die Jahre gehalten. Wenn Du einen Charakter mit einem Nachnamen&lt;br /&gt;
erstellen willst, wähl bitte einen der unten aufgeführten Familiennamen. Willst Du einen Hauslosen&lt;br /&gt;
spielen ohne jegliche erkennbare Abstammung überspringe diesen Teil.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei den Menekanern gibt es einen Vornamen, &amp;lt;u&amp;gt;ab und an&amp;lt;/u&amp;gt; auch zwei Vornamen, und den&lt;br /&gt;
Nachnamen der Familie. Was es aber nicht gibt, sind Namensverbindungen wie z.B. bin, ibn, ben, al&lt;br /&gt;
oder ähnliches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
⇒ Vor dem Erstellen eines Menekaners mit einem Familiennamen ist die Zustimmung des&lt;br /&gt;
jeweiligen Familienoberhauptes z.B. per privater Nachricht über das Forum einzuholen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
⇒ Bitte überlege sorgfältig welcher Familie du angehören möchtest, ein nachträglicher Wechsel ist&lt;br /&gt;
nur schwer möglich. Im Zweifel erstelle einen Hauslosen und spiele dich an die Familien heran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Yazir&lt;br /&gt;
*Azeezah (und Masari)&lt;br /&gt;
*Bashir&lt;br /&gt;
*Ryzan&lt;br /&gt;
*Ifrey&lt;br /&gt;
*Omar ( Keine Bewerbung möglich! Altbestandsschutz.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Farben===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:0a58.jpg|left|0a58]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Rasse:&#039;&#039;&#039; 0a58&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:04c2.jpg|left|04c2]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Armee:&#039;&#039;&#039; 04c2 &#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:06db.jpg|left|06db]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Tempel/[[Eluivepriester]]:&#039;&#039;&#039; 06db&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:0581.jpg|left|0581]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Akademie Leviathan:&#039;&#039;&#039; 0581&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Familien:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:09bf.jpg|left|09bf]]&lt;br /&gt;
09bf (weiß)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Familie Omar&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:09bb.jpg|left|09bb]]&lt;br /&gt;
09bb (dkl.rot, leicht metallic)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Familie Yazir&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:0ab7.jpg|left|0ab7]]&lt;br /&gt;
0ab7 (jadefarben, leicht schimmernd)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Familie Azeezah &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:09c0.jpg|left|09c0]]&lt;br /&gt;
09c0 (rot-orange)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Familie Bashir&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:084a.jpg|left|084a]]&lt;br /&gt;
084a (Meerblau)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Familie Dawada&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:0a59.jpg|left|0a59]]&lt;br /&gt;
0a59 (braun)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Familie Ifrey&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Färbe- und Soldregelung der Armee von Menek&#039;Ur===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Farbe 1: 04c2 (Rot, Armeefarbe) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Farbe 2: 0a58 (Gold, gleichzeitig Stadt und Rassenfarbe) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kleidungsvorschriften, was wie getragen wird, wird vom Obersten Befehlshaber (Sajneen) festgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Sold der einzelnen Ränge&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Sanjeen:7k&lt;br /&gt;
*Sekban:6k&lt;br /&gt;
*Jijkban:5k&lt;br /&gt;
*Jemaat:4k&lt;br /&gt;
*Akemi:3k&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Soldkisten befinden sich im Kasernenkeller&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Engine Menekanerwache für Natifahs ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl:&lt;br /&gt;
.menekwache&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr könnt euch eine der Wachen aussuchen, die in [[Menek&#039;Ur]] verteilt herumstehen. Diese wird dann euren Hausnamen annehmen und bis zu 5 Stunden treu folgen. Erkennen könnt ihr sie daran, dass sie nur einen Vornamen tragen.&lt;br /&gt;
Wollt ihr eure Wache früher entlassen könnt ihr das, indem ihr den Befehl .menekwache erneut ausführt. Dann wird sich die Wache auf schnellstem Wege zurück zu dem Ort aufmachen, wo ihr sie abgeholt habt.&lt;br /&gt;
Diese Wache ist ein reines RP Element, damit ihr nicht ohne männlichen Beistand [[Menek&#039;Ur]] verlassen müsst und kein Moshtank oder ähnliches - diese Wachen haben auf Jagden nichts zu suchen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bewerbung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Per [https://www.alathair.de/html/index.php?action=ticket_entry_new&amp;amp;cid=15 Ticket]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Verfahren:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr schickt eure Bewerbung, die die folgenden Punkte enthalten sollte, einfach per Ticket:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Accountname (ohne Passwort)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Steckbrief des gewünschten Charakters (Name, Klasse, Aussehen, Alter, Merkmale, Charaktereigenschaften usw.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Hintergrundgeschichte zu deinem Charakter (Es soll ein Verständnis für das Verhalten, die Traditionen und das Wesen des Volkes erkennbar sein. Die Geschichte endet mit der Ankunft auf Gerimor)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- OOC-Frage: Aus welcher Familie stammt der Charakter und warum gerade aus dieser?&lt;br /&gt;
⇒  siehe &amp;quot;Namensrichtlinien&amp;quot;; dort findet sich auch eine Weiterleitung zu den Profilen der Familien in Menek&#039;Ur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Wichtig dazu: Wenn ihr Euch eine Familie ausgesucht habt, ist es vorher wichtig, das Oberhaupt der Familie anzusprechen und dessen Zustimmung einzuholen. Entscheidet ihr Euch für keine der Familien fangt ihr als Haus- bzw. Familienlose an. Bitte beachtet das dieses Spiel am Anfang eine Herausforderung sein kann und mit Entbehrungen verknüpft ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Für Sonderklassen bleibt die übliche Bewerbungsgeschichte erhalten)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
⇒  siehe &amp;quot;Klassen/Ausbildungen&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deflag===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Menekaner werden nach nicht Erreichen von 10 Stunden in 90 Tagen deflagged.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ansprechpartner für die Rasse===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tahir Kemal Omar &#039;&#039;(Ansprechpartner)&#039;&#039; Discord: Me#0728&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wörterbuch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Grüße - Salam&lt;br /&gt;
*Auf Wiedersehen - Ma&#039;salema / Ma&#039;salam&lt;br /&gt;
*So die Göttin will - Abeer Eluv&lt;br /&gt;
*Bitte - Hudad&lt;br /&gt;
*Danke - Dhabir&lt;br /&gt;
*Nein - Neda&lt;br /&gt;
*Ja – Aiwa&lt;br /&gt;
*Yalla - Es geht los!&lt;br /&gt;
*Yalla Yalla - Schnell Schnell!&lt;br /&gt;
*Hausloser - Hanaan&lt;br /&gt;
*Kinder der Wüste - Hazar&#039;s Durrah&lt;br /&gt;
*Sohn der Wüste -  Anaan&#039;s Durrah&lt;br /&gt;
*Tochter der Wüste - Abla&#039;s Durrah&lt;br /&gt;
*Wüstenblume – Natifah&lt;br /&gt;
*Esra – Erste Ehefrau des Emirs&lt;br /&gt;
*Wache/Garde – Haras&lt;br /&gt;
*Soldat – Janitschar&lt;br /&gt;
*Meister - Maleem&lt;br /&gt;
*Schüler – Talif&lt;br /&gt;
*Liebste - Rani&lt;br /&gt;
*Liebster -Ranim&lt;br /&gt;
*Dienstmagd/Diener – Tavini&lt;br /&gt;
*Mensch/en – Suktar/Suktir&lt;br /&gt;
*Leben - Hajat&lt;br /&gt;
*Tod - Duat  &lt;br /&gt;
*Marktplatz -Basar&lt;br /&gt;
*Schlacht -Maarik&lt;br /&gt;
*Sonne - Lamis  &lt;br /&gt;
*Wasser - Jhawl&lt;br /&gt;
*Wüste - Durrah&lt;br /&gt;
*Sandläufer - [[Rassenreittiere_der_Menekaner#Kadals|Kadal]]&lt;br /&gt;
*[[Rassenreittiere_der_Menekaner#Lamas|Lamas]] - [[Rassenreittiere_der_Menekaner#Lamas|Lamas]]&lt;br /&gt;
*Lila - Leylak&lt;br /&gt;
*Beige/Sandfarben - Bakir&lt;br /&gt;
*Schwarz - Siyah&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Familie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Sohn - Anaan&lt;br /&gt;
*Bruder - Fadrim&lt;br /&gt;
*Tochter - Abla&lt;br /&gt;
*Schwester - Fidah&lt;br /&gt;
*Onkel - Fadreh&lt;br /&gt;
*Tante - Fidara&lt;br /&gt;
*Vater - Radeh&lt;br /&gt;
*Mutter - Mara&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ränge Führungsebene&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Emir - König&lt;br /&gt;
*Kalif - Stellv. König&lt;br /&gt;
*Sanjak – Statthalter&lt;br /&gt;
*Sajneen – Oberster Befehlshaber&lt;br /&gt;
*Hajinedar – Handelsminister&lt;br /&gt;
*Rais Effendi - Diplomat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ränge Kaserne&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Janitschar – allg. für Soldat&lt;br /&gt;
*Akemi – Auszubildender/Rekrut&lt;br /&gt;
*Jemaat – ausgebildeter Soldat&lt;br /&gt;
*Jijkban - unterer Hauptmann&lt;br /&gt;
*Sekban - Ausbilder/Hauptmann&lt;br /&gt;
*Sajneen - Oberster Befehlshaber/Leiter der Kaserne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ränge Tempel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Prekhaliq - Jungpriester&lt;br /&gt;
*Khaliq - Priester (auch oft rangunabhängig als Begriff für einen [[Eluivepriester]]&lt;br /&gt;
*Prehaatim - Hohepriester&lt;br /&gt;
*Haatim – Erzpriester&lt;br /&gt;
*Tempelleitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ränge Akademie Leviathan&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Tranam - junger Magier&lt;br /&gt;
*Hadri - Magier&lt;br /&gt;
*Shoka (w) / Shojen (m) - Lehrer/Mentor&lt;br /&gt;
*Shanan (w) / Shanun (m) - Erzmagier&lt;br /&gt;
*Mudyr - Akademieleitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ränge Maristan&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Bicim - Schüler / Anwärter&lt;br /&gt;
*Hakim – Heiler&lt;br /&gt;
*Eczaci – Apotheker&lt;br /&gt;
*Erkek Hemsir - Krankenpfleger&lt;br /&gt;
*Hakim Basha - oberster Heiler/Maristanleitung&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Staff-pangea</name></author>
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