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	<title>Spielerinfos - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-04-19T01:50:07Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki.alathair.de/index.php?title=Sch%C3%B6pfungsgeschichte&amp;diff=10586</id>
		<title>Schöpfungsgeschichte</title>
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		<updated>2020-08-05T18:00:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Staff-inari: /* Kapitel Vier - Der Bruderkrieg */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Im welchem Ursprung beginnt die Geschichte der Welt Alathair? Die Schöpfungsgeschichte beschreibt die Erschaffung der Welt durch [[Eluive]], die Entstehung der Rassen und Völker und erklärt den Grund für den beständigen Kampf zwischen den beiden Gottheiten [[Alatar]] und [[Temora]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Schöpfungsgeschichte ist eine rollenspielerische Geschichte und wurde in eben jenem Stil geschrieben. Sie besitzt keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder &amp;quot;absolute&amp;quot; Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer die Geschichte nicht direkt im Wiki lesen möchte, kann sie sich gerne auch hier als [http://www.alathair.de/files/Alathair%20Vorgeschichte.pdf &#039;&#039;&#039;PDF Datei&#039;&#039;&#039;] ziehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapitel Eins - Der Gesang der Götter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort, wo sich Dunkelheit und Stille zusammengefunden hatten, weilte [[Eluive]] und lauschte dem Nichts. Wie die Noten eines Liedes reichten sich ihre Gedanken die Hände und formten eine Melodie, die sich wie ein Sonnenstrahl einen Weg durch die Finsternis bahnte und das leere Schweigen mit Leben erfüllte. [[Eluive]] sang zu dieser Melodie und die harmonischen Klänge verneigten sich zu Gestein.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Es hat also begonnen&amp;quot;&#039;&#039;, dachte Horteras, als er den Gesang seiner Schwester in der Ferne hörte. Er hatte sie gewarnt – und doch war die Melodie so schön, dass sie seine zweifelhaften Gedanken bannten und er in Frieden den Klängen lauschen konnte.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und [[Eluive]] sang weiter, denn sie erwartete zwei Kinder. Sie wusste, dass der Klang ihrer Stimme dazu gemacht war, neue Welten zu formen. So wollte sie eine Welt schaffen, auf der ihre beiden Kinder leben und aufwachsen könnten. Das Gestein nahm Form als, als ihr Gesang weiter durch ihn durchdrang. Wie ein Wurm fraß er sich durch das harte Material; übrig blieben Berge, Höhlen und Täler. Als [[Eluive]] der Melodie gebot, sich niederzulegen, gehorchte sie. Flüsse und Sehen entstanden, deren Plätschern noch heute daran erinnert, wie der schöpferische Gesang klang.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Eluive]] betrachtete das Werk ihrer Musik und sie war zufrieden. Ihre Kreativität war jedoch lange nicht ausgeschöpft. Gestirne hatten sich aus den Klängen gebildet, die weit zu hören gewesen waren. Ihnen gebot [[Eluive]], Instrumente zu spielen. In der göttlichen Harmonie mit dem Wasser und den Instrumenten der Gestirne wurde das Land fruchtbar und [[Eluive]] gebot den Pflanzen, in die Höhe zu wachsen. Gräser, Sträucher, und Kräuter wuchsen so heran. Sie war angetan von der Vielfalt der Pflanzen und erschuf größere Pflanzen, die alle anderen überragten. [[Eluive]] schenkte ihnen sogar ein eigenes Lied, das Lied des Waldes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Entzückt von ihrer Schöpfung betrachtete [[Eluive]] die neue Welt. Doch etwas fehlte in der harmonischen Landschaft. Leben. Es fehlte Leben, welches Veränderung bringen sollte. So schuf [[Eluive]] die Tiere in ihrer Vielfalt und ein jedes auf seine eigene Art und Weise fähig, mit dem Leben und seiner Umwelt unbefangen umgehen konnte. So schien die Welt im ersten Moment perfekt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch [[Eluive]] wollte mehr. So wagte sie den Schritt, vor dem sie ihr Bruder Horteras eindringlich gewarnt hatte. [[Eluive]] nahm ein Stück Erde und etwas ihrer lieblichen Melodie und formte daraus ein weiteres Geschöpf. Sie gab ihm den Namen ›Mensch‹. Es war ein Mensch wie Du und ich; nur von seiner Schönheit her war er perfekt. Aber der Mensch war einsam.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Eluive]] spürte sein Verlangen. Zwar hatte er ein Heim, das einem Paradies glich, dennoch sehnte er sich nach einem Gleichgesinnten, mit dem er reden, singen und sich freuen konnte. So gab [[Eluive]] dem Bedürfnis ihres Geschöpfes nach und erschuf seinem Abbild nach einige Männer und Frauen. Außerdem verlieh sie ihnen die Kraft, sich selbst fortzupflanzen. Horteras trat an seine Schwester heran. Ihm stand die Bewunderung ins Gesicht geschrieben, als er die Welt betrachtete, die [[Eluive]] geschaffen hatte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;[[Eluive]]&amp;quot;&#039;&#039;, sprach der dann zu ihr. &#039;&#039;&amp;quot;Du solltest sie nicht namenslos lassen.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Recht hast du, Bruder&amp;quot;&#039;&#039;, antwortete die Göttin. &#039;&#039;&amp;quot;Ich nenne die Welt so, wie die Melodie beschaffen ist. Harmonie ... ›Harmonie‹.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Ala&#039;thair&amp;quot;&#039;&#039;, sagte Horteras, als er den Planeten mit Frohsinn besah. &#039;&#039;&amp;quot;Freie Harmonie.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;So sei es&amp;quot;&#039;&#039;, sagte [[Eluive]] und fortan war Alathair der Name dieser Schöpfung; eine Welt, die &lt;br /&gt;
[[Eluive]] für ihre Kinder geschaffen hatte. Und bald war es so weit und sie würde gebären.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Alathair würde bereit sein müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapitel Zwei - Nilzadan ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es waren friedliche Zeiten, als die Menschen Alathair bevölkerten. In ihrer Kreativität zeigten sie, dass sie wahrlich Geschöpfe [[Eluive]]s waren. Sie erfanden simple Werkzeuge, um sich die Arbeit zu erleichtern. Sie pflanzten wunderschöne Gärten an, in denen die Pflanzen blühten und gediehen. Und sie dankten [[Eluive]] in ihren Gebeten für ihre Existenz. Alles war gut, wie es war.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Menschen sollten aber nicht mehr [[Eluive]] selbst huldigen, sondern ihrer Kinder, die die Schutzpatrone und Fürsorger von Alathair sein sollten. [[Eluive]] macht sich zu einem Berg auf, den die Menschen Nilzadan (Geburt) oder auch Götterberg tauften. Es war nicht der einzige Ort, dem sie einen Namen gaben. Die Menschen benannten ganze Länder mit den schönsten Namen. [[Eluive]] fand Gefallen daran, dass ihre Geschöpfe aus ihrer Sprache eine Kunst entwickelten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Eluive]] verweilte in den Höhlen Nilzadans für ein Jahr der Götter. Und dort gebar sie ihr erstes Kind. Sein Name war [[Getares]] (der Erste). [[Getares]] hatte ein menschliches Gesicht; seine &lt;br /&gt;
Gestalt glich aber der eines großen Vogels. Obwohl das Geschöpf wie alle Gottheiten ohne &lt;br /&gt;
Geschlecht war, erschien es den Menschen eher männlich denn weiblich. Standhaft war sein &lt;br /&gt;
Gefieder, das in jeder Farbe glänzte. Je nachdem von welcher Seite aus man [[Getares]] betrachtete, erschien es so, als würde das Farbspektrum wechseln. Die Gestalt [[Getares]] war für die &lt;br /&gt;
Menschen dennoch nicht greifbar, da er nicht aus Fleisch und Blut bestand.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Getares]] wusste noch nicht sonderlich viel von seinen göttlichen Mächten, lernte sie aber mit der Zeit kennen. So schaffte er es, durch den Raum zu wandeln, sich für das Auge einfacher Geschöpfe unsichtbar zu machen. [[Eluive]] schenkte ihm außerdem Verstand und trug ihm die Verantwortung über die Menschen auf. Ihr Sohn nahm den Auftrag entgegen und erkundete Alathair. Die Melodien der Gestirne verrieten ihm dabei alles, was er über die Menschen wissen sollte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Eluive]] begab sich währenddessen ein zweites Mal nach Nilzadan. Sie gebar ihren zweiten Sohn [[Alatar]] (Freier Gedanke). [[Alatar]] hatte den Körper einer Raubkatze. Ihr Fell schimmerte und wechselte jede Sekunde die Farbe.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Alatar]] erhielt von seiner Mutter einen Auftrag. Er sollte für das Wohlbefinden der Tierund Pflanzenwelt sorgen. So erhielt auch [[Alatar]] den nötigen Verstand, um seine Mission erfüllen zu können. Er dankte seiner Mutter und begann mit der Erforschung Alathairs, um seiner Aufgabe gerecht zu werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beide Kinder [[Eluive]]s waren zunächst sehr damit beschäftigt, ihre eigenen göttlichen Kräfte kennenzulernen. Es lag ihnen sehr am Herzen, sich um ihre Schützlinge so fürsorglich kümmern zu können wie nur möglich. [[Eluive]] verweilt derweil in der Sphäre um Alathair und gab ihren Kindern Zeit, ihre Fähigkeiten zu schulen und für die Bewältigung ihrer Aufgaben zu &lt;br /&gt;
wachsen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapitel Drei - Paia und die Saat ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach wenigen Götterjahren merkte [[Alatar]], dass seine Kräfte von seiner Aufgabe niemals &lt;br /&gt;
vollkommen ausgeschöpft werden würden. Außerdem sah er, wie die Menschen [[Getares]] anbeteten und ihm dafür dankten, was er für sie tat. [[Alatar]] aber blieb frei von dieser Gunst, als &lt;br /&gt;
wäre es der Tier- und Pflanzenwelt egal, was er für sie tat.&lt;br /&gt;
Fortan kümmerte er sich deshalb nicht mehr um sie, sondern begann damit, sich in die Angelegenheiten der Menschen einzumischen. Doch seine guten Taten dankten sie nicht ihm, &lt;br /&gt;
sondern weiterhin seinem Bruder [[Getares]]; wussten sie doch nicht, dass es [[Alatar]]s Handeln &lt;br /&gt;
war.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Viele Tiere spürten, dass [[Alatar]] ihnen keine Aufmerksamkeit mehr widmete. Sie wurden zornig. In ihrem Hunger überfielen sie Siedlungen und griffen die Menschen an. Doch [[Alatar]] &lt;br /&gt;
zeigte dafür kein Interesse mehr. Er besuchte seine Mutter und bat darum, ebenfalls den &lt;br /&gt;
Menschen dienen zu dürfen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Aber warum kommst du nicht deiner eigenen Aufgabe nach?&amp;quot;&#039;&#039;, fragte [[Eluive]]. &#039;&#039;&amp;quot;Warum lässt &lt;br /&gt;
du die Tiere zornig werden?&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Alatar]] wandte sich sodann ab von seiner Mutter. Sein Fell verlor das farbige Schimmern und &lt;br /&gt;
wurde von Tag zu Tag immer dunkler; bis dass es nur noch schwarz glänzte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In seinem Zorn raubte [[Alatar]] Jungfrauen aus [[Varuna]], einer der größten Siedlungen der Menschen. Er stahl ihnen den Verstand, entstellte ihre Gesichter und misshandelte ihre Körper &lt;br /&gt;
so, dass sie wie Vögel aussahen. [[Alatar]]s anfänglicher Neid war zu Hass herangewachsen; so &lt;br /&gt;
hatte er den Frauen unbewusst die Gestalt seines Bruders [[Getares]] gegeben. Als [[Alatar]] dies &lt;br /&gt;
bewusst wurde, tötete er ein Drittel der Kreaturen. Die anderen ließ er entfliehen, damit sie &lt;br /&gt;
bei den Menschen Angst und Schrecken verbreiten konnten. Die Wesen sind seither als die &lt;br /&gt;
Schicksalstränen [[Varuna]]s bekannt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Alatar]] wurde mit der Zeit immer zorniger und stellte einen Plan auf, um die Menschen für &lt;br /&gt;
sich zu gewinnen. Sie sollten ihm folgen, nicht seinem Bruder.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So begab sich [[Alatar]] zu der Siedlung Fetrali und suchte sich eine junge Frau, um sie zu &lt;br /&gt;
schwängern. Ihr Name war Paia und ihre Schönheit war einzigartig auf Alathair. Ihr Haar &lt;br /&gt;
glänzte schwarz und ihre Haut war von der Sonne selbst gezeichnet. Paia schlief, als [[Alatar]] &lt;br /&gt;
sich an ihr verging und die Saat des Hasses in ihre Gebärmutter pflanzte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Götterjahr dauerte die Schwangerschaft Paias. Die anderen Bewohner Fetralis machten &lt;br /&gt;
sich große Sorgen um die junge Frau, denn sie hatte keinen Mann und es war unüblich, dass &lt;br /&gt;
eine unverheiratete Frau ein Kind erwartete – vor allem über einen so langen Zeitraum. So &lt;br /&gt;
erklärten einige Menschen aus der Siedlung, man sollte sie verbrennen, weil etwas Böses von ihr ausging. Andere aber bestanden darauf, dass man [[Getares]] rief, um ihren Patron um Rat &lt;br /&gt;
zu fragen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und schließlich riefen sie [[Getares]], den Freund der Menschen, um Hilfe. Als er in Fetrali erschien, betrachtete er Paia und erkannte sofort die Ursache des Problems. Tränen rollten das &lt;br /&gt;
menschenähnliche Gesicht herab, als er um die Tat [[Alatar]]s weinte. Er wusste, dass Paia die &lt;br /&gt;
Saat seines Bruders so tief in ihr trug, dass es nicht möglich war, sie zu entfernen, ohne die &lt;br /&gt;
Frau dabei zu töten. [[Getares]] aber brachte es nicht über sein Herz, Paias Leben zu beenden, &lt;br /&gt;
denn ihre Schönheit war der einer Göttin gleich. So weinte er und die Tränen ließen den Boden gefrieren. [[Getares]] entschied sich zu warten, bis Paia die Saat ausgetragen hätte. In dieser &lt;br /&gt;
Zeit kümmerte sich [[Getares]] besonders um die Siedlung Fetrali. Aber auch andere Menschen &lt;br /&gt;
brauchten seine Hilfe, denn die Schicksalstränen [[Varuna]]s fielen oft über Bauern und Reisende her und zerrissen ihre Körper wie wilde Tiere.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Zeit Paias war gekommen und sie gebar das Kind [[Alatar]]s. Die Schmerzen, die sie dabei &lt;br /&gt;
hatte, waren so groß, dass sie von ihnen aufgefressen wurde und Paia sterben ließen. Die &lt;br /&gt;
Menschen Fetralis riefen nach [[Getares]]. Ihre verzweifelte Trauer wandelte sich in Zorn und &lt;br /&gt;
sie töteten das Kind [[Alatar]]s.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und so hatte [[Alatar]] den Hass in die Welt gebracht. Er ließ die Menschen taub werden für die &lt;br /&gt;
Melodien, die die Gestirne spielten. Aus Liebe wurde Misstrauen. Die Menschen hatten &lt;br /&gt;
Angst, dass [[Alatar]] unter ihnen war, denn sie kannten seine Gestalt nicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Getares]] nahm Paias Körper mit zum Nilzadan und beweinte die Tote dort für eine lange Zeit. &lt;br /&gt;
Er bat [[Eluive]], sich an seinem Bruder rächen zu dürfen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Du willst eines meiner Kinder töten&amp;quot;&#039;&#039;, fragte sie ihn, &#039;&#039;&amp;quot;so, wie er eines deiner Kinder tötete?&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Getares]] erkannte seinen Fehler und bat seine Mutter um Verzeihung. Er blieb ein Götterjahr &lt;br /&gt;
in Nilzadan und wachte über den Leib Paias.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Alatar]] aber blieb in dieser Zeit nicht untätig. Er hatte es geschafft, die von Zorn und Hass &lt;br /&gt;
erblindeten Menschen für sich zu gewinnen, indem er ihnen Lügen über [[Getares]] und [[Eluive]] &lt;br /&gt;
erzählte. Er schürte ihren Hass immer weiter. Die Menschen, die er in seinen Bann ziehen &lt;br /&gt;
konnte, wollten schließlich gegen [[Getares]] in den Krieg ziehen und ihn von dieser Welt verbannen oder sogar töten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapitel Vier - Der Bruderkrieg ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Menschen fürchteten sich, denn niemand konnte wissen, welche Teufeleien [[Alatar]] und &lt;br /&gt;
seine Anhänger als Nächstes im Schilde führen würden. Er hatte schon viele Menschen in &lt;br /&gt;
den Tod gerissen und die Angst fraß sich in ihren Verstand. Einige entschieden sich daher, &lt;br /&gt;
[[Alatar]] anzubeten, um dem Tod zu entrinnen. Doch ebenso viele wandten sich an [[Getares]] und &lt;br /&gt;
baten um Schutz.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Riss fuhr durch die Menschheit. Dörfer bekriegten sich untereinander und selbst innerhalb dieser Gemeinden war man sich nicht immer einig, welcher der Götterbrüder der Patron &lt;br /&gt;
des Dorfes werden sollte. Diese Zeitperiode trägt heute noch den Titel Bruderkrieg. Nicht &lt;br /&gt;
nur [[Alatar]] und [[Getares]] bekämpften einander, auch ihre Anhänger schreiben Geschichten in der Sprache der Gewalt. Selbst innerhalb von Familien erntete [[Alatar]] seine bösartigen Früchte des Hasses.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unter Feuer und Asche war dies eine Zeit des Elends und der Not. Doch aus diesem Leid sollte neue Hoffnung geschöpft werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Angurer&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus den Trümmern eines Dorfes im Norden, welches den Namen Bal&#039;thar trug und im Bruderkrieg durch [[Alatar]] vollkommen zerstört wurde, erhoben sich drei Männer; Angur, Irias&lt;br /&gt;
und Björn. Sie waren mittleren Alters und den Verhältnissen des Nordens entsprechend kräftig und zäh gebaut.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus den Überresten Angurs machten sie ein Lagerfeuer und beredetet, was sie tun sollten. &lt;br /&gt;
Ihre Frauen und Verwandten waren verbrannt oder wurden von den Dienern [[Alatar]]s verschleppt. Hass keimte in ihren Herzen. Sie hassten [[Alatar]], weil er ihre Angehörigen umgebracht hatte. Sie hassten aber auch [[Getares]], weil er seinen Bruder nicht aufgehalten hatte.&lt;br /&gt;
Angur und Irias waren zwar nur Bauern und Björn ein Hirte, aber wer mit einem Hirtenstab &lt;br /&gt;
umgehen konnte, der würde das sicherlich auch mit einer Axt oder einer Hellebarde schaffen. &lt;br /&gt;
In der Vergangenheit hatte man ihnen einmal alles genommen; in der Zukunft würden sie &lt;br /&gt;
vorbereitet sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Angur nahm sich eine Axt, Irias einen Bogen und Björn ein Breitschwert. Sie wirkten von &lt;br /&gt;
Weitem wie eine Räuberbande, doch wenn man sich ihnen näherte, konnte man den Schmerz &lt;br /&gt;
in ihren Gesichtern lesen, der sie zu dem gemacht hatte, was sie nun waren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Langsam und ohne Ziel trotteten sie vor sich hin. Ihr Weg führte sie nordwärts bis in das &lt;br /&gt;
nächste Dorf, welches dicht an der Vegetationsgrenze lag. Sie fanden Unterkunft in einem &lt;br /&gt;
verlassenen Haus und ein Lagerfeuer half ihnen, die Nacht zu überstehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Dorfbewohner waren von den Ereignissen des zerstörten Bal&#039;thar erschüttert, als sie von &lt;br /&gt;
dessen Schicksal erfuhren. Sie baten die Männer, bei ihnen zu bleiben und Teil ihrer Gemeinschaft zu werden. Die Anwesenheit der drei und die Kunde über das Ende von Bal&#039;thars sorgten dafür, dass sich die Streitereien in dem Dorf kurzzeitig legten. Hass und Neid waren vorerst vertrieben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es dauerte aber nicht lange – Angur, Irias und Björn hatten sich erst eingelebt –, da keimte &lt;br /&gt;
erneut Misstrauen unter den Bewohnern auf. Der Hass hatte zurückgefunden und zerstörte &lt;br /&gt;
die jüngst gewonnene Einigkeit des Dorfes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Angur forderte die Menschen auf, einzuhalten und sich an Bal&#039;thar zu erinnern, doch nur &lt;br /&gt;
wenige schenkten ihm Gehör. Ein stämmiger Mann namens Ulf stellte sich Angur entgegen &lt;br /&gt;
und beschimpfte ihn als Anhänger [[Getares]]&#039;. Angur aber hegte noch immer seinen Hass gegen &lt;br /&gt;
beide der Götterbrüder. Wut stieg in ihm auf, als er die Anschuldigung hörte, doch er zähmte &lt;br /&gt;
sie.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Weder [[Alatar]], noch [[Getares]], nenne ich meine Herren&amp;quot;&#039;&#039;, antwortete er Ulf mit friedfertiger &lt;br /&gt;
Stimme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
sahen die Menschen nun zu ihm auf. Bisher hatten sie nie daran gedacht, keinen der &lt;br /&gt;
Götter zu verehren. Diese Sichtweise erweiterte ihren Horizont.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ulf aber wurde zorniger und zorniger. [[Alatar]]s Hass hatte sich schon zu tief in sein Herz gefressen. So griff der Mann nach einer Keule, die an einer Hauswand lehnte, und stürmte brüllend auf Angur zu. Kurz bevor die Waffe Angur treffen sollte, kreuzte ein Breitschwert ihren &lt;br /&gt;
Weg. Holz splitterte und die Klinge des Schwertes blieb in der großen Keule stecken.&lt;br /&gt;
Nachdem sich Ulf von der Überraschung erholt hatte, hob er erneut seine Waffe. Das Schwert &lt;br /&gt;
löste sich und landete hinter ihm auf der Erde, während die Umstehenden davor zurückwichen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der darauf folgende Schlag traf Björn mit voller Wucht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine gespenstische Stille folgte, als Björn leblos zusammensackte. Ein Windhauch wehte &lt;br /&gt;
Björns langes Haar in die Blutlache, die sich langsam unter seinem toten Körper bildete.&lt;br /&gt;
Ulf begann zu lachen. Es war eine Genugtuung für ihn, Björn tot vor sich liegen zu sehen, &lt;br /&gt;
doch gleichzeitig wuchs der Durst nach mehr; mehr Blut für [[Alatar]]. Angur, sein eigentlicher &lt;br /&gt;
Gegner, lebte noch und sollte das nächste Opfer werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ulf nahm den Griff des Schwertes und ging nun mit beiden Waffen auf Angur zu. Dieses Mal &lt;br /&gt;
behielt er auch den zweiten Freund besser im Auge. Iras zielte bereits mit seinem Bogen auf &lt;br /&gt;
ihn und warnte davor, noch einen Schritt weiterzugehen. Als der Hüne nicht stoppte, ließ er &lt;br /&gt;
den Pfeil los. Doch der ungeübte Schütze hatte kein Glück und verfehlte Ulf ein paar Daumenbreiten. Zu spät wich der Schütze dem Schwerthieb aus. Blut quoll aus der Wunde an &lt;br /&gt;
seinem Arm und vom Schock gelähmt starrte Irias der Keule entgegen, die ihn als Nächstes &lt;br /&gt;
treffen sollte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Angur blieb nicht tatenlos und schwang seine Axt. Er erwischte Ulf am Hals und brach ihn &lt;br /&gt;
zum Stürzen. Rippen brachen und Irias&#039; Luft wurde abgeschnürt, als der Körper des Hünen &lt;br /&gt;
auf ihn fiel und den Schützen unter sich begrub. Ulfs Kopf kullerte über den harten Erdboden &lt;br /&gt;
und blieb auf dem Stumpf liegen. Das Gesicht des Toten war noch immer hasserfüllt und &lt;br /&gt;
kalt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit Mühen befreite Angur seinen Freund Irias von Ulfs Rumpf. Als er vorsichtig seinen Kopf &lt;br /&gt;
anhob, erkannte Angur aber schon, dass der Lebensodem [[Eluive]]s seinen Freund bereits verließ. Angur weinte und schloss die Augen seiner beiden Freunde. Seine Tränen strich er &lt;br /&gt;
ihnen auf die Stirn.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dann sah Angur sich um.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es herrschte betretenes Schweigen ihm ihn herum. Von den drei Fremden, die das Dorf einst &lt;br /&gt;
aufgenommen hatte, wurden zwei von einem der ihren umgebracht.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Seht euch an, was euch eure Götter bringen!&amp;quot;&#039;&#039;, sprach Angur laut und fordernd. &#039;&#039;&amp;quot;Ist es das, &lt;br /&gt;
was ihr wollt? Nicht weiter als den Tod?&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein älterer Mann trat hervor. &#039;&#039;&amp;quot;Sag und, was wir tun können! Wir stehen in deiner Schuld!&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Mich hält hier nichts mehr.&amp;quot;&#039;&#039; Angur schüttelte den Kopf. &#039;&#039;&amp;quot;Lebt euer Leben und denkt an &lt;br /&gt;
meine Worte. Entsagt den Göttern oder sterbt mit ihnen zusammen.&amp;quot;&#039;&#039; Er bahnte sich einen&lt;br /&gt;
Weg aus dem Menschenkreis heraus, als der Alte erneut sprach.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Deine Worte sind weise. Lass mich dich begleiten.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seufzend schaute Angur zurück und seine Blicke schweiften umher, während sich immer &lt;br /&gt;
mehr Menschen zu dem Alten stellten. Dort, wo sein Blick von einem anderen Augenpaar &lt;br /&gt;
gestreift wurde, erntete er ein sachtes Nicken. Kein einziger Bewohner des Dorfes wollte sich &lt;br /&gt;
den Machenschaften von [[Alatar]] weiterhin aussetzen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Ich gehe dorthin, wo kein Mensch je zuvor gewesen ist. In die Eiswüste.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seine Worte wurden erneut mit einem Nicken beantwortet. Angur begann zu verstehen. Dieses Dorf voller Männer, Frauen und Kinder wollte seinem Beispiel folgen. Doch hatten sie &lt;br /&gt;
allein nicht die Kraft, den Göttern zu entsagen. Sie brauchten einen Führer, der bis dahin &lt;br /&gt;
offensichtlich Ulf gewesen war.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So erteilte Angur seine ersten Anweisungen. Proviant wurde eingepackt, Zelte wurden hergestellt und Pferde wurden beladen. Innerhalb von drei Tagen waren die Vorbereitungen der &lt;br /&gt;
Wanderung abgeschlossen und die Menschen hatten ein neues Ziel. Es ging voran, niemand &lt;br /&gt;
empfand mehr Neid, Hass oder Angst. Und schließlich konnte die Reise beginnen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Anhänger Angurs zogen weit in den Norden. Die Eiswüste war eine Halbinsel und nur &lt;br /&gt;
über einen schmalen Pass betretbar. Es dauerte einen und einen halben Tag, bis alle Angurer &lt;br /&gt;
den kalten Ort erreichten. In der Nacht fegte ein gewaltiges Gewitter über den Norden &lt;br /&gt;
Alathairs hinweg. Blitze durchzuckten die Nacht und trennten die Halbinsel vom Festland.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der nächste Morgen war erfüllt von verzweifeltem Jammern. Der ›Heimweg‹ war abgeschnitten; der Punkt ohne Wiederkehr war erreicht. Aber Angur schenkte ihnen neue Hoffnung, indem er ihnen versprach, dass [[Alatar]] ihnen niemals hierher folgen würde und sie nun &lt;br /&gt;
Frieden hätten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein großes Lager wurde errichtet und ein Feuer entfacht. Die Kälte war zwar lebensfeindlich, &lt;br /&gt;
aber die Angurer waren Kälte gewohnt, wenn auch nicht in diesem Ausmaß. Mit der Zeit gewöhnten sie sich daran, dicke Kleidung zu tragen. Angur beschäftigte sich lange damit, Riten &lt;br /&gt;
zu erschaffen, mit welchen man [[Alatar]]s Hass aus seinem Herzen verbannen konnte. Er wurde zu einem mächtigen Führer des Nordens. Seine Anhänger nannten sich seitdem mit Stolz &lt;br /&gt;
Angurer.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Todesschreie&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Alatar]] hatten unterdessen ganz Alathair in einen Krieg geworfen. Frauen waren heimatlos &lt;br /&gt;
und Kinder weinten. Es herrschte Chaos.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Alatar]] erfreute sich an dem Anblick und verhöhnte [[Getares]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Sieh her, wie du deine Menschen unter Kontrolle hast&amp;quot;&#039;&#039;, rief er seinem Bruder zu. &#039;&#039;&amp;quot;Sie haben &lt;br /&gt;
Angst!&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch [[Getares]] antwortete nicht. Zu sehr war er damit beschäftigt, Kraft zu sammeln, um [[Alatar]] die Macht über die Menschen zu nehmen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Alatar]] lachte laut auf, als er sah, was [[Getares]] versuchte. Er nahm einen großen Felsen und &lt;br /&gt;
schleuderte ihn gegen seinen Bruder. Stark taumelte [[Getares]] und fiel zu Boden. Seine Flügel &lt;br /&gt;
waren geknickt und nicht mehr zu gebrauchen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nun sah [[Alatar]] seine Chance. Wenn er [[Getares]] endgültig beseitigen würde, könnte er über &lt;br /&gt;
alles und jeden herrschen. Er nahm den Felsen und formte daraus einen großen Speer mit &lt;br /&gt;
Widerhaken. Bevor [[Getares]] erahnte, was [[Alatar]] vorhatte, durchbohrte ihn die Spitze in der &lt;br /&gt;
Höhe, wo bei einem normalen Vogel das Herz zu erwarten war.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
[[Getares]] schrie auf. Seine Rufe waren bis zu den Gestirnen zu hören bis auch seine letzte Kraft &lt;br /&gt;
auf [[Alatar]] übergegangen war. Der übrig gebliebene Bruder sog die Kraft in sich auf, wie ein &lt;br /&gt;
Durstiger kühles Wasser trank.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Eluive]] erschrak, als sie die Schreie [[Getares]]&#039; hörte, waren sie doch so grell und noch nie zuvor &lt;br /&gt;
zu hören gewesen. Augenblicklich begab sie sich an den Ort, vom dem die Schreie ausgingen. &lt;br /&gt;
[[Alatar]] sah seine Mutter kommen und versuchte, sich hinter einem großen Berg zu verstecken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Eluive]] weinte. Sie weinte lang und ausgiebig und verstand nun, warum Horteras sie einst &lt;br /&gt;
gewarnt hatte. Ihre Tränen sammelten sich um [[Getares]] und zogen ihn in die Tiefe. Gezeichnet von diesem Ereignis würde dieser Ort für lange Zeit kein schmackhafte Früchte bringen &lt;br /&gt;
oder Lebewesen beherbergen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Eluive]] spürte etwas Seltsames. Sie hatte eine grausame Vorahnung, was passieren würde, &lt;br /&gt;
wenn [[Alatar]]s Macht gewachsen wäre und zu was er fähig wäre. Sie zog sich zurück nach Nilzadan, dem Ort, dem selbst [[Alatar]] einen gewissen Respekt entgegenbrachte und ihn mied.&lt;br /&gt;
Auch die Menschen hörten [[Getares]]&#039; Todesschreie und alle Streitereien waren für kurze Zeit &lt;br /&gt;
vergessen, denn die Schreie reinigten ihren Geist und es kehrte Frieden ein, der von der &lt;br /&gt;
Trauer um [[Getares]]&#039; Tod überschattet war.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; Die [[Menekaner]] &#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Süden Alathairs spielte sich eine ähnliche Szene wie im Norden ab.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In den schweren Zeiten waren die Anhänger [[Eluive]]s eine Minderheit. Einer von ihnen mit &lt;br /&gt;
dem Namen Saajid begann damit, Gleichgesinnte um sich zu sammeln. Er zog von Dorf zu &lt;br /&gt;
Dorf und erzählte von einer Vision, die er hatte. Sie sprach davon, wie [[Eluive]] ein neues Land &lt;br /&gt;
für die Menschen bereithielt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einige Menschen glaubten ihm, andere verspotteten ihn und vertrieben ihn aus den Dörfern. &lt;br /&gt;
So hatte Saajid eine kleine Schar von fünfzig Männern und Frauen um sich gesammelt und &lt;br /&gt;
begab sich mit ihnen auf Wanderschaft. Er selbst wusste nicht, wohin die Reise gehen sollte, &lt;br /&gt;
doch hielt er seine Jünger in dem Glauben, dass [[Eluive]] selbst ihn führen würde. Sie wanderten sie einige Monate umher.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als [[Alatar]] seinem Bruder [[Getares]] das Leben nahm, ergoss sich plötzlich ein gigantischer Regen; die Tränen [[Eluive]]s. Saajid und seine Schar sahen den Niederschlag von Weitem und sie &lt;br /&gt;
waren die einzigen Zeugen dieses Ereignisses. Der Regen befeuchtete die Erde, welche sich in &lt;br /&gt;
den Himmel erhob. So entstanden die Salzberge von Cantar.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Saajid und seine Schar fielen auf die Knie, beteten zu [[Eluive]] und dankten ihr für das Zeichen. &lt;br /&gt;
Frischen Mutes gingen sie auf ihr neues Land zu. Der Regen dauerte ein halbes Götterjahr. &lt;br /&gt;
Die Wiesen und Felder wurden salzig und die Früchte, die sich hervorbrachten, ungenießbar. &lt;br /&gt;
In den ersten Monaten dieser Zeit waren die Bewohner von Menek&#039;Ur (Neues Land) unglücklich darüber, denn mehr und mehr drohte ihnen eine Hungersnot. Und als der Regen nachließ, verdorrte das bis dahin grüne Land und wurde zu seiner steinigen Steppe.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Saajid erklärte, dass [[Eluive]] auch weiterhin für sie sorgen würde und dass es nur eine vorübergehende Zeit der Trockenheit wäre. Doch es kam anders. Die Menschen fühlten sich &lt;br /&gt;
immer unwohler mit der Zeit und ihr Führer Saajid war in die Höhlen der Berge verschwunden. Die Sonne brandmarkte ihre Haut. Der Wüstensand verbrannte ihre Füße. All diese Einflüsse veränderten die Menschen und über die Zeit hinweg lernten sie das Überleben in dieser Wüste von Menek&#039;Ur. Wasser ›ernteten‹ sie aus Kakteen. Wüstenfrüchte und Tiere stellten die tägliche Nahrung dar.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aber das genügte den Menschen nicht. Sie waren das Warten leid und beschimpften Saajid. &lt;br /&gt;
Sie wollten ihn umbringen. Saajids Söhne aber hielten die [[Menekaner]] zurück und erzählten &lt;br /&gt;
ihnen, dass ihr Vater das Geschenk [[Eluive]]s gefunden hätte. Es war genau das, was das Leben &lt;br /&gt;
in diesem Land so unerträglich gemacht hatte. Das Salz.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Saajid hatte in den Bergen die Salzvorkommen gefunden. Es hatte nur etwas gedauert, bis er &lt;br /&gt;
verstanden hatte, wie das Salz einzusetzen war. Es dauerte ein halbes Götterjahr, aber endlich konnte Saajid seinem Volk erklären, wie man Salz abbaute und wozu man es gebrauchen &lt;br /&gt;
konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapitel Fünf - Das Schicksal Alathairs ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Alatar]] streunte in der Welt umher.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Überall schienen die Menschen wieder Frieden gefunden zu haben. Zwar gab es noch immer &lt;br /&gt;
hier und da Streitigkeiten, aber nichts, was man dem Anderen nicht verzeihen konnte. [[Alatar]]s Werk schien durch den Tod [[Getares]]&#039; zerstört worden zu sein. Wut stieg in dem Panther &lt;br /&gt;
auf und in seinem Zorn verfluchte er ganz Alathair.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Eluive]] hatte sich nach Nilzadan zurückgezogen, um zu trauern, wie der Peiniger [[Getares]]&#039; &lt;br /&gt;
vermutete. Ihm war es nur Recht. So hatte er Zeit, größerer Pläne zu schmieden und dieses &lt;br /&gt;
Mal würden sie von niemandem durchkreuzt werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Alatar]] hatte [[Getares]]&#039; Macht in sich aufgenommen und er begann zu spüren, wie mächtig er &lt;br /&gt;
werden könnte, wenn er genug Zeit hätte. Er tauchte in das Wasser Alathairs ein und sein &lt;br /&gt;
gegenstandsloser Körper versank ohne eine einzige Welle.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unten, in den Tiefen des Meeres, wo es nicht mehr weit bis zum Mittelpunkt der Welt war, &lt;br /&gt;
bereitete [[Alatar]] seinen Plan vor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Eluive]] weilte in Nilzadan, doch war sie keineswegs untätig. Sie spürte, dass [[Alatar]] sich von &lt;br /&gt;
diesem Ort fernhalten würde und damit war eines klar – wenn sie ein neues Kind in die Welt &lt;br /&gt;
setzen würde, wäre es an diesem Ort am sichersten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So gebar sie ihr drittes Kind [[Temora]] (Befreier), eine Tochter. [[Temora]]s Gestalt glich einem &lt;br /&gt;
Menschen, wenngleich auch sie geschlechtslos war und nur ihre Züge weiblich anmuteten.&lt;br /&gt;
Nun war die Zeit gekommen. Im Geschlecht der Götter war es üblich, nur zwei Kinder zu &lt;br /&gt;
gebären. [[Eluive]] merkte, warum dies so war. Sie spürte, dass sie an Macht verloren hatte. Daher war es wichtig, dass [[Temora]] erst einmal ihre Macht entdeckte, bevor sie [[Alatar]] gegen-&lt;br /&gt;
überstehen würde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eluive suchte nach [[Alatar]], denn je eher sie ihren Sohn finden würde, desto länger könnte sie &lt;br /&gt;
versuchen, ihn von [[Temora]] abzulenken und ihn wieder auf den richtigen Weg zu bringen. &lt;br /&gt;
Vielleicht war noch eine Tür in seinem Herzen nicht durch Neid und Hass verschlossen.&lt;br /&gt;
[[Eluive]] durchstreifte Wälder und Wiesen; Berge und Täler. Wo sie auch hinkam, hatten die &lt;br /&gt;
Menschen ihn entweder vergessen oder lange Zeit nicht mehr gesehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Göttin begann zu zweifeln. Hatte [[Alatar]] während ihrer Suche nun doch Nilzadan mit seiner bösartigen Anwesenheit entweiht und [[Temora]] womöglich schon getötet? Schnell eilte sie &lt;br /&gt;
zurück und fand ihre Tochter unversehrt vor. Gleißendes Licht trat aus [[Temora]]s Augen und &lt;br /&gt;
ruhig sprach sie zu [[Eluive]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Er ist auf dem Meeresgrund, Mutter. Er bereitet das Ende vor.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Eluive]] glaubte ihr. Selten wurde von sogenannten Sehern gesprochen im Geschlecht der Götter. Aber es gab sie und [[Temora]] war eine von ihnen. Sie hatte die Gabe, Gedanken zu lesen &lt;br /&gt;
und in die Zukunft zu sehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eilig suchte [[Eluive]] das Meer und tauchte tief in das Gewässer, bis sie [[Alatar]] entdeckte, der &lt;br /&gt;
mit seinen Tatzenhänden auf den Meeresgrund einschlug und sich ein gewaltiger Riss zwischen ihnen auftat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Eluive]] tauchte um [[Alatar]] herum und in den Spalt hinein, bis dieser den Mittelpunkt Alathairs &lt;br /&gt;
erreicht hatte und die Welt zu zerreißen drohte. In diesem Moment gab [[Eluive]] ihren Körper &lt;br /&gt;
auf und hielt mit all ihrer Energie ihre Schöpfung zusammen. Ein gewaltiges Beben folgte &lt;br /&gt;
und der Riss wurde von Erde und Schlamm zugeschüttet. [[Eluive]]s Körper wurde in seiner &lt;br /&gt;
Mitte begraben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Alatar]] verfluchte seine Mutter und auch Horteras verfluchte er, als sein Plan vereitelt wurde. &lt;br /&gt;
Als er das Festland wieder erreichte, rief er sein Klagen zu den Gestirnen hinauf.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapitel Sechs - Die Seherin ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch [[Temora]] fühlte das Erdbeben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie wurde von tiefster Trauer und Wut ergriffen, als sie den Verlust ihrer Mutter verspürte. &lt;br /&gt;
[[Eluive]] war zwar nicht tot, doch konnte sie den Mittelpunkt Alathairs nicht verlassen, ohne &lt;br /&gt;
dass dies den Untergang der Welt bedeuten würde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es war die erste Erfahrung, die [[Temora]] in ihrem jungen Dasein erleben musste. Sie schwor &lt;br /&gt;
sich, dass sie alles tun würde, um den Willen ihrer Mutter zu erfüllen. Aber die Seherin war &lt;br /&gt;
schwach und ihre Fähigkeiten würden noch nicht für einen Kampf gegen [[Alatar]] ausreichen, &lt;br /&gt;
der irgendwo auf Alathair wütete.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nilzadan war zwar ein sicherer Ort, aber würde er so lange sicher bleiben, bis [[Temora]] gelernt &lt;br /&gt;
hatte, ihre Kräfte einzusetzen? Hatte [[Alatar]] eventuell schon geahnt, dass sie hier war? Ihre &lt;br /&gt;
Macht konnte es ihr nicht sagen. Sie wusste es nicht. Sie würde Hilfe brauchen, denn alleine &lt;br /&gt;
würde sie gegen ihren Bruder nicht bestehen können.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da kam ihr ein rettender Gedanke.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Temora]] hatte ein anderes Götterwesen in der Sphäre Alathairs gespürt. Horteras. Bittend &lt;br /&gt;
versuchte sie, Kontakt mit ihm aufzunehmen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Horteras, ich bitte dich. Hilf mir! Diese Welt braucht deinen Schutz und deine Macht!&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
e du, [[Temora]], bin auch ich ein Seher&amp;quot;&#039;&#039;, antwortete Horteras sodann. &#039;&#039;&amp;quot;Ich warnte deine &lt;br /&gt;
Mutter vor der Erschaffung dieser Welt. Ich prophezeite ihr, was kommen würde und was sie &lt;br /&gt;
opfern müsste. Doch ihre eigene Musik betörte sie so sehr, dass ich sie nicht überzeugen &lt;br /&gt;
konnte. Nun sieh sie dir an! Gefangen in ihrer eigenen Schöpfung! Verbannt, das Erdenreich &lt;br /&gt;
von unten zu sehen!&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Was siehst du, wenn du in die Zukunft siehst?&amp;quot;&#039;&#039;, fragte [[Temora]] erstaunt. &#039;&#039;&amp;quot;Welche Hoffnung &lt;br /&gt;
hat Alathair?&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Horteras schwieg. Er wusste, was gesehen würde, wenn er nichts tat. Für seine Enthaltung &lt;br /&gt;
war es schon zu spät, war es doch, der das Festland geteilt hatte, um den Angurer Sicherheit &lt;br /&gt;
zu verschaffen. Horteras haderte mich sich selbst. Die Entscheidung fiel ihm sehr schwer.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Entsende sie!&amp;quot;&#039;&#039;, flehte [[Temora]] ihn an. &#039;&#039;&amp;quot;Schicke [[Phanodain]] und [[Cirmias]]!&amp;quot;&#039;&#039; Sie hatte schon &lt;br /&gt;
längst gesehen, um welche Entscheidung Horteras&#039; Gedanken kreisten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und so entsandte Horteras seine beiden Söhne [[Phanodain]] und [[Cirmias]]. [[Phanodain]]s Gestalt &lt;br /&gt;
glich einem Fuchs und sein Verstand war weise, sein Handeln klug. [[Cirmias]] dagegen ähnelte &lt;br /&gt;
einem Bären, der aber menschliche Hände hatte, die geschickt und stark waren.&lt;br /&gt;
So gelangten die Söhne Horteras&#039; zu [[Temora]], um sich mit ihr zu beraten. Die Tochter [[Eluive]]s &lt;br /&gt;
schilderte die Lage Alathairs. Ein Pakt des Lichts war geschlossen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapitel Sieben - Der Pakt des Lichtes ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Cirmias]] hatte den Auftrag, Nilzadan zu versiegeln. [[Alatar]] sollte diese Stätte nicht entweihen &lt;br /&gt;
können. Doch [[Cirmias]] hatte nicht vor, Nilzadan sich selbst zu überlassen. Er erschuf deshalb &lt;br /&gt;
Wesen, welche den Berg bewachen sollten. Klein waren sie, damit sie sich durch die Tunnel &lt;br /&gt;
des Berges schlagen konnten. Stark und geschickt waren sie, damit sie sich den Berg als Lebensraum zu eigen machen konnten. [[Cirmias]] erschuf zehn Dutzend dieser Wesen und nannte sie Khaz-Aduir (Wächter des Berges; [[Zwerge]]).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dann versiegelte er den Berg und suchte die Städte der Menschen auf, um ihnen das Verständnis der Handwerkskunst zu geben. Auch die Nachfolger Angurs und die Bewohner des &lt;br /&gt;
Wüstenreiches segnete er mit dem Wissen des Handwerks. Die Menschen schrieben alles &lt;br /&gt;
nieder, wie die großen Bibliotheken heute noch bezeugen können.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Phanodain]] erschuf Geschöpfe, die den Menschen ähnlich waren. Sie hatten zwar nicht deren &lt;br /&gt;
Stärke, doch ihre Gewandtheit ist nach wie vor unübertroffen. [[Phanodain]] erschuf sie im Einklang mit der Melodie der Gestirne und vererbte den Geschöpfen seine Weisheit. Er war zufrieden mit seinem Werk und gab ihnen die Aufgabe, das Gleichgewicht der [[Magie]] Alathairs &lt;br /&gt;
zu wahren. Er nannte seine Geschöpfe die Edhil (Bewahrer des Wissens; [[Elfen]]) und hauchte &lt;br /&gt;
ihnen den Gesang des ewigen Lebens ein. Kein Edhil sollte sterben, bevor er selbst dazu bereit war, zu einem Teil der Melodie zu werden, aus der er erschaffen wurde; so er nicht gewaltsam dem Klang der Weltenmusik entrissen wurde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dann begab auch [[Phanodain]] sich nach vollendetem Werk – ebenso wie [[Cirmias]] – zu den &lt;br /&gt;
Völkern der Menschen, um ihnen ein wenig Wissen mit auf den Weg geben zu können.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Alatar]] war auf das Treiben der Söhne Horteras&#039; aufmerksam geworden. Er hatte die Erschaffung der Edhil ungesehen beobachten können. Da kam ihm ein neuer Gedanke. Doch sein &lt;br /&gt;
Plan musste erst reifen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er wartete bis sieben der von [[Phanodain]] geschaffenen Wesen alleine waren. In der Form &lt;br /&gt;
eines Panthers suchte [[Alatar]] sie auf. Die Edhil waren ohne Kleidung und erkundeten die Umgebung. [[Alatar]] folgte ihnen auf leisen Pfoten, überholte sie dann geschwind und stolzierte &lt;br /&gt;
vor ihnen her.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Edhil erfreuten sich über den Anblick des Panthers, dessen Fell so herrlich in allen Farben schimmerte; irgendwie aber immer dunkel und mysteriös erschien. Sie folgten ihm eine &lt;br /&gt;
Weile und ignorierten die harmonischen Klänge der Gestirne, die sie warnen wollten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tief in den Wald führte [[Alatar]] die Gruppe bis zu einer Lichtung. Dort verschwand er auf &lt;br /&gt;
einmal spurlos und ließ die Edhil allein. Nur sein Flüstern konnten die Sieben hören, doch &lt;br /&gt;
verstanden sie es nicht. Wie konnte man diese Sprache sprechen? Wer war dieser rätselhafte &lt;br /&gt;
Panther? All diese Fragen hätte die Melodie der Gestirne beantworten können, doch die Edhil standen noch immer unter dem Bann [[Alatar]]s und blieben taub.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ihr Drang nach Wissen war so stark ihn ihnen, dass sie sich mit ihrer eigenen Neugier fesselten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Panther, lehre uns deine Sprache!&amp;quot;&#039;&#039;, rief einer der Gruppe.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es kam keine Antwort und wieder rief der Edhil: &#039;&#039;&amp;quot;Lehre uns deine Sprache, Panther!&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Sieben sahen sich im Wald um. Die Ruhe war ungewöhnlich. Alle Tiere hatten den Wald &lt;br /&gt;
verlassen, als sie die Anwesenheit des Panthers spürten. Nur die Bäume sprachen in tiefen &lt;br /&gt;
knarrenden Geräuschen miteinander.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Panther, bitte erhöre uns! Lehre uns deine Sprache!&amp;quot;&#039;&#039; Bald wurde aus dem Rufen ein Flehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nun kam [[Alatar]] auf die Lichtung zurück. Er hob den Kopf und antwortete ihnen: &#039;&#039;&amp;quot;Lernt &lt;br /&gt;
meine Sprache und tut, was ich euch gebiete!&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zuerst waren die Edhil skeptisch und berieten sich untereinander.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Lehre uns deine Weisheiten, Panther&amp;quot;&#039;&#039;, kam schließlich die Antwort, &#039;&#039;&amp;quot;und wir geloben, dir &lt;br /&gt;
zu dienen.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Bäume um die Lichtung herum beklagten sich mit langem und lautem Knarren. Ein &lt;br /&gt;
Wind fegte über den Wald hinweg. Plötzlich froren die sieben Edhil am ganzen Leib. Sie beschlossen, ein Feuer zu machen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Alatar]] freute sich daran, denn die Geschöpfe waren ein großes Geschenk für seine Sache. So &lt;br /&gt;
lehrte er sie eine neue Sprache, die sie für die Harmonien der Gestirne taub machte. Immer &lt;br /&gt;
wieder hörten sie nur die Stimme [[Alatar]]s, deren giftige Melodie ihre Herzen und ihren Verstand verkümmern ließ. Schließlich waren die Sieben blind für Gerechtigkeit und Rechtschaffenheit. Sie beteten [[Alatar]] an, ihnen eine Aufgabe zu geben. Doch der Panther versteckte sie &lt;br /&gt;
im Wald und versprach, dass ihre Zeit kommen würde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So kehrte auf Alathair ein wenig Ruhe ein. Die Menschen wandten sich an die Weisen, wenn &lt;br /&gt;
sie Probleme hatten. Selbst bei Rechtsprechungen war das Wort eines Edhil immer sehr geschätzt. Es war eine Zeit, in der die Welt aufblühte. Und so wurden auch die sieben vermissten Verführten nach einiger Zeit vergessen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapitel Acht - Die [[Magie]]r von Tirell ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhe war eingekehrt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Oberflächlich betrachtet erweckte es tatsächlich diesen Anschein. Die Menschen entwickelten &lt;br /&gt;
sich. Sie schrieben Erfahrungen auf, bereisten die Welt, errichteten prachtvolle Bauten und &lt;br /&gt;
sammelten Wissen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es entstanden zwei Gemeinschaften, die sich der [[Magie]] widmeten. Die einen bevorzugten, &lt;br /&gt;
das Wissen zu sammeln und dieses nur an ausgewählte und verantwortungsvolle Menschen &lt;br /&gt;
weiterzugeben. Diese wurden die [[Magie]]r von Tirell genannt. Die anderen waren nur daran &lt;br /&gt;
interessiert, wie sie den größten Nutzen aus der [[Magie]] schaffen könnten. Es stellte sich heraus, dass Drohungen mit [[Magie]] in der Hinsicht durchaus wirkungsvoll waren. Die Zauberkundigen dahinter gaben sich selbst den Namen [[Arkorither]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beide Gemeinschaften wussten von der Gewalt, die in der [[Magie]] steckte, doch der Orden der &lt;br /&gt;
[[Arkorither]] gierte geradezu nach der Macht, die sich ihnen offenbarte. Kein Experiment ließen sie aus, um die Effektivität ihrer Zauber zu erhöhen. So verschwanden hier und da vereinzelt Nutztiere von Bauern – oder gar selten kleine Kinder. Schnell wuchs der Respekt, den &lt;br /&gt;
die Menschen den [[Arkorither]] zollten. Sie fürchteten sich gar vor ihnen und wollten nichts mit &lt;br /&gt;
dem Orden zu tun haben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Korow, der Anführer der [[Arkorither]] und einer der bösartigsten Menschen seiner Zeit, erkannte diese Angst. Doch auch ihm war es nicht bewusst, dass er eigentlich unter der Gnade &lt;br /&gt;
[[Alatar]]s stand, die ihn so mächtig werden ließ.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Lasst uns die Bauern unterjochen!&amp;quot;&#039;&#039;, sprach Korow zu seinen [[Arkorither]]n. &#039;&#039;&amp;quot;Wer uns nicht &lt;br /&gt;
dienen will, wird sterben oder kampfunfähig gemacht! Bei Morgengrauen brechen wir auf.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Die [[Arkorither]] hatten eine grausame Tradition. Sie schnitten sich am Abend vor einem &lt;br /&gt;
Kampf in die Hand und bestrichen ihre Waffen mit ihrem eigenen Blut. Oft hatten sie damit &lt;br /&gt;
schon vor der Schlacht eine ungeheure Angst bei ihren Gegnern ausgelöst. Die Schnittwunden heilten sie mittels ihrer [[Magie]], wenn sie schliefen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Klang von aufeinandertreffendem Stahl und Entladungen von Energie, die durch die Luft &lt;br /&gt;
zuckten, waren an diesem Tag die Morgenmelodie für das Dorf Tonia. Viele unterwarfen sich &lt;br /&gt;
der erschreckenden Gewalt der [[Arkorither]]. Wer zu fliehen versuchte, musste mit seinem Blut &lt;br /&gt;
oder gar seinem Leben bezahlen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die schreckliche Nachricht um das Dorf verbreitete sich schnell. Die Botschaft schürte Angst, &lt;br /&gt;
die sich Korow zunutze machen wollte. Ein ängstlicher Hund bellt. Hunde, die bellen, beißen &lt;br /&gt;
nicht. So wollte er wieder zuschlagen, um sich das nächste Dorf zu eigen zu machen – je &lt;br /&gt;
schneller, desto besser.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aber die Menschen in den umliegenden Dörfern reagierten. Die Schwerter, Speere und &lt;br /&gt;
Schilder, die ihre Behausungen beschützen sollten, mehrten sich. Außerdem entsandte man &lt;br /&gt;
Boten zum Orden von Tirell. Wenn sie die [[Arkorither]] stoppen wollten, dann würden sie das &lt;br /&gt;
nur gemeinsam schaffen. Man erwartete den nächsten Angriff am nächsten Morgen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als es Mitternacht schlug, fand ein Pferd seinen Weg in Tonias Nachbardorf [[Varuna]]. Das &lt;br /&gt;
Ross zog einen verkohlten Sattel hinter sich her, an dem der Unterleib eines Spähers zu erkennen war. Es wurde Alarm geschlagen und ein weiterer Reiter nach Tirell entsandt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Lasst sie nur kommen!&amp;quot;&#039;&#039; Die Bewohner [[Varuna]]s bereiteten sich auf den Kampf vor. &#039;&#039;&amp;quot;Wir &lt;br /&gt;
werden unsere Vettern aus Tonia rächen!&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So versuchten sich die Menschen aus [[Varuna]] Mut zuzusprechen. Sie stellten Schützen auf, &lt;br /&gt;
schickten Frauen und Kinder auf den Weg zum Fischerdorf Bajard im Süden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die [[Arkorither]] bewegten sich wie ein Schatten in der Nacht. Die Bogenschützen von [[Varuna]] &lt;br /&gt;
fanden zuerst kein Ziel, doch endlich waren auch die [[Magie]]r aus Tirell eingetroffen. Ein Feuerball am Himmel erhellte die Nacht. Das flackernde Licht enttarnte die anrückenden [[Arkorither]] und sie wurden mit Pfeilen beschossen. Und schon fielen die ersten beiden der schwarz&lt;br /&gt;
gekleideten Zauberkundigen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gleichzeitig jagte ein gewaltiger Energieball einen der Schützenstände hoch. Durch die Explosion fing das geschichtete Stroh Feuer. Für den Schützen, den die Salve frontal erwischt &lt;br /&gt;
hatte, war jede Hilfe zu spät.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wild rufend stürzten sich die Krieger [[Varuna]]s auf die [[Arkorither]], während die Schützen eine &lt;br /&gt;
zweite und letzte Salve auf die Schwarzmagier feuerten. Die [[Magie]]r von Tirell unterstützten &lt;br /&gt;
die Krieger. Die Schlacht war nun in vollem Gange. Bis zum Morgengrauen kämpften sie gegeneinander. Das Feld füllte sich mit den Körpern der gefallenen [[Arkorither]] und ihren Widersachern, bis die Männer aus [[Varuna]] die überhand gewannen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Cherom, ein stämmiger Mann, der die Krieger [[Varuna]]s in den Kampf geführt hatte, versenkte schließlich sein Schwert in die Schulter von Korow. Dieser schrie auf und konzentrierte &lt;br /&gt;
seine letzte Kraft auf den Varunesen. Die Energie umschlang den Krieger und ließ seine Haut &lt;br /&gt;
in weißen Flammen aufglühen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als die anderen [[Arkorither]] erkannten, dass ihr mächtiger Führer zu Boden sank, überkam sie &lt;br /&gt;
die Furcht. Die meisten der Kriegsmagier flüchteten in ihrer Angst. Diejenigen, die stur weiterkämpften, wurden von den Kämpfern [[Varuna]]s geschlagen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachdem die [[Arkorither]] überwältigt waren, traten die Soldaten [[Varuna]]s und die [[Magie]]r aus &lt;br /&gt;
Tirell zum Gegenangriff an. Als sie bei der Festung des Ordens ankamen, hatten sich die [[Arkorither]] dort verschanzt. Die Tirellmagier schickten Flammen bis in die höchsten Zinnen der &lt;br /&gt;
Burg, sodass sie nach und nach in sich zusammenfiel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie fanden vier leblose Körper der Kriegsmagier. Es gingen Gerüchte umher, dass einer entkommen wäre. Dennoch war die Bedrohung beseitigt. Der Orden der [[Arkorither]] wurde nie &lt;br /&gt;
wieder errichtet und der Überlebende existierte nur in einem Mythos weiter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
em Kampf nannten die [[Magie]]r von Tirell den Sitz ihres eigenen Ordens Halle der &lt;br /&gt;
Macht. Sie legten strengen Wert darauf, nur Auserwählte zu einem [[Magie]]r auszubilden. Mit &lt;br /&gt;
dem Sieg über die [[Arkorither]] blieb den Menschen das Echo einer einzigen Frage: Würde die &lt;br /&gt;
Zeit der Kriege niemals aufhören?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapitel Neun - Die Sieben. Der Eine. Und das Bündnis. ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Alatar]] saß stolz auf einem Bergkamm.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er sah auf die Sieben herab, die sich in ihrer neu erlernten Sprache unterhielten. Sein Werk &lt;br /&gt;
war vollendet. Die Letharen (Vergifter) waren geschaffen. Ihr verkümmertes Herz war bereit &lt;br /&gt;
für den Auftrag, den [[Alatar]] für sie hatte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Wo bist du, schwarzer Panther?&amp;quot;&#039;&#039;, riefen sie nach [[Alatar]]. &#039;&#039;&amp;quot;Wo bist du, Gebieter der Sieben?&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Ich bin hier&amp;quot;&#039;&#039;, erschallte die Antwort.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Gib uns eine Aufgabe, schwarzer Panther! Wir wollen dienen!&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Ihr müsst euch vermehren&amp;quot;&#039;&#039;, sprach [[Alatar]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Wie sollen wir das machen? Wir sind alle Männer!&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Geht und sucht Menschenfrauen, die euch gefallen. Schleppt sie hier her. Sie sollen eure &lt;br /&gt;
Kinder gebären. Verführt sie, aber nutzt nicht die Sprache, die ich euch lehrte!&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie verließen die Letharen die Lichtung und entführten sieben Frauen der Menschen, &lt;br /&gt;
schwängerten sie uns sicherten damit den Fortbestand ihres Volkes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Zeit kam, in der sich einer der Vergifter, Rhad&#039;il, krank fühlte. Er verstand die Sprache &lt;br /&gt;
der Letharen nur noch stückweise und konnte sie selbst nicht mehr richtig sprechen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Phanodain]], der Herr der Edhil, suchte nach den vermissten Sieben. Es war Rhad&#039;il, dessen &lt;br /&gt;
Geist er zuerst gefunden hatte. [[Phanodain]] gab ihm erneut die Möglichkeit, [[Eluive]]s Lied zu &lt;br /&gt;
hören, sodass er sich besinnen konnte und wieder ein Edhil wurde. Aber [[Alatar]] hatte stets ein &lt;br /&gt;
Auge auf die Sieben und es entging ihm nicht, was [[Phanodain]] vorhatte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Rhad&#039;il&amp;quot;&#039;&#039;, sprach der Panther, &#039;&#039;&amp;quot;höre nicht auf ihn. Er vergiftet deinen Verstand mit Musik. &lt;br /&gt;
Merkst du nicht, wie er versucht, dein Hirn zu erweichen?&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rhad&#039;il nickte [[Alatar]] zu. Der Angstschweiß stand auf seiner Stirn, denn [[Eluive]]s Lied war bis &lt;br /&gt;
zu seinem Herzen durchgedrungen und hatte ihm gezeigt, dass er dem falschen Weg folgte. &lt;br /&gt;
Der schwarze Panther schlich um ihn herum und starrte ihn Furcht einflößend an, bis er &lt;br /&gt;
plötzlich abdrehte und in der Dunkelheit verschwand.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die anderen sechs Letharen redeten zwar mit Rhad&#039;il, doch dieser verstand kein einziges &lt;br /&gt;
Wort mehr. Sein Herz weitete sich und [[Phanodain]]s Lebenshauch kam zurück zu ihm. Rhad&#039;il &lt;br /&gt;
aber sagte nichts aus Furcht, wie die anderen darauf reagieren würden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
An einem anderen Ort plagte sich der letzte [[Arkorither]] durch den Dschungel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er kämpfte sich vorwärts und fürchtete, nach wie vor verfolgt zu werden. Die Angst trieb ihn &lt;br /&gt;
und er stolperte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;[[Alatar]], hilf mir!&amp;quot;&#039;&#039;, rief er in den Himmel. &#039;&#039;&amp;quot;Nimm mich zu dir! Ich will dir dienen, wenn du &lt;br /&gt;
mein Leben rettest!&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und [[Alatar]] hörte auch diesen Ruf. Er ließ eine Feuerbrunst um den letzten [[Arkorither]] entstehen und schmetterte ein Loch in den Boden, das so tief in die Erde ragte, wie der Berg Nilzadan in den Himmel schoss. An der tiefsten Stelle der Erde offenbarte sich [[Alatar]] dem letzten Kriegsmagier.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
s gibst du mir, damit ich dich verschone?&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Ich bin einer der [[Arkorither]]&amp;quot;&#039;&#039;, ertönte die Antwort. &#039;&#039;&amp;quot;Ich fürchte, ich bin der Einzige, der &lt;br /&gt;
entkommen ist. Ich biete dir meine Dienste an! Ich erfülle dir einen Gefallen!&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Alatar]] lachte und die Erde bebte stark. Lava stieg aus dem Boden langsam an. &#039;&#039;&amp;quot;Einen Gefallen? Das klingt interessant, doch reicht es mir nicht. Gib mir dein Leben und ich werde dir &lt;br /&gt;
einen Schüler schenken, dem du deine Weisheiten lehren kannst.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der [[Arkorither]] zögerte. Zwar war er kein guter Mensch, aber [[Alatar]] sein Leben zu übergeben, &lt;br /&gt;
war ihm auch nicht geheuer. Andererseits hätte [[Alatar]] ihn einfach zerquetschen können oder &lt;br /&gt;
in der ansteigenden Lava verbrennen lassen. Als die heiße zähe Flüssigkeit fast die Füße des &lt;br /&gt;
[[Arkorither]]s erreicht hatten, fällt dieser seine Entscheidung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Ich willige ein! Mein Leben gehört von nun an dir! Ich will tun, was du gebietest, wenn du &lt;br /&gt;
mich rettest.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Alatar]] schnappte mit seinem Maul nach dem [[Arkorither]] und sprang mit ihm zusammen aus &lt;br /&gt;
dem Erdloch heraus. Er brachte den [[Magie]]r zu seinen Letharen.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Sucht einen Menschenjungen&amp;quot;&#039;&#039;, wies er sie an, &#039;&#039;&amp;quot;nehmt ihm das Bewusstsein und bringt ihn &lt;br /&gt;
hierher.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Letharen folgten ihrer Weisung sofort. Sie brachten ihm einen Jungen, der Gabriel genannt wurde. Als [[Alatar]] mit dem Menschen in der vergifteten Sprache redete, wurde der &lt;br /&gt;
Geist des Jungen ausgelöscht. [[Alatar]] drehte sich zu Rhad&#039;il um.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Du, komm her!&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rhad&#039;il stockte. Hatte [[Alatar]] sein Geheimnis herausgefunden? Mit einem Hieb von [[Alatar]]s &lt;br /&gt;
rechter Pranke fiel er neben Gabriel auf den Boden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Haltet ihn fest!&amp;quot;&#039;&#039;, befahl der Panther die anderen Letharen. Er legte dann eine Tatze auf den &lt;br /&gt;
Mund Gabriels, die andere auf den Mund Rhad&#039;ils, der sich vergebens wehrte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Du hast versagt, Rhad&#039;il&amp;quot;&#039;&#039;, sprach der Panther.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Leuchten verschwand aus den Augen des ehemaligen Letharen und der Lebenshauch &lt;br /&gt;
[[Phanodain]]s ging auf den jungen Gabriel über. Der letzte [[Arkorither]], der die Zeremonie beobachtete, musste sich übergeben, denn Rhad&#039;ils Körper glich plötzlich einer vertrockneten &lt;br /&gt;
Weintraube, als [[Alatar]] seine Tatzen von den beiden Männern nahm.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Dies soll dein Schüler sein&amp;quot;&#039;&#039;, sprach der Panther und verließ mit diesen Worten das Geschehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Letharen betrachteten den [[Arkorither]] genauer und redeten über ihn in ihrer vergifteten &lt;br /&gt;
Sprache. Je länger sie sich unterhielten, desto aggressiver wurde der [[Arkorither]]. Plötzlich &lt;br /&gt;
griff er die Gruppe an. Blaues Feuer hüllte ihn ein und die Letharen wichen von ihm zurück.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Hört auf zu sprechen!&amp;quot;&#039;&#039;, schrie der [[Arkorither]] und der Feuerball in seinen Händen wuchs zu &lt;br /&gt;
einer beachtlichen Größe heran.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gelächter erschallte und wie aus dem Nichts stand der Panther wieder zwischen ihnen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Sehr gut. Sehr gut.&amp;quot;&#039;&#039; Er wandte sich an die Letharen. &#039;&#039;&amp;quot;Sprecht mit den Menschen nur in &lt;br /&gt;
dieser Sprache, wenn ihr sie vergiften wollt. Achtet aber darauf, mit wem ihr sprecht ... Nun &lt;br /&gt;
[[Arkorither]]. Deine Macht kann mir von Nützen sein. Du wirst zuerst den Jüngling unterrichten und dann deine sechs Peiniger.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit einem Nicken beugte sich der [[Arkorither]] und bot den Letharen seine Dienste an. Diese &lt;br /&gt;
waren von seiner Macht ergriffen und willigten ein. Von da an verhielten sie sich dem [[Arkorither]] gegenüber unterwürfig, da sie die Macht der [[Magie]] erlernen wollten. Der Pakt war geschlossen, aus dem die Bruderschaft der Klaue erwuchs.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapitel Zehn - Die Flut ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahre später.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie an jedem Morgen ging die Sonne auf. Ihr seltsames Rot ergoss sich über die Landschaften Alathairs. Nichts davon erschien außergewöhnlich, bis dieser rote Farbton über den Tag &lt;br /&gt;
hinweg an einer bestimmten Stelle verweilte. Die farbigen Strahlen kamen aber nicht mehr &lt;br /&gt;
aus dem Himmel, sondern von unten aus dem Erdenreich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieser Ort, an dem der [[Arkorither]] einst den Pakt mit [[Alatar]] einging, war nie erloschen. Die &lt;br /&gt;
Lava waberte umher und nur zwei schmale Wege, die sich kreuzten, führten durch das heiße &lt;br /&gt;
Gestein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Zentrum stand der [[Arkorither]]. Um ihn herum versammelten sich die Letharen. Außerdem war der Mann anwesend, den man einst Gabriel genannt hatte. Er stand abseits der Zeremonie und beobachtete das Wirken der anderen. Die Letharen hatten ihre Hände erhoben &lt;br /&gt;
und man konnte meinen, dass diese grün leuchten würden. Ihre Handinnenflächen deuteten &lt;br /&gt;
in Richtung des [[Arkorither]]s. Um sie herum schlich der Panther.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jeder von ihnen murmelte die gleichen Worte. Worte, die [[Alatar]] sie gelehrt hatte. Sie wiederholten das Ritual Tag für Tag und Nacht für Nacht. Schließlich ritzte sich der [[Arkorither]] &lt;br /&gt;
einen Schnitt in seine Hand und ließ das Blut in alle vier Lavabecken tropfen. Es zischte und &lt;br /&gt;
sofort verdampfte das Blut, als es in Berührung mit der zähflüssigen Masse kam.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es stieg ein Qualm auf, der die Umrisse einer hässlichen Fratze illustrierte. Die Silhouette &lt;br /&gt;
stürzte sich plötzlich auf den [[Arkorither]] und nahm in völlig ein, bis der Kampfmagier leblos &lt;br /&gt;
zu Boden sank. Immer wieder zog der Rauch durch den Körper und es schien so, als würde &lt;br /&gt;
die Fratze sich daran satt fressen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Letharen verstummten und schauten verunsichert zu. Sie wussten nicht, was genau sie &lt;br /&gt;
beschworen hatten. Gabriel blickte seinen nunmehr toten Lehrer mit gefühlskalten Augen an. &lt;br /&gt;
Der Körper des [[Arkorither]]s zuckte noch zweimal auf und erneut wurde er von dem Qualm &lt;br /&gt;
durchdrungen. Die Fratze verschwand dann im Erdenreich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Plötzlich blutete der tote [[Arkorither]] aus jeder Pore. Ein Krachen begleitete diese Erscheinung &lt;br /&gt;
und die Knochen traten aus der Haut hervor, bis sie brachen und wieder zu Boden sanken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus der Masse des Toten erhob sich die Fratze und bedeckte sich mit einem Blutfilm. Größer, &lt;br /&gt;
als je zuvor, baute sie sich über den Letharen auf und schaute auf sie herab. Das Blut tropfte &lt;br /&gt;
in die Lavabecken und mit jedem Kontakt stieg neuer Qualm auf, der die Fratze nur noch &lt;br /&gt;
größer und mächtiger werden ließ.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;[[Kra&#039;thor]] (Tod)&amp;quot;&#039;&#039;, sprach [[Alatar]], der sich vor das Wesen stellte. &#039;&#039;&amp;quot;Dies soll dein Name sein, &lt;br /&gt;
Dämon!&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Fratze nickte mit einem boshaften Grinsen in den Gesichtszügen, blieb jedoch stumm.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Geh hin zu den Menschen&amp;quot;&#039;&#039;, sagte der Panther, &#039;&#039;&amp;quot;saug ihnen ihre Kraft aus. Friss dich satt an &lt;br /&gt;
ihnen und komm zu mir zurück, sodass ich dir neue Befehle erteilen kann!&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kra’thor zögerte nicht und machte sich auf den Weg.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Alatar]] wandte sich den Letharen zu, die über die Jahre hinweg immer zahlreicher wurden. &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Für euch habe ich eine andere Aufgabe. Zerstört, was [[Eluive]] liebt. Bäume, Felder; Menschen und Tiere. Tötet alles, was euch begegnet.&amp;quot;&#039;&#039; Er deutete auf den Wald, der ihren Ritualort umschloss. &#039;&#039;&amp;quot;Fangt hier an!&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Schar der Letharen rief zur Schlacht. Sie rüsteten sich mit Fackeln, die sie an der Lava &lt;br /&gt;
entzündeten. Dann trugen sie das dunkle Feuer in die Schöpfung [[Eluive]]s.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit spürten die Edhil, dass etwas Grausames nach neuer Nahrung suchte. [[Eluive]]s &lt;br /&gt;
Lied sprach davon, dass es der Tod selbst warm der auferweckt wurde, um die Sterblichen &lt;br /&gt;
schon vor ihrer Zeit zu sich zu holen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Edhil berieten sich und die Entscheidung war schnell gefällt. Sie würden den Menschen &lt;br /&gt;
helfen. Zwar war ihre Aufgabe das Bewahren von Wissen, doch ohne die Menschen würde es &lt;br /&gt;
kaum noch jemanden geben, der dieses Wissen nutzen könnte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So bereiteten sich die Edhil auf einen Kampf vor, den sie mit den Menschen zusammen bestreiten würden. Sie sandten Boten zu den Siedlungen und Städten aus und warnten die Geschöpfe [[Eluive]]s.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Süden stieg Rauch auf und die Wälder brannten. Der Ruf des ältesten Edhil hallte über &lt;br /&gt;
die Berge hinweg und wenig später fanden sich einige Einhörner am Fuß der blauen Berge. &lt;br /&gt;
Auch die Tiere waren bereit, mit den Edhil in den Krieg zu ziehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Qualm, der aus den Wäldern aufstieg, ließ manche Edhil unruhig werden. Das Lied [[Eluive]]s klang plötzlich ungewohnt und traurig. So trennte sich die [[Elfen]]schar und ein Teil von &lt;br /&gt;
ihnen ritt dem Feuer entgegen, in dem die Letharen schon auf sie warteten. Die Edhil stiegen &lt;br /&gt;
von ihren Einhörnern ab und ließen sie am Waldrand stehen. Dann betraten sie den Wald zu &lt;br /&gt;
Fuß ...&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kra&#039;thor]] war zuerst nach Menek&#039;Ur gegangen. Er durchstreifte die Insel der Toten und wurde &lt;br /&gt;
von den [[Menekaner]]n nur als Schatten wahrgenommen, der sich über ihr Land zog. Doch als &lt;br /&gt;
sich plötzlich die Toten aus ihren Gräbern erhoben, erschraken die Wüstenbewohner und &lt;br /&gt;
flohen in ihre Stadt. Auch der Palast wurde evakuiert und die Stadt als letzte Bastion gegen &lt;br /&gt;
die Toten verteidigt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf Fuachtero, der kalten Insel des Norden, streifte [[Kra&#039;thor]] den Berg, wo die drei Begründer &lt;br /&gt;
der Angurer und weitere Angehörige des Volkes bestattet wurden. Auch sie standen in ihrer &lt;br /&gt;
Verwesung wieder auf und suchten die Lebenden heim.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die größte Auferweckung der Verstorbenen fand jedoch in den Städten [[Varuna]] und [[Rahal]]&lt;br /&gt;
statt. Hunderte stiegen aus den Gräbern auf und sammelten sich vor den Stadttoren. Die Ansammlung von längst verstorbenen Freunden, Bekannten und Geliebten trieb den Menschen &lt;br /&gt;
die Tränen in die Augen. Ihre Moral war gebrochen. Niemand wagte es, einen Pfeil auf die &lt;br /&gt;
Toten zu schießen, kannten sie doch die meisten von ihnen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zuletzt bäumte sich [[Kra&#039;thor]]s große Fratze vor der Stadt [[Varuna]] auf und schickte seine leblosen Diener in Richtung der Stadtmauer. Nur eine kleine Schar der Toten verblieb an Ort und &lt;br /&gt;
Stelle. Sie trugen die Gewänder der [[Arkorither]] ... Und die Menschen aus [[Varuna]] erschraken. Sie waren doch tot ... teilweise verbrannt. Wie konnten sie nun ... Plötzlich pochte es an dem &lt;br /&gt;
Stadttor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Feuer!&amp;quot;&#039;&#039;, rief der Kommandant der Garde und Pfeile rasselten auf die wandelnden Toten &lt;br /&gt;
herunter. Die Geschosse schlugen in die Körper ein oder flogen zwischen den Knochen der &lt;br /&gt;
Skelette hindurch.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nichts passierte. Die Toten schlugen noch immer gegen das Stadttor, doch das Eisen blieb &lt;br /&gt;
standhaft und gab nicht nach.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schließlich näherte sich [[Kra&#039;thor]] selbst der Stadt und ließ das Tor wie ein Streichholz zerbarsten. Der Weg für die Toten war frei. Die leblosen [[Arkorither]] schickten ihre Blitze auf die &lt;br /&gt;
Stadtmauer los, deren Energie viele der Schützen von den Zinnen fegte. Der Kampf war nun &lt;br /&gt;
vollends entfacht und [[Kra&#039;thor]] labte sich an den Schmerzen, welche die Menschen ertragen &lt;br /&gt;
mussten. Jeder Gefallene stand nach einigen Momenten einfach wieder auf und zog gegen &lt;br /&gt;
die Menschen in den Kampf, die eben noch ihre Gefährten waren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Graf von [[Varuna]], ein Nachfahre von Cherom, der den [[Arkorither]]führer Korow bezwungen hatte, ließ die Fanfaren blasen. Er versuchte damit, die Moral seiner Leute zu stärken. &lt;br /&gt;
Insgeheim hoffte er aber auch, dass die Klänge einen Hilferuf bis zu den blauen Bergen tragen würden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verbittert kämpften Menschen auf der ganzen Welt gegen ihre Widersacher – ihre eigenen &lt;br /&gt;
toten Brüder, Schwestern und Freunde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Teil der Edhil, der sich in die Wälder aufgemacht hatte, traf auf die Letharen, welche &lt;br /&gt;
Feuer zwischen den Bäumen legten. Sie waren zahlenmäßig ebenbürtig und standen sich in &lt;br /&gt;
zwei Reihen gegenüber. Hinter den Letharen wütete ein Wall aus Rauch und Flammen.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Haltet ein, Fremde!&amp;quot;&#039;&#039;, sprach der vorderste der Edhil. &#039;&#039;&amp;quot;Ich werde ...&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Sprecher verstummte. Ein Speer hatte ihn seitlich in Höhe des Brustkorbes durchbohrt. &lt;br /&gt;
Die anderen [[Elfen]] hoben ihre Schilder und Bögen, um den Letharen Einhalt zu gebieten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unerwartet und schnell rannten Kreaturen durch die Feuerwand. Ihre Körper waren unförmig und stämmig, der Teint ihrer Haut braun und sie erinnerten ein wenig an die Kreuzung &lt;br /&gt;
von Wildschweinen und Menschen. Mit lautem Gebrüll rannten sie zwischen den Bäumen &lt;br /&gt;
hindurch. Während die einen Kurs auf die Menschenstädte machten, von denen die Töne der &lt;br /&gt;
Fanfaren zu hören waren. Eine Gruppe der Ungeheuer ließ aber auch die Edhil nicht außer &lt;br /&gt;
Acht und stürzten sich auf sie wie wild gewordene Eber. Aber die [[Elfen]] setzten sich zur Wehr.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapitel Elf - Apokalypse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Orks rannten, ohne sich von irgendetwas aufhalten zu lassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf einen zerstörerischen Gedanken beschränkt, waren sie der sichere Untergang der Menschen. Das gerade erst errichtete Königreich stand kurz vor seinem Ende. Die Stadt Manor &lt;br /&gt;
war der erste Stein, über den die dunkle Brandung der Orks schwemmte. Nichts als Ruinen, &lt;br /&gt;
Asche und Blut hinterließ der scheinbar unendliche Strom aus konzentriertem Hass.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit Jubelschreien, die wie grunzende Schweine klangen, feierten die Orks die erste Stadt, die &lt;br /&gt;
sie in ihre ›Kontrolle‹ gebracht hatten. Doch plötzlich übertöne sie ein seltsames Geräusch.Ein gewaltiger Wind wehte um die Orks herum. Wie eine Windhose schloss er sie ein und &lt;br /&gt;
verdeckte für einen außenstehenden Beobachter die Sicht auf das Heer. Die Orks quiekten &lt;br /&gt;
laut und ängstlich. Was genau an diesem Ort geschah, ist bis heute nicht bekannt, aber die &lt;br /&gt;
Windhose zerstreute die Kreaturen in alle Teile des Landes. Sie fanden nie zu ihrer einstigen &lt;br /&gt;
Stärke zurück.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Edhil in den Wäldern hielten stand und konnten die anderen Orks in die Flucht schlagen. &lt;br /&gt;
Als die Ungeheuer besiegt waren, zogen sich auch die Letharen zurück, jedoch nicht, ohne &lt;br /&gt;
ihre Fackeln in die Bäume zu werfen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Edhil sicherten den Wald. Sie schlugen brennende Äste ab. [[Magie]]r beschworen einen &lt;br /&gt;
Eisregen, der die Flammen löschen sollte und Bogenschützen eilten zu den nächsten Seen, &lt;br /&gt;
um Löschwasser zu schöpfen. Sie bargen die gefallenen [[Elfen]] und warfen die Körper ihrer &lt;br /&gt;
Gegner in die heiße Glut, die im Wald zurückgeblieben war. Die Schöpfung [[Eluive]]s war gerettet, auch wenn der Wald viel erleiden musste. Das größte Übel aber konnte abgewendet werden. Die Edhil schlugen ihr Lager im Wald auf, um ihn schützen zu können, sollten die Letharen jemals zurückkehren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Varuna]] wurde in der Zwischenzeit noch immer von den Untoten gestürmt. Auch hatte sich &lt;br /&gt;
eine Schar in Richtung des Fischerdorfs Bajard im Süden aufgemacht. Die leblosen [[Arkorither]] sendeten Geister durch die Wände der Häuser. Es dauerte nicht lange und es gab in &lt;br /&gt;
[[Varuna]] und [[Rahal]] keinen Mann und keine Frau mehr, die am Leben waren. Die Toten &lt;br /&gt;
herrschten langsam aber sich über das Menschenreich auf der Insel Gerimor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Edhil auf ihren Einhörnern trafen zu spät ein. [[Kra&#039;thor]] schaute auf sie mit einer Macht &lt;br /&gt;
herab, die einer Gottheit ebenbürtig war. Er deutete mit einem Fingerzeig auf die [[Elfen]] und &lt;br /&gt;
wies damit einige Geister an, sich die Seelen der Edhil zu holen. Doch die Zauber der Geschöpfe [[Phanodain]]s hielten die Untoten zurück.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kra&#039;thor]] wurde nervös. Er entsandte die wandelnden Toten der Schlacht zu den Edhil, doch &lt;br /&gt;
die [[Elfen]] blieben furchtlos und schlugen die Willenslosen zu Boden. Einer der Edhil ritt auf &lt;br /&gt;
die Fratze zu.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Gib auf, Dämon&amp;quot;&#039;&#039;, sprach der Elf. &#039;&#039;&amp;quot;Deine Macht hat hier ein Ende. Nimm die Leben mit dir, &lt;br /&gt;
die du den Menschen genommen hast, und begib dich zur Ruhe, auf dass man dich nie wieder wecken soll.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Worte verhallten auf dem Schlachtfeld. Die Toten wanken leicht hin und her, als wären &lt;br /&gt;
sie Marionetten, die an einem einzigen Faden hingen und von [[Kra&#039;thor]]s Willen gesteuert &lt;br /&gt;
wurden. Der Seelenfresser blieb stumm, bis sich ein gleißendes Licht zwischen ihm und den &lt;br /&gt;
Edhil auftat. Nun schrie [[Kra&#039;thor]] auf. Seine Dämonenfratze verschwand im Boden und das &lt;br /&gt;
Blut, das seinen Körper umhüllte, blieb auf dem Gras liegen. Es versteinerte augenblicklich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das helle Licht formte sich zu einer Gestalt, während auch die Toten und Geister zu fliehen &lt;br /&gt;
versuchten. Die Edhil stiegen von ihren Einhörnern und verbeugten sich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es war [[Temora]] selbst, die dort stand.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie auch ihr, bin ich zu spät gekommen, um den Stadtbewohnern zu helfen&amp;quot;&#039;&#039;, sprach sie mit &lt;br /&gt;
dröhnender Stimme. &#039;&#039;&amp;quot;In meinem Namen ... Sucht die Überlebenden und schützt sie mit Eurem...&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf einmal erschien der schwarze Panther. Er stürzte sich auf die Reihe der [[Elfen]] und &lt;br /&gt;
zerquetschte ein Drittel von ihnen. Als er mit der Pranke ausholte, hielt [[Temora]] dagegen. Für &lt;br /&gt;
einen offenen Kampf war sie nicht stark genug. Sie hatte einen Angriff von [[Alatar]] selbst nicht &lt;br /&gt;
vorhergesehen. Nun war es zu spät.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Kampf der Götter war gewaltig. Die Pranken des Panthers trafen auf die bloßen Hände &lt;br /&gt;
von [[Temora]]. Jedes Mal, wenn sie getroffen wurde, spien Blitze aus ihrer Haut, die sich in &lt;br /&gt;
[[Alatar]]s Körper brannten. Dort, wo der Kampf sie hinführte, hinterließen die beide eine &lt;br /&gt;
Schneise der Verwüstung. Bäume knickten um, Felsen wurden verschoben und selbst das &lt;br /&gt;
Wasser wich beiseite.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nicht lange kämpften sie und den beiden Gottheiten wurde mehr und mehr deutlich, dass &lt;br /&gt;
[[Alatar]] seiner Schwester überlegen war. Das gleißende Licht [[Temora]]s wurde schwächer und &lt;br /&gt;
schließlich lag die Göttin erschöpft am Boden. [[Alatar]] bäumte sich über ihr auf.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Weißt du, wie lange ich auf diesen Augenblick gewartet habe?&amp;quot;&#039;&#039;, fragte der Panther. &#039;&#039;&amp;quot;Ganz &lt;br /&gt;
Alathair wird sich meinem Willen beugen. Und [[Eluive]], gefangen im steinernen Herzen dieser &lt;br /&gt;
Welt, wird nichts gegen den Untergang ihrer Schöpfung tun können.&amp;quot;&#039;&#039; Er fing an zu lachen. &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Kannst du dir die Qualen vorstellen, die sie erleiden muss, wenn sie daran denkt, wem all &lt;br /&gt;
ihre Geschöpfe nun dienen werden?&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gelmir Ancalime, einer der Edhil, fasste ein Herz. Er rannte los, um [[Temora]] zu Hilfe zu &lt;br /&gt;
kommen. Zwar konnte er selbst sicher nicht viel gegen den Hasseigner ausrichten, doch sein &lt;br /&gt;
Mut trug ihn immer schneller zu [[Temora]]. Gelmir Ancalime verdeckte sein Schwert, als er bei &lt;br /&gt;
ihnen ankam. Als [[Alatar]] auf ihn aufmerksam wurde, fegte er den Elf mit seiner Pranke weg, &lt;br /&gt;
als er in Reichweite war, und schleuderte ihn in die Reihe der übrigen Edhil, die dort gebannt &lt;br /&gt;
der Dinge harrten. Durch den gewaltigen Aufprall starb nicht Gelmir, auch einige andere &lt;br /&gt;
[[Elfen]] wurden in den Tod gerissen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sein Schwert konnte Gelmir aber noch in Richtung [[Temora]] schleudern, bevor er von [[Alatar]] &lt;br /&gt;
getroffen wurde. Die Göttin war aufmerksam genug, um die Waffe zu fangen. Es war zwar &lt;br /&gt;
nicht groß, verglichen mit der Hand [[Temora]]s. Aber es reichte aus, um [[Alatar]] mit einem Stich &lt;br /&gt;
arg zu verletzen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Panther schrie auf. Sein Zorn erstarb in ohnmächtiger Schwäche, die der Schmerz in ihm &lt;br /&gt;
auslöste. Die Klinge des Schwertes glühte auf, als [[Temora]] sie aus der Wunde herauszog.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Alatar]] zog sich zurück. Er war zu stark verletzt, um weiterkämpfen zu können. Er war unendlich zornig über seine erneute Niederlage. Das Jaulen des Panthers ward noch bis tief in die &lt;br /&gt;
Nacht hinein gehört.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gelmir Ancalime war tot. Er hatte zwei weitere Edhil mit sich gerissen, als er in der [[Elfen]]reihe aufgeschlagen war. [[Temora]] aber hatte dank der Hilfe des [[Elfen]] gesiegt. Das Schwert glühte noch immer und es würde noch so lange glühen, bis alles Klagen über diesen Krieg verstummt war.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;[[Kra&#039;thor]]!&amp;quot;&#039;&#039;, rief die Göttin.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Fratze kroch langsam aus dem Erdboden hervor. Ängstlich versuchte sie, an [[Temora]] vorbeizublicken und sie nicht direkt anzusehen. Das machte ihre Gesichtsausdrücke nur noch &lt;br /&gt;
hässlicher.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seelenfresser&amp;quot;&#039;&#039;, sprach [[Temora]]. &#039;&#039;&amp;quot;Der, der dich rief, ist besiegt. Von nun an wirst du tun, was &lt;br /&gt;
ich dir gebiete!&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein markerschütternder Schrei erfüllte das Schlachtfeld. Doch als [[Temora]] das Schwert hob, &lt;br /&gt;
erstarb der Ruf klanglos.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Was gebietest du?&amp;quot;&#039;&#039;, fragte der Seelenfresser mit geisterhafter Stimme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Von nun an bist du der Seelenhüter. Doch hole sie nicht vor ihrer Zeit. Solltest du dagegen &lt;br /&gt;
verstoßen, wird es keine Alternative zu deinem eigenen Tod geben. Entsage deinem Beschwörer und gelobe mir deine Treue. Oder gehe hinab zu [[Eluive]] und verbrenne in ewigem &lt;br /&gt;
Feuer.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein erneuter gequälter Schrei bestätigte [[Temora]]s Forderungen und die Fratze löste langsam &lt;br /&gt;
ihre Gestalt und nahm die Form eines großen Raben an. Der Vogel erhob sich in die Lüfte &lt;br /&gt;
und war seither nicht mehr gesehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Edhil brachten ihre Toten zur Ruhe und beweinten ihr Schicksal. Anschließend ritten sie &lt;br /&gt;
durch das Land und suchten die Menschen zusammen, die immer noch klagend umherirrten &lt;br /&gt;
und vor den lebenden Toten flüchteten. Die [[Elfen]] brachten sie zurück in die Städte, wo ein &lt;br /&gt;
gewisser Schutz gewährleistet war. Zwar wandelten die Toten noch immer umher, doch hatten sie kein Ziel mehr, auf das sie sich konzentrieren konnten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Wiederaufbau begann und der Schrecken wurde in ein Denkmal gebannt, welches den &lt;br /&gt;
Bund zwischen den [[Elfen]] und den Menschen beschrieb.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Eluive]] verweilte noch immer im Herzen Alathair, damit die Welt nicht auseinanderbrechen &lt;br /&gt;
konnte. Sie segnete die Edhil, die ihre Wälder beschützt hatten und an ihrer Genesung halfen. Fortan erhörten die Bäume und Pflanzen der Wälder die Bitten dieser Edhil – ein Zusammenspiel, das die [[Elfen]] nicht mehr los ließ. Sie waren gebannt von dem Einklang, der &lt;br /&gt;
sich ihnen nun offenbarte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Letharen aber verfluchte [[Eluive]]. Nie wieder würden die vergifteten Geschöpfe auch nur &lt;br /&gt;
einen Ton ihres Liedes hören dürfen. Die Göttin brandmarkte die Letharen mit der Farbe der &lt;br /&gt;
Nacht, auf dass man sie schnell erkennen und sich vor ihnen in acht nehmen würde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch auf den Inseln Menek&#039;Ur und Fuachtero waren die Verluste der [[Menekaner]] und Angurer groß. Die Toten hatten einen hohen Tribut gefordert, den es nun auszugleichen galt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Jahre des Wiederaufbaus begannen. Generationen gingen und neue kamen. Und je stiller &lt;br /&gt;
die Jahre ins Land zogen, desto mehr geriet [[Alatar]] in Vergessenheit.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hatte der Panther diese Welt verlassen? Oder hatte [[Temora]]s Bruder einfach aufgegeben und &lt;br /&gt;
beobachtete resigniert das Treiben seiner Orks und Letharen? Was wurde aus Gabriel, der &lt;br /&gt;
vom letzten [[Arkorither]] unterrichtet wurde? Was würde der nächste Streich der vergifteten &lt;br /&gt;
Letharen sein?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Zeit würde es zeigen ...&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Staff-inari</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.alathair.de/index.php?title=Sch%C3%B6pfungsgeschichte&amp;diff=10585</id>
		<title>Schöpfungsgeschichte</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.alathair.de/index.php?title=Sch%C3%B6pfungsgeschichte&amp;diff=10585"/>
		<updated>2020-08-05T18:00:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Staff-inari: /* Kapitel Vier - Der Bruderkrieg */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Im welchem Ursprung beginnt die Geschichte der Welt Alathair? Die Schöpfungsgeschichte beschreibt die Erschaffung der Welt durch [[Eluive]], die Entstehung der Rassen und Völker und erklärt den Grund für den beständigen Kampf zwischen den beiden Gottheiten [[Alatar]] und [[Temora]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Schöpfungsgeschichte ist eine rollenspielerische Geschichte und wurde in eben jenem Stil geschrieben. Sie besitzt keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder &amp;quot;absolute&amp;quot; Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer die Geschichte nicht direkt im Wiki lesen möchte, kann sie sich gerne auch hier als [http://www.alathair.de/files/Alathair%20Vorgeschichte.pdf &#039;&#039;&#039;PDF Datei&#039;&#039;&#039;] ziehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapitel Eins - Der Gesang der Götter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort, wo sich Dunkelheit und Stille zusammengefunden hatten, weilte [[Eluive]] und lauschte dem Nichts. Wie die Noten eines Liedes reichten sich ihre Gedanken die Hände und formten eine Melodie, die sich wie ein Sonnenstrahl einen Weg durch die Finsternis bahnte und das leere Schweigen mit Leben erfüllte. [[Eluive]] sang zu dieser Melodie und die harmonischen Klänge verneigten sich zu Gestein.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Es hat also begonnen&amp;quot;&#039;&#039;, dachte Horteras, als er den Gesang seiner Schwester in der Ferne hörte. Er hatte sie gewarnt – und doch war die Melodie so schön, dass sie seine zweifelhaften Gedanken bannten und er in Frieden den Klängen lauschen konnte.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und [[Eluive]] sang weiter, denn sie erwartete zwei Kinder. Sie wusste, dass der Klang ihrer Stimme dazu gemacht war, neue Welten zu formen. So wollte sie eine Welt schaffen, auf der ihre beiden Kinder leben und aufwachsen könnten. Das Gestein nahm Form als, als ihr Gesang weiter durch ihn durchdrang. Wie ein Wurm fraß er sich durch das harte Material; übrig blieben Berge, Höhlen und Täler. Als [[Eluive]] der Melodie gebot, sich niederzulegen, gehorchte sie. Flüsse und Sehen entstanden, deren Plätschern noch heute daran erinnert, wie der schöpferische Gesang klang.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Eluive]] betrachtete das Werk ihrer Musik und sie war zufrieden. Ihre Kreativität war jedoch lange nicht ausgeschöpft. Gestirne hatten sich aus den Klängen gebildet, die weit zu hören gewesen waren. Ihnen gebot [[Eluive]], Instrumente zu spielen. In der göttlichen Harmonie mit dem Wasser und den Instrumenten der Gestirne wurde das Land fruchtbar und [[Eluive]] gebot den Pflanzen, in die Höhe zu wachsen. Gräser, Sträucher, und Kräuter wuchsen so heran. Sie war angetan von der Vielfalt der Pflanzen und erschuf größere Pflanzen, die alle anderen überragten. [[Eluive]] schenkte ihnen sogar ein eigenes Lied, das Lied des Waldes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Entzückt von ihrer Schöpfung betrachtete [[Eluive]] die neue Welt. Doch etwas fehlte in der harmonischen Landschaft. Leben. Es fehlte Leben, welches Veränderung bringen sollte. So schuf [[Eluive]] die Tiere in ihrer Vielfalt und ein jedes auf seine eigene Art und Weise fähig, mit dem Leben und seiner Umwelt unbefangen umgehen konnte. So schien die Welt im ersten Moment perfekt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch [[Eluive]] wollte mehr. So wagte sie den Schritt, vor dem sie ihr Bruder Horteras eindringlich gewarnt hatte. [[Eluive]] nahm ein Stück Erde und etwas ihrer lieblichen Melodie und formte daraus ein weiteres Geschöpf. Sie gab ihm den Namen ›Mensch‹. Es war ein Mensch wie Du und ich; nur von seiner Schönheit her war er perfekt. Aber der Mensch war einsam.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Eluive]] spürte sein Verlangen. Zwar hatte er ein Heim, das einem Paradies glich, dennoch sehnte er sich nach einem Gleichgesinnten, mit dem er reden, singen und sich freuen konnte. So gab [[Eluive]] dem Bedürfnis ihres Geschöpfes nach und erschuf seinem Abbild nach einige Männer und Frauen. Außerdem verlieh sie ihnen die Kraft, sich selbst fortzupflanzen. Horteras trat an seine Schwester heran. Ihm stand die Bewunderung ins Gesicht geschrieben, als er die Welt betrachtete, die [[Eluive]] geschaffen hatte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;[[Eluive]]&amp;quot;&#039;&#039;, sprach der dann zu ihr. &#039;&#039;&amp;quot;Du solltest sie nicht namenslos lassen.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Recht hast du, Bruder&amp;quot;&#039;&#039;, antwortete die Göttin. &#039;&#039;&amp;quot;Ich nenne die Welt so, wie die Melodie beschaffen ist. Harmonie ... ›Harmonie‹.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Ala&#039;thair&amp;quot;&#039;&#039;, sagte Horteras, als er den Planeten mit Frohsinn besah. &#039;&#039;&amp;quot;Freie Harmonie.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;So sei es&amp;quot;&#039;&#039;, sagte [[Eluive]] und fortan war Alathair der Name dieser Schöpfung; eine Welt, die &lt;br /&gt;
[[Eluive]] für ihre Kinder geschaffen hatte. Und bald war es so weit und sie würde gebären.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Alathair würde bereit sein müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapitel Zwei - Nilzadan ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es waren friedliche Zeiten, als die Menschen Alathair bevölkerten. In ihrer Kreativität zeigten sie, dass sie wahrlich Geschöpfe [[Eluive]]s waren. Sie erfanden simple Werkzeuge, um sich die Arbeit zu erleichtern. Sie pflanzten wunderschöne Gärten an, in denen die Pflanzen blühten und gediehen. Und sie dankten [[Eluive]] in ihren Gebeten für ihre Existenz. Alles war gut, wie es war.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Menschen sollten aber nicht mehr [[Eluive]] selbst huldigen, sondern ihrer Kinder, die die Schutzpatrone und Fürsorger von Alathair sein sollten. [[Eluive]] macht sich zu einem Berg auf, den die Menschen Nilzadan (Geburt) oder auch Götterberg tauften. Es war nicht der einzige Ort, dem sie einen Namen gaben. Die Menschen benannten ganze Länder mit den schönsten Namen. [[Eluive]] fand Gefallen daran, dass ihre Geschöpfe aus ihrer Sprache eine Kunst entwickelten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Eluive]] verweilte in den Höhlen Nilzadans für ein Jahr der Götter. Und dort gebar sie ihr erstes Kind. Sein Name war [[Getares]] (der Erste). [[Getares]] hatte ein menschliches Gesicht; seine &lt;br /&gt;
Gestalt glich aber der eines großen Vogels. Obwohl das Geschöpf wie alle Gottheiten ohne &lt;br /&gt;
Geschlecht war, erschien es den Menschen eher männlich denn weiblich. Standhaft war sein &lt;br /&gt;
Gefieder, das in jeder Farbe glänzte. Je nachdem von welcher Seite aus man [[Getares]] betrachtete, erschien es so, als würde das Farbspektrum wechseln. Die Gestalt [[Getares]] war für die &lt;br /&gt;
Menschen dennoch nicht greifbar, da er nicht aus Fleisch und Blut bestand.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Getares]] wusste noch nicht sonderlich viel von seinen göttlichen Mächten, lernte sie aber mit der Zeit kennen. So schaffte er es, durch den Raum zu wandeln, sich für das Auge einfacher Geschöpfe unsichtbar zu machen. [[Eluive]] schenkte ihm außerdem Verstand und trug ihm die Verantwortung über die Menschen auf. Ihr Sohn nahm den Auftrag entgegen und erkundete Alathair. Die Melodien der Gestirne verrieten ihm dabei alles, was er über die Menschen wissen sollte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Eluive]] begab sich währenddessen ein zweites Mal nach Nilzadan. Sie gebar ihren zweiten Sohn [[Alatar]] (Freier Gedanke). [[Alatar]] hatte den Körper einer Raubkatze. Ihr Fell schimmerte und wechselte jede Sekunde die Farbe.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Alatar]] erhielt von seiner Mutter einen Auftrag. Er sollte für das Wohlbefinden der Tierund Pflanzenwelt sorgen. So erhielt auch [[Alatar]] den nötigen Verstand, um seine Mission erfüllen zu können. Er dankte seiner Mutter und begann mit der Erforschung Alathairs, um seiner Aufgabe gerecht zu werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beide Kinder [[Eluive]]s waren zunächst sehr damit beschäftigt, ihre eigenen göttlichen Kräfte kennenzulernen. Es lag ihnen sehr am Herzen, sich um ihre Schützlinge so fürsorglich kümmern zu können wie nur möglich. [[Eluive]] verweilt derweil in der Sphäre um Alathair und gab ihren Kindern Zeit, ihre Fähigkeiten zu schulen und für die Bewältigung ihrer Aufgaben zu &lt;br /&gt;
wachsen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapitel Drei - Paia und die Saat ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach wenigen Götterjahren merkte [[Alatar]], dass seine Kräfte von seiner Aufgabe niemals &lt;br /&gt;
vollkommen ausgeschöpft werden würden. Außerdem sah er, wie die Menschen [[Getares]] anbeteten und ihm dafür dankten, was er für sie tat. [[Alatar]] aber blieb frei von dieser Gunst, als &lt;br /&gt;
wäre es der Tier- und Pflanzenwelt egal, was er für sie tat.&lt;br /&gt;
Fortan kümmerte er sich deshalb nicht mehr um sie, sondern begann damit, sich in die Angelegenheiten der Menschen einzumischen. Doch seine guten Taten dankten sie nicht ihm, &lt;br /&gt;
sondern weiterhin seinem Bruder [[Getares]]; wussten sie doch nicht, dass es [[Alatar]]s Handeln &lt;br /&gt;
war.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Viele Tiere spürten, dass [[Alatar]] ihnen keine Aufmerksamkeit mehr widmete. Sie wurden zornig. In ihrem Hunger überfielen sie Siedlungen und griffen die Menschen an. Doch [[Alatar]] &lt;br /&gt;
zeigte dafür kein Interesse mehr. Er besuchte seine Mutter und bat darum, ebenfalls den &lt;br /&gt;
Menschen dienen zu dürfen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Aber warum kommst du nicht deiner eigenen Aufgabe nach?&amp;quot;&#039;&#039;, fragte [[Eluive]]. &#039;&#039;&amp;quot;Warum lässt &lt;br /&gt;
du die Tiere zornig werden?&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Alatar]] wandte sich sodann ab von seiner Mutter. Sein Fell verlor das farbige Schimmern und &lt;br /&gt;
wurde von Tag zu Tag immer dunkler; bis dass es nur noch schwarz glänzte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In seinem Zorn raubte [[Alatar]] Jungfrauen aus [[Varuna]], einer der größten Siedlungen der Menschen. Er stahl ihnen den Verstand, entstellte ihre Gesichter und misshandelte ihre Körper &lt;br /&gt;
so, dass sie wie Vögel aussahen. [[Alatar]]s anfänglicher Neid war zu Hass herangewachsen; so &lt;br /&gt;
hatte er den Frauen unbewusst die Gestalt seines Bruders [[Getares]] gegeben. Als [[Alatar]] dies &lt;br /&gt;
bewusst wurde, tötete er ein Drittel der Kreaturen. Die anderen ließ er entfliehen, damit sie &lt;br /&gt;
bei den Menschen Angst und Schrecken verbreiten konnten. Die Wesen sind seither als die &lt;br /&gt;
Schicksalstränen [[Varuna]]s bekannt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Alatar]] wurde mit der Zeit immer zorniger und stellte einen Plan auf, um die Menschen für &lt;br /&gt;
sich zu gewinnen. Sie sollten ihm folgen, nicht seinem Bruder.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So begab sich [[Alatar]] zu der Siedlung Fetrali und suchte sich eine junge Frau, um sie zu &lt;br /&gt;
schwängern. Ihr Name war Paia und ihre Schönheit war einzigartig auf Alathair. Ihr Haar &lt;br /&gt;
glänzte schwarz und ihre Haut war von der Sonne selbst gezeichnet. Paia schlief, als [[Alatar]] &lt;br /&gt;
sich an ihr verging und die Saat des Hasses in ihre Gebärmutter pflanzte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Götterjahr dauerte die Schwangerschaft Paias. Die anderen Bewohner Fetralis machten &lt;br /&gt;
sich große Sorgen um die junge Frau, denn sie hatte keinen Mann und es war unüblich, dass &lt;br /&gt;
eine unverheiratete Frau ein Kind erwartete – vor allem über einen so langen Zeitraum. So &lt;br /&gt;
erklärten einige Menschen aus der Siedlung, man sollte sie verbrennen, weil etwas Böses von ihr ausging. Andere aber bestanden darauf, dass man [[Getares]] rief, um ihren Patron um Rat &lt;br /&gt;
zu fragen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und schließlich riefen sie [[Getares]], den Freund der Menschen, um Hilfe. Als er in Fetrali erschien, betrachtete er Paia und erkannte sofort die Ursache des Problems. Tränen rollten das &lt;br /&gt;
menschenähnliche Gesicht herab, als er um die Tat [[Alatar]]s weinte. Er wusste, dass Paia die &lt;br /&gt;
Saat seines Bruders so tief in ihr trug, dass es nicht möglich war, sie zu entfernen, ohne die &lt;br /&gt;
Frau dabei zu töten. [[Getares]] aber brachte es nicht über sein Herz, Paias Leben zu beenden, &lt;br /&gt;
denn ihre Schönheit war der einer Göttin gleich. So weinte er und die Tränen ließen den Boden gefrieren. [[Getares]] entschied sich zu warten, bis Paia die Saat ausgetragen hätte. In dieser &lt;br /&gt;
Zeit kümmerte sich [[Getares]] besonders um die Siedlung Fetrali. Aber auch andere Menschen &lt;br /&gt;
brauchten seine Hilfe, denn die Schicksalstränen [[Varuna]]s fielen oft über Bauern und Reisende her und zerrissen ihre Körper wie wilde Tiere.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Zeit Paias war gekommen und sie gebar das Kind [[Alatar]]s. Die Schmerzen, die sie dabei &lt;br /&gt;
hatte, waren so groß, dass sie von ihnen aufgefressen wurde und Paia sterben ließen. Die &lt;br /&gt;
Menschen Fetralis riefen nach [[Getares]]. Ihre verzweifelte Trauer wandelte sich in Zorn und &lt;br /&gt;
sie töteten das Kind [[Alatar]]s.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und so hatte [[Alatar]] den Hass in die Welt gebracht. Er ließ die Menschen taub werden für die &lt;br /&gt;
Melodien, die die Gestirne spielten. Aus Liebe wurde Misstrauen. Die Menschen hatten &lt;br /&gt;
Angst, dass [[Alatar]] unter ihnen war, denn sie kannten seine Gestalt nicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Getares]] nahm Paias Körper mit zum Nilzadan und beweinte die Tote dort für eine lange Zeit. &lt;br /&gt;
Er bat [[Eluive]], sich an seinem Bruder rächen zu dürfen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Du willst eines meiner Kinder töten&amp;quot;&#039;&#039;, fragte sie ihn, &#039;&#039;&amp;quot;so, wie er eines deiner Kinder tötete?&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Getares]] erkannte seinen Fehler und bat seine Mutter um Verzeihung. Er blieb ein Götterjahr &lt;br /&gt;
in Nilzadan und wachte über den Leib Paias.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Alatar]] aber blieb in dieser Zeit nicht untätig. Er hatte es geschafft, die von Zorn und Hass &lt;br /&gt;
erblindeten Menschen für sich zu gewinnen, indem er ihnen Lügen über [[Getares]] und [[Eluive]] &lt;br /&gt;
erzählte. Er schürte ihren Hass immer weiter. Die Menschen, die er in seinen Bann ziehen &lt;br /&gt;
konnte, wollten schließlich gegen [[Getares]] in den Krieg ziehen und ihn von dieser Welt verbannen oder sogar töten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapitel Vier - Der Bruderkrieg ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Menschen fürchteten sich, denn niemand konnte wissen, welche Teufeleien [[Alatar]] und &lt;br /&gt;
seine Anhänger als Nächstes im Schilde führen würden. Er hatte schon viele Menschen in &lt;br /&gt;
den Tod gerissen und die Angst fraß sich in ihren Verstand. Einige entschieden sich daher, &lt;br /&gt;
[[Alatar]] anzubeten, um dem Tod zu entrinnen. Doch ebenso viele wandten sich an [[Getares]] und &lt;br /&gt;
baten um Schutz.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Riss fuhr durch die Menschheit. Dörfer bekriegten sich untereinander und selbst innerhalb dieser Gemeinden war man sich nicht immer einig, welcher der Götterbrüder der Patron &lt;br /&gt;
des Dorfes werden sollte. Diese Zeitperiode trägt heute noch den Titel Bruderkrieg. Nicht &lt;br /&gt;
nur [[Alatar]] und [[Getares]] bekämpften einander, auch ihre Anhänger schreiben Geschichten in der Sprache der Gewalt. Selbst innerhalb von Familien erntete [[Alatar]] seine bösartigen Früchte des Hasses.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unter Feuer und Asche war dies eine Zeit des Elends und der Not. Doch aus diesem Leid sollte neue Hoffnung geschöpft werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Angurer&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus den Trümmern eines Dorfes im Norden, welches den Namen Bal&#039;thar trug und im Bruderkrieg durch [[Alatar]] vollkommen zerstört wurde, erhoben sich drei Männer; Angur, Irias&lt;br /&gt;
und Björn. Sie waren mittleren Alters und den Verhältnissen des Nordens entsprechend kräftig und zäh gebaut.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus den Überresten Angurs machten sie ein Lagerfeuer und beredetet, was sie tun sollten. &lt;br /&gt;
Ihre Frauen und Verwandten waren verbrannt oder wurden von den Dienern [[Alatar]]s verschleppt. Hass keimte in ihren Herzen. Sie hassten [[Alatar]], weil er ihre Angehörigen umgebracht hatte. Sie hassten aber auch [[Getares]], weil er seinen Bruder nicht aufgehalten hatte.&lt;br /&gt;
Angur und Irias waren zwar nur Bauern und Björn ein Hirte, aber wer mit einem Hirtenstab &lt;br /&gt;
umgehen konnte, der würde das sicherlich auch mit einer Axt oder einer Hellebarde schaffen. &lt;br /&gt;
In der Vergangenheit hatte man ihnen einmal alles genommen; in der Zukunft würden sie &lt;br /&gt;
vorbereitet sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Angur nahm sich eine Axt, Irias einen Bogen und Björn ein Breitschwert. Sie wirkten von &lt;br /&gt;
Weitem wie eine Räuberbande, doch wenn man sich ihnen näherte, konnte man den Schmerz &lt;br /&gt;
in ihren Gesichtern lesen, der sie zu dem gemacht hatte, was sie nun waren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Langsam und ohne Ziel trotteten sie vor sich hin. Ihr Weg führte sie nordwärts bis in das &lt;br /&gt;
nächste Dorf, welches dicht an der Vegetationsgrenze lag. Sie fanden Unterkunft in einem &lt;br /&gt;
verlassenen Haus und ein Lagerfeuer half ihnen, die Nacht zu überstehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Dorfbewohner waren von den Ereignissen des zerstörten Bal&#039;thar erschüttert, als sie von &lt;br /&gt;
dessen Schicksal erfuhren. Sie baten die Männer, bei ihnen zu bleiben und Teil ihrer Gemeinschaft zu werden. Die Anwesenheit der drei und die Kunde über das Ende von Bal&#039;thars sorgten dafür, dass sich die Streitereien in dem Dorf kurzzeitig legten. Hass und Neid waren vorerst vertrieben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es dauerte aber nicht lange – Angur, Irias und Björn hatten sich erst eingelebt –, da keimte &lt;br /&gt;
erneut Misstrauen unter den Bewohnern auf. Der Hass hatte zurückgefunden und zerstörte &lt;br /&gt;
die jüngst gewonnene Einigkeit des Dorfes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Angur forderte die Menschen auf, einzuhalten und sich an Bal&#039;thar zu erinnern, doch nur &lt;br /&gt;
wenige schenkten ihm Gehör. Ein stämmiger Mann namens Ulf stellte sich Angur entgegen &lt;br /&gt;
und beschimpfte ihn als Anhänger [[Getares]]&#039;. Angur aber hegte noch immer seinen Hass gegen &lt;br /&gt;
beide der Götterbrüder. Wut stieg in ihm auf, als er die Anschuldigung hörte, doch er zähmte &lt;br /&gt;
sie.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Weder [[Alatar]], noch [[Getares]], nenne ich meine Herren&amp;quot;&#039;&#039;, antwortete er Ulf mit friedfertiger &lt;br /&gt;
Stimme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
sahen die Menschen nun zu ihm auf. Bisher hatten sie nie daran gedacht, keinen der &lt;br /&gt;
Götter zu verehren. Diese Sichtweise erweiterte ihren Horizont.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ulf aber wurde zorniger und zorniger. [[Alatar]]s Hass hatte sich schon zu tief in sein Herz gefressen. So griff der Mann nach einer Keule, die an einer Hauswand lehnte, und stürmte brüllend auf Angur zu. Kurz bevor die Waffe Angur treffen sollte, kreuzte ein Breitschwert ihren &lt;br /&gt;
Weg. Holz splitterte und die Klinge des Schwertes blieb in der großen Keule stecken.&lt;br /&gt;
Nachdem sich Ulf von der Überraschung erholt hatte, hob er erneut seine Waffe. Das Schwert &lt;br /&gt;
löste sich und landete hinter ihm auf der Erde, während die Umstehenden davor zurückwichen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der darauf folgende Schlag traf Björn mit voller Wucht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine gespenstische Stille folgte, als Björn leblos zusammensackte. Ein Windhauch wehte &lt;br /&gt;
Björns langes Haar in die Blutlache, die sich langsam unter seinem toten Körper bildete.&lt;br /&gt;
Ulf begann zu lachen. Es war eine Genugtuung für ihn, Björn tot vor sich liegen zu sehen, &lt;br /&gt;
doch gleichzeitig wuchs der Durst nach mehr; mehr Blut für [[Alatar]]. Angur, sein eigentlicher &lt;br /&gt;
Gegner, lebte noch und sollte das nächste Opfer werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ulf nahm den Griff des Schwertes und ging nun mit beiden Waffen auf Angur zu. Dieses Mal &lt;br /&gt;
behielt er auch den zweiten Freund besser im Auge. Iras zielte bereits mit seinem Bogen auf &lt;br /&gt;
ihn und warnte davor, noch einen Schritt weiterzugehen. Als der Hüne nicht stoppte, ließ er &lt;br /&gt;
den Pfeil los. Doch der ungeübte Schütze hatte kein Glück und verfehlte Ulf ein paar Daumenbreiten. Zu spät wich der Schütze dem Schwerthieb aus. Blut quoll aus der Wunde an &lt;br /&gt;
seinem Arm und vom Schock gelähmt starrte Irias der Keule entgegen, die ihn als Nächstes &lt;br /&gt;
treffen sollte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Angur blieb nicht tatenlos und schwang seine Axt. Er erwischte Ulf am Hals und brach ihn &lt;br /&gt;
zum Stürzen. Rippen brachen und Irias&#039; Luft wurde abgeschnürt, als der Körper des Hünen &lt;br /&gt;
auf ihn fiel und den Schützen unter sich begrub. Ulfs Kopf kullerte über den harten Erdboden &lt;br /&gt;
und blieb auf dem Stumpf liegen. Das Gesicht des Toten war noch immer hasserfüllt und &lt;br /&gt;
kalt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit Mühen befreite Angur seinen Freund Irias von Ulfs Rumpf. Als er vorsichtig seinen Kopf &lt;br /&gt;
anhob, erkannte Angur aber schon, dass der Lebensodem [[Eluive]]s seinen Freund bereits verließ. Angur weinte und schloss die Augen seiner beiden Freunde. Seine Tränen strich er &lt;br /&gt;
ihnen auf die Stirn.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dann sah Angur sich um.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es herrschte betretenes Schweigen ihm ihn herum. Von den drei Fremden, die das Dorf einst &lt;br /&gt;
aufgenommen hatte, wurden zwei von einem der ihren umgebracht.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Seht euch an, was euch eure Götter bringen!&amp;quot;&#039;&#039;, sprach Angur laut und fordernd. &#039;&#039;&amp;quot;Ist es das, &lt;br /&gt;
was ihr wollt? Nicht weiter als den Tod?&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein älterer Mann trat hervor. &#039;&#039;&amp;quot;Sag und, was wir tun können! Wir stehen in deiner Schuld!&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Mich hält hier nichts mehr.&amp;quot;&#039;&#039; Angur schüttelte den Kopf. &#039;&#039;&amp;quot;Lebt euer Leben und denkt an &lt;br /&gt;
meine Worte. Entsagt den Göttern oder sterbt mit ihnen zusammen.&amp;quot;&#039;&#039; Er bahnte sich einen&lt;br /&gt;
Weg aus dem Menschenkreis heraus, als der Alte erneut sprach.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Deine Worte sind weise. Lass mich dich begleiten.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seufzend schaute Angur zurück und seine Blicke schweiften umher, während sich immer &lt;br /&gt;
mehr Menschen zu dem Alten stellten. Dort, wo sein Blick von einem anderen Augenpaar &lt;br /&gt;
gestreift wurde, erntete er ein sachtes Nicken. Kein einziger Bewohner des Dorfes wollte sich &lt;br /&gt;
den Machenschaften von [[Alatar]] weiterhin aussetzen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Ich gehe dorthin, wo kein Mensch je zuvor gewesen ist. In die Eiswüste.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seine Worte wurden erneut mit einem Nicken beantwortet. Angur begann zu verstehen. Dieses Dorf voller Männer, Frauen und Kinder wollte seinem Beispiel folgen. Doch hatten sie &lt;br /&gt;
allein nicht die Kraft, den Göttern zu entsagen. Sie brauchten einen Führer, der bis dahin &lt;br /&gt;
offensichtlich Ulf gewesen war.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So erteilte Angur seine ersten Anweisungen. Proviant wurde eingepackt, Zelte wurden hergestellt und Pferde wurden beladen. Innerhalb von drei Tagen waren die Vorbereitungen der &lt;br /&gt;
Wanderung abgeschlossen und die Menschen hatten ein neues Ziel. Es ging voran, niemand &lt;br /&gt;
empfand mehr Neid, Hass oder Angst. Und schließlich konnte die Reise beginnen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Anhänger Angurs zogen weit in den Norden. Die Eiswüste war eine Halbinsel und nur &lt;br /&gt;
über einen schmalen Pass betretbar. Es dauerte einen und einen halben Tag, bis alle Angurer &lt;br /&gt;
den kalten Ort erreichten. In der Nacht fegte ein gewaltiges Gewitter über den Norden &lt;br /&gt;
Alathairs hinweg. Blitze durchzuckten die Nacht und trennten die Halbinsel vom Festland.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der nächste Morgen war erfüllt von verzweifeltem Jammern. Der ›Heimweg‹ war abgeschnitten; der Punkt ohne Wiederkehr war erreicht. Aber Angur schenkte ihnen neue Hoffnung, indem er ihnen versprach, dass [[Alatar]] ihnen niemals hierher folgen würde und sie nun &lt;br /&gt;
Frieden hätten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein großes Lager wurde errichtet und ein Feuer entfacht. Die Kälte war zwar lebensfeindlich, &lt;br /&gt;
aber die Angurer waren Kälte gewohnt, wenn auch nicht in diesem Ausmaß. Mit der Zeit gewöhnten sie sich daran, dicke Kleidung zu tragen. Angur beschäftigte sich lange damit, Riten &lt;br /&gt;
zu erschaffen, mit welchen man [[Alatar]]s Hass aus seinem Herzen verbannen konnte. Er wurde zu einem mächtigen Führer des Nordens. Seine Anhänger nannten sich seitdem mit Stolz &lt;br /&gt;
Angurer.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Todesschreie&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Alatar]] hatten unterdessen ganz Alathair in einen Krieg geworfen. Frauen waren heimatlos &lt;br /&gt;
und Kinder weinten. Es herrschte Chaos.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Alatar]] erfreute sich an dem Anblick und verhöhnte [[Getares]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Sie her, wie du deine Menschen unter Kontrolle hast&amp;quot;&#039;&#039;, rief er seinem Bruder zu. &#039;&#039;&amp;quot;Sie haben &lt;br /&gt;
Angst!&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch [[Getares]] antwortete nicht. Zu sehr war er damit beschäftigt, Kraft zu sammeln, um [[Alatar]] die Macht über die Menschen zu nehmen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Alatar]] lachte laut auf, als er sah, was [[Getares]] versuchte. Er nahm einen großen Felsen und &lt;br /&gt;
schleuderte ihn gegen seinen Bruder. Stark taumelte [[Getares]] und fiel zu Boden. Seine Flügel &lt;br /&gt;
waren geknickt und nicht mehr zu gebrauchen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nun sah [[Alatar]] seine Chance. Wenn er [[Getares]] endgültig beseitigen würde, könnte er über &lt;br /&gt;
alles und jeden herrschen. Er nahm den Felsen und formte daraus einen großen Speer mit &lt;br /&gt;
Widerhaken. Bevor [[Getares]] erahnte, was [[Alatar]] vorhatte, durchbohrte ihn die Spitze in der &lt;br /&gt;
Höhe, wo bei einem normalen Vogel das Herz zu erwarten war.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
[[Getares]] schrie auf. Seine Rufe waren bis zu den Gestirnen zu hören bis auch seine letzte Kraft &lt;br /&gt;
auf [[Alatar]] übergegangen war. Der übrig gebliebene Bruder sog die Kraft in sich auf, wie ein &lt;br /&gt;
Durstiger kühles Wasser trank.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Eluive]] erschrak, als sie die Schreie [[Getares]]&#039; hörte, waren sie doch so grell und noch nie zuvor &lt;br /&gt;
zu hören gewesen. Augenblicklich begab sie sich an den Ort, vom dem die Schreie ausgingen. &lt;br /&gt;
[[Alatar]] sah seine Mutter kommen und versuchte, sich hinter einem großen Berg zu verstecken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Eluive]] weinte. Sie weinte lang und ausgiebig und verstand nun, warum Horteras sie einst &lt;br /&gt;
gewarnt hatte. Ihre Tränen sammelten sich um [[Getares]] und zogen ihn in die Tiefe. Gezeichnet von diesem Ereignis würde dieser Ort für lange Zeit kein schmackhafte Früchte bringen &lt;br /&gt;
oder Lebewesen beherbergen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Eluive]] spürte etwas Seltsames. Sie hatte eine grausame Vorahnung, was passieren würde, &lt;br /&gt;
wenn [[Alatar]]s Macht gewachsen wäre und zu was er fähig wäre. Sie zog sich zurück nach Nilzadan, dem Ort, dem selbst [[Alatar]] einen gewissen Respekt entgegenbrachte und ihn mied.&lt;br /&gt;
Auch die Menschen hörten [[Getares]]&#039; Todesschreie und alle Streitereien waren für kurze Zeit &lt;br /&gt;
vergessen, denn die Schreie reinigten ihren Geist und es kehrte Frieden ein, der von der &lt;br /&gt;
Trauer um [[Getares]]&#039; Tod überschattet war.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; Die [[Menekaner]] &#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Süden Alathairs spielte sich eine ähnliche Szene wie im Norden ab.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In den schweren Zeiten waren die Anhänger [[Eluive]]s eine Minderheit. Einer von ihnen mit &lt;br /&gt;
dem Namen Saajid begann damit, Gleichgesinnte um sich zu sammeln. Er zog von Dorf zu &lt;br /&gt;
Dorf und erzählte von einer Vision, die er hatte. Sie sprach davon, wie [[Eluive]] ein neues Land &lt;br /&gt;
für die Menschen bereithielt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einige Menschen glaubten ihm, andere verspotteten ihn und vertrieben ihn aus den Dörfern. &lt;br /&gt;
So hatte Saajid eine kleine Schar von fünfzig Männern und Frauen um sich gesammelt und &lt;br /&gt;
begab sich mit ihnen auf Wanderschaft. Er selbst wusste nicht, wohin die Reise gehen sollte, &lt;br /&gt;
doch hielt er seine Jünger in dem Glauben, dass [[Eluive]] selbst ihn führen würde. Sie wanderten sie einige Monate umher.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als [[Alatar]] seinem Bruder [[Getares]] das Leben nahm, ergoss sich plötzlich ein gigantischer Regen; die Tränen [[Eluive]]s. Saajid und seine Schar sahen den Niederschlag von Weitem und sie &lt;br /&gt;
waren die einzigen Zeugen dieses Ereignisses. Der Regen befeuchtete die Erde, welche sich in &lt;br /&gt;
den Himmel erhob. So entstanden die Salzberge von Cantar.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Saajid und seine Schar fielen auf die Knie, beteten zu [[Eluive]] und dankten ihr für das Zeichen. &lt;br /&gt;
Frischen Mutes gingen sie auf ihr neues Land zu. Der Regen dauerte ein halbes Götterjahr. &lt;br /&gt;
Die Wiesen und Felder wurden salzig und die Früchte, die sich hervorbrachten, ungenießbar. &lt;br /&gt;
In den ersten Monaten dieser Zeit waren die Bewohner von Menek&#039;Ur (Neues Land) unglücklich darüber, denn mehr und mehr drohte ihnen eine Hungersnot. Und als der Regen nachließ, verdorrte das bis dahin grüne Land und wurde zu seiner steinigen Steppe.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Saajid erklärte, dass [[Eluive]] auch weiterhin für sie sorgen würde und dass es nur eine vorübergehende Zeit der Trockenheit wäre. Doch es kam anders. Die Menschen fühlten sich &lt;br /&gt;
immer unwohler mit der Zeit und ihr Führer Saajid war in die Höhlen der Berge verschwunden. Die Sonne brandmarkte ihre Haut. Der Wüstensand verbrannte ihre Füße. All diese Einflüsse veränderten die Menschen und über die Zeit hinweg lernten sie das Überleben in dieser Wüste von Menek&#039;Ur. Wasser ›ernteten‹ sie aus Kakteen. Wüstenfrüchte und Tiere stellten die tägliche Nahrung dar.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aber das genügte den Menschen nicht. Sie waren das Warten leid und beschimpften Saajid. &lt;br /&gt;
Sie wollten ihn umbringen. Saajids Söhne aber hielten die [[Menekaner]] zurück und erzählten &lt;br /&gt;
ihnen, dass ihr Vater das Geschenk [[Eluive]]s gefunden hätte. Es war genau das, was das Leben &lt;br /&gt;
in diesem Land so unerträglich gemacht hatte. Das Salz.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Saajid hatte in den Bergen die Salzvorkommen gefunden. Es hatte nur etwas gedauert, bis er &lt;br /&gt;
verstanden hatte, wie das Salz einzusetzen war. Es dauerte ein halbes Götterjahr, aber endlich konnte Saajid seinem Volk erklären, wie man Salz abbaute und wozu man es gebrauchen &lt;br /&gt;
konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapitel Fünf - Das Schicksal Alathairs ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Alatar]] streunte in der Welt umher.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Überall schienen die Menschen wieder Frieden gefunden zu haben. Zwar gab es noch immer &lt;br /&gt;
hier und da Streitigkeiten, aber nichts, was man dem Anderen nicht verzeihen konnte. [[Alatar]]s Werk schien durch den Tod [[Getares]]&#039; zerstört worden zu sein. Wut stieg in dem Panther &lt;br /&gt;
auf und in seinem Zorn verfluchte er ganz Alathair.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Eluive]] hatte sich nach Nilzadan zurückgezogen, um zu trauern, wie der Peiniger [[Getares]]&#039; &lt;br /&gt;
vermutete. Ihm war es nur Recht. So hatte er Zeit, größerer Pläne zu schmieden und dieses &lt;br /&gt;
Mal würden sie von niemandem durchkreuzt werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Alatar]] hatte [[Getares]]&#039; Macht in sich aufgenommen und er begann zu spüren, wie mächtig er &lt;br /&gt;
werden könnte, wenn er genug Zeit hätte. Er tauchte in das Wasser Alathairs ein und sein &lt;br /&gt;
gegenstandsloser Körper versank ohne eine einzige Welle.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unten, in den Tiefen des Meeres, wo es nicht mehr weit bis zum Mittelpunkt der Welt war, &lt;br /&gt;
bereitete [[Alatar]] seinen Plan vor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Eluive]] weilte in Nilzadan, doch war sie keineswegs untätig. Sie spürte, dass [[Alatar]] sich von &lt;br /&gt;
diesem Ort fernhalten würde und damit war eines klar – wenn sie ein neues Kind in die Welt &lt;br /&gt;
setzen würde, wäre es an diesem Ort am sichersten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So gebar sie ihr drittes Kind [[Temora]] (Befreier), eine Tochter. [[Temora]]s Gestalt glich einem &lt;br /&gt;
Menschen, wenngleich auch sie geschlechtslos war und nur ihre Züge weiblich anmuteten.&lt;br /&gt;
Nun war die Zeit gekommen. Im Geschlecht der Götter war es üblich, nur zwei Kinder zu &lt;br /&gt;
gebären. [[Eluive]] merkte, warum dies so war. Sie spürte, dass sie an Macht verloren hatte. Daher war es wichtig, dass [[Temora]] erst einmal ihre Macht entdeckte, bevor sie [[Alatar]] gegen-&lt;br /&gt;
überstehen würde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eluive suchte nach [[Alatar]], denn je eher sie ihren Sohn finden würde, desto länger könnte sie &lt;br /&gt;
versuchen, ihn von [[Temora]] abzulenken und ihn wieder auf den richtigen Weg zu bringen. &lt;br /&gt;
Vielleicht war noch eine Tür in seinem Herzen nicht durch Neid und Hass verschlossen.&lt;br /&gt;
[[Eluive]] durchstreifte Wälder und Wiesen; Berge und Täler. Wo sie auch hinkam, hatten die &lt;br /&gt;
Menschen ihn entweder vergessen oder lange Zeit nicht mehr gesehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Göttin begann zu zweifeln. Hatte [[Alatar]] während ihrer Suche nun doch Nilzadan mit seiner bösartigen Anwesenheit entweiht und [[Temora]] womöglich schon getötet? Schnell eilte sie &lt;br /&gt;
zurück und fand ihre Tochter unversehrt vor. Gleißendes Licht trat aus [[Temora]]s Augen und &lt;br /&gt;
ruhig sprach sie zu [[Eluive]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Er ist auf dem Meeresgrund, Mutter. Er bereitet das Ende vor.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Eluive]] glaubte ihr. Selten wurde von sogenannten Sehern gesprochen im Geschlecht der Götter. Aber es gab sie und [[Temora]] war eine von ihnen. Sie hatte die Gabe, Gedanken zu lesen &lt;br /&gt;
und in die Zukunft zu sehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eilig suchte [[Eluive]] das Meer und tauchte tief in das Gewässer, bis sie [[Alatar]] entdeckte, der &lt;br /&gt;
mit seinen Tatzenhänden auf den Meeresgrund einschlug und sich ein gewaltiger Riss zwischen ihnen auftat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Eluive]] tauchte um [[Alatar]] herum und in den Spalt hinein, bis dieser den Mittelpunkt Alathairs &lt;br /&gt;
erreicht hatte und die Welt zu zerreißen drohte. In diesem Moment gab [[Eluive]] ihren Körper &lt;br /&gt;
auf und hielt mit all ihrer Energie ihre Schöpfung zusammen. Ein gewaltiges Beben folgte &lt;br /&gt;
und der Riss wurde von Erde und Schlamm zugeschüttet. [[Eluive]]s Körper wurde in seiner &lt;br /&gt;
Mitte begraben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Alatar]] verfluchte seine Mutter und auch Horteras verfluchte er, als sein Plan vereitelt wurde. &lt;br /&gt;
Als er das Festland wieder erreichte, rief er sein Klagen zu den Gestirnen hinauf.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapitel Sechs - Die Seherin ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch [[Temora]] fühlte das Erdbeben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie wurde von tiefster Trauer und Wut ergriffen, als sie den Verlust ihrer Mutter verspürte. &lt;br /&gt;
[[Eluive]] war zwar nicht tot, doch konnte sie den Mittelpunkt Alathairs nicht verlassen, ohne &lt;br /&gt;
dass dies den Untergang der Welt bedeuten würde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es war die erste Erfahrung, die [[Temora]] in ihrem jungen Dasein erleben musste. Sie schwor &lt;br /&gt;
sich, dass sie alles tun würde, um den Willen ihrer Mutter zu erfüllen. Aber die Seherin war &lt;br /&gt;
schwach und ihre Fähigkeiten würden noch nicht für einen Kampf gegen [[Alatar]] ausreichen, &lt;br /&gt;
der irgendwo auf Alathair wütete.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nilzadan war zwar ein sicherer Ort, aber würde er so lange sicher bleiben, bis [[Temora]] gelernt &lt;br /&gt;
hatte, ihre Kräfte einzusetzen? Hatte [[Alatar]] eventuell schon geahnt, dass sie hier war? Ihre &lt;br /&gt;
Macht konnte es ihr nicht sagen. Sie wusste es nicht. Sie würde Hilfe brauchen, denn alleine &lt;br /&gt;
würde sie gegen ihren Bruder nicht bestehen können.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da kam ihr ein rettender Gedanke.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Temora]] hatte ein anderes Götterwesen in der Sphäre Alathairs gespürt. Horteras. Bittend &lt;br /&gt;
versuchte sie, Kontakt mit ihm aufzunehmen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Horteras, ich bitte dich. Hilf mir! Diese Welt braucht deinen Schutz und deine Macht!&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
e du, [[Temora]], bin auch ich ein Seher&amp;quot;&#039;&#039;, antwortete Horteras sodann. &#039;&#039;&amp;quot;Ich warnte deine &lt;br /&gt;
Mutter vor der Erschaffung dieser Welt. Ich prophezeite ihr, was kommen würde und was sie &lt;br /&gt;
opfern müsste. Doch ihre eigene Musik betörte sie so sehr, dass ich sie nicht überzeugen &lt;br /&gt;
konnte. Nun sieh sie dir an! Gefangen in ihrer eigenen Schöpfung! Verbannt, das Erdenreich &lt;br /&gt;
von unten zu sehen!&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Was siehst du, wenn du in die Zukunft siehst?&amp;quot;&#039;&#039;, fragte [[Temora]] erstaunt. &#039;&#039;&amp;quot;Welche Hoffnung &lt;br /&gt;
hat Alathair?&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Horteras schwieg. Er wusste, was gesehen würde, wenn er nichts tat. Für seine Enthaltung &lt;br /&gt;
war es schon zu spät, war es doch, der das Festland geteilt hatte, um den Angurer Sicherheit &lt;br /&gt;
zu verschaffen. Horteras haderte mich sich selbst. Die Entscheidung fiel ihm sehr schwer.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Entsende sie!&amp;quot;&#039;&#039;, flehte [[Temora]] ihn an. &#039;&#039;&amp;quot;Schicke [[Phanodain]] und [[Cirmias]]!&amp;quot;&#039;&#039; Sie hatte schon &lt;br /&gt;
längst gesehen, um welche Entscheidung Horteras&#039; Gedanken kreisten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und so entsandte Horteras seine beiden Söhne [[Phanodain]] und [[Cirmias]]. [[Phanodain]]s Gestalt &lt;br /&gt;
glich einem Fuchs und sein Verstand war weise, sein Handeln klug. [[Cirmias]] dagegen ähnelte &lt;br /&gt;
einem Bären, der aber menschliche Hände hatte, die geschickt und stark waren.&lt;br /&gt;
So gelangten die Söhne Horteras&#039; zu [[Temora]], um sich mit ihr zu beraten. Die Tochter [[Eluive]]s &lt;br /&gt;
schilderte die Lage Alathairs. Ein Pakt des Lichts war geschlossen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapitel Sieben - Der Pakt des Lichtes ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Cirmias]] hatte den Auftrag, Nilzadan zu versiegeln. [[Alatar]] sollte diese Stätte nicht entweihen &lt;br /&gt;
können. Doch [[Cirmias]] hatte nicht vor, Nilzadan sich selbst zu überlassen. Er erschuf deshalb &lt;br /&gt;
Wesen, welche den Berg bewachen sollten. Klein waren sie, damit sie sich durch die Tunnel &lt;br /&gt;
des Berges schlagen konnten. Stark und geschickt waren sie, damit sie sich den Berg als Lebensraum zu eigen machen konnten. [[Cirmias]] erschuf zehn Dutzend dieser Wesen und nannte sie Khaz-Aduir (Wächter des Berges; [[Zwerge]]).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dann versiegelte er den Berg und suchte die Städte der Menschen auf, um ihnen das Verständnis der Handwerkskunst zu geben. Auch die Nachfolger Angurs und die Bewohner des &lt;br /&gt;
Wüstenreiches segnete er mit dem Wissen des Handwerks. Die Menschen schrieben alles &lt;br /&gt;
nieder, wie die großen Bibliotheken heute noch bezeugen können.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Phanodain]] erschuf Geschöpfe, die den Menschen ähnlich waren. Sie hatten zwar nicht deren &lt;br /&gt;
Stärke, doch ihre Gewandtheit ist nach wie vor unübertroffen. [[Phanodain]] erschuf sie im Einklang mit der Melodie der Gestirne und vererbte den Geschöpfen seine Weisheit. Er war zufrieden mit seinem Werk und gab ihnen die Aufgabe, das Gleichgewicht der [[Magie]] Alathairs &lt;br /&gt;
zu wahren. Er nannte seine Geschöpfe die Edhil (Bewahrer des Wissens; [[Elfen]]) und hauchte &lt;br /&gt;
ihnen den Gesang des ewigen Lebens ein. Kein Edhil sollte sterben, bevor er selbst dazu bereit war, zu einem Teil der Melodie zu werden, aus der er erschaffen wurde; so er nicht gewaltsam dem Klang der Weltenmusik entrissen wurde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dann begab auch [[Phanodain]] sich nach vollendetem Werk – ebenso wie [[Cirmias]] – zu den &lt;br /&gt;
Völkern der Menschen, um ihnen ein wenig Wissen mit auf den Weg geben zu können.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Alatar]] war auf das Treiben der Söhne Horteras&#039; aufmerksam geworden. Er hatte die Erschaffung der Edhil ungesehen beobachten können. Da kam ihm ein neuer Gedanke. Doch sein &lt;br /&gt;
Plan musste erst reifen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er wartete bis sieben der von [[Phanodain]] geschaffenen Wesen alleine waren. In der Form &lt;br /&gt;
eines Panthers suchte [[Alatar]] sie auf. Die Edhil waren ohne Kleidung und erkundeten die Umgebung. [[Alatar]] folgte ihnen auf leisen Pfoten, überholte sie dann geschwind und stolzierte &lt;br /&gt;
vor ihnen her.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Edhil erfreuten sich über den Anblick des Panthers, dessen Fell so herrlich in allen Farben schimmerte; irgendwie aber immer dunkel und mysteriös erschien. Sie folgten ihm eine &lt;br /&gt;
Weile und ignorierten die harmonischen Klänge der Gestirne, die sie warnen wollten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tief in den Wald führte [[Alatar]] die Gruppe bis zu einer Lichtung. Dort verschwand er auf &lt;br /&gt;
einmal spurlos und ließ die Edhil allein. Nur sein Flüstern konnten die Sieben hören, doch &lt;br /&gt;
verstanden sie es nicht. Wie konnte man diese Sprache sprechen? Wer war dieser rätselhafte &lt;br /&gt;
Panther? All diese Fragen hätte die Melodie der Gestirne beantworten können, doch die Edhil standen noch immer unter dem Bann [[Alatar]]s und blieben taub.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ihr Drang nach Wissen war so stark ihn ihnen, dass sie sich mit ihrer eigenen Neugier fesselten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Panther, lehre uns deine Sprache!&amp;quot;&#039;&#039;, rief einer der Gruppe.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es kam keine Antwort und wieder rief der Edhil: &#039;&#039;&amp;quot;Lehre uns deine Sprache, Panther!&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Sieben sahen sich im Wald um. Die Ruhe war ungewöhnlich. Alle Tiere hatten den Wald &lt;br /&gt;
verlassen, als sie die Anwesenheit des Panthers spürten. Nur die Bäume sprachen in tiefen &lt;br /&gt;
knarrenden Geräuschen miteinander.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Panther, bitte erhöre uns! Lehre uns deine Sprache!&amp;quot;&#039;&#039; Bald wurde aus dem Rufen ein Flehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nun kam [[Alatar]] auf die Lichtung zurück. Er hob den Kopf und antwortete ihnen: &#039;&#039;&amp;quot;Lernt &lt;br /&gt;
meine Sprache und tut, was ich euch gebiete!&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zuerst waren die Edhil skeptisch und berieten sich untereinander.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Lehre uns deine Weisheiten, Panther&amp;quot;&#039;&#039;, kam schließlich die Antwort, &#039;&#039;&amp;quot;und wir geloben, dir &lt;br /&gt;
zu dienen.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Bäume um die Lichtung herum beklagten sich mit langem und lautem Knarren. Ein &lt;br /&gt;
Wind fegte über den Wald hinweg. Plötzlich froren die sieben Edhil am ganzen Leib. Sie beschlossen, ein Feuer zu machen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Alatar]] freute sich daran, denn die Geschöpfe waren ein großes Geschenk für seine Sache. So &lt;br /&gt;
lehrte er sie eine neue Sprache, die sie für die Harmonien der Gestirne taub machte. Immer &lt;br /&gt;
wieder hörten sie nur die Stimme [[Alatar]]s, deren giftige Melodie ihre Herzen und ihren Verstand verkümmern ließ. Schließlich waren die Sieben blind für Gerechtigkeit und Rechtschaffenheit. Sie beteten [[Alatar]] an, ihnen eine Aufgabe zu geben. Doch der Panther versteckte sie &lt;br /&gt;
im Wald und versprach, dass ihre Zeit kommen würde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So kehrte auf Alathair ein wenig Ruhe ein. Die Menschen wandten sich an die Weisen, wenn &lt;br /&gt;
sie Probleme hatten. Selbst bei Rechtsprechungen war das Wort eines Edhil immer sehr geschätzt. Es war eine Zeit, in der die Welt aufblühte. Und so wurden auch die sieben vermissten Verführten nach einiger Zeit vergessen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapitel Acht - Die [[Magie]]r von Tirell ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhe war eingekehrt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Oberflächlich betrachtet erweckte es tatsächlich diesen Anschein. Die Menschen entwickelten &lt;br /&gt;
sich. Sie schrieben Erfahrungen auf, bereisten die Welt, errichteten prachtvolle Bauten und &lt;br /&gt;
sammelten Wissen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es entstanden zwei Gemeinschaften, die sich der [[Magie]] widmeten. Die einen bevorzugten, &lt;br /&gt;
das Wissen zu sammeln und dieses nur an ausgewählte und verantwortungsvolle Menschen &lt;br /&gt;
weiterzugeben. Diese wurden die [[Magie]]r von Tirell genannt. Die anderen waren nur daran &lt;br /&gt;
interessiert, wie sie den größten Nutzen aus der [[Magie]] schaffen könnten. Es stellte sich heraus, dass Drohungen mit [[Magie]] in der Hinsicht durchaus wirkungsvoll waren. Die Zauberkundigen dahinter gaben sich selbst den Namen [[Arkorither]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beide Gemeinschaften wussten von der Gewalt, die in der [[Magie]] steckte, doch der Orden der &lt;br /&gt;
[[Arkorither]] gierte geradezu nach der Macht, die sich ihnen offenbarte. Kein Experiment ließen sie aus, um die Effektivität ihrer Zauber zu erhöhen. So verschwanden hier und da vereinzelt Nutztiere von Bauern – oder gar selten kleine Kinder. Schnell wuchs der Respekt, den &lt;br /&gt;
die Menschen den [[Arkorither]] zollten. Sie fürchteten sich gar vor ihnen und wollten nichts mit &lt;br /&gt;
dem Orden zu tun haben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Korow, der Anführer der [[Arkorither]] und einer der bösartigsten Menschen seiner Zeit, erkannte diese Angst. Doch auch ihm war es nicht bewusst, dass er eigentlich unter der Gnade &lt;br /&gt;
[[Alatar]]s stand, die ihn so mächtig werden ließ.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Lasst uns die Bauern unterjochen!&amp;quot;&#039;&#039;, sprach Korow zu seinen [[Arkorither]]n. &#039;&#039;&amp;quot;Wer uns nicht &lt;br /&gt;
dienen will, wird sterben oder kampfunfähig gemacht! Bei Morgengrauen brechen wir auf.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Die [[Arkorither]] hatten eine grausame Tradition. Sie schnitten sich am Abend vor einem &lt;br /&gt;
Kampf in die Hand und bestrichen ihre Waffen mit ihrem eigenen Blut. Oft hatten sie damit &lt;br /&gt;
schon vor der Schlacht eine ungeheure Angst bei ihren Gegnern ausgelöst. Die Schnittwunden heilten sie mittels ihrer [[Magie]], wenn sie schliefen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Klang von aufeinandertreffendem Stahl und Entladungen von Energie, die durch die Luft &lt;br /&gt;
zuckten, waren an diesem Tag die Morgenmelodie für das Dorf Tonia. Viele unterwarfen sich &lt;br /&gt;
der erschreckenden Gewalt der [[Arkorither]]. Wer zu fliehen versuchte, musste mit seinem Blut &lt;br /&gt;
oder gar seinem Leben bezahlen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die schreckliche Nachricht um das Dorf verbreitete sich schnell. Die Botschaft schürte Angst, &lt;br /&gt;
die sich Korow zunutze machen wollte. Ein ängstlicher Hund bellt. Hunde, die bellen, beißen &lt;br /&gt;
nicht. So wollte er wieder zuschlagen, um sich das nächste Dorf zu eigen zu machen – je &lt;br /&gt;
schneller, desto besser.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aber die Menschen in den umliegenden Dörfern reagierten. Die Schwerter, Speere und &lt;br /&gt;
Schilder, die ihre Behausungen beschützen sollten, mehrten sich. Außerdem entsandte man &lt;br /&gt;
Boten zum Orden von Tirell. Wenn sie die [[Arkorither]] stoppen wollten, dann würden sie das &lt;br /&gt;
nur gemeinsam schaffen. Man erwartete den nächsten Angriff am nächsten Morgen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als es Mitternacht schlug, fand ein Pferd seinen Weg in Tonias Nachbardorf [[Varuna]]. Das &lt;br /&gt;
Ross zog einen verkohlten Sattel hinter sich her, an dem der Unterleib eines Spähers zu erkennen war. Es wurde Alarm geschlagen und ein weiterer Reiter nach Tirell entsandt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Lasst sie nur kommen!&amp;quot;&#039;&#039; Die Bewohner [[Varuna]]s bereiteten sich auf den Kampf vor. &#039;&#039;&amp;quot;Wir &lt;br /&gt;
werden unsere Vettern aus Tonia rächen!&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So versuchten sich die Menschen aus [[Varuna]] Mut zuzusprechen. Sie stellten Schützen auf, &lt;br /&gt;
schickten Frauen und Kinder auf den Weg zum Fischerdorf Bajard im Süden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die [[Arkorither]] bewegten sich wie ein Schatten in der Nacht. Die Bogenschützen von [[Varuna]] &lt;br /&gt;
fanden zuerst kein Ziel, doch endlich waren auch die [[Magie]]r aus Tirell eingetroffen. Ein Feuerball am Himmel erhellte die Nacht. Das flackernde Licht enttarnte die anrückenden [[Arkorither]] und sie wurden mit Pfeilen beschossen. Und schon fielen die ersten beiden der schwarz&lt;br /&gt;
gekleideten Zauberkundigen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gleichzeitig jagte ein gewaltiger Energieball einen der Schützenstände hoch. Durch die Explosion fing das geschichtete Stroh Feuer. Für den Schützen, den die Salve frontal erwischt &lt;br /&gt;
hatte, war jede Hilfe zu spät.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wild rufend stürzten sich die Krieger [[Varuna]]s auf die [[Arkorither]], während die Schützen eine &lt;br /&gt;
zweite und letzte Salve auf die Schwarzmagier feuerten. Die [[Magie]]r von Tirell unterstützten &lt;br /&gt;
die Krieger. Die Schlacht war nun in vollem Gange. Bis zum Morgengrauen kämpften sie gegeneinander. Das Feld füllte sich mit den Körpern der gefallenen [[Arkorither]] und ihren Widersachern, bis die Männer aus [[Varuna]] die überhand gewannen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Cherom, ein stämmiger Mann, der die Krieger [[Varuna]]s in den Kampf geführt hatte, versenkte schließlich sein Schwert in die Schulter von Korow. Dieser schrie auf und konzentrierte &lt;br /&gt;
seine letzte Kraft auf den Varunesen. Die Energie umschlang den Krieger und ließ seine Haut &lt;br /&gt;
in weißen Flammen aufglühen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als die anderen [[Arkorither]] erkannten, dass ihr mächtiger Führer zu Boden sank, überkam sie &lt;br /&gt;
die Furcht. Die meisten der Kriegsmagier flüchteten in ihrer Angst. Diejenigen, die stur weiterkämpften, wurden von den Kämpfern [[Varuna]]s geschlagen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachdem die [[Arkorither]] überwältigt waren, traten die Soldaten [[Varuna]]s und die [[Magie]]r aus &lt;br /&gt;
Tirell zum Gegenangriff an. Als sie bei der Festung des Ordens ankamen, hatten sich die [[Arkorither]] dort verschanzt. Die Tirellmagier schickten Flammen bis in die höchsten Zinnen der &lt;br /&gt;
Burg, sodass sie nach und nach in sich zusammenfiel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie fanden vier leblose Körper der Kriegsmagier. Es gingen Gerüchte umher, dass einer entkommen wäre. Dennoch war die Bedrohung beseitigt. Der Orden der [[Arkorither]] wurde nie &lt;br /&gt;
wieder errichtet und der Überlebende existierte nur in einem Mythos weiter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
em Kampf nannten die [[Magie]]r von Tirell den Sitz ihres eigenen Ordens Halle der &lt;br /&gt;
Macht. Sie legten strengen Wert darauf, nur Auserwählte zu einem [[Magie]]r auszubilden. Mit &lt;br /&gt;
dem Sieg über die [[Arkorither]] blieb den Menschen das Echo einer einzigen Frage: Würde die &lt;br /&gt;
Zeit der Kriege niemals aufhören?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapitel Neun - Die Sieben. Der Eine. Und das Bündnis. ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Alatar]] saß stolz auf einem Bergkamm.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er sah auf die Sieben herab, die sich in ihrer neu erlernten Sprache unterhielten. Sein Werk &lt;br /&gt;
war vollendet. Die Letharen (Vergifter) waren geschaffen. Ihr verkümmertes Herz war bereit &lt;br /&gt;
für den Auftrag, den [[Alatar]] für sie hatte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Wo bist du, schwarzer Panther?&amp;quot;&#039;&#039;, riefen sie nach [[Alatar]]. &#039;&#039;&amp;quot;Wo bist du, Gebieter der Sieben?&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Ich bin hier&amp;quot;&#039;&#039;, erschallte die Antwort.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Gib uns eine Aufgabe, schwarzer Panther! Wir wollen dienen!&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Ihr müsst euch vermehren&amp;quot;&#039;&#039;, sprach [[Alatar]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Wie sollen wir das machen? Wir sind alle Männer!&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Geht und sucht Menschenfrauen, die euch gefallen. Schleppt sie hier her. Sie sollen eure &lt;br /&gt;
Kinder gebären. Verführt sie, aber nutzt nicht die Sprache, die ich euch lehrte!&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie verließen die Letharen die Lichtung und entführten sieben Frauen der Menschen, &lt;br /&gt;
schwängerten sie uns sicherten damit den Fortbestand ihres Volkes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Zeit kam, in der sich einer der Vergifter, Rhad&#039;il, krank fühlte. Er verstand die Sprache &lt;br /&gt;
der Letharen nur noch stückweise und konnte sie selbst nicht mehr richtig sprechen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Phanodain]], der Herr der Edhil, suchte nach den vermissten Sieben. Es war Rhad&#039;il, dessen &lt;br /&gt;
Geist er zuerst gefunden hatte. [[Phanodain]] gab ihm erneut die Möglichkeit, [[Eluive]]s Lied zu &lt;br /&gt;
hören, sodass er sich besinnen konnte und wieder ein Edhil wurde. Aber [[Alatar]] hatte stets ein &lt;br /&gt;
Auge auf die Sieben und es entging ihm nicht, was [[Phanodain]] vorhatte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Rhad&#039;il&amp;quot;&#039;&#039;, sprach der Panther, &#039;&#039;&amp;quot;höre nicht auf ihn. Er vergiftet deinen Verstand mit Musik. &lt;br /&gt;
Merkst du nicht, wie er versucht, dein Hirn zu erweichen?&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rhad&#039;il nickte [[Alatar]] zu. Der Angstschweiß stand auf seiner Stirn, denn [[Eluive]]s Lied war bis &lt;br /&gt;
zu seinem Herzen durchgedrungen und hatte ihm gezeigt, dass er dem falschen Weg folgte. &lt;br /&gt;
Der schwarze Panther schlich um ihn herum und starrte ihn Furcht einflößend an, bis er &lt;br /&gt;
plötzlich abdrehte und in der Dunkelheit verschwand.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die anderen sechs Letharen redeten zwar mit Rhad&#039;il, doch dieser verstand kein einziges &lt;br /&gt;
Wort mehr. Sein Herz weitete sich und [[Phanodain]]s Lebenshauch kam zurück zu ihm. Rhad&#039;il &lt;br /&gt;
aber sagte nichts aus Furcht, wie die anderen darauf reagieren würden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
An einem anderen Ort plagte sich der letzte [[Arkorither]] durch den Dschungel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er kämpfte sich vorwärts und fürchtete, nach wie vor verfolgt zu werden. Die Angst trieb ihn &lt;br /&gt;
und er stolperte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;[[Alatar]], hilf mir!&amp;quot;&#039;&#039;, rief er in den Himmel. &#039;&#039;&amp;quot;Nimm mich zu dir! Ich will dir dienen, wenn du &lt;br /&gt;
mein Leben rettest!&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und [[Alatar]] hörte auch diesen Ruf. Er ließ eine Feuerbrunst um den letzten [[Arkorither]] entstehen und schmetterte ein Loch in den Boden, das so tief in die Erde ragte, wie der Berg Nilzadan in den Himmel schoss. An der tiefsten Stelle der Erde offenbarte sich [[Alatar]] dem letzten Kriegsmagier.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
s gibst du mir, damit ich dich verschone?&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Ich bin einer der [[Arkorither]]&amp;quot;&#039;&#039;, ertönte die Antwort. &#039;&#039;&amp;quot;Ich fürchte, ich bin der Einzige, der &lt;br /&gt;
entkommen ist. Ich biete dir meine Dienste an! Ich erfülle dir einen Gefallen!&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Alatar]] lachte und die Erde bebte stark. Lava stieg aus dem Boden langsam an. &#039;&#039;&amp;quot;Einen Gefallen? Das klingt interessant, doch reicht es mir nicht. Gib mir dein Leben und ich werde dir &lt;br /&gt;
einen Schüler schenken, dem du deine Weisheiten lehren kannst.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der [[Arkorither]] zögerte. Zwar war er kein guter Mensch, aber [[Alatar]] sein Leben zu übergeben, &lt;br /&gt;
war ihm auch nicht geheuer. Andererseits hätte [[Alatar]] ihn einfach zerquetschen können oder &lt;br /&gt;
in der ansteigenden Lava verbrennen lassen. Als die heiße zähe Flüssigkeit fast die Füße des &lt;br /&gt;
[[Arkorither]]s erreicht hatten, fällt dieser seine Entscheidung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Ich willige ein! Mein Leben gehört von nun an dir! Ich will tun, was du gebietest, wenn du &lt;br /&gt;
mich rettest.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Alatar]] schnappte mit seinem Maul nach dem [[Arkorither]] und sprang mit ihm zusammen aus &lt;br /&gt;
dem Erdloch heraus. Er brachte den [[Magie]]r zu seinen Letharen.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Sucht einen Menschenjungen&amp;quot;&#039;&#039;, wies er sie an, &#039;&#039;&amp;quot;nehmt ihm das Bewusstsein und bringt ihn &lt;br /&gt;
hierher.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Letharen folgten ihrer Weisung sofort. Sie brachten ihm einen Jungen, der Gabriel genannt wurde. Als [[Alatar]] mit dem Menschen in der vergifteten Sprache redete, wurde der &lt;br /&gt;
Geist des Jungen ausgelöscht. [[Alatar]] drehte sich zu Rhad&#039;il um.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Du, komm her!&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rhad&#039;il stockte. Hatte [[Alatar]] sein Geheimnis herausgefunden? Mit einem Hieb von [[Alatar]]s &lt;br /&gt;
rechter Pranke fiel er neben Gabriel auf den Boden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Haltet ihn fest!&amp;quot;&#039;&#039;, befahl der Panther die anderen Letharen. Er legte dann eine Tatze auf den &lt;br /&gt;
Mund Gabriels, die andere auf den Mund Rhad&#039;ils, der sich vergebens wehrte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Du hast versagt, Rhad&#039;il&amp;quot;&#039;&#039;, sprach der Panther.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Leuchten verschwand aus den Augen des ehemaligen Letharen und der Lebenshauch &lt;br /&gt;
[[Phanodain]]s ging auf den jungen Gabriel über. Der letzte [[Arkorither]], der die Zeremonie beobachtete, musste sich übergeben, denn Rhad&#039;ils Körper glich plötzlich einer vertrockneten &lt;br /&gt;
Weintraube, als [[Alatar]] seine Tatzen von den beiden Männern nahm.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Dies soll dein Schüler sein&amp;quot;&#039;&#039;, sprach der Panther und verließ mit diesen Worten das Geschehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Letharen betrachteten den [[Arkorither]] genauer und redeten über ihn in ihrer vergifteten &lt;br /&gt;
Sprache. Je länger sie sich unterhielten, desto aggressiver wurde der [[Arkorither]]. Plötzlich &lt;br /&gt;
griff er die Gruppe an. Blaues Feuer hüllte ihn ein und die Letharen wichen von ihm zurück.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Hört auf zu sprechen!&amp;quot;&#039;&#039;, schrie der [[Arkorither]] und der Feuerball in seinen Händen wuchs zu &lt;br /&gt;
einer beachtlichen Größe heran.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gelächter erschallte und wie aus dem Nichts stand der Panther wieder zwischen ihnen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Sehr gut. Sehr gut.&amp;quot;&#039;&#039; Er wandte sich an die Letharen. &#039;&#039;&amp;quot;Sprecht mit den Menschen nur in &lt;br /&gt;
dieser Sprache, wenn ihr sie vergiften wollt. Achtet aber darauf, mit wem ihr sprecht ... Nun &lt;br /&gt;
[[Arkorither]]. Deine Macht kann mir von Nützen sein. Du wirst zuerst den Jüngling unterrichten und dann deine sechs Peiniger.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit einem Nicken beugte sich der [[Arkorither]] und bot den Letharen seine Dienste an. Diese &lt;br /&gt;
waren von seiner Macht ergriffen und willigten ein. Von da an verhielten sie sich dem [[Arkorither]] gegenüber unterwürfig, da sie die Macht der [[Magie]] erlernen wollten. Der Pakt war geschlossen, aus dem die Bruderschaft der Klaue erwuchs.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapitel Zehn - Die Flut ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahre später.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie an jedem Morgen ging die Sonne auf. Ihr seltsames Rot ergoss sich über die Landschaften Alathairs. Nichts davon erschien außergewöhnlich, bis dieser rote Farbton über den Tag &lt;br /&gt;
hinweg an einer bestimmten Stelle verweilte. Die farbigen Strahlen kamen aber nicht mehr &lt;br /&gt;
aus dem Himmel, sondern von unten aus dem Erdenreich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieser Ort, an dem der [[Arkorither]] einst den Pakt mit [[Alatar]] einging, war nie erloschen. Die &lt;br /&gt;
Lava waberte umher und nur zwei schmale Wege, die sich kreuzten, führten durch das heiße &lt;br /&gt;
Gestein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Zentrum stand der [[Arkorither]]. Um ihn herum versammelten sich die Letharen. Außerdem war der Mann anwesend, den man einst Gabriel genannt hatte. Er stand abseits der Zeremonie und beobachtete das Wirken der anderen. Die Letharen hatten ihre Hände erhoben &lt;br /&gt;
und man konnte meinen, dass diese grün leuchten würden. Ihre Handinnenflächen deuteten &lt;br /&gt;
in Richtung des [[Arkorither]]s. Um sie herum schlich der Panther.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jeder von ihnen murmelte die gleichen Worte. Worte, die [[Alatar]] sie gelehrt hatte. Sie wiederholten das Ritual Tag für Tag und Nacht für Nacht. Schließlich ritzte sich der [[Arkorither]] &lt;br /&gt;
einen Schnitt in seine Hand und ließ das Blut in alle vier Lavabecken tropfen. Es zischte und &lt;br /&gt;
sofort verdampfte das Blut, als es in Berührung mit der zähflüssigen Masse kam.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es stieg ein Qualm auf, der die Umrisse einer hässlichen Fratze illustrierte. Die Silhouette &lt;br /&gt;
stürzte sich plötzlich auf den [[Arkorither]] und nahm in völlig ein, bis der Kampfmagier leblos &lt;br /&gt;
zu Boden sank. Immer wieder zog der Rauch durch den Körper und es schien so, als würde &lt;br /&gt;
die Fratze sich daran satt fressen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Letharen verstummten und schauten verunsichert zu. Sie wussten nicht, was genau sie &lt;br /&gt;
beschworen hatten. Gabriel blickte seinen nunmehr toten Lehrer mit gefühlskalten Augen an. &lt;br /&gt;
Der Körper des [[Arkorither]]s zuckte noch zweimal auf und erneut wurde er von dem Qualm &lt;br /&gt;
durchdrungen. Die Fratze verschwand dann im Erdenreich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Plötzlich blutete der tote [[Arkorither]] aus jeder Pore. Ein Krachen begleitete diese Erscheinung &lt;br /&gt;
und die Knochen traten aus der Haut hervor, bis sie brachen und wieder zu Boden sanken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus der Masse des Toten erhob sich die Fratze und bedeckte sich mit einem Blutfilm. Größer, &lt;br /&gt;
als je zuvor, baute sie sich über den Letharen auf und schaute auf sie herab. Das Blut tropfte &lt;br /&gt;
in die Lavabecken und mit jedem Kontakt stieg neuer Qualm auf, der die Fratze nur noch &lt;br /&gt;
größer und mächtiger werden ließ.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;[[Kra&#039;thor]] (Tod)&amp;quot;&#039;&#039;, sprach [[Alatar]], der sich vor das Wesen stellte. &#039;&#039;&amp;quot;Dies soll dein Name sein, &lt;br /&gt;
Dämon!&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Fratze nickte mit einem boshaften Grinsen in den Gesichtszügen, blieb jedoch stumm.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Geh hin zu den Menschen&amp;quot;&#039;&#039;, sagte der Panther, &#039;&#039;&amp;quot;saug ihnen ihre Kraft aus. Friss dich satt an &lt;br /&gt;
ihnen und komm zu mir zurück, sodass ich dir neue Befehle erteilen kann!&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kra’thor zögerte nicht und machte sich auf den Weg.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Alatar]] wandte sich den Letharen zu, die über die Jahre hinweg immer zahlreicher wurden. &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Für euch habe ich eine andere Aufgabe. Zerstört, was [[Eluive]] liebt. Bäume, Felder; Menschen und Tiere. Tötet alles, was euch begegnet.&amp;quot;&#039;&#039; Er deutete auf den Wald, der ihren Ritualort umschloss. &#039;&#039;&amp;quot;Fangt hier an!&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Schar der Letharen rief zur Schlacht. Sie rüsteten sich mit Fackeln, die sie an der Lava &lt;br /&gt;
entzündeten. Dann trugen sie das dunkle Feuer in die Schöpfung [[Eluive]]s.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit spürten die Edhil, dass etwas Grausames nach neuer Nahrung suchte. [[Eluive]]s &lt;br /&gt;
Lied sprach davon, dass es der Tod selbst warm der auferweckt wurde, um die Sterblichen &lt;br /&gt;
schon vor ihrer Zeit zu sich zu holen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Edhil berieten sich und die Entscheidung war schnell gefällt. Sie würden den Menschen &lt;br /&gt;
helfen. Zwar war ihre Aufgabe das Bewahren von Wissen, doch ohne die Menschen würde es &lt;br /&gt;
kaum noch jemanden geben, der dieses Wissen nutzen könnte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So bereiteten sich die Edhil auf einen Kampf vor, den sie mit den Menschen zusammen bestreiten würden. Sie sandten Boten zu den Siedlungen und Städten aus und warnten die Geschöpfe [[Eluive]]s.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Süden stieg Rauch auf und die Wälder brannten. Der Ruf des ältesten Edhil hallte über &lt;br /&gt;
die Berge hinweg und wenig später fanden sich einige Einhörner am Fuß der blauen Berge. &lt;br /&gt;
Auch die Tiere waren bereit, mit den Edhil in den Krieg zu ziehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Qualm, der aus den Wäldern aufstieg, ließ manche Edhil unruhig werden. Das Lied [[Eluive]]s klang plötzlich ungewohnt und traurig. So trennte sich die [[Elfen]]schar und ein Teil von &lt;br /&gt;
ihnen ritt dem Feuer entgegen, in dem die Letharen schon auf sie warteten. Die Edhil stiegen &lt;br /&gt;
von ihren Einhörnern ab und ließen sie am Waldrand stehen. Dann betraten sie den Wald zu &lt;br /&gt;
Fuß ...&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kra&#039;thor]] war zuerst nach Menek&#039;Ur gegangen. Er durchstreifte die Insel der Toten und wurde &lt;br /&gt;
von den [[Menekaner]]n nur als Schatten wahrgenommen, der sich über ihr Land zog. Doch als &lt;br /&gt;
sich plötzlich die Toten aus ihren Gräbern erhoben, erschraken die Wüstenbewohner und &lt;br /&gt;
flohen in ihre Stadt. Auch der Palast wurde evakuiert und die Stadt als letzte Bastion gegen &lt;br /&gt;
die Toten verteidigt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf Fuachtero, der kalten Insel des Norden, streifte [[Kra&#039;thor]] den Berg, wo die drei Begründer &lt;br /&gt;
der Angurer und weitere Angehörige des Volkes bestattet wurden. Auch sie standen in ihrer &lt;br /&gt;
Verwesung wieder auf und suchten die Lebenden heim.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die größte Auferweckung der Verstorbenen fand jedoch in den Städten [[Varuna]] und [[Rahal]]&lt;br /&gt;
statt. Hunderte stiegen aus den Gräbern auf und sammelten sich vor den Stadttoren. Die Ansammlung von längst verstorbenen Freunden, Bekannten und Geliebten trieb den Menschen &lt;br /&gt;
die Tränen in die Augen. Ihre Moral war gebrochen. Niemand wagte es, einen Pfeil auf die &lt;br /&gt;
Toten zu schießen, kannten sie doch die meisten von ihnen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zuletzt bäumte sich [[Kra&#039;thor]]s große Fratze vor der Stadt [[Varuna]] auf und schickte seine leblosen Diener in Richtung der Stadtmauer. Nur eine kleine Schar der Toten verblieb an Ort und &lt;br /&gt;
Stelle. Sie trugen die Gewänder der [[Arkorither]] ... Und die Menschen aus [[Varuna]] erschraken. Sie waren doch tot ... teilweise verbrannt. Wie konnten sie nun ... Plötzlich pochte es an dem &lt;br /&gt;
Stadttor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Feuer!&amp;quot;&#039;&#039;, rief der Kommandant der Garde und Pfeile rasselten auf die wandelnden Toten &lt;br /&gt;
herunter. Die Geschosse schlugen in die Körper ein oder flogen zwischen den Knochen der &lt;br /&gt;
Skelette hindurch.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nichts passierte. Die Toten schlugen noch immer gegen das Stadttor, doch das Eisen blieb &lt;br /&gt;
standhaft und gab nicht nach.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schließlich näherte sich [[Kra&#039;thor]] selbst der Stadt und ließ das Tor wie ein Streichholz zerbarsten. Der Weg für die Toten war frei. Die leblosen [[Arkorither]] schickten ihre Blitze auf die &lt;br /&gt;
Stadtmauer los, deren Energie viele der Schützen von den Zinnen fegte. Der Kampf war nun &lt;br /&gt;
vollends entfacht und [[Kra&#039;thor]] labte sich an den Schmerzen, welche die Menschen ertragen &lt;br /&gt;
mussten. Jeder Gefallene stand nach einigen Momenten einfach wieder auf und zog gegen &lt;br /&gt;
die Menschen in den Kampf, die eben noch ihre Gefährten waren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Graf von [[Varuna]], ein Nachfahre von Cherom, der den [[Arkorither]]führer Korow bezwungen hatte, ließ die Fanfaren blasen. Er versuchte damit, die Moral seiner Leute zu stärken. &lt;br /&gt;
Insgeheim hoffte er aber auch, dass die Klänge einen Hilferuf bis zu den blauen Bergen tragen würden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verbittert kämpften Menschen auf der ganzen Welt gegen ihre Widersacher – ihre eigenen &lt;br /&gt;
toten Brüder, Schwestern und Freunde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Teil der Edhil, der sich in die Wälder aufgemacht hatte, traf auf die Letharen, welche &lt;br /&gt;
Feuer zwischen den Bäumen legten. Sie waren zahlenmäßig ebenbürtig und standen sich in &lt;br /&gt;
zwei Reihen gegenüber. Hinter den Letharen wütete ein Wall aus Rauch und Flammen.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Haltet ein, Fremde!&amp;quot;&#039;&#039;, sprach der vorderste der Edhil. &#039;&#039;&amp;quot;Ich werde ...&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Sprecher verstummte. Ein Speer hatte ihn seitlich in Höhe des Brustkorbes durchbohrt. &lt;br /&gt;
Die anderen [[Elfen]] hoben ihre Schilder und Bögen, um den Letharen Einhalt zu gebieten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unerwartet und schnell rannten Kreaturen durch die Feuerwand. Ihre Körper waren unförmig und stämmig, der Teint ihrer Haut braun und sie erinnerten ein wenig an die Kreuzung &lt;br /&gt;
von Wildschweinen und Menschen. Mit lautem Gebrüll rannten sie zwischen den Bäumen &lt;br /&gt;
hindurch. Während die einen Kurs auf die Menschenstädte machten, von denen die Töne der &lt;br /&gt;
Fanfaren zu hören waren. Eine Gruppe der Ungeheuer ließ aber auch die Edhil nicht außer &lt;br /&gt;
Acht und stürzten sich auf sie wie wild gewordene Eber. Aber die [[Elfen]] setzten sich zur Wehr.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapitel Elf - Apokalypse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Orks rannten, ohne sich von irgendetwas aufhalten zu lassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf einen zerstörerischen Gedanken beschränkt, waren sie der sichere Untergang der Menschen. Das gerade erst errichtete Königreich stand kurz vor seinem Ende. Die Stadt Manor &lt;br /&gt;
war der erste Stein, über den die dunkle Brandung der Orks schwemmte. Nichts als Ruinen, &lt;br /&gt;
Asche und Blut hinterließ der scheinbar unendliche Strom aus konzentriertem Hass.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit Jubelschreien, die wie grunzende Schweine klangen, feierten die Orks die erste Stadt, die &lt;br /&gt;
sie in ihre ›Kontrolle‹ gebracht hatten. Doch plötzlich übertöne sie ein seltsames Geräusch.Ein gewaltiger Wind wehte um die Orks herum. Wie eine Windhose schloss er sie ein und &lt;br /&gt;
verdeckte für einen außenstehenden Beobachter die Sicht auf das Heer. Die Orks quiekten &lt;br /&gt;
laut und ängstlich. Was genau an diesem Ort geschah, ist bis heute nicht bekannt, aber die &lt;br /&gt;
Windhose zerstreute die Kreaturen in alle Teile des Landes. Sie fanden nie zu ihrer einstigen &lt;br /&gt;
Stärke zurück.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Edhil in den Wäldern hielten stand und konnten die anderen Orks in die Flucht schlagen. &lt;br /&gt;
Als die Ungeheuer besiegt waren, zogen sich auch die Letharen zurück, jedoch nicht, ohne &lt;br /&gt;
ihre Fackeln in die Bäume zu werfen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Edhil sicherten den Wald. Sie schlugen brennende Äste ab. [[Magie]]r beschworen einen &lt;br /&gt;
Eisregen, der die Flammen löschen sollte und Bogenschützen eilten zu den nächsten Seen, &lt;br /&gt;
um Löschwasser zu schöpfen. Sie bargen die gefallenen [[Elfen]] und warfen die Körper ihrer &lt;br /&gt;
Gegner in die heiße Glut, die im Wald zurückgeblieben war. Die Schöpfung [[Eluive]]s war gerettet, auch wenn der Wald viel erleiden musste. Das größte Übel aber konnte abgewendet werden. Die Edhil schlugen ihr Lager im Wald auf, um ihn schützen zu können, sollten die Letharen jemals zurückkehren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Varuna]] wurde in der Zwischenzeit noch immer von den Untoten gestürmt. Auch hatte sich &lt;br /&gt;
eine Schar in Richtung des Fischerdorfs Bajard im Süden aufgemacht. Die leblosen [[Arkorither]] sendeten Geister durch die Wände der Häuser. Es dauerte nicht lange und es gab in &lt;br /&gt;
[[Varuna]] und [[Rahal]] keinen Mann und keine Frau mehr, die am Leben waren. Die Toten &lt;br /&gt;
herrschten langsam aber sich über das Menschenreich auf der Insel Gerimor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Edhil auf ihren Einhörnern trafen zu spät ein. [[Kra&#039;thor]] schaute auf sie mit einer Macht &lt;br /&gt;
herab, die einer Gottheit ebenbürtig war. Er deutete mit einem Fingerzeig auf die [[Elfen]] und &lt;br /&gt;
wies damit einige Geister an, sich die Seelen der Edhil zu holen. Doch die Zauber der Geschöpfe [[Phanodain]]s hielten die Untoten zurück.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kra&#039;thor]] wurde nervös. Er entsandte die wandelnden Toten der Schlacht zu den Edhil, doch &lt;br /&gt;
die [[Elfen]] blieben furchtlos und schlugen die Willenslosen zu Boden. Einer der Edhil ritt auf &lt;br /&gt;
die Fratze zu.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Gib auf, Dämon&amp;quot;&#039;&#039;, sprach der Elf. &#039;&#039;&amp;quot;Deine Macht hat hier ein Ende. Nimm die Leben mit dir, &lt;br /&gt;
die du den Menschen genommen hast, und begib dich zur Ruhe, auf dass man dich nie wieder wecken soll.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Worte verhallten auf dem Schlachtfeld. Die Toten wanken leicht hin und her, als wären &lt;br /&gt;
sie Marionetten, die an einem einzigen Faden hingen und von [[Kra&#039;thor]]s Willen gesteuert &lt;br /&gt;
wurden. Der Seelenfresser blieb stumm, bis sich ein gleißendes Licht zwischen ihm und den &lt;br /&gt;
Edhil auftat. Nun schrie [[Kra&#039;thor]] auf. Seine Dämonenfratze verschwand im Boden und das &lt;br /&gt;
Blut, das seinen Körper umhüllte, blieb auf dem Gras liegen. Es versteinerte augenblicklich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das helle Licht formte sich zu einer Gestalt, während auch die Toten und Geister zu fliehen &lt;br /&gt;
versuchten. Die Edhil stiegen von ihren Einhörnern und verbeugten sich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es war [[Temora]] selbst, die dort stand.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie auch ihr, bin ich zu spät gekommen, um den Stadtbewohnern zu helfen&amp;quot;&#039;&#039;, sprach sie mit &lt;br /&gt;
dröhnender Stimme. &#039;&#039;&amp;quot;In meinem Namen ... Sucht die Überlebenden und schützt sie mit Eurem...&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf einmal erschien der schwarze Panther. Er stürzte sich auf die Reihe der [[Elfen]] und &lt;br /&gt;
zerquetschte ein Drittel von ihnen. Als er mit der Pranke ausholte, hielt [[Temora]] dagegen. Für &lt;br /&gt;
einen offenen Kampf war sie nicht stark genug. Sie hatte einen Angriff von [[Alatar]] selbst nicht &lt;br /&gt;
vorhergesehen. Nun war es zu spät.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Kampf der Götter war gewaltig. Die Pranken des Panthers trafen auf die bloßen Hände &lt;br /&gt;
von [[Temora]]. Jedes Mal, wenn sie getroffen wurde, spien Blitze aus ihrer Haut, die sich in &lt;br /&gt;
[[Alatar]]s Körper brannten. Dort, wo der Kampf sie hinführte, hinterließen die beide eine &lt;br /&gt;
Schneise der Verwüstung. Bäume knickten um, Felsen wurden verschoben und selbst das &lt;br /&gt;
Wasser wich beiseite.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nicht lange kämpften sie und den beiden Gottheiten wurde mehr und mehr deutlich, dass &lt;br /&gt;
[[Alatar]] seiner Schwester überlegen war. Das gleißende Licht [[Temora]]s wurde schwächer und &lt;br /&gt;
schließlich lag die Göttin erschöpft am Boden. [[Alatar]] bäumte sich über ihr auf.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Weißt du, wie lange ich auf diesen Augenblick gewartet habe?&amp;quot;&#039;&#039;, fragte der Panther. &#039;&#039;&amp;quot;Ganz &lt;br /&gt;
Alathair wird sich meinem Willen beugen. Und [[Eluive]], gefangen im steinernen Herzen dieser &lt;br /&gt;
Welt, wird nichts gegen den Untergang ihrer Schöpfung tun können.&amp;quot;&#039;&#039; Er fing an zu lachen. &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Kannst du dir die Qualen vorstellen, die sie erleiden muss, wenn sie daran denkt, wem all &lt;br /&gt;
ihre Geschöpfe nun dienen werden?&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gelmir Ancalime, einer der Edhil, fasste ein Herz. Er rannte los, um [[Temora]] zu Hilfe zu &lt;br /&gt;
kommen. Zwar konnte er selbst sicher nicht viel gegen den Hasseigner ausrichten, doch sein &lt;br /&gt;
Mut trug ihn immer schneller zu [[Temora]]. Gelmir Ancalime verdeckte sein Schwert, als er bei &lt;br /&gt;
ihnen ankam. Als [[Alatar]] auf ihn aufmerksam wurde, fegte er den Elf mit seiner Pranke weg, &lt;br /&gt;
als er in Reichweite war, und schleuderte ihn in die Reihe der übrigen Edhil, die dort gebannt &lt;br /&gt;
der Dinge harrten. Durch den gewaltigen Aufprall starb nicht Gelmir, auch einige andere &lt;br /&gt;
[[Elfen]] wurden in den Tod gerissen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sein Schwert konnte Gelmir aber noch in Richtung [[Temora]] schleudern, bevor er von [[Alatar]] &lt;br /&gt;
getroffen wurde. Die Göttin war aufmerksam genug, um die Waffe zu fangen. Es war zwar &lt;br /&gt;
nicht groß, verglichen mit der Hand [[Temora]]s. Aber es reichte aus, um [[Alatar]] mit einem Stich &lt;br /&gt;
arg zu verletzen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Panther schrie auf. Sein Zorn erstarb in ohnmächtiger Schwäche, die der Schmerz in ihm &lt;br /&gt;
auslöste. Die Klinge des Schwertes glühte auf, als [[Temora]] sie aus der Wunde herauszog.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Alatar]] zog sich zurück. Er war zu stark verletzt, um weiterkämpfen zu können. Er war unendlich zornig über seine erneute Niederlage. Das Jaulen des Panthers ward noch bis tief in die &lt;br /&gt;
Nacht hinein gehört.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gelmir Ancalime war tot. Er hatte zwei weitere Edhil mit sich gerissen, als er in der [[Elfen]]reihe aufgeschlagen war. [[Temora]] aber hatte dank der Hilfe des [[Elfen]] gesiegt. Das Schwert glühte noch immer und es würde noch so lange glühen, bis alles Klagen über diesen Krieg verstummt war.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;[[Kra&#039;thor]]!&amp;quot;&#039;&#039;, rief die Göttin.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Fratze kroch langsam aus dem Erdboden hervor. Ängstlich versuchte sie, an [[Temora]] vorbeizublicken und sie nicht direkt anzusehen. Das machte ihre Gesichtsausdrücke nur noch &lt;br /&gt;
hässlicher.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seelenfresser&amp;quot;&#039;&#039;, sprach [[Temora]]. &#039;&#039;&amp;quot;Der, der dich rief, ist besiegt. Von nun an wirst du tun, was &lt;br /&gt;
ich dir gebiete!&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein markerschütternder Schrei erfüllte das Schlachtfeld. Doch als [[Temora]] das Schwert hob, &lt;br /&gt;
erstarb der Ruf klanglos.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Was gebietest du?&amp;quot;&#039;&#039;, fragte der Seelenfresser mit geisterhafter Stimme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Von nun an bist du der Seelenhüter. Doch hole sie nicht vor ihrer Zeit. Solltest du dagegen &lt;br /&gt;
verstoßen, wird es keine Alternative zu deinem eigenen Tod geben. Entsage deinem Beschwörer und gelobe mir deine Treue. Oder gehe hinab zu [[Eluive]] und verbrenne in ewigem &lt;br /&gt;
Feuer.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein erneuter gequälter Schrei bestätigte [[Temora]]s Forderungen und die Fratze löste langsam &lt;br /&gt;
ihre Gestalt und nahm die Form eines großen Raben an. Der Vogel erhob sich in die Lüfte &lt;br /&gt;
und war seither nicht mehr gesehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Edhil brachten ihre Toten zur Ruhe und beweinten ihr Schicksal. Anschließend ritten sie &lt;br /&gt;
durch das Land und suchten die Menschen zusammen, die immer noch klagend umherirrten &lt;br /&gt;
und vor den lebenden Toten flüchteten. Die [[Elfen]] brachten sie zurück in die Städte, wo ein &lt;br /&gt;
gewisser Schutz gewährleistet war. Zwar wandelten die Toten noch immer umher, doch hatten sie kein Ziel mehr, auf das sie sich konzentrieren konnten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Wiederaufbau begann und der Schrecken wurde in ein Denkmal gebannt, welches den &lt;br /&gt;
Bund zwischen den [[Elfen]] und den Menschen beschrieb.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Eluive]] verweilte noch immer im Herzen Alathair, damit die Welt nicht auseinanderbrechen &lt;br /&gt;
konnte. Sie segnete die Edhil, die ihre Wälder beschützt hatten und an ihrer Genesung halfen. Fortan erhörten die Bäume und Pflanzen der Wälder die Bitten dieser Edhil – ein Zusammenspiel, das die [[Elfen]] nicht mehr los ließ. Sie waren gebannt von dem Einklang, der &lt;br /&gt;
sich ihnen nun offenbarte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Letharen aber verfluchte [[Eluive]]. Nie wieder würden die vergifteten Geschöpfe auch nur &lt;br /&gt;
einen Ton ihres Liedes hören dürfen. Die Göttin brandmarkte die Letharen mit der Farbe der &lt;br /&gt;
Nacht, auf dass man sie schnell erkennen und sich vor ihnen in acht nehmen würde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch auf den Inseln Menek&#039;Ur und Fuachtero waren die Verluste der [[Menekaner]] und Angurer groß. Die Toten hatten einen hohen Tribut gefordert, den es nun auszugleichen galt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Jahre des Wiederaufbaus begannen. Generationen gingen und neue kamen. Und je stiller &lt;br /&gt;
die Jahre ins Land zogen, desto mehr geriet [[Alatar]] in Vergessenheit.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hatte der Panther diese Welt verlassen? Oder hatte [[Temora]]s Bruder einfach aufgegeben und &lt;br /&gt;
beobachtete resigniert das Treiben seiner Orks und Letharen? Was wurde aus Gabriel, der &lt;br /&gt;
vom letzten [[Arkorither]] unterrichtet wurde? Was würde der nächste Streich der vergifteten &lt;br /&gt;
Letharen sein?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Zeit würde es zeigen ...&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Staff-inari</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.alathair.de/index.php?title=Sch%C3%B6pfungsgeschichte&amp;diff=10584</id>
		<title>Schöpfungsgeschichte</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.alathair.de/index.php?title=Sch%C3%B6pfungsgeschichte&amp;diff=10584"/>
		<updated>2020-08-05T17:55:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Staff-inari: /* Kapitel Drei - Paia und die Saat */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Im welchem Ursprung beginnt die Geschichte der Welt Alathair? Die Schöpfungsgeschichte beschreibt die Erschaffung der Welt durch [[Eluive]], die Entstehung der Rassen und Völker und erklärt den Grund für den beständigen Kampf zwischen den beiden Gottheiten [[Alatar]] und [[Temora]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Schöpfungsgeschichte ist eine rollenspielerische Geschichte und wurde in eben jenem Stil geschrieben. Sie besitzt keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder &amp;quot;absolute&amp;quot; Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer die Geschichte nicht direkt im Wiki lesen möchte, kann sie sich gerne auch hier als [http://www.alathair.de/files/Alathair%20Vorgeschichte.pdf &#039;&#039;&#039;PDF Datei&#039;&#039;&#039;] ziehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapitel Eins - Der Gesang der Götter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort, wo sich Dunkelheit und Stille zusammengefunden hatten, weilte [[Eluive]] und lauschte dem Nichts. Wie die Noten eines Liedes reichten sich ihre Gedanken die Hände und formten eine Melodie, die sich wie ein Sonnenstrahl einen Weg durch die Finsternis bahnte und das leere Schweigen mit Leben erfüllte. [[Eluive]] sang zu dieser Melodie und die harmonischen Klänge verneigten sich zu Gestein.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Es hat also begonnen&amp;quot;&#039;&#039;, dachte Horteras, als er den Gesang seiner Schwester in der Ferne hörte. Er hatte sie gewarnt – und doch war die Melodie so schön, dass sie seine zweifelhaften Gedanken bannten und er in Frieden den Klängen lauschen konnte.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und [[Eluive]] sang weiter, denn sie erwartete zwei Kinder. Sie wusste, dass der Klang ihrer Stimme dazu gemacht war, neue Welten zu formen. So wollte sie eine Welt schaffen, auf der ihre beiden Kinder leben und aufwachsen könnten. Das Gestein nahm Form als, als ihr Gesang weiter durch ihn durchdrang. Wie ein Wurm fraß er sich durch das harte Material; übrig blieben Berge, Höhlen und Täler. Als [[Eluive]] der Melodie gebot, sich niederzulegen, gehorchte sie. Flüsse und Sehen entstanden, deren Plätschern noch heute daran erinnert, wie der schöpferische Gesang klang.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Eluive]] betrachtete das Werk ihrer Musik und sie war zufrieden. Ihre Kreativität war jedoch lange nicht ausgeschöpft. Gestirne hatten sich aus den Klängen gebildet, die weit zu hören gewesen waren. Ihnen gebot [[Eluive]], Instrumente zu spielen. In der göttlichen Harmonie mit dem Wasser und den Instrumenten der Gestirne wurde das Land fruchtbar und [[Eluive]] gebot den Pflanzen, in die Höhe zu wachsen. Gräser, Sträucher, und Kräuter wuchsen so heran. Sie war angetan von der Vielfalt der Pflanzen und erschuf größere Pflanzen, die alle anderen überragten. [[Eluive]] schenkte ihnen sogar ein eigenes Lied, das Lied des Waldes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Entzückt von ihrer Schöpfung betrachtete [[Eluive]] die neue Welt. Doch etwas fehlte in der harmonischen Landschaft. Leben. Es fehlte Leben, welches Veränderung bringen sollte. So schuf [[Eluive]] die Tiere in ihrer Vielfalt und ein jedes auf seine eigene Art und Weise fähig, mit dem Leben und seiner Umwelt unbefangen umgehen konnte. So schien die Welt im ersten Moment perfekt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch [[Eluive]] wollte mehr. So wagte sie den Schritt, vor dem sie ihr Bruder Horteras eindringlich gewarnt hatte. [[Eluive]] nahm ein Stück Erde und etwas ihrer lieblichen Melodie und formte daraus ein weiteres Geschöpf. Sie gab ihm den Namen ›Mensch‹. Es war ein Mensch wie Du und ich; nur von seiner Schönheit her war er perfekt. Aber der Mensch war einsam.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Eluive]] spürte sein Verlangen. Zwar hatte er ein Heim, das einem Paradies glich, dennoch sehnte er sich nach einem Gleichgesinnten, mit dem er reden, singen und sich freuen konnte. So gab [[Eluive]] dem Bedürfnis ihres Geschöpfes nach und erschuf seinem Abbild nach einige Männer und Frauen. Außerdem verlieh sie ihnen die Kraft, sich selbst fortzupflanzen. Horteras trat an seine Schwester heran. Ihm stand die Bewunderung ins Gesicht geschrieben, als er die Welt betrachtete, die [[Eluive]] geschaffen hatte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;[[Eluive]]&amp;quot;&#039;&#039;, sprach der dann zu ihr. &#039;&#039;&amp;quot;Du solltest sie nicht namenslos lassen.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Recht hast du, Bruder&amp;quot;&#039;&#039;, antwortete die Göttin. &#039;&#039;&amp;quot;Ich nenne die Welt so, wie die Melodie beschaffen ist. Harmonie ... ›Harmonie‹.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Ala&#039;thair&amp;quot;&#039;&#039;, sagte Horteras, als er den Planeten mit Frohsinn besah. &#039;&#039;&amp;quot;Freie Harmonie.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;So sei es&amp;quot;&#039;&#039;, sagte [[Eluive]] und fortan war Alathair der Name dieser Schöpfung; eine Welt, die &lt;br /&gt;
[[Eluive]] für ihre Kinder geschaffen hatte. Und bald war es so weit und sie würde gebären.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Alathair würde bereit sein müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapitel Zwei - Nilzadan ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es waren friedliche Zeiten, als die Menschen Alathair bevölkerten. In ihrer Kreativität zeigten sie, dass sie wahrlich Geschöpfe [[Eluive]]s waren. Sie erfanden simple Werkzeuge, um sich die Arbeit zu erleichtern. Sie pflanzten wunderschöne Gärten an, in denen die Pflanzen blühten und gediehen. Und sie dankten [[Eluive]] in ihren Gebeten für ihre Existenz. Alles war gut, wie es war.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Menschen sollten aber nicht mehr [[Eluive]] selbst huldigen, sondern ihrer Kinder, die die Schutzpatrone und Fürsorger von Alathair sein sollten. [[Eluive]] macht sich zu einem Berg auf, den die Menschen Nilzadan (Geburt) oder auch Götterberg tauften. Es war nicht der einzige Ort, dem sie einen Namen gaben. Die Menschen benannten ganze Länder mit den schönsten Namen. [[Eluive]] fand Gefallen daran, dass ihre Geschöpfe aus ihrer Sprache eine Kunst entwickelten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Eluive]] verweilte in den Höhlen Nilzadans für ein Jahr der Götter. Und dort gebar sie ihr erstes Kind. Sein Name war [[Getares]] (der Erste). [[Getares]] hatte ein menschliches Gesicht; seine &lt;br /&gt;
Gestalt glich aber der eines großen Vogels. Obwohl das Geschöpf wie alle Gottheiten ohne &lt;br /&gt;
Geschlecht war, erschien es den Menschen eher männlich denn weiblich. Standhaft war sein &lt;br /&gt;
Gefieder, das in jeder Farbe glänzte. Je nachdem von welcher Seite aus man [[Getares]] betrachtete, erschien es so, als würde das Farbspektrum wechseln. Die Gestalt [[Getares]] war für die &lt;br /&gt;
Menschen dennoch nicht greifbar, da er nicht aus Fleisch und Blut bestand.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Getares]] wusste noch nicht sonderlich viel von seinen göttlichen Mächten, lernte sie aber mit der Zeit kennen. So schaffte er es, durch den Raum zu wandeln, sich für das Auge einfacher Geschöpfe unsichtbar zu machen. [[Eluive]] schenkte ihm außerdem Verstand und trug ihm die Verantwortung über die Menschen auf. Ihr Sohn nahm den Auftrag entgegen und erkundete Alathair. Die Melodien der Gestirne verrieten ihm dabei alles, was er über die Menschen wissen sollte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Eluive]] begab sich währenddessen ein zweites Mal nach Nilzadan. Sie gebar ihren zweiten Sohn [[Alatar]] (Freier Gedanke). [[Alatar]] hatte den Körper einer Raubkatze. Ihr Fell schimmerte und wechselte jede Sekunde die Farbe.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Alatar]] erhielt von seiner Mutter einen Auftrag. Er sollte für das Wohlbefinden der Tierund Pflanzenwelt sorgen. So erhielt auch [[Alatar]] den nötigen Verstand, um seine Mission erfüllen zu können. Er dankte seiner Mutter und begann mit der Erforschung Alathairs, um seiner Aufgabe gerecht zu werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beide Kinder [[Eluive]]s waren zunächst sehr damit beschäftigt, ihre eigenen göttlichen Kräfte kennenzulernen. Es lag ihnen sehr am Herzen, sich um ihre Schützlinge so fürsorglich kümmern zu können wie nur möglich. [[Eluive]] verweilt derweil in der Sphäre um Alathair und gab ihren Kindern Zeit, ihre Fähigkeiten zu schulen und für die Bewältigung ihrer Aufgaben zu &lt;br /&gt;
wachsen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapitel Drei - Paia und die Saat ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach wenigen Götterjahren merkte [[Alatar]], dass seine Kräfte von seiner Aufgabe niemals &lt;br /&gt;
vollkommen ausgeschöpft werden würden. Außerdem sah er, wie die Menschen [[Getares]] anbeteten und ihm dafür dankten, was er für sie tat. [[Alatar]] aber blieb frei von dieser Gunst, als &lt;br /&gt;
wäre es der Tier- und Pflanzenwelt egal, was er für sie tat.&lt;br /&gt;
Fortan kümmerte er sich deshalb nicht mehr um sie, sondern begann damit, sich in die Angelegenheiten der Menschen einzumischen. Doch seine guten Taten dankten sie nicht ihm, &lt;br /&gt;
sondern weiterhin seinem Bruder [[Getares]]; wussten sie doch nicht, dass es [[Alatar]]s Handeln &lt;br /&gt;
war.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Viele Tiere spürten, dass [[Alatar]] ihnen keine Aufmerksamkeit mehr widmete. Sie wurden zornig. In ihrem Hunger überfielen sie Siedlungen und griffen die Menschen an. Doch [[Alatar]] &lt;br /&gt;
zeigte dafür kein Interesse mehr. Er besuchte seine Mutter und bat darum, ebenfalls den &lt;br /&gt;
Menschen dienen zu dürfen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Aber warum kommst du nicht deiner eigenen Aufgabe nach?&amp;quot;&#039;&#039;, fragte [[Eluive]]. &#039;&#039;&amp;quot;Warum lässt &lt;br /&gt;
du die Tiere zornig werden?&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Alatar]] wandte sich sodann ab von seiner Mutter. Sein Fell verlor das farbige Schimmern und &lt;br /&gt;
wurde von Tag zu Tag immer dunkler; bis dass es nur noch schwarz glänzte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In seinem Zorn raubte [[Alatar]] Jungfrauen aus [[Varuna]], einer der größten Siedlungen der Menschen. Er stahl ihnen den Verstand, entstellte ihre Gesichter und misshandelte ihre Körper &lt;br /&gt;
so, dass sie wie Vögel aussahen. [[Alatar]]s anfänglicher Neid war zu Hass herangewachsen; so &lt;br /&gt;
hatte er den Frauen unbewusst die Gestalt seines Bruders [[Getares]] gegeben. Als [[Alatar]] dies &lt;br /&gt;
bewusst wurde, tötete er ein Drittel der Kreaturen. Die anderen ließ er entfliehen, damit sie &lt;br /&gt;
bei den Menschen Angst und Schrecken verbreiten konnten. Die Wesen sind seither als die &lt;br /&gt;
Schicksalstränen [[Varuna]]s bekannt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Alatar]] wurde mit der Zeit immer zorniger und stellte einen Plan auf, um die Menschen für &lt;br /&gt;
sich zu gewinnen. Sie sollten ihm folgen, nicht seinem Bruder.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So begab sich [[Alatar]] zu der Siedlung Fetrali und suchte sich eine junge Frau, um sie zu &lt;br /&gt;
schwängern. Ihr Name war Paia und ihre Schönheit war einzigartig auf Alathair. Ihr Haar &lt;br /&gt;
glänzte schwarz und ihre Haut war von der Sonne selbst gezeichnet. Paia schlief, als [[Alatar]] &lt;br /&gt;
sich an ihr verging und die Saat des Hasses in ihre Gebärmutter pflanzte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Götterjahr dauerte die Schwangerschaft Paias. Die anderen Bewohner Fetralis machten &lt;br /&gt;
sich große Sorgen um die junge Frau, denn sie hatte keinen Mann und es war unüblich, dass &lt;br /&gt;
eine unverheiratete Frau ein Kind erwartete – vor allem über einen so langen Zeitraum. So &lt;br /&gt;
erklärten einige Menschen aus der Siedlung, man sollte sie verbrennen, weil etwas Böses von ihr ausging. Andere aber bestanden darauf, dass man [[Getares]] rief, um ihren Patron um Rat &lt;br /&gt;
zu fragen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und schließlich riefen sie [[Getares]], den Freund der Menschen, um Hilfe. Als er in Fetrali erschien, betrachtete er Paia und erkannte sofort die Ursache des Problems. Tränen rollten das &lt;br /&gt;
menschenähnliche Gesicht herab, als er um die Tat [[Alatar]]s weinte. Er wusste, dass Paia die &lt;br /&gt;
Saat seines Bruders so tief in ihr trug, dass es nicht möglich war, sie zu entfernen, ohne die &lt;br /&gt;
Frau dabei zu töten. [[Getares]] aber brachte es nicht über sein Herz, Paias Leben zu beenden, &lt;br /&gt;
denn ihre Schönheit war der einer Göttin gleich. So weinte er und die Tränen ließen den Boden gefrieren. [[Getares]] entschied sich zu warten, bis Paia die Saat ausgetragen hätte. In dieser &lt;br /&gt;
Zeit kümmerte sich [[Getares]] besonders um die Siedlung Fetrali. Aber auch andere Menschen &lt;br /&gt;
brauchten seine Hilfe, denn die Schicksalstränen [[Varuna]]s fielen oft über Bauern und Reisende her und zerrissen ihre Körper wie wilde Tiere.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Zeit Paias war gekommen und sie gebar das Kind [[Alatar]]s. Die Schmerzen, die sie dabei &lt;br /&gt;
hatte, waren so groß, dass sie von ihnen aufgefressen wurde und Paia sterben ließen. Die &lt;br /&gt;
Menschen Fetralis riefen nach [[Getares]]. Ihre verzweifelte Trauer wandelte sich in Zorn und &lt;br /&gt;
sie töteten das Kind [[Alatar]]s.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und so hatte [[Alatar]] den Hass in die Welt gebracht. Er ließ die Menschen taub werden für die &lt;br /&gt;
Melodien, die die Gestirne spielten. Aus Liebe wurde Misstrauen. Die Menschen hatten &lt;br /&gt;
Angst, dass [[Alatar]] unter ihnen war, denn sie kannten seine Gestalt nicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Getares]] nahm Paias Körper mit zum Nilzadan und beweinte die Tote dort für eine lange Zeit. &lt;br /&gt;
Er bat [[Eluive]], sich an seinem Bruder rächen zu dürfen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Du willst eines meiner Kinder töten&amp;quot;&#039;&#039;, fragte sie ihn, &#039;&#039;&amp;quot;so, wie er eines deiner Kinder tötete?&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Getares]] erkannte seinen Fehler und bat seine Mutter um Verzeihung. Er blieb ein Götterjahr &lt;br /&gt;
in Nilzadan und wachte über den Leib Paias.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Alatar]] aber blieb in dieser Zeit nicht untätig. Er hatte es geschafft, die von Zorn und Hass &lt;br /&gt;
erblindeten Menschen für sich zu gewinnen, indem er ihnen Lügen über [[Getares]] und [[Eluive]] &lt;br /&gt;
erzählte. Er schürte ihren Hass immer weiter. Die Menschen, die er in seinen Bann ziehen &lt;br /&gt;
konnte, wollten schließlich gegen [[Getares]] in den Krieg ziehen und ihn von dieser Welt verbannen oder sogar töten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapitel Vier - Der Bruderkrieg ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Menschen fürchteten sich, denn niemand konnte wissen, welche Teufeleien [[Alatar]] und &lt;br /&gt;
seine Anhänger als Nächstes im Schilde führen würden. Er hatte schon viele Menschen in &lt;br /&gt;
den Tod gerissen und die Angst fraß sich in ihren Verstand. Einige entschieden sich daher, &lt;br /&gt;
[[Alatar]] anzubeten, um dem Tod zu entrinnen. Doch ebenso viele wandten sich an [[Getares]] und &lt;br /&gt;
baten um Schutz.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Riss fuhr durch die Menschheit. Dörfer bekriegten sich untereinander und selbst innerhalb dieser Gemeinden war man sich nicht immer einig, welcher der Götterbrüder der Patron &lt;br /&gt;
des Dorfes werden sollte. Diese Zeitperiode trägt heute noch den Titel Bruderkrieg. Nicht &lt;br /&gt;
nur [[Alatar]] und [[Getares]] bekämpften einander, auch ihre Anhänger schreiben Geschichten in der Sprache der Gewalt. Selbst innerhalb von Familien erntete [[Alatar]] seine bösartigen Früchte des Hasses.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unter Feuer und Asche war dies eine Zeit des Elends und der Not. Doch aus diesem Leid sollte neue Hoffnung geschöpft werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Angurer&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus den Trümmern eines Dorfes im Norden, welches den Namen Bal&#039;thar trug und im Bruderkrieg durch [[Alatar]] vollkommen zerstört wurde, erhoben sich drei Männer; Angur, Irias&lt;br /&gt;
und Björn. Sie waren mittleren Alters und den Verhältnissen des Nordens entsprechend kräftig und zäh gebaut.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus den Überresten Angurs machten sie ein Lagerfeuer und beredetet, was sie tun sollten. &lt;br /&gt;
Ihre Frauen und Verwandten waren verbrannt oder wurden von den Dienern [[Alatar]]s verschleppt. Hass keimte in ihren Herzen. Sie hassten [[Alatar]], weil er ihre Angehörigen umgebracht hatte. Sie hassten aber auch [[Getares]], weil er seinen Bruder nicht aufgehalten hatte.&lt;br /&gt;
Angur und Irias waren zwar nur Bauern und Björn ein Hirte, aber wer mit einem Hirtenstab &lt;br /&gt;
umgehen konnte, der würde das sicherlich auch mit einer Axt oder einer Hellebarde schaffen. &lt;br /&gt;
In der Vergangenheit hatte man ihnen einmal alles genommen; in der Zukunft würden sie &lt;br /&gt;
vorbereitet sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Angur nahm sich eine Axt, Irias einen Bogen und Björn ein Breitschwert. Sie wirkten von &lt;br /&gt;
Weitem wie eine Räuberbande, doch wenn man sich ihnen näherte, konnte man den Schmerz &lt;br /&gt;
in ihren Gesichtern lesen, der sie zu dem gemacht hatte, was sie nun waren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Langsam und ohne Ziel trotteten sie vor sich hin. Ihr Weg führte sie nordwärts bis in das &lt;br /&gt;
nächste Dorf, welches dicht an der Vegetationsgrenze lag. Sie fanden Unterkunft in einem &lt;br /&gt;
verlassenen Haus und ein Lagerfeuer half ihnen, die Nacht zu überstehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Dorfbewohner waren von den Ereignissen des zerstörten Bal&#039;thar erschüttert, als sie von &lt;br /&gt;
dessen Schicksal erfuhren. Sie baten die Männer, bei ihnen zu bleiben und Teil ihrer Gemeinschaft zu werden. Die Anwesenheit der drei und die Kunde über das Ende von Bal&#039;thars sorgten dafür, dass sich die Streitereien in dem Dorf kurzzeitig legten. Hass und Neid waren vorerst vertrieben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es dauerte aber nicht lange – Angur, Irias und Björn hatten sich erst eingelebt –, da keimte &lt;br /&gt;
erneut Misstrauen unter den Bewohnern auf. Der Hass hatte zurückgefunden und zerstörte &lt;br /&gt;
die jüngst gewonnene Einigkeit des Dorfes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Angur forderte die Menschen auf, einzuhalten und sich an Bal&#039;thar zu erinnern, doch nur &lt;br /&gt;
wenige schenkten ihm Gehör. Ein stämmiger Mann namens Ulf stellte sich Angur entgegen &lt;br /&gt;
und beschimpfte ihn als Anhänger [[Getares]]&#039;. Angur aber hegte noch immer seinen Hass gegen &lt;br /&gt;
beide der Götterbrüder. Wut stieg in ihm auf, als er die Anschuldigung hörte, doch er zähmte &lt;br /&gt;
sie.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Weder [[Alatar]], noch [[Getares]], nenne ich meine Herren&amp;quot;&#039;&#039;, antwortete er Ulf mit friedfertiger &lt;br /&gt;
Stimme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
sahen die Menschen nun zu ihm auf. Bisher hatten sie nie daran gedacht, keinen der &lt;br /&gt;
Götter zu verehren. Diese Sichtweise erweiterte ihren Horizont.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ulf aber wurde zorniger und zorniger. [[Alatar]]s Hass hatte sich schon zu tief in sein Herz gefressen. So griff der Mann nach einer Keule, die an einer Hauswand lehnte, und stürmte brüllend auf Angur zu. Kurz bevor die Waffe Angur treffen sollte, kreuzte ein Breitschwert ihren &lt;br /&gt;
Weg. Holz splitterte und die Klinge des Schwertes blieb in der großen Keule stecken.&lt;br /&gt;
Nachdem sich Ulf von der Überraschung erholt hatte, hob er erneut seine Waffe. Das Schwert &lt;br /&gt;
löste sich und landete hinter ihm auf der Erde, während die Umstehenden davor zurückwichen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der darauf folgende Schlag traf Björn mit voller Wucht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine gespenstische Stille folgte, als Björn leblos zusammensackte. Ein Windhauch wehte &lt;br /&gt;
Björns langes Haar in die Blutlache, die sich langsam unter seinem toten Körper bildete.&lt;br /&gt;
Ulf begann zu lachen. Es war eine Genugtuung für ihn, Björn tot vor sich liegen zu sehen, &lt;br /&gt;
doch gleichzeitig wuchs der Durst nach mehr; mehr Blut für [[Alatar]]. Angur, sein eigentlicher &lt;br /&gt;
Gegner, lebte noch und sollte das nächste Opfer werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ulf nahm den Griff des Schwertes und ging nun mit beiden Waffen auf Angur zu. Dieses Mal &lt;br /&gt;
behielt er auch den zweiten Freund besser im Auge. Iras zielte bereits mit seinem Bogen auf &lt;br /&gt;
ihn und warnte davor, noch einen Schritt weiterzugehen. Als der Hüne nicht stoppte, ließ er &lt;br /&gt;
den Pfeil los. Doch der ungeübte Schütze hatte kein Glück und verfehlte Ulf ein paar Daumenbreiten. Zu spät wich der Schütze dem Schwerthieb aus. Blut quoll aus der Wunde an &lt;br /&gt;
seinem Arm und vom Schock gelähmt starrte Irias der Keule entgegen, die ihn als Nächstes &lt;br /&gt;
treffen sollte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Angur blieb nicht tatenlos und schwang seine Axt. Er erwischte Ulf am Hals und brach ihn &lt;br /&gt;
zum Stürzen. Rippen brachen und Irias&#039; Luft wurde abgeschnürt, als der Körper des Hünen &lt;br /&gt;
auf ihn fiel und den Schützen unter sich begrub. Ulf Kopf kullerte über den harten Erdboden &lt;br /&gt;
und blieb auf dem Stumpf liegen. Das Gesicht des Toten war noch immer hasserfüllt und &lt;br /&gt;
kalt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit Mühen befreite Angur seinen Freund Irias von Ulfs Rumpf. Als er vorsichtig seinen Kopf &lt;br /&gt;
anhob, erkannte Angur aber schon, dass der Lebensodem [[Eluive]]s seinen Freund bereits verließ. Angur weinte und schloss die Augen seiner beiden Freunde. Seine Tränen strich er &lt;br /&gt;
ihnen auf die Stirn.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dann sah Angur sich um.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es herrschte betretenes Schweigen ihm ihn herum. Von den drei Fremden, die das Dorf einst &lt;br /&gt;
aufgenommen hatte, wurden zwei von einem der ihren umgebracht.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Seht euch an, was euch eure Götter bringen!&amp;quot;&#039;&#039;, sprach Angur laut und fordernd. &#039;&#039;&amp;quot;Ist es das, &lt;br /&gt;
was ihr wollt? Nicht weiter als den Tod?&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein älterer Mann trat hervor. &#039;&#039;&amp;quot;Sag und, was wir tun können! Wir stehen in deiner Schuld!&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Mich hält hier nichts mehr.&amp;quot;&#039;&#039; Angur schüttelte den Kopf. &#039;&#039;&amp;quot;Lebt euer Leben und denkt an &lt;br /&gt;
meine Worte. Entsagt den Göttern oder sterbt mit ihnen zusammen.&amp;quot;&#039;&#039; Er bahnte sich einen&lt;br /&gt;
Weg aus dem Menschenkreis heraus, als der Alte erneut sprach.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Deine Worte sind weise. Lass mich dich begleiten.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
end schaute Angur zurück und seine Blicke schweiften umher, während sich immer &lt;br /&gt;
mehr Menschen zu dem Alten stellten. Dort, wo sein Blick von einem anderen Augenpaar &lt;br /&gt;
gestreift wurde, erntete er ein sachtes Nicken. Kein einziger Bewohner des Dorfes wollte sich &lt;br /&gt;
den Machenschaften von [[Alatar]] weiterhin aussetzen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Ich gehe dorthin, wo kein Mensch je zuvor gewesen ist. In die Eiswüste.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seine Worte wurden erneut mit einem Nicken beantwortet. Angur begann zu verstehen. Dieses Dorf voller Männer, Frauen und Kinder wollte seinem Beispiel folgen. Doch hatten sie &lt;br /&gt;
allein nicht die Kraft, den Göttern zu entsagen. Sie brauchten einen Führer, der bis dahin &lt;br /&gt;
offensichtlich Ulf gewesen war.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So erteilte Angur seine ersten Anweisungen. Proviant wurde eingepackt, Zelte wurden hergestellt und Pferde wurden beladen. Innerhalb von drei Tagen waren die Vorbereitungen der &lt;br /&gt;
Wanderung abgeschlossen und die Menschen hatten ein neues Ziel. Es ging voran, niemand &lt;br /&gt;
empfand mehr Neid, Hass oder Angst. Und schließlich konnte die Reise beginnen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Anhänger Angurs zogen weit in den Norden. Die Eiswüste war eine Halbinsel und nur &lt;br /&gt;
über einen schmalen Pass betretbar. Es dauerte einen und einen halben Tag, bis alle Angurer &lt;br /&gt;
den kalten Ort erreichten. In der Nacht fegte ein gewaltiges Gewitter über den Norden &lt;br /&gt;
Alathairs hinweg. Blitze durchzuckten die Nacht und trennten die Halbinsel vom Festland.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der nächste Morgen war erfüllt von verzweifeltem Jammern. Der ›Heimweg‹ war abgeschnitten; der Punkt ohne Wiederkehr war erreicht. Aber Angur schenkte ihnen neue Hoffnung, indem er ihnen versprach, dass [[Alatar]] ihnen niemals hierher folgen würde und sie nun &lt;br /&gt;
Frieden hätten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein großes Lager wurde errichtet und ein Feuer entfacht. Die Kälte war zwar lebensfeindlich, &lt;br /&gt;
aber die Angurer waren Kälte gewohnt, wenn auch nicht in diesem Ausmaß. Mit der Zeit gewöhnten sie sich daran, dicke Kleidung zu tragen. Angur beschäftigte sich lange damit, Riten &lt;br /&gt;
zu erschaffen, mit welchen man [[Alatar]]s Hass aus seinem Herzen verbannen konnte. Er wurde zu einem mächtigen Führer des Nordens. Seine Anhänger nannten sich seitdem mit Stolz &lt;br /&gt;
Angurer.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Todesschreie&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Alatar]] hatten unterdessen ganz Alathair in einen Krieg geworfen. Frauen waren heimatlos &lt;br /&gt;
und Kinder weinten. Es herrschte Chaos.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Alatar]] erfreute sich an dem Anblick und verhöhnte [[Getares]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Sie her, wie du deine Menschen unter Kontrolle hast&amp;quot;&#039;&#039;, rief er seinem Bruder zu. &#039;&#039;&amp;quot;Sie haben &lt;br /&gt;
Angst!&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch [[Getares]] antwortete nicht. Zu sehr war er damit beschäftigt, Kraft zu sammeln, um [[Alatar]] die Macht über die Menschen zu nehmen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Alatar]] lachte laut auf, als er sah, was [[Getares]] versuchte. Er nahm einen großen Felsen und &lt;br /&gt;
schleuderte ihn gegen seinen Bruder. Stark taumelte [[Getares]] und fiel zu Boden. Seine Flügel &lt;br /&gt;
waren geknickt und nicht mehr zu gebrauchen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nun sah [[Alatar]] seine Chance. Wenn er [[Getares]] endgültig beseitigen würde, könnte er über &lt;br /&gt;
alles und jeden herrschen. Er nahm den Felsen und formte daraus einen großen Speer mit &lt;br /&gt;
Widerhaken. Bevor [[Getares]] erahnte, was [[Alatar]] vorhatte, durchbohrte ihn die Spitze in der &lt;br /&gt;
Höhe, wo bei einem normalen Vogel das Herz zu erwarten war.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
[[Getares]] schrie auf. Seine Rufe waren bis zu den Gestirnen zu hören bis auch seine letzte Kraft &lt;br /&gt;
auf [[Alatar]] übergegangen war. Der übrig gebliebene Bruder sog die Kraft in sich auf, wie ein &lt;br /&gt;
Durstiger kühles Wasser trank.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Eluive]] erschrak, als sie die Schreie [[Getares]]&#039; hörte, waren sie doch so grell und noch nie zuvor &lt;br /&gt;
zu hören gewesen. Augenblicklich begab sie sich an den Ort, vom dem die Schreie ausgingen. &lt;br /&gt;
[[Alatar]] sah seine Mutter kommen und versuchte, sich hinter einem großen Berg zu verstecken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Eluive]] weinte. Sie weinte lang und ausgiebig und verstand nun, warum Horteras sie einst &lt;br /&gt;
gewarnt hatte. Ihre Tränen sammelten sich um [[Getares]] und zogen ihn in die Tiefe. Gezeichnet von diesem Ereignis würde dieser Ort für lange Zeit kein schmackhafte Früchte bringen &lt;br /&gt;
oder Lebewesen beherbergen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Eluive]] spürte etwas Seltsames. Sie hatte eine grausame Vorahnung, was passieren würde, &lt;br /&gt;
wenn [[Alatar]]s Macht gewachsen wäre und zu was er fähig wäre. Sie zog sich zurück nach Nilzadan, dem Ort, dem selbst [[Alatar]] einen gewissen Respekt entgegenbrachte und ihn mied.&lt;br /&gt;
Auch die Menschen hörten [[Getares]]&#039; Todesschreie und alle Streitereien waren für kurze Zeit &lt;br /&gt;
vergessen, denn die Schreie reinigten ihren Geist und es kehrte Frieden ein, der von der &lt;br /&gt;
Trauer um [[Getares]]&#039; Tod überschattet war.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; Die [[Menekaner]] &#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Süden Alathairs spielte sich eine ähnliche Szene wie im Norden ab.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In den schweren Zeiten waren die Anhänger [[Eluive]]s eine Minderheit. Einer von ihnen mit &lt;br /&gt;
dem Namen Saajid begann damit, Gleichgesinnte um sich zu sammeln. Er zog von Dorf zu &lt;br /&gt;
Dorf und erzählte von einer Vision, die er hatte. Sie sprach davon, wie [[Eluive]] ein neues Land &lt;br /&gt;
für die Menschen bereithielt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einige Menschen glaubten ihm, andere verspotteten ihn und vertrieben ihn aus den Dörfern. &lt;br /&gt;
So hatte Saajid eine kleine Schar von fünfzig Männern und Frauen um sich gesammelt und &lt;br /&gt;
begab sich mit ihnen auf Wanderschaft. Er selbst wusste nicht, wohin die Reise gehen sollte, &lt;br /&gt;
doch hielt er seine Jünger in dem Glauben, dass [[Eluive]] selbst ihn führen würde. Sie wanderten sie einige Monate umher.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als [[Alatar]] seinem Bruder [[Getares]] das Leben nahm, ergoss sich plötzlich ein gigantischer Regen; die Tränen [[Eluive]]s. Saajid und seine Schar sahen den Niederschlag von Weitem und sie &lt;br /&gt;
waren die einzigen Zeugen dieses Ereignisses. Der Regen befeuchtete die Erde, welche sich in &lt;br /&gt;
den Himmel erhob. So entstanden die Salzberge von Cantar.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Saajid und seine Schar fielen auf die Knie, beteten zu [[Eluive]] und dankten ihr für das Zeichen. &lt;br /&gt;
Frischen Mutes gingen sie auf ihr neues Land zu. Der Regen dauerte ein halbes Götterjahr. &lt;br /&gt;
Die Wiesen und Felder wurden salzig und die Früchte, die sich hervorbrachten, ungenießbar. &lt;br /&gt;
In den ersten Monaten dieser Zeit waren die Bewohner von Menek&#039;Ur (Neues Land) unglücklich darüber, denn mehr und mehr drohte ihnen eine Hungersnot. Und als der Regen nachließ, verdorrte das bis dahin grüne Land und wurde zu seiner steinigen Steppe.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Saajid erklärte, dass [[Eluive]] auch weiterhin für sie sorgen würde und dass es nur eine vorübergehende Zeit der Trockenheit wäre. Doch es kam anders. Die Menschen fühlten sich &lt;br /&gt;
immer unwohler mit der Zeit und ihr Führer Saajid war in die Höhlen der Berge verschwunden. Die Sonne brandmarkte ihre Haut. Der Wüstensand verbrannte ihre Füße. All diese Einflüsse veränderten die Menschen und über die Zeit hinweg lernten sie das Überleben in dieser Wüste von Menek&#039;Ur. Wasser ›ernteten‹ sie aus Kakteen. Wüstenfrüchte und Tiere stellten die tägliche Nahrung dar.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aber das genügte den Menschen nicht. Sie waren das Warten leid und beschimpften Saajid. &lt;br /&gt;
Sie wollten ihn umbringen. Saajids Söhne aber hielten die [[Menekaner]] zurück und erzählten &lt;br /&gt;
ihnen, dass ihr Vater das Geschenk [[Eluive]]s gefunden hätte. Es war genau das, was das Leben &lt;br /&gt;
in diesem Land so unerträglich gemacht hatte. Das Salz.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Saajid hatte in den Bergen die Salzvorkommen gefunden. Es hatte nur etwas gedauert, bis er &lt;br /&gt;
verstanden hatte, wie das Salz einzusetzen war. Es dauerte ein halbes Götterjahr, aber endlich konnte Saajid seinem Volk erklären, wie man Salz abbaute und wozu man es gebrauchen &lt;br /&gt;
konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapitel Fünf - Das Schicksal Alathairs ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Alatar]] streunte in der Welt umher.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Überall schienen die Menschen wieder Frieden gefunden zu haben. Zwar gab es noch immer &lt;br /&gt;
hier und da Streitigkeiten, aber nichts, was man dem Anderen nicht verzeihen konnte. [[Alatar]]s Werk schien durch den Tod [[Getares]]&#039; zerstört worden zu sein. Wut stieg in dem Panther &lt;br /&gt;
auf und in seinem Zorn verfluchte er ganz Alathair.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Eluive]] hatte sich nach Nilzadan zurückgezogen, um zu trauern, wie der Peiniger [[Getares]]&#039; &lt;br /&gt;
vermutete. Ihm war es nur Recht. So hatte er Zeit, größerer Pläne zu schmieden und dieses &lt;br /&gt;
Mal würden sie von niemandem durchkreuzt werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Alatar]] hatte [[Getares]]&#039; Macht in sich aufgenommen und er begann zu spüren, wie mächtig er &lt;br /&gt;
werden könnte, wenn er genug Zeit hätte. Er tauchte in das Wasser Alathairs ein und sein &lt;br /&gt;
gegenstandsloser Körper versank ohne eine einzige Welle.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unten, in den Tiefen des Meeres, wo es nicht mehr weit bis zum Mittelpunkt der Welt war, &lt;br /&gt;
bereitete [[Alatar]] seinen Plan vor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Eluive]] weilte in Nilzadan, doch war sie keineswegs untätig. Sie spürte, dass [[Alatar]] sich von &lt;br /&gt;
diesem Ort fernhalten würde und damit war eines klar – wenn sie ein neues Kind in die Welt &lt;br /&gt;
setzen würde, wäre es an diesem Ort am sichersten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So gebar sie ihr drittes Kind [[Temora]] (Befreier), eine Tochter. [[Temora]]s Gestalt glich einem &lt;br /&gt;
Menschen, wenngleich auch sie geschlechtslos war und nur ihre Züge weiblich anmuteten.&lt;br /&gt;
Nun war die Zeit gekommen. Im Geschlecht der Götter war es üblich, nur zwei Kinder zu &lt;br /&gt;
gebären. [[Eluive]] merkte, warum dies so war. Sie spürte, dass sie an Macht verloren hatte. Daher war es wichtig, dass [[Temora]] erst einmal ihre Macht entdeckte, bevor sie [[Alatar]] gegen-&lt;br /&gt;
überstehen würde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eluive suchte nach [[Alatar]], denn je eher sie ihren Sohn finden würde, desto länger könnte sie &lt;br /&gt;
versuchen, ihn von [[Temora]] abzulenken und ihn wieder auf den richtigen Weg zu bringen. &lt;br /&gt;
Vielleicht war noch eine Tür in seinem Herzen nicht durch Neid und Hass verschlossen.&lt;br /&gt;
[[Eluive]] durchstreifte Wälder und Wiesen; Berge und Täler. Wo sie auch hinkam, hatten die &lt;br /&gt;
Menschen ihn entweder vergessen oder lange Zeit nicht mehr gesehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Göttin begann zu zweifeln. Hatte [[Alatar]] während ihrer Suche nun doch Nilzadan mit seiner bösartigen Anwesenheit entweiht und [[Temora]] womöglich schon getötet? Schnell eilte sie &lt;br /&gt;
zurück und fand ihre Tochter unversehrt vor. Gleißendes Licht trat aus [[Temora]]s Augen und &lt;br /&gt;
ruhig sprach sie zu [[Eluive]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Er ist auf dem Meeresgrund, Mutter. Er bereitet das Ende vor.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Eluive]] glaubte ihr. Selten wurde von sogenannten Sehern gesprochen im Geschlecht der Götter. Aber es gab sie und [[Temora]] war eine von ihnen. Sie hatte die Gabe, Gedanken zu lesen &lt;br /&gt;
und in die Zukunft zu sehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eilig suchte [[Eluive]] das Meer und tauchte tief in das Gewässer, bis sie [[Alatar]] entdeckte, der &lt;br /&gt;
mit seinen Tatzenhänden auf den Meeresgrund einschlug und sich ein gewaltiger Riss zwischen ihnen auftat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Eluive]] tauchte um [[Alatar]] herum und in den Spalt hinein, bis dieser den Mittelpunkt Alathairs &lt;br /&gt;
erreicht hatte und die Welt zu zerreißen drohte. In diesem Moment gab [[Eluive]] ihren Körper &lt;br /&gt;
auf und hielt mit all ihrer Energie ihre Schöpfung zusammen. Ein gewaltiges Beben folgte &lt;br /&gt;
und der Riss wurde von Erde und Schlamm zugeschüttet. [[Eluive]]s Körper wurde in seiner &lt;br /&gt;
Mitte begraben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Alatar]] verfluchte seine Mutter und auch Horteras verfluchte er, als sein Plan vereitelt wurde. &lt;br /&gt;
Als er das Festland wieder erreichte, rief er sein Klagen zu den Gestirnen hinauf.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapitel Sechs - Die Seherin ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch [[Temora]] fühlte das Erdbeben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie wurde von tiefster Trauer und Wut ergriffen, als sie den Verlust ihrer Mutter verspürte. &lt;br /&gt;
[[Eluive]] war zwar nicht tot, doch konnte sie den Mittelpunkt Alathairs nicht verlassen, ohne &lt;br /&gt;
dass dies den Untergang der Welt bedeuten würde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es war die erste Erfahrung, die [[Temora]] in ihrem jungen Dasein erleben musste. Sie schwor &lt;br /&gt;
sich, dass sie alles tun würde, um den Willen ihrer Mutter zu erfüllen. Aber die Seherin war &lt;br /&gt;
schwach und ihre Fähigkeiten würden noch nicht für einen Kampf gegen [[Alatar]] ausreichen, &lt;br /&gt;
der irgendwo auf Alathair wütete.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nilzadan war zwar ein sicherer Ort, aber würde er so lange sicher bleiben, bis [[Temora]] gelernt &lt;br /&gt;
hatte, ihre Kräfte einzusetzen? Hatte [[Alatar]] eventuell schon geahnt, dass sie hier war? Ihre &lt;br /&gt;
Macht konnte es ihr nicht sagen. Sie wusste es nicht. Sie würde Hilfe brauchen, denn alleine &lt;br /&gt;
würde sie gegen ihren Bruder nicht bestehen können.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da kam ihr ein rettender Gedanke.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Temora]] hatte ein anderes Götterwesen in der Sphäre Alathairs gespürt. Horteras. Bittend &lt;br /&gt;
versuchte sie, Kontakt mit ihm aufzunehmen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Horteras, ich bitte dich. Hilf mir! Diese Welt braucht deinen Schutz und deine Macht!&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
e du, [[Temora]], bin auch ich ein Seher&amp;quot;&#039;&#039;, antwortete Horteras sodann. &#039;&#039;&amp;quot;Ich warnte deine &lt;br /&gt;
Mutter vor der Erschaffung dieser Welt. Ich prophezeite ihr, was kommen würde und was sie &lt;br /&gt;
opfern müsste. Doch ihre eigene Musik betörte sie so sehr, dass ich sie nicht überzeugen &lt;br /&gt;
konnte. Nun sieh sie dir an! Gefangen in ihrer eigenen Schöpfung! Verbannt, das Erdenreich &lt;br /&gt;
von unten zu sehen!&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Was siehst du, wenn du in die Zukunft siehst?&amp;quot;&#039;&#039;, fragte [[Temora]] erstaunt. &#039;&#039;&amp;quot;Welche Hoffnung &lt;br /&gt;
hat Alathair?&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Horteras schwieg. Er wusste, was gesehen würde, wenn er nichts tat. Für seine Enthaltung &lt;br /&gt;
war es schon zu spät, war es doch, der das Festland geteilt hatte, um den Angurer Sicherheit &lt;br /&gt;
zu verschaffen. Horteras haderte mich sich selbst. Die Entscheidung fiel ihm sehr schwer.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Entsende sie!&amp;quot;&#039;&#039;, flehte [[Temora]] ihn an. &#039;&#039;&amp;quot;Schicke [[Phanodain]] und [[Cirmias]]!&amp;quot;&#039;&#039; Sie hatte schon &lt;br /&gt;
längst gesehen, um welche Entscheidung Horteras&#039; Gedanken kreisten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und so entsandte Horteras seine beiden Söhne [[Phanodain]] und [[Cirmias]]. [[Phanodain]]s Gestalt &lt;br /&gt;
glich einem Fuchs und sein Verstand war weise, sein Handeln klug. [[Cirmias]] dagegen ähnelte &lt;br /&gt;
einem Bären, der aber menschliche Hände hatte, die geschickt und stark waren.&lt;br /&gt;
So gelangten die Söhne Horteras&#039; zu [[Temora]], um sich mit ihr zu beraten. Die Tochter [[Eluive]]s &lt;br /&gt;
schilderte die Lage Alathairs. Ein Pakt des Lichts war geschlossen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapitel Sieben - Der Pakt des Lichtes ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Cirmias]] hatte den Auftrag, Nilzadan zu versiegeln. [[Alatar]] sollte diese Stätte nicht entweihen &lt;br /&gt;
können. Doch [[Cirmias]] hatte nicht vor, Nilzadan sich selbst zu überlassen. Er erschuf deshalb &lt;br /&gt;
Wesen, welche den Berg bewachen sollten. Klein waren sie, damit sie sich durch die Tunnel &lt;br /&gt;
des Berges schlagen konnten. Stark und geschickt waren sie, damit sie sich den Berg als Lebensraum zu eigen machen konnten. [[Cirmias]] erschuf zehn Dutzend dieser Wesen und nannte sie Khaz-Aduir (Wächter des Berges; [[Zwerge]]).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dann versiegelte er den Berg und suchte die Städte der Menschen auf, um ihnen das Verständnis der Handwerkskunst zu geben. Auch die Nachfolger Angurs und die Bewohner des &lt;br /&gt;
Wüstenreiches segnete er mit dem Wissen des Handwerks. Die Menschen schrieben alles &lt;br /&gt;
nieder, wie die großen Bibliotheken heute noch bezeugen können.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Phanodain]] erschuf Geschöpfe, die den Menschen ähnlich waren. Sie hatten zwar nicht deren &lt;br /&gt;
Stärke, doch ihre Gewandtheit ist nach wie vor unübertroffen. [[Phanodain]] erschuf sie im Einklang mit der Melodie der Gestirne und vererbte den Geschöpfen seine Weisheit. Er war zufrieden mit seinem Werk und gab ihnen die Aufgabe, das Gleichgewicht der [[Magie]] Alathairs &lt;br /&gt;
zu wahren. Er nannte seine Geschöpfe die Edhil (Bewahrer des Wissens; [[Elfen]]) und hauchte &lt;br /&gt;
ihnen den Gesang des ewigen Lebens ein. Kein Edhil sollte sterben, bevor er selbst dazu bereit war, zu einem Teil der Melodie zu werden, aus der er erschaffen wurde; so er nicht gewaltsam dem Klang der Weltenmusik entrissen wurde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dann begab auch [[Phanodain]] sich nach vollendetem Werk – ebenso wie [[Cirmias]] – zu den &lt;br /&gt;
Völkern der Menschen, um ihnen ein wenig Wissen mit auf den Weg geben zu können.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Alatar]] war auf das Treiben der Söhne Horteras&#039; aufmerksam geworden. Er hatte die Erschaffung der Edhil ungesehen beobachten können. Da kam ihm ein neuer Gedanke. Doch sein &lt;br /&gt;
Plan musste erst reifen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er wartete bis sieben der von [[Phanodain]] geschaffenen Wesen alleine waren. In der Form &lt;br /&gt;
eines Panthers suchte [[Alatar]] sie auf. Die Edhil waren ohne Kleidung und erkundeten die Umgebung. [[Alatar]] folgte ihnen auf leisen Pfoten, überholte sie dann geschwind und stolzierte &lt;br /&gt;
vor ihnen her.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Edhil erfreuten sich über den Anblick des Panthers, dessen Fell so herrlich in allen Farben schimmerte; irgendwie aber immer dunkel und mysteriös erschien. Sie folgten ihm eine &lt;br /&gt;
Weile und ignorierten die harmonischen Klänge der Gestirne, die sie warnen wollten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tief in den Wald führte [[Alatar]] die Gruppe bis zu einer Lichtung. Dort verschwand er auf &lt;br /&gt;
einmal spurlos und ließ die Edhil allein. Nur sein Flüstern konnten die Sieben hören, doch &lt;br /&gt;
verstanden sie es nicht. Wie konnte man diese Sprache sprechen? Wer war dieser rätselhafte &lt;br /&gt;
Panther? All diese Fragen hätte die Melodie der Gestirne beantworten können, doch die Edhil standen noch immer unter dem Bann [[Alatar]]s und blieben taub.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ihr Drang nach Wissen war so stark ihn ihnen, dass sie sich mit ihrer eigenen Neugier fesselten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Panther, lehre uns deine Sprache!&amp;quot;&#039;&#039;, rief einer der Gruppe.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es kam keine Antwort und wieder rief der Edhil: &#039;&#039;&amp;quot;Lehre uns deine Sprache, Panther!&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Sieben sahen sich im Wald um. Die Ruhe war ungewöhnlich. Alle Tiere hatten den Wald &lt;br /&gt;
verlassen, als sie die Anwesenheit des Panthers spürten. Nur die Bäume sprachen in tiefen &lt;br /&gt;
knarrenden Geräuschen miteinander.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Panther, bitte erhöre uns! Lehre uns deine Sprache!&amp;quot;&#039;&#039; Bald wurde aus dem Rufen ein Flehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nun kam [[Alatar]] auf die Lichtung zurück. Er hob den Kopf und antwortete ihnen: &#039;&#039;&amp;quot;Lernt &lt;br /&gt;
meine Sprache und tut, was ich euch gebiete!&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zuerst waren die Edhil skeptisch und berieten sich untereinander.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Lehre uns deine Weisheiten, Panther&amp;quot;&#039;&#039;, kam schließlich die Antwort, &#039;&#039;&amp;quot;und wir geloben, dir &lt;br /&gt;
zu dienen.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Bäume um die Lichtung herum beklagten sich mit langem und lautem Knarren. Ein &lt;br /&gt;
Wind fegte über den Wald hinweg. Plötzlich froren die sieben Edhil am ganzen Leib. Sie beschlossen, ein Feuer zu machen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Alatar]] freute sich daran, denn die Geschöpfe waren ein großes Geschenk für seine Sache. So &lt;br /&gt;
lehrte er sie eine neue Sprache, die sie für die Harmonien der Gestirne taub machte. Immer &lt;br /&gt;
wieder hörten sie nur die Stimme [[Alatar]]s, deren giftige Melodie ihre Herzen und ihren Verstand verkümmern ließ. Schließlich waren die Sieben blind für Gerechtigkeit und Rechtschaffenheit. Sie beteten [[Alatar]] an, ihnen eine Aufgabe zu geben. Doch der Panther versteckte sie &lt;br /&gt;
im Wald und versprach, dass ihre Zeit kommen würde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So kehrte auf Alathair ein wenig Ruhe ein. Die Menschen wandten sich an die Weisen, wenn &lt;br /&gt;
sie Probleme hatten. Selbst bei Rechtsprechungen war das Wort eines Edhil immer sehr geschätzt. Es war eine Zeit, in der die Welt aufblühte. Und so wurden auch die sieben vermissten Verführten nach einiger Zeit vergessen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapitel Acht - Die [[Magie]]r von Tirell ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhe war eingekehrt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Oberflächlich betrachtet erweckte es tatsächlich diesen Anschein. Die Menschen entwickelten &lt;br /&gt;
sich. Sie schrieben Erfahrungen auf, bereisten die Welt, errichteten prachtvolle Bauten und &lt;br /&gt;
sammelten Wissen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es entstanden zwei Gemeinschaften, die sich der [[Magie]] widmeten. Die einen bevorzugten, &lt;br /&gt;
das Wissen zu sammeln und dieses nur an ausgewählte und verantwortungsvolle Menschen &lt;br /&gt;
weiterzugeben. Diese wurden die [[Magie]]r von Tirell genannt. Die anderen waren nur daran &lt;br /&gt;
interessiert, wie sie den größten Nutzen aus der [[Magie]] schaffen könnten. Es stellte sich heraus, dass Drohungen mit [[Magie]] in der Hinsicht durchaus wirkungsvoll waren. Die Zauberkundigen dahinter gaben sich selbst den Namen [[Arkorither]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beide Gemeinschaften wussten von der Gewalt, die in der [[Magie]] steckte, doch der Orden der &lt;br /&gt;
[[Arkorither]] gierte geradezu nach der Macht, die sich ihnen offenbarte. Kein Experiment ließen sie aus, um die Effektivität ihrer Zauber zu erhöhen. So verschwanden hier und da vereinzelt Nutztiere von Bauern – oder gar selten kleine Kinder. Schnell wuchs der Respekt, den &lt;br /&gt;
die Menschen den [[Arkorither]] zollten. Sie fürchteten sich gar vor ihnen und wollten nichts mit &lt;br /&gt;
dem Orden zu tun haben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Korow, der Anführer der [[Arkorither]] und einer der bösartigsten Menschen seiner Zeit, erkannte diese Angst. Doch auch ihm war es nicht bewusst, dass er eigentlich unter der Gnade &lt;br /&gt;
[[Alatar]]s stand, die ihn so mächtig werden ließ.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Lasst uns die Bauern unterjochen!&amp;quot;&#039;&#039;, sprach Korow zu seinen [[Arkorither]]n. &#039;&#039;&amp;quot;Wer uns nicht &lt;br /&gt;
dienen will, wird sterben oder kampfunfähig gemacht! Bei Morgengrauen brechen wir auf.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Die [[Arkorither]] hatten eine grausame Tradition. Sie schnitten sich am Abend vor einem &lt;br /&gt;
Kampf in die Hand und bestrichen ihre Waffen mit ihrem eigenen Blut. Oft hatten sie damit &lt;br /&gt;
schon vor der Schlacht eine ungeheure Angst bei ihren Gegnern ausgelöst. Die Schnittwunden heilten sie mittels ihrer [[Magie]], wenn sie schliefen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Klang von aufeinandertreffendem Stahl und Entladungen von Energie, die durch die Luft &lt;br /&gt;
zuckten, waren an diesem Tag die Morgenmelodie für das Dorf Tonia. Viele unterwarfen sich &lt;br /&gt;
der erschreckenden Gewalt der [[Arkorither]]. Wer zu fliehen versuchte, musste mit seinem Blut &lt;br /&gt;
oder gar seinem Leben bezahlen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die schreckliche Nachricht um das Dorf verbreitete sich schnell. Die Botschaft schürte Angst, &lt;br /&gt;
die sich Korow zunutze machen wollte. Ein ängstlicher Hund bellt. Hunde, die bellen, beißen &lt;br /&gt;
nicht. So wollte er wieder zuschlagen, um sich das nächste Dorf zu eigen zu machen – je &lt;br /&gt;
schneller, desto besser.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aber die Menschen in den umliegenden Dörfern reagierten. Die Schwerter, Speere und &lt;br /&gt;
Schilder, die ihre Behausungen beschützen sollten, mehrten sich. Außerdem entsandte man &lt;br /&gt;
Boten zum Orden von Tirell. Wenn sie die [[Arkorither]] stoppen wollten, dann würden sie das &lt;br /&gt;
nur gemeinsam schaffen. Man erwartete den nächsten Angriff am nächsten Morgen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als es Mitternacht schlug, fand ein Pferd seinen Weg in Tonias Nachbardorf [[Varuna]]. Das &lt;br /&gt;
Ross zog einen verkohlten Sattel hinter sich her, an dem der Unterleib eines Spähers zu erkennen war. Es wurde Alarm geschlagen und ein weiterer Reiter nach Tirell entsandt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Lasst sie nur kommen!&amp;quot;&#039;&#039; Die Bewohner [[Varuna]]s bereiteten sich auf den Kampf vor. &#039;&#039;&amp;quot;Wir &lt;br /&gt;
werden unsere Vettern aus Tonia rächen!&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So versuchten sich die Menschen aus [[Varuna]] Mut zuzusprechen. Sie stellten Schützen auf, &lt;br /&gt;
schickten Frauen und Kinder auf den Weg zum Fischerdorf Bajard im Süden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die [[Arkorither]] bewegten sich wie ein Schatten in der Nacht. Die Bogenschützen von [[Varuna]] &lt;br /&gt;
fanden zuerst kein Ziel, doch endlich waren auch die [[Magie]]r aus Tirell eingetroffen. Ein Feuerball am Himmel erhellte die Nacht. Das flackernde Licht enttarnte die anrückenden [[Arkorither]] und sie wurden mit Pfeilen beschossen. Und schon fielen die ersten beiden der schwarz&lt;br /&gt;
gekleideten Zauberkundigen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gleichzeitig jagte ein gewaltiger Energieball einen der Schützenstände hoch. Durch die Explosion fing das geschichtete Stroh Feuer. Für den Schützen, den die Salve frontal erwischt &lt;br /&gt;
hatte, war jede Hilfe zu spät.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wild rufend stürzten sich die Krieger [[Varuna]]s auf die [[Arkorither]], während die Schützen eine &lt;br /&gt;
zweite und letzte Salve auf die Schwarzmagier feuerten. Die [[Magie]]r von Tirell unterstützten &lt;br /&gt;
die Krieger. Die Schlacht war nun in vollem Gange. Bis zum Morgengrauen kämpften sie gegeneinander. Das Feld füllte sich mit den Körpern der gefallenen [[Arkorither]] und ihren Widersachern, bis die Männer aus [[Varuna]] die überhand gewannen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Cherom, ein stämmiger Mann, der die Krieger [[Varuna]]s in den Kampf geführt hatte, versenkte schließlich sein Schwert in die Schulter von Korow. Dieser schrie auf und konzentrierte &lt;br /&gt;
seine letzte Kraft auf den Varunesen. Die Energie umschlang den Krieger und ließ seine Haut &lt;br /&gt;
in weißen Flammen aufglühen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als die anderen [[Arkorither]] erkannten, dass ihr mächtiger Führer zu Boden sank, überkam sie &lt;br /&gt;
die Furcht. Die meisten der Kriegsmagier flüchteten in ihrer Angst. Diejenigen, die stur weiterkämpften, wurden von den Kämpfern [[Varuna]]s geschlagen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachdem die [[Arkorither]] überwältigt waren, traten die Soldaten [[Varuna]]s und die [[Magie]]r aus &lt;br /&gt;
Tirell zum Gegenangriff an. Als sie bei der Festung des Ordens ankamen, hatten sich die [[Arkorither]] dort verschanzt. Die Tirellmagier schickten Flammen bis in die höchsten Zinnen der &lt;br /&gt;
Burg, sodass sie nach und nach in sich zusammenfiel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie fanden vier leblose Körper der Kriegsmagier. Es gingen Gerüchte umher, dass einer entkommen wäre. Dennoch war die Bedrohung beseitigt. Der Orden der [[Arkorither]] wurde nie &lt;br /&gt;
wieder errichtet und der Überlebende existierte nur in einem Mythos weiter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
em Kampf nannten die [[Magie]]r von Tirell den Sitz ihres eigenen Ordens Halle der &lt;br /&gt;
Macht. Sie legten strengen Wert darauf, nur Auserwählte zu einem [[Magie]]r auszubilden. Mit &lt;br /&gt;
dem Sieg über die [[Arkorither]] blieb den Menschen das Echo einer einzigen Frage: Würde die &lt;br /&gt;
Zeit der Kriege niemals aufhören?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapitel Neun - Die Sieben. Der Eine. Und das Bündnis. ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Alatar]] saß stolz auf einem Bergkamm.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er sah auf die Sieben herab, die sich in ihrer neu erlernten Sprache unterhielten. Sein Werk &lt;br /&gt;
war vollendet. Die Letharen (Vergifter) waren geschaffen. Ihr verkümmertes Herz war bereit &lt;br /&gt;
für den Auftrag, den [[Alatar]] für sie hatte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Wo bist du, schwarzer Panther?&amp;quot;&#039;&#039;, riefen sie nach [[Alatar]]. &#039;&#039;&amp;quot;Wo bist du, Gebieter der Sieben?&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Ich bin hier&amp;quot;&#039;&#039;, erschallte die Antwort.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Gib uns eine Aufgabe, schwarzer Panther! Wir wollen dienen!&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Ihr müsst euch vermehren&amp;quot;&#039;&#039;, sprach [[Alatar]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Wie sollen wir das machen? Wir sind alle Männer!&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Geht und sucht Menschenfrauen, die euch gefallen. Schleppt sie hier her. Sie sollen eure &lt;br /&gt;
Kinder gebären. Verführt sie, aber nutzt nicht die Sprache, die ich euch lehrte!&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie verließen die Letharen die Lichtung und entführten sieben Frauen der Menschen, &lt;br /&gt;
schwängerten sie uns sicherten damit den Fortbestand ihres Volkes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Zeit kam, in der sich einer der Vergifter, Rhad&#039;il, krank fühlte. Er verstand die Sprache &lt;br /&gt;
der Letharen nur noch stückweise und konnte sie selbst nicht mehr richtig sprechen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Phanodain]], der Herr der Edhil, suchte nach den vermissten Sieben. Es war Rhad&#039;il, dessen &lt;br /&gt;
Geist er zuerst gefunden hatte. [[Phanodain]] gab ihm erneut die Möglichkeit, [[Eluive]]s Lied zu &lt;br /&gt;
hören, sodass er sich besinnen konnte und wieder ein Edhil wurde. Aber [[Alatar]] hatte stets ein &lt;br /&gt;
Auge auf die Sieben und es entging ihm nicht, was [[Phanodain]] vorhatte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Rhad&#039;il&amp;quot;&#039;&#039;, sprach der Panther, &#039;&#039;&amp;quot;höre nicht auf ihn. Er vergiftet deinen Verstand mit Musik. &lt;br /&gt;
Merkst du nicht, wie er versucht, dein Hirn zu erweichen?&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rhad&#039;il nickte [[Alatar]] zu. Der Angstschweiß stand auf seiner Stirn, denn [[Eluive]]s Lied war bis &lt;br /&gt;
zu seinem Herzen durchgedrungen und hatte ihm gezeigt, dass er dem falschen Weg folgte. &lt;br /&gt;
Der schwarze Panther schlich um ihn herum und starrte ihn Furcht einflößend an, bis er &lt;br /&gt;
plötzlich abdrehte und in der Dunkelheit verschwand.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die anderen sechs Letharen redeten zwar mit Rhad&#039;il, doch dieser verstand kein einziges &lt;br /&gt;
Wort mehr. Sein Herz weitete sich und [[Phanodain]]s Lebenshauch kam zurück zu ihm. Rhad&#039;il &lt;br /&gt;
aber sagte nichts aus Furcht, wie die anderen darauf reagieren würden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
An einem anderen Ort plagte sich der letzte [[Arkorither]] durch den Dschungel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er kämpfte sich vorwärts und fürchtete, nach wie vor verfolgt zu werden. Die Angst trieb ihn &lt;br /&gt;
und er stolperte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;[[Alatar]], hilf mir!&amp;quot;&#039;&#039;, rief er in den Himmel. &#039;&#039;&amp;quot;Nimm mich zu dir! Ich will dir dienen, wenn du &lt;br /&gt;
mein Leben rettest!&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und [[Alatar]] hörte auch diesen Ruf. Er ließ eine Feuerbrunst um den letzten [[Arkorither]] entstehen und schmetterte ein Loch in den Boden, das so tief in die Erde ragte, wie der Berg Nilzadan in den Himmel schoss. An der tiefsten Stelle der Erde offenbarte sich [[Alatar]] dem letzten Kriegsmagier.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
s gibst du mir, damit ich dich verschone?&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Ich bin einer der [[Arkorither]]&amp;quot;&#039;&#039;, ertönte die Antwort. &#039;&#039;&amp;quot;Ich fürchte, ich bin der Einzige, der &lt;br /&gt;
entkommen ist. Ich biete dir meine Dienste an! Ich erfülle dir einen Gefallen!&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Alatar]] lachte und die Erde bebte stark. Lava stieg aus dem Boden langsam an. &#039;&#039;&amp;quot;Einen Gefallen? Das klingt interessant, doch reicht es mir nicht. Gib mir dein Leben und ich werde dir &lt;br /&gt;
einen Schüler schenken, dem du deine Weisheiten lehren kannst.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der [[Arkorither]] zögerte. Zwar war er kein guter Mensch, aber [[Alatar]] sein Leben zu übergeben, &lt;br /&gt;
war ihm auch nicht geheuer. Andererseits hätte [[Alatar]] ihn einfach zerquetschen können oder &lt;br /&gt;
in der ansteigenden Lava verbrennen lassen. Als die heiße zähe Flüssigkeit fast die Füße des &lt;br /&gt;
[[Arkorither]]s erreicht hatten, fällt dieser seine Entscheidung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Ich willige ein! Mein Leben gehört von nun an dir! Ich will tun, was du gebietest, wenn du &lt;br /&gt;
mich rettest.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Alatar]] schnappte mit seinem Maul nach dem [[Arkorither]] und sprang mit ihm zusammen aus &lt;br /&gt;
dem Erdloch heraus. Er brachte den [[Magie]]r zu seinen Letharen.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Sucht einen Menschenjungen&amp;quot;&#039;&#039;, wies er sie an, &#039;&#039;&amp;quot;nehmt ihm das Bewusstsein und bringt ihn &lt;br /&gt;
hierher.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Letharen folgten ihrer Weisung sofort. Sie brachten ihm einen Jungen, der Gabriel genannt wurde. Als [[Alatar]] mit dem Menschen in der vergifteten Sprache redete, wurde der &lt;br /&gt;
Geist des Jungen ausgelöscht. [[Alatar]] drehte sich zu Rhad&#039;il um.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Du, komm her!&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rhad&#039;il stockte. Hatte [[Alatar]] sein Geheimnis herausgefunden? Mit einem Hieb von [[Alatar]]s &lt;br /&gt;
rechter Pranke fiel er neben Gabriel auf den Boden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Haltet ihn fest!&amp;quot;&#039;&#039;, befahl der Panther die anderen Letharen. Er legte dann eine Tatze auf den &lt;br /&gt;
Mund Gabriels, die andere auf den Mund Rhad&#039;ils, der sich vergebens wehrte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Du hast versagt, Rhad&#039;il&amp;quot;&#039;&#039;, sprach der Panther.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Leuchten verschwand aus den Augen des ehemaligen Letharen und der Lebenshauch &lt;br /&gt;
[[Phanodain]]s ging auf den jungen Gabriel über. Der letzte [[Arkorither]], der die Zeremonie beobachtete, musste sich übergeben, denn Rhad&#039;ils Körper glich plötzlich einer vertrockneten &lt;br /&gt;
Weintraube, als [[Alatar]] seine Tatzen von den beiden Männern nahm.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Dies soll dein Schüler sein&amp;quot;&#039;&#039;, sprach der Panther und verließ mit diesen Worten das Geschehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Letharen betrachteten den [[Arkorither]] genauer und redeten über ihn in ihrer vergifteten &lt;br /&gt;
Sprache. Je länger sie sich unterhielten, desto aggressiver wurde der [[Arkorither]]. Plötzlich &lt;br /&gt;
griff er die Gruppe an. Blaues Feuer hüllte ihn ein und die Letharen wichen von ihm zurück.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Hört auf zu sprechen!&amp;quot;&#039;&#039;, schrie der [[Arkorither]] und der Feuerball in seinen Händen wuchs zu &lt;br /&gt;
einer beachtlichen Größe heran.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gelächter erschallte und wie aus dem Nichts stand der Panther wieder zwischen ihnen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Sehr gut. Sehr gut.&amp;quot;&#039;&#039; Er wandte sich an die Letharen. &#039;&#039;&amp;quot;Sprecht mit den Menschen nur in &lt;br /&gt;
dieser Sprache, wenn ihr sie vergiften wollt. Achtet aber darauf, mit wem ihr sprecht ... Nun &lt;br /&gt;
[[Arkorither]]. Deine Macht kann mir von Nützen sein. Du wirst zuerst den Jüngling unterrichten und dann deine sechs Peiniger.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit einem Nicken beugte sich der [[Arkorither]] und bot den Letharen seine Dienste an. Diese &lt;br /&gt;
waren von seiner Macht ergriffen und willigten ein. Von da an verhielten sie sich dem [[Arkorither]] gegenüber unterwürfig, da sie die Macht der [[Magie]] erlernen wollten. Der Pakt war geschlossen, aus dem die Bruderschaft der Klaue erwuchs.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapitel Zehn - Die Flut ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahre später.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie an jedem Morgen ging die Sonne auf. Ihr seltsames Rot ergoss sich über die Landschaften Alathairs. Nichts davon erschien außergewöhnlich, bis dieser rote Farbton über den Tag &lt;br /&gt;
hinweg an einer bestimmten Stelle verweilte. Die farbigen Strahlen kamen aber nicht mehr &lt;br /&gt;
aus dem Himmel, sondern von unten aus dem Erdenreich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieser Ort, an dem der [[Arkorither]] einst den Pakt mit [[Alatar]] einging, war nie erloschen. Die &lt;br /&gt;
Lava waberte umher und nur zwei schmale Wege, die sich kreuzten, führten durch das heiße &lt;br /&gt;
Gestein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Zentrum stand der [[Arkorither]]. Um ihn herum versammelten sich die Letharen. Außerdem war der Mann anwesend, den man einst Gabriel genannt hatte. Er stand abseits der Zeremonie und beobachtete das Wirken der anderen. Die Letharen hatten ihre Hände erhoben &lt;br /&gt;
und man konnte meinen, dass diese grün leuchten würden. Ihre Handinnenflächen deuteten &lt;br /&gt;
in Richtung des [[Arkorither]]s. Um sie herum schlich der Panther.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jeder von ihnen murmelte die gleichen Worte. Worte, die [[Alatar]] sie gelehrt hatte. Sie wiederholten das Ritual Tag für Tag und Nacht für Nacht. Schließlich ritzte sich der [[Arkorither]] &lt;br /&gt;
einen Schnitt in seine Hand und ließ das Blut in alle vier Lavabecken tropfen. Es zischte und &lt;br /&gt;
sofort verdampfte das Blut, als es in Berührung mit der zähflüssigen Masse kam.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es stieg ein Qualm auf, der die Umrisse einer hässlichen Fratze illustrierte. Die Silhouette &lt;br /&gt;
stürzte sich plötzlich auf den [[Arkorither]] und nahm in völlig ein, bis der Kampfmagier leblos &lt;br /&gt;
zu Boden sank. Immer wieder zog der Rauch durch den Körper und es schien so, als würde &lt;br /&gt;
die Fratze sich daran satt fressen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Letharen verstummten und schauten verunsichert zu. Sie wussten nicht, was genau sie &lt;br /&gt;
beschworen hatten. Gabriel blickte seinen nunmehr toten Lehrer mit gefühlskalten Augen an. &lt;br /&gt;
Der Körper des [[Arkorither]]s zuckte noch zweimal auf und erneut wurde er von dem Qualm &lt;br /&gt;
durchdrungen. Die Fratze verschwand dann im Erdenreich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Plötzlich blutete der tote [[Arkorither]] aus jeder Pore. Ein Krachen begleitete diese Erscheinung &lt;br /&gt;
und die Knochen traten aus der Haut hervor, bis sie brachen und wieder zu Boden sanken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus der Masse des Toten erhob sich die Fratze und bedeckte sich mit einem Blutfilm. Größer, &lt;br /&gt;
als je zuvor, baute sie sich über den Letharen auf und schaute auf sie herab. Das Blut tropfte &lt;br /&gt;
in die Lavabecken und mit jedem Kontakt stieg neuer Qualm auf, der die Fratze nur noch &lt;br /&gt;
größer und mächtiger werden ließ.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;[[Kra&#039;thor]] (Tod)&amp;quot;&#039;&#039;, sprach [[Alatar]], der sich vor das Wesen stellte. &#039;&#039;&amp;quot;Dies soll dein Name sein, &lt;br /&gt;
Dämon!&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Fratze nickte mit einem boshaften Grinsen in den Gesichtszügen, blieb jedoch stumm.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Geh hin zu den Menschen&amp;quot;&#039;&#039;, sagte der Panther, &#039;&#039;&amp;quot;saug ihnen ihre Kraft aus. Friss dich satt an &lt;br /&gt;
ihnen und komm zu mir zurück, sodass ich dir neue Befehle erteilen kann!&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kra’thor zögerte nicht und machte sich auf den Weg.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Alatar]] wandte sich den Letharen zu, die über die Jahre hinweg immer zahlreicher wurden. &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Für euch habe ich eine andere Aufgabe. Zerstört, was [[Eluive]] liebt. Bäume, Felder; Menschen und Tiere. Tötet alles, was euch begegnet.&amp;quot;&#039;&#039; Er deutete auf den Wald, der ihren Ritualort umschloss. &#039;&#039;&amp;quot;Fangt hier an!&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Schar der Letharen rief zur Schlacht. Sie rüsteten sich mit Fackeln, die sie an der Lava &lt;br /&gt;
entzündeten. Dann trugen sie das dunkle Feuer in die Schöpfung [[Eluive]]s.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit spürten die Edhil, dass etwas Grausames nach neuer Nahrung suchte. [[Eluive]]s &lt;br /&gt;
Lied sprach davon, dass es der Tod selbst warm der auferweckt wurde, um die Sterblichen &lt;br /&gt;
schon vor ihrer Zeit zu sich zu holen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Edhil berieten sich und die Entscheidung war schnell gefällt. Sie würden den Menschen &lt;br /&gt;
helfen. Zwar war ihre Aufgabe das Bewahren von Wissen, doch ohne die Menschen würde es &lt;br /&gt;
kaum noch jemanden geben, der dieses Wissen nutzen könnte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So bereiteten sich die Edhil auf einen Kampf vor, den sie mit den Menschen zusammen bestreiten würden. Sie sandten Boten zu den Siedlungen und Städten aus und warnten die Geschöpfe [[Eluive]]s.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Süden stieg Rauch auf und die Wälder brannten. Der Ruf des ältesten Edhil hallte über &lt;br /&gt;
die Berge hinweg und wenig später fanden sich einige Einhörner am Fuß der blauen Berge. &lt;br /&gt;
Auch die Tiere waren bereit, mit den Edhil in den Krieg zu ziehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Qualm, der aus den Wäldern aufstieg, ließ manche Edhil unruhig werden. Das Lied [[Eluive]]s klang plötzlich ungewohnt und traurig. So trennte sich die [[Elfen]]schar und ein Teil von &lt;br /&gt;
ihnen ritt dem Feuer entgegen, in dem die Letharen schon auf sie warteten. Die Edhil stiegen &lt;br /&gt;
von ihren Einhörnern ab und ließen sie am Waldrand stehen. Dann betraten sie den Wald zu &lt;br /&gt;
Fuß ...&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kra&#039;thor]] war zuerst nach Menek&#039;Ur gegangen. Er durchstreifte die Insel der Toten und wurde &lt;br /&gt;
von den [[Menekaner]]n nur als Schatten wahrgenommen, der sich über ihr Land zog. Doch als &lt;br /&gt;
sich plötzlich die Toten aus ihren Gräbern erhoben, erschraken die Wüstenbewohner und &lt;br /&gt;
flohen in ihre Stadt. Auch der Palast wurde evakuiert und die Stadt als letzte Bastion gegen &lt;br /&gt;
die Toten verteidigt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf Fuachtero, der kalten Insel des Norden, streifte [[Kra&#039;thor]] den Berg, wo die drei Begründer &lt;br /&gt;
der Angurer und weitere Angehörige des Volkes bestattet wurden. Auch sie standen in ihrer &lt;br /&gt;
Verwesung wieder auf und suchten die Lebenden heim.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die größte Auferweckung der Verstorbenen fand jedoch in den Städten [[Varuna]] und [[Rahal]]&lt;br /&gt;
statt. Hunderte stiegen aus den Gräbern auf und sammelten sich vor den Stadttoren. Die Ansammlung von längst verstorbenen Freunden, Bekannten und Geliebten trieb den Menschen &lt;br /&gt;
die Tränen in die Augen. Ihre Moral war gebrochen. Niemand wagte es, einen Pfeil auf die &lt;br /&gt;
Toten zu schießen, kannten sie doch die meisten von ihnen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zuletzt bäumte sich [[Kra&#039;thor]]s große Fratze vor der Stadt [[Varuna]] auf und schickte seine leblosen Diener in Richtung der Stadtmauer. Nur eine kleine Schar der Toten verblieb an Ort und &lt;br /&gt;
Stelle. Sie trugen die Gewänder der [[Arkorither]] ... Und die Menschen aus [[Varuna]] erschraken. Sie waren doch tot ... teilweise verbrannt. Wie konnten sie nun ... Plötzlich pochte es an dem &lt;br /&gt;
Stadttor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Feuer!&amp;quot;&#039;&#039;, rief der Kommandant der Garde und Pfeile rasselten auf die wandelnden Toten &lt;br /&gt;
herunter. Die Geschosse schlugen in die Körper ein oder flogen zwischen den Knochen der &lt;br /&gt;
Skelette hindurch.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nichts passierte. Die Toten schlugen noch immer gegen das Stadttor, doch das Eisen blieb &lt;br /&gt;
standhaft und gab nicht nach.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schließlich näherte sich [[Kra&#039;thor]] selbst der Stadt und ließ das Tor wie ein Streichholz zerbarsten. Der Weg für die Toten war frei. Die leblosen [[Arkorither]] schickten ihre Blitze auf die &lt;br /&gt;
Stadtmauer los, deren Energie viele der Schützen von den Zinnen fegte. Der Kampf war nun &lt;br /&gt;
vollends entfacht und [[Kra&#039;thor]] labte sich an den Schmerzen, welche die Menschen ertragen &lt;br /&gt;
mussten. Jeder Gefallene stand nach einigen Momenten einfach wieder auf und zog gegen &lt;br /&gt;
die Menschen in den Kampf, die eben noch ihre Gefährten waren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Graf von [[Varuna]], ein Nachfahre von Cherom, der den [[Arkorither]]führer Korow bezwungen hatte, ließ die Fanfaren blasen. Er versuchte damit, die Moral seiner Leute zu stärken. &lt;br /&gt;
Insgeheim hoffte er aber auch, dass die Klänge einen Hilferuf bis zu den blauen Bergen tragen würden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verbittert kämpften Menschen auf der ganzen Welt gegen ihre Widersacher – ihre eigenen &lt;br /&gt;
toten Brüder, Schwestern und Freunde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Teil der Edhil, der sich in die Wälder aufgemacht hatte, traf auf die Letharen, welche &lt;br /&gt;
Feuer zwischen den Bäumen legten. Sie waren zahlenmäßig ebenbürtig und standen sich in &lt;br /&gt;
zwei Reihen gegenüber. Hinter den Letharen wütete ein Wall aus Rauch und Flammen.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Haltet ein, Fremde!&amp;quot;&#039;&#039;, sprach der vorderste der Edhil. &#039;&#039;&amp;quot;Ich werde ...&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Sprecher verstummte. Ein Speer hatte ihn seitlich in Höhe des Brustkorbes durchbohrt. &lt;br /&gt;
Die anderen [[Elfen]] hoben ihre Schilder und Bögen, um den Letharen Einhalt zu gebieten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unerwartet und schnell rannten Kreaturen durch die Feuerwand. Ihre Körper waren unförmig und stämmig, der Teint ihrer Haut braun und sie erinnerten ein wenig an die Kreuzung &lt;br /&gt;
von Wildschweinen und Menschen. Mit lautem Gebrüll rannten sie zwischen den Bäumen &lt;br /&gt;
hindurch. Während die einen Kurs auf die Menschenstädte machten, von denen die Töne der &lt;br /&gt;
Fanfaren zu hören waren. Eine Gruppe der Ungeheuer ließ aber auch die Edhil nicht außer &lt;br /&gt;
Acht und stürzten sich auf sie wie wild gewordene Eber. Aber die [[Elfen]] setzten sich zur Wehr.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapitel Elf - Apokalypse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Orks rannten, ohne sich von irgendetwas aufhalten zu lassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf einen zerstörerischen Gedanken beschränkt, waren sie der sichere Untergang der Menschen. Das gerade erst errichtete Königreich stand kurz vor seinem Ende. Die Stadt Manor &lt;br /&gt;
war der erste Stein, über den die dunkle Brandung der Orks schwemmte. Nichts als Ruinen, &lt;br /&gt;
Asche und Blut hinterließ der scheinbar unendliche Strom aus konzentriertem Hass.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit Jubelschreien, die wie grunzende Schweine klangen, feierten die Orks die erste Stadt, die &lt;br /&gt;
sie in ihre ›Kontrolle‹ gebracht hatten. Doch plötzlich übertöne sie ein seltsames Geräusch.Ein gewaltiger Wind wehte um die Orks herum. Wie eine Windhose schloss er sie ein und &lt;br /&gt;
verdeckte für einen außenstehenden Beobachter die Sicht auf das Heer. Die Orks quiekten &lt;br /&gt;
laut und ängstlich. Was genau an diesem Ort geschah, ist bis heute nicht bekannt, aber die &lt;br /&gt;
Windhose zerstreute die Kreaturen in alle Teile des Landes. Sie fanden nie zu ihrer einstigen &lt;br /&gt;
Stärke zurück.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Edhil in den Wäldern hielten stand und konnten die anderen Orks in die Flucht schlagen. &lt;br /&gt;
Als die Ungeheuer besiegt waren, zogen sich auch die Letharen zurück, jedoch nicht, ohne &lt;br /&gt;
ihre Fackeln in die Bäume zu werfen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Edhil sicherten den Wald. Sie schlugen brennende Äste ab. [[Magie]]r beschworen einen &lt;br /&gt;
Eisregen, der die Flammen löschen sollte und Bogenschützen eilten zu den nächsten Seen, &lt;br /&gt;
um Löschwasser zu schöpfen. Sie bargen die gefallenen [[Elfen]] und warfen die Körper ihrer &lt;br /&gt;
Gegner in die heiße Glut, die im Wald zurückgeblieben war. Die Schöpfung [[Eluive]]s war gerettet, auch wenn der Wald viel erleiden musste. Das größte Übel aber konnte abgewendet werden. Die Edhil schlugen ihr Lager im Wald auf, um ihn schützen zu können, sollten die Letharen jemals zurückkehren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Varuna]] wurde in der Zwischenzeit noch immer von den Untoten gestürmt. Auch hatte sich &lt;br /&gt;
eine Schar in Richtung des Fischerdorfs Bajard im Süden aufgemacht. Die leblosen [[Arkorither]] sendeten Geister durch die Wände der Häuser. Es dauerte nicht lange und es gab in &lt;br /&gt;
[[Varuna]] und [[Rahal]] keinen Mann und keine Frau mehr, die am Leben waren. Die Toten &lt;br /&gt;
herrschten langsam aber sich über das Menschenreich auf der Insel Gerimor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Edhil auf ihren Einhörnern trafen zu spät ein. [[Kra&#039;thor]] schaute auf sie mit einer Macht &lt;br /&gt;
herab, die einer Gottheit ebenbürtig war. Er deutete mit einem Fingerzeig auf die [[Elfen]] und &lt;br /&gt;
wies damit einige Geister an, sich die Seelen der Edhil zu holen. Doch die Zauber der Geschöpfe [[Phanodain]]s hielten die Untoten zurück.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kra&#039;thor]] wurde nervös. Er entsandte die wandelnden Toten der Schlacht zu den Edhil, doch &lt;br /&gt;
die [[Elfen]] blieben furchtlos und schlugen die Willenslosen zu Boden. Einer der Edhil ritt auf &lt;br /&gt;
die Fratze zu.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Gib auf, Dämon&amp;quot;&#039;&#039;, sprach der Elf. &#039;&#039;&amp;quot;Deine Macht hat hier ein Ende. Nimm die Leben mit dir, &lt;br /&gt;
die du den Menschen genommen hast, und begib dich zur Ruhe, auf dass man dich nie wieder wecken soll.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Worte verhallten auf dem Schlachtfeld. Die Toten wanken leicht hin und her, als wären &lt;br /&gt;
sie Marionetten, die an einem einzigen Faden hingen und von [[Kra&#039;thor]]s Willen gesteuert &lt;br /&gt;
wurden. Der Seelenfresser blieb stumm, bis sich ein gleißendes Licht zwischen ihm und den &lt;br /&gt;
Edhil auftat. Nun schrie [[Kra&#039;thor]] auf. Seine Dämonenfratze verschwand im Boden und das &lt;br /&gt;
Blut, das seinen Körper umhüllte, blieb auf dem Gras liegen. Es versteinerte augenblicklich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das helle Licht formte sich zu einer Gestalt, während auch die Toten und Geister zu fliehen &lt;br /&gt;
versuchten. Die Edhil stiegen von ihren Einhörnern und verbeugten sich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es war [[Temora]] selbst, die dort stand.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie auch ihr, bin ich zu spät gekommen, um den Stadtbewohnern zu helfen&amp;quot;&#039;&#039;, sprach sie mit &lt;br /&gt;
dröhnender Stimme. &#039;&#039;&amp;quot;In meinem Namen ... Sucht die Überlebenden und schützt sie mit Eurem...&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf einmal erschien der schwarze Panther. Er stürzte sich auf die Reihe der [[Elfen]] und &lt;br /&gt;
zerquetschte ein Drittel von ihnen. Als er mit der Pranke ausholte, hielt [[Temora]] dagegen. Für &lt;br /&gt;
einen offenen Kampf war sie nicht stark genug. Sie hatte einen Angriff von [[Alatar]] selbst nicht &lt;br /&gt;
vorhergesehen. Nun war es zu spät.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Kampf der Götter war gewaltig. Die Pranken des Panthers trafen auf die bloßen Hände &lt;br /&gt;
von [[Temora]]. Jedes Mal, wenn sie getroffen wurde, spien Blitze aus ihrer Haut, die sich in &lt;br /&gt;
[[Alatar]]s Körper brannten. Dort, wo der Kampf sie hinführte, hinterließen die beide eine &lt;br /&gt;
Schneise der Verwüstung. Bäume knickten um, Felsen wurden verschoben und selbst das &lt;br /&gt;
Wasser wich beiseite.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nicht lange kämpften sie und den beiden Gottheiten wurde mehr und mehr deutlich, dass &lt;br /&gt;
[[Alatar]] seiner Schwester überlegen war. Das gleißende Licht [[Temora]]s wurde schwächer und &lt;br /&gt;
schließlich lag die Göttin erschöpft am Boden. [[Alatar]] bäumte sich über ihr auf.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Weißt du, wie lange ich auf diesen Augenblick gewartet habe?&amp;quot;&#039;&#039;, fragte der Panther. &#039;&#039;&amp;quot;Ganz &lt;br /&gt;
Alathair wird sich meinem Willen beugen. Und [[Eluive]], gefangen im steinernen Herzen dieser &lt;br /&gt;
Welt, wird nichts gegen den Untergang ihrer Schöpfung tun können.&amp;quot;&#039;&#039; Er fing an zu lachen. &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Kannst du dir die Qualen vorstellen, die sie erleiden muss, wenn sie daran denkt, wem all &lt;br /&gt;
ihre Geschöpfe nun dienen werden?&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gelmir Ancalime, einer der Edhil, fasste ein Herz. Er rannte los, um [[Temora]] zu Hilfe zu &lt;br /&gt;
kommen. Zwar konnte er selbst sicher nicht viel gegen den Hasseigner ausrichten, doch sein &lt;br /&gt;
Mut trug ihn immer schneller zu [[Temora]]. Gelmir Ancalime verdeckte sein Schwert, als er bei &lt;br /&gt;
ihnen ankam. Als [[Alatar]] auf ihn aufmerksam wurde, fegte er den Elf mit seiner Pranke weg, &lt;br /&gt;
als er in Reichweite war, und schleuderte ihn in die Reihe der übrigen Edhil, die dort gebannt &lt;br /&gt;
der Dinge harrten. Durch den gewaltigen Aufprall starb nicht Gelmir, auch einige andere &lt;br /&gt;
[[Elfen]] wurden in den Tod gerissen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sein Schwert konnte Gelmir aber noch in Richtung [[Temora]] schleudern, bevor er von [[Alatar]] &lt;br /&gt;
getroffen wurde. Die Göttin war aufmerksam genug, um die Waffe zu fangen. Es war zwar &lt;br /&gt;
nicht groß, verglichen mit der Hand [[Temora]]s. Aber es reichte aus, um [[Alatar]] mit einem Stich &lt;br /&gt;
arg zu verletzen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Panther schrie auf. Sein Zorn erstarb in ohnmächtiger Schwäche, die der Schmerz in ihm &lt;br /&gt;
auslöste. Die Klinge des Schwertes glühte auf, als [[Temora]] sie aus der Wunde herauszog.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Alatar]] zog sich zurück. Er war zu stark verletzt, um weiterkämpfen zu können. Er war unendlich zornig über seine erneute Niederlage. Das Jaulen des Panthers ward noch bis tief in die &lt;br /&gt;
Nacht hinein gehört.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gelmir Ancalime war tot. Er hatte zwei weitere Edhil mit sich gerissen, als er in der [[Elfen]]reihe aufgeschlagen war. [[Temora]] aber hatte dank der Hilfe des [[Elfen]] gesiegt. Das Schwert glühte noch immer und es würde noch so lange glühen, bis alles Klagen über diesen Krieg verstummt war.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;[[Kra&#039;thor]]!&amp;quot;&#039;&#039;, rief die Göttin.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Fratze kroch langsam aus dem Erdboden hervor. Ängstlich versuchte sie, an [[Temora]] vorbeizublicken und sie nicht direkt anzusehen. Das machte ihre Gesichtsausdrücke nur noch &lt;br /&gt;
hässlicher.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seelenfresser&amp;quot;&#039;&#039;, sprach [[Temora]]. &#039;&#039;&amp;quot;Der, der dich rief, ist besiegt. Von nun an wirst du tun, was &lt;br /&gt;
ich dir gebiete!&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein markerschütternder Schrei erfüllte das Schlachtfeld. Doch als [[Temora]] das Schwert hob, &lt;br /&gt;
erstarb der Ruf klanglos.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Was gebietest du?&amp;quot;&#039;&#039;, fragte der Seelenfresser mit geisterhafter Stimme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Von nun an bist du der Seelenhüter. Doch hole sie nicht vor ihrer Zeit. Solltest du dagegen &lt;br /&gt;
verstoßen, wird es keine Alternative zu deinem eigenen Tod geben. Entsage deinem Beschwörer und gelobe mir deine Treue. Oder gehe hinab zu [[Eluive]] und verbrenne in ewigem &lt;br /&gt;
Feuer.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein erneuter gequälter Schrei bestätigte [[Temora]]s Forderungen und die Fratze löste langsam &lt;br /&gt;
ihre Gestalt und nahm die Form eines großen Raben an. Der Vogel erhob sich in die Lüfte &lt;br /&gt;
und war seither nicht mehr gesehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Edhil brachten ihre Toten zur Ruhe und beweinten ihr Schicksal. Anschließend ritten sie &lt;br /&gt;
durch das Land und suchten die Menschen zusammen, die immer noch klagend umherirrten &lt;br /&gt;
und vor den lebenden Toten flüchteten. Die [[Elfen]] brachten sie zurück in die Städte, wo ein &lt;br /&gt;
gewisser Schutz gewährleistet war. Zwar wandelten die Toten noch immer umher, doch hatten sie kein Ziel mehr, auf das sie sich konzentrieren konnten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Wiederaufbau begann und der Schrecken wurde in ein Denkmal gebannt, welches den &lt;br /&gt;
Bund zwischen den [[Elfen]] und den Menschen beschrieb.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Eluive]] verweilte noch immer im Herzen Alathair, damit die Welt nicht auseinanderbrechen &lt;br /&gt;
konnte. Sie segnete die Edhil, die ihre Wälder beschützt hatten und an ihrer Genesung halfen. Fortan erhörten die Bäume und Pflanzen der Wälder die Bitten dieser Edhil – ein Zusammenspiel, das die [[Elfen]] nicht mehr los ließ. Sie waren gebannt von dem Einklang, der &lt;br /&gt;
sich ihnen nun offenbarte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Letharen aber verfluchte [[Eluive]]. Nie wieder würden die vergifteten Geschöpfe auch nur &lt;br /&gt;
einen Ton ihres Liedes hören dürfen. Die Göttin brandmarkte die Letharen mit der Farbe der &lt;br /&gt;
Nacht, auf dass man sie schnell erkennen und sich vor ihnen in acht nehmen würde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch auf den Inseln Menek&#039;Ur und Fuachtero waren die Verluste der [[Menekaner]] und Angurer groß. Die Toten hatten einen hohen Tribut gefordert, den es nun auszugleichen galt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Jahre des Wiederaufbaus begannen. Generationen gingen und neue kamen. Und je stiller &lt;br /&gt;
die Jahre ins Land zogen, desto mehr geriet [[Alatar]] in Vergessenheit.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hatte der Panther diese Welt verlassen? Oder hatte [[Temora]]s Bruder einfach aufgegeben und &lt;br /&gt;
beobachtete resigniert das Treiben seiner Orks und Letharen? Was wurde aus Gabriel, der &lt;br /&gt;
vom letzten [[Arkorither]] unterrichtet wurde? Was würde der nächste Streich der vergifteten &lt;br /&gt;
Letharen sein?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Zeit würde es zeigen ...&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Staff-inari</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.alathair.de/index.php?title=Sch%C3%B6pfungsgeschichte&amp;diff=10583</id>
		<title>Schöpfungsgeschichte</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.alathair.de/index.php?title=Sch%C3%B6pfungsgeschichte&amp;diff=10583"/>
		<updated>2020-08-04T02:07:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Staff-inari: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Im welchem Ursprung beginnt die Geschichte der Welt Alathair? Die Schöpfungsgeschichte beschreibt die Erschaffung der Welt durch [[Eluive]], die Entstehung der Rassen und Völker und erklärt den Grund für den beständigen Kampf zwischen den beiden Gottheiten [[Alatar]] und [[Temora]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Schöpfungsgeschichte ist eine rollenspielerische Geschichte und wurde in eben jenem Stil geschrieben. Sie besitzt keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder &amp;quot;absolute&amp;quot; Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer die Geschichte nicht direkt im Wiki lesen möchte, kann sie sich gerne auch hier als [http://www.alathair.de/files/Alathair%20Vorgeschichte.pdf &#039;&#039;&#039;PDF Datei&#039;&#039;&#039;] ziehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapitel Eins - Der Gesang der Götter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort, wo sich Dunkelheit und Stille zusammengefunden hatten, weilte [[Eluive]] und lauschte dem Nichts. Wie die Noten eines Liedes reichten sich ihre Gedanken die Hände und formten eine Melodie, die sich wie ein Sonnenstrahl einen Weg durch die Finsternis bahnte und das leere Schweigen mit Leben erfüllte. [[Eluive]] sang zu dieser Melodie und die harmonischen Klänge verneigten sich zu Gestein.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Es hat also begonnen&amp;quot;&#039;&#039;, dachte Horteras, als er den Gesang seiner Schwester in der Ferne hörte. Er hatte sie gewarnt – und doch war die Melodie so schön, dass sie seine zweifelhaften Gedanken bannten und er in Frieden den Klängen lauschen konnte.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und [[Eluive]] sang weiter, denn sie erwartete zwei Kinder. Sie wusste, dass der Klang ihrer Stimme dazu gemacht war, neue Welten zu formen. So wollte sie eine Welt schaffen, auf der ihre beiden Kinder leben und aufwachsen könnten. Das Gestein nahm Form als, als ihr Gesang weiter durch ihn durchdrang. Wie ein Wurm fraß er sich durch das harte Material; übrig blieben Berge, Höhlen und Täler. Als [[Eluive]] der Melodie gebot, sich niederzulegen, gehorchte sie. Flüsse und Sehen entstanden, deren Plätschern noch heute daran erinnert, wie der schöpferische Gesang klang.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Eluive]] betrachtete das Werk ihrer Musik und sie war zufrieden. Ihre Kreativität war jedoch lange nicht ausgeschöpft. Gestirne hatten sich aus den Klängen gebildet, die weit zu hören gewesen waren. Ihnen gebot [[Eluive]], Instrumente zu spielen. In der göttlichen Harmonie mit dem Wasser und den Instrumenten der Gestirne wurde das Land fruchtbar und [[Eluive]] gebot den Pflanzen, in die Höhe zu wachsen. Gräser, Sträucher, und Kräuter wuchsen so heran. Sie war angetan von der Vielfalt der Pflanzen und erschuf größere Pflanzen, die alle anderen überragten. [[Eluive]] schenkte ihnen sogar ein eigenes Lied, das Lied des Waldes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Entzückt von ihrer Schöpfung betrachtete [[Eluive]] die neue Welt. Doch etwas fehlte in der harmonischen Landschaft. Leben. Es fehlte Leben, welches Veränderung bringen sollte. So schuf [[Eluive]] die Tiere in ihrer Vielfalt und ein jedes auf seine eigene Art und Weise fähig, mit dem Leben und seiner Umwelt unbefangen umgehen konnte. So schien die Welt im ersten Moment perfekt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch [[Eluive]] wollte mehr. So wagte sie den Schritt, vor dem sie ihr Bruder Horteras eindringlich gewarnt hatte. [[Eluive]] nahm ein Stück Erde und etwas ihrer lieblichen Melodie und formte daraus ein weiteres Geschöpf. Sie gab ihm den Namen ›Mensch‹. Es war ein Mensch wie Du und ich; nur von seiner Schönheit her war er perfekt. Aber der Mensch war einsam.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Eluive]] spürte sein Verlangen. Zwar hatte er ein Heim, das einem Paradies glich, dennoch sehnte er sich nach einem Gleichgesinnten, mit dem er reden, singen und sich freuen konnte. So gab [[Eluive]] dem Bedürfnis ihres Geschöpfes nach und erschuf seinem Abbild nach einige Männer und Frauen. Außerdem verlieh sie ihnen die Kraft, sich selbst fortzupflanzen. Horteras trat an seine Schwester heran. Ihm stand die Bewunderung ins Gesicht geschrieben, als er die Welt betrachtete, die [[Eluive]] geschaffen hatte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;[[Eluive]]&amp;quot;&#039;&#039;, sprach der dann zu ihr. &#039;&#039;&amp;quot;Du solltest sie nicht namenslos lassen.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Recht hast du, Bruder&amp;quot;&#039;&#039;, antwortete die Göttin. &#039;&#039;&amp;quot;Ich nenne die Welt so, wie die Melodie beschaffen ist. Harmonie ... ›Harmonie‹.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Ala&#039;thair&amp;quot;&#039;&#039;, sagte Horteras, als er den Planeten mit Frohsinn besah. &#039;&#039;&amp;quot;Freie Harmonie.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;So sei es&amp;quot;&#039;&#039;, sagte [[Eluive]] und fortan war Alathair der Name dieser Schöpfung; eine Welt, die &lt;br /&gt;
[[Eluive]] für ihre Kinder geschaffen hatte. Und bald war es so weit und sie würde gebären.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Alathair würde bereit sein müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapitel Zwei - Nilzadan ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es waren friedliche Zeiten, als die Menschen Alathair bevölkerten. In ihrer Kreativität zeigten sie, dass sie wahrlich Geschöpfe [[Eluive]]s waren. Sie erfanden simple Werkzeuge, um sich die Arbeit zu erleichtern. Sie pflanzten wunderschöne Gärten an, in denen die Pflanzen blühten und gediehen. Und sie dankten [[Eluive]] in ihren Gebeten für ihre Existenz. Alles war gut, wie es war.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Menschen sollten aber nicht mehr [[Eluive]] selbst huldigen, sondern ihrer Kinder, die die Schutzpatrone und Fürsorger von Alathair sein sollten. [[Eluive]] macht sich zu einem Berg auf, den die Menschen Nilzadan (Geburt) oder auch Götterberg tauften. Es war nicht der einzige Ort, dem sie einen Namen gaben. Die Menschen benannten ganze Länder mit den schönsten Namen. [[Eluive]] fand Gefallen daran, dass ihre Geschöpfe aus ihrer Sprache eine Kunst entwickelten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Eluive]] verweilte in den Höhlen Nilzadans für ein Jahr der Götter. Und dort gebar sie ihr erstes Kind. Sein Name war [[Getares]] (der Erste). [[Getares]] hatte ein menschliches Gesicht; seine &lt;br /&gt;
Gestalt glich aber der eines großen Vogels. Obwohl das Geschöpf wie alle Gottheiten ohne &lt;br /&gt;
Geschlecht war, erschien es den Menschen eher männlich denn weiblich. Standhaft war sein &lt;br /&gt;
Gefieder, das in jeder Farbe glänzte. Je nachdem von welcher Seite aus man [[Getares]] betrachtete, erschien es so, als würde das Farbspektrum wechseln. Die Gestalt [[Getares]] war für die &lt;br /&gt;
Menschen dennoch nicht greifbar, da er nicht aus Fleisch und Blut bestand.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Getares]] wusste noch nicht sonderlich viel von seinen göttlichen Mächten, lernte sie aber mit der Zeit kennen. So schaffte er es, durch den Raum zu wandeln, sich für das Auge einfacher Geschöpfe unsichtbar zu machen. [[Eluive]] schenkte ihm außerdem Verstand und trug ihm die Verantwortung über die Menschen auf. Ihr Sohn nahm den Auftrag entgegen und erkundete Alathair. Die Melodien der Gestirne verrieten ihm dabei alles, was er über die Menschen wissen sollte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Eluive]] begab sich währenddessen ein zweites Mal nach Nilzadan. Sie gebar ihren zweiten Sohn [[Alatar]] (Freier Gedanke). [[Alatar]] hatte den Körper einer Raubkatze. Ihr Fell schimmerte und wechselte jede Sekunde die Farbe.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Alatar]] erhielt von seiner Mutter einen Auftrag. Er sollte für das Wohlbefinden der Tierund Pflanzenwelt sorgen. So erhielt auch [[Alatar]] den nötigen Verstand, um seine Mission erfüllen zu können. Er dankte seiner Mutter und begann mit der Erforschung Alathairs, um seiner Aufgabe gerecht zu werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beide Kinder [[Eluive]]s waren zunächst sehr damit beschäftigt, ihre eigenen göttlichen Kräfte kennenzulernen. Es lag ihnen sehr am Herzen, sich um ihre Schützlinge so fürsorglich kümmern zu können wie nur möglich. [[Eluive]] verweilt derweil in der Sphäre um Alathair und gab ihren Kindern Zeit, ihre Fähigkeiten zu schulen und für die Bewältigung ihrer Aufgaben zu &lt;br /&gt;
wachsen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapitel Drei - Paia und die Saat ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach wenigen Götterjahren merkte [[Alatar]], dass seine Kräfte von seiner Aufgabe niemals &lt;br /&gt;
vollkommen ausgeschöpft werden würden. Außerdem sah er, wie die Menschen [[Getares]] anbeteten und ihm dafür dankten, was er für sie tat. [[Alatar]] aber blieb frei von dieser Gunst, als &lt;br /&gt;
wäre es der Tier- und Pflanzenwelt egal, was er für sie tat.&lt;br /&gt;
Fortan kümmerte er sich deshalb nicht mehr um sie, sondern begann damit, sich in die Angelegenheiten der Menschen einzumischen. Doch seine guten Taten dankten sie nicht ihm, &lt;br /&gt;
sondern weiterhin seinem Bruder [[Getares]]; wussten sie doch nicht, dass es [[Alatar]]s Handeln &lt;br /&gt;
war.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Viele Tiere spürten, dass [[Alatar]] ihnen keine Aufmerksamkeit mehr widmete. Sie wurden zornig. In ihrem Hunger überfielen sie Siedlungen und griffen die Menschen an. Doch [[Alatar]] &lt;br /&gt;
zeigte dafür kein Interesse mehr. Er besuchte seine Mutter und bat darum, ebenfalls den &lt;br /&gt;
Menschen dienen zu dürfen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Aber warum kommst du nicht deiner eigenen Aufgabe nach?&amp;quot;&#039;&#039;, fragte [[Eluive]]. &#039;&#039;&amp;quot;Warum lässt &lt;br /&gt;
du die Tiere zornig werden?&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Alatar]] wandte sich sodann ab von seiner Mutter. Sein Fell verlor das farbige Schimmern und &lt;br /&gt;
wurde von Tag zu Tag immer dunkler; bis dass es nur noch schwarz glänzte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In seinem Zorn raubte [[Alatar]] Jungfrauen aus [[Varuna]], einer der größten Siedlungen der Menschen. Er stahl ihnen den Verstand, entstellte ihre Gesichter und misshandelte ihre Körper &lt;br /&gt;
so, dass sie wie Vögel aussahen. [[Alatar]]s anfänglicher Neid war zu Hass herangewachsen; so &lt;br /&gt;
hatte er den Frauen unbewusst die Gestalt seines Bruders [[Getares]] gegeben. Als [[Alatar]] dies &lt;br /&gt;
bewusst wurde, tötete er ein Drittel der Kreaturen. Die anderen ließ er entfliehen, damit sie &lt;br /&gt;
bei den Menschen Angst und Schrecken verbreiten konnten. Die Wesen sind seither als die &lt;br /&gt;
Schicksalstränen [[Varuna]]s bekannt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Alatar]] wurde mit der Zeit immer zorniger und stellte einen Plan auf, um die Menschen für &lt;br /&gt;
sich zu gewinnen. Sie sollten ihm folgen, nicht seinem Bruder.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So begab sich [[Alatar]] zu der Siedlung Fetrali und suchte sich eine junge Frau, um sie zu &lt;br /&gt;
schwängern. Ihr Name war Paia und ihre Schönheit war einzigartig auf Alathair. Ihr Haar &lt;br /&gt;
glänzte schwarz und ihre Haut war von der Sonne selbst gezeichnet. Paia schlief, als [[Alatar]] &lt;br /&gt;
sich an ihr verging und die Saat des Hasses in ihre Gebärmutter pflanzte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ötterjahr dauerte die Schwangerschaft Paias. Die anderen Bewohner Fetralis machten &lt;br /&gt;
sich große Sorgen um die junge Frau, denn sie hatte keinen Mann und es war unüblich, dass &lt;br /&gt;
eine unverheiratete Frau ein Kind erwartete – vor allem über einen so langen Zeitraum. So &lt;br /&gt;
erklärten einige Menschen aus der Siedlung, man sollte sie verbrennen, weil etwas Böses von ihr ausging. Andere aber bestanden darauf, dass man [[Getares]] rief, um ihren Patron um Rat &lt;br /&gt;
zu fragen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und schließlich riefen sie [[Getares]], den Freund der Menschen, um Hilfe. Als er in Fetrali erschien, betrachtete er Paia und erkannte sofort die Ursache des Problems. Tränen rollten das &lt;br /&gt;
menschenähnliche Gesicht herab, als er um die Tat [[Alatar]]s weinte. Er wusste, dass Paia die &lt;br /&gt;
Saat seines Bruders so tief in ihr trug, dass es nicht möglich war, sie zu entfernen, ohne die &lt;br /&gt;
Frau dabei zu töten. [[Getares]] aber brachte es nicht über sein Herz, Paias Leben zu beenden, &lt;br /&gt;
denn ihre Schönheit war der einer Göttin gleich. So weinte er und die Tränen ließen den Boden gefrieren. [[Getares]] entschied sich zu warten, bis Paia die Saat ausgetragen hätte. In dieser &lt;br /&gt;
Zeit kümmerte sich [[Getares]] besonders um die Siedlung Fetrali. Aber auch andere Menschen &lt;br /&gt;
brauchten seine Hilfe, denn die Schicksalstränen [[Varuna]]s fielen oft über Bauern und Reisende her und zerrissen ihre Körper wie wilde Tiere.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Zeit Paias war gekommen und sie gebar das Kind [[Alatar]]s. Die Schmerzen, die sie dabei &lt;br /&gt;
hatte, waren so groß, dass sie von ihnen aufgefressen wurde und Paia sterben ließen. Die &lt;br /&gt;
Menschen Fetralis riefen nach [[Getares]]. Ihre verzweifelte Trauer wandelte sich in Zorn und &lt;br /&gt;
sie töteten das Kind [[Alatar]]s.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und so hatte [[Alatar]] den Hass in die Welt gebracht. Er ließ die Menschen taub werden für die &lt;br /&gt;
Melodien, die die Gestirne spielten. Aus Liebe wurde Misstrauen. Die Menschen hatten &lt;br /&gt;
Angst, dass [[Alatar]] unter ihnen war, denn sie kannten seine Gestalt nicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Getares]] nahm Paias Körper mit zum Nilzadan und beweinte die Tote dort für eine lange Zeit. &lt;br /&gt;
Er bat [[Eluive]], sich an seinem Bruder rächen zu dürfen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Du willst eines meiner Kinder töten&amp;quot;&#039;&#039;, fragte sie ihn, &#039;&#039;&amp;quot;so, wie er eines deiner Kinder tötete?&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Getares]] erkannte seinen Fehler und bat seine Mutter um Verzeihung. Er blieb ein Götterjahr &lt;br /&gt;
in Nilzadan und wachte über den Leib Paias.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Alatar]] aber blieb in dieser Zeit nicht untätig. Er hatte es geschafft, die von Zorn und Hass &lt;br /&gt;
erblindeten Menschen für sich zu gewinnen, indem er ihnen Lügen über [[Getares]] und [[Eluive]] &lt;br /&gt;
erzählte. Er schürte ihren Hass immer weiter. Die Menschen, die er in seinen Bann ziehen &lt;br /&gt;
konnte, wollten schließlich gegen [[Getares]] in den Krieg ziehen und ihn von dieser Welt verbannen oder sogar töten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapitel Vier - Der Bruderkrieg ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Menschen fürchteten sich, denn niemand konnte wissen, welche Teufeleien [[Alatar]] und &lt;br /&gt;
seine Anhänger als Nächstes im Schilde führen würden. Er hatte schon viele Menschen in &lt;br /&gt;
den Tod gerissen und die Angst fraß sich in ihren Verstand. Einige entschieden sich daher, &lt;br /&gt;
[[Alatar]] anzubeten, um dem Tod zu entrinnen. Doch ebenso viele wandten sich an [[Getares]] und &lt;br /&gt;
baten um Schutz.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Riss fuhr durch die Menschheit. Dörfer bekriegten sich untereinander und selbst innerhalb dieser Gemeinden war man sich nicht immer einig, welcher der Götterbrüder der Patron &lt;br /&gt;
des Dorfes werden sollte. Diese Zeitperiode trägt heute noch den Titel Bruderkrieg. Nicht &lt;br /&gt;
nur [[Alatar]] und [[Getares]] bekämpften einander, auch ihre Anhänger schreiben Geschichten in der Sprache der Gewalt. Selbst innerhalb von Familien erntete [[Alatar]] seine bösartigen Früchte des Hasses.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unter Feuer und Asche war dies eine Zeit des Elends und der Not. Doch aus diesem Leid sollte neue Hoffnung geschöpft werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Angurer&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus den Trümmern eines Dorfes im Norden, welches den Namen Bal&#039;thar trug und im Bruderkrieg durch [[Alatar]] vollkommen zerstört wurde, erhoben sich drei Männer; Angur, Irias&lt;br /&gt;
und Björn. Sie waren mittleren Alters und den Verhältnissen des Nordens entsprechend kräftig und zäh gebaut.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus den Überresten Angurs machten sie ein Lagerfeuer und beredetet, was sie tun sollten. &lt;br /&gt;
Ihre Frauen und Verwandten waren verbrannt oder wurden von den Dienern [[Alatar]]s verschleppt. Hass keimte in ihren Herzen. Sie hassten [[Alatar]], weil er ihre Angehörigen umgebracht hatte. Sie hassten aber auch [[Getares]], weil er seinen Bruder nicht aufgehalten hatte.&lt;br /&gt;
Angur und Irias waren zwar nur Bauern und Björn ein Hirte, aber wer mit einem Hirtenstab &lt;br /&gt;
umgehen konnte, der würde das sicherlich auch mit einer Axt oder einer Hellebarde schaffen. &lt;br /&gt;
In der Vergangenheit hatte man ihnen einmal alles genommen; in der Zukunft würden sie &lt;br /&gt;
vorbereitet sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Angur nahm sich eine Axt, Irias einen Bogen und Björn ein Breitschwert. Sie wirkten von &lt;br /&gt;
Weitem wie eine Räuberbande, doch wenn man sich ihnen näherte, konnte man den Schmerz &lt;br /&gt;
in ihren Gesichtern lesen, der sie zu dem gemacht hatte, was sie nun waren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Langsam und ohne Ziel trotteten sie vor sich hin. Ihr Weg führte sie nordwärts bis in das &lt;br /&gt;
nächste Dorf, welches dicht an der Vegetationsgrenze lag. Sie fanden Unterkunft in einem &lt;br /&gt;
verlassenen Haus und ein Lagerfeuer half ihnen, die Nacht zu überstehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Dorfbewohner waren von den Ereignissen des zerstörten Bal&#039;thar erschüttert, als sie von &lt;br /&gt;
dessen Schicksal erfuhren. Sie baten die Männer, bei ihnen zu bleiben und Teil ihrer Gemeinschaft zu werden. Die Anwesenheit der drei und die Kunde über das Ende von Bal&#039;thars sorgten dafür, dass sich die Streitereien in dem Dorf kurzzeitig legten. Hass und Neid waren vorerst vertrieben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es dauerte aber nicht lange – Angur, Irias und Björn hatten sich erst eingelebt –, da keimte &lt;br /&gt;
erneut Misstrauen unter den Bewohnern auf. Der Hass hatte zurückgefunden und zerstörte &lt;br /&gt;
die jüngst gewonnene Einigkeit des Dorfes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Angur forderte die Menschen auf, einzuhalten und sich an Bal&#039;thar zu erinnern, doch nur &lt;br /&gt;
wenige schenkten ihm Gehör. Ein stämmiger Mann namens Ulf stellte sich Angur entgegen &lt;br /&gt;
und beschimpfte ihn als Anhänger [[Getares]]&#039;. Angur aber hegte noch immer seinen Hass gegen &lt;br /&gt;
beide der Götterbrüder. Wut stieg in ihm auf, als er die Anschuldigung hörte, doch er zähmte &lt;br /&gt;
sie.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Weder [[Alatar]], noch [[Getares]], nenne ich meine Herren&amp;quot;&#039;&#039;, antwortete er Ulf mit friedfertiger &lt;br /&gt;
Stimme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
sahen die Menschen nun zu ihm auf. Bisher hatten sie nie daran gedacht, keinen der &lt;br /&gt;
Götter zu verehren. Diese Sichtweise erweiterte ihren Horizont.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ulf aber wurde zorniger und zorniger. [[Alatar]]s Hass hatte sich schon zu tief in sein Herz gefressen. So griff der Mann nach einer Keule, die an einer Hauswand lehnte, und stürmte brüllend auf Angur zu. Kurz bevor die Waffe Angur treffen sollte, kreuzte ein Breitschwert ihren &lt;br /&gt;
Weg. Holz splitterte und die Klinge des Schwertes blieb in der großen Keule stecken.&lt;br /&gt;
Nachdem sich Ulf von der Überraschung erholt hatte, hob er erneut seine Waffe. Das Schwert &lt;br /&gt;
löste sich und landete hinter ihm auf der Erde, während die Umstehenden davor zurückwichen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der darauf folgende Schlag traf Björn mit voller Wucht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine gespenstische Stille folgte, als Björn leblos zusammensackte. Ein Windhauch wehte &lt;br /&gt;
Björns langes Haar in die Blutlache, die sich langsam unter seinem toten Körper bildete.&lt;br /&gt;
Ulf begann zu lachen. Es war eine Genugtuung für ihn, Björn tot vor sich liegen zu sehen, &lt;br /&gt;
doch gleichzeitig wuchs der Durst nach mehr; mehr Blut für [[Alatar]]. Angur, sein eigentlicher &lt;br /&gt;
Gegner, lebte noch und sollte das nächste Opfer werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ulf nahm den Griff des Schwertes und ging nun mit beiden Waffen auf Angur zu. Dieses Mal &lt;br /&gt;
behielt er auch den zweiten Freund besser im Auge. Iras zielte bereits mit seinem Bogen auf &lt;br /&gt;
ihn und warnte davor, noch einen Schritt weiterzugehen. Als der Hüne nicht stoppte, ließ er &lt;br /&gt;
den Pfeil los. Doch der ungeübte Schütze hatte kein Glück und verfehlte Ulf ein paar Daumenbreiten. Zu spät wich der Schütze dem Schwerthieb aus. Blut quoll aus der Wunde an &lt;br /&gt;
seinem Arm und vom Schock gelähmt starrte Irias der Keule entgegen, die ihn als Nächstes &lt;br /&gt;
treffen sollte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Angur blieb nicht tatenlos und schwang seine Axt. Er erwischte Ulf am Hals und brach ihn &lt;br /&gt;
zum Stürzen. Rippen brachen und Irias&#039; Luft wurde abgeschnürt, als der Körper des Hünen &lt;br /&gt;
auf ihn fiel und den Schützen unter sich begrub. Ulf Kopf kullerte über den harten Erdboden &lt;br /&gt;
und blieb auf dem Stumpf liegen. Das Gesicht des Toten war noch immer hasserfüllt und &lt;br /&gt;
kalt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit Mühen befreite Angur seinen Freund Irias von Ulfs Rumpf. Als er vorsichtig seinen Kopf &lt;br /&gt;
anhob, erkannte Angur aber schon, dass der Lebensodem [[Eluive]]s seinen Freund bereits verließ. Angur weinte und schloss die Augen seiner beiden Freunde. Seine Tränen strich er &lt;br /&gt;
ihnen auf die Stirn.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dann sah Angur sich um.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es herrschte betretenes Schweigen ihm ihn herum. Von den drei Fremden, die das Dorf einst &lt;br /&gt;
aufgenommen hatte, wurden zwei von einem der ihren umgebracht.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Seht euch an, was euch eure Götter bringen!&amp;quot;&#039;&#039;, sprach Angur laut und fordernd. &#039;&#039;&amp;quot;Ist es das, &lt;br /&gt;
was ihr wollt? Nicht weiter als den Tod?&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein älterer Mann trat hervor. &#039;&#039;&amp;quot;Sag und, was wir tun können! Wir stehen in deiner Schuld!&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Mich hält hier nichts mehr.&amp;quot;&#039;&#039; Angur schüttelte den Kopf. &#039;&#039;&amp;quot;Lebt euer Leben und denkt an &lt;br /&gt;
meine Worte. Entsagt den Göttern oder sterbt mit ihnen zusammen.&amp;quot;&#039;&#039; Er bahnte sich einen&lt;br /&gt;
Weg aus dem Menschenkreis heraus, als der Alte erneut sprach.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Deine Worte sind weise. Lass mich dich begleiten.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
end schaute Angur zurück und seine Blicke schweiften umher, während sich immer &lt;br /&gt;
mehr Menschen zu dem Alten stellten. Dort, wo sein Blick von einem anderen Augenpaar &lt;br /&gt;
gestreift wurde, erntete er ein sachtes Nicken. Kein einziger Bewohner des Dorfes wollte sich &lt;br /&gt;
den Machenschaften von [[Alatar]] weiterhin aussetzen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Ich gehe dorthin, wo kein Mensch je zuvor gewesen ist. In die Eiswüste.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seine Worte wurden erneut mit einem Nicken beantwortet. Angur begann zu verstehen. Dieses Dorf voller Männer, Frauen und Kinder wollte seinem Beispiel folgen. Doch hatten sie &lt;br /&gt;
allein nicht die Kraft, den Göttern zu entsagen. Sie brauchten einen Führer, der bis dahin &lt;br /&gt;
offensichtlich Ulf gewesen war.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So erteilte Angur seine ersten Anweisungen. Proviant wurde eingepackt, Zelte wurden hergestellt und Pferde wurden beladen. Innerhalb von drei Tagen waren die Vorbereitungen der &lt;br /&gt;
Wanderung abgeschlossen und die Menschen hatten ein neues Ziel. Es ging voran, niemand &lt;br /&gt;
empfand mehr Neid, Hass oder Angst. Und schließlich konnte die Reise beginnen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Anhänger Angurs zogen weit in den Norden. Die Eiswüste war eine Halbinsel und nur &lt;br /&gt;
über einen schmalen Pass betretbar. Es dauerte einen und einen halben Tag, bis alle Angurer &lt;br /&gt;
den kalten Ort erreichten. In der Nacht fegte ein gewaltiges Gewitter über den Norden &lt;br /&gt;
Alathairs hinweg. Blitze durchzuckten die Nacht und trennten die Halbinsel vom Festland.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der nächste Morgen war erfüllt von verzweifeltem Jammern. Der ›Heimweg‹ war abgeschnitten; der Punkt ohne Wiederkehr war erreicht. Aber Angur schenkte ihnen neue Hoffnung, indem er ihnen versprach, dass [[Alatar]] ihnen niemals hierher folgen würde und sie nun &lt;br /&gt;
Frieden hätten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein großes Lager wurde errichtet und ein Feuer entfacht. Die Kälte war zwar lebensfeindlich, &lt;br /&gt;
aber die Angurer waren Kälte gewohnt, wenn auch nicht in diesem Ausmaß. Mit der Zeit gewöhnten sie sich daran, dicke Kleidung zu tragen. Angur beschäftigte sich lange damit, Riten &lt;br /&gt;
zu erschaffen, mit welchen man [[Alatar]]s Hass aus seinem Herzen verbannen konnte. Er wurde zu einem mächtigen Führer des Nordens. Seine Anhänger nannten sich seitdem mit Stolz &lt;br /&gt;
Angurer.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Todesschreie&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Alatar]] hatten unterdessen ganz Alathair in einen Krieg geworfen. Frauen waren heimatlos &lt;br /&gt;
und Kinder weinten. Es herrschte Chaos.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Alatar]] erfreute sich an dem Anblick und verhöhnte [[Getares]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Sie her, wie du deine Menschen unter Kontrolle hast&amp;quot;&#039;&#039;, rief er seinem Bruder zu. &#039;&#039;&amp;quot;Sie haben &lt;br /&gt;
Angst!&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch [[Getares]] antwortete nicht. Zu sehr war er damit beschäftigt, Kraft zu sammeln, um [[Alatar]] die Macht über die Menschen zu nehmen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Alatar]] lachte laut auf, als er sah, was [[Getares]] versuchte. Er nahm einen großen Felsen und &lt;br /&gt;
schleuderte ihn gegen seinen Bruder. Stark taumelte [[Getares]] und fiel zu Boden. Seine Flügel &lt;br /&gt;
waren geknickt und nicht mehr zu gebrauchen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nun sah [[Alatar]] seine Chance. Wenn er [[Getares]] endgültig beseitigen würde, könnte er über &lt;br /&gt;
alles und jeden herrschen. Er nahm den Felsen und formte daraus einen großen Speer mit &lt;br /&gt;
Widerhaken. Bevor [[Getares]] erahnte, was [[Alatar]] vorhatte, durchbohrte ihn die Spitze in der &lt;br /&gt;
Höhe, wo bei einem normalen Vogel das Herz zu erwarten war.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
[[Getares]] schrie auf. Seine Rufe waren bis zu den Gestirnen zu hören bis auch seine letzte Kraft &lt;br /&gt;
auf [[Alatar]] übergegangen war. Der übrig gebliebene Bruder sog die Kraft in sich auf, wie ein &lt;br /&gt;
Durstiger kühles Wasser trank.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Eluive]] erschrak, als sie die Schreie [[Getares]]&#039; hörte, waren sie doch so grell und noch nie zuvor &lt;br /&gt;
zu hören gewesen. Augenblicklich begab sie sich an den Ort, vom dem die Schreie ausgingen. &lt;br /&gt;
[[Alatar]] sah seine Mutter kommen und versuchte, sich hinter einem großen Berg zu verstecken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Eluive]] weinte. Sie weinte lang und ausgiebig und verstand nun, warum Horteras sie einst &lt;br /&gt;
gewarnt hatte. Ihre Tränen sammelten sich um [[Getares]] und zogen ihn in die Tiefe. Gezeichnet von diesem Ereignis würde dieser Ort für lange Zeit kein schmackhafte Früchte bringen &lt;br /&gt;
oder Lebewesen beherbergen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Eluive]] spürte etwas Seltsames. Sie hatte eine grausame Vorahnung, was passieren würde, &lt;br /&gt;
wenn [[Alatar]]s Macht gewachsen wäre und zu was er fähig wäre. Sie zog sich zurück nach Nilzadan, dem Ort, dem selbst [[Alatar]] einen gewissen Respekt entgegenbrachte und ihn mied.&lt;br /&gt;
Auch die Menschen hörten [[Getares]]&#039; Todesschreie und alle Streitereien waren für kurze Zeit &lt;br /&gt;
vergessen, denn die Schreie reinigten ihren Geist und es kehrte Frieden ein, der von der &lt;br /&gt;
Trauer um [[Getares]]&#039; Tod überschattet war.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; Die [[Menekaner]] &#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Süden Alathairs spielte sich eine ähnliche Szene wie im Norden ab.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In den schweren Zeiten waren die Anhänger [[Eluive]]s eine Minderheit. Einer von ihnen mit &lt;br /&gt;
dem Namen Saajid begann damit, Gleichgesinnte um sich zu sammeln. Er zog von Dorf zu &lt;br /&gt;
Dorf und erzählte von einer Vision, die er hatte. Sie sprach davon, wie [[Eluive]] ein neues Land &lt;br /&gt;
für die Menschen bereithielt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einige Menschen glaubten ihm, andere verspotteten ihn und vertrieben ihn aus den Dörfern. &lt;br /&gt;
So hatte Saajid eine kleine Schar von fünfzig Männern und Frauen um sich gesammelt und &lt;br /&gt;
begab sich mit ihnen auf Wanderschaft. Er selbst wusste nicht, wohin die Reise gehen sollte, &lt;br /&gt;
doch hielt er seine Jünger in dem Glauben, dass [[Eluive]] selbst ihn führen würde. Sie wanderten sie einige Monate umher.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als [[Alatar]] seinem Bruder [[Getares]] das Leben nahm, ergoss sich plötzlich ein gigantischer Regen; die Tränen [[Eluive]]s. Saajid und seine Schar sahen den Niederschlag von Weitem und sie &lt;br /&gt;
waren die einzigen Zeugen dieses Ereignisses. Der Regen befeuchtete die Erde, welche sich in &lt;br /&gt;
den Himmel erhob. So entstanden die Salzberge von Cantar.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Saajid und seine Schar fielen auf die Knie, beteten zu [[Eluive]] und dankten ihr für das Zeichen. &lt;br /&gt;
Frischen Mutes gingen sie auf ihr neues Land zu. Der Regen dauerte ein halbes Götterjahr. &lt;br /&gt;
Die Wiesen und Felder wurden salzig und die Früchte, die sich hervorbrachten, ungenießbar. &lt;br /&gt;
In den ersten Monaten dieser Zeit waren die Bewohner von Menek&#039;Ur (Neues Land) unglücklich darüber, denn mehr und mehr drohte ihnen eine Hungersnot. Und als der Regen nachließ, verdorrte das bis dahin grüne Land und wurde zu seiner steinigen Steppe.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Saajid erklärte, dass [[Eluive]] auch weiterhin für sie sorgen würde und dass es nur eine vorübergehende Zeit der Trockenheit wäre. Doch es kam anders. Die Menschen fühlten sich &lt;br /&gt;
immer unwohler mit der Zeit und ihr Führer Saajid war in die Höhlen der Berge verschwunden. Die Sonne brandmarkte ihre Haut. Der Wüstensand verbrannte ihre Füße. All diese Einflüsse veränderten die Menschen und über die Zeit hinweg lernten sie das Überleben in dieser Wüste von Menek&#039;Ur. Wasser ›ernteten‹ sie aus Kakteen. Wüstenfrüchte und Tiere stellten die tägliche Nahrung dar.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aber das genügte den Menschen nicht. Sie waren das Warten leid und beschimpften Saajid. &lt;br /&gt;
Sie wollten ihn umbringen. Saajids Söhne aber hielten die [[Menekaner]] zurück und erzählten &lt;br /&gt;
ihnen, dass ihr Vater das Geschenk [[Eluive]]s gefunden hätte. Es war genau das, was das Leben &lt;br /&gt;
in diesem Land so unerträglich gemacht hatte. Das Salz.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Saajid hatte in den Bergen die Salzvorkommen gefunden. Es hatte nur etwas gedauert, bis er &lt;br /&gt;
verstanden hatte, wie das Salz einzusetzen war. Es dauerte ein halbes Götterjahr, aber endlich konnte Saajid seinem Volk erklären, wie man Salz abbaute und wozu man es gebrauchen &lt;br /&gt;
konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapitel Fünf - Das Schicksal Alathairs ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Alatar]] streunte in der Welt umher.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Überall schienen die Menschen wieder Frieden gefunden zu haben. Zwar gab es noch immer &lt;br /&gt;
hier und da Streitigkeiten, aber nichts, was man dem Anderen nicht verzeihen konnte. [[Alatar]]s Werk schien durch den Tod [[Getares]]&#039; zerstört worden zu sein. Wut stieg in dem Panther &lt;br /&gt;
auf und in seinem Zorn verfluchte er ganz Alathair.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Eluive]] hatte sich nach Nilzadan zurückgezogen, um zu trauern, wie der Peiniger [[Getares]]&#039; &lt;br /&gt;
vermutete. Ihm war es nur Recht. So hatte er Zeit, größerer Pläne zu schmieden und dieses &lt;br /&gt;
Mal würden sie von niemandem durchkreuzt werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Alatar]] hatte [[Getares]]&#039; Macht in sich aufgenommen und er begann zu spüren, wie mächtig er &lt;br /&gt;
werden könnte, wenn er genug Zeit hätte. Er tauchte in das Wasser Alathairs ein und sein &lt;br /&gt;
gegenstandsloser Körper versank ohne eine einzige Welle.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unten, in den Tiefen des Meeres, wo es nicht mehr weit bis zum Mittelpunkt der Welt war, &lt;br /&gt;
bereitete [[Alatar]] seinen Plan vor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Eluive]] weilte in Nilzadan, doch war sie keineswegs untätig. Sie spürte, dass [[Alatar]] sich von &lt;br /&gt;
diesem Ort fernhalten würde und damit war eines klar – wenn sie ein neues Kind in die Welt &lt;br /&gt;
setzen würde, wäre es an diesem Ort am sichersten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So gebar sie ihr drittes Kind [[Temora]] (Befreier), eine Tochter. [[Temora]]s Gestalt glich einem &lt;br /&gt;
Menschen, wenngleich auch sie geschlechtslos war und nur ihre Züge weiblich anmuteten.&lt;br /&gt;
Nun war die Zeit gekommen. Im Geschlecht der Götter war es üblich, nur zwei Kinder zu &lt;br /&gt;
gebären. [[Eluive]] merkte, warum dies so war. Sie spürte, dass sie an Macht verloren hatte. Daher war es wichtig, dass [[Temora]] erst einmal ihre Macht entdeckte, bevor sie [[Alatar]] gegen-&lt;br /&gt;
überstehen würde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eluive suchte nach [[Alatar]], denn je eher sie ihren Sohn finden würde, desto länger könnte sie &lt;br /&gt;
versuchen, ihn von [[Temora]] abzulenken und ihn wieder auf den richtigen Weg zu bringen. &lt;br /&gt;
Vielleicht war noch eine Tür in seinem Herzen nicht durch Neid und Hass verschlossen.&lt;br /&gt;
[[Eluive]] durchstreifte Wälder und Wiesen; Berge und Täler. Wo sie auch hinkam, hatten die &lt;br /&gt;
Menschen ihn entweder vergessen oder lange Zeit nicht mehr gesehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Göttin begann zu zweifeln. Hatte [[Alatar]] während ihrer Suche nun doch Nilzadan mit seiner bösartigen Anwesenheit entweiht und [[Temora]] womöglich schon getötet? Schnell eilte sie &lt;br /&gt;
zurück und fand ihre Tochter unversehrt vor. Gleißendes Licht trat aus [[Temora]]s Augen und &lt;br /&gt;
ruhig sprach sie zu [[Eluive]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Er ist auf dem Meeresgrund, Mutter. Er bereitet das Ende vor.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Eluive]] glaubte ihr. Selten wurde von sogenannten Sehern gesprochen im Geschlecht der Götter. Aber es gab sie und [[Temora]] war eine von ihnen. Sie hatte die Gabe, Gedanken zu lesen &lt;br /&gt;
und in die Zukunft zu sehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eilig suchte [[Eluive]] das Meer und tauchte tief in das Gewässer, bis sie [[Alatar]] entdeckte, der &lt;br /&gt;
mit seinen Tatzenhänden auf den Meeresgrund einschlug und sich ein gewaltiger Riss zwischen ihnen auftat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Eluive]] tauchte um [[Alatar]] herum und in den Spalt hinein, bis dieser den Mittelpunkt Alathairs &lt;br /&gt;
erreicht hatte und die Welt zu zerreißen drohte. In diesem Moment gab [[Eluive]] ihren Körper &lt;br /&gt;
auf und hielt mit all ihrer Energie ihre Schöpfung zusammen. Ein gewaltiges Beben folgte &lt;br /&gt;
und der Riss wurde von Erde und Schlamm zugeschüttet. [[Eluive]]s Körper wurde in seiner &lt;br /&gt;
Mitte begraben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Alatar]] verfluchte seine Mutter und auch Horteras verfluchte er, als sein Plan vereitelt wurde. &lt;br /&gt;
Als er das Festland wieder erreichte, rief er sein Klagen zu den Gestirnen hinauf.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapitel Sechs - Die Seherin ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch [[Temora]] fühlte das Erdbeben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie wurde von tiefster Trauer und Wut ergriffen, als sie den Verlust ihrer Mutter verspürte. &lt;br /&gt;
[[Eluive]] war zwar nicht tot, doch konnte sie den Mittelpunkt Alathairs nicht verlassen, ohne &lt;br /&gt;
dass dies den Untergang der Welt bedeuten würde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es war die erste Erfahrung, die [[Temora]] in ihrem jungen Dasein erleben musste. Sie schwor &lt;br /&gt;
sich, dass sie alles tun würde, um den Willen ihrer Mutter zu erfüllen. Aber die Seherin war &lt;br /&gt;
schwach und ihre Fähigkeiten würden noch nicht für einen Kampf gegen [[Alatar]] ausreichen, &lt;br /&gt;
der irgendwo auf Alathair wütete.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nilzadan war zwar ein sicherer Ort, aber würde er so lange sicher bleiben, bis [[Temora]] gelernt &lt;br /&gt;
hatte, ihre Kräfte einzusetzen? Hatte [[Alatar]] eventuell schon geahnt, dass sie hier war? Ihre &lt;br /&gt;
Macht konnte es ihr nicht sagen. Sie wusste es nicht. Sie würde Hilfe brauchen, denn alleine &lt;br /&gt;
würde sie gegen ihren Bruder nicht bestehen können.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da kam ihr ein rettender Gedanke.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Temora]] hatte ein anderes Götterwesen in der Sphäre Alathairs gespürt. Horteras. Bittend &lt;br /&gt;
versuchte sie, Kontakt mit ihm aufzunehmen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Horteras, ich bitte dich. Hilf mir! Diese Welt braucht deinen Schutz und deine Macht!&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
e du, [[Temora]], bin auch ich ein Seher&amp;quot;&#039;&#039;, antwortete Horteras sodann. &#039;&#039;&amp;quot;Ich warnte deine &lt;br /&gt;
Mutter vor der Erschaffung dieser Welt. Ich prophezeite ihr, was kommen würde und was sie &lt;br /&gt;
opfern müsste. Doch ihre eigene Musik betörte sie so sehr, dass ich sie nicht überzeugen &lt;br /&gt;
konnte. Nun sieh sie dir an! Gefangen in ihrer eigenen Schöpfung! Verbannt, das Erdenreich &lt;br /&gt;
von unten zu sehen!&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Was siehst du, wenn du in die Zukunft siehst?&amp;quot;&#039;&#039;, fragte [[Temora]] erstaunt. &#039;&#039;&amp;quot;Welche Hoffnung &lt;br /&gt;
hat Alathair?&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Horteras schwieg. Er wusste, was gesehen würde, wenn er nichts tat. Für seine Enthaltung &lt;br /&gt;
war es schon zu spät, war es doch, der das Festland geteilt hatte, um den Angurer Sicherheit &lt;br /&gt;
zu verschaffen. Horteras haderte mich sich selbst. Die Entscheidung fiel ihm sehr schwer.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Entsende sie!&amp;quot;&#039;&#039;, flehte [[Temora]] ihn an. &#039;&#039;&amp;quot;Schicke [[Phanodain]] und [[Cirmias]]!&amp;quot;&#039;&#039; Sie hatte schon &lt;br /&gt;
längst gesehen, um welche Entscheidung Horteras&#039; Gedanken kreisten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und so entsandte Horteras seine beiden Söhne [[Phanodain]] und [[Cirmias]]. [[Phanodain]]s Gestalt &lt;br /&gt;
glich einem Fuchs und sein Verstand war weise, sein Handeln klug. [[Cirmias]] dagegen ähnelte &lt;br /&gt;
einem Bären, der aber menschliche Hände hatte, die geschickt und stark waren.&lt;br /&gt;
So gelangten die Söhne Horteras&#039; zu [[Temora]], um sich mit ihr zu beraten. Die Tochter [[Eluive]]s &lt;br /&gt;
schilderte die Lage Alathairs. Ein Pakt des Lichts war geschlossen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapitel Sieben - Der Pakt des Lichtes ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Cirmias]] hatte den Auftrag, Nilzadan zu versiegeln. [[Alatar]] sollte diese Stätte nicht entweihen &lt;br /&gt;
können. Doch [[Cirmias]] hatte nicht vor, Nilzadan sich selbst zu überlassen. Er erschuf deshalb &lt;br /&gt;
Wesen, welche den Berg bewachen sollten. Klein waren sie, damit sie sich durch die Tunnel &lt;br /&gt;
des Berges schlagen konnten. Stark und geschickt waren sie, damit sie sich den Berg als Lebensraum zu eigen machen konnten. [[Cirmias]] erschuf zehn Dutzend dieser Wesen und nannte sie Khaz-Aduir (Wächter des Berges; [[Zwerge]]).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dann versiegelte er den Berg und suchte die Städte der Menschen auf, um ihnen das Verständnis der Handwerkskunst zu geben. Auch die Nachfolger Angurs und die Bewohner des &lt;br /&gt;
Wüstenreiches segnete er mit dem Wissen des Handwerks. Die Menschen schrieben alles &lt;br /&gt;
nieder, wie die großen Bibliotheken heute noch bezeugen können.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Phanodain]] erschuf Geschöpfe, die den Menschen ähnlich waren. Sie hatten zwar nicht deren &lt;br /&gt;
Stärke, doch ihre Gewandtheit ist nach wie vor unübertroffen. [[Phanodain]] erschuf sie im Einklang mit der Melodie der Gestirne und vererbte den Geschöpfen seine Weisheit. Er war zufrieden mit seinem Werk und gab ihnen die Aufgabe, das Gleichgewicht der [[Magie]] Alathairs &lt;br /&gt;
zu wahren. Er nannte seine Geschöpfe die Edhil (Bewahrer des Wissens; [[Elfen]]) und hauchte &lt;br /&gt;
ihnen den Gesang des ewigen Lebens ein. Kein Edhil sollte sterben, bevor er selbst dazu bereit war, zu einem Teil der Melodie zu werden, aus der er erschaffen wurde; so er nicht gewaltsam dem Klang der Weltenmusik entrissen wurde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dann begab auch [[Phanodain]] sich nach vollendetem Werk – ebenso wie [[Cirmias]] – zu den &lt;br /&gt;
Völkern der Menschen, um ihnen ein wenig Wissen mit auf den Weg geben zu können.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Alatar]] war auf das Treiben der Söhne Horteras&#039; aufmerksam geworden. Er hatte die Erschaffung der Edhil ungesehen beobachten können. Da kam ihm ein neuer Gedanke. Doch sein &lt;br /&gt;
Plan musste erst reifen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er wartete bis sieben der von [[Phanodain]] geschaffenen Wesen alleine waren. In der Form &lt;br /&gt;
eines Panthers suchte [[Alatar]] sie auf. Die Edhil waren ohne Kleidung und erkundeten die Umgebung. [[Alatar]] folgte ihnen auf leisen Pfoten, überholte sie dann geschwind und stolzierte &lt;br /&gt;
vor ihnen her.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Edhil erfreuten sich über den Anblick des Panthers, dessen Fell so herrlich in allen Farben schimmerte; irgendwie aber immer dunkel und mysteriös erschien. Sie folgten ihm eine &lt;br /&gt;
Weile und ignorierten die harmonischen Klänge der Gestirne, die sie warnen wollten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tief in den Wald führte [[Alatar]] die Gruppe bis zu einer Lichtung. Dort verschwand er auf &lt;br /&gt;
einmal spurlos und ließ die Edhil allein. Nur sein Flüstern konnten die Sieben hören, doch &lt;br /&gt;
verstanden sie es nicht. Wie konnte man diese Sprache sprechen? Wer war dieser rätselhafte &lt;br /&gt;
Panther? All diese Fragen hätte die Melodie der Gestirne beantworten können, doch die Edhil standen noch immer unter dem Bann [[Alatar]]s und blieben taub.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ihr Drang nach Wissen war so stark ihn ihnen, dass sie sich mit ihrer eigenen Neugier fesselten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Panther, lehre uns deine Sprache!&amp;quot;&#039;&#039;, rief einer der Gruppe.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es kam keine Antwort und wieder rief der Edhil: &#039;&#039;&amp;quot;Lehre uns deine Sprache, Panther!&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Sieben sahen sich im Wald um. Die Ruhe war ungewöhnlich. Alle Tiere hatten den Wald &lt;br /&gt;
verlassen, als sie die Anwesenheit des Panthers spürten. Nur die Bäume sprachen in tiefen &lt;br /&gt;
knarrenden Geräuschen miteinander.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Panther, bitte erhöre uns! Lehre uns deine Sprache!&amp;quot;&#039;&#039; Bald wurde aus dem Rufen ein Flehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nun kam [[Alatar]] auf die Lichtung zurück. Er hob den Kopf und antwortete ihnen: &#039;&#039;&amp;quot;Lernt &lt;br /&gt;
meine Sprache und tut, was ich euch gebiete!&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zuerst waren die Edhil skeptisch und berieten sich untereinander.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Lehre uns deine Weisheiten, Panther&amp;quot;&#039;&#039;, kam schließlich die Antwort, &#039;&#039;&amp;quot;und wir geloben, dir &lt;br /&gt;
zu dienen.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Bäume um die Lichtung herum beklagten sich mit langem und lautem Knarren. Ein &lt;br /&gt;
Wind fegte über den Wald hinweg. Plötzlich froren die sieben Edhil am ganzen Leib. Sie beschlossen, ein Feuer zu machen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Alatar]] freute sich daran, denn die Geschöpfe waren ein großes Geschenk für seine Sache. So &lt;br /&gt;
lehrte er sie eine neue Sprache, die sie für die Harmonien der Gestirne taub machte. Immer &lt;br /&gt;
wieder hörten sie nur die Stimme [[Alatar]]s, deren giftige Melodie ihre Herzen und ihren Verstand verkümmern ließ. Schließlich waren die Sieben blind für Gerechtigkeit und Rechtschaffenheit. Sie beteten [[Alatar]] an, ihnen eine Aufgabe zu geben. Doch der Panther versteckte sie &lt;br /&gt;
im Wald und versprach, dass ihre Zeit kommen würde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So kehrte auf Alathair ein wenig Ruhe ein. Die Menschen wandten sich an die Weisen, wenn &lt;br /&gt;
sie Probleme hatten. Selbst bei Rechtsprechungen war das Wort eines Edhil immer sehr geschätzt. Es war eine Zeit, in der die Welt aufblühte. Und so wurden auch die sieben vermissten Verführten nach einiger Zeit vergessen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapitel Acht - Die [[Magie]]r von Tirell ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhe war eingekehrt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Oberflächlich betrachtet erweckte es tatsächlich diesen Anschein. Die Menschen entwickelten &lt;br /&gt;
sich. Sie schrieben Erfahrungen auf, bereisten die Welt, errichteten prachtvolle Bauten und &lt;br /&gt;
sammelten Wissen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es entstanden zwei Gemeinschaften, die sich der [[Magie]] widmeten. Die einen bevorzugten, &lt;br /&gt;
das Wissen zu sammeln und dieses nur an ausgewählte und verantwortungsvolle Menschen &lt;br /&gt;
weiterzugeben. Diese wurden die [[Magie]]r von Tirell genannt. Die anderen waren nur daran &lt;br /&gt;
interessiert, wie sie den größten Nutzen aus der [[Magie]] schaffen könnten. Es stellte sich heraus, dass Drohungen mit [[Magie]] in der Hinsicht durchaus wirkungsvoll waren. Die Zauberkundigen dahinter gaben sich selbst den Namen [[Arkorither]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beide Gemeinschaften wussten von der Gewalt, die in der [[Magie]] steckte, doch der Orden der &lt;br /&gt;
[[Arkorither]] gierte geradezu nach der Macht, die sich ihnen offenbarte. Kein Experiment ließen sie aus, um die Effektivität ihrer Zauber zu erhöhen. So verschwanden hier und da vereinzelt Nutztiere von Bauern – oder gar selten kleine Kinder. Schnell wuchs der Respekt, den &lt;br /&gt;
die Menschen den [[Arkorither]] zollten. Sie fürchteten sich gar vor ihnen und wollten nichts mit &lt;br /&gt;
dem Orden zu tun haben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Korow, der Anführer der [[Arkorither]] und einer der bösartigsten Menschen seiner Zeit, erkannte diese Angst. Doch auch ihm war es nicht bewusst, dass er eigentlich unter der Gnade &lt;br /&gt;
[[Alatar]]s stand, die ihn so mächtig werden ließ.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Lasst uns die Bauern unterjochen!&amp;quot;&#039;&#039;, sprach Korow zu seinen [[Arkorither]]n. &#039;&#039;&amp;quot;Wer uns nicht &lt;br /&gt;
dienen will, wird sterben oder kampfunfähig gemacht! Bei Morgengrauen brechen wir auf.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Die [[Arkorither]] hatten eine grausame Tradition. Sie schnitten sich am Abend vor einem &lt;br /&gt;
Kampf in die Hand und bestrichen ihre Waffen mit ihrem eigenen Blut. Oft hatten sie damit &lt;br /&gt;
schon vor der Schlacht eine ungeheure Angst bei ihren Gegnern ausgelöst. Die Schnittwunden heilten sie mittels ihrer [[Magie]], wenn sie schliefen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Klang von aufeinandertreffendem Stahl und Entladungen von Energie, die durch die Luft &lt;br /&gt;
zuckten, waren an diesem Tag die Morgenmelodie für das Dorf Tonia. Viele unterwarfen sich &lt;br /&gt;
der erschreckenden Gewalt der [[Arkorither]]. Wer zu fliehen versuchte, musste mit seinem Blut &lt;br /&gt;
oder gar seinem Leben bezahlen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die schreckliche Nachricht um das Dorf verbreitete sich schnell. Die Botschaft schürte Angst, &lt;br /&gt;
die sich Korow zunutze machen wollte. Ein ängstlicher Hund bellt. Hunde, die bellen, beißen &lt;br /&gt;
nicht. So wollte er wieder zuschlagen, um sich das nächste Dorf zu eigen zu machen – je &lt;br /&gt;
schneller, desto besser.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aber die Menschen in den umliegenden Dörfern reagierten. Die Schwerter, Speere und &lt;br /&gt;
Schilder, die ihre Behausungen beschützen sollten, mehrten sich. Außerdem entsandte man &lt;br /&gt;
Boten zum Orden von Tirell. Wenn sie die [[Arkorither]] stoppen wollten, dann würden sie das &lt;br /&gt;
nur gemeinsam schaffen. Man erwartete den nächsten Angriff am nächsten Morgen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als es Mitternacht schlug, fand ein Pferd seinen Weg in Tonias Nachbardorf [[Varuna]]. Das &lt;br /&gt;
Ross zog einen verkohlten Sattel hinter sich her, an dem der Unterleib eines Spähers zu erkennen war. Es wurde Alarm geschlagen und ein weiterer Reiter nach Tirell entsandt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Lasst sie nur kommen!&amp;quot;&#039;&#039; Die Bewohner [[Varuna]]s bereiteten sich auf den Kampf vor. &#039;&#039;&amp;quot;Wir &lt;br /&gt;
werden unsere Vettern aus Tonia rächen!&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So versuchten sich die Menschen aus [[Varuna]] Mut zuzusprechen. Sie stellten Schützen auf, &lt;br /&gt;
schickten Frauen und Kinder auf den Weg zum Fischerdorf Bajard im Süden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die [[Arkorither]] bewegten sich wie ein Schatten in der Nacht. Die Bogenschützen von [[Varuna]] &lt;br /&gt;
fanden zuerst kein Ziel, doch endlich waren auch die [[Magie]]r aus Tirell eingetroffen. Ein Feuerball am Himmel erhellte die Nacht. Das flackernde Licht enttarnte die anrückenden [[Arkorither]] und sie wurden mit Pfeilen beschossen. Und schon fielen die ersten beiden der schwarz&lt;br /&gt;
gekleideten Zauberkundigen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gleichzeitig jagte ein gewaltiger Energieball einen der Schützenstände hoch. Durch die Explosion fing das geschichtete Stroh Feuer. Für den Schützen, den die Salve frontal erwischt &lt;br /&gt;
hatte, war jede Hilfe zu spät.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wild rufend stürzten sich die Krieger [[Varuna]]s auf die [[Arkorither]], während die Schützen eine &lt;br /&gt;
zweite und letzte Salve auf die Schwarzmagier feuerten. Die [[Magie]]r von Tirell unterstützten &lt;br /&gt;
die Krieger. Die Schlacht war nun in vollem Gange. Bis zum Morgengrauen kämpften sie gegeneinander. Das Feld füllte sich mit den Körpern der gefallenen [[Arkorither]] und ihren Widersachern, bis die Männer aus [[Varuna]] die überhand gewannen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Cherom, ein stämmiger Mann, der die Krieger [[Varuna]]s in den Kampf geführt hatte, versenkte schließlich sein Schwert in die Schulter von Korow. Dieser schrie auf und konzentrierte &lt;br /&gt;
seine letzte Kraft auf den Varunesen. Die Energie umschlang den Krieger und ließ seine Haut &lt;br /&gt;
in weißen Flammen aufglühen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als die anderen [[Arkorither]] erkannten, dass ihr mächtiger Führer zu Boden sank, überkam sie &lt;br /&gt;
die Furcht. Die meisten der Kriegsmagier flüchteten in ihrer Angst. Diejenigen, die stur weiterkämpften, wurden von den Kämpfern [[Varuna]]s geschlagen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachdem die [[Arkorither]] überwältigt waren, traten die Soldaten [[Varuna]]s und die [[Magie]]r aus &lt;br /&gt;
Tirell zum Gegenangriff an. Als sie bei der Festung des Ordens ankamen, hatten sich die [[Arkorither]] dort verschanzt. Die Tirellmagier schickten Flammen bis in die höchsten Zinnen der &lt;br /&gt;
Burg, sodass sie nach und nach in sich zusammenfiel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie fanden vier leblose Körper der Kriegsmagier. Es gingen Gerüchte umher, dass einer entkommen wäre. Dennoch war die Bedrohung beseitigt. Der Orden der [[Arkorither]] wurde nie &lt;br /&gt;
wieder errichtet und der Überlebende existierte nur in einem Mythos weiter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
em Kampf nannten die [[Magie]]r von Tirell den Sitz ihres eigenen Ordens Halle der &lt;br /&gt;
Macht. Sie legten strengen Wert darauf, nur Auserwählte zu einem [[Magie]]r auszubilden. Mit &lt;br /&gt;
dem Sieg über die [[Arkorither]] blieb den Menschen das Echo einer einzigen Frage: Würde die &lt;br /&gt;
Zeit der Kriege niemals aufhören?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapitel Neun - Die Sieben. Der Eine. Und das Bündnis. ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Alatar]] saß stolz auf einem Bergkamm.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er sah auf die Sieben herab, die sich in ihrer neu erlernten Sprache unterhielten. Sein Werk &lt;br /&gt;
war vollendet. Die Letharen (Vergifter) waren geschaffen. Ihr verkümmertes Herz war bereit &lt;br /&gt;
für den Auftrag, den [[Alatar]] für sie hatte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Wo bist du, schwarzer Panther?&amp;quot;&#039;&#039;, riefen sie nach [[Alatar]]. &#039;&#039;&amp;quot;Wo bist du, Gebieter der Sieben?&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Ich bin hier&amp;quot;&#039;&#039;, erschallte die Antwort.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Gib uns eine Aufgabe, schwarzer Panther! Wir wollen dienen!&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Ihr müsst euch vermehren&amp;quot;&#039;&#039;, sprach [[Alatar]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Wie sollen wir das machen? Wir sind alle Männer!&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Geht und sucht Menschenfrauen, die euch gefallen. Schleppt sie hier her. Sie sollen eure &lt;br /&gt;
Kinder gebären. Verführt sie, aber nutzt nicht die Sprache, die ich euch lehrte!&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie verließen die Letharen die Lichtung und entführten sieben Frauen der Menschen, &lt;br /&gt;
schwängerten sie uns sicherten damit den Fortbestand ihres Volkes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Zeit kam, in der sich einer der Vergifter, Rhad&#039;il, krank fühlte. Er verstand die Sprache &lt;br /&gt;
der Letharen nur noch stückweise und konnte sie selbst nicht mehr richtig sprechen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Phanodain]], der Herr der Edhil, suchte nach den vermissten Sieben. Es war Rhad&#039;il, dessen &lt;br /&gt;
Geist er zuerst gefunden hatte. [[Phanodain]] gab ihm erneut die Möglichkeit, [[Eluive]]s Lied zu &lt;br /&gt;
hören, sodass er sich besinnen konnte und wieder ein Edhil wurde. Aber [[Alatar]] hatte stets ein &lt;br /&gt;
Auge auf die Sieben und es entging ihm nicht, was [[Phanodain]] vorhatte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Rhad&#039;il&amp;quot;&#039;&#039;, sprach der Panther, &#039;&#039;&amp;quot;höre nicht auf ihn. Er vergiftet deinen Verstand mit Musik. &lt;br /&gt;
Merkst du nicht, wie er versucht, dein Hirn zu erweichen?&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rhad&#039;il nickte [[Alatar]] zu. Der Angstschweiß stand auf seiner Stirn, denn [[Eluive]]s Lied war bis &lt;br /&gt;
zu seinem Herzen durchgedrungen und hatte ihm gezeigt, dass er dem falschen Weg folgte. &lt;br /&gt;
Der schwarze Panther schlich um ihn herum und starrte ihn Furcht einflößend an, bis er &lt;br /&gt;
plötzlich abdrehte und in der Dunkelheit verschwand.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die anderen sechs Letharen redeten zwar mit Rhad&#039;il, doch dieser verstand kein einziges &lt;br /&gt;
Wort mehr. Sein Herz weitete sich und [[Phanodain]]s Lebenshauch kam zurück zu ihm. Rhad&#039;il &lt;br /&gt;
aber sagte nichts aus Furcht, wie die anderen darauf reagieren würden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
An einem anderen Ort plagte sich der letzte [[Arkorither]] durch den Dschungel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er kämpfte sich vorwärts und fürchtete, nach wie vor verfolgt zu werden. Die Angst trieb ihn &lt;br /&gt;
und er stolperte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;[[Alatar]], hilf mir!&amp;quot;&#039;&#039;, rief er in den Himmel. &#039;&#039;&amp;quot;Nimm mich zu dir! Ich will dir dienen, wenn du &lt;br /&gt;
mein Leben rettest!&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und [[Alatar]] hörte auch diesen Ruf. Er ließ eine Feuerbrunst um den letzten [[Arkorither]] entstehen und schmetterte ein Loch in den Boden, das so tief in die Erde ragte, wie der Berg Nilzadan in den Himmel schoss. An der tiefsten Stelle der Erde offenbarte sich [[Alatar]] dem letzten Kriegsmagier.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
s gibst du mir, damit ich dich verschone?&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Ich bin einer der [[Arkorither]]&amp;quot;&#039;&#039;, ertönte die Antwort. &#039;&#039;&amp;quot;Ich fürchte, ich bin der Einzige, der &lt;br /&gt;
entkommen ist. Ich biete dir meine Dienste an! Ich erfülle dir einen Gefallen!&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Alatar]] lachte und die Erde bebte stark. Lava stieg aus dem Boden langsam an. &#039;&#039;&amp;quot;Einen Gefallen? Das klingt interessant, doch reicht es mir nicht. Gib mir dein Leben und ich werde dir &lt;br /&gt;
einen Schüler schenken, dem du deine Weisheiten lehren kannst.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der [[Arkorither]] zögerte. Zwar war er kein guter Mensch, aber [[Alatar]] sein Leben zu übergeben, &lt;br /&gt;
war ihm auch nicht geheuer. Andererseits hätte [[Alatar]] ihn einfach zerquetschen können oder &lt;br /&gt;
in der ansteigenden Lava verbrennen lassen. Als die heiße zähe Flüssigkeit fast die Füße des &lt;br /&gt;
[[Arkorither]]s erreicht hatten, fällt dieser seine Entscheidung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Ich willige ein! Mein Leben gehört von nun an dir! Ich will tun, was du gebietest, wenn du &lt;br /&gt;
mich rettest.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Alatar]] schnappte mit seinem Maul nach dem [[Arkorither]] und sprang mit ihm zusammen aus &lt;br /&gt;
dem Erdloch heraus. Er brachte den [[Magie]]r zu seinen Letharen.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Sucht einen Menschenjungen&amp;quot;&#039;&#039;, wies er sie an, &#039;&#039;&amp;quot;nehmt ihm das Bewusstsein und bringt ihn &lt;br /&gt;
hierher.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Letharen folgten ihrer Weisung sofort. Sie brachten ihm einen Jungen, der Gabriel genannt wurde. Als [[Alatar]] mit dem Menschen in der vergifteten Sprache redete, wurde der &lt;br /&gt;
Geist des Jungen ausgelöscht. [[Alatar]] drehte sich zu Rhad&#039;il um.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Du, komm her!&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rhad&#039;il stockte. Hatte [[Alatar]] sein Geheimnis herausgefunden? Mit einem Hieb von [[Alatar]]s &lt;br /&gt;
rechter Pranke fiel er neben Gabriel auf den Boden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Haltet ihn fest!&amp;quot;&#039;&#039;, befahl der Panther die anderen Letharen. Er legte dann eine Tatze auf den &lt;br /&gt;
Mund Gabriels, die andere auf den Mund Rhad&#039;ils, der sich vergebens wehrte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Du hast versagt, Rhad&#039;il&amp;quot;&#039;&#039;, sprach der Panther.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Leuchten verschwand aus den Augen des ehemaligen Letharen und der Lebenshauch &lt;br /&gt;
[[Phanodain]]s ging auf den jungen Gabriel über. Der letzte [[Arkorither]], der die Zeremonie beobachtete, musste sich übergeben, denn Rhad&#039;ils Körper glich plötzlich einer vertrockneten &lt;br /&gt;
Weintraube, als [[Alatar]] seine Tatzen von den beiden Männern nahm.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Dies soll dein Schüler sein&amp;quot;&#039;&#039;, sprach der Panther und verließ mit diesen Worten das Geschehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Letharen betrachteten den [[Arkorither]] genauer und redeten über ihn in ihrer vergifteten &lt;br /&gt;
Sprache. Je länger sie sich unterhielten, desto aggressiver wurde der [[Arkorither]]. Plötzlich &lt;br /&gt;
griff er die Gruppe an. Blaues Feuer hüllte ihn ein und die Letharen wichen von ihm zurück.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Hört auf zu sprechen!&amp;quot;&#039;&#039;, schrie der [[Arkorither]] und der Feuerball in seinen Händen wuchs zu &lt;br /&gt;
einer beachtlichen Größe heran.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gelächter erschallte und wie aus dem Nichts stand der Panther wieder zwischen ihnen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Sehr gut. Sehr gut.&amp;quot;&#039;&#039; Er wandte sich an die Letharen. &#039;&#039;&amp;quot;Sprecht mit den Menschen nur in &lt;br /&gt;
dieser Sprache, wenn ihr sie vergiften wollt. Achtet aber darauf, mit wem ihr sprecht ... Nun &lt;br /&gt;
[[Arkorither]]. Deine Macht kann mir von Nützen sein. Du wirst zuerst den Jüngling unterrichten und dann deine sechs Peiniger.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit einem Nicken beugte sich der [[Arkorither]] und bot den Letharen seine Dienste an. Diese &lt;br /&gt;
waren von seiner Macht ergriffen und willigten ein. Von da an verhielten sie sich dem [[Arkorither]] gegenüber unterwürfig, da sie die Macht der [[Magie]] erlernen wollten. Der Pakt war geschlossen, aus dem die Bruderschaft der Klaue erwuchs.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapitel Zehn - Die Flut ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahre später.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie an jedem Morgen ging die Sonne auf. Ihr seltsames Rot ergoss sich über die Landschaften Alathairs. Nichts davon erschien außergewöhnlich, bis dieser rote Farbton über den Tag &lt;br /&gt;
hinweg an einer bestimmten Stelle verweilte. Die farbigen Strahlen kamen aber nicht mehr &lt;br /&gt;
aus dem Himmel, sondern von unten aus dem Erdenreich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieser Ort, an dem der [[Arkorither]] einst den Pakt mit [[Alatar]] einging, war nie erloschen. Die &lt;br /&gt;
Lava waberte umher und nur zwei schmale Wege, die sich kreuzten, führten durch das heiße &lt;br /&gt;
Gestein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Zentrum stand der [[Arkorither]]. Um ihn herum versammelten sich die Letharen. Außerdem war der Mann anwesend, den man einst Gabriel genannt hatte. Er stand abseits der Zeremonie und beobachtete das Wirken der anderen. Die Letharen hatten ihre Hände erhoben &lt;br /&gt;
und man konnte meinen, dass diese grün leuchten würden. Ihre Handinnenflächen deuteten &lt;br /&gt;
in Richtung des [[Arkorither]]s. Um sie herum schlich der Panther.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jeder von ihnen murmelte die gleichen Worte. Worte, die [[Alatar]] sie gelehrt hatte. Sie wiederholten das Ritual Tag für Tag und Nacht für Nacht. Schließlich ritzte sich der [[Arkorither]] &lt;br /&gt;
einen Schnitt in seine Hand und ließ das Blut in alle vier Lavabecken tropfen. Es zischte und &lt;br /&gt;
sofort verdampfte das Blut, als es in Berührung mit der zähflüssigen Masse kam.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es stieg ein Qualm auf, der die Umrisse einer hässlichen Fratze illustrierte. Die Silhouette &lt;br /&gt;
stürzte sich plötzlich auf den [[Arkorither]] und nahm in völlig ein, bis der Kampfmagier leblos &lt;br /&gt;
zu Boden sank. Immer wieder zog der Rauch durch den Körper und es schien so, als würde &lt;br /&gt;
die Fratze sich daran satt fressen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Letharen verstummten und schauten verunsichert zu. Sie wussten nicht, was genau sie &lt;br /&gt;
beschworen hatten. Gabriel blickte seinen nunmehr toten Lehrer mit gefühlskalten Augen an. &lt;br /&gt;
Der Körper des [[Arkorither]]s zuckte noch zweimal auf und erneut wurde er von dem Qualm &lt;br /&gt;
durchdrungen. Die Fratze verschwand dann im Erdenreich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Plötzlich blutete der tote [[Arkorither]] aus jeder Pore. Ein Krachen begleitete diese Erscheinung &lt;br /&gt;
und die Knochen traten aus der Haut hervor, bis sie brachen und wieder zu Boden sanken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus der Masse des Toten erhob sich die Fratze und bedeckte sich mit einem Blutfilm. Größer, &lt;br /&gt;
als je zuvor, baute sie sich über den Letharen auf und schaute auf sie herab. Das Blut tropfte &lt;br /&gt;
in die Lavabecken und mit jedem Kontakt stieg neuer Qualm auf, der die Fratze nur noch &lt;br /&gt;
größer und mächtiger werden ließ.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;[[Kra&#039;thor]] (Tod)&amp;quot;&#039;&#039;, sprach [[Alatar]], der sich vor das Wesen stellte. &#039;&#039;&amp;quot;Dies soll dein Name sein, &lt;br /&gt;
Dämon!&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Fratze nickte mit einem boshaften Grinsen in den Gesichtszügen, blieb jedoch stumm.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Geh hin zu den Menschen&amp;quot;&#039;&#039;, sagte der Panther, &#039;&#039;&amp;quot;saug ihnen ihre Kraft aus. Friss dich satt an &lt;br /&gt;
ihnen und komm zu mir zurück, sodass ich dir neue Befehle erteilen kann!&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kra’thor zögerte nicht und machte sich auf den Weg.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Alatar]] wandte sich den Letharen zu, die über die Jahre hinweg immer zahlreicher wurden. &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Für euch habe ich eine andere Aufgabe. Zerstört, was [[Eluive]] liebt. Bäume, Felder; Menschen und Tiere. Tötet alles, was euch begegnet.&amp;quot;&#039;&#039; Er deutete auf den Wald, der ihren Ritualort umschloss. &#039;&#039;&amp;quot;Fangt hier an!&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Schar der Letharen rief zur Schlacht. Sie rüsteten sich mit Fackeln, die sie an der Lava &lt;br /&gt;
entzündeten. Dann trugen sie das dunkle Feuer in die Schöpfung [[Eluive]]s.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit spürten die Edhil, dass etwas Grausames nach neuer Nahrung suchte. [[Eluive]]s &lt;br /&gt;
Lied sprach davon, dass es der Tod selbst warm der auferweckt wurde, um die Sterblichen &lt;br /&gt;
schon vor ihrer Zeit zu sich zu holen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Edhil berieten sich und die Entscheidung war schnell gefällt. Sie würden den Menschen &lt;br /&gt;
helfen. Zwar war ihre Aufgabe das Bewahren von Wissen, doch ohne die Menschen würde es &lt;br /&gt;
kaum noch jemanden geben, der dieses Wissen nutzen könnte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So bereiteten sich die Edhil auf einen Kampf vor, den sie mit den Menschen zusammen bestreiten würden. Sie sandten Boten zu den Siedlungen und Städten aus und warnten die Geschöpfe [[Eluive]]s.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Süden stieg Rauch auf und die Wälder brannten. Der Ruf des ältesten Edhil hallte über &lt;br /&gt;
die Berge hinweg und wenig später fanden sich einige Einhörner am Fuß der blauen Berge. &lt;br /&gt;
Auch die Tiere waren bereit, mit den Edhil in den Krieg zu ziehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Qualm, der aus den Wäldern aufstieg, ließ manche Edhil unruhig werden. Das Lied [[Eluive]]s klang plötzlich ungewohnt und traurig. So trennte sich die [[Elfen]]schar und ein Teil von &lt;br /&gt;
ihnen ritt dem Feuer entgegen, in dem die Letharen schon auf sie warteten. Die Edhil stiegen &lt;br /&gt;
von ihren Einhörnern ab und ließen sie am Waldrand stehen. Dann betraten sie den Wald zu &lt;br /&gt;
Fuß ...&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kra&#039;thor]] war zuerst nach Menek&#039;Ur gegangen. Er durchstreifte die Insel der Toten und wurde &lt;br /&gt;
von den [[Menekaner]]n nur als Schatten wahrgenommen, der sich über ihr Land zog. Doch als &lt;br /&gt;
sich plötzlich die Toten aus ihren Gräbern erhoben, erschraken die Wüstenbewohner und &lt;br /&gt;
flohen in ihre Stadt. Auch der Palast wurde evakuiert und die Stadt als letzte Bastion gegen &lt;br /&gt;
die Toten verteidigt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf Fuachtero, der kalten Insel des Norden, streifte [[Kra&#039;thor]] den Berg, wo die drei Begründer &lt;br /&gt;
der Angurer und weitere Angehörige des Volkes bestattet wurden. Auch sie standen in ihrer &lt;br /&gt;
Verwesung wieder auf und suchten die Lebenden heim.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die größte Auferweckung der Verstorbenen fand jedoch in den Städten [[Varuna]] und [[Rahal]]&lt;br /&gt;
statt. Hunderte stiegen aus den Gräbern auf und sammelten sich vor den Stadttoren. Die Ansammlung von längst verstorbenen Freunden, Bekannten und Geliebten trieb den Menschen &lt;br /&gt;
die Tränen in die Augen. Ihre Moral war gebrochen. Niemand wagte es, einen Pfeil auf die &lt;br /&gt;
Toten zu schießen, kannten sie doch die meisten von ihnen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zuletzt bäumte sich [[Kra&#039;thor]]s große Fratze vor der Stadt [[Varuna]] auf und schickte seine leblosen Diener in Richtung der Stadtmauer. Nur eine kleine Schar der Toten verblieb an Ort und &lt;br /&gt;
Stelle. Sie trugen die Gewänder der [[Arkorither]] ... Und die Menschen aus [[Varuna]] erschraken. Sie waren doch tot ... teilweise verbrannt. Wie konnten sie nun ... Plötzlich pochte es an dem &lt;br /&gt;
Stadttor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Feuer!&amp;quot;&#039;&#039;, rief der Kommandant der Garde und Pfeile rasselten auf die wandelnden Toten &lt;br /&gt;
herunter. Die Geschosse schlugen in die Körper ein oder flogen zwischen den Knochen der &lt;br /&gt;
Skelette hindurch.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nichts passierte. Die Toten schlugen noch immer gegen das Stadttor, doch das Eisen blieb &lt;br /&gt;
standhaft und gab nicht nach.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schließlich näherte sich [[Kra&#039;thor]] selbst der Stadt und ließ das Tor wie ein Streichholz zerbarsten. Der Weg für die Toten war frei. Die leblosen [[Arkorither]] schickten ihre Blitze auf die &lt;br /&gt;
Stadtmauer los, deren Energie viele der Schützen von den Zinnen fegte. Der Kampf war nun &lt;br /&gt;
vollends entfacht und [[Kra&#039;thor]] labte sich an den Schmerzen, welche die Menschen ertragen &lt;br /&gt;
mussten. Jeder Gefallene stand nach einigen Momenten einfach wieder auf und zog gegen &lt;br /&gt;
die Menschen in den Kampf, die eben noch ihre Gefährten waren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Graf von [[Varuna]], ein Nachfahre von Cherom, der den [[Arkorither]]führer Korow bezwungen hatte, ließ die Fanfaren blasen. Er versuchte damit, die Moral seiner Leute zu stärken. &lt;br /&gt;
Insgeheim hoffte er aber auch, dass die Klänge einen Hilferuf bis zu den blauen Bergen tragen würden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verbittert kämpften Menschen auf der ganzen Welt gegen ihre Widersacher – ihre eigenen &lt;br /&gt;
toten Brüder, Schwestern und Freunde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Teil der Edhil, der sich in die Wälder aufgemacht hatte, traf auf die Letharen, welche &lt;br /&gt;
Feuer zwischen den Bäumen legten. Sie waren zahlenmäßig ebenbürtig und standen sich in &lt;br /&gt;
zwei Reihen gegenüber. Hinter den Letharen wütete ein Wall aus Rauch und Flammen.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Haltet ein, Fremde!&amp;quot;&#039;&#039;, sprach der vorderste der Edhil. &#039;&#039;&amp;quot;Ich werde ...&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Sprecher verstummte. Ein Speer hatte ihn seitlich in Höhe des Brustkorbes durchbohrt. &lt;br /&gt;
Die anderen [[Elfen]] hoben ihre Schilder und Bögen, um den Letharen Einhalt zu gebieten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unerwartet und schnell rannten Kreaturen durch die Feuerwand. Ihre Körper waren unförmig und stämmig, der Teint ihrer Haut braun und sie erinnerten ein wenig an die Kreuzung &lt;br /&gt;
von Wildschweinen und Menschen. Mit lautem Gebrüll rannten sie zwischen den Bäumen &lt;br /&gt;
hindurch. Während die einen Kurs auf die Menschenstädte machten, von denen die Töne der &lt;br /&gt;
Fanfaren zu hören waren. Eine Gruppe der Ungeheuer ließ aber auch die Edhil nicht außer &lt;br /&gt;
Acht und stürzten sich auf sie wie wild gewordene Eber. Aber die [[Elfen]] setzten sich zur Wehr.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapitel Elf - Apokalypse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Orks rannten, ohne sich von irgendetwas aufhalten zu lassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf einen zerstörerischen Gedanken beschränkt, waren sie der sichere Untergang der Menschen. Das gerade erst errichtete Königreich stand kurz vor seinem Ende. Die Stadt Manor &lt;br /&gt;
war der erste Stein, über den die dunkle Brandung der Orks schwemmte. Nichts als Ruinen, &lt;br /&gt;
Asche und Blut hinterließ der scheinbar unendliche Strom aus konzentriertem Hass.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit Jubelschreien, die wie grunzende Schweine klangen, feierten die Orks die erste Stadt, die &lt;br /&gt;
sie in ihre ›Kontrolle‹ gebracht hatten. Doch plötzlich übertöne sie ein seltsames Geräusch.Ein gewaltiger Wind wehte um die Orks herum. Wie eine Windhose schloss er sie ein und &lt;br /&gt;
verdeckte für einen außenstehenden Beobachter die Sicht auf das Heer. Die Orks quiekten &lt;br /&gt;
laut und ängstlich. Was genau an diesem Ort geschah, ist bis heute nicht bekannt, aber die &lt;br /&gt;
Windhose zerstreute die Kreaturen in alle Teile des Landes. Sie fanden nie zu ihrer einstigen &lt;br /&gt;
Stärke zurück.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Edhil in den Wäldern hielten stand und konnten die anderen Orks in die Flucht schlagen. &lt;br /&gt;
Als die Ungeheuer besiegt waren, zogen sich auch die Letharen zurück, jedoch nicht, ohne &lt;br /&gt;
ihre Fackeln in die Bäume zu werfen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Edhil sicherten den Wald. Sie schlugen brennende Äste ab. [[Magie]]r beschworen einen &lt;br /&gt;
Eisregen, der die Flammen löschen sollte und Bogenschützen eilten zu den nächsten Seen, &lt;br /&gt;
um Löschwasser zu schöpfen. Sie bargen die gefallenen [[Elfen]] und warfen die Körper ihrer &lt;br /&gt;
Gegner in die heiße Glut, die im Wald zurückgeblieben war. Die Schöpfung [[Eluive]]s war gerettet, auch wenn der Wald viel erleiden musste. Das größte Übel aber konnte abgewendet werden. Die Edhil schlugen ihr Lager im Wald auf, um ihn schützen zu können, sollten die Letharen jemals zurückkehren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Varuna]] wurde in der Zwischenzeit noch immer von den Untoten gestürmt. Auch hatte sich &lt;br /&gt;
eine Schar in Richtung des Fischerdorfs Bajard im Süden aufgemacht. Die leblosen [[Arkorither]] sendeten Geister durch die Wände der Häuser. Es dauerte nicht lange und es gab in &lt;br /&gt;
[[Varuna]] und [[Rahal]] keinen Mann und keine Frau mehr, die am Leben waren. Die Toten &lt;br /&gt;
herrschten langsam aber sich über das Menschenreich auf der Insel Gerimor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Edhil auf ihren Einhörnern trafen zu spät ein. [[Kra&#039;thor]] schaute auf sie mit einer Macht &lt;br /&gt;
herab, die einer Gottheit ebenbürtig war. Er deutete mit einem Fingerzeig auf die [[Elfen]] und &lt;br /&gt;
wies damit einige Geister an, sich die Seelen der Edhil zu holen. Doch die Zauber der Geschöpfe [[Phanodain]]s hielten die Untoten zurück.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kra&#039;thor]] wurde nervös. Er entsandte die wandelnden Toten der Schlacht zu den Edhil, doch &lt;br /&gt;
die [[Elfen]] blieben furchtlos und schlugen die Willenslosen zu Boden. Einer der Edhil ritt auf &lt;br /&gt;
die Fratze zu.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Gib auf, Dämon&amp;quot;&#039;&#039;, sprach der Elf. &#039;&#039;&amp;quot;Deine Macht hat hier ein Ende. Nimm die Leben mit dir, &lt;br /&gt;
die du den Menschen genommen hast, und begib dich zur Ruhe, auf dass man dich nie wieder wecken soll.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Worte verhallten auf dem Schlachtfeld. Die Toten wanken leicht hin und her, als wären &lt;br /&gt;
sie Marionetten, die an einem einzigen Faden hingen und von [[Kra&#039;thor]]s Willen gesteuert &lt;br /&gt;
wurden. Der Seelenfresser blieb stumm, bis sich ein gleißendes Licht zwischen ihm und den &lt;br /&gt;
Edhil auftat. Nun schrie [[Kra&#039;thor]] auf. Seine Dämonenfratze verschwand im Boden und das &lt;br /&gt;
Blut, das seinen Körper umhüllte, blieb auf dem Gras liegen. Es versteinerte augenblicklich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das helle Licht formte sich zu einer Gestalt, während auch die Toten und Geister zu fliehen &lt;br /&gt;
versuchten. Die Edhil stiegen von ihren Einhörnern und verbeugten sich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es war [[Temora]] selbst, die dort stand.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie auch ihr, bin ich zu spät gekommen, um den Stadtbewohnern zu helfen&amp;quot;&#039;&#039;, sprach sie mit &lt;br /&gt;
dröhnender Stimme. &#039;&#039;&amp;quot;In meinem Namen ... Sucht die Überlebenden und schützt sie mit Eurem...&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf einmal erschien der schwarze Panther. Er stürzte sich auf die Reihe der [[Elfen]] und &lt;br /&gt;
zerquetschte ein Drittel von ihnen. Als er mit der Pranke ausholte, hielt [[Temora]] dagegen. Für &lt;br /&gt;
einen offenen Kampf war sie nicht stark genug. Sie hatte einen Angriff von [[Alatar]] selbst nicht &lt;br /&gt;
vorhergesehen. Nun war es zu spät.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Kampf der Götter war gewaltig. Die Pranken des Panthers trafen auf die bloßen Hände &lt;br /&gt;
von [[Temora]]. Jedes Mal, wenn sie getroffen wurde, spien Blitze aus ihrer Haut, die sich in &lt;br /&gt;
[[Alatar]]s Körper brannten. Dort, wo der Kampf sie hinführte, hinterließen die beide eine &lt;br /&gt;
Schneise der Verwüstung. Bäume knickten um, Felsen wurden verschoben und selbst das &lt;br /&gt;
Wasser wich beiseite.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nicht lange kämpften sie und den beiden Gottheiten wurde mehr und mehr deutlich, dass &lt;br /&gt;
[[Alatar]] seiner Schwester überlegen war. Das gleißende Licht [[Temora]]s wurde schwächer und &lt;br /&gt;
schließlich lag die Göttin erschöpft am Boden. [[Alatar]] bäumte sich über ihr auf.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Weißt du, wie lange ich auf diesen Augenblick gewartet habe?&amp;quot;&#039;&#039;, fragte der Panther. &#039;&#039;&amp;quot;Ganz &lt;br /&gt;
Alathair wird sich meinem Willen beugen. Und [[Eluive]], gefangen im steinernen Herzen dieser &lt;br /&gt;
Welt, wird nichts gegen den Untergang ihrer Schöpfung tun können.&amp;quot;&#039;&#039; Er fing an zu lachen. &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Kannst du dir die Qualen vorstellen, die sie erleiden muss, wenn sie daran denkt, wem all &lt;br /&gt;
ihre Geschöpfe nun dienen werden?&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gelmir Ancalime, einer der Edhil, fasste ein Herz. Er rannte los, um [[Temora]] zu Hilfe zu &lt;br /&gt;
kommen. Zwar konnte er selbst sicher nicht viel gegen den Hasseigner ausrichten, doch sein &lt;br /&gt;
Mut trug ihn immer schneller zu [[Temora]]. Gelmir Ancalime verdeckte sein Schwert, als er bei &lt;br /&gt;
ihnen ankam. Als [[Alatar]] auf ihn aufmerksam wurde, fegte er den Elf mit seiner Pranke weg, &lt;br /&gt;
als er in Reichweite war, und schleuderte ihn in die Reihe der übrigen Edhil, die dort gebannt &lt;br /&gt;
der Dinge harrten. Durch den gewaltigen Aufprall starb nicht Gelmir, auch einige andere &lt;br /&gt;
[[Elfen]] wurden in den Tod gerissen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sein Schwert konnte Gelmir aber noch in Richtung [[Temora]] schleudern, bevor er von [[Alatar]] &lt;br /&gt;
getroffen wurde. Die Göttin war aufmerksam genug, um die Waffe zu fangen. Es war zwar &lt;br /&gt;
nicht groß, verglichen mit der Hand [[Temora]]s. Aber es reichte aus, um [[Alatar]] mit einem Stich &lt;br /&gt;
arg zu verletzen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Panther schrie auf. Sein Zorn erstarb in ohnmächtiger Schwäche, die der Schmerz in ihm &lt;br /&gt;
auslöste. Die Klinge des Schwertes glühte auf, als [[Temora]] sie aus der Wunde herauszog.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Alatar]] zog sich zurück. Er war zu stark verletzt, um weiterkämpfen zu können. Er war unendlich zornig über seine erneute Niederlage. Das Jaulen des Panthers ward noch bis tief in die &lt;br /&gt;
Nacht hinein gehört.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gelmir Ancalime war tot. Er hatte zwei weitere Edhil mit sich gerissen, als er in der [[Elfen]]reihe aufgeschlagen war. [[Temora]] aber hatte dank der Hilfe des [[Elfen]] gesiegt. Das Schwert glühte noch immer und es würde noch so lange glühen, bis alles Klagen über diesen Krieg verstummt war.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;[[Kra&#039;thor]]!&amp;quot;&#039;&#039;, rief die Göttin.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Fratze kroch langsam aus dem Erdboden hervor. Ängstlich versuchte sie, an [[Temora]] vorbeizublicken und sie nicht direkt anzusehen. Das machte ihre Gesichtsausdrücke nur noch &lt;br /&gt;
hässlicher.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seelenfresser&amp;quot;&#039;&#039;, sprach [[Temora]]. &#039;&#039;&amp;quot;Der, der dich rief, ist besiegt. Von nun an wirst du tun, was &lt;br /&gt;
ich dir gebiete!&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein markerschütternder Schrei erfüllte das Schlachtfeld. Doch als [[Temora]] das Schwert hob, &lt;br /&gt;
erstarb der Ruf klanglos.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Was gebietest du?&amp;quot;&#039;&#039;, fragte der Seelenfresser mit geisterhafter Stimme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Von nun an bist du der Seelenhüter. Doch hole sie nicht vor ihrer Zeit. Solltest du dagegen &lt;br /&gt;
verstoßen, wird es keine Alternative zu deinem eigenen Tod geben. Entsage deinem Beschwörer und gelobe mir deine Treue. Oder gehe hinab zu [[Eluive]] und verbrenne in ewigem &lt;br /&gt;
Feuer.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein erneuter gequälter Schrei bestätigte [[Temora]]s Forderungen und die Fratze löste langsam &lt;br /&gt;
ihre Gestalt und nahm die Form eines großen Raben an. Der Vogel erhob sich in die Lüfte &lt;br /&gt;
und war seither nicht mehr gesehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Edhil brachten ihre Toten zur Ruhe und beweinten ihr Schicksal. Anschließend ritten sie &lt;br /&gt;
durch das Land und suchten die Menschen zusammen, die immer noch klagend umherirrten &lt;br /&gt;
und vor den lebenden Toten flüchteten. Die [[Elfen]] brachten sie zurück in die Städte, wo ein &lt;br /&gt;
gewisser Schutz gewährleistet war. Zwar wandelten die Toten noch immer umher, doch hatten sie kein Ziel mehr, auf das sie sich konzentrieren konnten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Wiederaufbau begann und der Schrecken wurde in ein Denkmal gebannt, welches den &lt;br /&gt;
Bund zwischen den [[Elfen]] und den Menschen beschrieb.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Eluive]] verweilte noch immer im Herzen Alathair, damit die Welt nicht auseinanderbrechen &lt;br /&gt;
konnte. Sie segnete die Edhil, die ihre Wälder beschützt hatten und an ihrer Genesung halfen. Fortan erhörten die Bäume und Pflanzen der Wälder die Bitten dieser Edhil – ein Zusammenspiel, das die [[Elfen]] nicht mehr los ließ. Sie waren gebannt von dem Einklang, der &lt;br /&gt;
sich ihnen nun offenbarte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Letharen aber verfluchte [[Eluive]]. Nie wieder würden die vergifteten Geschöpfe auch nur &lt;br /&gt;
einen Ton ihres Liedes hören dürfen. Die Göttin brandmarkte die Letharen mit der Farbe der &lt;br /&gt;
Nacht, auf dass man sie schnell erkennen und sich vor ihnen in acht nehmen würde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch auf den Inseln Menek&#039;Ur und Fuachtero waren die Verluste der [[Menekaner]] und Angurer groß. Die Toten hatten einen hohen Tribut gefordert, den es nun auszugleichen galt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Jahre des Wiederaufbaus begannen. Generationen gingen und neue kamen. Und je stiller &lt;br /&gt;
die Jahre ins Land zogen, desto mehr geriet [[Alatar]] in Vergessenheit.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hatte der Panther diese Welt verlassen? Oder hatte [[Temora]]s Bruder einfach aufgegeben und &lt;br /&gt;
beobachtete resigniert das Treiben seiner Orks und Letharen? Was wurde aus Gabriel, der &lt;br /&gt;
vom letzten [[Arkorither]] unterrichtet wurde? Was würde der nächste Streich der vergifteten &lt;br /&gt;
Letharen sein?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Zeit würde es zeigen ...&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Staff-inari</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.alathair.de/index.php?title=Sch%C3%B6pfungsgeschichte&amp;diff=10582</id>
		<title>Schöpfungsgeschichte</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.alathair.de/index.php?title=Sch%C3%B6pfungsgeschichte&amp;diff=10582"/>
		<updated>2020-08-03T20:20:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Staff-inari: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Im welchem Ursprung beginnt die Geschichte der Welt Alathair? Die Schöpfungsgeschichte beschreibt die Erschaffung der Welt durch [[Eluive]], die Entstehung der Rassen und Völker und erklärt den Grund für den beständigen Kampf zwischen den beiden Gottheiten [[Alatar]] und [[Temora]].&lt;br /&gt;
Die folgende Schöpfungsgeschichte ist eine rollenspielerische Geschichte und wurde in eben jenem Stil geschrieben. Sie besitzt keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder &amp;quot;absolute&amp;quot; Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer die Geschichte nicht direkt im Wiki lesen möchte, kann sie sich gerne auch hier als [http://www.alathair.de/files/Alathair%20Vorgeschichte.pdf &#039;&#039;&#039;PDF Datei&#039;&#039;&#039;] ziehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapitel Eins - Der Gesang der Götter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort, wo sich Dunkelheit und Stille zusammengefunden hatten, weilte [[Eluive]] und lauschte dem Nichts. Wie die Noten eines Liedes reichten sich ihre Gedanken die Hände und formten eine Melodie, die sich wie ein Sonnenstrahl einen Weg durch die Finsternis bahnte und das leere Schweigen mit Leben erfüllte. [[Eluive]] sang zu dieser Melodie und die harmonischen Klänge verneigten sich zu Gestein.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Es hat also begonnen&amp;quot;&#039;&#039;, dachte Horteras, als er den Gesang seiner Schwester in der Ferne hörte. Er hatte sie gewarnt – und doch war die Melodie so schön, dass sie seine zweifelhaften Gedanken bannten und er in Frieden den Klängen lauschen konnte.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und [[Eluive]] sang weiter, denn sie erwartete zwei Kinder. Sie wusste, dass der Klang ihrer Stimme dazu gemacht war, neue Welten zu formen. So wollte sie eine Welt schaffen, auf der ihre beiden Kinder leben und aufwachsen könnten. Das Gestein nahm Form als, als ihr Gesang weiter durch ihn durchdrang. Wie ein Wurm fraß er sich durch das harte Material; übrig blieben Berge, Höhlen und Täler. Als [[Eluive]] der Melodie gebot, sich niederzulegen, gehorchte sie. Flüsse und Sehen entstanden, deren Plätschern noch heute daran erinnert, wie der schöpferische Gesang klang.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Eluive]] betrachtete das Werk ihrer Musik und sie war zufrieden. Ihre Kreativität war jedoch lange nicht ausgeschöpft. Gestirne hatten sich aus den Klängen gebildet, die weit zu hören gewesen waren. Ihnen gebot [[Eluive]], Instrumente zu spielen. In der göttlichen Harmonie mit dem Wasser und den Instrumenten der Gestirne wurde das Land fruchtbar und [[Eluive]] gebot den Pflanzen, in die Höhe zu wachsen. Gräser, Sträucher, und Kräuter wuchsen so heran. Sie war angetan von der Vielfalt der Pflanzen und erschuf größere Pflanzen, die alle anderen überragten. [[Eluive]] schenkte ihnen sogar ein eigenes Lied, das Lied des Waldes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Entzückt von ihrer Schöpfung betrachtete [[Eluive]] die neue Welt. Doch etwas fehlte in der harmonischen Landschaft. Leben. Es fehlte Leben, welches Veränderung bringen sollte. So schuf [[Eluive]] die Tiere in ihrer Vielfalt und ein jedes auf seine eigene Art und Weise fähig, mit dem Leben und seiner Umwelt unbefangen umgehen konnte. So schien die Welt im ersten Moment perfekt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch [[Eluive]] wollte mehr. So wagte sie den Schritt, vor dem sie ihr Bruder Horteras eindringlich gewarnt hatte. [[Eluive]] nahm ein Stück Erde und etwas ihrer lieblichen Melodie und formte daraus ein weiteres Geschöpf. Sie gab ihm den Namen ›Mensch‹. Es war ein Mensch wie Du und ich; nur von seiner Schönheit her war er perfekt. Aber der Mensch war einsam.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Eluive]] spürte sein Verlangen. Zwar hatte er ein Heim, das einem Paradies glich, dennoch sehnte er sich nach einem Gleichgesinnten, mit dem er reden, singen und sich freuen konnte. So gab [[Eluive]] dem Bedürfnis ihres Geschöpfes nach und erschuf seinem Abbild nach einige Männer und Frauen. Außerdem verlieh sie ihnen die Kraft, sich selbst fortzupflanzen. Horteras trat an seine Schwester heran. Ihm stand die Bewunderung ins Gesicht geschrieben, als er die Welt betrachtete, die [[Eluive]] geschaffen hatte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;[[Eluive]]&amp;quot;&#039;&#039;, sprach der dann zu ihr. &#039;&#039;&amp;quot;Du solltest sie nicht namenslos lassen.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Recht hast du, Bruder&amp;quot;&#039;&#039;, antwortete die Göttin. &#039;&#039;&amp;quot;Ich nenne die Welt so, wie die Melodie beschaffen ist. Harmonie ... ›Harmonie‹.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Ala&#039;thair&amp;quot;&#039;&#039;, sagte Horteras, als er den Planeten mit Frohsinn besah. &#039;&#039;&amp;quot;Freie Harmonie.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;So sei es&amp;quot;&#039;&#039;, sagte [[Eluive]] und fortan war Alathair der Name dieser Schöpfung; eine Welt, die &lt;br /&gt;
[[Eluive]] für ihre Kinder geschaffen hatte. Und bald war es so weit und sie würde gebären.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Alathair würde bereit sein müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapitel Zwei - Nilzadan ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es waren friedliche Zeiten, als die Menschen Alathair bevölkerten. In ihrer Kreativität zeigten sie, dass sie wahrlich Geschöpfe [[Eluive]]s waren. Sie erfanden simple Werkzeuge, um sich die Arbeit zu erleichtern. Sie pflanzten wunderschöne Gärten an, in denen die Pflanzen blühten und gediehen. Und sie dankten [[Eluive]] in ihren Gebeten für ihre Existenz. Alles war gut, wie es war.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Menschen sollten aber nicht mehr [[Eluive]] selbst huldigen, sondern ihrer Kinder, die die Schutzpatrone und Fürsorger von Alathair sein sollten. [[Eluive]] macht sich zu einem Berg auf, den die Menschen Nilzadan (Geburt) oder auch Götterberg tauften. Es war nicht der einzige Ort, dem sie einen Namen gaben. Die Menschen benannten ganze Länder mit den schönsten Namen. [[Eluive]] fand Gefallen daran, dass ihre Geschöpfe aus ihrer Sprache eine Kunst entwickelten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Eluive]] verweilte in den Höhlen Nilzadans für ein Jahr der Götter. Und dort gebar sie ihr erstes Kind. Sein Name war [[Getares]] (der Erste). [[Getares]] hatte ein menschliches Gesicht; seine &lt;br /&gt;
Gestalt glich aber der eines großen Vogels. Obwohl das Geschöpf wie alle Gottheiten ohne &lt;br /&gt;
Geschlecht war, erschien es den Menschen eher männlich denn weiblich. Standhaft war sein &lt;br /&gt;
Gefieder, das in jeder Farbe glänzte. Je nachdem von welcher Seite aus man [[Getares]] betrachtete, erschien es so, als würde das Farbspektrum wechseln. Die Gestalt [[Getares]] war für die &lt;br /&gt;
Menschen dennoch nicht greifbar, da er nicht aus Fleisch und Blut bestand.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Getares]] wusste noch nicht sonderlich viel von seinen göttlichen Mächten, lernte sie aber mit der Zeit kennen. So schaffte er es, durch den Raum zu wandeln, sich für das Auge einfacher Geschöpfe unsichtbar zu machen. [[Eluive]] schenkte ihm außerdem Verstand und trug ihm die Verantwortung über die Menschen auf. Ihr Sohn nahm den Auftrag entgegen und erkundete Alathair. Die Melodien der Gestirne verrieten ihm dabei alles, was er über die Menschen wissen sollte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Eluive]] begab sich währenddessen ein zweites Mal nach Nilzadan. Sie gebar ihren zweiten Sohn [[Alatar]] (Freier Gedanke). [[Alatar]] hatte den Körper einer Raubkatze. Ihr Fell schimmerte und wechselte jede Sekunde die Farbe.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Alatar]] erhielt von seiner Mutter einen Auftrag. Er sollte für das Wohlbefinden der Tierund Pflanzenwelt sorgen. So erhielt auch [[Alatar]] den nötigen Verstand, um seine Mission erfüllen zu können. Er dankte seiner Mutter und begann mit der Erforschung Alathairs, um seiner Aufgabe gerecht zu werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beide Kinder [[Eluive]]s waren zunächst sehr damit beschäftigt, ihre eigenen göttlichen Kräfte kennenzulernen. Es lag ihnen sehr am Herzen, sich um ihre Schützlinge so fürsorglich kümmern zu können wie nur möglich. [[Eluive]] verweilt derweil in der Sphäre um Alathair und gab ihren Kindern Zeit, ihre Fähigkeiten zu schulen und für die Bewältigung ihrer Aufgaben zu &lt;br /&gt;
wachsen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapitel Drei - Paia und die Saat ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach wenigen Götterjahren merkte [[Alatar]], dass seine Kräfte von seiner Aufgabe niemals &lt;br /&gt;
vollkommen ausgeschöpft werden würden. Außerdem sah er, wie die Menschen [[Getares]] anbeteten und ihm dafür dankten, was er für sie tat. [[Alatar]] aber blieb frei von dieser Gunst, als &lt;br /&gt;
wäre es der Tier- und Pflanzenwelt egal, was er für sie tat.&lt;br /&gt;
Fortan kümmerte er sich deshalb nicht mehr um sie, sondern begann damit, sich in die Angelegenheiten der Menschen einzumischen. Doch seine guten Taten dankten sie nicht ihm, &lt;br /&gt;
sondern weiterhin seinem Bruder [[Getares]]; wussten sie doch nicht, dass es [[Alatar]]s Handeln &lt;br /&gt;
war.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Viele Tiere spürten, dass [[Alatar]] ihnen keine Aufmerksamkeit mehr widmete. Sie wurden zornig. In ihrem Hunger überfielen sie Siedlungen und griffen die Menschen an. Doch [[Alatar]] &lt;br /&gt;
zeigte dafür kein Interesse mehr. Er besuchte seine Mutter und bat darum, ebenfalls den &lt;br /&gt;
Menschen dienen zu dürfen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Aber warum kommst du nicht deiner eigenen Aufgabe nach?&amp;quot;&#039;&#039;, fragte [[Eluive]]. &#039;&#039;&amp;quot;Warum lässt &lt;br /&gt;
du die Tiere zornig werden?&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Alatar]] wandte sich sodann ab von seiner Mutter. Sein Fell verlor das farbige Schimmern und &lt;br /&gt;
wurde von Tag zu Tag immer dunkler; bis dass es nur noch schwarz glänzte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In seinem Zorn raubte [[Alatar]] Jungfrauen aus [[Varuna]], einer der größten Siedlungen der Menschen. Er stahl ihnen den Verstand, entstellte ihre Gesichter und misshandelte ihre Körper &lt;br /&gt;
so, dass sie wie Vögel aussahen. [[Alatar]]s anfänglicher Neid war zu Hass herangewachsen; so &lt;br /&gt;
hatte er den Frauen unbewusst die Gestalt seines Bruders [[Getares]] gegeben. Als [[Alatar]] dies &lt;br /&gt;
bewusst wurde, tötete er ein Drittel der Kreaturen. Die anderen ließ er entfliehen, damit sie &lt;br /&gt;
bei den Menschen Angst und Schrecken verbreiten konnten. Die Wesen sind seither als die &lt;br /&gt;
Schicksalstränen [[Varuna]]s bekannt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Alatar]] wurde mit der Zeit immer zorniger und stellte einen Plan auf, um die Menschen für &lt;br /&gt;
sich zu gewinnen. Sie sollten ihm folgen, nicht seinem Bruder.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So begab sich [[Alatar]] zu der Siedlung Fetrali und suchte sich eine junge Frau, um sie zu &lt;br /&gt;
schwängern. Ihr Name war Paia und ihre Schönheit war einzigartig auf Alathair. Ihr Haar &lt;br /&gt;
glänzte schwarz und ihre Haut war von der Sonne selbst gezeichnet. Paia schlief, als [[Alatar]] &lt;br /&gt;
sich an ihr verging und die Saat des Hasses in ihre Gebärmutter pflanzte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ötterjahr dauerte die Schwangerschaft Paias. Die anderen Bewohner Fetralis machten &lt;br /&gt;
sich große Sorgen um die junge Frau, denn sie hatte keinen Mann und es war unüblich, dass &lt;br /&gt;
eine unverheiratete Frau ein Kind erwartete – vor allem über einen so langen Zeitraum. So &lt;br /&gt;
erklärten einige Menschen aus der Siedlung, man sollte sie verbrennen, weil etwas Böses von ihr ausging. Andere aber bestanden darauf, dass man [[Getares]] rief, um ihren Patron um Rat &lt;br /&gt;
zu fragen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und schließlich riefen sie [[Getares]], den Freund der Menschen, um Hilfe. Als er in Fetrali erschien, betrachtete er Paia und erkannte sofort die Ursache des Problems. Tränen rollten das &lt;br /&gt;
menschenähnliche Gesicht herab, als er um die Tat [[Alatar]]s weinte. Er wusste, dass Paia die &lt;br /&gt;
Saat seines Bruders so tief in ihr trug, dass es nicht möglich war, sie zu entfernen, ohne die &lt;br /&gt;
Frau dabei zu töten. [[Getares]] aber brachte es nicht über sein Herz, Paias Leben zu beenden, &lt;br /&gt;
denn ihre Schönheit war der einer Göttin gleich. So weinte er und die Tränen ließen den Boden gefrieren. [[Getares]] entschied sich zu warten, bis Paia die Saat ausgetragen hätte. In dieser &lt;br /&gt;
Zeit kümmerte sich [[Getares]] besonders um die Siedlung Fetrali. Aber auch andere Menschen &lt;br /&gt;
brauchten seine Hilfe, denn die Schicksalstränen [[Varuna]]s fielen oft über Bauern und Reisende her und zerrissen ihre Körper wie wilde Tiere.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Zeit Paias war gekommen und sie gebar das Kind [[Alatar]]s. Die Schmerzen, die sie dabei &lt;br /&gt;
hatte, waren so groß, dass sie von ihnen aufgefressen wurde und Paia sterben ließen. Die &lt;br /&gt;
Menschen Fetralis riefen nach [[Getares]]. Ihre verzweifelte Trauer wandelte sich in Zorn und &lt;br /&gt;
sie töteten das Kind [[Alatar]]s.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und so hatte [[Alatar]] den Hass in die Welt gebracht. Er ließ die Menschen taub werden für die &lt;br /&gt;
Melodien, die die Gestirne spielten. Aus Liebe wurde Misstrauen. Die Menschen hatten &lt;br /&gt;
Angst, dass [[Alatar]] unter ihnen war, denn sie kannten seine Gestalt nicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Getares]] nahm Paias Körper mit zum Nilzadan und beweinte die Tote dort für eine lange Zeit. &lt;br /&gt;
Er bat [[Eluive]], sich an seinem Bruder rächen zu dürfen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Du willst eines meiner Kinder töten&amp;quot;&#039;&#039;, fragte sie ihn, &#039;&#039;&amp;quot;so, wie er eines deiner Kinder tötete?&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Getares]] erkannte seinen Fehler und bat seine Mutter um Verzeihung. Er blieb ein Götterjahr &lt;br /&gt;
in Nilzadan und wachte über den Leib Paias.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Alatar]] aber blieb in dieser Zeit nicht untätig. Er hatte es geschafft, die von Zorn und Hass &lt;br /&gt;
erblindeten Menschen für sich zu gewinnen, indem er ihnen Lügen über [[Getares]] und [[Eluive]] &lt;br /&gt;
erzählte. Er schürte ihren Hass immer weiter. Die Menschen, die er in seinen Bann ziehen &lt;br /&gt;
konnte, wollten schließlich gegen [[Getares]] in den Krieg ziehen und ihn von dieser Welt verbannen oder sogar töten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapitel Vier - Der Bruderkrieg ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Menschen fürchteten sich, denn niemand konnte wissen, welche Teufeleien [[Alatar]] und &lt;br /&gt;
seine Anhänger als Nächstes im Schilde führen würden. Er hatte schon viele Menschen in &lt;br /&gt;
den Tod gerissen und die Angst fraß sich in ihren Verstand. Einige entschieden sich daher, &lt;br /&gt;
[[Alatar]] anzubeten, um dem Tod zu entrinnen. Doch ebenso viele wandten sich an [[Getares]] und &lt;br /&gt;
baten um Schutz.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Riss fuhr durch die Menschheit. Dörfer bekriegten sich untereinander und selbst innerhalb dieser Gemeinden war man sich nicht immer einig, welcher der Götterbrüder der Patron &lt;br /&gt;
des Dorfes werden sollte. Diese Zeitperiode trägt heute noch den Titel Bruderkrieg. Nicht &lt;br /&gt;
nur [[Alatar]] und [[Getares]] bekämpften einander, auch ihre Anhänger schreiben Geschichten in der Sprache der Gewalt. Selbst innerhalb von Familien erntete [[Alatar]] seine bösartigen Früchte des Hasses.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unter Feuer und Asche war dies eine Zeit des Elends und der Not. Doch aus diesem Leid sollte neue Hoffnung geschöpft werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Angurer&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus den Trümmern eines Dorfes im Norden, welches den Namen Bal&#039;thar trug und im Bruderkrieg durch [[Alatar]] vollkommen zerstört wurde, erhoben sich drei Männer; Angur, Irias&lt;br /&gt;
und Björn. Sie waren mittleren Alters und den Verhältnissen des Nordens entsprechend kräftig und zäh gebaut.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus den Überresten Angurs machten sie ein Lagerfeuer und beredetet, was sie tun sollten. &lt;br /&gt;
Ihre Frauen und Verwandten waren verbrannt oder wurden von den Dienern [[Alatar]]s verschleppt. Hass keimte in ihren Herzen. Sie hassten [[Alatar]], weil er ihre Angehörigen umgebracht hatte. Sie hassten aber auch [[Getares]], weil er seinen Bruder nicht aufgehalten hatte.&lt;br /&gt;
Angur und Irias waren zwar nur Bauern und Björn ein Hirte, aber wer mit einem Hirtenstab &lt;br /&gt;
umgehen konnte, der würde das sicherlich auch mit einer Axt oder einer Hellebarde schaffen. &lt;br /&gt;
In der Vergangenheit hatte man ihnen einmal alles genommen; in der Zukunft würden sie &lt;br /&gt;
vorbereitet sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Angur nahm sich eine Axt, Irias einen Bogen und Björn ein Breitschwert. Sie wirkten von &lt;br /&gt;
Weitem wie eine Räuberbande, doch wenn man sich ihnen näherte, konnte man den Schmerz &lt;br /&gt;
in ihren Gesichtern lesen, der sie zu dem gemacht hatte, was sie nun waren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Langsam und ohne Ziel trotteten sie vor sich hin. Ihr Weg führte sie nordwärts bis in das &lt;br /&gt;
nächste Dorf, welches dicht an der Vegetationsgrenze lag. Sie fanden Unterkunft in einem &lt;br /&gt;
verlassenen Haus und ein Lagerfeuer half ihnen, die Nacht zu überstehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Dorfbewohner waren von den Ereignissen des zerstörten Bal&#039;thar erschüttert, als sie von &lt;br /&gt;
dessen Schicksal erfuhren. Sie baten die Männer, bei ihnen zu bleiben und Teil ihrer Gemeinschaft zu werden. Die Anwesenheit der drei und die Kunde über das Ende von Bal&#039;thars sorgten dafür, dass sich die Streitereien in dem Dorf kurzzeitig legten. Hass und Neid waren vorerst vertrieben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es dauerte aber nicht lange – Angur, Irias und Björn hatten sich erst eingelebt –, da keimte &lt;br /&gt;
erneut Misstrauen unter den Bewohnern auf. Der Hass hatte zurückgefunden und zerstörte &lt;br /&gt;
die jüngst gewonnene Einigkeit des Dorfes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Angur forderte die Menschen auf, einzuhalten und sich an Bal&#039;thar zu erinnern, doch nur &lt;br /&gt;
wenige schenkten ihm Gehör. Ein stämmiger Mann namens Ulf stellte sich Angur entgegen &lt;br /&gt;
und beschimpfte ihn als Anhänger [[Getares]]&#039;. Angur aber hegte noch immer seinen Hass gegen &lt;br /&gt;
beide der Götterbrüder. Wut stieg in ihm auf, als er die Anschuldigung hörte, doch er zähmte &lt;br /&gt;
sie.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Weder [[Alatar]], noch [[Getares]], nenne ich meine Herren&amp;quot;&#039;&#039;, antwortete er Ulf mit friedfertiger &lt;br /&gt;
Stimme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
sahen die Menschen nun zu ihm auf. Bisher hatten sie nie daran gedacht, keinen der &lt;br /&gt;
Götter zu verehren. Diese Sichtweise erweiterte ihren Horizont.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ulf aber wurde zorniger und zorniger. [[Alatar]]s Hass hatte sich schon zu tief in sein Herz gefressen. So griff der Mann nach einer Keule, die an einer Hauswand lehnte, und stürmte brüllend auf Angur zu. Kurz bevor die Waffe Angur treffen sollte, kreuzte ein Breitschwert ihren &lt;br /&gt;
Weg. Holz splitterte und die Klinge des Schwertes blieb in der großen Keule stecken.&lt;br /&gt;
Nachdem sich Ulf von der Überraschung erholt hatte, hob er erneut seine Waffe. Das Schwert &lt;br /&gt;
löste sich und landete hinter ihm auf der Erde, während die Umstehenden davor zurückwichen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der darauf folgende Schlag traf Björn mit voller Wucht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine gespenstische Stille folgte, als Björn leblos zusammensackte. Ein Windhauch wehte &lt;br /&gt;
Björns langes Haar in die Blutlache, die sich langsam unter seinem toten Körper bildete.&lt;br /&gt;
Ulf begann zu lachen. Es war eine Genugtuung für ihn, Björn tot vor sich liegen zu sehen, &lt;br /&gt;
doch gleichzeitig wuchs der Durst nach mehr; mehr Blut für [[Alatar]]. Angur, sein eigentlicher &lt;br /&gt;
Gegner, lebte noch und sollte das nächste Opfer werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ulf nahm den Griff des Schwertes und ging nun mit beiden Waffen auf Angur zu. Dieses Mal &lt;br /&gt;
behielt er auch den zweiten Freund besser im Auge. Iras zielte bereits mit seinem Bogen auf &lt;br /&gt;
ihn und warnte davor, noch einen Schritt weiterzugehen. Als der Hüne nicht stoppte, ließ er &lt;br /&gt;
den Pfeil los. Doch der ungeübte Schütze hatte kein Glück und verfehlte Ulf ein paar Daumenbreiten. Zu spät wich der Schütze dem Schwerthieb aus. Blut quoll aus der Wunde an &lt;br /&gt;
seinem Arm und vom Schock gelähmt starrte Irias der Keule entgegen, die ihn als Nächstes &lt;br /&gt;
treffen sollte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Angur blieb nicht tatenlos und schwang seine Axt. Er erwischte Ulf am Hals und brach ihn &lt;br /&gt;
zum Stürzen. Rippen brachen und Irias&#039; Luft wurde abgeschnürt, als der Körper des Hünen &lt;br /&gt;
auf ihn fiel und den Schützen unter sich begrub. Ulf Kopf kullerte über den harten Erdboden &lt;br /&gt;
und blieb auf dem Stumpf liegen. Das Gesicht des Toten war noch immer hasserfüllt und &lt;br /&gt;
kalt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit Mühen befreite Angur seinen Freund Irias von Ulfs Rumpf. Als er vorsichtig seinen Kopf &lt;br /&gt;
anhob, erkannte Angur aber schon, dass der Lebensodem [[Eluive]]s seinen Freund bereits verließ. Angur weinte und schloss die Augen seiner beiden Freunde. Seine Tränen strich er &lt;br /&gt;
ihnen auf die Stirn.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dann sah Angur sich um.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es herrschte betretenes Schweigen ihm ihn herum. Von den drei Fremden, die das Dorf einst &lt;br /&gt;
aufgenommen hatte, wurden zwei von einem der ihren umgebracht.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Seht euch an, was euch eure Götter bringen!&amp;quot;&#039;&#039;, sprach Angur laut und fordernd. &#039;&#039;&amp;quot;Ist es das, &lt;br /&gt;
was ihr wollt? Nicht weiter als den Tod?&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein älterer Mann trat hervor. &#039;&#039;&amp;quot;Sag und, was wir tun können! Wir stehen in deiner Schuld!&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Mich hält hier nichts mehr.&amp;quot;&#039;&#039; Angur schüttelte den Kopf. &#039;&#039;&amp;quot;Lebt euer Leben und denkt an &lt;br /&gt;
meine Worte. Entsagt den Göttern oder sterbt mit ihnen zusammen.&amp;quot;&#039;&#039; Er bahnte sich einen&lt;br /&gt;
Weg aus dem Menschenkreis heraus, als der Alte erneut sprach.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Deine Worte sind weise. Lass mich dich begleiten.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
end schaute Angur zurück und seine Blicke schweiften umher, während sich immer &lt;br /&gt;
mehr Menschen zu dem Alten stellten. Dort, wo sein Blick von einem anderen Augenpaar &lt;br /&gt;
gestreift wurde, erntete er ein sachtes Nicken. Kein einziger Bewohner des Dorfes wollte sich &lt;br /&gt;
den Machenschaften von [[Alatar]] weiterhin aussetzen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Ich gehe dorthin, wo kein Mensch je zuvor gewesen ist. In die Eiswüste.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seine Worte wurden erneut mit einem Nicken beantwortet. Angur begann zu verstehen. Dieses Dorf voller Männer, Frauen und Kinder wollte seinem Beispiel folgen. Doch hatten sie &lt;br /&gt;
allein nicht die Kraft, den Göttern zu entsagen. Sie brauchten einen Führer, der bis dahin &lt;br /&gt;
offensichtlich Ulf gewesen war.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So erteilte Angur seine ersten Anweisungen. Proviant wurde eingepackt, Zelte wurden hergestellt und Pferde wurden beladen. Innerhalb von drei Tagen waren die Vorbereitungen der &lt;br /&gt;
Wanderung abgeschlossen und die Menschen hatten ein neues Ziel. Es ging voran, niemand &lt;br /&gt;
empfand mehr Neid, Hass oder Angst. Und schließlich konnte die Reise beginnen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Anhänger Angurs zogen weit in den Norden. Die Eiswüste war eine Halbinsel und nur &lt;br /&gt;
über einen schmalen Pass betretbar. Es dauerte einen und einen halben Tag, bis alle Angurer &lt;br /&gt;
den kalten Ort erreichten. In der Nacht fegte ein gewaltiges Gewitter über den Norden &lt;br /&gt;
Alathairs hinweg. Blitze durchzuckten die Nacht und trennten die Halbinsel vom Festland.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der nächste Morgen war erfüllt von verzweifeltem Jammern. Der ›Heimweg‹ war abgeschnitten; der Punkt ohne Wiederkehr war erreicht. Aber Angur schenkte ihnen neue Hoffnung, indem er ihnen versprach, dass [[Alatar]] ihnen niemals hierher folgen würde und sie nun &lt;br /&gt;
Frieden hätten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein großes Lager wurde errichtet und ein Feuer entfacht. Die Kälte war zwar lebensfeindlich, &lt;br /&gt;
aber die Angurer waren Kälte gewohnt, wenn auch nicht in diesem Ausmaß. Mit der Zeit gewöhnten sie sich daran, dicke Kleidung zu tragen. Angur beschäftigte sich lange damit, Riten &lt;br /&gt;
zu erschaffen, mit welchen man [[Alatar]]s Hass aus seinem Herzen verbannen konnte. Er wurde zu einem mächtigen Führer des Nordens. Seine Anhänger nannten sich seitdem mit Stolz &lt;br /&gt;
Angurer.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Todesschreie&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Alatar]] hatten unterdessen ganz Alathair in einen Krieg geworfen. Frauen waren heimatlos &lt;br /&gt;
und Kinder weinten. Es herrschte Chaos.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Alatar]] erfreute sich an dem Anblick und verhöhnte [[Getares]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Sie her, wie du deine Menschen unter Kontrolle hast&amp;quot;&#039;&#039;, rief er seinem Bruder zu. &#039;&#039;&amp;quot;Sie haben &lt;br /&gt;
Angst!&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch [[Getares]] antwortete nicht. Zu sehr war er damit beschäftigt, Kraft zu sammeln, um [[Alatar]] die Macht über die Menschen zu nehmen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Alatar]] lachte laut auf, als er sah, was [[Getares]] versuchte. Er nahm einen großen Felsen und &lt;br /&gt;
schleuderte ihn gegen seinen Bruder. Stark taumelte [[Getares]] und fiel zu Boden. Seine Flügel &lt;br /&gt;
waren geknickt und nicht mehr zu gebrauchen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nun sah [[Alatar]] seine Chance. Wenn er [[Getares]] endgültig beseitigen würde, könnte er über &lt;br /&gt;
alles und jeden herrschen. Er nahm den Felsen und formte daraus einen großen Speer mit &lt;br /&gt;
Widerhaken. Bevor [[Getares]] erahnte, was [[Alatar]] vorhatte, durchbohrte ihn die Spitze in der &lt;br /&gt;
Höhe, wo bei einem normalen Vogel das Herz zu erwarten war.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
[[Getares]] schrie auf. Seine Rufe waren bis zu den Gestirnen zu hören bis auch seine letzte Kraft &lt;br /&gt;
auf [[Alatar]] übergegangen war. Der übrig gebliebene Bruder sog die Kraft in sich auf, wie ein &lt;br /&gt;
Durstiger kühles Wasser trank.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Eluive]] erschrak, als sie die Schreie [[Getares]]&#039; hörte, waren sie doch so grell und noch nie zuvor &lt;br /&gt;
zu hören gewesen. Augenblicklich begab sie sich an den Ort, vom dem die Schreie ausgingen. &lt;br /&gt;
[[Alatar]] sah seine Mutter kommen und versuchte, sich hinter einem großen Berg zu verstecken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Eluive]] weinte. Sie weinte lang und ausgiebig und verstand nun, warum Horteras sie einst &lt;br /&gt;
gewarnt hatte. Ihre Tränen sammelten sich um [[Getares]] und zogen ihn in die Tiefe. Gezeichnet von diesem Ereignis würde dieser Ort für lange Zeit kein schmackhafte Früchte bringen &lt;br /&gt;
oder Lebewesen beherbergen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Eluive]] spürte etwas Seltsames. Sie hatte eine grausame Vorahnung, was passieren würde, &lt;br /&gt;
wenn [[Alatar]]s Macht gewachsen wäre und zu was er fähig wäre. Sie zog sich zurück nach Nilzadan, dem Ort, dem selbst [[Alatar]] einen gewissen Respekt entgegenbrachte und ihn mied.&lt;br /&gt;
Auch die Menschen hörten [[Getares]]&#039; Todesschreie und alle Streitereien waren für kurze Zeit &lt;br /&gt;
vergessen, denn die Schreie reinigten ihren Geist und es kehrte Frieden ein, der von der &lt;br /&gt;
Trauer um [[Getares]]&#039; Tod überschattet war.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; Die [[Menekaner]] &#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Süden Alathairs spielte sich eine ähnliche Szene wie im Norden ab.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In den schweren Zeiten waren die Anhänger [[Eluive]]s eine Minderheit. Einer von ihnen mit &lt;br /&gt;
dem Namen Saajid begann damit, Gleichgesinnte um sich zu sammeln. Er zog von Dorf zu &lt;br /&gt;
Dorf und erzählte von einer Vision, die er hatte. Sie sprach davon, wie [[Eluive]] ein neues Land &lt;br /&gt;
für die Menschen bereithielt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einige Menschen glaubten ihm, andere verspotteten ihn und vertrieben ihn aus den Dörfern. &lt;br /&gt;
So hatte Saajid eine kleine Schar von fünfzig Männern und Frauen um sich gesammelt und &lt;br /&gt;
begab sich mit ihnen auf Wanderschaft. Er selbst wusste nicht, wohin die Reise gehen sollte, &lt;br /&gt;
doch hielt er seine Jünger in dem Glauben, dass [[Eluive]] selbst ihn führen würde. Sie wanderten sie einige Monate umher.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als [[Alatar]] seinem Bruder [[Getares]] das Leben nahm, ergoss sich plötzlich ein gigantischer Regen; die Tränen [[Eluive]]s. Saajid und seine Schar sahen den Niederschlag von Weitem und sie &lt;br /&gt;
waren die einzigen Zeugen dieses Ereignisses. Der Regen befeuchtete die Erde, welche sich in &lt;br /&gt;
den Himmel erhob. So entstanden die Salzberge von Cantar.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Saajid und seine Schar fielen auf die Knie, beteten zu [[Eluive]] und dankten ihr für das Zeichen. &lt;br /&gt;
Frischen Mutes gingen sie auf ihr neues Land zu. Der Regen dauerte ein halbes Götterjahr. &lt;br /&gt;
Die Wiesen und Felder wurden salzig und die Früchte, die sich hervorbrachten, ungenießbar. &lt;br /&gt;
In den ersten Monaten dieser Zeit waren die Bewohner von Menek&#039;Ur (Neues Land) unglücklich darüber, denn mehr und mehr drohte ihnen eine Hungersnot. Und als der Regen nachließ, verdorrte das bis dahin grüne Land und wurde zu seiner steinigen Steppe.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Saajid erklärte, dass [[Eluive]] auch weiterhin für sie sorgen würde und dass es nur eine vorübergehende Zeit der Trockenheit wäre. Doch es kam anders. Die Menschen fühlten sich &lt;br /&gt;
immer unwohler mit der Zeit und ihr Führer Saajid war in die Höhlen der Berge verschwunden. Die Sonne brandmarkte ihre Haut. Der Wüstensand verbrannte ihre Füße. All diese Einflüsse veränderten die Menschen und über die Zeit hinweg lernten sie das Überleben in dieser Wüste von Menek&#039;Ur. Wasser ›ernteten‹ sie aus Kakteen. Wüstenfrüchte und Tiere stellten die tägliche Nahrung dar.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aber das genügte den Menschen nicht. Sie waren das Warten leid und beschimpften Saajid. &lt;br /&gt;
Sie wollten ihn umbringen. Saajids Söhne aber hielten die [[Menekaner]] zurück und erzählten &lt;br /&gt;
ihnen, dass ihr Vater das Geschenk [[Eluive]]s gefunden hätte. Es war genau das, was das Leben &lt;br /&gt;
in diesem Land so unerträglich gemacht hatte. Das Salz.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Saajid hatte in den Bergen die Salzvorkommen gefunden. Es hatte nur etwas gedauert, bis er &lt;br /&gt;
verstanden hatte, wie das Salz einzusetzen war. Es dauerte ein halbes Götterjahr, aber endlich konnte Saajid seinem Volk erklären, wie man Salz abbaute und wozu man es gebrauchen &lt;br /&gt;
konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapitel Fünf - Das Schicksal Alathairs ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Alatar]] streunte in der Welt umher.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Überall schienen die Menschen wieder Frieden gefunden zu haben. Zwar gab es noch immer &lt;br /&gt;
hier und da Streitigkeiten, aber nichts, was man dem Anderen nicht verzeihen konnte. [[Alatar]]s Werk schien durch den Tod [[Getares]]&#039; zerstört worden zu sein. Wut stieg in dem Panther &lt;br /&gt;
auf und in seinem Zorn verfluchte er ganz Alathair.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Eluive]] hatte sich nach Nilzadan zurückgezogen, um zu trauern, wie der Peiniger [[Getares]]&#039; &lt;br /&gt;
vermutete. Ihm war es nur Recht. So hatte er Zeit, größerer Pläne zu schmieden und dieses &lt;br /&gt;
Mal würden sie von niemandem durchkreuzt werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Alatar]] hatte [[Getares]]&#039; Macht in sich aufgenommen und er begann zu spüren, wie mächtig er &lt;br /&gt;
werden könnte, wenn er genug Zeit hätte. Er tauchte in das Wasser Alathairs ein und sein &lt;br /&gt;
gegenstandsloser Körper versank ohne eine einzige Welle.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unten, in den Tiefen des Meeres, wo es nicht mehr weit bis zum Mittelpunkt der Welt war, &lt;br /&gt;
bereitete [[Alatar]] seinen Plan vor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Eluive]] weilte in Nilzadan, doch war sie keineswegs untätig. Sie spürte, dass [[Alatar]] sich von &lt;br /&gt;
diesem Ort fernhalten würde und damit war eines klar – wenn sie ein neues Kind in die Welt &lt;br /&gt;
setzen würde, wäre es an diesem Ort am sichersten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So gebar sie ihr drittes Kind [[Temora]] (Befreier), eine Tochter. [[Temora]]s Gestalt glich einem &lt;br /&gt;
Menschen, wenngleich auch sie geschlechtslos war und nur ihre Züge weiblich anmuteten.&lt;br /&gt;
Nun war die Zeit gekommen. Im Geschlecht der Götter war es üblich, nur zwei Kinder zu &lt;br /&gt;
gebären. [[Eluive]] merkte, warum dies so war. Sie spürte, dass sie an Macht verloren hatte. Daher war es wichtig, dass [[Temora]] erst einmal ihre Macht entdeckte, bevor sie [[Alatar]] gegen-&lt;br /&gt;
überstehen würde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eluive suchte nach [[Alatar]], denn je eher sie ihren Sohn finden würde, desto länger könnte sie &lt;br /&gt;
versuchen, ihn von [[Temora]] abzulenken und ihn wieder auf den richtigen Weg zu bringen. &lt;br /&gt;
Vielleicht war noch eine Tür in seinem Herzen nicht durch Neid und Hass verschlossen.&lt;br /&gt;
[[Eluive]] durchstreifte Wälder und Wiesen; Berge und Täler. Wo sie auch hinkam, hatten die &lt;br /&gt;
Menschen ihn entweder vergessen oder lange Zeit nicht mehr gesehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Göttin begann zu zweifeln. Hatte [[Alatar]] während ihrer Suche nun doch Nilzadan mit seiner bösartigen Anwesenheit entweiht und [[Temora]] womöglich schon getötet? Schnell eilte sie &lt;br /&gt;
zurück und fand ihre Tochter unversehrt vor. Gleißendes Licht trat aus [[Temora]]s Augen und &lt;br /&gt;
ruhig sprach sie zu [[Eluive]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Er ist auf dem Meeresgrund, Mutter. Er bereitet das Ende vor.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Eluive]] glaubte ihr. Selten wurde von sogenannten Sehern gesprochen im Geschlecht der Götter. Aber es gab sie und [[Temora]] war eine von ihnen. Sie hatte die Gabe, Gedanken zu lesen &lt;br /&gt;
und in die Zukunft zu sehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eilig suchte [[Eluive]] das Meer und tauchte tief in das Gewässer, bis sie [[Alatar]] entdeckte, der &lt;br /&gt;
mit seinen Tatzenhänden auf den Meeresgrund einschlug und sich ein gewaltiger Riss zwischen ihnen auftat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Eluive]] tauchte um [[Alatar]] herum und in den Spalt hinein, bis dieser den Mittelpunkt Alathairs &lt;br /&gt;
erreicht hatte und die Welt zu zerreißen drohte. In diesem Moment gab [[Eluive]] ihren Körper &lt;br /&gt;
auf und hielt mit all ihrer Energie ihre Schöpfung zusammen. Ein gewaltiges Beben folgte &lt;br /&gt;
und der Riss wurde von Erde und Schlamm zugeschüttet. [[Eluive]]s Körper wurde in seiner &lt;br /&gt;
Mitte begraben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Alatar]] verfluchte seine Mutter und auch Horteras verfluchte er, als sein Plan vereitelt wurde. &lt;br /&gt;
Als er das Festland wieder erreichte, rief er sein Klagen zu den Gestirnen hinauf.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapitel Sechs - Die Seherin ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch [[Temora]] fühlte das Erdbeben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie wurde von tiefster Trauer und Wut ergriffen, als sie den Verlust ihrer Mutter verspürte. &lt;br /&gt;
[[Eluive]] war zwar nicht tot, doch konnte sie den Mittelpunkt Alathairs nicht verlassen, ohne &lt;br /&gt;
dass dies den Untergang der Welt bedeuten würde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es war die erste Erfahrung, die [[Temora]] in ihrem jungen Dasein erleben musste. Sie schwor &lt;br /&gt;
sich, dass sie alles tun würde, um den Willen ihrer Mutter zu erfüllen. Aber die Seherin war &lt;br /&gt;
schwach und ihre Fähigkeiten würden noch nicht für einen Kampf gegen [[Alatar]] ausreichen, &lt;br /&gt;
der irgendwo auf Alathair wütete.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nilzadan war zwar ein sicherer Ort, aber würde er so lange sicher bleiben, bis [[Temora]] gelernt &lt;br /&gt;
hatte, ihre Kräfte einzusetzen? Hatte [[Alatar]] eventuell schon geahnt, dass sie hier war? Ihre &lt;br /&gt;
Macht konnte es ihr nicht sagen. Sie wusste es nicht. Sie würde Hilfe brauchen, denn alleine &lt;br /&gt;
würde sie gegen ihren Bruder nicht bestehen können.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da kam ihr ein rettender Gedanke.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Temora]] hatte ein anderes Götterwesen in der Sphäre Alathairs gespürt. Horteras. Bittend &lt;br /&gt;
versuchte sie, Kontakt mit ihm aufzunehmen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Horteras, ich bitte dich. Hilf mir! Diese Welt braucht deinen Schutz und deine Macht!&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
e du, [[Temora]], bin auch ich ein Seher&amp;quot;&#039;&#039;, antwortete Horteras sodann. &#039;&#039;&amp;quot;Ich warnte deine &lt;br /&gt;
Mutter vor der Erschaffung dieser Welt. Ich prophezeite ihr, was kommen würde und was sie &lt;br /&gt;
opfern müsste. Doch ihre eigene Musik betörte sie so sehr, dass ich sie nicht überzeugen &lt;br /&gt;
konnte. Nun sieh sie dir an! Gefangen in ihrer eigenen Schöpfung! Verbannt, das Erdenreich &lt;br /&gt;
von unten zu sehen!&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Was siehst du, wenn du in die Zukunft siehst?&amp;quot;&#039;&#039;, fragte [[Temora]] erstaunt. &#039;&#039;&amp;quot;Welche Hoffnung &lt;br /&gt;
hat Alathair?&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Horteras schwieg. Er wusste, was gesehen würde, wenn er nichts tat. Für seine Enthaltung &lt;br /&gt;
war es schon zu spät, war es doch, der das Festland geteilt hatte, um den Angurer Sicherheit &lt;br /&gt;
zu verschaffen. Horteras haderte mich sich selbst. Die Entscheidung fiel ihm sehr schwer.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Entsende sie!&amp;quot;&#039;&#039;, flehte [[Temora]] ihn an. &#039;&#039;&amp;quot;Schicke [[Phanodain]] und [[Cirmias]]!&amp;quot;&#039;&#039; Sie hatte schon &lt;br /&gt;
längst gesehen, um welche Entscheidung Horteras&#039; Gedanken kreisten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und so entsandte Horteras seine beiden Söhne [[Phanodain]] und [[Cirmias]]. [[Phanodain]]s Gestalt &lt;br /&gt;
glich einem Fuchs und sein Verstand war weise, sein Handeln klug. [[Cirmias]] dagegen ähnelte &lt;br /&gt;
einem Bären, der aber menschliche Hände hatte, die geschickt und stark waren.&lt;br /&gt;
So gelangten die Söhne Horteras&#039; zu [[Temora]], um sich mit ihr zu beraten. Die Tochter [[Eluive]]s &lt;br /&gt;
schilderte die Lage Alathairs. Ein Pakt des Lichts war geschlossen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapitel Sieben - Der Pakt des Lichtes ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Cirmias]] hatte den Auftrag, Nilzadan zu versiegeln. [[Alatar]] sollte diese Stätte nicht entweihen &lt;br /&gt;
können. Doch [[Cirmias]] hatte nicht vor, Nilzadan sich selbst zu überlassen. Er erschuf deshalb &lt;br /&gt;
Wesen, welche den Berg bewachen sollten. Klein waren sie, damit sie sich durch die Tunnel &lt;br /&gt;
des Berges schlagen konnten. Stark und geschickt waren sie, damit sie sich den Berg als Lebensraum zu eigen machen konnten. [[Cirmias]] erschuf zehn Dutzend dieser Wesen und nannte sie Khaz-Aduir (Wächter des Berges; [[Zwerge]]).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dann versiegelte er den Berg und suchte die Städte der Menschen auf, um ihnen das Verständnis der Handwerkskunst zu geben. Auch die Nachfolger Angurs und die Bewohner des &lt;br /&gt;
Wüstenreiches segnete er mit dem Wissen des Handwerks. Die Menschen schrieben alles &lt;br /&gt;
nieder, wie die großen Bibliotheken heute noch bezeugen können.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Phanodain]] erschuf Geschöpfe, die den Menschen ähnlich waren. Sie hatten zwar nicht deren &lt;br /&gt;
Stärke, doch ihre Gewandtheit ist nach wie vor unübertroffen. [[Phanodain]] erschuf sie im Einklang mit der Melodie der Gestirne und vererbte den Geschöpfen seine Weisheit. Er war zufrieden mit seinem Werk und gab ihnen die Aufgabe, das Gleichgewicht der [[Magie]] Alathairs &lt;br /&gt;
zu wahren. Er nannte seine Geschöpfe die Edhil (Bewahrer des Wissens; [[Elfen]]) und hauchte &lt;br /&gt;
ihnen den Gesang des ewigen Lebens ein. Kein Edhil sollte sterben, bevor er selbst dazu bereit war, zu einem Teil der Melodie zu werden, aus der er erschaffen wurde; so er nicht gewaltsam dem Klang der Weltenmusik entrissen wurde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dann begab auch [[Phanodain]] sich nach vollendetem Werk – ebenso wie [[Cirmias]] – zu den &lt;br /&gt;
Völkern der Menschen, um ihnen ein wenig Wissen mit auf den Weg geben zu können.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Alatar]] war auf das Treiben der Söhne Horteras&#039; aufmerksam geworden. Er hatte die Erschaffung der Edhil ungesehen beobachten können. Da kam ihm ein neuer Gedanke. Doch sein &lt;br /&gt;
Plan musste erst reifen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er wartete bis sieben der von [[Phanodain]] geschaffenen Wesen alleine waren. In der Form &lt;br /&gt;
eines Panthers suchte [[Alatar]] sie auf. Die Edhil waren ohne Kleidung und erkundeten die Umgebung. [[Alatar]] folgte ihnen auf leisen Pfoten, überholte sie dann geschwind und stolzierte &lt;br /&gt;
vor ihnen her.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Edhil erfreuten sich über den Anblick des Panthers, dessen Fell so herrlich in allen Farben schimmerte; irgendwie aber immer dunkel und mysteriös erschien. Sie folgten ihm eine &lt;br /&gt;
Weile und ignorierten die harmonischen Klänge der Gestirne, die sie warnen wollten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tief in den Wald führte [[Alatar]] die Gruppe bis zu einer Lichtung. Dort verschwand er auf &lt;br /&gt;
einmal spurlos und ließ die Edhil allein. Nur sein Flüstern konnten die Sieben hören, doch &lt;br /&gt;
verstanden sie es nicht. Wie konnte man diese Sprache sprechen? Wer war dieser rätselhafte &lt;br /&gt;
Panther? All diese Fragen hätte die Melodie der Gestirne beantworten können, doch die Edhil standen noch immer unter dem Bann [[Alatar]]s und blieben taub.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ihr Drang nach Wissen war so stark ihn ihnen, dass sie sich mit ihrer eigenen Neugier fesselten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Panther, lehre uns deine Sprache!&amp;quot;&#039;&#039;, rief einer der Gruppe.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es kam keine Antwort und wieder rief der Edhil: &#039;&#039;&amp;quot;Lehre uns deine Sprache, Panther!&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Sieben sahen sich im Wald um. Die Ruhe war ungewöhnlich. Alle Tiere hatten den Wald &lt;br /&gt;
verlassen, als sie die Anwesenheit des Panthers spürten. Nur die Bäume sprachen in tiefen &lt;br /&gt;
knarrenden Geräuschen miteinander.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Panther, bitte erhöre uns! Lehre uns deine Sprache!&amp;quot;&#039;&#039; Bald wurde aus dem Rufen ein Flehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nun kam [[Alatar]] auf die Lichtung zurück. Er hob den Kopf und antwortete ihnen: &#039;&#039;&amp;quot;Lernt &lt;br /&gt;
meine Sprache und tut, was ich euch gebiete!&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zuerst waren die Edhil skeptisch und berieten sich untereinander.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Lehre uns deine Weisheiten, Panther&amp;quot;&#039;&#039;, kam schließlich die Antwort, &#039;&#039;&amp;quot;und wir geloben, dir &lt;br /&gt;
zu dienen.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Bäume um die Lichtung herum beklagten sich mit langem und lautem Knarren. Ein &lt;br /&gt;
Wind fegte über den Wald hinweg. Plötzlich froren die sieben Edhil am ganzen Leib. Sie beschlossen, ein Feuer zu machen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Alatar]] freute sich daran, denn die Geschöpfe waren ein großes Geschenk für seine Sache. So &lt;br /&gt;
lehrte er sie eine neue Sprache, die sie für die Harmonien der Gestirne taub machte. Immer &lt;br /&gt;
wieder hörten sie nur die Stimme [[Alatar]]s, deren giftige Melodie ihre Herzen und ihren Verstand verkümmern ließ. Schließlich waren die Sieben blind für Gerechtigkeit und Rechtschaffenheit. Sie beteten [[Alatar]] an, ihnen eine Aufgabe zu geben. Doch der Panther versteckte sie &lt;br /&gt;
im Wald und versprach, dass ihre Zeit kommen würde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So kehrte auf Alathair ein wenig Ruhe ein. Die Menschen wandten sich an die Weisen, wenn &lt;br /&gt;
sie Probleme hatten. Selbst bei Rechtsprechungen war das Wort eines Edhil immer sehr geschätzt. Es war eine Zeit, in der die Welt aufblühte. Und so wurden auch die sieben vermissten Verführten nach einiger Zeit vergessen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapitel Acht - Die [[Magie]]r von Tirell ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhe war eingekehrt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Oberflächlich betrachtet erweckte es tatsächlich diesen Anschein. Die Menschen entwickelten &lt;br /&gt;
sich. Sie schrieben Erfahrungen auf, bereisten die Welt, errichteten prachtvolle Bauten und &lt;br /&gt;
sammelten Wissen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es entstanden zwei Gemeinschaften, die sich der [[Magie]] widmeten. Die einen bevorzugten, &lt;br /&gt;
das Wissen zu sammeln und dieses nur an ausgewählte und verantwortungsvolle Menschen &lt;br /&gt;
weiterzugeben. Diese wurden die [[Magie]]r von Tirell genannt. Die anderen waren nur daran &lt;br /&gt;
interessiert, wie sie den größten Nutzen aus der [[Magie]] schaffen könnten. Es stellte sich heraus, dass Drohungen mit [[Magie]] in der Hinsicht durchaus wirkungsvoll waren. Die Zauberkundigen dahinter gaben sich selbst den Namen [[Arkorither]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beide Gemeinschaften wussten von der Gewalt, die in der [[Magie]] steckte, doch der Orden der &lt;br /&gt;
[[Arkorither]] gierte geradezu nach der Macht, die sich ihnen offenbarte. Kein Experiment ließen sie aus, um die Effektivität ihrer Zauber zu erhöhen. So verschwanden hier und da vereinzelt Nutztiere von Bauern – oder gar selten kleine Kinder. Schnell wuchs der Respekt, den &lt;br /&gt;
die Menschen den [[Arkorither]] zollten. Sie fürchteten sich gar vor ihnen und wollten nichts mit &lt;br /&gt;
dem Orden zu tun haben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Korow, der Anführer der [[Arkorither]] und einer der bösartigsten Menschen seiner Zeit, erkannte diese Angst. Doch auch ihm war es nicht bewusst, dass er eigentlich unter der Gnade &lt;br /&gt;
[[Alatar]]s stand, die ihn so mächtig werden ließ.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Lasst uns die Bauern unterjochen!&amp;quot;&#039;&#039;, sprach Korow zu seinen [[Arkorither]]n. &#039;&#039;&amp;quot;Wer uns nicht &lt;br /&gt;
dienen will, wird sterben oder kampfunfähig gemacht! Bei Morgengrauen brechen wir auf.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Die [[Arkorither]] hatten eine grausame Tradition. Sie schnitten sich am Abend vor einem &lt;br /&gt;
Kampf in die Hand und bestrichen ihre Waffen mit ihrem eigenen Blut. Oft hatten sie damit &lt;br /&gt;
schon vor der Schlacht eine ungeheure Angst bei ihren Gegnern ausgelöst. Die Schnittwunden heilten sie mittels ihrer [[Magie]], wenn sie schliefen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Klang von aufeinandertreffendem Stahl und Entladungen von Energie, die durch die Luft &lt;br /&gt;
zuckten, waren an diesem Tag die Morgenmelodie für das Dorf Tonia. Viele unterwarfen sich &lt;br /&gt;
der erschreckenden Gewalt der [[Arkorither]]. Wer zu fliehen versuchte, musste mit seinem Blut &lt;br /&gt;
oder gar seinem Leben bezahlen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die schreckliche Nachricht um das Dorf verbreitete sich schnell. Die Botschaft schürte Angst, &lt;br /&gt;
die sich Korow zunutze machen wollte. Ein ängstlicher Hund bellt. Hunde, die bellen, beißen &lt;br /&gt;
nicht. So wollte er wieder zuschlagen, um sich das nächste Dorf zu eigen zu machen – je &lt;br /&gt;
schneller, desto besser.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aber die Menschen in den umliegenden Dörfern reagierten. Die Schwerter, Speere und &lt;br /&gt;
Schilder, die ihre Behausungen beschützen sollten, mehrten sich. Außerdem entsandte man &lt;br /&gt;
Boten zum Orden von Tirell. Wenn sie die [[Arkorither]] stoppen wollten, dann würden sie das &lt;br /&gt;
nur gemeinsam schaffen. Man erwartete den nächsten Angriff am nächsten Morgen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als es Mitternacht schlug, fand ein Pferd seinen Weg in Tonias Nachbardorf [[Varuna]]. Das &lt;br /&gt;
Ross zog einen verkohlten Sattel hinter sich her, an dem der Unterleib eines Spähers zu erkennen war. Es wurde Alarm geschlagen und ein weiterer Reiter nach Tirell entsandt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Lasst sie nur kommen!&amp;quot;&#039;&#039; Die Bewohner [[Varuna]]s bereiteten sich auf den Kampf vor. &#039;&#039;&amp;quot;Wir &lt;br /&gt;
werden unsere Vettern aus Tonia rächen!&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So versuchten sich die Menschen aus [[Varuna]] Mut zuzusprechen. Sie stellten Schützen auf, &lt;br /&gt;
schickten Frauen und Kinder auf den Weg zum Fischerdorf Bajard im Süden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die [[Arkorither]] bewegten sich wie ein Schatten in der Nacht. Die Bogenschützen von [[Varuna]] &lt;br /&gt;
fanden zuerst kein Ziel, doch endlich waren auch die [[Magie]]r aus Tirell eingetroffen. Ein Feuerball am Himmel erhellte die Nacht. Das flackernde Licht enttarnte die anrückenden [[Arkorither]] und sie wurden mit Pfeilen beschossen. Und schon fielen die ersten beiden der schwarz&lt;br /&gt;
gekleideten Zauberkundigen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gleichzeitig jagte ein gewaltiger Energieball einen der Schützenstände hoch. Durch die Explosion fing das geschichtete Stroh Feuer. Für den Schützen, den die Salve frontal erwischt &lt;br /&gt;
hatte, war jede Hilfe zu spät.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wild rufend stürzten sich die Krieger [[Varuna]]s auf die [[Arkorither]], während die Schützen eine &lt;br /&gt;
zweite und letzte Salve auf die Schwarzmagier feuerten. Die [[Magie]]r von Tirell unterstützten &lt;br /&gt;
die Krieger. Die Schlacht war nun in vollem Gange. Bis zum Morgengrauen kämpften sie gegeneinander. Das Feld füllte sich mit den Körpern der gefallenen [[Arkorither]] und ihren Widersachern, bis die Männer aus [[Varuna]] die überhand gewannen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Cherom, ein stämmiger Mann, der die Krieger [[Varuna]]s in den Kampf geführt hatte, versenkte schließlich sein Schwert in die Schulter von Korow. Dieser schrie auf und konzentrierte &lt;br /&gt;
seine letzte Kraft auf den Varunesen. Die Energie umschlang den Krieger und ließ seine Haut &lt;br /&gt;
in weißen Flammen aufglühen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als die anderen [[Arkorither]] erkannten, dass ihr mächtiger Führer zu Boden sank, überkam sie &lt;br /&gt;
die Furcht. Die meisten der Kriegsmagier flüchteten in ihrer Angst. Diejenigen, die stur weiterkämpften, wurden von den Kämpfern [[Varuna]]s geschlagen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachdem die [[Arkorither]] überwältigt waren, traten die Soldaten [[Varuna]]s und die [[Magie]]r aus &lt;br /&gt;
Tirell zum Gegenangriff an. Als sie bei der Festung des Ordens ankamen, hatten sich die [[Arkorither]] dort verschanzt. Die Tirellmagier schickten Flammen bis in die höchsten Zinnen der &lt;br /&gt;
Burg, sodass sie nach und nach in sich zusammenfiel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie fanden vier leblose Körper der Kriegsmagier. Es gingen Gerüchte umher, dass einer entkommen wäre. Dennoch war die Bedrohung beseitigt. Der Orden der [[Arkorither]] wurde nie &lt;br /&gt;
wieder errichtet und der Überlebende existierte nur in einem Mythos weiter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
em Kampf nannten die [[Magie]]r von Tirell den Sitz ihres eigenen Ordens Halle der &lt;br /&gt;
Macht. Sie legten strengen Wert darauf, nur Auserwählte zu einem [[Magie]]r auszubilden. Mit &lt;br /&gt;
dem Sieg über die [[Arkorither]] blieb den Menschen das Echo einer einzigen Frage: Würde die &lt;br /&gt;
Zeit der Kriege niemals aufhören?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapitel Neun - Die Sieben. Der Eine. Und das Bündnis. ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Alatar]] saß stolz auf einem Bergkamm.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er sah auf die Sieben herab, die sich in ihrer neu erlernten Sprache unterhielten. Sein Werk &lt;br /&gt;
war vollendet. Die Letharen (Vergifter) waren geschaffen. Ihr verkümmertes Herz war bereit &lt;br /&gt;
für den Auftrag, den [[Alatar]] für sie hatte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Wo bist du, schwarzer Panther?&amp;quot;&#039;&#039;, riefen sie nach [[Alatar]]. &#039;&#039;&amp;quot;Wo bist du, Gebieter der Sieben?&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Ich bin hier&amp;quot;&#039;&#039;, erschallte die Antwort.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Gib uns eine Aufgabe, schwarzer Panther! Wir wollen dienen!&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Ihr müsst euch vermehren&amp;quot;&#039;&#039;, sprach [[Alatar]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Wie sollen wir das machen? Wir sind alle Männer!&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Geht und sucht Menschenfrauen, die euch gefallen. Schleppt sie hier her. Sie sollen eure &lt;br /&gt;
Kinder gebären. Verführt sie, aber nutzt nicht die Sprache, die ich euch lehrte!&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie verließen die Letharen die Lichtung und entführten sieben Frauen der Menschen, &lt;br /&gt;
schwängerten sie uns sicherten damit den Fortbestand ihres Volkes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Zeit kam, in der sich einer der Vergifter, Rhad&#039;il, krank fühlte. Er verstand die Sprache &lt;br /&gt;
der Letharen nur noch stückweise und konnte sie selbst nicht mehr richtig sprechen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Phanodain]], der Herr der Edhil, suchte nach den vermissten Sieben. Es war Rhad&#039;il, dessen &lt;br /&gt;
Geist er zuerst gefunden hatte. [[Phanodain]] gab ihm erneut die Möglichkeit, [[Eluive]]s Lied zu &lt;br /&gt;
hören, sodass er sich besinnen konnte und wieder ein Edhil wurde. Aber [[Alatar]] hatte stets ein &lt;br /&gt;
Auge auf die Sieben und es entging ihm nicht, was [[Phanodain]] vorhatte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Rhad&#039;il&amp;quot;&#039;&#039;, sprach der Panther, &#039;&#039;&amp;quot;höre nicht auf ihn. Er vergiftet deinen Verstand mit Musik. &lt;br /&gt;
Merkst du nicht, wie er versucht, dein Hirn zu erweichen?&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rhad&#039;il nickte [[Alatar]] zu. Der Angstschweiß stand auf seiner Stirn, denn [[Eluive]]s Lied war bis &lt;br /&gt;
zu seinem Herzen durchgedrungen und hatte ihm gezeigt, dass er dem falschen Weg folgte. &lt;br /&gt;
Der schwarze Panther schlich um ihn herum und starrte ihn Furcht einflößend an, bis er &lt;br /&gt;
plötzlich abdrehte und in der Dunkelheit verschwand.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die anderen sechs Letharen redeten zwar mit Rhad&#039;il, doch dieser verstand kein einziges &lt;br /&gt;
Wort mehr. Sein Herz weitete sich und [[Phanodain]]s Lebenshauch kam zurück zu ihm. Rhad&#039;il &lt;br /&gt;
aber sagte nichts aus Furcht, wie die anderen darauf reagieren würden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
An einem anderen Ort plagte sich der letzte [[Arkorither]] durch den Dschungel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er kämpfte sich vorwärts und fürchtete, nach wie vor verfolgt zu werden. Die Angst trieb ihn &lt;br /&gt;
und er stolperte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;[[Alatar]], hilf mir!&amp;quot;&#039;&#039;, rief er in den Himmel. &#039;&#039;&amp;quot;Nimm mich zu dir! Ich will dir dienen, wenn du &lt;br /&gt;
mein Leben rettest!&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und [[Alatar]] hörte auch diesen Ruf. Er ließ eine Feuerbrunst um den letzten [[Arkorither]] entstehen und schmetterte ein Loch in den Boden, das so tief in die Erde ragte, wie der Berg Nilzadan in den Himmel schoss. An der tiefsten Stelle der Erde offenbarte sich [[Alatar]] dem letzten Kriegsmagier.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
s gibst du mir, damit ich dich verschone?&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Ich bin einer der [[Arkorither]]&amp;quot;&#039;&#039;, ertönte die Antwort. &#039;&#039;&amp;quot;Ich fürchte, ich bin der Einzige, der &lt;br /&gt;
entkommen ist. Ich biete dir meine Dienste an! Ich erfülle dir einen Gefallen!&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Alatar]] lachte und die Erde bebte stark. Lava stieg aus dem Boden langsam an. &#039;&#039;&amp;quot;Einen Gefallen? Das klingt interessant, doch reicht es mir nicht. Gib mir dein Leben und ich werde dir &lt;br /&gt;
einen Schüler schenken, dem du deine Weisheiten lehren kannst.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der [[Arkorither]] zögerte. Zwar war er kein guter Mensch, aber [[Alatar]] sein Leben zu übergeben, &lt;br /&gt;
war ihm auch nicht geheuer. Andererseits hätte [[Alatar]] ihn einfach zerquetschen können oder &lt;br /&gt;
in der ansteigenden Lava verbrennen lassen. Als die heiße zähe Flüssigkeit fast die Füße des &lt;br /&gt;
[[Arkorither]]s erreicht hatten, fällt dieser seine Entscheidung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Ich willige ein! Mein Leben gehört von nun an dir! Ich will tun, was du gebietest, wenn du &lt;br /&gt;
mich rettest.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Alatar]] schnappte mit seinem Maul nach dem [[Arkorither]] und sprang mit ihm zusammen aus &lt;br /&gt;
dem Erdloch heraus. Er brachte den [[Magie]]r zu seinen Letharen.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Sucht einen Menschenjungen&amp;quot;&#039;&#039;, wies er sie an, &#039;&#039;&amp;quot;nehmt ihm das Bewusstsein und bringt ihn &lt;br /&gt;
hierher.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Letharen folgten ihrer Weisung sofort. Sie brachten ihm einen Jungen, der Gabriel genannt wurde. Als [[Alatar]] mit dem Menschen in der vergifteten Sprache redete, wurde der &lt;br /&gt;
Geist des Jungen ausgelöscht. [[Alatar]] drehte sich zu Rhad&#039;il um.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Du, komm her!&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rhad&#039;il stockte. Hatte [[Alatar]] sein Geheimnis herausgefunden? Mit einem Hieb von [[Alatar]]s &lt;br /&gt;
rechter Pranke fiel er neben Gabriel auf den Boden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Haltet ihn fest!&amp;quot;&#039;&#039;, befahl der Panther die anderen Letharen. Er legte dann eine Tatze auf den &lt;br /&gt;
Mund Gabriels, die andere auf den Mund Rhad&#039;ils, der sich vergebens wehrte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Du hast versagt, Rhad&#039;il&amp;quot;&#039;&#039;, sprach der Panther.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Leuchten verschwand aus den Augen des ehemaligen Letharen und der Lebenshauch &lt;br /&gt;
[[Phanodain]]s ging auf den jungen Gabriel über. Der letzte [[Arkorither]], der die Zeremonie beobachtete, musste sich übergeben, denn Rhad&#039;ils Körper glich plötzlich einer vertrockneten &lt;br /&gt;
Weintraube, als [[Alatar]] seine Tatzen von den beiden Männern nahm.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Dies soll dein Schüler sein&amp;quot;&#039;&#039;, sprach der Panther und verließ mit diesen Worten das Geschehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Letharen betrachteten den [[Arkorither]] genauer und redeten über ihn in ihrer vergifteten &lt;br /&gt;
Sprache. Je länger sie sich unterhielten, desto aggressiver wurde der [[Arkorither]]. Plötzlich &lt;br /&gt;
griff er die Gruppe an. Blaues Feuer hüllte ihn ein und die Letharen wichen von ihm zurück.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Hört auf zu sprechen!&amp;quot;&#039;&#039;, schrie der [[Arkorither]] und der Feuerball in seinen Händen wuchs zu &lt;br /&gt;
einer beachtlichen Größe heran.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gelächter erschallte und wie aus dem Nichts stand der Panther wieder zwischen ihnen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Sehr gut. Sehr gut.&amp;quot;&#039;&#039; Er wandte sich an die Letharen. &#039;&#039;&amp;quot;Sprecht mit den Menschen nur in &lt;br /&gt;
dieser Sprache, wenn ihr sie vergiften wollt. Achtet aber darauf, mit wem ihr sprecht ... Nun &lt;br /&gt;
[[Arkorither]]. Deine Macht kann mir von Nützen sein. Du wirst zuerst den Jüngling unterrichten und dann deine sechs Peiniger.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit einem Nicken beugte sich der [[Arkorither]] und bot den Letharen seine Dienste an. Diese &lt;br /&gt;
waren von seiner Macht ergriffen und willigten ein. Von da an verhielten sie sich dem [[Arkorither]] gegenüber unterwürfig, da sie die Macht der [[Magie]] erlernen wollten. Der Pakt war geschlossen, aus dem die Bruderschaft der Klaue erwuchs.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapitel Zehn - Die Flut ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahre später.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie an jedem Morgen ging die Sonne auf. Ihr seltsames Rot ergoss sich über die Landschaften Alathairs. Nichts davon erschien außergewöhnlich, bis dieser rote Farbton über den Tag &lt;br /&gt;
hinweg an einer bestimmten Stelle verweilte. Die farbigen Strahlen kamen aber nicht mehr &lt;br /&gt;
aus dem Himmel, sondern von unten aus dem Erdenreich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieser Ort, an dem der [[Arkorither]] einst den Pakt mit [[Alatar]] einging, war nie erloschen. Die &lt;br /&gt;
Lava waberte umher und nur zwei schmale Wege, die sich kreuzten, führten durch das heiße &lt;br /&gt;
Gestein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Zentrum stand der [[Arkorither]]. Um ihn herum versammelten sich die Letharen. Außerdem war der Mann anwesend, den man einst Gabriel genannt hatte. Er stand abseits der Zeremonie und beobachtete das Wirken der anderen. Die Letharen hatten ihre Hände erhoben &lt;br /&gt;
und man konnte meinen, dass diese grün leuchten würden. Ihre Handinnenflächen deuteten &lt;br /&gt;
in Richtung des [[Arkorither]]s. Um sie herum schlich der Panther.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jeder von ihnen murmelte die gleichen Worte. Worte, die [[Alatar]] sie gelehrt hatte. Sie wiederholten das Ritual Tag für Tag und Nacht für Nacht. Schließlich ritzte sich der [[Arkorither]] &lt;br /&gt;
einen Schnitt in seine Hand und ließ das Blut in alle vier Lavabecken tropfen. Es zischte und &lt;br /&gt;
sofort verdampfte das Blut, als es in Berührung mit der zähflüssigen Masse kam.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es stieg ein Qualm auf, der die Umrisse einer hässlichen Fratze illustrierte. Die Silhouette &lt;br /&gt;
stürzte sich plötzlich auf den [[Arkorither]] und nahm in völlig ein, bis der Kampfmagier leblos &lt;br /&gt;
zu Boden sank. Immer wieder zog der Rauch durch den Körper und es schien so, als würde &lt;br /&gt;
die Fratze sich daran satt fressen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Letharen verstummten und schauten verunsichert zu. Sie wussten nicht, was genau sie &lt;br /&gt;
beschworen hatten. Gabriel blickte seinen nunmehr toten Lehrer mit gefühlskalten Augen an. &lt;br /&gt;
Der Körper des [[Arkorither]]s zuckte noch zweimal auf und erneut wurde er von dem Qualm &lt;br /&gt;
durchdrungen. Die Fratze verschwand dann im Erdenreich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Plötzlich blutete der tote [[Arkorither]] aus jeder Pore. Ein Krachen begleitete diese Erscheinung &lt;br /&gt;
und die Knochen traten aus der Haut hervor, bis sie brachen und wieder zu Boden sanken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus der Masse des Toten erhob sich die Fratze und bedeckte sich mit einem Blutfilm. Größer, &lt;br /&gt;
als je zuvor, baute sie sich über den Letharen auf und schaute auf sie herab. Das Blut tropfte &lt;br /&gt;
in die Lavabecken und mit jedem Kontakt stieg neuer Qualm auf, der die Fratze nur noch &lt;br /&gt;
größer und mächtiger werden ließ.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;[[Kra&#039;thor]] (Tod)&amp;quot;&#039;&#039;, sprach [[Alatar]], der sich vor das Wesen stellte. &#039;&#039;&amp;quot;Dies soll dein Name sein, &lt;br /&gt;
Dämon!&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Fratze nickte mit einem boshaften Grinsen in den Gesichtszügen, blieb jedoch stumm.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Geh hin zu den Menschen&amp;quot;&#039;&#039;, sagte der Panther, &#039;&#039;&amp;quot;saug ihnen ihre Kraft aus. Friss dich satt an &lt;br /&gt;
ihnen und komm zu mir zurück, sodass ich dir neue Befehle erteilen kann!&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kra’thor zögerte nicht und machte sich auf den Weg.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Alatar]] wandte sich den Letharen zu, die über die Jahre hinweg immer zahlreicher wurden. &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Für euch habe ich eine andere Aufgabe. Zerstört, was [[Eluive]] liebt. Bäume, Felder; Menschen und Tiere. Tötet alles, was euch begegnet.&amp;quot;&#039;&#039; Er deutete auf den Wald, der ihren Ritualort umschloss. &#039;&#039;&amp;quot;Fangt hier an!&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Schar der Letharen rief zur Schlacht. Sie rüsteten sich mit Fackeln, die sie an der Lava &lt;br /&gt;
entzündeten. Dann trugen sie das dunkle Feuer in die Schöpfung [[Eluive]]s.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit spürten die Edhil, dass etwas Grausames nach neuer Nahrung suchte. [[Eluive]]s &lt;br /&gt;
Lied sprach davon, dass es der Tod selbst warm der auferweckt wurde, um die Sterblichen &lt;br /&gt;
schon vor ihrer Zeit zu sich zu holen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Edhil berieten sich und die Entscheidung war schnell gefällt. Sie würden den Menschen &lt;br /&gt;
helfen. Zwar war ihre Aufgabe das Bewahren von Wissen, doch ohne die Menschen würde es &lt;br /&gt;
kaum noch jemanden geben, der dieses Wissen nutzen könnte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So bereiteten sich die Edhil auf einen Kampf vor, den sie mit den Menschen zusammen bestreiten würden. Sie sandten Boten zu den Siedlungen und Städten aus und warnten die Geschöpfe [[Eluive]]s.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Süden stieg Rauch auf und die Wälder brannten. Der Ruf des ältesten Edhil hallte über &lt;br /&gt;
die Berge hinweg und wenig später fanden sich einige Einhörner am Fuß der blauen Berge. &lt;br /&gt;
Auch die Tiere waren bereit, mit den Edhil in den Krieg zu ziehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Qualm, der aus den Wäldern aufstieg, ließ manche Edhil unruhig werden. Das Lied [[Eluive]]s klang plötzlich ungewohnt und traurig. So trennte sich die [[Elfen]]schar und ein Teil von &lt;br /&gt;
ihnen ritt dem Feuer entgegen, in dem die Letharen schon auf sie warteten. Die Edhil stiegen &lt;br /&gt;
von ihren Einhörnern ab und ließen sie am Waldrand stehen. Dann betraten sie den Wald zu &lt;br /&gt;
Fuß ...&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kra&#039;thor]] war zuerst nach Menek&#039;Ur gegangen. Er durchstreifte die Insel der Toten und wurde &lt;br /&gt;
von den [[Menekaner]]n nur als Schatten wahrgenommen, der sich über ihr Land zog. Doch als &lt;br /&gt;
sich plötzlich die Toten aus ihren Gräbern erhoben, erschraken die Wüstenbewohner und &lt;br /&gt;
flohen in ihre Stadt. Auch der Palast wurde evakuiert und die Stadt als letzte Bastion gegen &lt;br /&gt;
die Toten verteidigt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf Fuachtero, der kalten Insel des Norden, streifte [[Kra&#039;thor]] den Berg, wo die drei Begründer &lt;br /&gt;
der Angurer und weitere Angehörige des Volkes bestattet wurden. Auch sie standen in ihrer &lt;br /&gt;
Verwesung wieder auf und suchten die Lebenden heim.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die größte Auferweckung der Verstorbenen fand jedoch in den Städten [[Varuna]] und [[Rahal]]&lt;br /&gt;
statt. Hunderte stiegen aus den Gräbern auf und sammelten sich vor den Stadttoren. Die Ansammlung von längst verstorbenen Freunden, Bekannten und Geliebten trieb den Menschen &lt;br /&gt;
die Tränen in die Augen. Ihre Moral war gebrochen. Niemand wagte es, einen Pfeil auf die &lt;br /&gt;
Toten zu schießen, kannten sie doch die meisten von ihnen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zuletzt bäumte sich [[Kra&#039;thor]]s große Fratze vor der Stadt [[Varuna]] auf und schickte seine leblosen Diener in Richtung der Stadtmauer. Nur eine kleine Schar der Toten verblieb an Ort und &lt;br /&gt;
Stelle. Sie trugen die Gewänder der [[Arkorither]] ... Und die Menschen aus [[Varuna]] erschraken. Sie waren doch tot ... teilweise verbrannt. Wie konnten sie nun ... Plötzlich pochte es an dem &lt;br /&gt;
Stadttor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Feuer!&amp;quot;&#039;&#039;, rief der Kommandant der Garde und Pfeile rasselten auf die wandelnden Toten &lt;br /&gt;
herunter. Die Geschosse schlugen in die Körper ein oder flogen zwischen den Knochen der &lt;br /&gt;
Skelette hindurch.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nichts passierte. Die Toten schlugen noch immer gegen das Stadttor, doch das Eisen blieb &lt;br /&gt;
standhaft und gab nicht nach.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schließlich näherte sich [[Kra&#039;thor]] selbst der Stadt und ließ das Tor wie ein Streichholz zerbarsten. Der Weg für die Toten war frei. Die leblosen [[Arkorither]] schickten ihre Blitze auf die &lt;br /&gt;
Stadtmauer los, deren Energie viele der Schützen von den Zinnen fegte. Der Kampf war nun &lt;br /&gt;
vollends entfacht und [[Kra&#039;thor]] labte sich an den Schmerzen, welche die Menschen ertragen &lt;br /&gt;
mussten. Jeder Gefallene stand nach einigen Momenten einfach wieder auf und zog gegen &lt;br /&gt;
die Menschen in den Kampf, die eben noch ihre Gefährten waren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Graf von [[Varuna]], ein Nachfahre von Cherom, der den [[Arkorither]]führer Korow bezwungen hatte, ließ die Fanfaren blasen. Er versuchte damit, die Moral seiner Leute zu stärken. &lt;br /&gt;
Insgeheim hoffte er aber auch, dass die Klänge einen Hilferuf bis zu den blauen Bergen tragen würden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verbittert kämpften Menschen auf der ganzen Welt gegen ihre Widersacher – ihre eigenen &lt;br /&gt;
toten Brüder, Schwestern und Freunde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Teil der Edhil, der sich in die Wälder aufgemacht hatte, traf auf die Letharen, welche &lt;br /&gt;
Feuer zwischen den Bäumen legten. Sie waren zahlenmäßig ebenbürtig und standen sich in &lt;br /&gt;
zwei Reihen gegenüber. Hinter den Letharen wütete ein Wall aus Rauch und Flammen.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Haltet ein, Fremde!&amp;quot;&#039;&#039;, sprach der vorderste der Edhil. &#039;&#039;&amp;quot;Ich werde ...&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Sprecher verstummte. Ein Speer hatte ihn seitlich in Höhe des Brustkorbes durchbohrt. &lt;br /&gt;
Die anderen [[Elfen]] hoben ihre Schilder und Bögen, um den Letharen Einhalt zu gebieten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unerwartet und schnell rannten Kreaturen durch die Feuerwand. Ihre Körper waren unförmig und stämmig, der Teint ihrer Haut braun und sie erinnerten ein wenig an die Kreuzung &lt;br /&gt;
von Wildschweinen und Menschen. Mit lautem Gebrüll rannten sie zwischen den Bäumen &lt;br /&gt;
hindurch. Während die einen Kurs auf die Menschenstädte machten, von denen die Töne der &lt;br /&gt;
Fanfaren zu hören waren. Eine Gruppe der Ungeheuer ließ aber auch die Edhil nicht außer &lt;br /&gt;
Acht und stürzten sich auf sie wie wild gewordene Eber. Aber die [[Elfen]] setzten sich zur Wehr.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapitel Elf - Apokalypse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Orks rannten, ohne sich von irgendetwas aufhalten zu lassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf einen zerstörerischen Gedanken beschränkt, waren sie der sichere Untergang der Menschen. Das gerade erst errichtete Königreich stand kurz vor seinem Ende. Die Stadt Manor &lt;br /&gt;
war der erste Stein, über den die dunkle Brandung der Orks schwemmte. Nichts als Ruinen, &lt;br /&gt;
Asche und Blut hinterließ der scheinbar unendliche Strom aus konzentriertem Hass.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit Jubelschreien, die wie grunzende Schweine klangen, feierten die Orks die erste Stadt, die &lt;br /&gt;
sie in ihre ›Kontrolle‹ gebracht hatten. Doch plötzlich übertöne sie ein seltsames Geräusch.Ein gewaltiger Wind wehte um die Orks herum. Wie eine Windhose schloss er sie ein und &lt;br /&gt;
verdeckte für einen außenstehenden Beobachter die Sicht auf das Heer. Die Orks quiekten &lt;br /&gt;
laut und ängstlich. Was genau an diesem Ort geschah, ist bis heute nicht bekannt, aber die &lt;br /&gt;
Windhose zerstreute die Kreaturen in alle Teile des Landes. Sie fanden nie zu ihrer einstigen &lt;br /&gt;
Stärke zurück.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Edhil in den Wäldern hielten stand und konnten die anderen Orks in die Flucht schlagen. &lt;br /&gt;
Als die Ungeheuer besiegt waren, zogen sich auch die Letharen zurück, jedoch nicht, ohne &lt;br /&gt;
ihre Fackeln in die Bäume zu werfen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Edhil sicherten den Wald. Sie schlugen brennende Äste ab. [[Magie]]r beschworen einen &lt;br /&gt;
Eisregen, der die Flammen löschen sollte und Bogenschützen eilten zu den nächsten Seen, &lt;br /&gt;
um Löschwasser zu schöpfen. Sie bargen die gefallenen [[Elfen]] und warfen die Körper ihrer &lt;br /&gt;
Gegner in die heiße Glut, die im Wald zurückgeblieben war. Die Schöpfung [[Eluive]]s war gerettet, auch wenn der Wald viel erleiden musste. Das größte Übel aber konnte abgewendet werden. Die Edhil schlugen ihr Lager im Wald auf, um ihn schützen zu können, sollten die Letharen jemals zurückkehren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Varuna]] wurde in der Zwischenzeit noch immer von den Untoten gestürmt. Auch hatte sich &lt;br /&gt;
eine Schar in Richtung des Fischerdorfs Bajard im Süden aufgemacht. Die leblosen [[Arkorither]] sendeten Geister durch die Wände der Häuser. Es dauerte nicht lange und es gab in &lt;br /&gt;
[[Varuna]] und [[Rahal]] keinen Mann und keine Frau mehr, die am Leben waren. Die Toten &lt;br /&gt;
herrschten langsam aber sich über das Menschenreich auf der Insel Gerimor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Edhil auf ihren Einhörnern trafen zu spät ein. [[Kra&#039;thor]] schaute auf sie mit einer Macht &lt;br /&gt;
herab, die einer Gottheit ebenbürtig war. Er deutete mit einem Fingerzeig auf die [[Elfen]] und &lt;br /&gt;
wies damit einige Geister an, sich die Seelen der Edhil zu holen. Doch die Zauber der Geschöpfe [[Phanodain]]s hielten die Untoten zurück.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kra&#039;thor]] wurde nervös. Er entsandte die wandelnden Toten der Schlacht zu den Edhil, doch &lt;br /&gt;
die [[Elfen]] blieben furchtlos und schlugen die Willenslosen zu Boden. Einer der Edhil ritt auf &lt;br /&gt;
die Fratze zu.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Gib auf, Dämon&amp;quot;&#039;&#039;, sprach der Elf. &#039;&#039;&amp;quot;Deine Macht hat hier ein Ende. Nimm die Leben mit dir, &lt;br /&gt;
die du den Menschen genommen hast, und begib dich zur Ruhe, auf dass man dich nie wieder wecken soll.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Worte verhallten auf dem Schlachtfeld. Die Toten wanken leicht hin und her, als wären &lt;br /&gt;
sie Marionetten, die an einem einzigen Faden hingen und von [[Kra&#039;thor]]s Willen gesteuert &lt;br /&gt;
wurden. Der Seelenfresser blieb stumm, bis sich ein gleißendes Licht zwischen ihm und den &lt;br /&gt;
Edhil auftat. Nun schrie [[Kra&#039;thor]] auf. Seine Dämonenfratze verschwand im Boden und das &lt;br /&gt;
Blut, das seinen Körper umhüllte, blieb auf dem Gras liegen. Es versteinerte augenblicklich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das helle Licht formte sich zu einer Gestalt, während auch die Toten und Geister zu fliehen &lt;br /&gt;
versuchten. Die Edhil stiegen von ihren Einhörnern und verbeugten sich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es war [[Temora]] selbst, die dort stand.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie auch ihr, bin ich zu spät gekommen, um den Stadtbewohnern zu helfen&amp;quot;&#039;&#039;, sprach sie mit &lt;br /&gt;
dröhnender Stimme. &#039;&#039;&amp;quot;In meinem Namen ... Sucht die Überlebenden und schützt sie mit Eurem...&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf einmal erschien der schwarze Panther. Er stürzte sich auf die Reihe der [[Elfen]] und &lt;br /&gt;
zerquetschte ein Drittel von ihnen. Als er mit der Pranke ausholte, hielt [[Temora]] dagegen. Für &lt;br /&gt;
einen offenen Kampf war sie nicht stark genug. Sie hatte einen Angriff von [[Alatar]] selbst nicht &lt;br /&gt;
vorhergesehen. Nun war es zu spät.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Kampf der Götter war gewaltig. Die Pranken des Panthers trafen auf die bloßen Hände &lt;br /&gt;
von [[Temora]]. Jedes Mal, wenn sie getroffen wurde, spien Blitze aus ihrer Haut, die sich in &lt;br /&gt;
[[Alatar]]s Körper brannten. Dort, wo der Kampf sie hinführte, hinterließen die beide eine &lt;br /&gt;
Schneise der Verwüstung. Bäume knickten um, Felsen wurden verschoben und selbst das &lt;br /&gt;
Wasser wich beiseite.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nicht lange kämpften sie und den beiden Gottheiten wurde mehr und mehr deutlich, dass &lt;br /&gt;
[[Alatar]] seiner Schwester überlegen war. Das gleißende Licht [[Temora]]s wurde schwächer und &lt;br /&gt;
schließlich lag die Göttin erschöpft am Boden. [[Alatar]] bäumte sich über ihr auf.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Weißt du, wie lange ich auf diesen Augenblick gewartet habe?&amp;quot;&#039;&#039;, fragte der Panther. &#039;&#039;&amp;quot;Ganz &lt;br /&gt;
Alathair wird sich meinem Willen beugen. Und [[Eluive]], gefangen im steinernen Herzen dieser &lt;br /&gt;
Welt, wird nichts gegen den Untergang ihrer Schöpfung tun können.&amp;quot;&#039;&#039; Er fing an zu lachen. &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Kannst du dir die Qualen vorstellen, die sie erleiden muss, wenn sie daran denkt, wem all &lt;br /&gt;
ihre Geschöpfe nun dienen werden?&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gelmir Ancalime, einer der Edhil, fasste ein Herz. Er rannte los, um [[Temora]] zu Hilfe zu &lt;br /&gt;
kommen. Zwar konnte er selbst sicher nicht viel gegen den Hasseigner ausrichten, doch sein &lt;br /&gt;
Mut trug ihn immer schneller zu [[Temora]]. Gelmir Ancalime verdeckte sein Schwert, als er bei &lt;br /&gt;
ihnen ankam. Als [[Alatar]] auf ihn aufmerksam wurde, fegte er den Elf mit seiner Pranke weg, &lt;br /&gt;
als er in Reichweite war, und schleuderte ihn in die Reihe der übrigen Edhil, die dort gebannt &lt;br /&gt;
der Dinge harrten. Durch den gewaltigen Aufprall starb nicht Gelmir, auch einige andere &lt;br /&gt;
[[Elfen]] wurden in den Tod gerissen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sein Schwert konnte Gelmir aber noch in Richtung [[Temora]] schleudern, bevor er von [[Alatar]] &lt;br /&gt;
getroffen wurde. Die Göttin war aufmerksam genug, um die Waffe zu fangen. Es war zwar &lt;br /&gt;
nicht groß, verglichen mit der Hand [[Temora]]s. Aber es reichte aus, um [[Alatar]] mit einem Stich &lt;br /&gt;
arg zu verletzen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Panther schrie auf. Sein Zorn erstarb in ohnmächtiger Schwäche, die der Schmerz in ihm &lt;br /&gt;
auslöste. Die Klinge des Schwertes glühte auf, als [[Temora]] sie aus der Wunde herauszog.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Alatar]] zog sich zurück. Er war zu stark verletzt, um weiterkämpfen zu können. Er war unendlich zornig über seine erneute Niederlage. Das Jaulen des Panthers ward noch bis tief in die &lt;br /&gt;
Nacht hinein gehört.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gelmir Ancalime war tot. Er hatte zwei weitere Edhil mit sich gerissen, als er in der [[Elfen]]reihe aufgeschlagen war. [[Temora]] aber hatte dank der Hilfe des [[Elfen]] gesiegt. Das Schwert glühte noch immer und es würde noch so lange glühen, bis alles Klagen über diesen Krieg verstummt war.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;[[Kra&#039;thor]]!&amp;quot;&#039;&#039;, rief die Göttin.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Fratze kroch langsam aus dem Erdboden hervor. Ängstlich versuchte sie, an [[Temora]] vorbeizublicken und sie nicht direkt anzusehen. Das machte ihre Gesichtsausdrücke nur noch &lt;br /&gt;
hässlicher.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seelenfresser&amp;quot;&#039;&#039;, sprach [[Temora]]. &#039;&#039;&amp;quot;Der, der dich rief, ist besiegt. Von nun an wirst du tun, was &lt;br /&gt;
ich dir gebiete!&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein markerschütternder Schrei erfüllte das Schlachtfeld. Doch als [[Temora]] das Schwert hob, &lt;br /&gt;
erstarb der Ruf klanglos.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Was gebietest du?&amp;quot;&#039;&#039;, fragte der Seelenfresser mit geisterhafter Stimme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Von nun an bist du der Seelenhüter. Doch hole sie nicht vor ihrer Zeit. Solltest du dagegen &lt;br /&gt;
verstoßen, wird es keine Alternative zu deinem eigenen Tod geben. Entsage deinem Beschwörer und gelobe mir deine Treue. Oder gehe hinab zu [[Eluive]] und verbrenne in ewigem &lt;br /&gt;
Feuer.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein erneuter gequälter Schrei bestätigte [[Temora]]s Forderungen und die Fratze löste langsam &lt;br /&gt;
ihre Gestalt und nahm die Form eines großen Raben an. Der Vogel erhob sich in die Lüfte &lt;br /&gt;
und war seither nicht mehr gesehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Edhil brachten ihre Toten zur Ruhe und beweinten ihr Schicksal. Anschließend ritten sie &lt;br /&gt;
durch das Land und suchten die Menschen zusammen, die immer noch klagend umherirrten &lt;br /&gt;
und vor den lebenden Toten flüchteten. Die [[Elfen]] brachten sie zurück in die Städte, wo ein &lt;br /&gt;
gewisser Schutz gewährleistet war. Zwar wandelten die Toten noch immer umher, doch hatten sie kein Ziel mehr, auf das sie sich konzentrieren konnten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Wiederaufbau begann und der Schrecken wurde in ein Denkmal gebannt, welches den &lt;br /&gt;
Bund zwischen den [[Elfen]] und den Menschen beschrieb.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Eluive]] verweilte noch immer im Herzen Alathair, damit die Welt nicht auseinanderbrechen &lt;br /&gt;
konnte. Sie segnete die Edhil, die ihre Wälder beschützt hatten und an ihrer Genesung halfen. Fortan erhörten die Bäume und Pflanzen der Wälder die Bitten dieser Edhil – ein Zusammenspiel, das die [[Elfen]] nicht mehr los ließ. Sie waren gebannt von dem Einklang, der &lt;br /&gt;
sich ihnen nun offenbarte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Letharen aber verfluchte [[Eluive]]. Nie wieder würden die vergifteten Geschöpfe auch nur &lt;br /&gt;
einen Ton ihres Liedes hören dürfen. Die Göttin brandmarkte die Letharen mit der Farbe der &lt;br /&gt;
Nacht, auf dass man sie schnell erkennen und sich vor ihnen in acht nehmen würde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch auf den Inseln Menek&#039;Ur und Fuachtero waren die Verluste der [[Menekaner]] und Angurer groß. Die Toten hatten einen hohen Tribut gefordert, den es nun auszugleichen galt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Jahre des Wiederaufbaus begannen. Generationen gingen und neue kamen. Und je stiller &lt;br /&gt;
die Jahre ins Land zogen, desto mehr geriet [[Alatar]] in Vergessenheit.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hatte der Panther diese Welt verlassen? Oder hatte [[Temora]]s Bruder einfach aufgegeben und &lt;br /&gt;
beobachtete resigniert das Treiben seiner Orks und Letharen? Was wurde aus Gabriel, der &lt;br /&gt;
vom letzten [[Arkorither]] unterrichtet wurde? Was würde der nächste Streich der vergifteten &lt;br /&gt;
Letharen sein?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Zeit würde es zeigen ...&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Staff-inari</name></author>
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	<entry>
		<id>https://wiki.alathair.de/index.php?title=Temora&amp;diff=10565</id>
		<title>Temora</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.alathair.de/index.php?title=Temora&amp;diff=10565"/>
		<updated>2020-07-10T21:53:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Staff-inari: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Gott&lt;br /&gt;
 | Bild =Temora klein.png&lt;br /&gt;
 | Gesinnung = Licht&lt;br /&gt;
 | Symbol = Adler&lt;br /&gt;
 | Gestalt = Kriegerin mit Schwert und Schild in Rüstung&lt;br /&gt;
 | Geweihte = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Eluive]] gebar – oder erschuf – Temora, nachdem [[Alatar]] ihren Erstgeborenen [[Getares]], den sie zum Leitstern der Menschheit ausgewählt hatte, ermordet hatte. Die Allmutter wollte nicht, dass die Menschen vollends von Alatars Gift des Neides und des Zorns erfüllt würden. Gleichzeitig wusste sie, dass die Menschen von nun an mit dem Grauen des Krieges würden leben müssen, denn dass Alatar seine Machtansprüche aufgeben würde, war ausgeschlossen. Eine Mutter kennt ihren Sohn.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Nilzadan]], dem sagenumwobenen Geburtsort aller Kinder Eluives, verborgen und geschützt vor den Augen Alatars, lernte die junge Göttin, ihre Kräfte zu nutzen. Als einziger Abkömmling Eluives besitzt sie die Gabe der Vorhersehung. Über die Bedeutung dieser Gabe können die Menschen nur spekulieren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zu Beginn ihrer Existenz war Temora noch schwach und musste erleben wie ihre Mutter Eluive, bei dem Versuch Alatar davon abzuhalten Alathair zu zerstören, in einem Riss begraben wurde, um die Welt zusammenzuhalten. Daraufhin bat Temora [[Horteras]] um Hilfe, der schließlich seine Söhne [[Phanodain]] und [[Cirmias]] nach Alathair entsandte. Zwischen Temora, Horteras und seinen Söhnen schloss sich daraufhin der Pakt des Lichts, um Alatar und seinen Plänen gemeinsam entgegenzustehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Temora gab den Menschen eine neue Lehre. Eine Lehre, die sie befähigen sollte über den Hass hinauszugehen und Güte in ihren Herzen zu mehren. Zum ersten Mal in ihrem Leben berührte sie die Welt und wählte Orte, an denen die Menschen ihr besonders nah sein würden, und erwählte sieben Menschen, die ihre Lehren empfangen und weitertragen sollten. Jene sieben wurden ihre ersten [[Geweihte der Temora|Geweihten]] und errichteten das erste Kloster der Lichteinigkeit auf [[Gerimor]], in dessen Zentrum der Baum des Lichts steht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Schlacht um [[Varuna]], in dessen Folge ein neues Zeitalter begann, stellte sich Temora gemeinsam mit den lichten Heeren der [[Menschen]] und [[Elfen]] [[Alatar]], seinem Verbündeten [[Kra&#039;thor]] und deren Horden. Im Zuge der Schlacht verwundete Temora ihren Bruder Alatar schwer und unterwarf Kra&#039;thor ihrem Willen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des Weltenumbruchs im Jahre 256 führte Temora die Krieger des lichten Pantheons nach Varuna, um den Griff Kra&#039;thors, welcher sich zwischenzeitlich seinem Auftrag entzogen und gegen Temora rebelliert hatte, um jene Ruinen zu lösen. Jenes Unterfangen gelang und seither trat Temora nicht mehr in Erscheinung. Zumindest nicht in ihrer wahren Gestalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprung ==&lt;br /&gt;
Temora ist das jüngste von [[Eluive|Eluives]] Kindern und somit die Schwester von [[Getares]] und [[Alatar]]. Es ist ungewiss und unbekannt wie Eluive Nachkommen gebar oder erschuf, doch gibt es keine Hinweise auf das Zutun eines anderen göttlichen Willens. Gewiss ist in jedem Fall, dass Temora als Ersatz für ihren Bruder Getares und als Gegenstück von Alatar erschaffen wurde und diese Rolle auch kraftvoll ausfüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Symbolik ==&lt;br /&gt;
Die überwiegende Verbildlichung des Glaubens an Temora wird durch einen Adler dargestellt. Der Adler symbolisiert Temora selbst als der Weitsehende und Erhabene, als ihr Bote und als Verkörperung ihres Willens.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem gibt es Darstellungen ihrer Selbst, die mit ihrer tatsächlichen (den Lebenden gezeigten) Erscheinung in Verbindung zu bringen sind: Eine junge, ritterlich erscheinende Kriegerin in Rüstung, ausgestattet mit Schild und der sagenumwobenen Klinge Nastad e-goth. Dies brachte ihr, in Zusammenhang mit ihren Taten, den Titel der Schwertmaid ein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben gilt ebenso der Baum des Lichts als &amp;quot;holzgewordenes&amp;quot; Symbol ihres Willens in der Welt Alathairs und so zählt die Darstellung eines immergrünen Baums oftmals ebenso als Symbol für sie selbst.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus gibt es weitere Allegorien ihrer Herolde, Anhänger oder Taten, die zu dem Repertoire ihrer Symboliken gehören. Die Zahl Sieben wird ihr zugeordnet, nachdem sie sieben Kinder erwählte, die ihre Lehren und Tugenden in die Welt brachten. Deren Versinnbildlichungen wiederum können ebenso direkt auf Temora zurückgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesinnung ==&lt;br /&gt;
Temora ist die Initiantin des Pakts des Lichts zwischen ihr selbst, [[Eluive]], [[Phanodain]] und [[Cirmias]]. Jener Pakt bildete sich ehemals, um gegen die Machenschaften und Pläne [[Alatar]]s vorzugehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den bestehenden Zeiten wendet sich der Pakt des Lichts nicht nur gegen Alatar, sondern ebenso gegen [[Kra&#039;thor]] und [[Ahamani]]. Bei zweiterer sind die Absichten, aufgrund ihrer erst kürzlich erfolgten Offenbarung vor den Augen der Sterblichen, jedoch nicht ganz klar und ebenso wenig die Haltung Temoras zu ihr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zuständigkeiten ==&lt;br /&gt;
Die ihr zugedachte Aufgabe ist gewiss die als Ersatz für ihren gefallenen Bruder [[Getares]] zu fungieren und den Kampf gegen [[Alatar]] zu bestreiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtiger jedoch ist wohl die Tatsache, dass sie [[Alathair]] ihre Lehren schenkte und somit als Hoffnungsträgerin für viele Menschen gilt. Sie ist Inspiration und ihre Lehren werden als Vorbild für ein tugendhaftes Leben im [[Königreich Alumenas]] genommen, gleich ob dies ein kriegerisches ist oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== relevante Taten ==&lt;br /&gt;
* Formte den Pakt des Lichts zwischen [[Eluive]], [[Horteras]], [[Phanodain]], [[Cirmias]] und ihr selbst &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Übergab den Menschen neue Lehren der Hoffnung und beseelte den Baum des Lichts als Leuchtfeuer gegen die Dunkelheit &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Unterwarf in der ersten Schlacht um Varuna [[Kra&#039;thor]] ihrem Willen und verwundete [[Alatar]] schwer &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Befreite mit den Kriegern des Lichts die Ruinen Varunas aus dem Einfluss [[Kra&#039;thor]]s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anhängerschaft ==&lt;br /&gt;
* Verehrt von [[Menschen]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Insbesondere von [[Geweihte der Temora|Geweihten der Temora]], Adel und [[Ritter|Rittern Alumenas]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Angerufen bei Gottesdiensten, beim Kampf gegen [[Alatar]], [[Kra&#039;thor]] und deren Anhängerschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lehren und Kodices Temoras==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlreiche Schriften künden von den Lehren, für die Temora steht. Es gibt ensprechend nicht &amp;quot;den Kodex&amp;quot;, sondern eine Reihe von Tugend-Sammlungen, die allesamt in unterschiedlicher Gewichtung im Kult der Temora Anwendung finden. Wenn im Kodex vom &amp;quot;ritterlichen Menschen&amp;quot; die Rede ist, sind natürlich alle Anhänger des Kultes gemeint und insbesondere natürlich auch die Geweihten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ihre Sammlung stellt sich aus drei Kodices zusammen: Der diamantene Kodex, der Kodex der reinen Seele und der Kodex der Ritterlichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der diamantene Kodex&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses höchste Gebot steht über allen anderen Kodices und verbindet sie auch miteinander. Die erste Tugend des diamantenen Kodex ist das &amp;quot;&#039;&#039;rechte Maß&#039;&#039;&amp;quot;. Es bestimmt, alle anderen Tugenden gerecht zu &amp;quot;dosieren&amp;quot; – mitunter ist zuviel Mitgefühl schädlich, mitunter ein zu starker Wunsch nach Ehre schon eine Untugend. &amp;quot;Rechtes Maß halten&amp;quot; heißt einen Mittelweg zwischen Exzess, Übertreibung und Passivität zu gehen. Die zweite Tugend des diamantenen Kodex ist die &amp;quot;&#039;&#039;heilige Stärke&#039;&#039;&amp;quot;. Sie bestimmt eine grundsätzliche Beständigkeit aller Tugenden, das Durchhalten des tugendhaften Pfades. Wer heilige Stärke lebt, steht treu zum Weg der Tugenden und weicht nicht von ihm ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Kodex der reinen Seele&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mitgefühl&#039;&#039;. Eine mitfühlende Seele bewertet das Leben hoch. Sie wird versuchen das Leben anderer am Erhalt der Welt und der göttlichen Ordnung interessierter Wesen zu erhellen, wann immer sie kann. Im Mitgefühl sind alle Wesen guten Willens brüderlich vereint. Die mitfühlende Seele müht sich selbst in dunklen Kreaturen Gutes zu erkennen, ohne aber in der Finsternis das Augenlicht zu verlieren. So mag Mitleid die Seele lenken, doch wo in Wahrheit kein &amp;quot;lichtes Wesen&amp;quot; zu finden ist, da ist auch kein Mitgefühl angebracht - denn es gibt nichts mit diesen finsteren Seelen (mit-) zu fühlen, daß der heiligen Mit-Liebe würdig wäre. Man muß nicht mit einem Oger mitfühlen, der nur ans Menschenfressen denkt und nicht mit einem Dämon, der die Welt in Asche legen möchte, und nicht mit einem verderbten Menschen der Kinder auf blutigen Altären grausam schlachtet um abartigen Mächten zu huldigen. Ist ein Geschöpf aber des Mitleids unwürdig so vergewissere sich der Strafende, daß er auf dem Weg des gerechten Zorns wandle und sich nicht dem grausamen Hass hingebe, der ein Fluch des Feindes ist. Seine Waffe sei das Schwert, nicht die glühende Zange des Folterers. Seine Seele richte über die unheilige Kreatur nach dem heiligen Gesetz und folge nicht dem Diktat wilkürlicher Barbarei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Tapferkeit&#039;&#039;. Eine tapfere Seele wird niemals der tyrannischen Macht der Angst nachgeben. Die tapfere Seele wird immer fuer ihre Überzeugungen einstehen und sie bis zum Ende verteidigen. Wo immer jemand durch die Machtgier und Gewalt eines anderen in Not gerät, wird eine tapfere Seele, diesem Tun Einhalt gebieten. Selbst dann, wenn man durch dieses Vorgehen, selbst in Not geraten könnte. Denn ein tapferes Herz vertraut auf den Schutz Temoras. Die Tapferkeit ist der Mantel, der die anderen 6 Tugenden behütet. Stets wird die Tapferkeit aufs neue geprüft und auf diese Weise erkennen wir den Eingang zur Tugend. Von sich selbst Tapferkeit zu verlangen, zeigt auch anderen den Weg zu einem tapferen Herzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gerechtigkeit&#039;&#039;. Die gerechte Seele wird Emotionen gegen Logik abwägen und hiernach beurteilen. Vorurteile und Gerüchte werden durch die Gerechtigkeit hinfortgewischt. Eine gerechte Seele achtet nicht auf Stand oder Ansehen, sondern ist bemüht die Wahrheit aufzudecken und nach dieser zu urteilen ohne Furcht. Die Gerechtigkeit darf im Leben niemals gezügelt werden. Der feurige Wille, der uns im Leben zur Gerechtigkeit drängt, mag die Wahrheit manchmal aus den Augen verlieren. Darum suche stets nach Ausgeglichenheit und Ruhe um mit Weisheit zu richten. Denn diese Weisheit allein ist es, die die Wahrheit aufdeckt und so zu wahrer Gerechtigkeit führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Opferbereitschaft&#039;&#039;. Die Seele, die bereit ist sich selbst für den Glauben und die Errettung Leidender zu opfern ist wahrhaftig mutig. Solch eine Seele wird bereit sein das eigene Leben zu riskieren ,genauso wie jedes materielle Gut das sie besitzt, wenn der Grund edel genug ist. Die Opferbereitschaft erfordert eine Liebe unserer selbst, die ohne Rücksicht an andere weitergegeben wird. Wenn das Leben vor eine Wahl stellt, welches Opfer wir erbringen, so wähle den schwereren Weg. Denn wer den leichten Weg geht, der bringt kein wahres Opfer. Wenn ihr den Mut findet, eure Liebe weiterzugeben, ohne Furcht vor der Schwere dieser Tat, habt ihr wahre Opferbereitschaft bewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ehre&#039;&#039;. Die ehrenhafte Seele wird eine zugewiesene Aufgabe nicht abbrechen, und Loyalität gegenüber seinen Mitstreitern und Schülern sind hochbewertet von einem ehrenhaften Kind des Lichts. Im Zögern eines einzigen Augenblickes, kann die Ehre verloren gehen und ist schwer zurückzuerlangen. Wenn ihr den Mut findet, die Wahrheit in eurem Leben stets zu verfolgen, gleich wie stark der Sturm der Verführung euch entgegenweht, werdet ihr die Ehre finden und halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Geistigkeit&#039;&#039;. Die spirituelle Seele hört niemals auf die Wahrheit zu suchen. Sie strebt immer danach mehr über ihre eigene Natur zu lernen,genauso wie über die wahre Natur ihrer Umgebung. Sie wird dieses Wissen suchen ,in dem sich umsieht und genauso in ihr eigenes inneres Selbst blickt. Geistigkeit ist der Nährboden, aus dem die Blume der Tugenden entsprungen ist. Die Geistigkeit ist der Wunsch der Seele, sich stetig zu verbessern. Die geistig Suchenden, sind in ihrem Hunger nach Wahrheit, Liebe und Mut nie gesättigt. Von welchem Prinzip man auch immer ausgehen mag, die geistige Energie schafft das nötige Gleichgewicht unter ihnen. In der Einheit von Wahrheit, Liebe und Mut wird das Gemüt mit friedvoller Geistigkeit erfüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Demut&#039;&#039;. Die demütige Seele hat das wichtigste Verständnis erhalten das eine Seele bekommen kann: Das Verständnis seiner eigenen Grenzen, und das sie in keinem Fall besser ist als die anderen, die sie umgeben. Die demütige Seele ist sich immer bewusst, dass der Eindruck den sie von der Welt hat niemals vollständig ist. Sie wird sich diesem Verständnis entsprechend verhalten und wird vorsichtig sein bevor sie entscheidet irgendeine Verwendung ihres Wissens in Betracht zu ziehen, da sie weiss das dieses nicht korrekt sein könnte. Die demütige Seele hört immer auf ihren Verstand um ihre Eindrücke von der Welt zu komplettieren und sie sucht niemals Ruhm oder Reichtum, weil sie verstanden hat das diese Dinge nicht glücklich machen. Der Suchende, dem Liebe, Mut und Wahrheit fehlen, sät den Samen des Stolzes, der zur Pflanze des Hochmuts heranwächst. Die Demut ist die sanfte Brise, die den Samen von Anmassung und Unzufriedenheit hinfortweht. Willst du den Weg der Demut gehen, so erkenne dich selbst und finde den Stolz in dir. Halte diesen unter Kontrolle, so dass er niemals zu Hochmut heranwächst und deine Seele für die Demut verdirbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Kodex der Ritterlichkeit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Kodex der Ritterlichkeit gehören:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Hoher Mut&#039;&#039;. Das Selbstwertgefühl des ritterlichen Menschen, etwas Besonderes zu sein, auf dem der Blick der Gottheit besonders ruht und der deswegen tugendhafter leben muß als andere Menschen, sich aber auch nicht über die Maße hinaus beleidigen lassen darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Trockene Tränen&#039;&#039;. Der ritterliche Mensch nimmt auch schreckliches Schicksal an und verzagt nicht im Angesicht der Not. An ihm wollen sich die wirklich Schwachen anlehnen, er soll sie im Namen der Göttin aufrichten, nicht einer der ihren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Starker Arm&#039;&#039;. Der ritterliche Mensch bildet seine körperlichen Kräfte aus, um der Welt ein rechter Behüter zu sein, der Aufgaben erledigen kann, die für andere zu schwer sind. Ebenfalls meint die Tugend des „starken Armes“, daß sich ein ritterlicher Mensch um einen gewissen weltlichen Einfluß und Vermögen bemüht, um beides zum Wohle der Welt einzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wacher Sinn&#039;&#039;. Der ritterliche Mensch ergibt sich nicht dauerhaft tumben Vergnügungen oder allein der Gewalt seines starken Armes, sondern er bildet auch seine Verstandes- und Seelenkräfte durch das Anhören von klugen Balladen, durch Lektüre und Gebet aus. Unter der Priesterschaft wird der „Wache Sinn“ besonders gelebt, während die Paladine und Tempelritter naturgemäß den „Starken Arm“ betonen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gebeugte Knie&#039;&#039;. Der ritterliche Mensch beugt sein Knie vor der Gottheit, ihren Priestern, seinem Lehnsherrn und dessen Stellvertretern und letztlich noch vor dem Geliebten, nicht aber vor dem Feind oder vor dem Gemeinen. Das ist sowohl als weltliches Gebot zu betrachten, aber auch geistig gemeint: der ritterliche Mensch folgt in geistlichen Dingen der Priesterschaft, in weltlichen Dingen seinem König.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gute Sitte&#039;&#039;. Der ritterliche Mensch bemüht sich um höfliches Betragen in allen Lebenslagen. Doch muß er sich nicht von wilden Menschen und dem Feinde verspotten lassen und darf sich der Beleidigungen erwehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die sieben Kinder Temoras==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um ihre neue Lehre den Menschen zugänglich zu machen erwählte Temora unter ihnen die sieben reinsten Seelen, welche die Tugenden des Kodex der reinen Seele in sich aufblühen lassen und trotz aller Widerstände in die Welt hinaustragen sollten. Diese sieben Ersten werden im Volksmund auch &amp;quot;Temoras Kinder&amp;quot; oder die &amp;quot;ersten sieben Priester&amp;quot; genannt. Es sind Männer und Frauen, deren Lebensgeschichten sie vor Prüfungen im Glauben an die richtigen Werte stellten und stets begleitet waren von Temoras Gunst und Leitung. Verteilt auf Gerimor errichteten sie sieben Schreine an Orten, an denen sie sich der Lichtbringerin besonders nahe fühlten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach weiteren langen Reisen und Herausforderungen sich auch den Gefahren durch Alatar zu widersetzen, fanden die sieben Kinder am Baum des Lichts auf Gerimor zusammen und begründeten die Geweihtenschaft Temoras und den ersten Ort der Glaubenslehre.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie waren die ersten Menschen, denen Temora die Möglichkeit gab in ihrer Gunst und ihrem Namen göttliche Wunder zu wirken. Und auch heute noch werden die ersten Sieben verehrt und angerufen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Amyra (Mitgefühl)&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie war ein stilles Kind einer Dorfheilerin. Während sie aufwuchs ging sie ihrer Mutter stets zur Hand und lernte eifrig. Die Mutter hegte wohl Hoffnung, dass Amyra dereinst ihre Aufgabe übernehmen würde. Doch die Weisung Temoras rief Amyra fort. Wie auch die anderen sechs, sah sie ihr Heimatdorf nicht wieder. Ihr Weg führte sie zu einem wundervollen Wasserlauf. In dessen Mitte, wo einst Amyra ihre Lehren empfing, steht noch heute der stolze und schöne Schrein des Mitgefühls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Alsamar (Ehre)&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Geboren als Sohn eines stolzen Kämpfers, der stets treu im Königsheer diente, schien es seine Bestimmung zu sein, den Umgang mit der Waffe zu erlernen. Es war eine lange Tradition innerhalb dieser Familie von Kriegern, dem Königsgeschlecht zu dienen. Alsamar jedoch lehnte es stets ab, eine Waffe in die Hand zu nehmen. Während seine Brüder den Vater mit Stolz erfüllten, sah dieser doch immer enttäuscht auf Alsamar. Jenen Sohn, der so gar nichts vom Stolz der Familie zu zeigen schien. Schließlich ging Alsamar ohne ein Wort hinaus in die Welt und folgte dem Ruf Temoras. Sein Weg führte ihn tief in den Wald, weit südlich des Ortes, an dem der Schrein des Mitgefühls errichtet wurde. Er fand einen wunderschönen See, mit einer kleinen Insel darin, auf der er verweilte. Nachdem er die Lehren Temoras empfangen hatte, entsann er sich des Weges, den seine Familie immer gegangen war. Und er erkannte, dass dieser Weg grausam war, folgte man nicht der Tugend der Ehrhaftigkeit. So war es Alsamar, der den Schrein der Ehre auf jener Insel errichtete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Boresal (Tapferkeit)&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Boresal war das Kind eines grausamen Mannes. Einem Tyrannen gleich, überfiel er die Armen und Schwachen. Doch wann immer er selbst in Not geriet, schickte er seine Schläger vor. Feigheit war trotz allem ein Wesenszug Boresals Vaters. Auch Boresal wollte er zu einem grausamen jungen Schläger heranziehen. Doch keine seiner Weisungen erreichte Boresals Herz. Und wie auch Alsamar, nahm Boresal nie eine Waffe in die Hand. So mag sein Vater möglicherweise froh gewesen sein, als der junge Boresal fortgegangen war. Hatte dieser ihn doch stets zu überzeugen gesucht, von den Grausamkeiten zu lassen. Wäre er nicht fortgegangen, sein Vater hätte ihn möglicherweise schon bald erschlagen. Nach langen Wanderungen fand Boresal jenen Ort, inmitten eines Waldes, der durch Temora berührt worden war und errichtete dort später den Schrein der Tapferkeit, da er die Wahrheit erkannt hatte. Er, der sich seinem Vater stets entgegengestellt hatte, bewies hiermit wahre Tapferkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Semborel (Gerechtigkeit)&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er war der einzige Sohn eines Dorfrichters. Doch die Urteile seines Vaters waren nie von Gerechtigkeit geprägt. Eher waren sie Zeugnis der Launenhaftigkeit dieses Mannes. So oft Semborel versuchte seinem Vater ins Gewissen zu reden, so selten fand er Gehör. Auch Semborel ging schließlich fort, froh auch die Grausamkeiten seines Vaters nicht mehr mit ansehen zu müssen. Was auch immer er versucht hatte, er konnte hier nichts erreichen. Selbst die Dorfbewohner halfen ihm nicht, hatten sie doch zu große Furcht vor den Launen des Vaters. Nach langen Wanderungen schließlich, hatte auch Semborel jenen Ort gefunden, an dem er seine Lehren empfing. An der Spitze einer Landzunge verweilte er. Meereswind und Wellen waren stets das einzige, was er um sich hatte. Schließlich errichtete er dort den Schrein der Gerechtigkeit, als Mahnmal, gegen Willkür und Launenhaftigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ilara (Demut)&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie war die Tochter eines hohen Adligen, der dem Königsgeschlecht sehr nahe stand. Eitelkeit und Hochmut waren immer schon starke Wesenszüge dieses Hauses. Ilara jedoch entwickelte sich durch Temoras Nähe anders. Zu den Bediensteten des Hauses war sie stets freundlich und half ihnen wo sie es vermochte. Sie waren es wohl eher, die Ilara vermissten, nachdem sie fortgezogen war, die Lehren Temoras zu empfangen. Auf einer kleinen, für andere Augen wohl eher unscheinbaren, Flussinsel erkannte sie jenen Ort, den Temora berührt hatte. Dort verweilte sie die Jahre der Lehre und errichtete später den Schrein der Demut. Es sollte ein Zeichen an all jene sein, deren Stolz sich in Hochmut verwandelt hatte. Ein Zeichen umzukehren in ihrem Tun und der Demut einen Platz in ihrem Herzen zu gewähren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fasamar (Geistigkeit)&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Geboren als Sohn eines Dorfschmieds, hatte er von früher Kindheit hartes Arbeiten erlernt. Doch reizten ihn viel mehr die Bücher, von denen reichere Kinder des Dorfes berichteten. Jene Kinder die in der Lage waren, die kleine Dorfschule zu besuchen. Gern hätte er sich ihnen angeschlossen, sein Vater jedoch hielt von solchen Dingen nichts. Er war ein fleissiger Mann und Fasamar blickte stets mit Ehrfurcht zu ihm auf. Schliesslich kam dennoch der Tag, an dem Fasamar fortzog, da Temoras Ruf ihn ereilte. Er fand den Platz seiner Lehren ebenfalls in einem tiefen Wald, doch dort war bereits ein Gebäude errichtet. Verschmutztes Marmor und windschiefe Ziegel, waren alles was von einem einstmals wohl schönen Gebäude geblieben war. Er erkannte, dass hier wohl vor sehr langer Zeit eine stolze und reiche Ortschaft gewesen sein musste. Alte Trümmer zeugten noch hiervon. Nur das Marmorgebäude hatte all die Zeit überstanden. Einst schien es so etwas wie eine kleine Schule oder Bibliothek gewesen zu sein. Doch Fasamar vermochte die Buchreste nicht zu nutzen, hatte er nie Lesen gelernt. Trotzdem sammelte er sie ein und verwahrte sie gut. Nachdem schließlich die Jahre seiner Lehren vergangen waren, richtete er dieses stolze Gebäude wieder her und errichtete in diesem, den Schrein der Geistlichkeit, als Mahnmal an alle Menschen, dass Leben stets Lernen bedeutete und niemand fortschritt ohne sich weiterzuentwickeln. Es heißt, Fasamar habe auf seinen Wanderungen auch das Lesen noch erlernt und die Schätze, welche die Bücher für ihn darstellten, mit Freude studiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Brynn (Opferbereitschaft)&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie war die Tochter eines reichen Händlers. Ihr Vater war stets bemüht, seinen Reichtum zu erweitern. Die Belange Anderer kümmerten ihn nie. Er nahm was er nur bekommen konnte. Und wenn ein Konkurrent hierbei möglicherweise auf der Straße endete, interessierte es ihn wenig. Brynn jedoch, bemühte sich jenen Menschen zu helfen und steckte ihnen hier und dort etwas Gold zu, damit sie wieder auf die Beine kommen konnten. Der Tag kam jedoch, als ihr Vater dies bemerkte und die junge Brynn beinah fortjagte. Nur deren Mutter vermochte den Mann wieder zu beruhigen. Im Gegensatz zu Brynn&#039;s Vater, hatte sie immer Gehör für die Worte des Mädchens, die ihr durch Temora eingegeben waren. Und so war sie es, die zukünftig geschickt verschleierte, wenn Brynn wieder einem verarmten Menschen mit etwas Gold aushalf. Doch auch Brynn brach eines Tages auf, als Temora sie rief. Ihr Weg führte sie durch tiefe Sümpfe. Nur Temoras Schutz hatte sie sicher geführt und vor dem Tode bewahrt. Schließlich fand sie auf einer kleinen Insel, nahe dem Festland den Ort an dem sie ihre Lehren empfing. Inmitten eines Dschungels errichtete sie dort den Schrein der Opferbereitschaft, als Mahnmal an die Menschheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Feiertage der Temorakirche==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie häufig unterscheiden sich Traditionen nicht nur in der Gesellschaft, sondern auch in der Auslebung von Kultur und Glaube von Region zu Region. Mancher Usus ist in einem Herzogtum stärker ausgeprägt als der andere, manches Mal bereits von einem Dorf zum nächsten mit feinen Unterschieden versehen.&lt;br /&gt;
Auf Gerimor wurden durch die Geweihten der Temorakirche die markantesten Feiertage des Kirchenjahres zusammengetragen und in das Leben des Herzogtums Lichtenthal integriert. Gläubige zelebrieren diese Tage öffentlich zusammen mit der Geweihtenschaft und Gemeinde, aber auch im Privaten für sich selbst oder ihren engsten Angehörigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Feiertag der Heiligen Amyra - Mitgefühl&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Heilige Amyra wurde in ihrer Tugend des Mitgefühls stark durch die Tätigkeit ihrer Mutter geprägt und lernte die Bedeutung Leid und Freud anderer zu teilen. So wie sie einst die Heiler auf ihren Wegen begleitete, so tun es auch die Gläubigen heute noch am ersten Sonnentag im Eisbruch. Am Feiertag Amyras ziehen die Menschen aus und widmen sich der Krankenbesuche und der Pflege der Alten und Bedürftigen. Sie unterstützen durch Zeit oder Spenden Heilerstuben, Sterbehäuser, Waisenheime oder die Kolonien der Aussätzigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lichtfest&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Traditionell wird zum Ende der dunklen Jahreszeit in vielen Regionen das Lichtfest gefeiert. Es soll nach den schweren Monden die Freude und das Licht wieder zurück in die Herzen der Menschen bringen und daran erinnern, dass die Zeit der Dunkelheit vorbei ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am ersten Sonntag im Lenzing werden die Kirchen, Klöster, Kapellen und Schreine von etlichen Laternen und Kerzen erhellt und an vielen Orten wird dieser Festtag mit einem feierlichen Gottesdienst, Fackelzügen oder dem Steigenlassen von Himmelslaternen begangen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch nicht nur kirchliche Orte erstrahlen an diesem Tag im Licht, längst ist es verbreitet dass auch die Gläubigen an diesem Abend ihr Heim mit Kerzen und Laternen zum Leuchten bringen. An diesem Abend wird keine Kerze gelöscht, keine Laterne verdunkelt und bis zum ersten Licht des folgenden Tages wird gefeiert, andächtig gebetet und der Herrin gedacht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für viele gilt dieser Feiertag als der höchste der Temora, symbolisiert er doch einige der wichtigsten Aspekte, welchen die Herrin uns gibt. Licht und Hoffnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Feiertag des Heiligen Borseal - Tapferkeit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am 15. Tag nach dem Lichterfest, der Summe der Tugenden in Temoras Kodizes, feiern die Gläubigen das Fest zu Ehren Borseals und des Zeichens der Tapferkeit, Stärke und Hoffnung. An jenen Tagen werden nicht nur häufig Waffenweihen und Kämpfe durchgeführt, sondern auch Hindernisse überwunden, Offenbarungen und Geständnisse gemacht. Denn Borseal lehrte, dass auch die Tapferkeit darin liege die Waffe niederzulegen. Im Volke ist es oftmals Brauch geworden einen umworbenen Mitmenschen auf sich aufmerksam zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Feiertag des Heiligen Semborel - Gerechtigkeit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Zeichen Semborels wird im Sinne der Gerechtigkeit in der letzten Woche des Wechselwinds die Zeit der Vergebung und des Rechts gefeiert. Unrecht, Streitigkeiten oder Missverständnisse versuchen die Gläubigen an diesen Tagen auszuräumen und suchen nach Versöhnung, Vergebung und Schlichtung. Sie blicken zurück und in ihr Inneres, um folgend den Schritt zueinander und zur Aussprache zu finden. Im Glauben an Semborels weisende Hand werden wichtige Gerichtsverfahren und Vereidigungen auf diesen Tag gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Feiertag der Heiligen Ilara - Demut&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wer demütig ist bekennt sich zu Temora. Ilara war die erste Priesterin, welche die Gläubigen den Wert der Demut lehrte. Am letzten Tag im Eluviar gedenken die Gläubigen dieser Tugend und begehen den Tag als einen der Einkehr, des Gebets und des Bekenntnisses. Gläubige pilgern zu Kirchen, Klöstern und Schreinen. Oftmals ist es Tradition geworden, dass vom Adeligen bis zum Freien die Menschen gemeinsam symbolträchtig vor dem Zeichen der Herrin knien und beten. Auch Aufnahmen von neuen Mitgliedern in die Gemeinde finden oft an diesem Tage statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Feiertag des Heiligen Alsamar - Ehre&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nicht nur die Ehre des Einzelnen wird am Feiertag des Priesters Alsamar am ersten Sonnentag im Cirmiasum gedacht, sondern auch der Ehrung der Taten anderer. Nicht nur in der weltlichen Regierung, sondern auch in ihrer Exekutive und militärischen Führung bürgerte es sich ein Paraden zu veranstalten und die Verstorbenen zu ehren, die im Kampf gefallen sind. Doch auch Ehrenduelle werden bevorzugt an diesem Tage durchgeführt, so wie Beförderungen, Vergaben von Ehrentiteln und Adelungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schwerttage&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einmal im Jahr werden um den letzten Sonntag im Searum herum die Schwerttage gefeiert. Sie sind als Gedenken an den Kampf zwischen Temora und Alatar vor Varuna, zur Zeit der Apokalypse gedacht und gemahnen an den stetigen Kampf und daran, dass auch in den folgenden dunklen Monden die Herrin stets für die Ihren einstehen wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Üblicherweise werden zu diesen Feiertagen die letzten Turniere des Jahres ausgetragen, Messen verlesen, Schaukämpfe aufgeführt, Waffenweihen durchgeführt und vielerorts auch sehr ausgiebig gefeiert. Gerade in Gebieten, in denen die Verehrung Eluives und ihrer Erntegaben nicht so verbreitet ist, wird an diesen Tagen ebenso das Erntefest begangen und für die reichhaltigen Gaben gedankt, welche Kraft geben sollen für die entbehrungsreicheren Tage des Jahres.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Traditionell werden an diesem Tag Lehrlinge aufgenommen, Pagen oder Knappen in den Dienst eines Ritters gestellt oder einem Kind sein erstes Holzschwert überreicht. Nicht selten werden auch Schwertleiten an diesen Tagen durchgeführt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Schwerttage rücken die kraftvollen Aspekte der Herrin in den Vordergrund, rufen dazu auf noch einmal Mut zu fassen und sich mit Tapferkeit und heiliger Stärke dem Kommenden entgegen zu stellen. Eine Zeit um Herausforderungen anzunehmen und zu bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Feiertag der Heiligen Brynn - Opferbereitschaft&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der zweiten und dritten Woche im Goldblatt erinnern die Gläubigen sich an Brynn und ihrer Tugend der Opferbereitschaft. Es sind zwei Wochen der Zeit des Fastens und des Verzichts. Einige beschränken sich in diesen Wochen auf Wasser und Brot, andere verzichten auf Alkohol, Fleisch oder andere Freuden und Vergnügen. Dieser Tage erinnern und wertschätzen die Gläubigen das, was sie haben und tun können, und erfahren eine innere Reinigung. Die Fastenzeit endet mit einem gemeinsamen Fest, bei welchem nicht nur gefeiert wird, sondern auch Spenden für die Armen gesammelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Feiertag des Heiligen Fasamar - Geistigkeit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der letzte Sonnentag im Rabenmond steht im Zeichen der Geistigkeit, unter dem Schutz des ersten Priesters Fasamar. Im Laufe jenes Feiertages wird in den Familien und Haushalten aus Schriften - sei es Prosa oder Lyrik - gelesen und Geschichten weitergegeben, auf dass sie stets erhalten und wertgeschätzt blieben. Auch ist es ein Tag, unter dessen guten Zeichen viele Ausbildungen begonnen und vollendete Lehrzeiten gefeiert werden. Oftmals sind es besonders die bildende Institutionen, wie Bibliotheken und Schulen, welche diesen Feiertag mit offenen Türen begehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Rat der Sieben==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem Rat der Sieben handelt es sich um eine übergeordnete Institution der Kirche und aller Geweihten der Temora im Königreich Alumenas. Entsprechend des Namens setzt sich der Rat aus sieben, erfahrenen Eminenzen zusammen, die sich über viele Jahre durch ihre hohen geistigen Künste in Führung, Forschung und Schriftabhandlung, Diplomatie, Politik und allen theologischen Lehren, nicht zuletzt natürlich ihrer Nähe zur Lichtbringerin selbst, hervorgetan haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rat folgt der Tradition der sieben Kinder der Temora und deren Tugenden aus dem Kodex der reinen Seele: Mitgefühl, Tapferkeit, Gerechtigkeit, Opferbereitschaft, Ehre, Geistigkeit und Demut. Ebenso entspricht die Auswahl eines neuen Mitgliedes seiner charakterlichen Eignung in Bezug auf die vakante Stelle. Dies bedeutet es gibt jeweils nur eine „Stimme“ für je ein Kind Temoras. Die Ratsmitglieder werden üblicherweise auf Lebenszeit erwählt, können die Ehren aber auch freiwillig niederlegen, eine Abwahl ist nur mittels einer einstimmigen Entscheidung des restlichen Rates möglich. Dies kam in der Geschichte des Rates nur einmal vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entgegen heutiger häufiger Annahmen handelt es sich bei dieser Institution um keine, die direkt auf die sieben Kinder Temoras zurückzuführen wäre. Der Rat wurde erst im Jahre 127 dieser Zeitrechnung gebildet als Antwort auf immer stärker voneinander abweichenden Lehren zu Temora und daraus resultierenden, teilweise blutigen Konflikten unter den Bürgern des Königreichs. Zwar dauerte es Jahrzehnte bis der Rat der Sieben und seine Beschlüsse allgemein akzeptiert wurden, doch gelang dies insbesondere dank der Unterstützung des damaligen Königs Thiodor von Alumenas. Im vergangenen Jahrhundert etablierte sich der Rat der Sieben zur festen und unumstößlichen Institution, dessen Dekrete von allen Kirchen, Klöstern und Geweihten akzeptiert werden. Zudem besitzt der Rat traditionell und bis zum heutigen Tag einen festen Sitz im Beraterstab des Königs von Alumenas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rat der Sieben residiert seit seiner Gründung im Kloster der Mitte in der Reichsstadt Alumenas, die eine Enklave im Herzogtum Alrynes bildet. Die Ortswahl fiel auf das politische und geographische Zentrum des Königreichs, nicht auf den Kern des Glaubens im Herzogtum Lichtenthal, weil eine Zusammenarbeit mit der Krone unerlässlich war und Effizienz wie rasche Umsetzungen über größere Symbolkraft, aber am entfernten Rand des Reichs, gestellt wurden. Jene Wahl erwies sich bis zum heutigen Tage als überaus zweckmäßig, zumal das Kloster der Mitte zum größten und reichsten Kloster des Königreichs wuchs und bis heute ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sieben Stimmen der Kinder kümmern sich um alle wichtigen, übergreifenden Entscheidungen die Kirche der Temora betreffend. Darunter fallen Klärungen zu Glaubensauslegungen und internen kirchlichen Streitereien oder Kompetenzdifferenzen, Ernennung von klerikalen Sonderposten und Klostervorstehern, Festsetzungen von Liturgien und kirchlichen Abläufen. Diese werden häufig in kleineren Runden diskutiert, festgesetzt jedoch nur auf unregelmäßig stattfindenden Synoden, bei denen alle sieben Vertreter des Rats anwesend sein müssen. &lt;br /&gt;
Zu den Aufgaben der Instanz gehört ebenso das Sammeln, Erforschen und Katalogisieren ungewöhnlicher oder besonderer Vorkommnisse, Schriftstücke und Artefakte in Zusammenhang mit allen Göttern und dies, sofern möglich, von ganz Alathair. Im Verlauf von knapp eineinhalb Jahrhunderten kam eine beachtliche Wissenssammlung zusammen, weshalb die Archive im Kloster der Mitte zweifellos die umfangreichste kirchliche Schriften- und Artefaktsammlung des Königreichs Alumenas aufweisen. Einige der Archive sind öffentlich bekannt, es wird jedoch vermutet, dass es zahlreiche geheime und versiegelte Archive gibt, die größere oder gefährlichere Geheimnisse der Kirche der Temora beinhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den sieben erwählten Stimmen gehören zur Instanz des Rates andere Geweihte, aber auch Konversen, die als Berater und Zuarbeiter fungieren. Diese sind Schreiber, Schriftkundige, Archivare und Bibliothekare, Forscher alter Kulturen und der Geschichte, Glaubenstheoretiker, Inquisitoren und offene und geheime Korrespondenten aus dem ganzen Königreich. Jene Posten werden aber nicht leichtfertig vergeben und unterliegen neben nachweislich erlangten Erfahrungen ausführlichen Auswahl- und Ausbildungsprozessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derzeit sind alle Stimmen im Rat der Sieben besetzt. Diese sind namentlich&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Aloysian&#039;&#039;&#039; - Stimme der Amyra (&#039;&#039;Mitgefühl&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Caratea Glimwehr&#039;&#039;&#039; - Stimme des Boresal (&#039;&#039;Tapferkeit&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Theoderich Evastain&#039;&#039;&#039; - Stimme des Semborel (&#039;&#039;Gerechtigkeit&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Ida Wilhelmine Silberau&#039;&#039;&#039; - Stimme der Brynn (&#039;&#039;Opferbereitschaft&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Svea Elisabeta vom Greifenhain&#039;&#039;&#039; - Stimme des Alsamar (&#039;&#039;Ehre&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Siegbert Rabayen&#039;&#039;&#039; - Stimme des Fasamar (&#039;&#039;Geistigkeit&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Lorentz Augustin Schwarzwasser&#039;&#039;&#039; - Stimme der Ilara (&#039;&#039;Demut&#039;&#039;)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Staff-inari</name></author>
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		<id>https://wiki.alathair.de/index.php?title=Cirmias&amp;diff=10526</id>
		<title>Cirmias</title>
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		<updated>2020-06-12T21:48:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Staff-inari: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Gott&lt;br /&gt;
 | Bild =Cirmias klein.png&lt;br /&gt;
 | Gesinnung = Licht&lt;br /&gt;
 | Symbol = Hammer und Schere&lt;br /&gt;
 | Gestalt = Bär mit menschlichen Händen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Cirmias und sein Bruder [[Phanodain]] sind Abkömmlinge des vergangenen Gottes [[Horteras]], welcher sich im Jahr 256 dieser Zeitrechnung opferte, um die Welt von Alathair vor dem Untergang zu retten. Über ihre Herkunft und Geschichte, bevor sie auf der Welt von Alathair wirkten, ist den Vergänglichen nichts bekannt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Geburt der Menschheit durch [[Eluive]] übernahm Cirmias die Aufgabe den [[Nilzadan]], den heiligen Geburtsort der Götter und Ruheort von [[Temora]], zu schützen. Ohne selbst rege in den Krieg der Götter einzugreifen und, um dennoch einen Unterschied zu bewirken, erschuf er das Volk der [[Zwerge]] und gab ihnen den Namen &amp;quot;Khaz-Aduir&amp;quot; (&#039;&#039;Wächter des Berges&#039;&#039;). Von ihrem Schöpfer erbten und erlernten die Zwerge die höchsten Handwerkskünste und -geschicke, insbesondere die Wertschätzung derselben. Nach jener Schöpfungstat versiegelte Cirmias den Götterberg, die Heimat seiner Kinder, um sie vor dem Zugriff durch [[Alatar]] zu bewahren. So lag es eines Tages, nachdem Cirmias nicht wie versprochen alle 150 Jahre zurückkehrte, an seinem Volk selbst die Zugänge zu öffnen und Teil der Geschicke [[Alathair|Alathairs]] und der anderen Völker der Welt zu werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In jener Zeit nach der Schaffung der Zwerge begab Cirmias sich zu den Völkern der [[Menschen]], um diese die Handwerkskünste selbst sowie Achtung und Perfektion derselben zu lehren. Manch einer behauptet, dass es eine Fehleinschätzung Cirmias&#039; gewesen sei, da seine Lehren im Laufe der Zeit auf diese Weise ebenso an die Anhänger Alatars tradiert wurden und diesen Stärkung gewährte. Andere sagen, dass diese Verflechtung seiner Künste mit dem Wirken der Diener des Panthers, eben jene Saat sei, die eines Tages Nähe und Gemeinsamkeit wider der Finsternis erkennen ließe.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für dieses Zeitalter sind keine sicher verbrieften Taten bekannt, die Cirmias` direktem Wirken zugeschrieben werden könnten. Es gibt Gerüchte von Offenbarungen und Weisungen in den tiefsten Tiefen des Götterberges und Erscheinungen vor seinen [[Geweihte des Cirmias|Geweihten]], ebenso wie es Berichte gibt von anzunehmenden Segnungen meisterhafter Werkstücke durch [[Handwerker]], doch kann nichts hiervon sicher bestätigt werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Anhänger, gleich ob sie sich dessen bewusst sind oder nicht, schaffen stets Werk und Kunst in seinem Namen und ehren ihn in jedem Schwert, Kleidungsstück, Stuhl, Teppich, Ring, Haus, jeder Sichel, Rüstung, Stickerei, Malerei und Skizze. Ohne alle Zweifel ist die Nachhaltigkeit seines göttlichen Wirkens zutiefst in jedem denkenden Wesen Alathairs verankert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprung ==&lt;br /&gt;
Cirmias ist eines von zwei Kindern des vergangenen Gottes [[Horteras]], welcher sich im Jahre 256 im Zuge des Weltenumbruchs opferte, um die Welt von [[Alathair]] zu retten. Es ist ungewiss und unbekannt wie Horteras Nachkommen erschuf, es gibt es keine Hinweise auf das Zutun eines anderen göttlichen Willens. Als zuverlässig gilt in jedem Fall die Überlieferung, dass Cirmias und [[Phanodain]] Brüder und Abkömmlinge des Sternenvaters Horteras sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erscheinungsbild &amp;amp; Symbolik ==&lt;br /&gt;
Es gibt keine ominösen Legenden über die wahre Gestalt von Cirmias. Diese sind auch nicht nötig, da er sich stets eines klaren Bildes bedient: Ein gewaltiger Bär mit menschlichen Händen. Gewiss gibt es abweichende Berichte in Bezug auf seine Fell- und Hautfarbe, doch treten diese weit hinter seiner bloßen Göttlichkeit zurück. Allen Aufzeichnungen ist zu eigen, dass die wenigen Gesegneten, die seiner ansichtig wurden, eine aufrichtige Erdung wahrnahmen, ein Gefühl von Stärke und Schwäche zugleich als wäre man ein Kieselstein in einem einstürzenden Bergwerk.&lt;br /&gt;
Als Zeichen und Symbol für die Handwerkskünste, und damit Cirmias, gelten alle Werkzeuge. Offiziell jedoch wird er verbildlicht in Hammer und Schere. Dennoch können alle Gerätschaften der Handwerker als Symbol für diesen Gott herangezogen werden.&lt;br /&gt;
Gängig als Sinnbilder dieses Gottes sind Bärendarstellungen jeglicher Art, Gestein, Mithrill, Bier oder eben alle kalurische Schrift- oder Werkstücke.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Anhänger erkennt man oft an der typischen Art zu grüßen, sei es &amp;quot;Des Bergvaters Segen&amp;quot; oder &amp;quot;Cirmias Mahal&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesinnung ==&lt;br /&gt;
Cirmias ist Mitglied des Pakts der Lichteinigkeit, welcher sich ehemals bildete, um gegen die Machenschaften und Pläne [[Alatar]]s vorzugehen. Initiiert wurde jener Pakt von [[Temora]], der einziger Tochter der Schöpfungsmutter [[Eluive]], und umfasst neben Mutter und Tochter, die Gebrüder [[Phanodain]] und Cirmias. Ursprünglich war ebenso [[Horteras]], der Vater der ungleichen Brüder, Teil jenes Pakts.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Trotz ihrer Zugehörigkeit zum lichten Pantheon beteiligen sich die Brüder Cirmias und Phanodain offensichtlich nicht aggressiv am Götterkampf. Ihr Wirken beschränkt sich eher auf Nachhaltigkeit und der Stärkung ihrer Völker und damit der Bedeutung jener Vereinigung selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zuständigkeiten ==&lt;br /&gt;
Es ist unbekannt, ob Cirmias zu seiner Erschaffung eine Aufgabe oder ein Ziel erfüllen sollte, ebenso wie ungewiss ist, wann und warum er selbst zu Existenz fand.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Seit vielen Jahrtausenden jedoch gilt dieser Gott als Schirmherr des [[Nilzadan]]s, als Vater der [[Zwerge|Kaluren]] und als Schirmherr aller Handwerkskünste. Cirmias ist bis heute die wahre Inspiration aller Künste, die präzise Waagschale zwischen geometrischer Präzision und ungebändigter Kreativität. In beharrlicher Ausgeglichenheit regt er seine Anhänger dazu an nach den höchsten Höhen des eigenen Schaffens zu streben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Relevante Taten ==&lt;br /&gt;
* Behütete den heiligen Götterberg [[Nilzadan]] vor schlechten Einflüssen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Erschuf das [[Zwerge|Volk der Kaluren]] als Beschützer des [[Nilzadan|Götterberges]] und meisterliche Handwerker&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Kreierte das heilige Metall Mithrill und flocht Adern desselben in den [[Nilzadan]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Lehrte die Menschenvölker alle Kunsthandwerke und das Streben nach Meisterschaft&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Stärkte den Pakt des Lichts zwischen  [[Temora]], [[Eluive]], [[Horteras]], [[Phanodain]] und ihm selbst&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anhängerschaft ==&lt;br /&gt;
* Verehrt von [[Zwerge]]n und [[Menschen]]&lt;br /&gt;
* Insbesondere von [[Geweihte des Cirmias|Geweihten der Bauhütte]] (Kaluren), Bierbrauern (Kaluren), [[Handwerker]]n jeglicher Fasson (Kaluren &amp;amp; Menschen), Baumeistern, Künstlern etc.&lt;br /&gt;
* Angerufen bei allen Lehren zum Handwerk, der Schaffung eines Meisterstücks, Einweihung von allen jüngst errichteten Bauwerken, Bitte um Funktionalität und Beständigkeit, Suche nach Stabilität und Wahrhaftigkeit etc.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Staff-inari</name></author>
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		<title>Datei:Cirmias klein.png</title>
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		<updated>2020-06-12T21:19:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Staff-inari: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Staff-inari</name></author>
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		<title>Cirmias</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Staff-inari: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Gott&lt;br /&gt;
 | Bild = &lt;br /&gt;
 | Gesinnung = Licht&lt;br /&gt;
 | Symbol = Hammer und Schere&lt;br /&gt;
 | Gestalt = Bär mit menschlichen Händen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Der Sohn [[Horteras]]’, der auf die Welt geschickt wurde, um [[Temora]] im Ringen mit [[Alatar]] zu unterstützen, gehört dem sogenannten Pakt des Lichts an. Er nahm sich der Aufgabe an, den Götterberg [[Nilzadan]] zu schützen, den [[Alatar]] lange Zeit nicht mehr betreten hatte. Der Berg selbst ist heilig und dient [[Temora]] als Rückzugs- und Ruheort. Weil sein Vater ihm aber verbot, direkt in den Götterkrieg einzugreifen, erschuf er das Volk der [[Zwerge]] und übertrug diesem die Aufgabe. Die [[Zwerge]] werden deshalb auch [[Khaz-Aduir]], Wächter des Berges, genannt. Von ihrem Schöpfer erbten sie ihr großes Geschick in den Handwerkskünsten, insbesondere der Steinmetz- und Schmiedekunst. Nach der Schöpftungstat versiegelte er den Berg, versprach ihnen aber, sie alle 150 Jahre wieder aufzusuchen. Weil er eines Tages fürchtete, [[Alatar]] könne den letzten offenen Eingang zum Götterberg entdecken, verschloss er diesen jedoch ebenfalls, so dass er die Khaz-Aduir nicht mehr erreichen konnte. Beunruhigt über das Fortbleiben ihres Schöpfers, öffneten die [[Zwerge]] schließlich das Siegel und begegneten erstmals den anderen Völkern Alathairs. In der Zwischenzeit hatte Cirmias die Handwerkskunst auch zu den Menschen getragen. Weil diese aber wechselhaft und unstet sind, reisefreudig und neugierig, verbreitete sich das Wissen rasch bei allen Völkern und die Anhänger [[Alatar]]s verfügen heute genauso darüber wie die Jünger [[Temora]]s. Eine Cirmias Priesterschaft gibt es allerdings nur bei den [[Zwerge]]n, die den Gott als ihren Schöpfer und Bergvater verehren. Anders als ihre &amp;quot;Mitmenschen&amp;quot; glauben sie, Cirmias sei eine Art Urgott und Betreiber der Weltenschmiede, die im Herzen Alathairs angesiedelt ist. Sie begreifen sich deshalb nicht als Verwandte der [[Elfen]], sondern als Werkzeuge in einem großen Weltenbauprojekt. Ihre Kirche nennt sich &amp;quot;Bauhütte&amp;quot;. Bei den Menschen wird er hingegen zusammen mit [[Temora]] und seinem Bruder Phanodain angerufen. Besonders zugetan sind ihm die Handwerker und Kaufleute. Ein prächtiger Torbogen, die feine Arbeit eines Goldschmieds oder ein detailliertes Gemälde finden gleichermaßen sein Gefallen. Aber auch ein guter Handel ist ihm wohlgefällig, denn schließlich sind die [[Zwerge]] für ihre Feilschkunst bekannt – und woher sollten sie diese Neigung anders haben als von ihrem Schöpfer? Man sagt zwar, dass sogar mancher Beutelschneider die Fingerfertigkeit des Gottes zu schätzen wüsste, doch dürfte es sich dabei um eine einseitige Beziehung handeln. Zumindest im mechanischen Weltbild der [[Zwerge]] ist für solche chaotischen Anverwandlungen kein Platz vorgesehen, aber auch bei den Menschen gilt er eher als rechtschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprung ==&lt;br /&gt;
Sohn des [[Horteras]], Bruder des [[Phanodain]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erscheinungsbild ==&lt;br /&gt;
Sein Erscheinungsbild ähnelt einem gewaltigen Bären mit menschlichen Händen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Symbolik ==&lt;br /&gt;
Symbolisiert wird Cirmias durch Hammer und Schere, die oft übereinander gekreuzt abgebildet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zuständigkeiten ==&lt;br /&gt;
Cirmias ist der Schöpfervater der [[Zwerge]], die in seinem Namen den Götterberg bewachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Relevante Taten ==&lt;br /&gt;
*Schuf die [[Zwerge]], um ihnen die Aufgabe zu übertragen, die er selbst nicht erfüllen durfte&lt;br /&gt;
*Brachte den [[Zwerge]]n, wie auch den Menschen die Kunst des Handwerkes bei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anhängerschaft ==&lt;br /&gt;
*verehrt von: [[Zwerge]]n und [[Menschen]]&lt;br /&gt;
*insbesondere: [[Handwerker]]n, [[Cirmiaspriester]]n&lt;br /&gt;
*angerufen bei: Handwerksarbeiten&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Staff-inari</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.alathair.de/index.php?title=Phanodain&amp;diff=10372</id>
		<title>Phanodain</title>
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		<updated>2020-04-08T01:02:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Staff-inari: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Gott&lt;br /&gt;
 | Bild =Phanodain klein.png&lt;br /&gt;
 | Gesinnung = Licht&lt;br /&gt;
 | Symbol = Aufgeschlagenes Buch&lt;br /&gt;
 | Gestalt = Fuchs&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Phanodain und sein Bruder [[Cirmias]] sind Abkömmlinge des vergangenen Gottes [[Horteras]], welcher sich im Jahr 256 dieser Zeitrechnung opferte, um die Welt von Alathair vor dem Untergang zu retten. Über ihre Herkunft und Geschichte, bevor sie auf der Welt von Alathair wirkten, ist den Vergänglichen nichts bekannt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach der Geburt der Menschheit durch [[Eluive]] erschuf Phanodain seine Geschöpfe nach deren Vorbild. Jene Geschöpfe trugen nicht die menschliche Stärke in sich, doch ihre Gewandtheit und Geistesschärfe überragte die der Erstgeborenen. Er fertigte sie im Einklang mit der Melodie der Gestirne, des Lichts und des Liedes und vererbte ihnen seine Weisheit. Zufrieden mit seinem Werk gab er ihnen die Aufgabe das Gleichgewicht der Klänge Alathairs und die Geschichte dieser Welt zu bewahren. Er nannte seine Kinder &amp;quot;[[Elfen|Edhil]]&amp;quot; (Bewahrer des Wissens) und hauchte ihnen den Gesang des ewigen Lebens ein. Keines seiner Kinder sollte an Alter oder Krankheit sterben müssen, bevor es selbst nicht bereit war wieder zu einem Teil der Melodie zu werden, der es entstiegen war.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach der Vollendung jenes Werks begab Phanodain sich, ebenso wie sein Bruder [[Cirmias]], zu den Völkern der [[Menschen]], um ihnen Wissen und Verständnis zu schenken. Er erweckte in einigen von ihnen die Fähigkeit des [[Magie|Liedwirkens]] (Magie), ein besonderes Talent, das bis heute in scheinbar zufällig erwählten Menschen fortlebt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Zeitalter gibt es wenige bestätigte Taten, die verbrieft Phanodains Wirken zuzuschreiben sind. Es ist sicher, dass er wirkend eingriff, um einen Kristall zum Schutze der Erwachten der [[Trinitas Magicae]] im Jahre 259 dieser Zeitrechnung in der [[Academia Arcana]] zu segnen. Gewiss ist zudem sein Erscheinen im selben Jahr in der Heimat seines Volkes, als er sich gegen den Drachen Londursa, Nachkomme der Silberdrachen Kyrsanth und Kelyrsha, warf, um [[Ered&#039;Luin|Ered Luin]] und seine Bewohner vor dem Untergang zu bewahren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch wissen die Eingeweihten, dass sich dieser Gott am ehesten im Kleinen und dadurch offenbart, dass er [[Magier|Liedwirkern]], Wissenssammlern und Gelehrten tiefe Einsichten vermittelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprung ==&lt;br /&gt;
Phanodain ist eines von zwei Kindern des vergangenen Gottes [[Horteras]], welcher sich im Jahre 256 im Zuge des Weltenumbruchs opferte, um die Welt von Alathair zu retten. Es ist ungewiss und unbekannt wie Horteras Nachkommen erschuf, es gibt es keine Hinweise auf das Zutun eines anderen göttlichen Willens. Als zuverlässig gilt in jedem Fall die Überlieferung, dass Phanodain und [[Cirmias]] Brüder und Abkömmlinge des Sternenvaters Horteras sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erscheinungsbild &amp;amp; Symbolik ==&lt;br /&gt;
Die Legenden und Berichte in Bezug auf Phanodains Gestalt sind in vielem strittig, doch ist ihnen das Grundlegende gemein: Offenbar erscheint dieser Gott stets als kleiner, wundersamer Fuchs mit wachsamen Augen. Mancher berichtete davon, dass in seinem Fell die Lichter der Sterne und die Tiefe des himmlischen Firmaments schimmerten, andere sagen seine Gestalt wäre schneeweiß oder gar durchscheinend. Einig sind sich alle Aufzeichnungen und Augenzeugenberichte darin, dass Phanodains Präsenz mental zugleich überwältigend wie inspirierend und erfüllend gewesen sei.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Zeichen und Symbol für Wissen und Weisheit, und damit Phanodain, gilt das aufgeschlagene Buch als Verbildlichung seines Selbst. &lt;br /&gt;
Seltener, aber keinesfalls unüblich als Sinnbilder dieses Gottes, sind Fuchsdarstellungen jeglicher Art, Schreibfedern oder alle [[Elfen|edhilschen]] Schriftzeichen und Werkstücke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Anhänger erkennt man oft an der typischen Art zu grüßen, sei es mit &amp;quot;&#039;&#039;Des Fuchses Segen&#039;&#039;&amp;quot; oder &amp;quot;&#039;&#039;Wissen und Weisheit&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesinnung ==&lt;br /&gt;
Phanodain ist Mitglied des Pakts der Lichteinigkeit, welcher sich ehemals bildete, um gegen die Machenschaften und Pläne [[Alatar|Alatars]] vorzugehen. Initiiert wurde jener Pakt von [[Temora]], der einziger Tochter der Schöpfungsmutter [[Eluive]], und umfasst neben Mutter und Tochter, die Gebrüder Phanodain und [[Cirmias]]. Ursprünglich war ebenso [[Horteras]], der Vater der ungleichen Brüder, Teil jenes Pakts.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Trotz ihrer Zugehörigkeit zum lichten Pantheon beteiligen sich die Brüder Phanodain und Cirmias offensichtlich nicht aggressiv am Götterkampf. Ihr Wirken beschränkt sich eher auf Nachhaltigkeit und der Stärkung ihrer Völker und damit der Bedeutung jener Vereinigung selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zuständigkeiten ==&lt;br /&gt;
Es ist unbekannt, ob Phanodain zu seiner Erschaffung eine Aufgabe oder ein Ziel erfüllen sollte, ebenso wie ungewiss ist, wann und warum er selbst zu Existenz fand.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seit vielen Jahrtausenden jedoch gilt dieser Gott als Vater der [[Elfen|Edhil]] und als Erwecker und Schirmherr aller [[Magier|Liedkundigen]] und Gelehrten. Phanodain ist der aufrichtige Bewahrer von Wissen, Weisheit und Geschichte, der seine Anhänger dazu anhält dies zu behüten und zu mehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Relevante Taten ==&lt;br /&gt;
* Erschuf das Volk der [[Elfen|Eledhrim]] als Bewahrer des Wissens und der Weisheit&lt;br /&gt;
* Erweckte in den [[Menschen]] die Fähigkeit des [[Magie|Liedwirkens]] und den Wissensdurst&lt;br /&gt;
* Beseelte die Silberdrachen mit Weisheit&lt;br /&gt;
* Stärkte den Pakt des Lichts zwischen  [[Temora]], [[Eluive]], [[Horteras]], [[Cirmias]] und ihm selbst&lt;br /&gt;
* Segnete einen Kristall in der [[Academia Arcana]] zum Schutze der jungen Erwachten der [[Trinitas Magicae]]&lt;br /&gt;
* Vernichtete den Drachen Londursa und seine Armee als Bedrohung der Stadt [[Ered&#039;Luin|Ered Luin]] zum Schutz seines Volkes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anhängerschaft ==&lt;br /&gt;
* Verehrt von [[Elfen]] und [[Menschen]]&lt;br /&gt;
* Insbesondere von [[Faernestor]] (Elfen), [[Ithron]] (Elfen), lichten und neutralen [[Magier|Magiern]] (Menschen), Gelehrten, Wissenschaftlern &amp;amp; Forschern&lt;br /&gt;
* Angerufen bei Wissensnot, Klärung eines Tatbestandes, allgemeiner Bildung, Einweihung von Bibliotheken und Schulen, Stärkung des Erinnerungsvermögens, magischen Vorhaben, Ergründung der Wahrheit und Austreibung von Lüge und Falschheit etc.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Staff-inari</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.alathair.de/index.php?title=Phanodain&amp;diff=10371</id>
		<title>Phanodain</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.alathair.de/index.php?title=Phanodain&amp;diff=10371"/>
		<updated>2020-04-08T00:55:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Staff-inari: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Gott&lt;br /&gt;
 | Bild =Phanodain klein.png&lt;br /&gt;
 | Gesinnung = Licht&lt;br /&gt;
 | Symbol = Aufgeschlagenes Buch&lt;br /&gt;
 | Gestalt = Fuchs&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Phanodain und sein Bruder [[Cirmias]] sind Abkömmlinge des vergangenen Gottes [[Horteras]], welcher sich im Jahr 256 dieser Zeitrechnung opferte, um die Welt von Alathair vor dem Untergang zu retten. Über ihre Herkunft und Geschichte, bevor sie auf der Welt von Alathair wirkten, ist den Vergänglichen nichts bekannt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach der Geburt der Menschheit durch [[Eluive]] erschuf Phanodain seine Geschöpfe nach deren Vorbild. Jene Geschöpfe trugen nicht die menschliche Stärke in sich, doch ihre Gewandtheit und Geistesschärfe überragte die der Erstgeborenen. Er fertigte sie im Einklang mit der Melodie der Gestirne, des Lichts und des Liedes und vererbte ihnen seine Weisheit. Zufrieden mit seinem Werk gab er ihnen die Aufgabe das Gleichgewicht der Klänge Alathairs und die Geschichte dieser Welt zu bewahren. Er nannte seine Kinder &amp;quot;[[Elfen|Edhil]]&amp;quot; (Bewahrer des Wissens) und hauchte ihnen den Gesang des ewigen Lebens ein. Keines seiner Kinder sollte an Alter oder Krankheit sterben müssen, bevor es selbst nicht bereit war wieder zu einem Teil der Melodie zu werden, der es entstiegen war.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach der Vollendung jenes Werks begab Phanodain sich, ebenso wie sein Bruder [[Cirmias]], zu den Völkern der [[Menschen]], um ihnen Wissen und Verständnis zu schenken. Er erweckte in einigen von ihnen die Fähigkeit des [[Magie|Liedwirkens]] (Magie), ein besonderes Talent, das bis heute in scheinbar zufällig erwählten Menschen fortlebt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Zeitalter gibt es wenige bestätigte Taten, die verbrieft Phanodains Wirken zuzuschreiben sind. Es ist sicher, dass er wirkend eingriff, um einen Kristall zum Schutze der Erwachten der Trinitas Magicae im Jahre 259 dieser Zeitrechnung in der [[Academia Arcana]] zu segnen. Gewiss ist zudem sein Erscheinen im selben Jahr in der Heimat seines Volkes, als er sich gegen den Drachen Londursa, Nachkomme der Silberdrachen Kyrsanth und Kelyrsha, warf, um [[Ered&#039;Luin|Ered Luin]] und seine Bewohner vor dem Untergang zu bewahren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch wissen die Eingeweihten, dass sich dieser Gott am ehesten im Kleinen und dadurch offenbart, dass er [[Magier|Liedwirkern]], Wissenssammlern und Gelehrten tiefe Einsichten vermittelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprung ==&lt;br /&gt;
Phanodain ist eines von zwei Kindern des vergangenen Gottes [[Horteras]], welcher sich im Jahre 256 im Zuge des Weltenumbruchs opferte, um die Welt von Alathair zu retten. Es ist ungewiss und unbekannt wie Horteras Nachkommen erschuf, es gibt es keine Hinweise auf das Zutun eines anderen göttlichen Willens. Als zuverlässig gilt in jedem Fall die Überlieferung, dass Phanodain und [[Cirmias]] Brüder und Abkömmlinge des Sternenvaters Horteras sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erscheinungsbild &amp;amp; Symbolik ==&lt;br /&gt;
Die Legenden und Berichte in Bezug auf Phanodains Gestalt sind in vielem strittig, doch ist ihnen das Grundlegende gemein: Offenbar erscheint dieser Gott stets als kleiner, wundersamer Fuchs mit wachsamen Augen. Mancher berichtete davon, dass in seinem Fell die Lichter der Sterne und die Tiefe des himmlischen Firmaments schimmerten, andere sagen seine Gestalt wäre schneeweiß oder gar durchscheinend. Einig sind sich alle Aufzeichnungen und Augenzeugenberichte darin, dass Phanodains Präsenz mental zugleich überwältigend wie inspirierend und erfüllend gewesen sei.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Zeichen und Symbol für Wissen und Weisheit, und damit Phanodain, gilt das aufgeschlagene Buch als Verbildlichung seines Selbst. &lt;br /&gt;
Seltener, aber keinesfalls unüblich als Sinnbilder dieses Gottes, sind Fuchsdarstellungen jeglicher Art, Schreibfedern oder alle [[Elfen|edhilschen]] Schriftzeichen und Werkstücke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Anhänger erkennt man oft an der typischen Art zu grüßen, sei es mit &amp;quot;&#039;&#039;Des Fuchses Segen&#039;&#039;&amp;quot; oder &amp;quot;&#039;&#039;Wissen und Weisheit&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesinnung ==&lt;br /&gt;
Phanodain ist Mitglied des Pakts der Lichteinigkeit, welcher sich ehemals bildete, um gegen die Machenschaften und Pläne [[Alatar|Alatars]] vorzugehen. Initiiert wurde jener Pakt von [[Temora]], der einziger Tochter der Schöpfungsmutter [[Eluive]], und umfasst neben Mutter und Tochter, die Gebrüder Phanodain und [[Cirmias]]. Ursprünglich war ebenso [[Horteras]], der Vater der ungleichen Brüder, Teil jenes Pakts.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Trotz ihrer Zugehörigkeit zum lichten Pantheon beteiligen sich die Brüder Phanodain und Cirmias offensichtlich nicht aggressiv am Götterkampf. Ihr Wirken beschränkt sich eher auf Nachhaltigkeit und der Stärkung ihrer Völker und damit der Bedeutung jener Vereinigung selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zuständigkeiten ==&lt;br /&gt;
Es ist unbekannt, ob Phanodain zu seiner Erschaffung eine Aufgabe oder ein Ziel erfüllen sollte, ebenso wie ungewiss ist, wann und warum er selbst zu Existenz fand.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seit vielen Jahrtausenden jedoch gilt dieser Gott als Vater der [[Elfen|Edhil]] und als Erwecker und Schirmherr aller [[Magier|Liedkundigen]] und Gelehrten. Phanodain ist der aufrichtige Bewahrer von Wissen, Weisheit und Geschichte, der seine Anhänger dazu anhält dies zu behüten und zu mehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Relevante Taten ==&lt;br /&gt;
* Erschuf das Volk der [[Elfen|Eledhrim]] als Bewahrer des Wissens und der Weisheit&lt;br /&gt;
* Erweckte in den [[Menschen]] die Fähigkeit des [[Magie|Liedwirkens]] und den Wissensdurst&lt;br /&gt;
* Beseelte die Silberdrachen mit Weisheit&lt;br /&gt;
* Stärkte den Pakt des Lichts zwischen  [[Temora]], [[Eluive]], [[Horteras]], [[Cirmias]] und ihm selbst&lt;br /&gt;
* Segnete einen Kristall in der [[Academia Arcana]] zum Schutze der jungen Erwachten der Trinitas Magicae&lt;br /&gt;
* Vernichtete den Drachen Londursa und seine Armee als Bedrohung der Stadt [[Ered&#039;Luin|Ered Luin]] zum Schutz seines Volkes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anhängerschaft ==&lt;br /&gt;
* Verehrt von [[Elfen]] und [[Menschen]]&lt;br /&gt;
* Insbesondere von [[Faernestor]] (Elfen), [[Ithron]] (Elfen), lichten und neutralen [[Magier|Magiern]] (Menschen), Gelehrten, Wissenschaftlern &amp;amp; Forschern&lt;br /&gt;
* Angerufen bei Wissensnot, Klärung eines Tatbestandes, allgemeiner Bildung, Einweihung von Bibliotheken und Schulen, Stärkung des Erinnerungsvermögens, magischen Vorhaben, Ergründung der Wahrheit und Austreibung von Lüge und Falschheit etc.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Staff-inari</name></author>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Diener Krathors</title>
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		<updated>2020-02-28T23:53:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Staff-inari: /* OOC-Fakten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Klasse&lt;br /&gt;
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 | Rasse = Menschen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
==Blutige Fratze - Die Herkunft und das Sein Kra&#039;thors==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Und sehet, die Toten werden sich erheben und wandeln auf dem Angesicht der Erde, um die Lebenden niederzuwerfen und sich zu laben an ihrem Leid. Ihnen wird folgen der große Rabe auf nachtschwarzen Schwingen und Er wird sich gütlich tun an den Seelen, die verloren sind, an den Seelen, die das Licht nicht mehr erreichen kann. Und Er wird erstarken und wachsen, gedeihen an dem Elend und Tod und einzig Seine treue Gefolgschaft soll bestehen und herrschen in Seinem Reich des ewigen Todes.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Aus den Prophezeiungen des &amp;quot;Nebelbuches&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kra&#039;thor]] trägt viele Namen, deren Ursprung meist aus Furcht geboren wurde: Seelenfresser, Seelenfänger, Rabenherr, Verräter oder Herr der Untoten. Tatsächlich bedeutet sein Name aber &amp;quot;Tod&amp;quot;, er wurde ihm von [[Alatar]] gegeben, welcher den Dämon vor langer Zeit mithilfe der Arkorither beschworen hatte. Einstiger Diener des Panthers und ehemals Unterjochter [[Temora]]s ward er viele hundert Jahresläufe vom Angesicht der Erde verschwunden gewesen. Doch nicht mehr. In Stille und Dunkelheit erstarkt der Dämon, verborgen vor den Augen der [[Götter]] und des Lichts, durch die Opfergaben seiner Diener, um eines Tages Rache zu nehmen an jenen, die ihn unterschätzt hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch ist nicht allgemeinhin bekannt, dass der Dämon selbst ab und an sein Versteck verlässt in diesen Zeiten, um seinen Dienern seinen Willen zu offenbaren oder ihnen bei ihren Bemühungen beizustehen. Oftmals lenkt er auch andere Wesenheiten nach seinem Gefallen, um Richtungen vorzugeben, seine Geweihten zu leiten oder seine Feinde in die Irre zu führen. Nur seine verdientesten Anhänger können den Seelenfresser von einem seiner Trugbilder unterscheiden, Jahrhunderte des Verbergens haben ihn zu einem Meister der Täuschung gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kra&#039;thor zieht seine Macht und Stärke aus den ihm dargebrachten, geopferten und geweihten Seelen, weshalb dies auch die Hauptaufgabe seiner Diener ist: Ob in gemeinsamen Ritualen, durch kaltblütigen Mord oder durch geschickte Intrigen geopfert oder durch dunkle Messen vom Schutz durch einen Gott oder andere behütende Wesenheiten befreit, sollen sie ihm Seelen darbringen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn Kra&#039;thor eine Seele verschlingt, die aus dem Leben scheidet, ist der Seelenfresser oft gewillt den nun leeren Leichnam mit neuem, falschen Leben zu erfüllen, gelenkt von seinem eigenen dunklen Willen. Die Toten erheben sich und wandern umher, nach allem Lebenden greifend in dem Bestreben es zu vernichten und neue Nahrung für den Dämon zu schaffen. Und so tun die entseelten überreste noch einen letzten Dienst - für ihn. Ebenso kann es geschehen, dass das Vorüberziehen eines Echos oder Schattens der Macht Kra&#039;thors, bewirkt, dass sich ältere Leichname erheben ohne dass sich sein sie sonst stetig beherrschender Wille über sie gelegt hat. Solche Untote sind Beiwerk, für ihn eher eine Art &amp;quot;Abfall&amp;quot; seines unstillbaren Hungers. Letztlich tun sie aber ihren Dienst, indem sie alles Lebende schwächen. Der gleiche Trieb, der diese Untoten alles angreifen lässt, hindert sie daran den Auserwählten Kra&#039;thors Schaden zuzufügen. Für diese können die entseelten Körper noch nutzbringende Werkzeuge sein, weshalb ein Diener des Seelenfressers diese Untoten niemals ohne Grund vernichten würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fleisch und Bein - Die Welt der Untoten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Hunderte stiegen aus den Gräbern auf, und sammelten sich vor dem Stadttor. Diese Ansammlung von längst verstorbenen Freunden, Bekannten und auch Geliebten trieb den Bewohnern die Tränen in die Augen. Ihre Moral war gebrochen. Niemand wagte es einen Pfeil auf die Toten zu schießen, denn die meisten waren ihnen bekannt.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Aus den Aufzeichnungen eines unbekannten Chronisten &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DKBild1.png|300px|left]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kra&#039;thor]] bevölkert die Welt mit seinem Willen und seinen Dienern unterworfenen Untoten. Ihr Erscheinungsbild variiert dabei je nach Berufung zu Lebzeiten und der Zeit, die zwischen Tod und Erweckung oder auch seit ihrem Auferstehen verstrich: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein kürzlich verstorbener Erzmagier mag als Lichfürst wiederkehren, das faulende Fleisch dabei noch fetzenhaft auf den gammelnden Knochen hängend, bekleidet in den dreckigen und zerfressenen Kleidungsstücken seiner Beisetzung. Ein vor Ewigkeiten erweckter Bauer hingegen wird nicht mehr als ein Gerippe mit ausgebleichtem Gebein sein, während ein verwesender Krieger noch immer sein rostendes Schwert und seine durchlöcherte Rüstung trägt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Besonders grausam scheint das Schicksal jener Seelen zu sein, die Kra&#039;thor lediglich aus ihrem Körper reißt, auf dass sie für ihre Frevel zu Lebzeiten ewig gestraft werden. Nur schemenhaft zu erkennen irren sie durch dunkle Höhlen, durch Gassen von Dörfern, die schon viele Jahre nicht mehr sind als Ruinen, oder über die Friedhöfe, an denen ihrer keiner mehr gedenkt. Ihr grausames oder schmerzliches Heulen ließ schon vielen Unerfahrenen das Blut in den Adern gefrieren und panisch die Flucht ergreifen. Aus Missgunst und Schmerz fallen sie über die Lebenden her, um die zu zerreißen, die ihre Qual nicht teilen. Nicht selten hört man, dass ein Schnitt ins Fleisch weniger schmerzhaft sein soll, als der durchdringende Schrei eines dieser geschundenen Körperlosen, die einer endgültigen Erlösung harren. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch nicht nur Menschen fallen unter den Willen des Seelenfressers: Quasi alles, was einst Leben in sich trug, kann von seinem Schatten gestreift werden. Tiere ebenso wie widernatürlich zusammengefügte Körperteile und Knochen. Ältere Schriften berichten gar von riesigen Skelettdrachen und verwesenden Seeungeheuern. Doch vermutlich ist die Zahl und Vielfalt dieser untoten Wesenheiten so groß und rätselhaft, dass ihre Geheimnisse ausschließlich die Auserwählten Kra&#039;thors ergründen können. Deren Beobachtungen und Studien über die Welt dieser Wesen halten sie in Büchern und Schriftrollen fest, damit das Wissen für folgende Generationen nicht verloren geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine einfache Klinge vermag das Leiden der meisten untoten Kreaturen nicht zu beenden, denn jene düstere Macht Kra&#039;thors, von der ihre Knochen zusammengehalten werden, ist nicht so leicht zu überwinden. Vielleicht dauert es Tage, Wochen oder gar Jahre, doch gewiss fügen sich die zerschlagenen oder zerstreuten Knochen wieder zusammen und erheben sich erneut. Dieser Kreislauf mag lediglich durch den Segen eines klerikal Geweihten, eine durch seinen Gott gesegnete Waffe oder Kra&#039;thors seltene Güte durchbrochen werden, um dem verlorenen Wesen die ewige Ruhe zu schenken. Kra&#039;thors auserwählte Diener können im Einklang mit dem Willen ihres Herrn solche &amp;quot;Geistererscheinungen&amp;quot; schneller und effektiver befrieden oder sogar beseitigen als jeder andere Exorzist - aber ihr Preis dafür mag schrecklich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt viele Mythen und Legenden in Bezug auf die Diener des Seelenfresser und ihrer Verbindung zu den Untoten. So manches davon mag reiner Aberglaube sein, Schauergeschichten, welche man Kindern erzählt, um sie damit dazu zu bringen artig zu sein. Fakt ist jedoch, dass die Diener Kra&#039;thors eine gewisse Macht über die Untoten haben. Diese Macht, welche ebenfalls von Kra&#039;thor selbst verliehen wird, wirkt sich unterschiedlich aus und scheint in unmittelbarer Verbindung damit zu stehen wie weit der Einzelne in der Gunst seines Herrn und Meisters aufgestiegen ist. Die Berichte von Augenzeugen sind mannigfaltig, und reichen von Beobachtungen darüber wie ein Diener dem Leichnam eines frisch gefallenem Soldaten ein widernatürliches, weiteres Leben einhauchte bis hin zur Sichtung von Dienern, welche angeblich kleinere Gruppen von Untoten alleine durch die Kraft ihrer Gedanken kontrollierten. Bei einem Punkt sind sich jedoch all diese Beobachter einig: Niemals scheint ein Diener von einer dieser untoten Kreaturen selbst angegriffen zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben um zu dienen - Die Gefolgschaft Kra&#039;thors==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Hörst Du das süße Spiel unseres Herrn? Vernimmst Du den Rhythmus, der Deine Seele reinigt und das Fleisch von Deinen Knochen löst, um die finsteren Abgründe Deines Inneren freizulegen? Spürst Du, wie jeder Ton Dein Herz berührt und das Entzücken sich in einem aufflammenden Crescendo unendlicher Leidenschaft durch Deinen Körper brennt?&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Erfreue Dich! Denn wahrlich, Du bist gesegnet: Deine Seele wurde bestimmt Kra&#039;thors Hunger um einen weiteren Wimpernschlag zu stillen...&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Eine geweihte Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Gemeinschaft der Diener Kra&#039;thors&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinschaft der Geweihten Kra&#039;thors ist naturgemäß nicht allzu groß. Zum einen wählt [[Kra&#039;thor]] nur die würdigsten Menschen aus seinen Willen in der Welt der Lebenden zu erfüllen, zum anderen ist das Dasein eines Dieners meist mit zahllosen Gefahren belastet: Sollte er als Anhänger des Seelenfressers enttarnt werden, droht ihm Kerker und der Scheiterhaufen, sollte er sich als unwürdig erweisen, wird er selbst zu einer weiteren Mahlzeit seines ehemaligen Herrn, denn Kra&#039;thor vergibt Verfehlungen niemals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DKBild2.png|300px|left]]&lt;br /&gt;
Kra&#039;thor verpflichtet seine Anhänger nicht zu Öffentlichkeit, seine &amp;quot;Kultgemeinschaft&amp;quot; ist eher eine Geistesverwandtschaft und nicht einmal zwangsläufig eine echte Gemeinschaft. Es steht in der freien Entscheidung eines Geweihten wie sehr er die Nähe der Gleichgesinnten sucht. Allerdings zeigte sich, dass der Wille Kra&#039;thors oftmals effektiver durchgesetzt wurde, dass junge Lakaien schneller ihre Aufgaben erfüllten und dass mehr Stärke erwachsen konnte, wenn die Diener zusammenarbeiteten. Deshalb sind zumindest unregelmäßige Treffen, um Absprachen zu halten und gemeinsame Ziele festzulegen, von Nöten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings gibt es keine Form der sozialen Struktur, die mit einer Kirchenhierarchie zu vergleichen wäre. Ein &amp;quot;Erztempler Kra&#039;thors&amp;quot;, der allen anderen Dienern vorangestellt wäre und ihnen Befehle erteilt, existiert nicht. In Kra&#039;thors Gunst steigt man durch Erwählung, durch persönliche Eignung und unnachgiebiges Bestreben, nicht durch eine klerikale Laufbahn. Es gibt Sterbliche, die so hoch in der Gunst des Seelenfressers stehen, dass er ihnen größere Macht verliehen hat als anderen Dienern. Insofern täte jeder Diener, der nicht so nah an Kra&#039;thor steht, gut daran auf den Rat oder die Lehren solcher Erwählter zu hören und ihnen zu folgen. Nicht nur, um voran zu kommen, sondern auch aus Eigenschutz: Ein würdigerer Erwählter könnte ihn schmerzlich für seine Unfolgsamkeit bestrafen. Wer nicht die Stärke hat, sollte sich nicht auf einen Kampf einlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obgleich die Gemeinschaft der Diener Kra&#039;thors zumeist recht lose ist, schweißen sie ihre gemeinsamen Ziele und Überzeugungen nicht nur in Krisenzeiten zusammen. Als eine Gruppe, die zeitweise von allen Seiten angefeindet wird, muss sie zwangsweise treu sein, um nicht eines Tages ihrer eigenen Vernichtung gegenüber zu stehen. So kommt es zwar unter den Dienern oftmals zu Diskussionen, Meinungsverschiedenheiten, ab und an gar zu Angriffen wegen verschiedenster Themen, doch würde ein Auserwählter niemals einen anderen verraten oder töten, außer Kra&#039;thor selbst ließ einen der ihren in Ungnade fallen. Denn letztlich bedeutete dies nur die Schwächung ihres Herrn und damit ihrer selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Ausbildung und der Werdegang eines Dieners&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur [[Kra&#039;thor]] allein erwählt diejenigen, die er als würdig empfindet ihm zu dienen. Er führt seine Anhänger zu den potentiellen Kandidaten, ab und an auch anders herum. Dies kann durch eindeutige Zeichen, durch Erscheinen in den Träumen eines Dieners oder durch die Nutzung eines Trugbildes erfolgen. Sobald die Brüder und Schwestern den Weg zu dem Anwärter gefunden haben, werden sie diesen an ihren heiligsten Ort leiten: Die Grabkammer. Dort wird seine Weihe stattfinden, ein Ritual, welches von der Dienerschaft vollzogen wird, um das neueste Mitglied vor Kra&#039;thor selbst zu prüfen und würdige Aspiranten für immer an den Dämon zu binden und ihn in die Reihen der Gemeinschaft aufzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Weihe beginnt der junge Geweihte sein Leben als Lakai. Durch Ehrgeiz, Durchhaltevermögen und Wissensdurst kann er sich in dieser Phase Kra&#039;thor beweisen, um sich seiner größeren Gunst als würdig zu erweisen. Findet ein Lakai einen passenden Mentor höherer Stufe, kann hier auch eine Lehrer-Schüler-Beziehung erwachsen, wobei dies nicht als Pflicht anzusehen ist. Selbstständige Studien und Experimente können ebenso ein Weg zum Verstehen sein. Eine Ausbildung im ursprünglichen Sinne des Wortes gibt es bei den Dienern Kra&#039;thors im Allgemeinen nicht. Es gibt keinen Lehrplan, der Theorie vermittelt, keine Prüfung, durch die man in einen höheren Rang erhoben wird. Selbstverständlich wird sich ein jüngerer Diener, gerade in seiner Anfangszeit, des Öfteren an würdigere Geweihte wenden. Diese werden ihm wohl keinen Ratschlag abschlagen, denn ein starker, klügerer Lakai verhilft dem Seelenfresser zu mehr Stärke als ein schwächlicher, verwirrter. Bei einem Lakai, der einen Mentor für sich gewinnen konnte und den Wissenspfad auf diese Weise beschreitet, können die Regeln jedoch anders sein. Sein Lehrer wird ihn fordern und prüfen, doch wird auch dieser junge Lakai erst durch Kra&#039;thors Gnade mehr Macht erlangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schafft es der Lakai, dass seine tiefe Bindung zu Kra&#039;thor und dem Verständnis des Glaubens sowie sein verwurzelter Wunsch dem Seelenfresser vor und nach seinem Tod gut zu dienen, zu erkennen ist, erfolgt seine Erhebung in die zweite Stufe, dem Seelenfänger. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die höchste Stufe des Aufstiegssystems stellt die Erhebung zur Erwählten Seele dar. Die größte Ehre, die einem Diener Kra&#039;thors in seinem Leben zuteil werden kann, ist seine Erwählung zur Stimme des Todes. Diese Stufe kann jedoch nicht &amp;quot;automatisch&amp;quot; verdient werden und ist sehr selten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Leben als Diener Kra&#039;thors&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begegnet ein Wanderer einem [[Geweihte_der_Temora|Geweihten der Temora]] in seiner hellen, blauen Robe, so kann er sich bestimmter Dinge sicher sein - etwa, welche Formeln der Geweihte sprechen wird zum Gruße oder Abschied, welche Gebote er verfolgt und was ihm und seiner Göttin wohlgefällig ist und was sie verabscheuen. Die Diener Kra&#039;thors aber zählen zum Reich der Toten, der Schattenwelt, die viele tausendmal größer ist als alle Reiche der Lebenden und dementsprechend reicher an Möglichkeiten. Der Wanderer kann auf seinen Wegen also durchaus in Rüstungen aus Leder und Knochen gewandeten Gestalten begegnen, die sich in Erscheinungsbild und Verhalten den Untoten angleichen und in ihnen Diener Kra&#039;thors zu erkennen glauben. Aber würde er auch auf die Idee kommen, dass eine freundlich lächelnde Heilerin in den Gesprächen mit ihren Patienten die Abgründe der menschlichen Seele auslotet?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch wie führt ein Diener Kra&#039;thors nun sein Leben? Auch hier gibt es weder Richtlinien noch Leitfäden. Fakt ist, dass ein Erwählter des Seelenfressers in den meisten Reichen am Galgen oder auf dem Scheiterhaufen enden würde, sollte man ihn als solchen entlarven. Aus diesem Grund führen die meisten Diener ein Doppelleben. Am Tage leben sie als einfache Bürger in Städten oder Siedlungen, gehen oftmals einem gewöhnlichen Beruf als Handwerker, Krämer, Schriftgelehrten, Gaukler oder ähnlichem nach. Andere wiederum streben nach weltlicher Macht und politischem Einfluss, nicht nur, um ihre eigene Gier zu befriedigen, sondern vor allem, um in wichtigen Positionen die rechte Saat zu setzen. So soll es auch Anhänger gegeben haben, welche sich dem Militär oder dem Haushalt eines Adelsgeschlechtes angeschlossen haben. Man kann nur vermuten wie viele Kriege und Auseinandersetzungen die Erwählten in diesen Positionen provoziert und wie viele Seelen [[Kra&#039;thor]] auf diesem Weg erhalten hat. Es ist durchaus üblich, dass ein Diener vorgibt einem anderen Gott zu huldigen, schlicht um es sich selbst einfacher zu machen und glaubwürdiger zu erscheinen. Eine wahrhaftige Anbetung wird jedoch niemals erfolgen. Doch egal für welchen der unzähligen Wege sich der Einzelne entscheidet: Er wird auch dort stets bestrebt sein im Hintergrund die Geschicke im Sinne seines Meisters zu lenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Niemals würde sich ein Diener Kra&#039;thors von seinem Herren abwenden oder gar einen anderen Glauben annehmen. Kra&#039;thor selbst erwählt seine Anhänger, schenkt ihnen seine Gunst und seine grauenvolle Macht. Ihre Gefolgschaft gehört ihm mit Leib und Seele. Unter keinen Umständen wird er es erlauben, dass diese eines Tages einen anderen Weg einschlagen und sich von ihm abwenden. Es gibt keine &amp;quot;geläuterten Diener&amp;quot;, die in den Armen [[Temora]]s Schutz suchen können. Erweist sich ein Geweihter als unwürdig oder wendet sich von seinem Herrn ab, wird dieser ihn ohne Gnade jagen, töten und seine Seele auf ewig quälen. Auch grobe Vergehen gegen die Ziele des Seelenfressers oder der beabsichtigte Verrat an der Gemeinschaft kann dazu führen, dass man bestraft und/ oder geopfert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fluch und Segen - Die Wunder Kra&#039;thors und der Götter==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Das Volk ist schwach, sie klammern sich in ihrer Hoffnung blind an Götter und Götzen, um so ihren eigenen Schwächen zu entfliehen, allein für diese Illusion von Sicherheit schenken sie ihren freien Willen - sie verzehren sich danach, beherrscht und gelenkt zu werden.&amp;quot;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Aus den Aufzeichnungen in der Bibliothek der Grabkammer &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DKBild3.png|300px|left]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Wirken der Diener Kra&#039;thors&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erwählten [[Kra&#039;thor]]s sind im weitesten Sinne Kleriker, was bedeutet, dass sie keine &amp;quot;[[Magie]]&amp;quot; nutzen. Sie greifen nicht in das Lied Eluives ein, ebenso wenig sind sie in der Lage das Lied wahrzunehmen. Vielmehr erbitten die Diener von ihrem Herrn spirituelle Kraft und die Gewährung ihrer erflehten &amp;quot;Wunder&amp;quot;. Dies kann durch Gebete erfolgen oder durch bestimmte Gesten, in jedem Fall wird das Wirken der Diener einen mehr oder weniger sichtbaren oder hörbaren Auslöser haben. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Diener werden, ebenso wie die [[Geweihte_der_Temora|Geweihten der Temora]], [[Geweihte_des_Cirmias|des Cirmias]]&#039; und [[Dunkler_Templer|Alatars]], mehr oder weniger unmittelbar von einer höheren Macht unterstützt: Der von ihnen als Gott verehrte Dämon Kra&#039;thor stärkt die Seelenkräfte seiner Auserwählten, damit sie ihm besonders reiche Ernte einbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kultgemeinschaft der Diener Kra&#039;thors ist berüchtigt für ihre Rituale und die damit oftmals einhergehenden Flüche. Diese stellen einen essentiellen Teil dieser Klasse dar, doch vorweg sei an dieser Stelle gesagt: Eine Ritual durchzuführen ist kein leichtes oder gefahrloses Unterfangen! Je nachdem, was für ein Effekt ausgelöst werden soll, sind spezielle Vorbereitungen und Inhaltsstoffe von Nöten, zudem kann es passieren, dass zunächst klein wirkende Unachtsamkeit unvorhersehbare Folgen haben können. Das Ritual stellt eine Anrufung Kra&#039;thors selbst dar, beseelt mit der Bitte um die Gewährung der Gunst ein längerfristiges Mal auf einer Person, einem Ort oder einem Gegenstand zu hinterlassen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Male können nur von einem anderen Geweihten Temoras oder Cirmias und Templer Alatars oder gleich (Diener Kra&#039;thors) klerikal Geweihten, als von Kra&#039;thor berührt, erkannt und mit entsprechendem Aufwand entfernt werden. Einen Liedwirker oder jeden anderen Nicht-Geweihten beschleicht vielleicht ein ungutes Gefühl, genauer einordnen wird er es aber nicht können, geschweige denn brechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geweihte (Priester, Templer und Diener Kra&#039;thors) können einander in ihren Bitten und Gebeten wahrnehmen, wobei die unter Umständen erhaltene Information vom Alter und der Erfahrung des Erwählten sowie der Gewogenheit ihres Meisters abhängt. Üblicherweise erkennen die Diener Kra&#039;thors einander auch ohne sich zu kennen und ohne vor dem Gegenüber zu wirken. Kra&#039;thor offenbart ihnen ihre Mitstreiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Einstellung der Diener Kra&#039;thors zum Glauben an die Götter&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irrelevant ob [[Alatar]], [[Temora]] oder [[Cirmias]], sie alle füllen in dem Augen der Jünger Kra&#039;thors nur die zahllosen Klüfte in den Seelen der menschlichen Kreaturen aus. Der &amp;quot;Glaube&amp;quot; an sie ist in ihren Augen ein Anzeichen von Schwäche, denn sie gehen den einfachen Weg: Statt die fehlenden Bruchstücke ihrer Seele zu suchen, sich zu vervollständigen, gestatten sie Göttern - die all diese fehlenden Eigenschaften vereinen - diese Plätze einzunehmen und eine illusorische Zufriedenheit, mit der man sie ködert, zu schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man wird kaum einen Diener Kra&#039;thors finden, der sich die Mühe macht einem Temoragläubigen seinen Glauben auszureden. Dafür gibt es schlicht keine Veranlassung, außer jener Gläubige hat eine Stellung inne oder besitzt Fähigkeiten, die ihn besonders nützlich für Kra&#039;thor werden ließen und es somit sinnvoll machen ihn auf die eigene Seite zu ziehen. Natürlich wäre das Bekehren eine sehr nützliche Möglichkeit ernstzunehmende Gegner effektiv auszuschalten, doch ist es wohl bedeutend einfacher einen einer anderen Gottheit Geweihten zu töten als ihn von der Sache Kra&#039;thors zu überzeugen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Letztendlich wird ein Untergebener des Seelenfressers keinen Unterschied machen zwischen Jemandem, der an einen Gott glaubt, und einem Ungläubigen. Mit beiden verbündet er sich, so sie ihm nützlich erscheinen, und beide Seelen wird er mit gleich wenig Skrupel seinem Herrn darbringen. Ironischerweise mag die Opferung eines einem Gott geweihten Kleriker vielleicht gar reizvoller sein und sicher mundet Kra&#039;thor manche Seele besser als eine andere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==OOC-Fakten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer sich für die Klasse Diener Kra&#039;thors entscheidet, sollte sich einiger rollenspielerischer Punkte bewusst sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Mit diesem Spiel geht eine gewisse Verantwortung einher, denn je mehr die Charaktere in der Spielwelt Eigenschaften wie Grausamkeit und Skrupellosigkeit zugetan sind, mit desto mehr Fingerspitzengefühl und Achtung muss der Spieler dahinter agieren.&lt;br /&gt;
:*Die Klasse ist im Rollenspiel häufig recht konfliktreich, weshalb von einem angehenden Spieler Fairness und Sozialität erwartet wird. Jeder soll mal gewinnen, jeder muss mal verlieren können.&lt;br /&gt;
:*Ein Klassenwechsel zu Diener Kra&#039;thors ist möglich und gerne gesehen, aber ein Klassenwechsel von einem Diener Kra&#039;thors in eine andere Klasse ist ausgeschlossen und führt unweigerlich zum Chartod.&lt;br /&gt;
:*Grobe Verstöße gegen die rollenspielerischen Vorstellungen der Klasse (z.B. Verraten der Ziele Kra&#039;thors an Außenstehende, Verraten von anderen Dienern etc.) können unter Umständen ebenso mit Chartod geahndet werden.&lt;br /&gt;
:*Spieler, die längere Zeit inaktiv sind, werden deflaggt. Es besteht die Möglichkeit zur Rückkehr, allerdings nur einmal, eine zweite Rückkehr ist nicht möglich. Zudem wird der &amp;quot;Rückkehrer&amp;quot; um eine Stufe nach unten gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Rüstungseinschränkung:&#039;&#039;&#039; Lederrüstungen, beschlagenes Leder, Knochen- und Kettenrüstung, keine schweren Schilde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Waffeneinschränkungen:&#039;&#039;&#039; Stich- und Fechtwaffen, Stabwaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Stärken:&#039;&#039;&#039; [[Heilkunst]], [[Transzendenz]], [[Vergiften]], [[Fechten]], [[Meditation]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bewerbung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Guide hat Dich neugierig gemacht? Du möchtest Kra&#039;thor Deine Seele opfern und einer seiner Gefolgsleute werden? Dann schicke eine Mail an den zuständigen Betreuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgendes sollte in der Mail enthalten sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Dein Accountname (&#039;&#039;&#039;nicht Passwort!&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
:*Charakterprofil Deiner erdachten Figur (Aussehen, Alter, Stärken, Schwächen, Vorlieben, Ängste, Ziele etc.)&lt;br /&gt;
:*Kurze RP-Geschichte zu einem &amp;quot;kra&#039;thorgefälligen&amp;quot; Thema: Es muss nicht unbedingt Dein Charakter in der Geschichte vorkommen - es geht eher darum, ob Du die düstere Stimmung des Kra&#039;thor-Themas in Worte fassen kannst.&lt;br /&gt;
:*OOC-Teil: Warum möchtest Du einen Diener Kra&#039;thors spielen? Wird dieser Charakter Dein Erstcharakter und wie aktiv hast Du vor ihn zu spielen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte überprüfe, bevor Du Deine Bewerbung schreibst, ob die Klasse derzeit im Aufnahmestopp steht. Bei Fragen und Unsicherheiten wende Dich am besten an den zuständigen Spielerbetreuer.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Staff-inari</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.alathair.de/index.php?title=Diener_Krathors&amp;diff=10248</id>
		<title>Diener Krathors</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.alathair.de/index.php?title=Diener_Krathors&amp;diff=10248"/>
		<updated>2020-02-28T23:53:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Staff-inari: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Klasse&lt;br /&gt;
 | Bild = DK-PD3.png&lt;br /&gt;
 | Betreuer = Inari&lt;br /&gt;
 | Betreuer2 = Parsifal&lt;br /&gt;
 | Spielerbetreuer = -&lt;br /&gt;
 | Ticket = 40&lt;br /&gt;
 | Rasse = Menschen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
==Blutige Fratze - Die Herkunft und das Sein Kra&#039;thors==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Und sehet, die Toten werden sich erheben und wandeln auf dem Angesicht der Erde, um die Lebenden niederzuwerfen und sich zu laben an ihrem Leid. Ihnen wird folgen der große Rabe auf nachtschwarzen Schwingen und Er wird sich gütlich tun an den Seelen, die verloren sind, an den Seelen, die das Licht nicht mehr erreichen kann. Und Er wird erstarken und wachsen, gedeihen an dem Elend und Tod und einzig Seine treue Gefolgschaft soll bestehen und herrschen in Seinem Reich des ewigen Todes.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Aus den Prophezeiungen des &amp;quot;Nebelbuches&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kra&#039;thor]] trägt viele Namen, deren Ursprung meist aus Furcht geboren wurde: Seelenfresser, Seelenfänger, Rabenherr, Verräter oder Herr der Untoten. Tatsächlich bedeutet sein Name aber &amp;quot;Tod&amp;quot;, er wurde ihm von [[Alatar]] gegeben, welcher den Dämon vor langer Zeit mithilfe der Arkorither beschworen hatte. Einstiger Diener des Panthers und ehemals Unterjochter [[Temora]]s ward er viele hundert Jahresläufe vom Angesicht der Erde verschwunden gewesen. Doch nicht mehr. In Stille und Dunkelheit erstarkt der Dämon, verborgen vor den Augen der [[Götter]] und des Lichts, durch die Opfergaben seiner Diener, um eines Tages Rache zu nehmen an jenen, die ihn unterschätzt hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch ist nicht allgemeinhin bekannt, dass der Dämon selbst ab und an sein Versteck verlässt in diesen Zeiten, um seinen Dienern seinen Willen zu offenbaren oder ihnen bei ihren Bemühungen beizustehen. Oftmals lenkt er auch andere Wesenheiten nach seinem Gefallen, um Richtungen vorzugeben, seine Geweihten zu leiten oder seine Feinde in die Irre zu führen. Nur seine verdientesten Anhänger können den Seelenfresser von einem seiner Trugbilder unterscheiden, Jahrhunderte des Verbergens haben ihn zu einem Meister der Täuschung gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kra&#039;thor zieht seine Macht und Stärke aus den ihm dargebrachten, geopferten und geweihten Seelen, weshalb dies auch die Hauptaufgabe seiner Diener ist: Ob in gemeinsamen Ritualen, durch kaltblütigen Mord oder durch geschickte Intrigen geopfert oder durch dunkle Messen vom Schutz durch einen Gott oder andere behütende Wesenheiten befreit, sollen sie ihm Seelen darbringen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn Kra&#039;thor eine Seele verschlingt, die aus dem Leben scheidet, ist der Seelenfresser oft gewillt den nun leeren Leichnam mit neuem, falschen Leben zu erfüllen, gelenkt von seinem eigenen dunklen Willen. Die Toten erheben sich und wandern umher, nach allem Lebenden greifend in dem Bestreben es zu vernichten und neue Nahrung für den Dämon zu schaffen. Und so tun die entseelten überreste noch einen letzten Dienst - für ihn. Ebenso kann es geschehen, dass das Vorüberziehen eines Echos oder Schattens der Macht Kra&#039;thors, bewirkt, dass sich ältere Leichname erheben ohne dass sich sein sie sonst stetig beherrschender Wille über sie gelegt hat. Solche Untote sind Beiwerk, für ihn eher eine Art &amp;quot;Abfall&amp;quot; seines unstillbaren Hungers. Letztlich tun sie aber ihren Dienst, indem sie alles Lebende schwächen. Der gleiche Trieb, der diese Untoten alles angreifen lässt, hindert sie daran den Auserwählten Kra&#039;thors Schaden zuzufügen. Für diese können die entseelten Körper noch nutzbringende Werkzeuge sein, weshalb ein Diener des Seelenfressers diese Untoten niemals ohne Grund vernichten würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fleisch und Bein - Die Welt der Untoten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Hunderte stiegen aus den Gräbern auf, und sammelten sich vor dem Stadttor. Diese Ansammlung von längst verstorbenen Freunden, Bekannten und auch Geliebten trieb den Bewohnern die Tränen in die Augen. Ihre Moral war gebrochen. Niemand wagte es einen Pfeil auf die Toten zu schießen, denn die meisten waren ihnen bekannt.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Aus den Aufzeichnungen eines unbekannten Chronisten &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DKBild1.png|300px|left]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kra&#039;thor]] bevölkert die Welt mit seinem Willen und seinen Dienern unterworfenen Untoten. Ihr Erscheinungsbild variiert dabei je nach Berufung zu Lebzeiten und der Zeit, die zwischen Tod und Erweckung oder auch seit ihrem Auferstehen verstrich: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein kürzlich verstorbener Erzmagier mag als Lichfürst wiederkehren, das faulende Fleisch dabei noch fetzenhaft auf den gammelnden Knochen hängend, bekleidet in den dreckigen und zerfressenen Kleidungsstücken seiner Beisetzung. Ein vor Ewigkeiten erweckter Bauer hingegen wird nicht mehr als ein Gerippe mit ausgebleichtem Gebein sein, während ein verwesender Krieger noch immer sein rostendes Schwert und seine durchlöcherte Rüstung trägt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Besonders grausam scheint das Schicksal jener Seelen zu sein, die Kra&#039;thor lediglich aus ihrem Körper reißt, auf dass sie für ihre Frevel zu Lebzeiten ewig gestraft werden. Nur schemenhaft zu erkennen irren sie durch dunkle Höhlen, durch Gassen von Dörfern, die schon viele Jahre nicht mehr sind als Ruinen, oder über die Friedhöfe, an denen ihrer keiner mehr gedenkt. Ihr grausames oder schmerzliches Heulen ließ schon vielen Unerfahrenen das Blut in den Adern gefrieren und panisch die Flucht ergreifen. Aus Missgunst und Schmerz fallen sie über die Lebenden her, um die zu zerreißen, die ihre Qual nicht teilen. Nicht selten hört man, dass ein Schnitt ins Fleisch weniger schmerzhaft sein soll, als der durchdringende Schrei eines dieser geschundenen Körperlosen, die einer endgültigen Erlösung harren. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch nicht nur Menschen fallen unter den Willen des Seelenfressers: Quasi alles, was einst Leben in sich trug, kann von seinem Schatten gestreift werden. Tiere ebenso wie widernatürlich zusammengefügte Körperteile und Knochen. Ältere Schriften berichten gar von riesigen Skelettdrachen und verwesenden Seeungeheuern. Doch vermutlich ist die Zahl und Vielfalt dieser untoten Wesenheiten so groß und rätselhaft, dass ihre Geheimnisse ausschließlich die Auserwählten Kra&#039;thors ergründen können. Deren Beobachtungen und Studien über die Welt dieser Wesen halten sie in Büchern und Schriftrollen fest, damit das Wissen für folgende Generationen nicht verloren geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine einfache Klinge vermag das Leiden der meisten untoten Kreaturen nicht zu beenden, denn jene düstere Macht Kra&#039;thors, von der ihre Knochen zusammengehalten werden, ist nicht so leicht zu überwinden. Vielleicht dauert es Tage, Wochen oder gar Jahre, doch gewiss fügen sich die zerschlagenen oder zerstreuten Knochen wieder zusammen und erheben sich erneut. Dieser Kreislauf mag lediglich durch den Segen eines klerikal Geweihten, eine durch seinen Gott gesegnete Waffe oder Kra&#039;thors seltene Güte durchbrochen werden, um dem verlorenen Wesen die ewige Ruhe zu schenken. Kra&#039;thors auserwählte Diener können im Einklang mit dem Willen ihres Herrn solche &amp;quot;Geistererscheinungen&amp;quot; schneller und effektiver befrieden oder sogar beseitigen als jeder andere Exorzist - aber ihr Preis dafür mag schrecklich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt viele Mythen und Legenden in Bezug auf die Diener des Seelenfresser und ihrer Verbindung zu den Untoten. So manches davon mag reiner Aberglaube sein, Schauergeschichten, welche man Kindern erzählt, um sie damit dazu zu bringen artig zu sein. Fakt ist jedoch, dass die Diener Kra&#039;thors eine gewisse Macht über die Untoten haben. Diese Macht, welche ebenfalls von Kra&#039;thor selbst verliehen wird, wirkt sich unterschiedlich aus und scheint in unmittelbarer Verbindung damit zu stehen wie weit der Einzelne in der Gunst seines Herrn und Meisters aufgestiegen ist. Die Berichte von Augenzeugen sind mannigfaltig, und reichen von Beobachtungen darüber wie ein Diener dem Leichnam eines frisch gefallenem Soldaten ein widernatürliches, weiteres Leben einhauchte bis hin zur Sichtung von Dienern, welche angeblich kleinere Gruppen von Untoten alleine durch die Kraft ihrer Gedanken kontrollierten. Bei einem Punkt sind sich jedoch all diese Beobachter einig: Niemals scheint ein Diener von einer dieser untoten Kreaturen selbst angegriffen zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben um zu dienen - Die Gefolgschaft Kra&#039;thors==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Hörst Du das süße Spiel unseres Herrn? Vernimmst Du den Rhythmus, der Deine Seele reinigt und das Fleisch von Deinen Knochen löst, um die finsteren Abgründe Deines Inneren freizulegen? Spürst Du, wie jeder Ton Dein Herz berührt und das Entzücken sich in einem aufflammenden Crescendo unendlicher Leidenschaft durch Deinen Körper brennt?&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Erfreue Dich! Denn wahrlich, Du bist gesegnet: Deine Seele wurde bestimmt Kra&#039;thors Hunger um einen weiteren Wimpernschlag zu stillen...&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Eine geweihte Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Gemeinschaft der Diener Kra&#039;thors&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinschaft der Geweihten Kra&#039;thors ist naturgemäß nicht allzu groß. Zum einen wählt [[Kra&#039;thor]] nur die würdigsten Menschen aus seinen Willen in der Welt der Lebenden zu erfüllen, zum anderen ist das Dasein eines Dieners meist mit zahllosen Gefahren belastet: Sollte er als Anhänger des Seelenfressers enttarnt werden, droht ihm Kerker und der Scheiterhaufen, sollte er sich als unwürdig erweisen, wird er selbst zu einer weiteren Mahlzeit seines ehemaligen Herrn, denn Kra&#039;thor vergibt Verfehlungen niemals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DKBild2.png|300px|left]]&lt;br /&gt;
Kra&#039;thor verpflichtet seine Anhänger nicht zu Öffentlichkeit, seine &amp;quot;Kultgemeinschaft&amp;quot; ist eher eine Geistesverwandtschaft und nicht einmal zwangsläufig eine echte Gemeinschaft. Es steht in der freien Entscheidung eines Geweihten wie sehr er die Nähe der Gleichgesinnten sucht. Allerdings zeigte sich, dass der Wille Kra&#039;thors oftmals effektiver durchgesetzt wurde, dass junge Lakaien schneller ihre Aufgaben erfüllten und dass mehr Stärke erwachsen konnte, wenn die Diener zusammenarbeiteten. Deshalb sind zumindest unregelmäßige Treffen, um Absprachen zu halten und gemeinsame Ziele festzulegen, von Nöten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings gibt es keine Form der sozialen Struktur, die mit einer Kirchenhierarchie zu vergleichen wäre. Ein &amp;quot;Erztempler Kra&#039;thors&amp;quot;, der allen anderen Dienern vorangestellt wäre und ihnen Befehle erteilt, existiert nicht. In Kra&#039;thors Gunst steigt man durch Erwählung, durch persönliche Eignung und unnachgiebiges Bestreben, nicht durch eine klerikale Laufbahn. Es gibt Sterbliche, die so hoch in der Gunst des Seelenfressers stehen, dass er ihnen größere Macht verliehen hat als anderen Dienern. Insofern täte jeder Diener, der nicht so nah an Kra&#039;thor steht, gut daran auf den Rat oder die Lehren solcher Erwählter zu hören und ihnen zu folgen. Nicht nur, um voran zu kommen, sondern auch aus Eigenschutz: Ein würdigerer Erwählter könnte ihn schmerzlich für seine Unfolgsamkeit bestrafen. Wer nicht die Stärke hat, sollte sich nicht auf einen Kampf einlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obgleich die Gemeinschaft der Diener Kra&#039;thors zumeist recht lose ist, schweißen sie ihre gemeinsamen Ziele und Überzeugungen nicht nur in Krisenzeiten zusammen. Als eine Gruppe, die zeitweise von allen Seiten angefeindet wird, muss sie zwangsweise treu sein, um nicht eines Tages ihrer eigenen Vernichtung gegenüber zu stehen. So kommt es zwar unter den Dienern oftmals zu Diskussionen, Meinungsverschiedenheiten, ab und an gar zu Angriffen wegen verschiedenster Themen, doch würde ein Auserwählter niemals einen anderen verraten oder töten, außer Kra&#039;thor selbst ließ einen der ihren in Ungnade fallen. Denn letztlich bedeutete dies nur die Schwächung ihres Herrn und damit ihrer selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Ausbildung und der Werdegang eines Dieners&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur [[Kra&#039;thor]] allein erwählt diejenigen, die er als würdig empfindet ihm zu dienen. Er führt seine Anhänger zu den potentiellen Kandidaten, ab und an auch anders herum. Dies kann durch eindeutige Zeichen, durch Erscheinen in den Träumen eines Dieners oder durch die Nutzung eines Trugbildes erfolgen. Sobald die Brüder und Schwestern den Weg zu dem Anwärter gefunden haben, werden sie diesen an ihren heiligsten Ort leiten: Die Grabkammer. Dort wird seine Weihe stattfinden, ein Ritual, welches von der Dienerschaft vollzogen wird, um das neueste Mitglied vor Kra&#039;thor selbst zu prüfen und würdige Aspiranten für immer an den Dämon zu binden und ihn in die Reihen der Gemeinschaft aufzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Weihe beginnt der junge Geweihte sein Leben als Lakai. Durch Ehrgeiz, Durchhaltevermögen und Wissensdurst kann er sich in dieser Phase Kra&#039;thor beweisen, um sich seiner größeren Gunst als würdig zu erweisen. Findet ein Lakai einen passenden Mentor höherer Stufe, kann hier auch eine Lehrer-Schüler-Beziehung erwachsen, wobei dies nicht als Pflicht anzusehen ist. Selbstständige Studien und Experimente können ebenso ein Weg zum Verstehen sein. Eine Ausbildung im ursprünglichen Sinne des Wortes gibt es bei den Dienern Kra&#039;thors im Allgemeinen nicht. Es gibt keinen Lehrplan, der Theorie vermittelt, keine Prüfung, durch die man in einen höheren Rang erhoben wird. Selbstverständlich wird sich ein jüngerer Diener, gerade in seiner Anfangszeit, des Öfteren an würdigere Geweihte wenden. Diese werden ihm wohl keinen Ratschlag abschlagen, denn ein starker, klügerer Lakai verhilft dem Seelenfresser zu mehr Stärke als ein schwächlicher, verwirrter. Bei einem Lakai, der einen Mentor für sich gewinnen konnte und den Wissenspfad auf diese Weise beschreitet, können die Regeln jedoch anders sein. Sein Lehrer wird ihn fordern und prüfen, doch wird auch dieser junge Lakai erst durch Kra&#039;thors Gnade mehr Macht erlangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schafft es der Lakai, dass seine tiefe Bindung zu Kra&#039;thor und dem Verständnis des Glaubens sowie sein verwurzelter Wunsch dem Seelenfresser vor und nach seinem Tod gut zu dienen, zu erkennen ist, erfolgt seine Erhebung in die zweite Stufe, dem Seelenfänger. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die höchste Stufe des Aufstiegssystems stellt die Erhebung zur Erwählten Seele dar. Die größte Ehre, die einem Diener Kra&#039;thors in seinem Leben zuteil werden kann, ist seine Erwählung zur Stimme des Todes. Diese Stufe kann jedoch nicht &amp;quot;automatisch&amp;quot; verdient werden und ist sehr selten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Leben als Diener Kra&#039;thors&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begegnet ein Wanderer einem [[Geweihte_der_Temora|Geweihten der Temora]] in seiner hellen, blauen Robe, so kann er sich bestimmter Dinge sicher sein - etwa, welche Formeln der Geweihte sprechen wird zum Gruße oder Abschied, welche Gebote er verfolgt und was ihm und seiner Göttin wohlgefällig ist und was sie verabscheuen. Die Diener Kra&#039;thors aber zählen zum Reich der Toten, der Schattenwelt, die viele tausendmal größer ist als alle Reiche der Lebenden und dementsprechend reicher an Möglichkeiten. Der Wanderer kann auf seinen Wegen also durchaus in Rüstungen aus Leder und Knochen gewandeten Gestalten begegnen, die sich in Erscheinungsbild und Verhalten den Untoten angleichen und in ihnen Diener Kra&#039;thors zu erkennen glauben. Aber würde er auch auf die Idee kommen, dass eine freundlich lächelnde Heilerin in den Gesprächen mit ihren Patienten die Abgründe der menschlichen Seele auslotet?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch wie führt ein Diener Kra&#039;thors nun sein Leben? Auch hier gibt es weder Richtlinien noch Leitfäden. Fakt ist, dass ein Erwählter des Seelenfressers in den meisten Reichen am Galgen oder auf dem Scheiterhaufen enden würde, sollte man ihn als solchen entlarven. Aus diesem Grund führen die meisten Diener ein Doppelleben. Am Tage leben sie als einfache Bürger in Städten oder Siedlungen, gehen oftmals einem gewöhnlichen Beruf als Handwerker, Krämer, Schriftgelehrten, Gaukler oder ähnlichem nach. Andere wiederum streben nach weltlicher Macht und politischem Einfluss, nicht nur, um ihre eigene Gier zu befriedigen, sondern vor allem, um in wichtigen Positionen die rechte Saat zu setzen. So soll es auch Anhänger gegeben haben, welche sich dem Militär oder dem Haushalt eines Adelsgeschlechtes angeschlossen haben. Man kann nur vermuten wie viele Kriege und Auseinandersetzungen die Erwählten in diesen Positionen provoziert und wie viele Seelen [[Kra&#039;thor]] auf diesem Weg erhalten hat. Es ist durchaus üblich, dass ein Diener vorgibt einem anderen Gott zu huldigen, schlicht um es sich selbst einfacher zu machen und glaubwürdiger zu erscheinen. Eine wahrhaftige Anbetung wird jedoch niemals erfolgen. Doch egal für welchen der unzähligen Wege sich der Einzelne entscheidet: Er wird auch dort stets bestrebt sein im Hintergrund die Geschicke im Sinne seines Meisters zu lenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Niemals würde sich ein Diener Kra&#039;thors von seinem Herren abwenden oder gar einen anderen Glauben annehmen. Kra&#039;thor selbst erwählt seine Anhänger, schenkt ihnen seine Gunst und seine grauenvolle Macht. Ihre Gefolgschaft gehört ihm mit Leib und Seele. Unter keinen Umständen wird er es erlauben, dass diese eines Tages einen anderen Weg einschlagen und sich von ihm abwenden. Es gibt keine &amp;quot;geläuterten Diener&amp;quot;, die in den Armen [[Temora]]s Schutz suchen können. Erweist sich ein Geweihter als unwürdig oder wendet sich von seinem Herrn ab, wird dieser ihn ohne Gnade jagen, töten und seine Seele auf ewig quälen. Auch grobe Vergehen gegen die Ziele des Seelenfressers oder der beabsichtigte Verrat an der Gemeinschaft kann dazu führen, dass man bestraft und/ oder geopfert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fluch und Segen - Die Wunder Kra&#039;thors und der Götter==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Das Volk ist schwach, sie klammern sich in ihrer Hoffnung blind an Götter und Götzen, um so ihren eigenen Schwächen zu entfliehen, allein für diese Illusion von Sicherheit schenken sie ihren freien Willen - sie verzehren sich danach, beherrscht und gelenkt zu werden.&amp;quot;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Aus den Aufzeichnungen in der Bibliothek der Grabkammer &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DKBild3.png|300px|left]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Wirken der Diener Kra&#039;thors&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erwählten [[Kra&#039;thor]]s sind im weitesten Sinne Kleriker, was bedeutet, dass sie keine &amp;quot;[[Magie]]&amp;quot; nutzen. Sie greifen nicht in das Lied Eluives ein, ebenso wenig sind sie in der Lage das Lied wahrzunehmen. Vielmehr erbitten die Diener von ihrem Herrn spirituelle Kraft und die Gewährung ihrer erflehten &amp;quot;Wunder&amp;quot;. Dies kann durch Gebete erfolgen oder durch bestimmte Gesten, in jedem Fall wird das Wirken der Diener einen mehr oder weniger sichtbaren oder hörbaren Auslöser haben. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Diener werden, ebenso wie die [[Geweihte_der_Temora|Geweihten der Temora]], [[Geweihte_des_Cirmias|des Cirmias]]&#039; und [[Dunkler_Templer|Alatars]], mehr oder weniger unmittelbar von einer höheren Macht unterstützt: Der von ihnen als Gott verehrte Dämon Kra&#039;thor stärkt die Seelenkräfte seiner Auserwählten, damit sie ihm besonders reiche Ernte einbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kultgemeinschaft der Diener Kra&#039;thors ist berüchtigt für ihre Rituale und die damit oftmals einhergehenden Flüche. Diese stellen einen essentiellen Teil dieser Klasse dar, doch vorweg sei an dieser Stelle gesagt: Eine Ritual durchzuführen ist kein leichtes oder gefahrloses Unterfangen! Je nachdem, was für ein Effekt ausgelöst werden soll, sind spezielle Vorbereitungen und Inhaltsstoffe von Nöten, zudem kann es passieren, dass zunächst klein wirkende Unachtsamkeit unvorhersehbare Folgen haben können. Das Ritual stellt eine Anrufung Kra&#039;thors selbst dar, beseelt mit der Bitte um die Gewährung der Gunst ein längerfristiges Mal auf einer Person, einem Ort oder einem Gegenstand zu hinterlassen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Male können nur von einem anderen Geweihten Temoras oder Cirmias und Templer Alatars oder gleich (Diener Kra&#039;thors) klerikal Geweihten, als von Kra&#039;thor berührt, erkannt und mit entsprechendem Aufwand entfernt werden. Einen Liedwirker oder jeden anderen Nicht-Geweihten beschleicht vielleicht ein ungutes Gefühl, genauer einordnen wird er es aber nicht können, geschweige denn brechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geweihte (Priester, Templer und Diener Kra&#039;thors) können einander in ihren Bitten und Gebeten wahrnehmen, wobei die unter Umständen erhaltene Information vom Alter und der Erfahrung des Erwählten sowie der Gewogenheit ihres Meisters abhängt. Üblicherweise erkennen die Diener Kra&#039;thors einander auch ohne sich zu kennen und ohne vor dem Gegenüber zu wirken. Kra&#039;thor offenbart ihnen ihre Mitstreiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Einstellung der Diener Kra&#039;thors zum Glauben an die Götter&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irrelevant ob [[Alatar]], [[Temora]] oder [[Cirmias]], sie alle füllen in dem Augen der Jünger Kra&#039;thors nur die zahllosen Klüfte in den Seelen der menschlichen Kreaturen aus. Der &amp;quot;Glaube&amp;quot; an sie ist in ihren Augen ein Anzeichen von Schwäche, denn sie gehen den einfachen Weg: Statt die fehlenden Bruchstücke ihrer Seele zu suchen, sich zu vervollständigen, gestatten sie Göttern - die all diese fehlenden Eigenschaften vereinen - diese Plätze einzunehmen und eine illusorische Zufriedenheit, mit der man sie ködert, zu schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man wird kaum einen Diener Kra&#039;thors finden, der sich die Mühe macht einem Temoragläubigen seinen Glauben auszureden. Dafür gibt es schlicht keine Veranlassung, außer jener Gläubige hat eine Stellung inne oder besitzt Fähigkeiten, die ihn besonders nützlich für Kra&#039;thor werden ließen und es somit sinnvoll machen ihn auf die eigene Seite zu ziehen. Natürlich wäre das Bekehren eine sehr nützliche Möglichkeit ernstzunehmende Gegner effektiv auszuschalten, doch ist es wohl bedeutend einfacher einen einer anderen Gottheit Geweihten zu töten als ihn von der Sache Kra&#039;thors zu überzeugen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Letztendlich wird ein Untergebener des Seelenfressers keinen Unterschied machen zwischen Jemandem, der an einen Gott glaubt, und einem Ungläubigen. Mit beiden verbündet er sich, so sie ihm nützlich erscheinen, und beide Seelen wird er mit gleich wenig Skrupel seinem Herrn darbringen. Ironischerweise mag die Opferung eines einem Gott geweihten Kleriker vielleicht gar reizvoller sein und sicher mundet Kra&#039;thor manche Seele besser als eine andere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==OOC-Fakten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer sich für die Klasse Diener Kra&#039;thors entscheidet, sollte sich einiger rollenspielerischer Punkte bewusst sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Mit diesem Spiel geht eine gewisse Verantwortung einher, denn je mehr die Charaktere in der Spielwelt Eigenschaften wie Grausamkeit und Skrupellosigkeit zugetan sind, mit desto mehr Fingerspitzengefühl und Achtung muss der Spieler dahinter agieren.&lt;br /&gt;
:*Die Klasse ist im Rollenspiel häufig recht konfliktreich, weshalb von einem angehenden Spieler Fairness und Sozialität erwartet wird. Jeder soll mal gewinnen, jeder muss mal verlieren können.&lt;br /&gt;
:*Ein Klassenwechsel zu Diener Kra&#039;thors ist möglich und gerne gesehen, aber ein Klassenwechsel von einem Diener Kra&#039;thors in eine andere Klasse ist ausgeschlossen und führt unweigerlich zum Chartod.&lt;br /&gt;
:*Grobe Verstöße gegen die rollenspielerischen Vorstellungen der Klasse (z.B. Verraten der Ziele Kra&#039;thors an Außenstehende, Verraten von anderen Dienern etc.) können unter Umständen ebenso mit Chartod geahndet werden.&lt;br /&gt;
:*Spieler, die längere Zeit inaktiv sind, werden deflaggt. Es besteht die Möglichkeit zur Rückkehr, allerdings nur einmal, eine zweite Rückkehr ist nicht möglich. Zudem wird der &amp;quot;Rückkehrer&amp;quot; um eine Stufe nach unten gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Rüstungseinschränkung:&#039;&#039;&#039; Lederrüstungen, beschlagenes Leder, Knochen- und Kettenrüstung, keine schweren Schilde.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Waffeneinschränkungen:&#039;&#039;&#039; Stich- und Fechtwaffen, Stabwaffen.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Stärken:&#039;&#039;&#039; [[Heilkunst]], [[Transzendenz]], [[Vergiften]], [[Fechten]], [[Meditation]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bewerbung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Guide hat Dich neugierig gemacht? Du möchtest Kra&#039;thor Deine Seele opfern und einer seiner Gefolgsleute werden? Dann schicke eine Mail an den zuständigen Betreuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgendes sollte in der Mail enthalten sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Dein Accountname (&#039;&#039;&#039;nicht Passwort!&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
:*Charakterprofil Deiner erdachten Figur (Aussehen, Alter, Stärken, Schwächen, Vorlieben, Ängste, Ziele etc.)&lt;br /&gt;
:*Kurze RP-Geschichte zu einem &amp;quot;kra&#039;thorgefälligen&amp;quot; Thema: Es muss nicht unbedingt Dein Charakter in der Geschichte vorkommen - es geht eher darum, ob Du die düstere Stimmung des Kra&#039;thor-Themas in Worte fassen kannst.&lt;br /&gt;
:*OOC-Teil: Warum möchtest Du einen Diener Kra&#039;thors spielen? Wird dieser Charakter Dein Erstcharakter und wie aktiv hast Du vor ihn zu spielen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte überprüfe, bevor Du Deine Bewerbung schreibst, ob die Klasse derzeit im Aufnahmestopp steht. Bei Fragen und Unsicherheiten wende Dich am besten an den zuständigen Spielerbetreuer.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Staff-inari</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.alathair.de/index.php?title=K%C3%B6nigreich_Alumenas&amp;diff=9519</id>
		<title>Königreich Alumenas</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.alathair.de/index.php?title=K%C3%B6nigreich_Alumenas&amp;diff=9519"/>
		<updated>2019-11-26T13:45:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Staff-inari: /* Herzogtum Lichtenthal */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das Königreich Alumenas, in dem man dem Glauben an den sogenannten &amp;quot;lichten Pantheon&amp;quot; nachgeht, besteht aus mehreren Herzogtümern, denen jeweils ein Herzog vorsteht. Herzöge sind die Herrscher der größten Landstriche des Königreiches (Provinzen) die das Gros der königlichen Streitmächte stellen. An der Spitze des Adels steht der König. Der aktuelle Herrscher über Alumenas ist [[Ador Segenus Corbidian Victor von Alumenas]] oder auch König [[Ador I.]] von Alumenas. Im Alatner des Jahres 261 ehelichte Seine Majestät die einzige Tochter des Herzogs von Nharam: Ciarda Emyn von Alumenas ist seither rechtmäßige Königin von Alumenas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Allgemeinen weitläufig bekannt sind einige Informationen über die verschiedenen Landstriche und Herzogtümer des Königreiches, aus Traditionen gewachsen oder durch bewegende Ereignisse geformt. Besonders die Herrscherfamilien sowie die Wappen der einzelnen Herzogtümer und Familien werden manchem, die im Königreich aufgewachsen sind ein Begriff, vor aber dem Adel bekannt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herzogtum Lichtenthal ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alumenische Reich und damit auch das [[Herzogtum Lichtenthal]] wird von König Ador I. regiert. Da es derzeit keinen Herzog in Lichtenthal gibt, hat der König einen Hofkanzler berufen, Anselm Reichsgraf zu Eulenburg. Des Weiteren gliedert sich das Herzogtum in drei Grafschaften, die wiederum in mehrere Lehen aufgeteilt sind. Das Herzogtum Lichtenthal ist das einzige, in der Spielwelt begehbare Herzogtum des Königreiches. Detaillierte Informationen dazu sowie eine Beschreibung der zugehörigen Ländereien und der politischen Lage finden sich [[Herzogtum Lichtenthal|hier]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herzogtum Alrynes ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Einwohner:&#039;&#039;&#039; ~100.000 (incl. Alumenas)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Regent:&#039;&#039;&#039; Herzog Iustitian Christoph von Alrynes&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Hauptstadt:&#039;&#039;&#039; Eherntrutz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Wappen:&#039;&#039;&#039; silberner Doppelkopfadler auf dunkelblauem Grund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kurzbeschreibung:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Das größte Herzogtum des Königreiches, das als Enklave die Reichsstadt Alumenas und die umgrenzenden Verteidigungsanlagen in sich trägt. Es verfügt über eine zahlenmäßig große Armee, die meistens zu Wachdiensten in und um Alumenas eingesetzt wird. Das herzogliche Heer ist, ähnlich wie in Lichtenthal, in Gestalt von Regimentern organisiert, derer es derzeit zwei gibt: das Regiment zu Fuß &#039;Alryner Pikeniere&#039; (&amp;quot;Rothauben&amp;quot;) und das Kürassier-Regiment &#039;Viktor von Alrynes&#039; (&amp;quot;Viktorianer&amp;quot;). Mehrere Kompanien Rothauben und zwei Eskadrons Viktorianer sind dauerhaft zum Schutz der Reichsstadt Alumenas abgeordnet, wo sie die Krongarde in Gestalt des Ersten Königlichen Garderegiments &#039;Konstantin von Alumenas&#039; (&amp;quot;Konstantiner&amp;quot;) unterstützen. Die Krongarde ist auch nach Verlegung des Hofes zu großen Teilen weiterhin in Alumenas stationiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eigentliche Hauptstadt des Herzogtums liegt um die Festung Eherntrutz, den Stammsitz der Herzöge von Alrynes. Eherntrutz gilt als eine der am stärksten befestigten Burgen des gesamten Königreichs, ist aufgrund seiner klobigen Bauweise allerdings auch eine der am wenigsten ansehnlichen.. Die Hauptstadt von Alrynes steht im Schatten des weit größeren und prächtigeren Alumenas und spielt im gesellschaftlichen Leben des Herzogtums nur eine untergeordnete Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Diplomatie:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Der Adel von Alrynes war es lange gewohnt, nah am königlichen Hof zu leben und wichtige Ämter zu bekleiden. Viele Adlige des Herzogtums sehen sich als Inbegriff der Königstreue und als wichtige Stütze des Reiches. Die Verlegung des Hofes nach Lichtenthal und die gescheiterte Verbindung zwischen der Königsfamilie und der Herzogsfamilie bedeuteten für Alrynes einen herben Rückschlag. Der regionale Adel betrachtet die Verlegung des Hofes nach Lichtenthal als Fehler und würde sich jederzeit dafür einsetzen, dass der Herrschersitz wieder nach Alumenas kommt. Besondere Sympathie für die Bedürfnisse Lichtenthals ist von Seiten Alrynes entsprechend nicht zu erwarten. Viele Alryner könnten es verschmerzen, Gerimor den Menekanern, Zwergen, Elfen, Rahalern, und was immer dort kreucht und fleucht, zu überlassen. Die prinzipielle Reichstreue des Herzogtums steht jedoch außer Frage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Personen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seine Herzogliche Hoheit &#039;&#039;&#039;Iustitian Christoph von Alrynes&#039;&#039;&#039;, Herzog von Alrynes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ihre Durchlaucht &#039;&#039;&#039;Elisabeth Dorothea von Alrynes&#039;&#039;&#039;, Ehefrau von Iustitian v. Alrynes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Komtess &#039;&#039;&#039;Johanna Elisabeth Viktoria von Alrynes&#039;&#039;&#039; (✝), einzige Tochter von Iustitian v. Alrynes und Elisabeth v. Alrynes, Verlobte von Ador I. von Alumenas; in einem Mordkomplott am Tag ihrer Verlobung getötet.&lt;br /&gt;
== Herzogtum Aschenfeld ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Einwohner:&#039;&#039;&#039; ~15.000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Regentin:&#039;&#039;&#039; Herzogin Ediphanie Carolina Fiara von Winterfall-Aschenfeld zu Ehrenstein und Ruchin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Hauptstadt:&#039;&#039;&#039; Ruchin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Wappen:&#039;&#039;&#039; springendes schwarzes Ross auf silbergrauem Grund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kurzbeschreibung:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Die Aschenfelder sind eine der Markprovinzen und bekannt für ihre außerordentliche Reiterei. Das Herzogtum ist im Verbund mit Winterfall relativ autark. Es dominieren kleine Rittergüter und Wehrburgen, die häufig über Generationen vererbt werden, so dass sich eine Art erblicher Ritterstand herausgebildet hat. Diese adligen Panzerreiter gehören teilweise tatsächlich dem Orden der Ritter von Alumenas an, es existieren jedoch auch eine Handvoll kleinerer quasi-ritterlicher Orden. Schwertadel im originären Sinne sind die wenigsten dieser Familien. Vielmehr hat sich in vielen Adelsgeschlechtern die standestypische Anrede Sir oder Lady gegen ältere Standesanreden durchgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bekannte Reiterei setzt sich primär aus solchem ritterbürtigen Landadel zusammen und stellt eines der wenigen echten Ritterheere des Reiches dar. Zahlenmäßig fällt das Heer freilich klein aus und symbolisiert zu einem gewissen Grad überkommene Gesellschafts- und Organisationsstrukturen. Auch sonst sind die Aschenfelder ein traditionelles Lehen, das streng entlang feudaler Prinzipien organisiert ist. Ein echtes Bürgertum findet sich in Ansätzen nur in der Hauptstadt Ruchin. Und selbst hier ist seine Stimme nicht besonders stark. Den Rittergütern sind vielfach kirchliche Besitzungen, etwa kleinere Klöster oder Ordenshäuser angeschlossen, und das Verhältnis zwischen Adel und Klerus ist im Allgemeinen eng.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aschenfelder sind kein wohlhabendes Lehen und zugleich das bevölkerungsärmste Herzogtum des Königreichs. Die wenigen landwirtschaftlichen Überschüsse, die das Lehen produziert, werden direkt nach Winterfall exportiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Diplomatie:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Aufgrund der Zersplitterung des Herzogtums in viele kleine Rittergüter ohne echtes Machtzentrum spielt Aschenfeld politisch keine bedeutende Rolle. Die Herzogsfamilie residiert in Ehrenstein (Winterfall), so dass die meisten Aschenfelder ihre Herzogin selten zu Gesicht bekommen. Die Aufmerksamkeit des Adels gilt ohnehin primär dem Erhalt seiner Güter und der Verteidigung der Grenzen der Markprovinz. Weitsichtige Adlige beziehen noch Winterfall mit ein, das Interesse an Reichspolitik ist hingegen äußerst gering. In der Reichsstadt Alumenas oder in anderen Herzogtümern trifft man sie gelegentlich bei Turnieren, ansonsten sind sie aber nicht sehr präsent. Die Königsfamilie kann sich der Unterstützung der Aschenfelder jedoch im Allgemeinen sicher sein, auch wenn sie nicht zu den lautesten Stimmen gehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Personen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ihre Herzogliche Hoheit &#039;&#039;&#039;Ediphanie Carolina Fiara von Winterfall-Aschenfeld zu Ehrenstein und Ruchin&#039;&#039;&#039;, Herzogin von Winterfall und Aschenfeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Komtess &#039;&#039;&#039;Clara Mirabella von Ruchin&#039;&#039;&#039;, Nichte (mütterlicherseits) von Ediphanie v. Winterfall-Aschenfeld; derzeit Kammerzofe in Diensten von Josephine v. Liliensee. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herzogtum Eirensee ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Einwohner:&#039;&#039;&#039; ~30.000&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Regent:&#039;&#039;&#039; Großherzog Gregor Weiland Konrad vom Greifenhain (noch unmündig)&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Hauptstadt:&#039;&#039;&#039; Ihnnerau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Wappen:&#039;&#039;&#039; aufrechter goldener Handschuh auf hellblauem Grund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kurzbeschreibung:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Ein mittelgroßes, früher politisch sehr einflussreiches Lehen, dessen Herzog den Kronrat leitete. Im Jahr 256 übte Theobald v. Eirensee Verrat am Reich, um die Krönung Adors I. von Alumenas zu verhindern und den eigenen Einfluss im Reich zu wahren. Die darauffolgende Entadelung der Herzogsfamilie hat das Herzogtum in große Unruhe gestürzt. Der einzige von der Krone anerkannte Erbe ist der minderjährige Großherzog Gregor v. Greifenhain, der laut Dekret dem Greifenhainer Familienzweig zugerechnet wird. Das Herzogtum Eirensee wird damit Teil des Greifenhainer Erbes und wird in Zukunft in der Greifenhainer Erblinie vererbt werden und keine eigenständige Erbfolge mehr haben. Wirtschaftlich ist das Lehen eher unbedeutend und die Bevölkerung im Mittel etwas ärmer als in vielen anderen Herzogtümern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Diplomatie:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Viele Adelsfamilien, die unter dem Haus Eirensee zu Macht und Einfluss gelangt sind, fürchten, dass es im Gefolge der Entadelung der Herzogsfamilie und der Einordnung von Eirensee in das Greifenhainer Erbe zu einer grundlegenden Neuordnung des Herzogtums kommt, die sie mit Einbußen und Machtverlusten bezahlen müssen. Als besonders bedrohlich wird die Lage auch deshalb wahrgenommen, weil der junge Herzog in Greifenhain aufwächst und dem Einfluss des hiesigen Adels vollständig entzogen ist. Den Eirenseer Adel eint, dass er eine dauerhafte Unterordnung Eirensees unter den Rivalen Greifenhain mit allen Mitteln verhindern will. Der Weg dahin ist allerdings umstritten und reicht von Versuchen politischer Einflussnahme bis zum gewaltsamen Widerstand. Vor allem monetäre Unterstützung erhalten sie dabei gerüchteweise durch den Herzog von Schwarzwasser. Der Prozess der Einung der beiden Herzogtümer geht deshalb nur schleppend voran und es herrscht viel Zwietracht und Misstrauen zwischen Greifenhain und Eirensee. Schwer abzuschätzen bleibt derzeit, ob eine weitere Eskalation des Konflikts den Widerstand in Eirensee stärken würde oder ob die Koalition der Unwilligen einer ernsthaften Auseinandersetzung eher aus dem Weg gehen würde. Ein Erbfolgekrieg zwischen Greifenhain und Eirensee könnte allerdings durchaus langwierig werden, zumal beiden Herzogtümern eine starke ordnende Hand fehlt, so dass mit einer insgesamt eher unkoordinierten Kriegsführung und einer Vielzahl kleinerer Brandherde zu rechnen wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Personen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seine Herzogliche Hoheit &#039;&#039;&#039;Theobald Zirius Archimbar vom Eirensee&#039;&#039;&#039; (✝), ehemals Herzog von Eirensee und Vorsitzender des Kronrats; übte Verrat an Ador I. von Alumenas und wurde von Andurion v. Nharam im Duell erschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ihre Durchlaucht &#039;&#039;&#039;Margarita Ekaterina von Eirensee&#039;&#039;&#039;, genannt &amp;quot;Die schwarze Witwe&amp;quot;, Ehefrau von Theobald v. Eirensee; nach dem Tod ihres Mannes und der Entadelung ihrer Familie aus Ihnnerau geflohen und gerüchteweise in die alte Festung Rabenau gezogen, wo sie, von Angst und Misstrauen getrieben, mit großer Grausamkeit und Strenge herrschen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seine Durchlaucht &#039;&#039;&#039;Sigmund Theobald von Eirensee&#039;&#039;&#039; (✝), Sohn von Theobald v. Eirensee, Ehemann von Josephine v. Liliensee; zusammen mit Phillip v. Greifenhain in der Schlacht von Shevanor gefallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seine Herzogliche Hoheit &#039;&#039;&#039;Gregor Weiland Konrad vom Greifenhain&#039;&#039;&#039;, unmündiger Großherzog von Greifenhain und Herzog von Eirensee; Sohn von Sigmund v. Eirensee und Josephine v. Liliensee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herzogtum Greifenhain ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Einwohner:&#039;&#039;&#039; ~ 60.000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Regent:&#039;&#039;&#039; Großherzog Gregor Weiland Konrad vom Greifenhain (noch unmündig)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Hauptstadt:&#039;&#039;&#039; Greifenstein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Wappen:&#039;&#039;&#039; roter doppelköpfiger Greif auf silbernem Grund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kurzbeschreibung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eines der ältesten, größten und wichtigsten Herzogtümer des Reiches. Das Herzogtum ist weder sonderlich arm, noch sonderlich reich, was insbesondere mit dem Fehlen wirklich hervorstechender Handelszweige zusammenhängt. Umgekehrt ist Greifenhain auch kaum auf Importe angewiesen, da die meisten Güter vor Ort produziert werden können. Die wohlhabenderen Landstriche liegen insbesondere in den Tälern und Kernlanden. Daneben sind ausgeprägte Gebirgsformationen und karstige Felslandschaften charakteristisch, die bestenfalls zur Viehzucht taugen. Das Klima ist jedoch deutlich milder als in Winterfall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politisch dominieren mehrere große Adelsfamilien, die als Vasallen des Großherzogs teils relativ autarke Lehen verwalten, die zumeist um größere fruchtbare Täler und Ebenen zentriert sind. Über das Herzogtum hinaus bekannt sind die herzoglichen &amp;quot;Greifenreiter&amp;quot;, ein leichtes Kürassier-Regiment, dessen Soldaten aufgrund ihrer ikonischen, einem Greifenhaupt nachempfundenen Visierhelme kaum zu verwechseln sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich einer der großen Stabilitätsanker des Reiches, ist das Herzogtum durch den plötzlichen Tod Konrads und Phillips in eine tiefe Krise gestürzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Diplomatie&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Greifenhain war stets für seine starke Reichspolitik bekannt, aber auch für die anhaltende Rivalität mit dem benachbarten Herzogtum Eirensee. Die Hochzeit zwischen Konrads Tochter und Theobald .v Eirensees Sohn und der gemeinsame Kampf gegen die abtrünnige Baronie Shevanor konnten diese Kluft nur zeitweise überbrücken. Seit dem Tod Konrads und Theobalds Verrat ist sie tiefer denn je. Einige der älteren Adelsfamilien lehnen den unmündigen Gregor v. Greifenhain als Herzog grundsätzlich ab, da er in direkter Erblinie von dem Verräter Theobald v. Eirensee abstammt. Darüber hinaus gibt es eine starke Partei, die, unabhängig ihrer Loyalität zu Gregor, eine großangelegte militärische Kampagne gegen Eirensee befürwortet, um die mit der verstoßenen Herzogsfamilie verbündeten Grafenhäuser und Baronien zu zerschlagen. Ohne die starke Hand eines Herzogs ist Greifenhain schwierig zu kontrollieren. Bis der minderjährige Gregor in einer Position ist, ein ernsthaftes Regiment zu führen, werden jedoch noch viele Jahre vergehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die schwelenden Streitereien spitzten sich im Jahr 260 zu, in welchem sich Teile des Eirenseers Regiment und weite unterstützende Bevölkerungsgruppen gegen willkürlich handelnden Adel und Fremdherrschaft erhoben. Der daraus resultierende Bürgerkrieg hielt das Königreich Alumenas für viele Monde in seinem Griff, bevor zahlreiche Friedensverträge, unter anderem der Seefelser Friede, die Stabilität zwischen Eirensee und Greifenhain wieder auf das rechte Maß brachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Personen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Seine Herzogliche Hoheit &#039;&#039;&#039;Konrad Coelestin Dionysius vom Greifenhain&#039;&#039;&#039; (✝), Großherzog vom Greifenhain und Lichtenthal&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Seine Erlaucht &#039;&#039;&#039;Phillip Graf vom Greifenhain&#039;&#039;&#039; (✝), Sohn von Konrad von Greifenhain, zusammen mit Sigmund von Eirensee in der Schlacht von Shevanor gefallen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Ihre Erlaucht &#039;&#039;&#039;Josephine Isolde vom Liliensee&#039;&#039;&#039;, Gräfin von Liliensee, Tochter von Konrad von Greifenhain, Witwe von Sigmund von Eirensee&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Seine Herzogliche Hoheit &#039;&#039;&#039;Gregor Weiland Konrad vom Greifenhain&#039;&#039;&#039;, unmündiger Großherzog von Greifenhain und  Eirensee, Sohn von Sigmund von Eirensee und Josephine von Liliensee&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Ihre Eminenz &#039;&#039;&#039;Svea Elisabetha vom Greifenhain&#039;&#039;&#039;, Hohepriesterin der Kirche der Temora, Mitglied des Rats der Sieben, Schwester von Konrad von Greifenhain.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herzogtum Nharam ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Nharam.jpg|400px|thumb|right|Karte des Herzogtums Nharam]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Einwohner:&#039;&#039;&#039; ~40.000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Regent:&#039;&#039;&#039; Herzog Andurion III. von Nharam&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Hauptstadt&#039;&#039;&#039;: Aventia&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Wappen:&#039;&#039;&#039; im geteilten Schild goldene Korngarbe in Grün oben, silberner Eber in Grün unten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kurzbeschreibung:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Nharam ist die Kornkammer des Reiches. Das milde, sonnige Klima macht das Herzogtum ideal für den Anbau von Obst, Oliven, Wein und Weizen. Auch Wolle und Seide werden hier produziert. Rotwein aus Nharam wird im ganzen Königreich getrunken. Das Lehen ist stark ländlich geprägt. Es dominieren beschauliche Dörfer und Weiler, die sich im weiten Umkreis um die Hauptstadt gruppieren. Dazwischen erstrecken sich Äcker und Obstwiesen, sanfte Hügel und Seen und eine Vielzahl kleiner Wälder und Gehölze. Die Hauptstadt weist eine Vielzahl kultureller Errungenschaften auf, von gelehrten Akademien und Bibliotheken, prächtigen Tempeln und Schreinen, bis hin zu Theatern und Schaubühnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nharam ist als verhältnismäßig ruhiges und idyllisches Lehen bekannt. Der Adel hat hier viel Freiraum für Turniere, Jagden, die schönen Künste und anderen standestypischen Zeitvertreib. Die Ritter von Nharam, die man bei Turnieren leicht an ihren bunten Federbüschen, ihren blankpolierten Rüstungen und den schneeweißen Schimmeln erkennt, gelten in stärker militärisch geprägten Herzogtümern als etwas blasiert und eitel, wissen ihr selbstbewusstes Auftreten aber zumeist durch sehr geübte Lanzenführung zu untermauern. Militärisch spielt Nharam allerdings keine hervorgehobene Rolle und die einfachen Soldaten des Herzogtums sind wenig kampferprobt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Diplomatie:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Der amtierende Herzog war eine Art Mentor und Vaterfigur für den jung verwaisten Kronprinzen und spielte in den Verhandlungen des Kronrats um die Krönung Adors eine entscheidende Rolle. Nharam unterhält immer noch sehr gute Beziehungen zur Krone, die durch die enge Freundschaft zwischen Andurion und Ador gestützt werden. Traditionell ist auch das Herzogtum Werlental ein enger Verbündeter, da ein Großteil der in Nharam produzierten Wolle und Seide zur Verarbeitung in die dortigen Spinnereien und Tuchmacherstätten geschickt wird. Auch sonst ist die Herzogsfamilie gut vernetzt. Viele wohlhabende Adelsfamilien unterhalten eine Sommerresidenz in Nharam, um sich an dem günstigen Klima, der hervorragenden Küche und den schönen Künsten zu erfreuen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Personen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seine Herzogliche Hoheit &#039;&#039;&#039;Andurion III. von Nharam&#039;&#039;&#039;, Herzog von Nharam; enger Vertrauter und Mentor von Ador I. v. Alumenas; hat den Verräter Theobald v. Eirensee im Duell erschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seine Durchlaucht &#039;&#039;&#039;Partian von Nharam&#039;&#039;&#039;, Neffe (väterlicherseits) von Andurion v. Nharam, Knappe von Ador I. v. Alumenas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ihre Königliche Hoheit &#039;&#039;&#039;Ciarda Emyn von Alumenas&#039;&#039;&#039;, Geborene von Nharam, einzige Tochter von Andurion v. Nharam, Gemahlin von Ador I. v. Alumenas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herzogtum Schwarzwasser ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Einwohner:&#039;&#039;&#039; ~25.000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Regent:&#039;&#039;&#039; Herzog Carisan Roland Fenrin von Schwarzwasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Hauptstadt:&#039;&#039;&#039; Siebenwacht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Wappen:&#039;&#039;&#039; silberner Turm über silbernem Fluss im Schildfuß auf schwarzem Grund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kurzbeschreibung:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Ein jüngeres Herzogtum, das eher am Rand der eigentlichen Herzlande des Königreichs gelegen ist. Das Herzogtum verfügt über die wichtigsten Silberminen des Reiches und ist wirtschaftlich überaus erfolgreich. Im Vergleich zu Winterfall bleibt deutlich mehr des erwirtschafteten Reichtums beim Adel und bei der Bevölkerung hängen, was an geschickter Verhandlungsführung, aber auch an den niedrigeren Zöllen und Abgaben liegt, die auf Silber im Vergleich zu Gold erhoben werden. Gerüchteweise verstehen sich die Kaufleute von Schwarzwasser zudem sehr gut darauf, ihre Erträge an der königlichen Steuerkasse vorbei zu schleusen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptstadt Siebenwacht ist einer der wichtigsten Kriegs- und Handelshäfen des Königreichs. Das Herzogtum verfügt zudem über eine gut ausgebildete Armee, die sich teilweise aus professionellen Söldnern und Landsknechten rekrutiert. Zu den bekanntesten Einheiten gehörte die sogenannte &#039;Schwarze Sieben&#039;, eine in der Hauptstadt begründete Söldnerkompanie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Diplomatie:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Die politische Lage Schwarzwassers ist überaus prekär. Der alternde Herzog von Schwarzwasser gehörte zu den engsten Verbündeten Eirensees und war einer der Wortführer der Adelsfraktion, die sich gegen die Krönung Adors stellte. Ob er über den Mordkomplott gegen Johanna v. Alrynes unterrichtet war oder ob Theobald v. Eirensee ihm mit seinen Plänen selbst in den Rücken fiel, ist bis heute Gegenstand wilder Spekulationen und Gerüchte. Nachgewiesen werden konnte ihm eine Beteiligung nie, und er selbst weist die Gerüchte auf das Schärfste von sich. Im reichstreuen Adel ist Carisan v. Schwarzwasser nichtsdestotrotz eine persona non grata. Gleichwohl ist das Herzogtum zu wichtig, um es fallen zu lassen. Ein offener Bruch mit Schwarzwasser, gekoppelt mit der instabilen Lage in Greifenhain und Eirensee, könnte Zentrifugalkräfte freisetzen, die das ganze Königreich in Schieflage bringen würden. Wie sich die politische Situation um Schwarzwasser entwickeln wird, bleibt abzuwarten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Personen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seine Herzogliche Hoheit &#039;&#039;&#039;Carisan Roland Fenrin von Schwarzwasser&#039;&#039;&#039;, Herzog von Schwarzwasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herzogtum Werlental ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Einwohner:&#039;&#039;&#039; ~45.000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Regent:&#039;&#039;&#039; Herzog Widumar Isegrein d.J. vom Werlental&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Hauptstadt:&#039;&#039;&#039; Bruchstein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Wappen:&#039;&#039;&#039; schreitender goldener Hirsch auf grünem Grund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kurzbeschreibung:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Die zentralste Provinz des Herzlandes, in unmittelbarer Nachbarschaft zum Herzogtum Alrynes und zur Reichsstadt Alumenas gelegen. Werlental ist insbesondere für seine vielen Gerbereien, Spinnereien und Tuchmacherstätten bekannt, die das ganze Königreich beliefern. Die rege Handwerks- und Handelstätigkeit beschert dem Herzogtum nicht nur einige recht wohlhabende Kaufleute, sondern auch eine mit Zöllen und Abgaben gut gefüllte Staatskasse. In Werlental ist viel alter Adel ansässig. Das hat einerseits damit zu tun, dass Werlental zu den alten Kernprovinzen des Reiches zählt, andererseits aber auch mit den verlässlichen Erträgen aus Pacht und Steuer, die zu einer gewissen Sesshaftigkeit und Kontinuität beitragen. Verarmte Landgüter und verwaiste Burgen sucht man hier vergebens. Neben den alten Grafengeschlechtern und Baronien findet sich in Werlental eine wachsende Zahl edler und hochedler Bürger, insbesondere solche aus den reichen Kaufmannsfamilien, die einen nicht zu unterschätzenden Einfluss haben. Überhaupt ist die Beziehung zwischen Adel und Bürgertum eng, was nicht zuletzt an der starken Interessengemeinschaft liegt. Der Wohlstand des Adels hängt von der Handelstätigkeit der Kaufleute ab, die in ihren Geschäften wiederum von der politischen Einflussnahme des Adels profitieren, was beide Seiten zweckmäßig zu ihrem Vorteil nutzen. Den Werlentaler Adel findet man bei Hofe insbesondere in politisch-administrativen Ämtern, während die große Bühne gemieden wird. Das Militär spielt im Herzogtum hingegen keine bedeutende Rolle. Und auch das Rittertum hat hier keinen allzu festen Stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Diplomatie:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
In anderen Herzogtümern fällt gelegentlich die gehässige Bemerkung, der Werlentaler Adel würde zu keiner Verhandlung ohne einen Rechenschieber erscheinen. Oder neuerdings: ohne einen kaufmännischen Berater. Tatsächlich sind die Werlentaler dafür bekannt, hart zu verhandeln und ihre Interessen sehr genau im Blick zu halten. Überschwängliche Loyalitätsbekundungen oder schnelle Entscheidungen sind aus Werlental eher selten zu erwarten, stattdessen pflegt man zu taktieren und günstige Augenblicke abzuwarten, um das bestmögliche Verhandlungsergebnis zu erzielen. Zu diesem kalkulierten Handeln gehört jedoch auch, dass sich in Werlental selten blinder Opportunismus durchsetzt, sondern alle Verhandlungen mit einer gewissen Sorgfalt und einem genauen Blick auf langfristige Folgen geführt werden. Ist der Adel von einer Entscheidung überzeugt, heißt das freilich nicht, dass man nicht dennoch versuchen würde, möglichst vorteilhafte Konditionen zu erzielen. So soll auch die Stimme des Herzogs für Ador während der Verhandlungen im Kronrat ihren Preis gehabt haben, obwohl informierte Kreise eine Parteinahme Widumars für das Königshaus fast für sicher hielten, schließlich hatte Werlental bereits die Ernennung Anaras zur Regentin unterstützt. Werlental pflegt traditionell gute Beziehungen zu Nharam. Eine gewisse gegenseitige Geringschätzung, oder zumindest ein Grad an Unverständnis, ist für die Beziehung zu stärker repräsentativ-militaristisch organisierten Herzogtümern wie Alrynes kennzeichnend, die eine ganz andere Adelskultur pflegen als das in Werlental üblich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Personen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seine Herzogliche Hoheit &#039;&#039;&#039;Widumar Isegrein d.J. vom Werlental&#039;&#039;&#039;, Herzog von Werlental&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seine Exzellenz &#039;&#039;&#039;Anselm Reichsgraf zu Eulenburg&#039;&#039;&#039;, Königlicher Hofkanzler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herzogtum Winterfall ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Einwohner:&#039;&#039;&#039; ~ 20.000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Regent:&#039;&#039;&#039; Herzogin Ediphanie Carolina Fiara von Winterfall-Aschenfeld zu Ehrenstein und Ruchin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Hauptstadt:&#039;&#039;&#039; Ehrenstein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Wappen:&#039;&#039;&#039; silberner Wolf auf dreispitzigem goldenen Berg stehend in blauem Grund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kurzbeschreibung:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Das nördlichste Herzogtum ist vor allem für zwei Dinge bekannt: die größten Goldvorkommen des Reiches und seine teils direkt aus dem Fels gehauene Hauptstadt Ehrenstein. Von Ehrenstein und einigen weiteren Siedlungen um den Goldberg abgesehen, ist das Herzogtum dünn besiedelt. Es dominieren karge Felslandschaften und schneebedeckte Gebirgszüge. Wo ehemals dichte Nadelwälder standen, finden sich heute großflächige Rodungen. Zum Tal hin, in Richtung Aschenfeld, wird das Lehen zwar etwas freundlicher. Aber auch hier findet man nur kleine Weiler, wenige Dörfer und bestenfalls eine Handvoll verstreuter Rittergüter. Die nächste größere Stadt ist das am Meer gelegene Himmelsfels, die Hauptstadt der reichsunmittelbaren Grafschaft Dorwacht, die über einen eigenen Sitz im Kronrat verfügt. In Dorwacht finden sich die zentralen Werften des Königreichs, wo insbesondere die Schiffe der königlichen Handelsflotte gebaut werden. Der größte Teil des in Winterfall geförderten Goldes wird hier verschifft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirtschaftlich ist Winterfall weniger wohlhabend als viele denken, da die Krone über Zölle und Abgaben einen Großteil der Erträge abschöpft. Der Adel ist zwar nicht arm, aber von goldenen Tellern wird in Winterfall nicht gegessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Diplomatie:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Winterfall ist ein wirtschaftlich für die Krone sehr bedeutendes Lehen, politisch ist sein Einfluss aber begrenzt, was auch mit der großen räumlichen Entfernung vom königlichen Hof zusammenhängt. Adel aus Winterfall sieht man in Alumenas oder in Lichtenthal nur selten. Insgesamt ist Winterfall, wie auch Aschenfeld, ein eher konservatives, eigenbrötlerisches Lehen, das seinen eigenen Regeln und Konventionen folgt und zum restlichen Reichsadel nur begrenzte Kontakte pflegt. Die meisten anderen Adelsgeschlechter sind darüber ganz froh, da der Adel aus Winterfall als etwas ungehobelt gilt und bei höfischen Anlässen nicht gern gesehen ist. Für Himmelsfels als wichtige Hafenstadt und den zugehörigen Dorwachter Adel gilt das jedoch nicht im gleichen Maße, da man hier allgemein etwas näher am Puls der Zeit ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Personen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ihre Herzogliche Hoheit &#039;&#039;&#039;Ediphanie Carolina Fiara von Winterfall-Aschenfeld zu Ehrenstein und Ruchin&#039;&#039;&#039;, Herzogin von Winterfall und Aschenfeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seine Erlaucht &#039;&#039;&#039;Saldur Marinon Callendes von Dorwacht&#039;&#039;&#039;, Reichsgraf von Dorwacht; Mitglied des Kronrats.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ihre Erlaucht &#039;&#039;&#039;Isabella Maria von Dorwacht&#039;&#039;&#039;, Ehefrau von Saldur v. Dorwacht, Schwester v. Iustitian v. Alrynes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Komtess Agatha &#039;&#039;&#039;Cecilia Isabella von Dorwacht&#039;&#039;&#039;, Tochter von Saldur v. Dorwacht und Isabella v. Dorwacht.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Staff-inari</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.alathair.de/index.php?title=K%C3%B6nigreich_Alumenas&amp;diff=9502</id>
		<title>Königreich Alumenas</title>
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		<updated>2019-09-13T12:14:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Staff-inari: /* Herzogtum Nharam */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das Königreich Alumenas, in dem man dem Glauben an den sogenannten &amp;quot;lichten Pantheon&amp;quot; nachgeht, besteht aus mehreren Herzogtümern, denen jeweils ein Herzog vorsteht. Herzöge sind die Herrscher der größten Landstriche des Königreiches (Provinzen) die das Gros der königlichen Streitmächte stellen. An der Spitze des Adels steht der König. Der aktuelle Herrscher über Alumenas ist [[Ador Segenus Corbidian Victor von Alumenas]] oder auch König [[Ador I.]] von Alumenas. Im Alatner des Jahres 261 ehelichte Seine Majestät die einzige Tochter des Herzogs von Nharam: Ciarda Emyn von Alumenas ist seither rechtmäßige Königin von Alumenas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Allgemeinen weitläufig bekannt sind einige Informationen über die verschiedenen Landstriche und Herzogtümer des Königreiches, aus Traditionen gewachsen oder durch bewegende Ereignisse geformt. Besonders die Herrscherfamilien sowie die Wappen der einzelnen Herzogtümer und Familien werden manchem, die im Königreich aufgewachsen sind ein Begriff, vor aber dem Adel bekannt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herzogtum Lichtenthal ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alumenische Reich und damit auch das [[Herzogtum Lichtenthal]] wird von König Ador dem I. regiert, da es derzeit keinen Herzog, in Lichtenthal gibt, hat dieser einen Rat ins Leben gerufen. Dieser kümmert sich um alle Belange des alltäglichen Geschäftes. Des Weiteren gliedert sich das Herzogtum in drei Grafschaften, die wiederum in mehrere Lehen aufgeteilt sind. Das Herzogtum Lichtenthal ist das einzige, in der Spielwelt begehbare Herzogtum des Königreiches. Detaillierte Informationen dazu sowie eine Beschreibung der zugehörigen Ländereien und der politischen Lage finden sich [[Herzogtum Lichtenthal|hier]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herzogtum Alrynes ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Einwohner:&#039;&#039;&#039; ~100.000 (incl. Alumenas)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Regent:&#039;&#039;&#039; Herzog Iustitian Christoph von Alrynes&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Hauptstadt:&#039;&#039;&#039; Eherntrutz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Wappen:&#039;&#039;&#039; silberner Doppelkopfadler auf dunkelblauem Grund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kurzbeschreibung:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Das größte Herzogtum des Königreiches, das als Enklave die Reichsstadt Alumenas und die umgrenzenden Verteidigungsanlagen in sich trägt. Es verfügt über eine zahlenmäßig große Armee, die meistens zu Wachdiensten in und um Alumenas eingesetzt wird. Das herzogliche Heer ist, ähnlich wie in Lichtenthal, in Gestalt von Regimentern organisiert, derer es derzeit zwei gibt: das Regiment zu Fuß &#039;Alryner Pikeniere&#039; (&amp;quot;Rothauben&amp;quot;) und das Kürassier-Regiment &#039;Viktor von Alrynes&#039; (&amp;quot;Viktorianer&amp;quot;). Mehrere Kompanien Rothauben und zwei Eskadrons Viktorianer sind dauerhaft zum Schutz der Reichsstadt Alumenas abgeordnet, wo sie die Krongarde in Gestalt des Ersten Königlichen Garderegiments &#039;Konstantin von Alumenas&#039; (&amp;quot;Konstantiner&amp;quot;) unterstützen. Die Krongarde ist auch nach Verlegung des Hofes zu großen Teilen weiterhin in Alumenas stationiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eigentliche Hauptstadt des Herzogtums liegt um die Festung Eherntrutz, den Stammsitz der Herzöge von Alrynes. Eherntrutz gilt als eine der am stärksten befestigten Burgen des gesamten Königreichs, ist aufgrund seiner klobigen Bauweise allerdings auch eine der am wenigsten ansehnlichen.. Die Hauptstadt von Alrynes steht im Schatten des weit größeren und prächtigeren Alumenas und spielt im gesellschaftlichen Leben des Herzogtums nur eine untergeordnete Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Diplomatie:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Der Adel von Alrynes war es lange gewohnt, nah am königlichen Hof zu leben und wichtige Ämter zu bekleiden. Viele Adlige des Herzogtums sehen sich als Inbegriff der Königstreue und als wichtige Stütze des Reiches. Die Verlegung des Hofes nach Lichtenthal und die gescheiterte Verbindung zwischen der Königsfamilie und der Herzogsfamilie bedeuteten für Alrynes einen herben Rückschlag. Der regionale Adel betrachtet die Verlegung des Hofes nach Lichtenthal als Fehler und würde sich jederzeit dafür einsetzen, dass der Herrschersitz wieder nach Alumenas kommt. Besondere Sympathie für die Bedürfnisse Lichtenthals ist von Seiten Alrynes entsprechend nicht zu erwarten. Viele Alryner könnten es verschmerzen, Gerimor den Menekanern, Zwergen, Elfen, Rahalern, und was immer dort kreucht und fleucht, zu überlassen. Die prinzipielle Reichstreue des Herzogtums steht jedoch außer Frage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Personen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seine Herzogliche Hoheit &#039;&#039;&#039;Iustitian Christoph von Alrynes&#039;&#039;&#039;, Herzog von Alrynes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ihre Durchlaucht &#039;&#039;&#039;Elisabeth Dorothea von Alrynes&#039;&#039;&#039;, Ehefrau von Iustitian v. Alrynes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Komtess &#039;&#039;&#039;Johanna Elisabeth Viktoria von Alrynes&#039;&#039;&#039; (✝), einzige Tochter von Iustitian v. Alrynes und Elisabeth v. Alrynes, Verlobte von Ador I. von Alumenas; in einem Mordkomplott am Tag ihrer Verlobung getötet.&lt;br /&gt;
== Herzogtum Aschenfeld ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Einwohner:&#039;&#039;&#039; ~15.000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Regentin:&#039;&#039;&#039; Herzogin Ediphanie Carolina Fiara von Winterfall-Aschenfeld zu Ehrenstein und Ruchin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Hauptstadt:&#039;&#039;&#039; Ruchin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Wappen:&#039;&#039;&#039; springendes schwarzes Ross auf silbergrauem Grund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kurzbeschreibung:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Die Aschenfelder sind eine der Markprovinzen und bekannt für ihre außerordentliche Reiterei. Das Herzogtum ist im Verbund mit Winterfall relativ autark. Es dominieren kleine Rittergüter und Wehrburgen, die häufig über Generationen vererbt werden, so dass sich eine Art erblicher Ritterstand herausgebildet hat. Diese adligen Panzerreiter gehören teilweise tatsächlich dem Orden der Ritter von Alumenas an, es existieren jedoch auch eine Handvoll kleinerer quasi-ritterlicher Orden. Schwertadel im originären Sinne sind die wenigsten dieser Familien. Vielmehr hat sich in vielen Adelsgeschlechtern die standestypische Anrede Sir oder Lady gegen ältere Standesanreden durchgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bekannte Reiterei setzt sich primär aus solchem ritterbürtigen Landadel zusammen und stellt eines der wenigen echten Ritterheere des Reiches dar. Zahlenmäßig fällt das Heer freilich klein aus und symbolisiert zu einem gewissen Grad überkommene Gesellschafts- und Organisationsstrukturen. Auch sonst sind die Aschenfelder ein traditionelles Lehen, das streng entlang feudaler Prinzipien organisiert ist. Ein echtes Bürgertum findet sich in Ansätzen nur in der Hauptstadt Ruchin. Und selbst hier ist seine Stimme nicht besonders stark. Den Rittergütern sind vielfach kirchliche Besitzungen, etwa kleinere Klöster oder Ordenshäuser angeschlossen, und das Verhältnis zwischen Adel und Klerus ist im Allgemeinen eng.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aschenfelder sind kein wohlhabendes Lehen und zugleich das bevölkerungsärmste Herzogtum des Königreichs. Die wenigen landwirtschaftlichen Überschüsse, die das Lehen produziert, werden direkt nach Winterfall exportiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Diplomatie:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Aufgrund der Zersplitterung des Herzogtums in viele kleine Rittergüter ohne echtes Machtzentrum spielt Aschenfeld politisch keine bedeutende Rolle. Die Herzogsfamilie residiert in Ehrenstein (Winterfall), so dass die meisten Aschenfelder ihre Herzogin selten zu Gesicht bekommen. Die Aufmerksamkeit des Adels gilt ohnehin primär dem Erhalt seiner Güter und der Verteidigung der Grenzen der Markprovinz. Weitsichtige Adlige beziehen noch Winterfall mit ein, das Interesse an Reichspolitik ist hingegen äußerst gering. In der Reichsstadt Alumenas oder in anderen Herzogtümern trifft man sie gelegentlich bei Turnieren, ansonsten sind sie aber nicht sehr präsent. Die Königsfamilie kann sich der Unterstützung der Aschenfelder jedoch im Allgemeinen sicher sein, auch wenn sie nicht zu den lautesten Stimmen gehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Personen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ihre Herzogliche Hoheit &#039;&#039;&#039;Ediphanie Carolina Fiara von Winterfall-Aschenfeld zu Ehrenstein und Ruchin&#039;&#039;&#039;, Herzogin von Winterfall und Aschenfeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Komtess &#039;&#039;&#039;Clara Mirabella von Ruchin&#039;&#039;&#039;, Nichte (mütterlicherseits) von Ediphanie v. Winterfall-Aschenfeld; derzeit Kammerzofe in Diensten von Josephine v. Liliensee. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herzogtum Eirensee ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Einwohner:&#039;&#039;&#039; ~30.000&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Regent:&#039;&#039;&#039; Großherzog Gregor Weiland Konrad vom Greifenhain (noch unmündig)&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Hauptstadt:&#039;&#039;&#039; Ihnnerau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Wappen:&#039;&#039;&#039; aufrechter goldener Handschuh auf hellblauem Grund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kurzbeschreibung:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Ein mittelgroßes, früher politisch sehr einflussreiches Lehen, dessen Herzog den Kronrat leitete. Im Jahr 256 übte Theobald v. Eirensee Verrat am Reich, um die Krönung Adors I. von Alumenas zu verhindern und den eigenen Einfluss im Reich zu wahren. Die darauffolgende Entadelung der Herzogsfamilie hat das Herzogtum in große Unruhe gestürzt. Der einzige von der Krone anerkannte Erbe ist der minderjährige Großherzog Gregor v. Greifenhain, der laut Dekret dem Greifenhainer Familienzweig zugerechnet wird. Das Herzogtum Eirensee wird damit Teil des Greifenhainer Erbes und wird in Zukunft in der Greifenhainer Erblinie vererbt werden und keine eigenständige Erbfolge mehr haben. Wirtschaftlich ist das Lehen eher unbedeutend und die Bevölkerung im Mittel etwas ärmer als in vielen anderen Herzogtümern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Diplomatie:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Viele Adelsfamilien, die unter dem Haus Eirensee zu Macht und Einfluss gelangt sind, fürchten, dass es im Gefolge der Entadelung der Herzogsfamilie und der Einordnung von Eirensee in das Greifenhainer Erbe zu einer grundlegenden Neuordnung des Herzogtums kommt, die sie mit Einbußen und Machtverlusten bezahlen müssen. Als besonders bedrohlich wird die Lage auch deshalb wahrgenommen, weil der junge Herzog in Greifenhain aufwächst und dem Einfluss des hiesigen Adels vollständig entzogen ist. Den Eirenseer Adel eint, dass er eine dauerhafte Unterordnung Eirensees unter den Rivalen Greifenhain mit allen Mitteln verhindern will. Der Weg dahin ist allerdings umstritten und reicht von Versuchen politischer Einflussnahme bis zum gewaltsamen Widerstand. Vor allem monetäre Unterstützung erhalten sie dabei gerüchteweise durch den Herzog von Schwarzwasser. Der Prozess der Einung der beiden Herzogtümer geht deshalb nur schleppend voran und es herrscht viel Zwietracht und Misstrauen zwischen Greifenhain und Eirensee. Schwer abzuschätzen bleibt derzeit, ob eine weitere Eskalation des Konflikts den Widerstand in Eirensee stärken würde oder ob die Koalition der Unwilligen einer ernsthaften Auseinandersetzung eher aus dem Weg gehen würde. Ein Erbfolgekrieg zwischen Greifenhain und Eirensee könnte allerdings durchaus langwierig werden, zumal beiden Herzogtümern eine starke ordnende Hand fehlt, so dass mit einer insgesamt eher unkoordinierten Kriegsführung und einer Vielzahl kleinerer Brandherde zu rechnen wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Personen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seine Herzogliche Hoheit &#039;&#039;&#039;Theobald Zirius Archimbar vom Eirensee&#039;&#039;&#039; (✝), ehemals Herzog von Eirensee und Vorsitzender des Kronrats; übte Verrat an Ador I. von Alumenas und wurde von Andurion v. Nharam im Duell erschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ihre Durchlaucht &#039;&#039;&#039;Margarita Ekaterina von Eirensee&#039;&#039;&#039;, genannt &amp;quot;Die schwarze Witwe&amp;quot;, Ehefrau von Theobald v. Eirensee; nach dem Tod ihres Mannes und der Entadelung ihrer Familie aus Ihnnerau geflohen und gerüchteweise in die alte Festung Rabenau gezogen, wo sie, von Angst und Misstrauen getrieben, mit großer Grausamkeit und Strenge herrschen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seine Durchlaucht &#039;&#039;&#039;Sigmund Theobald von Eirensee&#039;&#039;&#039; (✝), Sohn von Theobald v. Eirensee, Ehemann von Josephine v. Liliensee; zusammen mit Phillip v. Greifenhain in der Schlacht von Shevanor gefallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seine Herzogliche Hoheit &#039;&#039;&#039;Gregor Weiland Konrad vom Greifenhain&#039;&#039;&#039;, unmündiger Großherzog von Greifenhain und Herzog von Eirensee; Sohn von Sigmund v. Eirensee und Josephine v. Liliensee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herzogtum Greifenhain ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Einwohner:&#039;&#039;&#039; ~ 60.000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Regent:&#039;&#039;&#039; Großherzog Gregor Weiland Konrad vom Greifenhain (noch unmündig)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Hauptstadt:&#039;&#039;&#039; Greifenstein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Wappen:&#039;&#039;&#039; roter doppelköpfiger Greif auf silbernem Grund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kurzbeschreibung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eines der ältesten, größten und wichtigsten Herzogtümer des Reiches. Das Herzogtum ist weder sonderlich arm, noch sonderlich reich, was insbesondere mit dem Fehlen wirklich hervorstechender Handelszweige zusammenhängt. Umgekehrt ist Greifenhain auch kaum auf Importe angewiesen, da die meisten Güter vor Ort produziert werden können. Die wohlhabenderen Landstriche liegen insbesondere in den Tälern und Kernlanden. Daneben sind ausgeprägte Gebirgsformationen und karstige Felslandschaften charakteristisch, die bestenfalls zur Viehzucht taugen. Das Klima ist jedoch deutlich milder als in Winterfall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politisch dominieren mehrere große Adelsfamilien, die als Vasallen des Großherzogs teils relativ autarke Lehen verwalten, die zumeist um größere fruchtbare Täler und Ebenen zentriert sind. Über das Herzogtum hinaus bekannt sind die herzoglichen &amp;quot;Greifenreiter&amp;quot;, ein leichtes Kürassier-Regiment, dessen Soldaten aufgrund ihrer ikonischen, einem Greifenhaupt nachempfundenen Visierhelme kaum zu verwechseln sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich einer der großen Stabilitätsanker des Reiches, ist das Herzogtum durch den plötzlichen Tod Konrads und Phillips in eine tiefe Krise gestürzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Diplomatie&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Greifenhain war stets für seine starke Reichspolitik bekannt, aber auch für die anhaltende Rivalität mit dem benachbarten Herzogtum Eirensee. Die Hochzeit zwischen Konrads Tochter und Theobald .v Eirensees Sohn und der gemeinsame Kampf gegen die abtrünnige Baronie Shevanor konnten diese Kluft nur zeitweise überbrücken. Seit dem Tod Konrads und Theobalds Verrat ist sie tiefer denn je. Einige der älteren Adelsfamilien lehnen den unmündigen Gregor v. Greifenhain als Herzog grundsätzlich ab, da er in direkter Erblinie von dem Verräter Theobald v. Eirensee abstammt. Darüber hinaus gibt es eine starke Partei, die, unabhängig ihrer Loyalität zu Gregor, eine großangelegte militärische Kampagne gegen Eirensee befürwortet, um die mit der verstoßenen Herzogsfamilie verbündeten Grafenhäuser und Baronien zu zerschlagen. Ohne die starke Hand eines Herzogs ist Greifenhain schwierig zu kontrollieren. Bis der minderjährige Gregor in einer Position ist, ein ernsthaftes Regiment zu führen, werden jedoch noch viele Jahre vergehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die schwelenden Streitereien spitzten sich im Jahr 260 zu, in welchem sich Teile des Eirenseers Regiment und weite unterstützende Bevölkerungsgruppen gegen willkürlich handelnden Adel und Fremdherrschaft erhoben. Der daraus resultierende Bürgerkrieg hielt das Königreich Alumenas für viele Monde in seinem Griff, bevor zahlreiche Friedensverträge, unter anderem der Seefelser Friede, die Stabilität zwischen Eirensee und Greifenhain wieder auf das rechte Maß brachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Personen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Seine Herzogliche Hoheit &#039;&#039;&#039;Konrad Coelestin Dionysius vom Greifenhain&#039;&#039;&#039; (✝), Großherzog vom Greifenhain und Lichtenthal&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Seine Erlaucht &#039;&#039;&#039;Phillip Graf vom Greifenhain&#039;&#039;&#039; (✝), Sohn von Konrad von Greifenhain, zusammen mit Sigmund von Eirensee in der Schlacht von Shevanor gefallen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Ihre Erlaucht &#039;&#039;&#039;Josephine Isolde vom Liliensee&#039;&#039;&#039;, Gräfin von Liliensee, Tochter von Konrad von Greifenhain, Witwe von Sigmund von Eirensee&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Seine Herzogliche Hoheit &#039;&#039;&#039;Gregor Weiland Konrad vom Greifenhain&#039;&#039;&#039;, unmündiger Großherzog von Greifenhain und  Eirensee, Sohn von Sigmund von Eirensee und Josephine von Liliensee&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Ihre Eminenz &#039;&#039;&#039;Svea Elisabetha vom Greifenhain&#039;&#039;&#039;, Hohepriesterin der Kirche der Temora, Mitglied des Rats der Sieben, Schwester von Konrad von Greifenhain.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herzogtum Nharam ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Nharam.jpg|400px|thumb|right|Karte des Herzogtums Nharam]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Einwohner:&#039;&#039;&#039; ~40.000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Regent:&#039;&#039;&#039; Herzog Andurion III. von Nharam&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Hauptstadt&#039;&#039;&#039;: Aventia&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Wappen:&#039;&#039;&#039; im geteilten Schild goldene Korngarbe in Grün oben, silberner Eber in Grün unten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kurzbeschreibung:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Nharam ist die Kornkammer des Reiches. Das milde, sonnige Klima macht das Herzogtum ideal für den Anbau von Obst, Oliven, Wein und Weizen. Auch Wolle und Seide werden hier produziert. Rotwein aus Nharam wird im ganzen Königreich getrunken. Das Lehen ist stark ländlich geprägt. Es dominieren beschauliche Dörfer und Weiler, die sich im weiten Umkreis um die Hauptstadt gruppieren. Dazwischen erstrecken sich Äcker und Obstwiesen, sanfte Hügel und Seen und eine Vielzahl kleiner Wälder und Gehölze. Die Hauptstadt weist eine Vielzahl kultureller Errungenschaften auf, von gelehrten Akademien und Bibliotheken, prächtigen Tempeln und Schreinen, bis hin zu Theatern und Schaubühnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nharam ist als verhältnismäßig ruhiges und idyllisches Lehen bekannt. Der Adel hat hier viel Freiraum für Turniere, Jagden, die schönen Künste und anderen standestypischen Zeitvertreib. Die Ritter von Nharam, die man bei Turnieren leicht an ihren bunten Federbüschen, ihren blankpolierten Rüstungen und den schneeweißen Schimmeln erkennt, gelten in stärker militärisch geprägten Herzogtümern als etwas blasiert und eitel, wissen ihr selbstbewusstes Auftreten aber zumeist durch sehr geübte Lanzenführung zu untermauern. Militärisch spielt Nharam allerdings keine hervorgehobene Rolle und die einfachen Soldaten des Herzogtums sind wenig kampferprobt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Diplomatie:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Der amtierende Herzog war eine Art Mentor und Vaterfigur für den jung verwaisten Kronprinzen und spielte in den Verhandlungen des Kronrats um die Krönung Adors eine entscheidende Rolle. Nharam unterhält immer noch sehr gute Beziehungen zur Krone, die durch die enge Freundschaft zwischen Andurion und Ador gestützt werden. Traditionell ist auch das Herzogtum Werlental ein enger Verbündeter, da ein Großteil der in Nharam produzierten Wolle und Seide zur Verarbeitung in die dortigen Spinnereien und Tuchmacherstätten geschickt wird. Auch sonst ist die Herzogsfamilie gut vernetzt. Viele wohlhabende Adelsfamilien unterhalten eine Sommerresidenz in Nharam, um sich an dem günstigen Klima, der hervorragenden Küche und den schönen Künsten zu erfreuen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Personen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seine Herzogliche Hoheit &#039;&#039;&#039;Andurion III. von Nharam&#039;&#039;&#039;, Herzog von Nharam; enger Vertrauter und Mentor von Ador I. v. Alumenas; hat den Verräter Theobald v. Eirensee im Duell erschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seine Durchlaucht &#039;&#039;&#039;Partian von Nharam&#039;&#039;&#039;, Neffe (väterlicherseits) von Andurion v. Nharam, Knappe von Ador I. v. Alumenas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ihre Königliche Hoheit &#039;&#039;&#039;Ciarda Emyn von Alumenas&#039;&#039;&#039;, Geborene von Nharam, einzige Tochter von Andurion v. Nharam, Gemahlin von Ador I. v. Alumenas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herzogtum Schwarzwasser ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Einwohner:&#039;&#039;&#039; ~25.000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Regent:&#039;&#039;&#039; Herzog Carisan Roland Fenrin von Schwarzwasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Hauptstadt:&#039;&#039;&#039; Siebenwacht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Wappen:&#039;&#039;&#039; silberner Turm über silbernem Fluss im Schildfuß auf schwarzem Grund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kurzbeschreibung:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Ein jüngeres Herzogtum, das eher am Rand der eigentlichen Herzlande des Königreichs gelegen ist. Das Herzogtum verfügt über die wichtigsten Silberminen des Reiches und ist wirtschaftlich überaus erfolgreich. Im Vergleich zu Winterfall bleibt deutlich mehr des erwirtschafteten Reichtums beim Adel und bei der Bevölkerung hängen, was an geschickter Verhandlungsführung, aber auch an den niedrigeren Zöllen und Abgaben liegt, die auf Silber im Vergleich zu Gold erhoben werden. Gerüchteweise verstehen sich die Kaufleute von Schwarzwasser zudem sehr gut darauf, ihre Erträge an der königlichen Steuerkasse vorbei zu schleusen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptstadt Siebenwacht ist einer der wichtigsten Kriegs- und Handelshäfen des Königreichs. Das Herzogtum verfügt zudem über eine gut ausgebildete Armee, die sich teilweise aus professionellen Söldnern und Landsknechten rekrutiert. Zu den bekanntesten Einheiten gehörte die sogenannte &#039;Schwarze Sieben&#039;, eine in der Hauptstadt begründete Söldnerkompanie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Diplomatie:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Die politische Lage Schwarzwassers ist überaus prekär. Der alternde Herzog von Schwarzwasser gehörte zu den engsten Verbündeten Eirensees und war einer der Wortführer der Adelsfraktion, die sich gegen die Krönung Adors stellte. Ob er über den Mordkomplott gegen Johanna v. Alrynes unterrichtet war oder ob Theobald v. Eirensee ihm mit seinen Plänen selbst in den Rücken fiel, ist bis heute Gegenstand wilder Spekulationen und Gerüchte. Nachgewiesen werden konnte ihm eine Beteiligung nie, und er selbst weist die Gerüchte auf das Schärfste von sich. Im reichstreuen Adel ist Carisan v. Schwarzwasser nichtsdestotrotz eine persona non grata. Gleichwohl ist das Herzogtum zu wichtig, um es fallen zu lassen. Ein offener Bruch mit Schwarzwasser, gekoppelt mit der instabilen Lage in Greifenhain und Eirensee, könnte Zentrifugalkräfte freisetzen, die das ganze Königreich in Schieflage bringen würden. Wie sich die politische Situation um Schwarzwasser entwickeln wird, bleibt abzuwarten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Personen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seine Herzogliche Hoheit &#039;&#039;&#039;Carisan Roland Fenrin von Schwarzwasser&#039;&#039;&#039;, Herzog von Schwarzwasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herzogtum Werlental ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Einwohner:&#039;&#039;&#039; ~45.000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Regent:&#039;&#039;&#039; Herzog Widumar Isegrein d.J. vom Werlental&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Hauptstadt:&#039;&#039;&#039; Bruchstein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Wappen:&#039;&#039;&#039; schreitender goldener Hirsch auf grünem Grund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kurzbeschreibung:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Die zentralste Provinz des Herzlandes, in unmittelbarer Nachbarschaft zum Herzogtum Alrynes und zur Reichsstadt Alumenas gelegen. Werlental ist insbesondere für seine vielen Gerbereien, Spinnereien und Tuchmacherstätten bekannt, die das ganze Königreich beliefern. Die rege Handwerks- und Handelstätigkeit beschert dem Herzogtum nicht nur einige recht wohlhabende Kaufleute, sondern auch eine mit Zöllen und Abgaben gut gefüllte Staatskasse. In Werlental ist viel alter Adel ansässig. Das hat einerseits damit zu tun, dass Werlental zu den alten Kernprovinzen des Reiches zählt, andererseits aber auch mit den verlässlichen Erträgen aus Pacht und Steuer, die zu einer gewissen Sesshaftigkeit und Kontinuität beitragen. Verarmte Landgüter und verwaiste Burgen sucht man hier vergebens. Neben den alten Grafengeschlechtern und Baronien findet sich in Werlental eine wachsende Zahl edler und hochedler Bürger, insbesondere solche aus den reichen Kaufmannsfamilien, die einen nicht zu unterschätzenden Einfluss haben. Überhaupt ist die Beziehung zwischen Adel und Bürgertum eng, was nicht zuletzt an der starken Interessengemeinschaft liegt. Der Wohlstand des Adels hängt von der Handelstätigkeit der Kaufleute ab, die in ihren Geschäften wiederum von der politischen Einflussnahme des Adels profitieren, was beide Seiten zweckmäßig zu ihrem Vorteil nutzen. Den Werlentaler Adel findet man bei Hofe insbesondere in politisch-administrativen Ämtern, während die große Bühne gemieden wird. Das Militär spielt im Herzogtum hingegen keine bedeutende Rolle. Und auch das Rittertum hat hier keinen allzu festen Stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Diplomatie:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
In anderen Herzogtümern fällt gelegentlich die gehässige Bemerkung, der Werlentaler Adel würde zu keiner Verhandlung ohne einen Rechenschieber erscheinen. Oder neuerdings: ohne einen kaufmännischen Berater. Tatsächlich sind die Werlentaler dafür bekannt, hart zu verhandeln und ihre Interessen sehr genau im Blick zu halten. Überschwängliche Loyalitätsbekundungen oder schnelle Entscheidungen sind aus Werlental eher selten zu erwarten, stattdessen pflegt man zu taktieren und günstige Augenblicke abzuwarten, um das bestmögliche Verhandlungsergebnis zu erzielen. Zu diesem kalkulierten Handeln gehört jedoch auch, dass sich in Werlental selten blinder Opportunismus durchsetzt, sondern alle Verhandlungen mit einer gewissen Sorgfalt und einem genauen Blick auf langfristige Folgen geführt werden. Ist der Adel von einer Entscheidung überzeugt, heißt das freilich nicht, dass man nicht dennoch versuchen würde, möglichst vorteilhafte Konditionen zu erzielen. So soll auch die Stimme des Herzogs für Ador während der Verhandlungen im Kronrat ihren Preis gehabt haben, obwohl informierte Kreise eine Parteinahme Widumars für das Königshaus fast für sicher hielten, schließlich hatte Werlental bereits die Ernennung Anaras zur Regentin unterstützt. Werlental pflegt traditionell gute Beziehungen zu Nharam. Eine gewisse gegenseitige Geringschätzung, oder zumindest ein Grad an Unverständnis, ist für die Beziehung zu stärker repräsentativ-militaristisch organisierten Herzogtümern wie Alrynes kennzeichnend, die eine ganz andere Adelskultur pflegen als das in Werlental üblich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Personen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seine Herzogliche Hoheit &#039;&#039;&#039;Widumar Isegrein d.J. vom Werlental&#039;&#039;&#039;, Herzog von Werlental&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seine Exzellenz &#039;&#039;&#039;Anselm Reichsgraf zu Eulenburg&#039;&#039;&#039;, Königlicher Hofkanzler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herzogtum Winterfall ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Einwohner:&#039;&#039;&#039; ~ 20.000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Regent:&#039;&#039;&#039; Herzogin Ediphanie Carolina Fiara von Winterfall-Aschenfeld zu Ehrenstein und Ruchin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Hauptstadt:&#039;&#039;&#039; Ehrenstein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Wappen:&#039;&#039;&#039; silberner Wolf auf dreispitzigem goldenen Berg stehend in blauem Grund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kurzbeschreibung:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Das nördlichste Herzogtum ist vor allem für zwei Dinge bekannt: die größten Goldvorkommen des Reiches und seine teils direkt aus dem Fels gehauene Hauptstadt Ehrenstein. Von Ehrenstein und einigen weiteren Siedlungen um den Goldberg abgesehen, ist das Herzogtum dünn besiedelt. Es dominieren karge Felslandschaften und schneebedeckte Gebirgszüge. Wo ehemals dichte Nadelwälder standen, finden sich heute großflächige Rodungen. Zum Tal hin, in Richtung Aschenfeld, wird das Lehen zwar etwas freundlicher. Aber auch hier findet man nur kleine Weiler, wenige Dörfer und bestenfalls eine Handvoll verstreuter Rittergüter. Die nächste größere Stadt ist das am Meer gelegene Himmelsfels, die Hauptstadt der reichsunmittelbaren Grafschaft Dorwacht, die über einen eigenen Sitz im Kronrat verfügt. In Dorwacht finden sich die zentralen Werften des Königreichs, wo insbesondere die Schiffe der königlichen Handelsflotte gebaut werden. Der größte Teil des in Winterfall geförderten Goldes wird hier verschifft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirtschaftlich ist Winterfall weniger wohlhabend als viele denken, da die Krone über Zölle und Abgaben einen Großteil der Erträge abschöpft. Der Adel ist zwar nicht arm, aber von goldenen Tellern wird in Winterfall nicht gegessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Diplomatie:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Winterfall ist ein wirtschaftlich für die Krone sehr bedeutendes Lehen, politisch ist sein Einfluss aber begrenzt, was auch mit der großen räumlichen Entfernung vom königlichen Hof zusammenhängt. Adel aus Winterfall sieht man in Alumenas oder in Lichtenthal nur selten. Insgesamt ist Winterfall, wie auch Aschenfeld, ein eher konservatives, eigenbrötlerisches Lehen, das seinen eigenen Regeln und Konventionen folgt und zum restlichen Reichsadel nur begrenzte Kontakte pflegt. Die meisten anderen Adelsgeschlechter sind darüber ganz froh, da der Adel aus Winterfall als etwas ungehobelt gilt und bei höfischen Anlässen nicht gern gesehen ist. Für Himmelsfels als wichtige Hafenstadt und den zugehörigen Dorwachter Adel gilt das jedoch nicht im gleichen Maße, da man hier allgemein etwas näher am Puls der Zeit ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Personen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ihre Herzogliche Hoheit &#039;&#039;&#039;Ediphanie Carolina Fiara von Winterfall-Aschenfeld zu Ehrenstein und Ruchin&#039;&#039;&#039;, Herzogin von Winterfall und Aschenfeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seine Erlaucht &#039;&#039;&#039;Saldur Marinon Callendes von Dorwacht&#039;&#039;&#039;, Reichsgraf von Dorwacht; Mitglied des Kronrats.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ihre Erlaucht &#039;&#039;&#039;Isabella Maria von Dorwacht&#039;&#039;&#039;, Ehefrau von Saldur v. Dorwacht, Schwester v. Iustitian v. Alrynes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Komtess Agatha &#039;&#039;&#039;Cecilia Isabella von Dorwacht&#039;&#039;&#039;, Tochter von Saldur v. Dorwacht und Isabella v. Dorwacht.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Staff-inari</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.alathair.de/index.php?title=K%C3%B6nigreich_Alumenas&amp;diff=9501</id>
		<title>Königreich Alumenas</title>
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		<updated>2019-09-13T12:14:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Staff-inari: /* Herzogtum Nharam */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das Königreich Alumenas, in dem man dem Glauben an den sogenannten &amp;quot;lichten Pantheon&amp;quot; nachgeht, besteht aus mehreren Herzogtümern, denen jeweils ein Herzog vorsteht. Herzöge sind die Herrscher der größten Landstriche des Königreiches (Provinzen) die das Gros der königlichen Streitmächte stellen. An der Spitze des Adels steht der König. Der aktuelle Herrscher über Alumenas ist [[Ador Segenus Corbidian Victor von Alumenas]] oder auch König [[Ador I.]] von Alumenas. Im Alatner des Jahres 261 ehelichte Seine Majestät die einzige Tochter des Herzogs von Nharam: Ciarda Emyn von Alumenas ist seither rechtmäßige Königin von Alumenas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Allgemeinen weitläufig bekannt sind einige Informationen über die verschiedenen Landstriche und Herzogtümer des Königreiches, aus Traditionen gewachsen oder durch bewegende Ereignisse geformt. Besonders die Herrscherfamilien sowie die Wappen der einzelnen Herzogtümer und Familien werden manchem, die im Königreich aufgewachsen sind ein Begriff, vor aber dem Adel bekannt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herzogtum Lichtenthal ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alumenische Reich und damit auch das [[Herzogtum Lichtenthal]] wird von König Ador dem I. regiert, da es derzeit keinen Herzog, in Lichtenthal gibt, hat dieser einen Rat ins Leben gerufen. Dieser kümmert sich um alle Belange des alltäglichen Geschäftes. Des Weiteren gliedert sich das Herzogtum in drei Grafschaften, die wiederum in mehrere Lehen aufgeteilt sind. Das Herzogtum Lichtenthal ist das einzige, in der Spielwelt begehbare Herzogtum des Königreiches. Detaillierte Informationen dazu sowie eine Beschreibung der zugehörigen Ländereien und der politischen Lage finden sich [[Herzogtum Lichtenthal|hier]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herzogtum Alrynes ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Einwohner:&#039;&#039;&#039; ~100.000 (incl. Alumenas)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Regent:&#039;&#039;&#039; Herzog Iustitian Christoph von Alrynes&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Hauptstadt:&#039;&#039;&#039; Eherntrutz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Wappen:&#039;&#039;&#039; silberner Doppelkopfadler auf dunkelblauem Grund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kurzbeschreibung:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Das größte Herzogtum des Königreiches, das als Enklave die Reichsstadt Alumenas und die umgrenzenden Verteidigungsanlagen in sich trägt. Es verfügt über eine zahlenmäßig große Armee, die meistens zu Wachdiensten in und um Alumenas eingesetzt wird. Das herzogliche Heer ist, ähnlich wie in Lichtenthal, in Gestalt von Regimentern organisiert, derer es derzeit zwei gibt: das Regiment zu Fuß &#039;Alryner Pikeniere&#039; (&amp;quot;Rothauben&amp;quot;) und das Kürassier-Regiment &#039;Viktor von Alrynes&#039; (&amp;quot;Viktorianer&amp;quot;). Mehrere Kompanien Rothauben und zwei Eskadrons Viktorianer sind dauerhaft zum Schutz der Reichsstadt Alumenas abgeordnet, wo sie die Krongarde in Gestalt des Ersten Königlichen Garderegiments &#039;Konstantin von Alumenas&#039; (&amp;quot;Konstantiner&amp;quot;) unterstützen. Die Krongarde ist auch nach Verlegung des Hofes zu großen Teilen weiterhin in Alumenas stationiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eigentliche Hauptstadt des Herzogtums liegt um die Festung Eherntrutz, den Stammsitz der Herzöge von Alrynes. Eherntrutz gilt als eine der am stärksten befestigten Burgen des gesamten Königreichs, ist aufgrund seiner klobigen Bauweise allerdings auch eine der am wenigsten ansehnlichen.. Die Hauptstadt von Alrynes steht im Schatten des weit größeren und prächtigeren Alumenas und spielt im gesellschaftlichen Leben des Herzogtums nur eine untergeordnete Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Diplomatie:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Der Adel von Alrynes war es lange gewohnt, nah am königlichen Hof zu leben und wichtige Ämter zu bekleiden. Viele Adlige des Herzogtums sehen sich als Inbegriff der Königstreue und als wichtige Stütze des Reiches. Die Verlegung des Hofes nach Lichtenthal und die gescheiterte Verbindung zwischen der Königsfamilie und der Herzogsfamilie bedeuteten für Alrynes einen herben Rückschlag. Der regionale Adel betrachtet die Verlegung des Hofes nach Lichtenthal als Fehler und würde sich jederzeit dafür einsetzen, dass der Herrschersitz wieder nach Alumenas kommt. Besondere Sympathie für die Bedürfnisse Lichtenthals ist von Seiten Alrynes entsprechend nicht zu erwarten. Viele Alryner könnten es verschmerzen, Gerimor den Menekanern, Zwergen, Elfen, Rahalern, und was immer dort kreucht und fleucht, zu überlassen. Die prinzipielle Reichstreue des Herzogtums steht jedoch außer Frage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Personen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seine Herzogliche Hoheit &#039;&#039;&#039;Iustitian Christoph von Alrynes&#039;&#039;&#039;, Herzog von Alrynes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ihre Durchlaucht &#039;&#039;&#039;Elisabeth Dorothea von Alrynes&#039;&#039;&#039;, Ehefrau von Iustitian v. Alrynes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Komtess &#039;&#039;&#039;Johanna Elisabeth Viktoria von Alrynes&#039;&#039;&#039; (✝), einzige Tochter von Iustitian v. Alrynes und Elisabeth v. Alrynes, Verlobte von Ador I. von Alumenas; in einem Mordkomplott am Tag ihrer Verlobung getötet.&lt;br /&gt;
== Herzogtum Aschenfeld ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Einwohner:&#039;&#039;&#039; ~15.000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Regentin:&#039;&#039;&#039; Herzogin Ediphanie Carolina Fiara von Winterfall-Aschenfeld zu Ehrenstein und Ruchin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Hauptstadt:&#039;&#039;&#039; Ruchin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Wappen:&#039;&#039;&#039; springendes schwarzes Ross auf silbergrauem Grund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kurzbeschreibung:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Die Aschenfelder sind eine der Markprovinzen und bekannt für ihre außerordentliche Reiterei. Das Herzogtum ist im Verbund mit Winterfall relativ autark. Es dominieren kleine Rittergüter und Wehrburgen, die häufig über Generationen vererbt werden, so dass sich eine Art erblicher Ritterstand herausgebildet hat. Diese adligen Panzerreiter gehören teilweise tatsächlich dem Orden der Ritter von Alumenas an, es existieren jedoch auch eine Handvoll kleinerer quasi-ritterlicher Orden. Schwertadel im originären Sinne sind die wenigsten dieser Familien. Vielmehr hat sich in vielen Adelsgeschlechtern die standestypische Anrede Sir oder Lady gegen ältere Standesanreden durchgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bekannte Reiterei setzt sich primär aus solchem ritterbürtigen Landadel zusammen und stellt eines der wenigen echten Ritterheere des Reiches dar. Zahlenmäßig fällt das Heer freilich klein aus und symbolisiert zu einem gewissen Grad überkommene Gesellschafts- und Organisationsstrukturen. Auch sonst sind die Aschenfelder ein traditionelles Lehen, das streng entlang feudaler Prinzipien organisiert ist. Ein echtes Bürgertum findet sich in Ansätzen nur in der Hauptstadt Ruchin. Und selbst hier ist seine Stimme nicht besonders stark. Den Rittergütern sind vielfach kirchliche Besitzungen, etwa kleinere Klöster oder Ordenshäuser angeschlossen, und das Verhältnis zwischen Adel und Klerus ist im Allgemeinen eng.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aschenfelder sind kein wohlhabendes Lehen und zugleich das bevölkerungsärmste Herzogtum des Königreichs. Die wenigen landwirtschaftlichen Überschüsse, die das Lehen produziert, werden direkt nach Winterfall exportiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Diplomatie:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Aufgrund der Zersplitterung des Herzogtums in viele kleine Rittergüter ohne echtes Machtzentrum spielt Aschenfeld politisch keine bedeutende Rolle. Die Herzogsfamilie residiert in Ehrenstein (Winterfall), so dass die meisten Aschenfelder ihre Herzogin selten zu Gesicht bekommen. Die Aufmerksamkeit des Adels gilt ohnehin primär dem Erhalt seiner Güter und der Verteidigung der Grenzen der Markprovinz. Weitsichtige Adlige beziehen noch Winterfall mit ein, das Interesse an Reichspolitik ist hingegen äußerst gering. In der Reichsstadt Alumenas oder in anderen Herzogtümern trifft man sie gelegentlich bei Turnieren, ansonsten sind sie aber nicht sehr präsent. Die Königsfamilie kann sich der Unterstützung der Aschenfelder jedoch im Allgemeinen sicher sein, auch wenn sie nicht zu den lautesten Stimmen gehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Personen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ihre Herzogliche Hoheit &#039;&#039;&#039;Ediphanie Carolina Fiara von Winterfall-Aschenfeld zu Ehrenstein und Ruchin&#039;&#039;&#039;, Herzogin von Winterfall und Aschenfeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Komtess &#039;&#039;&#039;Clara Mirabella von Ruchin&#039;&#039;&#039;, Nichte (mütterlicherseits) von Ediphanie v. Winterfall-Aschenfeld; derzeit Kammerzofe in Diensten von Josephine v. Liliensee. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herzogtum Eirensee ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Einwohner:&#039;&#039;&#039; ~30.000&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Regent:&#039;&#039;&#039; Großherzog Gregor Weiland Konrad vom Greifenhain (noch unmündig)&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Hauptstadt:&#039;&#039;&#039; Ihnnerau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Wappen:&#039;&#039;&#039; aufrechter goldener Handschuh auf hellblauem Grund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kurzbeschreibung:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Ein mittelgroßes, früher politisch sehr einflussreiches Lehen, dessen Herzog den Kronrat leitete. Im Jahr 256 übte Theobald v. Eirensee Verrat am Reich, um die Krönung Adors I. von Alumenas zu verhindern und den eigenen Einfluss im Reich zu wahren. Die darauffolgende Entadelung der Herzogsfamilie hat das Herzogtum in große Unruhe gestürzt. Der einzige von der Krone anerkannte Erbe ist der minderjährige Großherzog Gregor v. Greifenhain, der laut Dekret dem Greifenhainer Familienzweig zugerechnet wird. Das Herzogtum Eirensee wird damit Teil des Greifenhainer Erbes und wird in Zukunft in der Greifenhainer Erblinie vererbt werden und keine eigenständige Erbfolge mehr haben. Wirtschaftlich ist das Lehen eher unbedeutend und die Bevölkerung im Mittel etwas ärmer als in vielen anderen Herzogtümern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Diplomatie:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Viele Adelsfamilien, die unter dem Haus Eirensee zu Macht und Einfluss gelangt sind, fürchten, dass es im Gefolge der Entadelung der Herzogsfamilie und der Einordnung von Eirensee in das Greifenhainer Erbe zu einer grundlegenden Neuordnung des Herzogtums kommt, die sie mit Einbußen und Machtverlusten bezahlen müssen. Als besonders bedrohlich wird die Lage auch deshalb wahrgenommen, weil der junge Herzog in Greifenhain aufwächst und dem Einfluss des hiesigen Adels vollständig entzogen ist. Den Eirenseer Adel eint, dass er eine dauerhafte Unterordnung Eirensees unter den Rivalen Greifenhain mit allen Mitteln verhindern will. Der Weg dahin ist allerdings umstritten und reicht von Versuchen politischer Einflussnahme bis zum gewaltsamen Widerstand. Vor allem monetäre Unterstützung erhalten sie dabei gerüchteweise durch den Herzog von Schwarzwasser. Der Prozess der Einung der beiden Herzogtümer geht deshalb nur schleppend voran und es herrscht viel Zwietracht und Misstrauen zwischen Greifenhain und Eirensee. Schwer abzuschätzen bleibt derzeit, ob eine weitere Eskalation des Konflikts den Widerstand in Eirensee stärken würde oder ob die Koalition der Unwilligen einer ernsthaften Auseinandersetzung eher aus dem Weg gehen würde. Ein Erbfolgekrieg zwischen Greifenhain und Eirensee könnte allerdings durchaus langwierig werden, zumal beiden Herzogtümern eine starke ordnende Hand fehlt, so dass mit einer insgesamt eher unkoordinierten Kriegsführung und einer Vielzahl kleinerer Brandherde zu rechnen wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Personen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seine Herzogliche Hoheit &#039;&#039;&#039;Theobald Zirius Archimbar vom Eirensee&#039;&#039;&#039; (✝), ehemals Herzog von Eirensee und Vorsitzender des Kronrats; übte Verrat an Ador I. von Alumenas und wurde von Andurion v. Nharam im Duell erschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ihre Durchlaucht &#039;&#039;&#039;Margarita Ekaterina von Eirensee&#039;&#039;&#039;, genannt &amp;quot;Die schwarze Witwe&amp;quot;, Ehefrau von Theobald v. Eirensee; nach dem Tod ihres Mannes und der Entadelung ihrer Familie aus Ihnnerau geflohen und gerüchteweise in die alte Festung Rabenau gezogen, wo sie, von Angst und Misstrauen getrieben, mit großer Grausamkeit und Strenge herrschen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seine Durchlaucht &#039;&#039;&#039;Sigmund Theobald von Eirensee&#039;&#039;&#039; (✝), Sohn von Theobald v. Eirensee, Ehemann von Josephine v. Liliensee; zusammen mit Phillip v. Greifenhain in der Schlacht von Shevanor gefallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seine Herzogliche Hoheit &#039;&#039;&#039;Gregor Weiland Konrad vom Greifenhain&#039;&#039;&#039;, unmündiger Großherzog von Greifenhain und Herzog von Eirensee; Sohn von Sigmund v. Eirensee und Josephine v. Liliensee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herzogtum Greifenhain ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Einwohner:&#039;&#039;&#039; ~ 60.000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Regent:&#039;&#039;&#039; Großherzog Gregor Weiland Konrad vom Greifenhain (noch unmündig)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Hauptstadt:&#039;&#039;&#039; Greifenstein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Wappen:&#039;&#039;&#039; roter doppelköpfiger Greif auf silbernem Grund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kurzbeschreibung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eines der ältesten, größten und wichtigsten Herzogtümer des Reiches. Das Herzogtum ist weder sonderlich arm, noch sonderlich reich, was insbesondere mit dem Fehlen wirklich hervorstechender Handelszweige zusammenhängt. Umgekehrt ist Greifenhain auch kaum auf Importe angewiesen, da die meisten Güter vor Ort produziert werden können. Die wohlhabenderen Landstriche liegen insbesondere in den Tälern und Kernlanden. Daneben sind ausgeprägte Gebirgsformationen und karstige Felslandschaften charakteristisch, die bestenfalls zur Viehzucht taugen. Das Klima ist jedoch deutlich milder als in Winterfall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politisch dominieren mehrere große Adelsfamilien, die als Vasallen des Großherzogs teils relativ autarke Lehen verwalten, die zumeist um größere fruchtbare Täler und Ebenen zentriert sind. Über das Herzogtum hinaus bekannt sind die herzoglichen &amp;quot;Greifenreiter&amp;quot;, ein leichtes Kürassier-Regiment, dessen Soldaten aufgrund ihrer ikonischen, einem Greifenhaupt nachempfundenen Visierhelme kaum zu verwechseln sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich einer der großen Stabilitätsanker des Reiches, ist das Herzogtum durch den plötzlichen Tod Konrads und Phillips in eine tiefe Krise gestürzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Diplomatie&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Greifenhain war stets für seine starke Reichspolitik bekannt, aber auch für die anhaltende Rivalität mit dem benachbarten Herzogtum Eirensee. Die Hochzeit zwischen Konrads Tochter und Theobald .v Eirensees Sohn und der gemeinsame Kampf gegen die abtrünnige Baronie Shevanor konnten diese Kluft nur zeitweise überbrücken. Seit dem Tod Konrads und Theobalds Verrat ist sie tiefer denn je. Einige der älteren Adelsfamilien lehnen den unmündigen Gregor v. Greifenhain als Herzog grundsätzlich ab, da er in direkter Erblinie von dem Verräter Theobald v. Eirensee abstammt. Darüber hinaus gibt es eine starke Partei, die, unabhängig ihrer Loyalität zu Gregor, eine großangelegte militärische Kampagne gegen Eirensee befürwortet, um die mit der verstoßenen Herzogsfamilie verbündeten Grafenhäuser und Baronien zu zerschlagen. Ohne die starke Hand eines Herzogs ist Greifenhain schwierig zu kontrollieren. Bis der minderjährige Gregor in einer Position ist, ein ernsthaftes Regiment zu führen, werden jedoch noch viele Jahre vergehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die schwelenden Streitereien spitzten sich im Jahr 260 zu, in welchem sich Teile des Eirenseers Regiment und weite unterstützende Bevölkerungsgruppen gegen willkürlich handelnden Adel und Fremdherrschaft erhoben. Der daraus resultierende Bürgerkrieg hielt das Königreich Alumenas für viele Monde in seinem Griff, bevor zahlreiche Friedensverträge, unter anderem der Seefelser Friede, die Stabilität zwischen Eirensee und Greifenhain wieder auf das rechte Maß brachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Personen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Seine Herzogliche Hoheit &#039;&#039;&#039;Konrad Coelestin Dionysius vom Greifenhain&#039;&#039;&#039; (✝), Großherzog vom Greifenhain und Lichtenthal&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Seine Erlaucht &#039;&#039;&#039;Phillip Graf vom Greifenhain&#039;&#039;&#039; (✝), Sohn von Konrad von Greifenhain, zusammen mit Sigmund von Eirensee in der Schlacht von Shevanor gefallen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Ihre Erlaucht &#039;&#039;&#039;Josephine Isolde vom Liliensee&#039;&#039;&#039;, Gräfin von Liliensee, Tochter von Konrad von Greifenhain, Witwe von Sigmund von Eirensee&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Seine Herzogliche Hoheit &#039;&#039;&#039;Gregor Weiland Konrad vom Greifenhain&#039;&#039;&#039;, unmündiger Großherzog von Greifenhain und  Eirensee, Sohn von Sigmund von Eirensee und Josephine von Liliensee&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Ihre Eminenz &#039;&#039;&#039;Svea Elisabetha vom Greifenhain&#039;&#039;&#039;, Hohepriesterin der Kirche der Temora, Mitglied des Rats der Sieben, Schwester von Konrad von Greifenhain.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herzogtum Nharam ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Nharam.jpg|400px|thumb|right|Karte des Herzogtums Nharam]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Einwohner:&#039;&#039;&#039; ~40.000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Regent:&#039;&#039;&#039; Herzog Andurion III. von Nharam&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Hauptstadt&#039;&#039;&#039;: Aventia&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Wappen:&#039;&#039;&#039; im geteilten Schild goldene Korngarbe in Grün oben, silberner Eber in Grün unten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kurzbeschreibung:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Nharam ist die Kornkammer des Reiches. Das milde, sonnige Klima macht das Herzogtum ideal für den Anbau von Obst, Oliven, Wein und Weizen. Auch Wolle und Seide werden hier produziert. Rotwein aus Nharam wird im ganzen Königreich getrunken. Das Lehen ist stark ländlich geprägt. Es dominieren beschauliche Dörfer und Weiler, die sich im weiten Umkreis um die Hauptstadt gruppieren. Dazwischen erstrecken sich Äcker und Obstwiesen, sanfte Hügel und Seen und eine Vielzahl kleiner Wälder und Gehölze. Die Hauptstadt weist eine Vielzahl kultureller Errungenschaften auf, von gelehrten Akademien und Bibliotheken, prächtigen Tempeln und Schreinen, bis hin zu Theatern und Schaubühnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nharam ist als verhältnismäßig ruhiges und idyllisches Lehen bekannt. Der Adel hat hier viel Freiraum für Turniere, Jagden, die schönen Künste und anderen standestypischen Zeitvertreib. Die Ritter von Nharam, die man bei Turnieren leicht an ihren bunten Federbüschen, ihren blankpolierten Rüstungen und den schneeweißen Schimmeln erkennt, gelten in stärker militärisch geprägten Herzogtümern als etwas blasiert und eitel, wissen ihr selbstbewusstes Auftreten aber zumeist durch sehr geübte Lanzenführung zu untermauern. Militärisch spielt Nharam allerdings keine hervorgehobene Rolle und die einfachen Soldaten des Herzogtums sind wenig kampferprobt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Diplomatie:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Der amtierende Herzog war eine Art Mentor und Vaterfigur für den jung verwaisten Kronprinzen und spielte in den Verhandlungen des Kronrats um die Krönung Adors eine entscheidende Rolle. Nharam unterhält immer noch sehr gute Beziehungen zur Krone, die durch die enge Freundschaft zwischen Andurion und Ador gestützt werden. Traditionell ist auch das Herzogtum Werlental ein enger Verbündeter, da ein Großteil der in Nharam produzierten Wolle und Seide zur Verarbeitung in die dortigen Spinnereien und Tuchmacherstätten geschickt wird. Auch sonst ist die Herzogsfamilie gut vernetzt. Viele wohlhabende Adelsfamilien unterhalten eine Sommerresidenz in Nharam, um sich an dem günstigen Klima, der hervorragenden Küche und den schönen Künsten zu erfreuen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Personen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seine Herzogliche Hoheit &#039;&#039;&#039;Andurion III. von Nharam&#039;&#039;&#039;, Herzog von Nharam; enger Vertrauter und Mentor von Ador I. v. Alumenas; hat den Verräter Theobald v. Eirensee im Duell erschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seine Durchlaucht &#039;&#039;&#039;Partian von Nharam&#039;&#039;&#039;, Neffe (väterlicherseits) von Andurion v. Nharam, Knappe von Ador I. v. Alumenas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ihre Königliche Hoheit &#039;&#039;&#039;Ciarda Emyn von Alumenas&#039;&#039;&#039;, Geborene von Nharam, einzige Tochter von Andurion v. Nharam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herzogtum Schwarzwasser ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Einwohner:&#039;&#039;&#039; ~25.000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Regent:&#039;&#039;&#039; Herzog Carisan Roland Fenrin von Schwarzwasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Hauptstadt:&#039;&#039;&#039; Siebenwacht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Wappen:&#039;&#039;&#039; silberner Turm über silbernem Fluss im Schildfuß auf schwarzem Grund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kurzbeschreibung:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Ein jüngeres Herzogtum, das eher am Rand der eigentlichen Herzlande des Königreichs gelegen ist. Das Herzogtum verfügt über die wichtigsten Silberminen des Reiches und ist wirtschaftlich überaus erfolgreich. Im Vergleich zu Winterfall bleibt deutlich mehr des erwirtschafteten Reichtums beim Adel und bei der Bevölkerung hängen, was an geschickter Verhandlungsführung, aber auch an den niedrigeren Zöllen und Abgaben liegt, die auf Silber im Vergleich zu Gold erhoben werden. Gerüchteweise verstehen sich die Kaufleute von Schwarzwasser zudem sehr gut darauf, ihre Erträge an der königlichen Steuerkasse vorbei zu schleusen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptstadt Siebenwacht ist einer der wichtigsten Kriegs- und Handelshäfen des Königreichs. Das Herzogtum verfügt zudem über eine gut ausgebildete Armee, die sich teilweise aus professionellen Söldnern und Landsknechten rekrutiert. Zu den bekanntesten Einheiten gehörte die sogenannte &#039;Schwarze Sieben&#039;, eine in der Hauptstadt begründete Söldnerkompanie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Diplomatie:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Die politische Lage Schwarzwassers ist überaus prekär. Der alternde Herzog von Schwarzwasser gehörte zu den engsten Verbündeten Eirensees und war einer der Wortführer der Adelsfraktion, die sich gegen die Krönung Adors stellte. Ob er über den Mordkomplott gegen Johanna v. Alrynes unterrichtet war oder ob Theobald v. Eirensee ihm mit seinen Plänen selbst in den Rücken fiel, ist bis heute Gegenstand wilder Spekulationen und Gerüchte. Nachgewiesen werden konnte ihm eine Beteiligung nie, und er selbst weist die Gerüchte auf das Schärfste von sich. Im reichstreuen Adel ist Carisan v. Schwarzwasser nichtsdestotrotz eine persona non grata. Gleichwohl ist das Herzogtum zu wichtig, um es fallen zu lassen. Ein offener Bruch mit Schwarzwasser, gekoppelt mit der instabilen Lage in Greifenhain und Eirensee, könnte Zentrifugalkräfte freisetzen, die das ganze Königreich in Schieflage bringen würden. Wie sich die politische Situation um Schwarzwasser entwickeln wird, bleibt abzuwarten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Personen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seine Herzogliche Hoheit &#039;&#039;&#039;Carisan Roland Fenrin von Schwarzwasser&#039;&#039;&#039;, Herzog von Schwarzwasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herzogtum Werlental ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Einwohner:&#039;&#039;&#039; ~45.000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Regent:&#039;&#039;&#039; Herzog Widumar Isegrein d.J. vom Werlental&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Hauptstadt:&#039;&#039;&#039; Bruchstein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Wappen:&#039;&#039;&#039; schreitender goldener Hirsch auf grünem Grund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kurzbeschreibung:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Die zentralste Provinz des Herzlandes, in unmittelbarer Nachbarschaft zum Herzogtum Alrynes und zur Reichsstadt Alumenas gelegen. Werlental ist insbesondere für seine vielen Gerbereien, Spinnereien und Tuchmacherstätten bekannt, die das ganze Königreich beliefern. Die rege Handwerks- und Handelstätigkeit beschert dem Herzogtum nicht nur einige recht wohlhabende Kaufleute, sondern auch eine mit Zöllen und Abgaben gut gefüllte Staatskasse. In Werlental ist viel alter Adel ansässig. Das hat einerseits damit zu tun, dass Werlental zu den alten Kernprovinzen des Reiches zählt, andererseits aber auch mit den verlässlichen Erträgen aus Pacht und Steuer, die zu einer gewissen Sesshaftigkeit und Kontinuität beitragen. Verarmte Landgüter und verwaiste Burgen sucht man hier vergebens. Neben den alten Grafengeschlechtern und Baronien findet sich in Werlental eine wachsende Zahl edler und hochedler Bürger, insbesondere solche aus den reichen Kaufmannsfamilien, die einen nicht zu unterschätzenden Einfluss haben. Überhaupt ist die Beziehung zwischen Adel und Bürgertum eng, was nicht zuletzt an der starken Interessengemeinschaft liegt. Der Wohlstand des Adels hängt von der Handelstätigkeit der Kaufleute ab, die in ihren Geschäften wiederum von der politischen Einflussnahme des Adels profitieren, was beide Seiten zweckmäßig zu ihrem Vorteil nutzen. Den Werlentaler Adel findet man bei Hofe insbesondere in politisch-administrativen Ämtern, während die große Bühne gemieden wird. Das Militär spielt im Herzogtum hingegen keine bedeutende Rolle. Und auch das Rittertum hat hier keinen allzu festen Stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Diplomatie:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
In anderen Herzogtümern fällt gelegentlich die gehässige Bemerkung, der Werlentaler Adel würde zu keiner Verhandlung ohne einen Rechenschieber erscheinen. Oder neuerdings: ohne einen kaufmännischen Berater. Tatsächlich sind die Werlentaler dafür bekannt, hart zu verhandeln und ihre Interessen sehr genau im Blick zu halten. Überschwängliche Loyalitätsbekundungen oder schnelle Entscheidungen sind aus Werlental eher selten zu erwarten, stattdessen pflegt man zu taktieren und günstige Augenblicke abzuwarten, um das bestmögliche Verhandlungsergebnis zu erzielen. Zu diesem kalkulierten Handeln gehört jedoch auch, dass sich in Werlental selten blinder Opportunismus durchsetzt, sondern alle Verhandlungen mit einer gewissen Sorgfalt und einem genauen Blick auf langfristige Folgen geführt werden. Ist der Adel von einer Entscheidung überzeugt, heißt das freilich nicht, dass man nicht dennoch versuchen würde, möglichst vorteilhafte Konditionen zu erzielen. So soll auch die Stimme des Herzogs für Ador während der Verhandlungen im Kronrat ihren Preis gehabt haben, obwohl informierte Kreise eine Parteinahme Widumars für das Königshaus fast für sicher hielten, schließlich hatte Werlental bereits die Ernennung Anaras zur Regentin unterstützt. Werlental pflegt traditionell gute Beziehungen zu Nharam. Eine gewisse gegenseitige Geringschätzung, oder zumindest ein Grad an Unverständnis, ist für die Beziehung zu stärker repräsentativ-militaristisch organisierten Herzogtümern wie Alrynes kennzeichnend, die eine ganz andere Adelskultur pflegen als das in Werlental üblich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Personen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seine Herzogliche Hoheit &#039;&#039;&#039;Widumar Isegrein d.J. vom Werlental&#039;&#039;&#039;, Herzog von Werlental&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seine Exzellenz &#039;&#039;&#039;Anselm Reichsgraf zu Eulenburg&#039;&#039;&#039;, Königlicher Hofkanzler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herzogtum Winterfall ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Einwohner:&#039;&#039;&#039; ~ 20.000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Regent:&#039;&#039;&#039; Herzogin Ediphanie Carolina Fiara von Winterfall-Aschenfeld zu Ehrenstein und Ruchin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Hauptstadt:&#039;&#039;&#039; Ehrenstein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Wappen:&#039;&#039;&#039; silberner Wolf auf dreispitzigem goldenen Berg stehend in blauem Grund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kurzbeschreibung:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Das nördlichste Herzogtum ist vor allem für zwei Dinge bekannt: die größten Goldvorkommen des Reiches und seine teils direkt aus dem Fels gehauene Hauptstadt Ehrenstein. Von Ehrenstein und einigen weiteren Siedlungen um den Goldberg abgesehen, ist das Herzogtum dünn besiedelt. Es dominieren karge Felslandschaften und schneebedeckte Gebirgszüge. Wo ehemals dichte Nadelwälder standen, finden sich heute großflächige Rodungen. Zum Tal hin, in Richtung Aschenfeld, wird das Lehen zwar etwas freundlicher. Aber auch hier findet man nur kleine Weiler, wenige Dörfer und bestenfalls eine Handvoll verstreuter Rittergüter. Die nächste größere Stadt ist das am Meer gelegene Himmelsfels, die Hauptstadt der reichsunmittelbaren Grafschaft Dorwacht, die über einen eigenen Sitz im Kronrat verfügt. In Dorwacht finden sich die zentralen Werften des Königreichs, wo insbesondere die Schiffe der königlichen Handelsflotte gebaut werden. Der größte Teil des in Winterfall geförderten Goldes wird hier verschifft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirtschaftlich ist Winterfall weniger wohlhabend als viele denken, da die Krone über Zölle und Abgaben einen Großteil der Erträge abschöpft. Der Adel ist zwar nicht arm, aber von goldenen Tellern wird in Winterfall nicht gegessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Diplomatie:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Winterfall ist ein wirtschaftlich für die Krone sehr bedeutendes Lehen, politisch ist sein Einfluss aber begrenzt, was auch mit der großen räumlichen Entfernung vom königlichen Hof zusammenhängt. Adel aus Winterfall sieht man in Alumenas oder in Lichtenthal nur selten. Insgesamt ist Winterfall, wie auch Aschenfeld, ein eher konservatives, eigenbrötlerisches Lehen, das seinen eigenen Regeln und Konventionen folgt und zum restlichen Reichsadel nur begrenzte Kontakte pflegt. Die meisten anderen Adelsgeschlechter sind darüber ganz froh, da der Adel aus Winterfall als etwas ungehobelt gilt und bei höfischen Anlässen nicht gern gesehen ist. Für Himmelsfels als wichtige Hafenstadt und den zugehörigen Dorwachter Adel gilt das jedoch nicht im gleichen Maße, da man hier allgemein etwas näher am Puls der Zeit ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Personen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ihre Herzogliche Hoheit &#039;&#039;&#039;Ediphanie Carolina Fiara von Winterfall-Aschenfeld zu Ehrenstein und Ruchin&#039;&#039;&#039;, Herzogin von Winterfall und Aschenfeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seine Erlaucht &#039;&#039;&#039;Saldur Marinon Callendes von Dorwacht&#039;&#039;&#039;, Reichsgraf von Dorwacht; Mitglied des Kronrats.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ihre Erlaucht &#039;&#039;&#039;Isabella Maria von Dorwacht&#039;&#039;&#039;, Ehefrau von Saldur v. Dorwacht, Schwester v. Iustitian v. Alrynes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Komtess Agatha &#039;&#039;&#039;Cecilia Isabella von Dorwacht&#039;&#039;&#039;, Tochter von Saldur v. Dorwacht und Isabella v. Dorwacht.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Staff-inari</name></author>
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		<title>Cirmias</title>
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		<updated>2019-06-29T11:58:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Staff-inari: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Gott&lt;br /&gt;
 | Bild = &lt;br /&gt;
 | Gesinnung = Neutral&lt;br /&gt;
 | Symbol = Hammer und Schere&lt;br /&gt;
 | Gestalt = Bär&lt;br /&gt;
 | Geweihte = Cirmiaspriester&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Der Sohn [[Horteras]]’, der auf die Welt geschickt wurde, um [[Temora]] im Ringen mit [[Alatar]] zu unterstützen, gehört dem sogenannten Pakt des Lichts an. Er nahm sich der Aufgabe an, den Götterberg [[Nilzadan]] zu schützen, den [[Alatar]] lange Zeit nicht mehr betreten hatte. Der Berg selbst ist heilig und dient [[Temora]] als Rückzugs- und Ruheort. Weil sein Vater ihm aber verbot, direkt in den Götterkrieg einzugreifen, erschuf er das Volk der [[Zwerge]] und übertrug diesem die Aufgabe. Die [[Zwerge]] werden deshalb auch [[Khaz-Aduir]], Wächter des Berges, genannt. Von ihrem Schöpfer erbten sie ihr großes Geschick in den Handwerkskünsten, insbesondere der Steinmetz- und Schmiedekunst. Nach der Schöpftungstat versiegelte er den Berg, versprach ihnen aber, sie alle 150 Jahre wieder aufzusuchen. Weil er eines Tages fürchtete, [[Alatar]] könne den letzten offenen Eingang zum Götterberg entdecken, verschloss er diesen jedoch ebenfalls, so dass er die Khaz-Aduir nicht mehr erreichen konnte. Beunruhigt über das Fortbleiben ihres Schöpfers, öffneten die [[Zwerge]] schließlich das Siegel und begegneten erstmals den anderen Völkern Alathairs. In der Zwischenzeit hatte Cirmias die Handwerkskunst auch zu den Menschen getragen. Weil diese aber wechselhaft und unstet sind, reisefreudig und neugierig, verbreitete sich das Wissen rasch bei allen Völkern und die Anhänger [[Alatar]]s verfügen heute genauso darüber wie die Jünger [[Temora]]s. Eine Cirmias Priesterschaft gibt es allerdings nur bei den [[Zwerge]]n, die den Gott als ihren Schöpfer und Bergvater verehren. Anders als ihre &amp;quot;Mitmenschen&amp;quot; glauben sie, Cirmias sei eine Art Urgott und Betreiber der Weltenschmiede, die im Herzen Alathairs angesiedelt ist. Sie begreifen sich deshalb nicht als Verwandte der [[Elfen]], sondern als Werkzeuge in einem großen Weltenbauprojekt. Ihre Kirche nennt sich &amp;quot;Bauhütte&amp;quot;. Bei den Menschen wird er hingegen zusammen mit [[Temora]] und seinem Bruder Phanodain angerufen. Besonders zugetan sind ihm die Handwerker und Kaufleute. Ein prächtiger Torbogen, die feine Arbeit eines Goldschmieds oder ein detailliertes Gemälde finden gleichermaßen sein Gefallen. Aber auch ein guter Handel ist ihm wohlgefällig, denn schließlich sind die [[Zwerge]] für ihre Feilschkunst bekannt – und woher sollten sie diese Neigung anders haben als von ihrem Schöpfer? Man sagt zwar, dass sogar mancher Beutelschneider die Fingerfertigkeit des Gottes zu schätzen wüsste, doch dürfte es sich dabei um eine einseitige Beziehung handeln. Zumindest im mechanischen Weltbild der [[Zwerge]] ist für solche chaotischen Anverwandlungen kein Platz vorgesehen, aber auch bei den Menschen gilt er eher als rechtschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprung ==&lt;br /&gt;
Sohn des [[Horteras]], Bruder des [[Phanodain]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erscheinungsbild ==&lt;br /&gt;
Sein Erscheinungsbild ähnelt einem gewaltigen Bären mit menschlichen Händen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Symbolik ==&lt;br /&gt;
Symbolisiert wird Cirmias durch Hammer und Schere, die oft übereinander gekreuzt abgebildet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zuständigkeiten ==&lt;br /&gt;
Cirmias ist der Schöpfervater der [[Zwerge]], die in seinem Namen den Götterberg bewachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Relevante Taten ==&lt;br /&gt;
*Schuf die [[Zwerge]], um ihnen die Aufgabe zu übertragen, die er selbst nicht erfüllen durfte&lt;br /&gt;
*Brachte den [[Zwerge]]n, wie auch den Menschen die Kunst des Handwerkes bei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anhängerschaft ==&lt;br /&gt;
*verehrt von: [[Zwerge]]n und [[Menschen]]&lt;br /&gt;
*insbesondere: [[Handwerker]]n, [[Cirmiaspriester]]n&lt;br /&gt;
*angerufen bei: Handwerksarbeiten&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Staff-inari</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.alathair.de/index.php?title=Geweihte_der_Temora&amp;diff=9307</id>
		<title>Geweihte der Temora</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.alathair.de/index.php?title=Geweihte_der_Temora&amp;diff=9307"/>
		<updated>2019-06-14T00:20:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Staff-inari: /* OOC-Fakten/ Geweihten –FAQ */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Klasse&lt;br /&gt;
 | Bild = &lt;br /&gt;
 | Betreuer = Inari&lt;br /&gt;
 | Betreuer2 = &lt;br /&gt;
 | Spielerbetreuer = Johanna Hohenhain, Antorius&lt;br /&gt;
 | Email = priester@alathair.de&lt;br /&gt;
 | Rasse = Menschen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
== Erbin des toten Gottes – Herkunft und Wesen Temoras ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Alatar nahm den Felsen, und formte daraus einen großen Speer mit Widerhaken. Bevor Getares erahnte was Alatar vorhatte, durchbohrte ihn die Spitze in der Höhe, wo man bei einem gewöhnlichen Vogel das Herz vermuten würde. Getares schrie auf. Seine Rufe waren bis zu den Gestirnen zu hören bis seine ganze Kraft auf Alatar übergegangen war.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(...)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;[[Eluive]] weilte in [[Nilzadan]], doch war sie keineswegs untätig. Sie spürte dass [[Alatar]] sich von diesem Ort fernhalten würde und damit war eins klar: Wenn Sie ein neues Kind in die Welt setzen würde, dann würde es hier am sichersten sein. So gebar sie Temora (&amp;quot;Befreier&amp;quot;“), ihr drittes Kind, eine Tochter. Ihre Gestalt glich einem Menschen, wenngleich auch sie geschlechtslos war, wie ihre Geschwister vor ihr.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Chroniken der Weltgeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eluive gebar – oder erschuf – Temora, nachdem Alatar ihren Erstgeborenen Getares, den sie zum Leitstern der Menschheit ausgewählt hatte, ermordet hatte. Die Allmutter wollte nicht, dass die Menschen vollends von [[Alatar]]s Gift des Neides und des Zorns erfüllt würden. Gleichzeitig wusste sie, dass die Menschen von nun an mit dem Grauen des Krieges würden leben müssen, denn dass Alatar seine Machtansprüche aufgeben würde, war ausgeschlossen. Eine Mutter kennt ihren Sohn.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
In Nilzadan, dem sagenumwobenen Geburtsort aller Kinder Eluives, verborgen und geschützt vor den Augen Alatars, lernte die junge Göttin, ihre Kräfte zu nutzen. Als einziger Abkömmling Eluives besitzt sie die Gabe der Vorhersehung. Über die Bedeutung dieser Gabe können die Menschen nur spekulieren. Doch wissen ihre Geweihten, dass die Zukunft nicht in Stein gemeißelt ist, die Taten jedes Einzelnen und scheinen sie auch noch so bedeutungslos können alles verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Getares forderte keine Verehrung durch die Menschen, sie taten es aus freiem Willen aus Dankbarkeit – und riefen damit erst den Neid Alatars hervor, welcher Verehrung sowohl mit Geschenken wie Wissen und Macht als auch mit Gewalt und Schrecken abrang. Das Ideal der Verehrung Temoras steht in der Tradition des Getares, sie zwingt die Menschen nicht durch Einschüchterung dazu, ihr zu huldigen. Streng genommen ist es nicht einmal ihr Bestreben verehrt zu werden, sondern den Lebewesen Alathairs einen Weg aufzuzeigen trotz aller Widrigkeiten in größtmöglicher Harmonie zusammenleben zu können. Denen, die sich darum besonders bemüht machen, schenkt sie ihren Segen und Schutz und nicht zuletzt führt sie deren Seelen nach dem Tod sicher vor dem Zugriff Kra&#039;thors in ihr Reich. Somit wird sie von vielen Menschen verehrt, sei es aus tiefster Überzeugung und Dankbarkeit für ihre Lehren vom ausgewogenen Zusammenleben oder aus Hoffnung auf Beistand und Rettung. Doch seid gewarnt, ihr alle, die ihr die Herrin aus selbstsüchtigen Gründen anruft: Sie sieht in eure Herzen und vor ihrem Blick bestehen keine Lügen, keine Verstellungen. Und spätestens im Augenblick des Todes wird dieser göttliche Blick euch streifen und über euch und eure Taten richten!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Temora hat viele Namen, ehrenvolle und schmähend gemeinte. Einen aber trägt sie nicht: Die Allmächtige. Kein Gott Alathairs ist allmächtig und ziemlich sicher sind sie sich dessen bewusst. Wäre einer der Götter allmächtig, wäre alles längst nach seinem Willen gefügt. Zweifellos trägt Temora in sich eine Macht, die von den Sterblichen nicht ermessen werden kann, noch in irgendeiner Form festgelegt. Und so ist es nicht verwunderlich, dass ihre Segen von gewaltiger, aber schwer greifbarer, Kraft sind. Es wäre dennoch fatal anzunehmen, sie würde ihre Erwählten unverwundbar oder unbesiegbar machen. Sie ködert die Menschen nicht mit derlei verlogenen Verlockungen. Nie käme es ihr in den Sinn die Macht Alatars, welche ihr ehedem beinahe das Sein gekostet hätte, und seiner weltlichen Diener zu unterschätzen. Ebenso achtsam soll das Verhalten ihrer Gefolgsleute sein, selbst wenn sie mit Worten spotten mögen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirche und Reich – zwei Welten? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Die Göttin Temora aber sprach: Die weltliche Herrschaft geben wir den Besten (später Adel genannt) und ihren Nachkommen. Sie sollen nach meiner Lehre Gesetze machen, die die Welt gestalten.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Kodex &amp;quot;Vom Willen der Göttin&amp;quot;,kommentiert durch Hochwürden Hilbert von Varuna.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;So beschloss Temora, den Menschen eine neue Lehre zu geben. Eine Lehre, die sie befähigen sollte über den Hass hinauszugehen und Güte in ihren Herzen zu mehren. Zum ersten Mal in ihrem Leben berührte sie die Welt und wählte Orte, an denen die Menschen ihr besonders nah sein würden. Nachdem sie die ersten sieben Orte erwählt hatte, flüsterte sie einem jeden ihrer sieben Erwählten ein: &amp;quot;Ziehe hinaus in die Welt und suche den Ort, an dem Du mir am nächsten sein kannst!&amp;quot;.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Von den Kindern Temoras – Die Ursprünge der Kirche&amp;quot;, unbekannter Verfasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich ist die Erwählung der Adeligen als Herrscher und Gestalter der menschlichen Gemeinschaft älter als die Institution der temorianischen Kirche. Die Geweihten Temoras sind den Gesetzen des Reichs Alumenas grundsätzlich unterworfen. Grundsätzlich bedeutet in dem Fall, dass sie für Verstöße gegen die geltenden Gesetze vor Gericht gestellt werden wie jeder andere. Dennoch genießen sie hohes Ansehen, was sich in verschiedenen Privilegien niederschlägt. Die Kirche sieht sich ausdrücklich nicht in der Verantwortung irgendeine Macht über den Adel und damit de facto weltliche Herrschaft auszuüben. Vielmehr betrachten sich die Vertreter der Kirche Temoras als Berater des Adels und wird Rat gesucht, so wird er gewährt. Die einzige Ausnahme wären Entscheidungen und Handlungen eines Herrschers, die den Lehren und Tugenden Temoras vollkommen zuwider liefen. Käme ein allgemeiner Rat der Geweihten Temoras zu dem Ergebnis, dass das Handeln des Adeligen wider Temoras Willen sei, wird jener Herrscher zunächst vertraulich auf sein Fehlgehen hingewiesen und zur Besserung aufgerufen. Weitere Schritte wie der öffentliche Entzug von Temoras Segen – namentlich die Exkommunikation – gelten stets als das letzte Mittel und sind keinesfalls als reguläres Vorgehen zu verstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Trennung von Kirche und Adel zu unterstreichen, wird erwartet, dass Geweihte adeliger Herkunft  mit der Weihe zum Akoluthen jeden Anspruch, der durch Geburt verliehen war, aufgibt. Ausdrücklich geht diese Erwartung erst mit dem Erreichen des ersten Weihegrades einher. Damit soll zum einen verhindert werden, dass missliebige Verwandte in die Kirche „abgeschoben“ werden, die nicht als Geweihte Temoras geeignet sind – erst recht nicht, wenn sie mit diesem Leben gar nicht einverstanden wären. In solchen Fällen verwehrt Temora ohnehin die erste Weihe und der Novize wird, sobald dies offensichtlich wird, wieder aus der kirchlichen Gemeinschaft entlassen. Zum anderen soll ein Geweihter sein Leben und Bestreben zur Gänze in die Hände der Herrin legen und jeglicher Konflikt zwischen weltlichen und geistlichen Pflichten ist unerwünscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirche und Reich können also als zwei Seiten einer Medaille gesehen werden: Getrennt in ihren Aufgaben und Zuständigkeiten, geeint in ihren Richtlinien und ihrem Bestreben. Wie die weltlichen Gesetze von den Geweihten geachtet werden, so schlagen sich die Lehren und Tugenden Temoras in der Herrschaft des Adels nieder. Indem die Kirche dafür sorgt, dass die Herrschaft des Adels in den Grenzen der tugendhaften Vorstellungen der Herrin bleibt – wobei sie nur im Ausnahmefall Einfluss darauf nimmt – sorgt sie zugleich dafür, dass die Herrschaft sichtbar als von Temora legitimiert auftritt. Niemals würde ein Geweihter Temoras die rechtmäßige Herrschaft des Adels öffentlich oder privat anzweifeln oder gar aktiv hintertreiben. Jedes Streben nach weltlicher Macht ist den Geweihten Temoras fremd.&lt;br /&gt;
Die Geweihten Temoras und die Angehörigen des Adels begegnen sich mit offen erbrachtem Respekt und Hochachtung für die Position des jeweils anderen. So garantieren sie sich gegenseitig die Vorbildfunktion gegenüber den Bürgern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkünder und Helfer – die Geweihten Temoras ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Und die Menschen aus Fetrali riefen nach Getares. Sie weinten und töteten das Kind Alatars in ihrem Zorn. Und so hatte Alatar den Hass in die Welt gebracht. Der Hass ließ die Menschen taub werden für die Melodien, die die Gestirne spielten und sie fingen an sich gegenseitig zu misstrauen. Sie hatten Angst, dass Alatar unter ihnen war, denn sie wussten nichts von seiner Gestalt. (...) Er schürte ihren Hass und schließlich wollten die Menschen, die unter seinem Bann standen einen Krieg gegen Getares führen und ihn von dieser Welt verbannen, oder sogar töten.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Chroniken der Weltgeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Sieben Herzen wollte sie erwählen, um ihnen ein neues Gewissen zu geben. Sie blickte in die Herzen der Kinder der Menschheit und erwählte die sieben reinsten unter ihnen. Schon während diese heranwuchsen, war es stets, als würden sie ein leises sanftes Flüstern vernehmen, welches sie leitete Gutes für die Menschen zu tun.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Von den Kindern Temoras – Die Ursprünge der Kirche&amp;quot;, unbekannter Verfasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Herkunft und Veranlagung der Geweihten Temoras&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paias Saat, Zorn und Hass, steckt in jedem Menschen. Dieser Tatsache sind sich die Geweihten der Temora durchaus bewusst. Doch bedeutet das bloße Vorhandensein dieser Saat nicht, dass die Menschen in Temoras Augen verlorene oder schwache Kreaturen wären. Im Gegenteil weiß sie, dass viele von ihnen sich jeden Tag aufs Neue gegen die Versuchungen durch Alatar stellen. Diesen Menschen brachte sie die Lehre von den Tugenden. Sie sollen den Erdenbürgern einen Weg weisen wie sie auch mit der Saat Paias in sich nach einem redlichen Miteinander streben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um jene Tugenden in die Welt zu tragen und ihre Anhänger zu stützen, wählte Temora einstmals die sieben Kinder. Diese Sieben verkörperten die Tugenden mehr als alle anderen Lebenden und diese Sieben legten den Grundstein der Geweihtenschaft in Gerimor für ganz Alathair.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch heute ist es Temora selbst, die den Dienst jener annimmt und segnet, welche in sich einen instinktiven Schutz gegen die Verlockungen Alatars tragen und deren Handeln insbesondere dem Wohl der Mitbürger gilt. In jenen Menschen schlummert ein Funke, doch ist es nicht das Vorhandensein jenes, das sie zu etwas besonderem macht, denn vermutlich schlummert ein solcher Funke in jedem Lebewesen. Es ist der Wille und die Bereitschaft ihn auch zu entfachen, es ist die Stärke und der Mut mit geöffneten Augen in ihr gleißendes Licht zu blicken und sich dem mit jeder Faser des Körpers und Geistes hinzugeben. Für jenen Pfad ist die Bereitschaft, sich für Andere aufzuarbeiten unabdingbare Voraussetzung. Wer plant durch die mit jenem Pfad einhergehende Macht Gewalt über andere auszuüben, die Eluives Schöpfung ehren, den wird die Göttin strafen. Denn nur der Beistand und das Wohlwollen Temoras selbst vermag es aus dem Funken eine lodernde Flamme werden zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vorgehen, Richtlinien und Aufgaben der Geweihten Temoras&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die oberste Priorität für die Geweihten ist die Sorge für die Menschen – aller Menschen. Die kirchliche Institution mag den Angehörigen des Adels besonders nahestehen, aber in erster Linie ist sie für das Volk da. Oder besser gesagt: Ein Geweihter unterscheidet nicht, ob ein Bauer oder ein Herzog seine Sorgen mit ihm teilen möchte, denn beide kommen zu ihm als Kinder Eluives. Es steht dabei jedem Geweihten frei, sich als ständiger Berater einer Gemeinschaft oder einem Adeligen anzuschließen, solange er niemanden abweist oder in seiner Funktion als Geweihter mit zweierlei Maß misst. Rat und Beistand kann üblicherweise fast alles beinhalten, von Seelsorge über moralische Weisung und Buße bis hin zu Trauerbewältigung oder bloßem Zuspruch. In diesem Zusammenhang seien auch Glaubenslehrstunden und Gottesdienste genannt.&lt;br /&gt;
Die Geweihten würden ihre Hilfe und ihren Beistand anderen niemals aufdrängen oder gar aufzwingen. Es steht jedem frei Hilfe anzubieten, eine Ablehnung selbiger ist jedoch zu respektieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Temora ist eine kriegerische Göttin, geboren um den Kampf gegen ihren Bruder zu führen. Ein notwendiger Kampf, um die Schöpfung zu bewahren. Deshalb werden auch ihre Geweihten im  Umgang mit Waffen und Rüstungen, gleich ob materiell oder gottgeschenkt, ausgebildet. Einerseits, weil gerade das Schlachtfeld einer der Orte ist, an dem der Beistand Temoras besonders wichtig ist. Andererseits aber auch, weil nur der Starke sich schützend vor den Schwachen stellen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Lehre Temoras, deren oberste Tugend die Wahrung des rechten Maßes in allen Dingen ist, sollte jeder Geweihte bestrebt sein, alle Aspekte seiner Aufgabenbereiche zu berücksichtigen und keinen völlig zu vernachlässigen. Für jene, die in dem Namen der Herrin nur streiten wollen, gibt es den Weg des Ritters. Jene, die sich nur in der Theorie bilden und den Kampf verachten, jene, die nur fanatisch die Tugenden Temoras ohne Einfühlungsvermögen in die Bürger prügeln wollen und jeden Dunkelbekleideten ohne Umschweife als Feind behandeln, jene, die ausschließlich zu Gesprächen mit den Bürgern da sein wollen und sich weigern sich zu bilden und zu lernen, haben die Hauptessenz des Glaubens an die Lichtbringerin nicht verstanden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Einstellung und das Verhalten der Geweihten Temoras gegenüber Andersgläubigen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geweihten Temoras achten und respektieren Gläubige anderer lichter Gottheiten ohne Vorbehalte. Der Pakt des Lichts zwischen Eluive, Temora, Horteras, Cirmias und Phanodain legitimierte und stützte jenen Zusammenhalt. Mit den Geweihten der anderen Gottheiten, namentlich den Eluivegeweihten der Menekaner und den Cirmiasgeweihten der Kaluren, verbindet die Geweihten der Temora ein enges Band. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Umgang mit solchen, die keine eindeutige Stellung zu den Göttern beziehen, wie die Bewohner Bajards oder das Volk der Thyren oder solchen, die den Lichtglauben offen oder verborgen bekämpfen, ist individuell zu betrachten. Die Verehrung von Alatar und Kra’thor muss in den Augen der Geweihten aktiv bekämpft werden, was nicht zwangsläufig bedeutet die Verehrer der beiden zu bekämpfen – obgleich dies zumeist der Fall ist. Man kann und sollte bei diesen versuchen durch Gespräche eine Abkehr von ihrem Irrweg zu erreichen. Als bedauerliches, aber nicht erhebliches, letztes Mittel wird der unnachgiebige Fehlgeleitete der Gerechtigkeit der Göttin übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzig bei den Dienern Kra’thors steht es völlig außer Frage, dass ihre Seelen unrettbar verloren sind. Jene Dämonendiener versprechen ihre Seelen Kra’thor bereits im Austausch für die Wunder, die er ihnen gewährt. Und der Verräter holt sich, was sein ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich verhält es sich mit den Templern Alatars und den Letharen. Zwar sind ihre Seelen noch nicht zur Gänze verloren, doch sind sie bereits so vergiftet und geblendet von den Lehren und Versprechen des Panthers, dass eine Überzeugung zur Abkehr von jenem Irrweg nahezu unmöglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== In Schlachtenlärm und Chorgesang – Segen und Wunder im Namen Temoras ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Und über das Schlachtfeld gellte der Schrei eines Adlers, lauter als das Waffengeklirr und das Schreien der Kämpfer. Und die Streiter Temoras hörten es und ihre Herzen wurden erfüllt von neuem Mut, ihre Arme von neuer Kraft. Und sie besetzten neu die Stellungen und hielten trotz der schweren Verluste die Grenzburg am Weißen Fluss. Und alle wussten, dass dies das Wirken der Herrin Temora war. Wo die Verteidiger neuen Mut fanden, verloren die Aufständischen ihre Zuversicht und wandten sich endlich zur Flucht. Zwar wurde am Weißen Fluss nicht der Aufstand beendet, doch trug er seinen Teil dazu bei, Frieden und Ordnung in der Markgrafschaft Kelterburg wiederherzustellen.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Annalen Freimars dem Jüngeren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geweihte Temoras sind nicht in der Lage, das Lied zu hören. Wollen sie ein göttliches Wunder erwirken, so geschieht das wie folgt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geweihten erbitten von Temora spirituelle Kraft. Dies geschieht über kurze Besinnung, geflüsterte Worte, eine bestimmte Geste oder ein knappes Gebet. Dies ist etwas, was für Außenstehende durchaus wahrnehmbar ist. Temora sendet daraufhin, sofern sie dem Wunsch ihres Geweihten entspricht, reine, ungeformte göttliche Kraft. Sie schlägt sich in ihrem Erscheinen gewiss irgendwie auf das Lied nieder, tut dies aber in einer Form, die kein Liedwirker und kein Sterblicher außer den Geweihten wahrnehmen, verstehen oder nachvollziehen kann. Der Geweihte selbst ist das Sieb und der Kanal, der die gewährte Kraft, zu Beginn seiner Ausbildung nur intuitiv, als erfahrener Geweihter bewusster, zu dem erbetenen Ergebnis formt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Magier können diese Art des &amp;quot;Wirkens&amp;quot; nicht nachvollziehen, denn die Geweihten verändern nichts im Lied Vorhandenes, sondern nehmen etwas Reines, Neues, Unbelastetes, Göttliches hinzu. Erst wenn die göttliche Kraft die reine Entstehung und Formung verlässt und Teil der sichtbaren Welt wird, wird sie auch im Lied Eluives fassbar und veränderbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weihestufen der Geweihten der Temora ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Novizen (Stufe 0):&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Novize wird im Herzogtum Lichtenthal zunächst als recht laienhaftes und ungeweihtes Mitglied des Klosters der Lichteinigkeit aufgenommen.&lt;br /&gt;
Es obliegt dem Novizen in jener Zeit seinen Wunsch der Herrin dienen zu wollen zu prüfen und auch seine Motivation gegenüber der Geweihtenschaft zu beweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Akoluth (Stufe 1):&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Akoluth hat durch die Herrin selbst seine erste Weihe erhalten und wird als Zeichen seiner Demut mit Bruder oder Schwester und seinem Vornamen innerhalb der Gemeinde angesprochen. Er beginnt seine Schülerzeit in der Geweihtenschaft als noch junges Mitglied und unterstützt die Diakone und Priester in ihren Tätigkeiten und Gesprächen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Diakon (Stufe 2):&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Diakon gilt als höherer Schüler der Geweihtenschaft und ist bereits mit weiteren Befugnissen und Möglichkeiten ausgestattet, den Glaubensalltag der Gemeinde mit Unterrichten, Messen und Wundern im Namen der Herrin zu bereichern. &lt;br /&gt;
Er wird mit Diakon/Diakonin [Nachname] oder Euer/Eure Gnaden angesprochen und trägt bereits das offizielle Ornat der Geweihtenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Priester (Stufe 3):&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Priester gilt nach seiner dritten Weihe durch die Herrin als ausgelernter Geweihter und kümmert sich nicht nur maßgeblich um die Organisation und Schulung der jüngeren Geweihten und der Gemeinde, sondern wird auch als politischer Berater, für Kasualien und größeres Wirken durch die Herrin herangezogen. Der Verantwortungskreis wird vergrößert, so wie seine Möglichkeiten des Eingreifens. &lt;br /&gt;
Angesprochen werden Priester mit Euer/Eure Hochwürden [Nachname].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hohepriester (Stufe 4):&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Lebenswandel und ihre Nähe zu den Tugenden geben ihnen in der kirchlichen und weltlichen Gemeinschaft beinahe soetwas wie einen Heiligenstatus unter höchster Respektsanerkennung. Nur wenige unter den Geweihten erhalten jene Gnade und Ehre. Sie leiten, ob nun im Hohen Rat der Sieben oder regional, mit Wort und Rat die Geweihtenschaft in Fragen des Glaubens. &lt;br /&gt;
Angesprochen werden sie mit Euer/Eure Eminenz [Nachname].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== OOC-Fakten/ Geweihten –FAQ ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer sich für die Klasse der Geweihten der Temora entscheidet, sollte sich einiger rollenspielerischer Punkte bewusst sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Das Rollenspiel kann sehr anspruchsvoll sein, denn vom Charakter wird in der Klasse eine gewisse Vorbildfunktion erwartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ein Klassenwechsel zum  Geweihten Temoras ist unter den üblichen Klassenwechsel-Regeln des Shards auch im späteren Spielverlauf möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Spieler, die längere Zeit inaktiv sind, werden deflaggt. Es besteht die Möglichkeit zur Rückkehr, allerdings nur einmal, eine zweite Rückkehr ist nicht möglich. Zudem wird der &amp;quot;Rückkehrer&amp;quot; um eine Stufe nach unten gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Rassen:&#039;&#039;&#039; Nur Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Rüstungseinschränkung:&#039;&#039;&#039; keine Plattenrüstungen, keine schweren Schilde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Waffeneinschränkungen:&#039;&#039;&#039; keine Bögen, keine Armbrüste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Stärken:&#039;&#039;&#039; Alchemie, Anatomie, Heilkunst, Transzendenz, Vergiften, Geschmackssinn, Wuchtwaffen, Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Häufig gestellte Fragen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
F: Dürfen Geweihte der Temora heiraten und Kinder haben?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A: Ja. Es ist ihnen aufgrund ihrer moralischen Vorbildfunktion und den Richtlinien ihrer Göttin jedoch untersagt regelmäßig wechselnde Partner zu haben und uneheliche Kinder zu zeugen. Denn auch wenn Temora selbst in solchen Fällen nicht eingreift sind die vorstehenden Geweihten nicht blind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
F: Sind Geweihte Temoras zur Armut verpflichtet?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A: Nein. Doch gilt auch hierbei, wie bei allem, das rechte Maß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
F: Was ist der Hauptsitz der Geweihten Temoras auf Gerimor?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A: Die Kirche in Adoran, nebst dazugehörigem Glaubenshaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
F: Was ist dann das Kloster?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A: Das Kloster der Lichteinigkeit ist allen Göttern des Lichten Pantheons (Eluive, Temora und Cirmias) geweiht. Zugleich beherbergt es mit dem Baum des Lichts das größte Heiligtum der Temorakirche. Es ist der Ort des Lernens und der Ausbildung aller Götterdiener des Lichten Pantheons, die dies wahrnehmen möchten. Es ist nicht das reine Kloster Temoras.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
F: Können Geweihten der Temora zaubern?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A: Nein. Geweihte der Temora können nicht im Sinne des Wortes zaubern (siehe Unterpunkt: In Schlachtenlärm und Chorgesang - Segen und Wunder im Namen Temoras). Rein enginetechnisch erhalten sie ab ihrer Weihe zum Akoluthen (S1) ein Zauberbuch, dessen Zauber aber in klerikalen Bitten und Gebeten ausgespielt werden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
F: Sind Geweihte (ab einem bestimmten Rang) unfehlbar?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A: Nein. Geweihte sind und bleiben auch als Hohepriester nur Menschen. Ein Anspruch auf Unfehlbarkeit steht in absolutem Gegensatz zur Tugend der Demut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
F: Gibt es den einen perfekten Weg Temora zu dienen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A: Ja und nein. Man darf nichts tun, was klar gegen eine der Tugenden verstößt, wobei für Geweihte alle 15 Tugenden zu beachten sind. Theoretisch gibt es sicher den einen, wahren, perfekten Weg, aber diesen kennt nur Temora selbst und die Menschen können nur versuchen, ihm möglichst nahezukommen. Es gilt: Wer eine Entscheidung mit allen Tugenden in Einklang bringen kann, handelt nicht grundsätzlich falsch. Andere (höherrangige) Geweihte, die eine andere Meinung vertreten, sind nicht zwangsläufig aufgrund ihrer Position im Recht. Im Zweifel muss die Göttin um ein Urteil angerufen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bewerbung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Guide hat Dich neugierig gemacht? Du möchtest Dein Leben in den Dienst Temoras stellen und Dich der fortschreitenden Dunkelheit auf Alathair in den Weg stellen? Dann schicke eine Mail an den zuständigen Betreuer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgendes sollte in der Mail enthalten sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Dein Accountname (nicht Passwort!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Charakterprofil Deiner erdachten Figur (Aussehen, Alter, Stärken, Schwächen, Vorlieben, Ängste, Ziele etc.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*RP-Geschichte Deines Charakters: Dabei ein besonderes Augenmerk darauf wie Dein Charakter zu Temora gefunden hat, warum er den Weg eines Geweihten beschreiten möchte und wie der Glaube in Deinem Charakter ausgeprägt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*OOC-Teil: Warum möchtest Du einen Geweihten der Temora zu spielen? Wie stellst Du Dir das Geweihten-RP vor? Wie planst Du die Welt von Alathair mit dieser Figur zu bereichern? Wie aktiv hast Du vor den Geweihten zu spielen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte überprüfe, bevor Du Deine Bewerbung schreibst, ob die Klasse derzeit im Aufnahmestopp steht. Bei Fragen und Unsicherheiten wende Dich am besten an den zuständigen Spielerbetreuer.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Staff-inari</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.alathair.de/index.php?title=Grafschaft_Markweih&amp;diff=9294</id>
		<title>Grafschaft Markweih</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.alathair.de/index.php?title=Grafschaft_Markweih&amp;diff=9294"/>
		<updated>2019-05-25T02:17:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Staff-inari: /* Schwingenstein */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die im Jahre 256, im Zuge der Krönung von König [[Ador I.]], neu etablierte Grafschaft Markweih befindet sich an der Westgrenze des [[Herzogtum Lichtenthal|Herzogtums Lichtenthal]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lehen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Adlerklamm===&lt;br /&gt;
welches südlich der Schwertfluren liegt und sich an den Westhängen des Gebirges befindet.&lt;br /&gt;
Dieses noch unvergebene Lehen, fällt besonders durch seine Östliche Grenze auf.&lt;br /&gt;
Nicht unwichtig für das Herzogtum, ebenso für den Handel ist der Pass in dem dieses an das Lehen Nebelpass grenzt.&lt;br /&gt;
Es führt direkt hinter dem Kloster Schwingensteins entlang und führt durch das dortige Gebirge.&lt;br /&gt;
Häufig war dieser Pass schon von Feinden blockiert wurden, um diesen wichtigen Handels und Wanderweg zu nehmen.&lt;br /&gt;
Der Rest des Lehens wird vor allem von grünen wiesen bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Maidenschild===&lt;br /&gt;
ganz im Westen des Herzogtums gelegen, befindet sichauf einer weiten Ebene hinter der Siedlung [[Schwingenstein]]. Keine Dörfer zieren dieses Stück Land und abgesehen von einem Wachturm, ist dieses Lehen gänzlich unbewohnt. Zu nah scheinen die Feinde aus [[Rahal]], um sich hier anzusiedeln.&lt;br /&gt;
In dem nicht vergebenen Lehen wechseln sich Wälder mit Wiesen ab.&lt;br /&gt;
Maidenschild liegt ein gutes Stück im Osten vorgerückt und somit auch taktisch ein wichtiger Ausgangspunkt.&lt;br /&gt;
In der Vergangenheit wurde es gerne einmal für Belagerung und Angriffe der Feinde Lichtenthals eingenommen.&lt;br /&gt;
Die Bedrohung konnte aber jedes Mal wieder in die Flucht geschlagen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rittersee===&lt;br /&gt;
eine malerische Landschaft, welche dem geneigten Reisenden nach [[Adoran]] das südlichste Lehen der Grafschaft Markweih zeigt in den dichten Wald von Hagentor übergeht.&lt;br /&gt;
In diesem noch nicht vergebenen Lehen steckt im Namen schon dass, was Rittersee vor allem einnimmt:&lt;br /&gt;
hier erstreckt fast vollständig ein kleiner See.&lt;br /&gt;
Um diesen herum finden sich ein paar Bäume, ebenso wie grüne Wiesen.&lt;br /&gt;
Auch eine Herberge hat ihren Platz in Rittersee gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schwertfluren===&lt;br /&gt;
ist das nördlichste Gebiet der Grafschaft Markweih, in Sichtweite der Ruinen von [[Varuna]], und wird vom Baron Thelor von Schwerfluren verwaltet. In Schwertfluren findet sich eine Ordensburg der Ritterschaft des Königreichs.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Über dieses Lehen wacht Sir Thelor von Schwertfluren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Lehen liegt in einer kleinen Gebirgseinbuchtung und ist von ihm, außer an der westlichen Grenze umgeben.&lt;br /&gt;
In Schwertfluren selbst finden  ein größerer und ein sehr viel kleinere See im Osten, ansonsten wird dessen Bild vor allem durch grüne Wiesen bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schwingenstein===&lt;br /&gt;
[[Schwingenstein]] und das [[Kloster der Lichteinigkeit]], im Zentrum der Grafschaft Markweih gelegen, ist der westlichste dichter besiedelte Ort des Herzogtums. Das [[Kloster der Lichteinigkeit]] befindet sich hier und wurde, ebenso wie das Lehen, verwaltet durch die Geweihtenschaft Temoras. Mit Abberufung Ihrer Emimenz Svea Elisabeta vom Greifenhain im Jahre 257 als Verwalterin des Klosters und des Lehens und mit ihrer Berufung zum Mitglied des Rates der Sieben im Kloster der Mitte in Alumenas ging der weltliche Besitz des Lehens wieder in die Verwaltung Markweihs über.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In diesem unvergebenen Lehen findet sich erneut eine kleine Siedlung, die es an Wünschen nichts fehlen lässt.&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit ist aber der Herz Schwingensteins: Hier befindet sich das Kloster, in dem sich der Baum des Samens von Temora befindet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Ort, der schon viele Male umkämpft und belagert wurde und doch etwas das für immer mit zum Herz Lichtenthals gehören wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutende ansässige Lehnsherren und Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Die Ritterschaft Lichtenthals&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Baron Thelor von Gipfelsturm&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Baronin Helisande von Gipfelsturm&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Sir Heinrik von Alsted&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Etc.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Staff-inari</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.alathair.de/index.php?title=K%C3%B6nigreich_Alumenas&amp;diff=9202</id>
		<title>Königreich Alumenas</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.alathair.de/index.php?title=K%C3%B6nigreich_Alumenas&amp;diff=9202"/>
		<updated>2019-01-15T22:17:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Staff-inari: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das Königreich Alumenas, in dem man dem Glauben an den sogenannten &amp;quot;lichten Pantheon&amp;quot; nachgeht, besteht aus mehreren Herzogtümern, denen jeweils ein Herzog vorsteht. Herzöge sind die Herrscher der größten Landstriche des Königreiches (Provinzen) die das Gros der königlichen Streitmächte stellen. An der Spitze des Adels steht der König. Der aktuelle Herrscher über Alumenas ist [[Ador Segenus Corbidian Victor von Alumenas]] oder auch König [[Ador I.]] von Alumenas. Im Alatner des Jahres 261 ehelichte Seine Majestät die einzige Tochter des Herzogs von Nharam: Ciarda Emyn von Alumenas ist seither rechtmäßige Königin von Alumenas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Allgemeinen weitläufig bekannt sind einige Informationen über die verschiedenen Landstriche und Herzogtümer des Königreiches, aus Traditionen gewachsen oder durch bewegende Ereignisse geformt. Besonders die Herrscherfamilien sowie die Wappen der einzelnen Herzogtümer und Familien werden manchem, die im Königreich aufgewachsen sind ein Begriff, vor aber dem Adel bekannt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herzogtum Lichtenthal ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alumenische Reich und damit auch das [[Herzogtum Lichtenthal]] wird von König Ador dem I. regiert, da es derzeit keinen Herzog, in Lichtenthal gibt, hat dieser einen Rat ins Leben gerufen. Dieser kümmert sich um alle Belange des alltäglichen Geschäftes. Des Weiteren gliedert sich das Herzogtum in drei Grafschaften, die wiederum in mehrere Lehen aufgeteilt sind. Das Herzogtum Lichtenthal ist das einzige, in der Spielwelt begehbare Herzogtum des Königreiches. Detaillierte Informationen dazu sowie eine Beschreibung der zugehörigen Ländereien und der politischen Lage finden sich [[Herzogtum Lichtenthal|hier]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herzogtum Alrynes ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Einwohner:&#039;&#039;&#039; ~100.000 (incl. Alumenas)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Regent:&#039;&#039;&#039; Herzog Iustitian Christoph von Alrynes&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Hauptstadt:&#039;&#039;&#039; Eherntrutz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Wappen:&#039;&#039;&#039; silberner Doppelkopfadler auf dunkelblauem Grund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kurzbeschreibung:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Das größte Herzogtum des Königreiches, das als Enklave die Reichsstadt Alumenas und die umgrenzenden Verteidigungsanlagen in sich trägt. Es verfügt über eine zahlenmäßig große Armee, die meistens zu Wachdiensten in und um Alumenas eingesetzt wird. Das herzogliche Heer ist, ähnlich wie in Lichtenthal, in Gestalt von Regimentern organisiert, derer es derzeit zwei gibt: das Regiment zu Fuß &#039;Alryner Pikeniere&#039; (&amp;quot;Rothauben&amp;quot;) und das Kürassier-Regiment &#039;Viktor von Alrynes&#039; (&amp;quot;Viktorianer&amp;quot;). Mehrere Kompanien Rothauben und zwei Eskadrons Viktorianer sind dauerhaft zum Schutz der Reichsstadt Alumenas abgeordnet, wo sie die Krongarde in Gestalt des Ersten Königlichen Garderegiments &#039;Konstantin von Alumenas&#039; (&amp;quot;Konstantiner&amp;quot;) unterstützen. Die Krongarde ist auch nach Verlegung des Hofes zu großen Teilen weiterhin in Alumenas stationiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eigentliche Hauptstadt des Herzogtums liegt um die Festung Eherntrutz, den Stammsitz der Herzöge von Alrynes. Eherntrutz gilt als eine der am stärksten befestigten Burgen des gesamten Königreichs, ist aufgrund seiner klobigen Bauweise allerdings auch eine der am wenigsten ansehnlichen.. Die Hauptstadt von Alrynes steht im Schatten des weit größeren und prächtigeren Alumenas und spielt im gesellschaftlichen Leben des Herzogtums nur eine untergeordnete Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Diplomatie:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Der Adel von Alrynes war es lange gewohnt, nah am königlichen Hof zu leben und wichtige Ämter zu bekleiden. Viele Adlige des Herzogtums sehen sich als Inbegriff der Königstreue und als wichtige Stütze des Reiches. Die Verlegung des Hofes nach Lichtenthal und die gescheiterte Verbindung zwischen der Königsfamilie und der Herzogsfamilie bedeuteten für Alrynes einen herben Rückschlag. Der regionale Adel betrachtet die Verlegung des Hofes nach Lichtenthal als Fehler und würde sich jederzeit dafür einsetzen, dass der Herrschersitz wieder nach Alumenas kommt. Besondere Sympathie für die Bedürfnisse Lichtenthals ist von Seiten Alrynes entsprechend nicht zu erwarten. Viele Alryner könnten es verschmerzen, Gerimor den Menekanern, Zwergen, Elfen, Rahalern, und was immer dort kreucht und fleucht, zu überlassen. Die prinzipielle Reichstreue des Herzogtums steht jedoch außer Frage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Personen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seine Herzogliche Hoheit &#039;&#039;&#039;Iustitian Christoph von Alrynes&#039;&#039;&#039;, Herzog von Alrynes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ihre Durchlaucht &#039;&#039;&#039;Elisabeth Dorothea von Alrynes&#039;&#039;&#039;, Ehefrau von Iustitian v. Alrynes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Komtess &#039;&#039;&#039;Johanna Elisabeth Viktoria von Alrynes&#039;&#039;&#039; (✝), einzige Tochter von Iustitian v. Alrynes und Elisabeth v. Alrynes, Verlobte von Ador I. von Alumenas; in einem Mordkomplott am Tag ihrer Verlobung getötet.&lt;br /&gt;
== Herzogtum Aschenfeld ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Einwohner:&#039;&#039;&#039; ~15.000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Regentin:&#039;&#039;&#039; Herzogin Ediphanie Carolina Fiara von Winterfall-Aschenfeld zu Ehrenstein und Ruchin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Hauptstadt:&#039;&#039;&#039; Ruchin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Wappen:&#039;&#039;&#039; springendes schwarzes Ross auf silbergrauem Grund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kurzbeschreibung:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Die Aschenfelder sind eine der Markprovinzen und bekannt für ihre außerordentliche Reiterei. Das Herzogtum ist im Verbund mit Winterfall relativ autark. Es dominieren kleine Rittergüter und Wehrburgen, die häufig über Generationen vererbt werden, so dass sich eine Art erblicher Ritterstand herausgebildet hat. Diese adligen Panzerreiter gehören teilweise tatsächlich dem Orden der Ritter von Alumenas an, es existieren jedoch auch eine Handvoll kleinerer quasi-ritterlicher Orden. Schwertadel im originären Sinne sind die wenigsten dieser Familien. Vielmehr hat sich in vielen Adelsgeschlechtern die standestypische Anrede Sir oder Lady gegen ältere Standesanreden durchgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bekannte Reiterei setzt sich primär aus solchem ritterbürtigen Landadel zusammen und stellt eines der wenigen echten Ritterheere des Reiches dar. Zahlenmäßig fällt das Heer freilich klein aus und symbolisiert zu einem gewissen Grad überkommene Gesellschafts- und Organisationsstrukturen. Auch sonst sind die Aschenfelder ein traditionelles Lehen, das streng entlang feudaler Prinzipien organisiert ist. Ein echtes Bürgertum findet sich in Ansätzen nur in der Hauptstadt Ruchin. Und selbst hier ist seine Stimme nicht besonders stark. Den Rittergütern sind vielfach kirchliche Besitzungen, etwa kleinere Klöster oder Ordenshäuser angeschlossen, und das Verhältnis zwischen Adel und Klerus ist im Allgemeinen eng.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aschenfelder sind kein wohlhabendes Lehen und zugleich das bevölkerungsärmste Herzogtum des Königreichs. Die wenigen landwirtschaftlichen Überschüsse, die das Lehen produziert, werden direkt nach Winterfall exportiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Diplomatie:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Aufgrund der Zersplitterung des Herzogtums in viele kleine Rittergüter ohne echtes Machtzentrum spielt Aschenfeld politisch keine bedeutende Rolle. Die Herzogsfamilie residiert in Ehrenstein (Winterfall), so dass die meisten Aschenfelder ihre Herzogin selten zu Gesicht bekommen. Die Aufmerksamkeit des Adels gilt ohnehin primär dem Erhalt seiner Güter und der Verteidigung der Grenzen der Markprovinz. Weitsichtige Adlige beziehen noch Winterfall mit ein, das Interesse an Reichspolitik ist hingegen äußerst gering. In der Reichsstadt Alumenas oder in anderen Herzogtümern trifft man sie gelegentlich bei Turnieren, ansonsten sind sie aber nicht sehr präsent. Die Königsfamilie kann sich der Unterstützung der Aschenfelder jedoch im Allgemeinen sicher sein, auch wenn sie nicht zu den lautesten Stimmen gehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Personen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ihre Herzogliche Hoheit &#039;&#039;&#039;Ediphanie Carolina Fiara von Winterfall-Aschenfeld zu Ehrenstein und Ruchin&#039;&#039;&#039;, Herzogin von Winterfall und Aschenfeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Komtess &#039;&#039;&#039;Clara Mirabella von Ruchin&#039;&#039;&#039;, Nichte (mütterlicherseits) von Ediphanie v. Winterfall-Aschenfeld; derzeit Kammerzofe in Diensten von Josephine v. Liliensee. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herzogtum Eirensee ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Einwohner:&#039;&#039;&#039; ~30.000&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Regent:&#039;&#039;&#039; Großherzog Gregor Weiland Konrad vom Greifenhain (noch unmündig)&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Hauptstadt:&#039;&#039;&#039; Ihnnerau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Wappen:&#039;&#039;&#039; aufrechter goldener Handschuh auf hellblauem Grund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kurzbeschreibung:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Ein mittelgroßes, früher politisch sehr einflussreiches Lehen, dessen Herzog den Kronrat leitete. Im Jahr 256 übte Theobald v. Eirensee Verrat am Reich, um die Krönung Adors I. von Alumenas zu verhindern und den eigenen Einfluss im Reich zu wahren. Die darauffolgende Entadelung der Herzogsfamilie hat das Herzogtum in große Unruhe gestürzt. Der einzige von der Krone anerkannte Erbe ist der minderjährige Großherzog Gregor v. Greifenhain, der laut Dekret dem Greifenhainer Familienzweig zugerechnet wird. Das Herzogtum Eirensee wird damit Teil des Greifenhainer Erbes und wird in Zukunft in der Greifenhainer Erblinie vererbt werden und keine eigenständige Erbfolge mehr haben. Wirtschaftlich ist das Lehen eher unbedeutend und die Bevölkerung im Mittel etwas ärmer als in vielen anderen Herzogtümern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Diplomatie:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Viele Adelsfamilien, die unter dem Haus Eirensee zu Macht und Einfluss gelangt sind, fürchten, dass es im Gefolge der Entadelung der Herzogsfamilie und der Einordnung von Eirensee in das Greifenhainer Erbe zu einer grundlegenden Neuordnung des Herzogtums kommt, die sie mit Einbußen und Machtverlusten bezahlen müssen. Als besonders bedrohlich wird die Lage auch deshalb wahrgenommen, weil der junge Herzog in Greifenhain aufwächst und dem Einfluss des hiesigen Adels vollständig entzogen ist. Den Eirenseer Adel eint, dass er eine dauerhafte Unterordnung Eirensees unter den Rivalen Greifenhain mit allen Mitteln verhindern will. Der Weg dahin ist allerdings umstritten und reicht von Versuchen politischer Einflussnahme bis zum gewaltsamen Widerstand. Vor allem monetäre Unterstützung erhalten sie dabei gerüchteweise durch den Herzog von Schwarzwasser. Der Prozess der Einung der beiden Herzogtümer geht deshalb nur schleppend voran und es herrscht viel Zwietracht und Misstrauen zwischen Greifenhain und Eirensee. Schwer abzuschätzen bleibt derzeit, ob eine weitere Eskalation des Konflikts den Widerstand in Eirensee stärken würde oder ob die Koalition der Unwilligen einer ernsthaften Auseinandersetzung eher aus dem Weg gehen würde. Ein Erbfolgekrieg zwischen Greifenhain und Eirensee könnte allerdings durchaus langwierig werden, zumal beiden Herzogtümern eine starke ordnende Hand fehlt, so dass mit einer insgesamt eher unkoordinierten Kriegsführung und einer Vielzahl kleinerer Brandherde zu rechnen wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Personen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seine Herzogliche Hoheit &#039;&#039;&#039;Theobald Zirius Archimbar vom Eirensee&#039;&#039;&#039; (✝), ehemals Herzog von Eirensee und Vorsitzender des Kronrats; übte Verrat an Ador I. von Alumenas und wurde von Andurion v. Nharam im Duell erschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ihre Durchlaucht &#039;&#039;&#039;Margarita Ekaterina von Eirensee&#039;&#039;&#039;, genannt &amp;quot;Die schwarze Witwe&amp;quot;, Ehefrau von Theobald v. Eirensee; nach dem Tod ihres Mannes und der Entadelung ihrer Familie aus Ihnnerau geflohen und gerüchteweise in die alte Festung Rabenau gezogen, wo sie, von Angst und Misstrauen getrieben, mit großer Grausamkeit und Strenge herrschen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seine Durchlaucht &#039;&#039;&#039;Sigmund Theobald von Eirensee&#039;&#039;&#039; (✝), Sohn von Theobald v. Eirensee, Ehemann von Josephine v. Liliensee; zusammen mit Phillip v. Greifenhain in der Schlacht von Shevanor gefallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seine Herzogliche Hoheit &#039;&#039;&#039;Gregor Weiland Konrad vom Greifenhain&#039;&#039;&#039;, unmündiger Großherzog von Greifenhain und Herzog von Eirensee; Sohn von Sigmund v. Eirensee und Josephine v. Liliensee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herzogtum Greifenhain ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Einwohner:&#039;&#039;&#039; ~ 60.000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Regent:&#039;&#039;&#039; Großherzog Gregor Weiland Konrad vom Greifenhain (noch unmündig)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Hauptstadt:&#039;&#039;&#039; Greifenstein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Wappen:&#039;&#039;&#039; roter doppelköpfiger Greif auf silbernem Grund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kurzbeschreibung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eines der ältesten, größten und wichtigsten Herzogtümer des Reiches. Das Herzogtum ist weder sonderlich arm, noch sonderlich reich, was insbesondere mit dem Fehlen wirklich hervorstechender Handelszweige zusammenhängt. Umgekehrt ist Greifenhain auch kaum auf Importe angewiesen, da die meisten Güter vor Ort produziert werden können. Die wohlhabenderen Landstriche liegen insbesondere in den Tälern und Kernlanden. Daneben sind ausgeprägte Gebirgsformationen und karstige Felslandschaften charakteristisch, die bestenfalls zur Viehzucht taugen. Das Klima ist jedoch deutlich milder als in Winterfall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politisch dominieren mehrere große Adelsfamilien, die als Vasallen des Großherzogs teils relativ autarke Lehen verwalten, die zumeist um größere fruchtbare Täler und Ebenen zentriert sind. Über das Herzogtum hinaus bekannt sind die herzoglichen &amp;quot;Greifenreiter&amp;quot;, ein leichtes Kürassier-Regiment, dessen Soldaten aufgrund ihrer ikonischen, einem Greifenhaupt nachempfundenen Visierhelme kaum zu verwechseln sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich einer der großen Stabilitätsanker des Reiches, ist das Herzogtum durch den plötzlichen Tod Konrads und Phillips in eine tiefe Krise gestürzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Diplomatie&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Greifenhain war stets für seine starke Reichspolitik bekannt, aber auch für die anhaltende Rivalität mit dem benachbarten Herzogtum Eirensee. Die Hochzeit zwischen Konrads Tochter und Theobald .v Eirensees Sohn und der gemeinsame Kampf gegen die abtrünnige Baronie Shevanor konnten diese Kluft nur zeitweise überbrücken. Seit dem Tod Konrads und Theobalds Verrat ist sie tiefer denn je. Einige der älteren Adelsfamilien lehnen den unmündigen Gregor v. Greifenhain als Herzog grundsätzlich ab, da er in direkter Erblinie von dem Verräter Theobald v. Eirensee abstammt. Darüber hinaus gibt es eine starke Partei, die, unabhängig ihrer Loyalität zu Gregor, eine großangelegte militärische Kampagne gegen Eirensee befürwortet, um die mit der verstoßenen Herzogsfamilie verbündeten Grafenhäuser und Baronien zu zerschlagen. Ohne die starke Hand eines Herzogs ist Greifenhain schwierig zu kontrollieren. Bis der minderjährige Gregor in einer Position ist, ein ernsthaftes Regiment zu führen, werden jedoch noch viele Jahre vergehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die schwelenden Streitereien spitzten sich im Jahr 260 zu, in welchem sich Teile des Eirenseers Regiment und weite unterstützende Bevölkerungsgruppen gegen willkürlich handelnden Adel und Fremdherrschaft erhoben. Der daraus resultierende Bürgerkrieg hielt das Königreich Alumenas für viele Monde in seinem Griff, bevor zahlreiche Friedensverträge, unter anderem der Seefelser Friede, die Stabilität zwischen Eirensee und Greifenhain wieder auf das rechte Maß brachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Personen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Seine Herzogliche Hoheit &#039;&#039;&#039;Konrad Coelestin Dionysius vom Greifenhain&#039;&#039;&#039; (✝), Großherzog vom Greifenhain und Lichtenthal&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Seine Erlaucht &#039;&#039;&#039;Phillip Graf vom Greifenhain&#039;&#039;&#039; (✝), Sohn von Konrad von Greifenhain, zusammen mit Sigmund von Eirensee in der Schlacht von Shevanor gefallen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Ihre Erlaucht &#039;&#039;&#039;Josephine Isolde vom Liliensee&#039;&#039;&#039;, Gräfin von Liliensee, Tochter von Konrad von Greifenhain, Witwe von Sigmund von Eirensee&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Seine Herzogliche Hoheit &#039;&#039;&#039;Gregor Weiland Konrad vom Greifenhain&#039;&#039;&#039;, unmündiger Großherzog von Greifenhain und  Eirensee, Sohn von Sigmund von Eirensee und Josephine von Liliensee&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Ihre Eminenz &#039;&#039;&#039;Svea Elisabetha vom Greifenhain&#039;&#039;&#039;, Hohepriesterin der Kirche der Temora, Mitglied des Rats der Sieben, Schwester von Konrad von Greifenhain.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herzogtum Nharam ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Nharam.jpg|400px|thumb|right|Karte des Herzogtums Nharam]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Einwohner:&#039;&#039;&#039; ~40.000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Regent:&#039;&#039;&#039; Herzog Andurion III. von Nharam&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Hauptstadt&#039;&#039;&#039;: Aventia&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Wappen:&#039;&#039;&#039; im geteilten Schild goldene Korngarbe in Grün oben, silberner Eber in Grün unten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kurzbeschreibung:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Nharam ist die Kornkammer des Reiches. Das milde, sonnige Klima macht das Herzogtum ideal für den Anbau von Obst, Oliven, Wein und Weizen. Auch Wolle und Seide werden hier produziert. Rotwein aus Nharam wird im ganzen Königreich getrunken. Das Lehen ist stark ländlich geprägt. Es dominieren beschauliche Dörfer und Weiler, die sich im weiten Umkreis um die Hauptstadt gruppieren. Dazwischen erstrecken sich Äcker und Obstwiesen, sanfte Hügel und Seen und eine Vielzahl kleiner Wälder und Gehölze. Die Hauptstadt weist eine Vielzahl kultureller Errungenschaften auf, von gelehrten Akademien und Bibliotheken, prächtigen Tempeln und Schreinen, bis hin zu Theatern und Schaubühnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nharam ist als verhältnismäßig ruhiges und idyllisches Lehen bekannt. Der Adel hat hier viel Freiraum für Turniere, Jagden, die schönen Künste und anderen standestypischen Zeitvertreib. Die Ritter von Nharam, die man bei Turnieren leicht an ihren bunten Federbüschen, ihren blankpolierten Rüstungen und den schneeweißen Schimmeln erkennt, gelten in stärker militärisch geprägten Herzogtümern als etwas blasiert und eitel, wissen ihr selbstbewusstes Auftreten aber zumeist durch sehr geübte Lanzenführung zu untermauern. Militärisch spielt Nharam allerdings keine hervorgehobene Rolle und die einfachen Soldaten des Herzogtums sind wenig kampferprobt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Diplomatie:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Der amtierende Herzog war eine Art Mentor und Vaterfigur für den jung verwaisten Kronprinzen und spielte in den Verhandlungen des Kronrats um die Krönung Adors eine entscheidende Rolle. Nharam unterhält immer noch sehr gute Beziehungen zur Krone, die durch die enge Freundschaft zwischen Andurion und Ador gestützt werden. Traditionell ist auch das Herzogtum Werlental ein enger Verbündeter, da ein Großteil der in Nharam produzierten Wolle und Seide zur Verarbeitung in die dortigen Spinnereien und Tuchmacherstätten geschickt wird. Auch sonst ist die Herzogsfamilie gut vernetzt. Viele wohlhabende Adelsfamilien unterhalten eine Sommerresidenz in Nharam, um sich an dem günstigen Klima, der hervorragenden Küche und den schönen Künsten zu erfreuen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Personen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seine Herzogliche Hoheit &#039;&#039;&#039;Andurion III. von Nharam&#039;&#039;&#039;, Herzog von Nharam; enger Vertrauter und Mentor von Ador I. v. Alumenas; hat den Verräter Theobald v. Eirensee im Duell erschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seine Durchlaucht &#039;&#039;&#039;Partian von Nharam&#039;&#039;&#039;, Neffe (väterlicherseits) von Andurion v. Nharam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ihre Königliche Hoheit &#039;&#039;&#039;Ciarda Emyn von Alumenas&#039;&#039;&#039;, Geborene von Nharam, einzige Tochter von Andurion v. Nharam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herzogtum Schwarzwasser ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Einwohner:&#039;&#039;&#039; ~25.000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Regent:&#039;&#039;&#039; Herzog Carisan Roland Fenrin von Schwarzwasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Hauptstadt:&#039;&#039;&#039; Siebenwacht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Wappen:&#039;&#039;&#039; silberner Turm über silbernem Fluss im Schildfuß auf schwarzem Grund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kurzbeschreibung:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Ein jüngeres Herzogtum, das eher am Rand der eigentlichen Herzlande des Königreichs gelegen ist. Das Herzogtum verfügt über die wichtigsten Silberminen des Reiches und ist wirtschaftlich überaus erfolgreich. Im Vergleich zu Winterfall bleibt deutlich mehr des erwirtschafteten Reichtums beim Adel und bei der Bevölkerung hängen, was an geschickter Verhandlungsführung, aber auch an den niedrigeren Zöllen und Abgaben liegt, die auf Silber im Vergleich zu Gold erhoben werden. Gerüchteweise verstehen sich die Kaufleute von Schwarzwasser zudem sehr gut darauf, ihre Erträge an der königlichen Steuerkasse vorbei zu schleusen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptstadt Siebenwacht ist einer der wichtigsten Kriegs- und Handelshäfen des Königreichs. Das Herzogtum verfügt zudem über eine gut ausgebildete Armee, die sich teilweise aus professionellen Söldnern und Landsknechten rekrutiert. Zu den bekanntesten Einheiten gehörte die sogenannte &#039;Schwarze Sieben&#039;, eine in der Hauptstadt begründete Söldnerkompanie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Diplomatie:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Die politische Lage Schwarzwassers ist überaus prekär. Der alternde Herzog von Schwarzwasser gehörte zu den engsten Verbündeten Eirensees und war einer der Wortführer der Adelsfraktion, die sich gegen die Krönung Adors stellte. Ob er über den Mordkomplott gegen Johanna v. Alrynes unterrichtet war oder ob Theobald v. Eirensee ihm mit seinen Plänen selbst in den Rücken fiel, ist bis heute Gegenstand wilder Spekulationen und Gerüchte. Nachgewiesen werden konnte ihm eine Beteiligung nie, und er selbst weist die Gerüchte auf das Schärfste von sich. Im reichstreuen Adel ist Carisan v. Schwarzwasser nichtsdestotrotz eine persona non grata. Gleichwohl ist das Herzogtum zu wichtig, um es fallen zu lassen. Ein offener Bruch mit Schwarzwasser, gekoppelt mit der instabilen Lage in Greifenhain und Eirensee, könnte Zentrifugalkräfte freisetzen, die das ganze Königreich in Schieflage bringen würden. Wie sich die politische Situation um Schwarzwasser entwickeln wird, bleibt abzuwarten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Personen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seine Herzogliche Hoheit &#039;&#039;&#039;Carisan Roland Fenrin von Schwarzwasser&#039;&#039;&#039;, Herzog von Schwarzwasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herzogtum Werlental ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Einwohner:&#039;&#039;&#039; ~45.000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Regent:&#039;&#039;&#039; Herzog Widumar Isegrein d.J. vom Werlental&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Hauptstadt:&#039;&#039;&#039; Bruchstein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Wappen:&#039;&#039;&#039; schreitender goldener Hirsch auf grünem Grund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kurzbeschreibung:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Die zentralste Provinz des Herzlandes, in unmittelbarer Nachbarschaft zum Herzogtum Alrynes und zur Reichsstadt Alumenas gelegen. Werlental ist insbesondere für seine vielen Gerbereien, Spinnereien und Tuchmacherstätten bekannt, die das ganze Königreich beliefern. Die rege Handwerks- und Handelstätigkeit beschert dem Herzogtum nicht nur einige recht wohlhabende Kaufleute, sondern auch eine mit Zöllen und Abgaben gut gefüllte Staatskasse. In Werlental ist viel alter Adel ansässig. Das hat einerseits damit zu tun, dass Werlental zu den alten Kernprovinzen des Reiches zählt, andererseits aber auch mit den verlässlichen Erträgen aus Pacht und Steuer, die zu einer gewissen Sesshaftigkeit und Kontinuität beitragen. Verarmte Landgüter und verwaiste Burgen sucht man hier vergebens. Neben den alten Grafengeschlechtern und Baronien findet sich in Werlental eine wachsende Zahl edler und hochedler Bürger, insbesondere solche aus den reichen Kaufmannsfamilien, die einen nicht zu unterschätzenden Einfluss haben. Überhaupt ist die Beziehung zwischen Adel und Bürgertum eng, was nicht zuletzt an der starken Interessengemeinschaft liegt. Der Wohlstand des Adels hängt von der Handelstätigkeit der Kaufleute ab, die in ihren Geschäften wiederum von der politischen Einflussnahme des Adels profitieren, was beide Seiten zweckmäßig zu ihrem Vorteil nutzen. Den Werlentaler Adel findet man bei Hofe insbesondere in politisch-administrativen Ämtern, während die große Bühne gemieden wird. Das Militär spielt im Herzogtum hingegen keine bedeutende Rolle. Und auch das Rittertum hat hier keinen allzu festen Stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Diplomatie:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
In anderen Herzogtümern fällt gelegentlich die gehässige Bemerkung, der Werlentaler Adel würde zu keiner Verhandlung ohne einen Rechenschieber erscheinen. Oder neuerdings: ohne einen kaufmännischen Berater. Tatsächlich sind die Werlentaler dafür bekannt, hart zu verhandeln und ihre Interessen sehr genau im Blick zu halten. Überschwängliche Loyalitätsbekundungen oder schnelle Entscheidungen sind aus Werlental eher selten zu erwarten, stattdessen pflegt man zu taktieren und günstige Augenblicke abzuwarten, um das bestmögliche Verhandlungsergebnis zu erzielen. Zu diesem kalkulierten Handeln gehört jedoch auch, dass sich in Werlental selten blinder Opportunismus durchsetzt, sondern alle Verhandlungen mit einer gewissen Sorgfalt und einem genauen Blick auf langfristige Folgen geführt werden. Ist der Adel von einer Entscheidung überzeugt, heißt das freilich nicht, dass man nicht dennoch versuchen würde, möglichst vorteilhafte Konditionen zu erzielen. So soll auch die Stimme des Herzogs für Ador während der Verhandlungen im Kronrat ihren Preis gehabt haben, obwohl informierte Kreise eine Parteinahme Widumars für das Königshaus fast für sicher hielten, schließlich hatte Werlental bereits die Ernennung Anaras zur Regentin unterstützt. Werlental pflegt traditionell gute Beziehungen zu Nharam. Eine gewisse gegenseitige Geringschätzung, oder zumindest ein Grad an Unverständnis, ist für die Beziehung zu stärker repräsentativ-militaristisch organisierten Herzogtümern wie Alrynes kennzeichnend, die eine ganz andere Adelskultur pflegen als das in Werlental üblich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Personen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seine Herzogliche Hoheit &#039;&#039;&#039;Widumar Isegrein d.J. vom Werlental&#039;&#039;&#039;, Herzog von Werlental&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seine Exzellenz &#039;&#039;&#039;Anselm Reichsgraf zu Eulenburg&#039;&#039;&#039;, Königlicher Hofkanzler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herzogtum Winterfall ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Einwohner:&#039;&#039;&#039; ~ 20.000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Regent:&#039;&#039;&#039; Herzogin Ediphanie Carolina Fiara von Winterfall-Aschenfeld zu Ehrenstein und Ruchin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Hauptstadt:&#039;&#039;&#039; Ehrenstein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Wappen:&#039;&#039;&#039; silberner Wolf auf dreispitzigem goldenen Berg stehend in blauem Grund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kurzbeschreibung:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Das nördlichste Herzogtum ist vor allem für zwei Dinge bekannt: die größten Goldvorkommen des Reiches und seine teils direkt aus dem Fels gehauene Hauptstadt Ehrenstein. Von Ehrenstein und einigen weiteren Siedlungen um den Goldberg abgesehen, ist das Herzogtum dünn besiedelt. Es dominieren karge Felslandschaften und schneebedeckte Gebirgszüge. Wo ehemals dichte Nadelwälder standen, finden sich heute großflächige Rodungen. Zum Tal hin, in Richtung Aschenfeld, wird das Lehen zwar etwas freundlicher. Aber auch hier findet man nur kleine Weiler, wenige Dörfer und bestenfalls eine Handvoll verstreuter Rittergüter. Die nächste größere Stadt ist das am Meer gelegene Himmelsfels, die Hauptstadt der reichsunmittelbaren Grafschaft Dorwacht, die über einen eigenen Sitz im Kronrat verfügt. In Dorwacht finden sich die zentralen Werften des Königreichs, wo insbesondere die Schiffe der königlichen Handelsflotte gebaut werden. Der größte Teil des in Winterfall geförderten Goldes wird hier verschifft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirtschaftlich ist Winterfall weniger wohlhabend als viele denken, da die Krone über Zölle und Abgaben einen Großteil der Erträge abschöpft. Der Adel ist zwar nicht arm, aber von goldenen Tellern wird in Winterfall nicht gegessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Diplomatie:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Winterfall ist ein wirtschaftlich für die Krone sehr bedeutendes Lehen, politisch ist sein Einfluss aber begrenzt, was auch mit der großen räumlichen Entfernung vom königlichen Hof zusammenhängt. Adel aus Winterfall sieht man in Alumenas oder in Lichtenthal nur selten. Insgesamt ist Winterfall, wie auch Aschenfeld, ein eher konservatives, eigenbrötlerisches Lehen, das seinen eigenen Regeln und Konventionen folgt und zum restlichen Reichsadel nur begrenzte Kontakte pflegt. Die meisten anderen Adelsgeschlechter sind darüber ganz froh, da der Adel aus Winterfall als etwas ungehobelt gilt und bei höfischen Anlässen nicht gern gesehen ist. Für Himmelsfels als wichtige Hafenstadt und den zugehörigen Dorwachter Adel gilt das jedoch nicht im gleichen Maße, da man hier allgemein etwas näher am Puls der Zeit ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Personen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ihre Herzogliche Hoheit &#039;&#039;&#039;Ediphanie Carolina Fiara von Winterfall-Aschenfeld zu Ehrenstein und Ruchin&#039;&#039;&#039;, Herzogin von Winterfall und Aschenfeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seine Erlaucht &#039;&#039;&#039;Saldur Marinon Callendes von Dorwacht&#039;&#039;&#039;, Reichsgraf von Dorwacht; Mitglied des Kronrats.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ihre Erlaucht &#039;&#039;&#039;Isabella Maria von Dorwacht&#039;&#039;&#039;, Ehefrau von Saldur v. Dorwacht, Schwester v. Iustitian v. Alrynes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Komtess Agatha &#039;&#039;&#039;Cecilia Isabella von Dorwacht&#039;&#039;&#039;, Tochter von Saldur v. Dorwacht und Isabella v. Dorwacht.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Staff-inari</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.alathair.de/index.php?title=K%C3%B6nigreich_Alumenas&amp;diff=9201</id>
		<title>Königreich Alumenas</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.alathair.de/index.php?title=K%C3%B6nigreich_Alumenas&amp;diff=9201"/>
		<updated>2019-01-15T22:14:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Staff-inari: /* Herzogtum Nharam */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das Königreich Alumenas, in dem man dem Glauben an den sogenannten &amp;quot;lichten Pantheon&amp;quot; nachgeht, besteht aus mehreren Herzogtümern, denen jeweils ein Herzog vorsteht. Herzöge sind die Herrscher der größten Landstriche des Königreiches (Provinzen) die das Gros der königlichen Streitmächte stellen. An der Spitze des Adels steht der König. Der aktuelle Herrscher über Alumenas ist [[Ador Segenus Corbidian Victor von Alumenas]] oder auch König [[Ador I.]] von Alumenas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Allgemeinen weitläufig bekannt sind einige Informationen über die verschiedenen Landstriche und Herzogtümer des Königreiches, aus Traditionen gewachsen oder durch bewegende Ereignisse geformt. Besonders die Herrscherfamilien sowie die Wappen der einzelnen Herzogtümer und Familien werden manchem, die im Königreich aufgewachsen sind ein Begriff, vor aber dem Adel bekannt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herzogtum Lichtenthal ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alumenische Reich und damit auch das [[Herzogtum Lichtenthal]] wird von König Ador dem I. regiert, da es derzeit keinen Herzog, in Lichtenthal gibt, hat dieser einen Rat ins Leben gerufen. Dieser kümmert sich um alle Belange des alltäglichen Geschäftes. Des Weiteren gliedert sich das Herzogtum in drei Grafschaften, die wiederum in mehrere Lehen aufgeteilt sind. Das Herzogtum Lichtenthal ist das einzige, in der Spielwelt begehbare Herzogtum des Königreiches. Detaillierte Informationen dazu sowie eine Beschreibung der zugehörigen Ländereien und der politischen Lage finden sich [[Herzogtum Lichtenthal|hier]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herzogtum Alrynes ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Einwohner:&#039;&#039;&#039; ~100.000 (incl. Alumenas)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Regent:&#039;&#039;&#039; Herzog Iustitian Christoph von Alrynes&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Hauptstadt:&#039;&#039;&#039; Eherntrutz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Wappen:&#039;&#039;&#039; silberner Doppelkopfadler auf dunkelblauem Grund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kurzbeschreibung:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Das größte Herzogtum des Königreiches, das als Enklave die Reichsstadt Alumenas und die umgrenzenden Verteidigungsanlagen in sich trägt. Es verfügt über eine zahlenmäßig große Armee, die meistens zu Wachdiensten in und um Alumenas eingesetzt wird. Das herzogliche Heer ist, ähnlich wie in Lichtenthal, in Gestalt von Regimentern organisiert, derer es derzeit zwei gibt: das Regiment zu Fuß &#039;Alryner Pikeniere&#039; (&amp;quot;Rothauben&amp;quot;) und das Kürassier-Regiment &#039;Viktor von Alrynes&#039; (&amp;quot;Viktorianer&amp;quot;). Mehrere Kompanien Rothauben und zwei Eskadrons Viktorianer sind dauerhaft zum Schutz der Reichsstadt Alumenas abgeordnet, wo sie die Krongarde in Gestalt des Ersten Königlichen Garderegiments &#039;Konstantin von Alumenas&#039; (&amp;quot;Konstantiner&amp;quot;) unterstützen. Die Krongarde ist auch nach Verlegung des Hofes zu großen Teilen weiterhin in Alumenas stationiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eigentliche Hauptstadt des Herzogtums liegt um die Festung Eherntrutz, den Stammsitz der Herzöge von Alrynes. Eherntrutz gilt als eine der am stärksten befestigten Burgen des gesamten Königreichs, ist aufgrund seiner klobigen Bauweise allerdings auch eine der am wenigsten ansehnlichen.. Die Hauptstadt von Alrynes steht im Schatten des weit größeren und prächtigeren Alumenas und spielt im gesellschaftlichen Leben des Herzogtums nur eine untergeordnete Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Diplomatie:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Der Adel von Alrynes war es lange gewohnt, nah am königlichen Hof zu leben und wichtige Ämter zu bekleiden. Viele Adlige des Herzogtums sehen sich als Inbegriff der Königstreue und als wichtige Stütze des Reiches. Die Verlegung des Hofes nach Lichtenthal und die gescheiterte Verbindung zwischen der Königsfamilie und der Herzogsfamilie bedeuteten für Alrynes einen herben Rückschlag. Der regionale Adel betrachtet die Verlegung des Hofes nach Lichtenthal als Fehler und würde sich jederzeit dafür einsetzen, dass der Herrschersitz wieder nach Alumenas kommt. Besondere Sympathie für die Bedürfnisse Lichtenthals ist von Seiten Alrynes entsprechend nicht zu erwarten. Viele Alryner könnten es verschmerzen, Gerimor den Menekanern, Zwergen, Elfen, Rahalern, und was immer dort kreucht und fleucht, zu überlassen. Die prinzipielle Reichstreue des Herzogtums steht jedoch außer Frage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Personen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seine Herzogliche Hoheit &#039;&#039;&#039;Iustitian Christoph von Alrynes&#039;&#039;&#039;, Herzog von Alrynes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ihre Durchlaucht &#039;&#039;&#039;Elisabeth Dorothea von Alrynes&#039;&#039;&#039;, Ehefrau von Iustitian v. Alrynes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Komtess &#039;&#039;&#039;Johanna Elisabeth Viktoria von Alrynes&#039;&#039;&#039; (✝), einzige Tochter von Iustitian v. Alrynes und Elisabeth v. Alrynes, Verlobte von Ador I. von Alumenas; in einem Mordkomplott am Tag ihrer Verlobung getötet.&lt;br /&gt;
== Herzogtum Aschenfeld ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Einwohner:&#039;&#039;&#039; ~15.000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Regentin:&#039;&#039;&#039; Herzogin Ediphanie Carolina Fiara von Winterfall-Aschenfeld zu Ehrenstein und Ruchin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Hauptstadt:&#039;&#039;&#039; Ruchin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Wappen:&#039;&#039;&#039; springendes schwarzes Ross auf silbergrauem Grund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kurzbeschreibung:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Die Aschenfelder sind eine der Markprovinzen und bekannt für ihre außerordentliche Reiterei. Das Herzogtum ist im Verbund mit Winterfall relativ autark. Es dominieren kleine Rittergüter und Wehrburgen, die häufig über Generationen vererbt werden, so dass sich eine Art erblicher Ritterstand herausgebildet hat. Diese adligen Panzerreiter gehören teilweise tatsächlich dem Orden der Ritter von Alumenas an, es existieren jedoch auch eine Handvoll kleinerer quasi-ritterlicher Orden. Schwertadel im originären Sinne sind die wenigsten dieser Familien. Vielmehr hat sich in vielen Adelsgeschlechtern die standestypische Anrede Sir oder Lady gegen ältere Standesanreden durchgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bekannte Reiterei setzt sich primär aus solchem ritterbürtigen Landadel zusammen und stellt eines der wenigen echten Ritterheere des Reiches dar. Zahlenmäßig fällt das Heer freilich klein aus und symbolisiert zu einem gewissen Grad überkommene Gesellschafts- und Organisationsstrukturen. Auch sonst sind die Aschenfelder ein traditionelles Lehen, das streng entlang feudaler Prinzipien organisiert ist. Ein echtes Bürgertum findet sich in Ansätzen nur in der Hauptstadt Ruchin. Und selbst hier ist seine Stimme nicht besonders stark. Den Rittergütern sind vielfach kirchliche Besitzungen, etwa kleinere Klöster oder Ordenshäuser angeschlossen, und das Verhältnis zwischen Adel und Klerus ist im Allgemeinen eng.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aschenfelder sind kein wohlhabendes Lehen und zugleich das bevölkerungsärmste Herzogtum des Königreichs. Die wenigen landwirtschaftlichen Überschüsse, die das Lehen produziert, werden direkt nach Winterfall exportiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Diplomatie:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Aufgrund der Zersplitterung des Herzogtums in viele kleine Rittergüter ohne echtes Machtzentrum spielt Aschenfeld politisch keine bedeutende Rolle. Die Herzogsfamilie residiert in Ehrenstein (Winterfall), so dass die meisten Aschenfelder ihre Herzogin selten zu Gesicht bekommen. Die Aufmerksamkeit des Adels gilt ohnehin primär dem Erhalt seiner Güter und der Verteidigung der Grenzen der Markprovinz. Weitsichtige Adlige beziehen noch Winterfall mit ein, das Interesse an Reichspolitik ist hingegen äußerst gering. In der Reichsstadt Alumenas oder in anderen Herzogtümern trifft man sie gelegentlich bei Turnieren, ansonsten sind sie aber nicht sehr präsent. Die Königsfamilie kann sich der Unterstützung der Aschenfelder jedoch im Allgemeinen sicher sein, auch wenn sie nicht zu den lautesten Stimmen gehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Personen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ihre Herzogliche Hoheit &#039;&#039;&#039;Ediphanie Carolina Fiara von Winterfall-Aschenfeld zu Ehrenstein und Ruchin&#039;&#039;&#039;, Herzogin von Winterfall und Aschenfeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Komtess &#039;&#039;&#039;Clara Mirabella von Ruchin&#039;&#039;&#039;, Nichte (mütterlicherseits) von Ediphanie v. Winterfall-Aschenfeld; derzeit Kammerzofe in Diensten von Josephine v. Liliensee. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herzogtum Eirensee ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Einwohner:&#039;&#039;&#039; ~30.000&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Regent:&#039;&#039;&#039; Großherzog Gregor Weiland Konrad vom Greifenhain (noch unmündig)&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Hauptstadt:&#039;&#039;&#039; Ihnnerau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Wappen:&#039;&#039;&#039; aufrechter goldener Handschuh auf hellblauem Grund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kurzbeschreibung:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Ein mittelgroßes, früher politisch sehr einflussreiches Lehen, dessen Herzog den Kronrat leitete. Im Jahr 256 übte Theobald v. Eirensee Verrat am Reich, um die Krönung Adors I. von Alumenas zu verhindern und den eigenen Einfluss im Reich zu wahren. Die darauffolgende Entadelung der Herzogsfamilie hat das Herzogtum in große Unruhe gestürzt. Der einzige von der Krone anerkannte Erbe ist der minderjährige Großherzog Gregor v. Greifenhain, der laut Dekret dem Greifenhainer Familienzweig zugerechnet wird. Das Herzogtum Eirensee wird damit Teil des Greifenhainer Erbes und wird in Zukunft in der Greifenhainer Erblinie vererbt werden und keine eigenständige Erbfolge mehr haben. Wirtschaftlich ist das Lehen eher unbedeutend und die Bevölkerung im Mittel etwas ärmer als in vielen anderen Herzogtümern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Diplomatie:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Viele Adelsfamilien, die unter dem Haus Eirensee zu Macht und Einfluss gelangt sind, fürchten, dass es im Gefolge der Entadelung der Herzogsfamilie und der Einordnung von Eirensee in das Greifenhainer Erbe zu einer grundlegenden Neuordnung des Herzogtums kommt, die sie mit Einbußen und Machtverlusten bezahlen müssen. Als besonders bedrohlich wird die Lage auch deshalb wahrgenommen, weil der junge Herzog in Greifenhain aufwächst und dem Einfluss des hiesigen Adels vollständig entzogen ist. Den Eirenseer Adel eint, dass er eine dauerhafte Unterordnung Eirensees unter den Rivalen Greifenhain mit allen Mitteln verhindern will. Der Weg dahin ist allerdings umstritten und reicht von Versuchen politischer Einflussnahme bis zum gewaltsamen Widerstand. Vor allem monetäre Unterstützung erhalten sie dabei gerüchteweise durch den Herzog von Schwarzwasser. Der Prozess der Einung der beiden Herzogtümer geht deshalb nur schleppend voran und es herrscht viel Zwietracht und Misstrauen zwischen Greifenhain und Eirensee. Schwer abzuschätzen bleibt derzeit, ob eine weitere Eskalation des Konflikts den Widerstand in Eirensee stärken würde oder ob die Koalition der Unwilligen einer ernsthaften Auseinandersetzung eher aus dem Weg gehen würde. Ein Erbfolgekrieg zwischen Greifenhain und Eirensee könnte allerdings durchaus langwierig werden, zumal beiden Herzogtümern eine starke ordnende Hand fehlt, so dass mit einer insgesamt eher unkoordinierten Kriegsführung und einer Vielzahl kleinerer Brandherde zu rechnen wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Personen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seine Herzogliche Hoheit &#039;&#039;&#039;Theobald Zirius Archimbar vom Eirensee&#039;&#039;&#039; (✝), ehemals Herzog von Eirensee und Vorsitzender des Kronrats; übte Verrat an Ador I. von Alumenas und wurde von Andurion v. Nharam im Duell erschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ihre Durchlaucht &#039;&#039;&#039;Margarita Ekaterina von Eirensee&#039;&#039;&#039;, genannt &amp;quot;Die schwarze Witwe&amp;quot;, Ehefrau von Theobald v. Eirensee; nach dem Tod ihres Mannes und der Entadelung ihrer Familie aus Ihnnerau geflohen und gerüchteweise in die alte Festung Rabenau gezogen, wo sie, von Angst und Misstrauen getrieben, mit großer Grausamkeit und Strenge herrschen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seine Durchlaucht &#039;&#039;&#039;Sigmund Theobald von Eirensee&#039;&#039;&#039; (✝), Sohn von Theobald v. Eirensee, Ehemann von Josephine v. Liliensee; zusammen mit Phillip v. Greifenhain in der Schlacht von Shevanor gefallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seine Herzogliche Hoheit &#039;&#039;&#039;Gregor Weiland Konrad vom Greifenhain&#039;&#039;&#039;, unmündiger Großherzog von Greifenhain und Herzog von Eirensee; Sohn von Sigmund v. Eirensee und Josephine v. Liliensee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herzogtum Greifenhain ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Einwohner:&#039;&#039;&#039; ~ 60.000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Regent:&#039;&#039;&#039; Großherzog Gregor Weiland Konrad vom Greifenhain (noch unmündig)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Hauptstadt:&#039;&#039;&#039; Greifenstein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Wappen:&#039;&#039;&#039; roter doppelköpfiger Greif auf silbernem Grund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kurzbeschreibung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eines der ältesten, größten und wichtigsten Herzogtümer des Reiches. Das Herzogtum ist weder sonderlich arm, noch sonderlich reich, was insbesondere mit dem Fehlen wirklich hervorstechender Handelszweige zusammenhängt. Umgekehrt ist Greifenhain auch kaum auf Importe angewiesen, da die meisten Güter vor Ort produziert werden können. Die wohlhabenderen Landstriche liegen insbesondere in den Tälern und Kernlanden. Daneben sind ausgeprägte Gebirgsformationen und karstige Felslandschaften charakteristisch, die bestenfalls zur Viehzucht taugen. Das Klima ist jedoch deutlich milder als in Winterfall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politisch dominieren mehrere große Adelsfamilien, die als Vasallen des Großherzogs teils relativ autarke Lehen verwalten, die zumeist um größere fruchtbare Täler und Ebenen zentriert sind. Über das Herzogtum hinaus bekannt sind die herzoglichen &amp;quot;Greifenreiter&amp;quot;, ein leichtes Kürassier-Regiment, dessen Soldaten aufgrund ihrer ikonischen, einem Greifenhaupt nachempfundenen Visierhelme kaum zu verwechseln sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich einer der großen Stabilitätsanker des Reiches, ist das Herzogtum durch den plötzlichen Tod Konrads und Phillips in eine tiefe Krise gestürzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Diplomatie&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Greifenhain war stets für seine starke Reichspolitik bekannt, aber auch für die anhaltende Rivalität mit dem benachbarten Herzogtum Eirensee. Die Hochzeit zwischen Konrads Tochter und Theobald .v Eirensees Sohn und der gemeinsame Kampf gegen die abtrünnige Baronie Shevanor konnten diese Kluft nur zeitweise überbrücken. Seit dem Tod Konrads und Theobalds Verrat ist sie tiefer denn je. Einige der älteren Adelsfamilien lehnen den unmündigen Gregor v. Greifenhain als Herzog grundsätzlich ab, da er in direkter Erblinie von dem Verräter Theobald v. Eirensee abstammt. Darüber hinaus gibt es eine starke Partei, die, unabhängig ihrer Loyalität zu Gregor, eine großangelegte militärische Kampagne gegen Eirensee befürwortet, um die mit der verstoßenen Herzogsfamilie verbündeten Grafenhäuser und Baronien zu zerschlagen. Ohne die starke Hand eines Herzogs ist Greifenhain schwierig zu kontrollieren. Bis der minderjährige Gregor in einer Position ist, ein ernsthaftes Regiment zu führen, werden jedoch noch viele Jahre vergehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die schwelenden Streitereien spitzten sich im Jahr 260 zu, in welchem sich Teile des Eirenseers Regiment und weite unterstützende Bevölkerungsgruppen gegen willkürlich handelnden Adel und Fremdherrschaft erhoben. Der daraus resultierende Bürgerkrieg hielt das Königreich Alumenas für viele Monde in seinem Griff, bevor zahlreiche Friedensverträge, unter anderem der Seefelser Friede, die Stabilität zwischen Eirensee und Greifenhain wieder auf das rechte Maß brachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Personen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Seine Herzogliche Hoheit &#039;&#039;&#039;Konrad Coelestin Dionysius vom Greifenhain&#039;&#039;&#039; (✝), Großherzog vom Greifenhain und Lichtenthal&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Seine Erlaucht &#039;&#039;&#039;Phillip Graf vom Greifenhain&#039;&#039;&#039; (✝), Sohn von Konrad von Greifenhain, zusammen mit Sigmund von Eirensee in der Schlacht von Shevanor gefallen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Ihre Erlaucht &#039;&#039;&#039;Josephine Isolde vom Liliensee&#039;&#039;&#039;, Gräfin von Liliensee, Tochter von Konrad von Greifenhain, Witwe von Sigmund von Eirensee&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Seine Herzogliche Hoheit &#039;&#039;&#039;Gregor Weiland Konrad vom Greifenhain&#039;&#039;&#039;, unmündiger Großherzog von Greifenhain und  Eirensee, Sohn von Sigmund von Eirensee und Josephine von Liliensee&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Ihre Eminenz &#039;&#039;&#039;Svea Elisabetha vom Greifenhain&#039;&#039;&#039;, Hohepriesterin der Kirche der Temora, Mitglied des Rats der Sieben, Schwester von Konrad von Greifenhain.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herzogtum Nharam ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Nharam.jpg|400px|thumb|right|Karte des Herzogtums Nharam]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Einwohner:&#039;&#039;&#039; ~40.000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Regent:&#039;&#039;&#039; Herzog Andurion III. von Nharam&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Hauptstadt&#039;&#039;&#039;: Aventia&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Wappen:&#039;&#039;&#039; im geteilten Schild goldene Korngarbe in Grün oben, silberner Eber in Grün unten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kurzbeschreibung:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Nharam ist die Kornkammer des Reiches. Das milde, sonnige Klima macht das Herzogtum ideal für den Anbau von Obst, Oliven, Wein und Weizen. Auch Wolle und Seide werden hier produziert. Rotwein aus Nharam wird im ganzen Königreich getrunken. Das Lehen ist stark ländlich geprägt. Es dominieren beschauliche Dörfer und Weiler, die sich im weiten Umkreis um die Hauptstadt gruppieren. Dazwischen erstrecken sich Äcker und Obstwiesen, sanfte Hügel und Seen und eine Vielzahl kleiner Wälder und Gehölze. Die Hauptstadt weist eine Vielzahl kultureller Errungenschaften auf, von gelehrten Akademien und Bibliotheken, prächtigen Tempeln und Schreinen, bis hin zu Theatern und Schaubühnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nharam ist als verhältnismäßig ruhiges und idyllisches Lehen bekannt. Der Adel hat hier viel Freiraum für Turniere, Jagden, die schönen Künste und anderen standestypischen Zeitvertreib. Die Ritter von Nharam, die man bei Turnieren leicht an ihren bunten Federbüschen, ihren blankpolierten Rüstungen und den schneeweißen Schimmeln erkennt, gelten in stärker militärisch geprägten Herzogtümern als etwas blasiert und eitel, wissen ihr selbstbewusstes Auftreten aber zumeist durch sehr geübte Lanzenführung zu untermauern. Militärisch spielt Nharam allerdings keine hervorgehobene Rolle und die einfachen Soldaten des Herzogtums sind wenig kampferprobt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Diplomatie:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Der amtierende Herzog war eine Art Mentor und Vaterfigur für den jung verwaisten Kronprinzen und spielte in den Verhandlungen des Kronrats um die Krönung Adors eine entscheidende Rolle. Nharam unterhält immer noch sehr gute Beziehungen zur Krone, die durch die enge Freundschaft zwischen Andurion und Ador gestützt werden. Traditionell ist auch das Herzogtum Werlental ein enger Verbündeter, da ein Großteil der in Nharam produzierten Wolle und Seide zur Verarbeitung in die dortigen Spinnereien und Tuchmacherstätten geschickt wird. Auch sonst ist die Herzogsfamilie gut vernetzt. Viele wohlhabende Adelsfamilien unterhalten eine Sommerresidenz in Nharam, um sich an dem günstigen Klima, der hervorragenden Küche und den schönen Künsten zu erfreuen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Personen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seine Herzogliche Hoheit &#039;&#039;&#039;Andurion III. von Nharam&#039;&#039;&#039;, Herzog von Nharam; enger Vertrauter und Mentor von Ador I. v. Alumenas; hat den Verräter Theobald v. Eirensee im Duell erschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seine Durchlaucht &#039;&#039;&#039;Partian von Nharam&#039;&#039;&#039;, Neffe (väterlicherseits) von Andurion v. Nharam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ihre Königliche Hoheit &#039;&#039;&#039;Ciarda Emyn von Alumenas&#039;&#039;&#039;, Geborene von Nharam, einzige Tochter von Andurion v. Nharam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herzogtum Schwarzwasser ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Einwohner:&#039;&#039;&#039; ~25.000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Regent:&#039;&#039;&#039; Herzog Carisan Roland Fenrin von Schwarzwasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Hauptstadt:&#039;&#039;&#039; Siebenwacht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Wappen:&#039;&#039;&#039; silberner Turm über silbernem Fluss im Schildfuß auf schwarzem Grund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kurzbeschreibung:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Ein jüngeres Herzogtum, das eher am Rand der eigentlichen Herzlande des Königreichs gelegen ist. Das Herzogtum verfügt über die wichtigsten Silberminen des Reiches und ist wirtschaftlich überaus erfolgreich. Im Vergleich zu Winterfall bleibt deutlich mehr des erwirtschafteten Reichtums beim Adel und bei der Bevölkerung hängen, was an geschickter Verhandlungsführung, aber auch an den niedrigeren Zöllen und Abgaben liegt, die auf Silber im Vergleich zu Gold erhoben werden. Gerüchteweise verstehen sich die Kaufleute von Schwarzwasser zudem sehr gut darauf, ihre Erträge an der königlichen Steuerkasse vorbei zu schleusen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptstadt Siebenwacht ist einer der wichtigsten Kriegs- und Handelshäfen des Königreichs. Das Herzogtum verfügt zudem über eine gut ausgebildete Armee, die sich teilweise aus professionellen Söldnern und Landsknechten rekrutiert. Zu den bekanntesten Einheiten gehörte die sogenannte &#039;Schwarze Sieben&#039;, eine in der Hauptstadt begründete Söldnerkompanie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Diplomatie:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Die politische Lage Schwarzwassers ist überaus prekär. Der alternde Herzog von Schwarzwasser gehörte zu den engsten Verbündeten Eirensees und war einer der Wortführer der Adelsfraktion, die sich gegen die Krönung Adors stellte. Ob er über den Mordkomplott gegen Johanna v. Alrynes unterrichtet war oder ob Theobald v. Eirensee ihm mit seinen Plänen selbst in den Rücken fiel, ist bis heute Gegenstand wilder Spekulationen und Gerüchte. Nachgewiesen werden konnte ihm eine Beteiligung nie, und er selbst weist die Gerüchte auf das Schärfste von sich. Im reichstreuen Adel ist Carisan v. Schwarzwasser nichtsdestotrotz eine persona non grata. Gleichwohl ist das Herzogtum zu wichtig, um es fallen zu lassen. Ein offener Bruch mit Schwarzwasser, gekoppelt mit der instabilen Lage in Greifenhain und Eirensee, könnte Zentrifugalkräfte freisetzen, die das ganze Königreich in Schieflage bringen würden. Wie sich die politische Situation um Schwarzwasser entwickeln wird, bleibt abzuwarten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Personen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seine Herzogliche Hoheit &#039;&#039;&#039;Carisan Roland Fenrin von Schwarzwasser&#039;&#039;&#039;, Herzog von Schwarzwasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herzogtum Werlental ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Einwohner:&#039;&#039;&#039; ~45.000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Regent:&#039;&#039;&#039; Herzog Widumar Isegrein d.J. vom Werlental&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Hauptstadt:&#039;&#039;&#039; Bruchstein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Wappen:&#039;&#039;&#039; schreitender goldener Hirsch auf grünem Grund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kurzbeschreibung:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Die zentralste Provinz des Herzlandes, in unmittelbarer Nachbarschaft zum Herzogtum Alrynes und zur Reichsstadt Alumenas gelegen. Werlental ist insbesondere für seine vielen Gerbereien, Spinnereien und Tuchmacherstätten bekannt, die das ganze Königreich beliefern. Die rege Handwerks- und Handelstätigkeit beschert dem Herzogtum nicht nur einige recht wohlhabende Kaufleute, sondern auch eine mit Zöllen und Abgaben gut gefüllte Staatskasse. In Werlental ist viel alter Adel ansässig. Das hat einerseits damit zu tun, dass Werlental zu den alten Kernprovinzen des Reiches zählt, andererseits aber auch mit den verlässlichen Erträgen aus Pacht und Steuer, die zu einer gewissen Sesshaftigkeit und Kontinuität beitragen. Verarmte Landgüter und verwaiste Burgen sucht man hier vergebens. Neben den alten Grafengeschlechtern und Baronien findet sich in Werlental eine wachsende Zahl edler und hochedler Bürger, insbesondere solche aus den reichen Kaufmannsfamilien, die einen nicht zu unterschätzenden Einfluss haben. Überhaupt ist die Beziehung zwischen Adel und Bürgertum eng, was nicht zuletzt an der starken Interessengemeinschaft liegt. Der Wohlstand des Adels hängt von der Handelstätigkeit der Kaufleute ab, die in ihren Geschäften wiederum von der politischen Einflussnahme des Adels profitieren, was beide Seiten zweckmäßig zu ihrem Vorteil nutzen. Den Werlentaler Adel findet man bei Hofe insbesondere in politisch-administrativen Ämtern, während die große Bühne gemieden wird. Das Militär spielt im Herzogtum hingegen keine bedeutende Rolle. Und auch das Rittertum hat hier keinen allzu festen Stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Diplomatie:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
In anderen Herzogtümern fällt gelegentlich die gehässige Bemerkung, der Werlentaler Adel würde zu keiner Verhandlung ohne einen Rechenschieber erscheinen. Oder neuerdings: ohne einen kaufmännischen Berater. Tatsächlich sind die Werlentaler dafür bekannt, hart zu verhandeln und ihre Interessen sehr genau im Blick zu halten. Überschwängliche Loyalitätsbekundungen oder schnelle Entscheidungen sind aus Werlental eher selten zu erwarten, stattdessen pflegt man zu taktieren und günstige Augenblicke abzuwarten, um das bestmögliche Verhandlungsergebnis zu erzielen. Zu diesem kalkulierten Handeln gehört jedoch auch, dass sich in Werlental selten blinder Opportunismus durchsetzt, sondern alle Verhandlungen mit einer gewissen Sorgfalt und einem genauen Blick auf langfristige Folgen geführt werden. Ist der Adel von einer Entscheidung überzeugt, heißt das freilich nicht, dass man nicht dennoch versuchen würde, möglichst vorteilhafte Konditionen zu erzielen. So soll auch die Stimme des Herzogs für Ador während der Verhandlungen im Kronrat ihren Preis gehabt haben, obwohl informierte Kreise eine Parteinahme Widumars für das Königshaus fast für sicher hielten, schließlich hatte Werlental bereits die Ernennung Anaras zur Regentin unterstützt. Werlental pflegt traditionell gute Beziehungen zu Nharam. Eine gewisse gegenseitige Geringschätzung, oder zumindest ein Grad an Unverständnis, ist für die Beziehung zu stärker repräsentativ-militaristisch organisierten Herzogtümern wie Alrynes kennzeichnend, die eine ganz andere Adelskultur pflegen als das in Werlental üblich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Personen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seine Herzogliche Hoheit &#039;&#039;&#039;Widumar Isegrein d.J. vom Werlental&#039;&#039;&#039;, Herzog von Werlental&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seine Exzellenz &#039;&#039;&#039;Anselm Reichsgraf zu Eulenburg&#039;&#039;&#039;, Königlicher Hofkanzler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herzogtum Winterfall ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Einwohner:&#039;&#039;&#039; ~ 20.000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Regent:&#039;&#039;&#039; Herzogin Ediphanie Carolina Fiara von Winterfall-Aschenfeld zu Ehrenstein und Ruchin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Hauptstadt:&#039;&#039;&#039; Ehrenstein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Wappen:&#039;&#039;&#039; silberner Wolf auf dreispitzigem goldenen Berg stehend in blauem Grund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kurzbeschreibung:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Das nördlichste Herzogtum ist vor allem für zwei Dinge bekannt: die größten Goldvorkommen des Reiches und seine teils direkt aus dem Fels gehauene Hauptstadt Ehrenstein. Von Ehrenstein und einigen weiteren Siedlungen um den Goldberg abgesehen, ist das Herzogtum dünn besiedelt. Es dominieren karge Felslandschaften und schneebedeckte Gebirgszüge. Wo ehemals dichte Nadelwälder standen, finden sich heute großflächige Rodungen. Zum Tal hin, in Richtung Aschenfeld, wird das Lehen zwar etwas freundlicher. Aber auch hier findet man nur kleine Weiler, wenige Dörfer und bestenfalls eine Handvoll verstreuter Rittergüter. Die nächste größere Stadt ist das am Meer gelegene Himmelsfels, die Hauptstadt der reichsunmittelbaren Grafschaft Dorwacht, die über einen eigenen Sitz im Kronrat verfügt. In Dorwacht finden sich die zentralen Werften des Königreichs, wo insbesondere die Schiffe der königlichen Handelsflotte gebaut werden. Der größte Teil des in Winterfall geförderten Goldes wird hier verschifft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirtschaftlich ist Winterfall weniger wohlhabend als viele denken, da die Krone über Zölle und Abgaben einen Großteil der Erträge abschöpft. Der Adel ist zwar nicht arm, aber von goldenen Tellern wird in Winterfall nicht gegessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Diplomatie:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Winterfall ist ein wirtschaftlich für die Krone sehr bedeutendes Lehen, politisch ist sein Einfluss aber begrenzt, was auch mit der großen räumlichen Entfernung vom königlichen Hof zusammenhängt. Adel aus Winterfall sieht man in Alumenas oder in Lichtenthal nur selten. Insgesamt ist Winterfall, wie auch Aschenfeld, ein eher konservatives, eigenbrötlerisches Lehen, das seinen eigenen Regeln und Konventionen folgt und zum restlichen Reichsadel nur begrenzte Kontakte pflegt. Die meisten anderen Adelsgeschlechter sind darüber ganz froh, da der Adel aus Winterfall als etwas ungehobelt gilt und bei höfischen Anlässen nicht gern gesehen ist. Für Himmelsfels als wichtige Hafenstadt und den zugehörigen Dorwachter Adel gilt das jedoch nicht im gleichen Maße, da man hier allgemein etwas näher am Puls der Zeit ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Personen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ihre Herzogliche Hoheit &#039;&#039;&#039;Ediphanie Carolina Fiara von Winterfall-Aschenfeld zu Ehrenstein und Ruchin&#039;&#039;&#039;, Herzogin von Winterfall und Aschenfeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seine Erlaucht &#039;&#039;&#039;Saldur Marinon Callendes von Dorwacht&#039;&#039;&#039;, Reichsgraf von Dorwacht; Mitglied des Kronrats.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ihre Erlaucht &#039;&#039;&#039;Isabella Maria von Dorwacht&#039;&#039;&#039;, Ehefrau von Saldur v. Dorwacht, Schwester v. Iustitian v. Alrynes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Komtess Agatha &#039;&#039;&#039;Cecilia Isabella von Dorwacht&#039;&#039;&#039;, Tochter von Saldur v. Dorwacht und Isabella v. Dorwacht.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Staff-inari</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.alathair.de/index.php?title=Geweihte_der_Temora&amp;diff=9188</id>
		<title>Geweihte der Temora</title>
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		<updated>2018-12-12T04:33:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Staff-inari: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Klasse&lt;br /&gt;
 | Bild = &lt;br /&gt;
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 | Betreuer2 = &lt;br /&gt;
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 | Rasse = Menschen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
== Erbin des toten Gottes – Herkunft und Wesen Temoras ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Alatar nahm den Felsen, und formte daraus einen großen Speer mit Widerhaken. Bevor Getares erahnte was Alatar vorhatte, durchbohrte ihn die Spitze in der Höhe, wo man bei einem gewöhnlichen Vogel das Herz vermuten würde. Getares schrie auf. Seine Rufe waren bis zu den Gestirnen zu hören bis seine ganze Kraft auf Alatar übergegangen war.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(...)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;[[Eluive]] weilte in [[Nilzadan]], doch war sie keineswegs untätig. Sie spürte dass [[Alatar]] sich von diesem Ort fernhalten würde und damit war eins klar: Wenn Sie ein neues Kind in die Welt setzen würde, dann würde es hier am sichersten sein. So gebar sie Temora (&amp;quot;Befreier&amp;quot;“), ihr drittes Kind, eine Tochter. Ihre Gestalt glich einem Menschen, wenngleich auch sie geschlechtslos war, wie ihre Geschwister vor ihr.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Chroniken der Weltgeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eluive gebar – oder erschuf – Temora, nachdem Alatar ihren Erstgeborenen Getares, den sie zum Leitstern der Menschheit ausgewählt hatte, ermordet hatte. Die Allmutter wollte nicht, dass die Menschen vollends von [[Alatar]]s Gift des Neides und des Zorns erfüllt würden. Gleichzeitig wusste sie, dass die Menschen von nun an mit dem Grauen des Krieges würden leben müssen, denn dass Alatar seine Machtansprüche aufgeben würde, war ausgeschlossen. Eine Mutter kennt ihren Sohn.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
In Nilzadan, dem sagenumwobenen Geburtsort aller Kinder Eluives, verborgen und geschützt vor den Augen Alatars, lernte die junge Göttin, ihre Kräfte zu nutzen. Als einziger Abkömmling Eluives besitzt sie die Gabe der Vorhersehung. Über die Bedeutung dieser Gabe können die Menschen nur spekulieren. Doch wissen ihre Geweihten, dass die Zukunft nicht in Stein gemeißelt ist, die Taten jedes Einzelnen und scheinen sie auch noch so bedeutungslos können alles verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Getares forderte keine Verehrung durch die Menschen, sie taten es aus freiem Willen aus Dankbarkeit – und riefen damit erst den Neid Alatars hervor, welcher Verehrung sowohl mit Geschenken wie Wissen und Macht als auch mit Gewalt und Schrecken abrang. Das Ideal der Verehrung Temoras steht in der Tradition des Getares, sie zwingt die Menschen nicht durch Einschüchterung dazu, ihr zu huldigen. Streng genommen ist es nicht einmal ihr Bestreben verehrt zu werden, sondern den Lebewesen Alathairs einen Weg aufzuzeigen trotz aller Widrigkeiten in größtmöglicher Harmonie zusammenleben zu können. Denen, die sich darum besonders bemüht machen, schenkt sie ihren Segen und Schutz und nicht zuletzt führt sie deren Seelen nach dem Tod sicher vor dem Zugriff Kra&#039;thors in ihr Reich. Somit wird sie von vielen Menschen verehrt, sei es aus tiefster Überzeugung und Dankbarkeit für ihre Lehren vom ausgewogenen Zusammenleben oder aus Hoffnung auf Beistand und Rettung. Doch seid gewarnt, ihr alle, die ihr die Herrin aus selbstsüchtigen Gründen anruft: Sie sieht in eure Herzen und vor ihrem Blick bestehen keine Lügen, keine Verstellungen. Und spätestens im Augenblick des Todes wird dieser göttliche Blick euch streifen und über euch und eure Taten richten!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Temora hat viele Namen, ehrenvolle und schmähend gemeinte. Einen aber trägt sie nicht: Die Allmächtige. Kein Gott Alathairs ist allmächtig und ziemlich sicher sind sie sich dessen bewusst. Wäre einer der Götter allmächtig, wäre alles längst nach seinem Willen gefügt. Zweifellos trägt Temora in sich eine Macht, die von den Sterblichen nicht ermessen werden kann, noch in irgendeiner Form festgelegt. Und so ist es nicht verwunderlich, dass ihre Segen von gewaltiger, aber schwer greifbarer, Kraft sind. Es wäre dennoch fatal anzunehmen, sie würde ihre Erwählten unverwundbar oder unbesiegbar machen. Sie ködert die Menschen nicht mit derlei verlogenen Verlockungen. Nie käme es ihr in den Sinn die Macht Alatars, welche ihr ehedem beinahe das Sein gekostet hätte, und seiner weltlichen Diener zu unterschätzen. Ebenso achtsam soll das Verhalten ihrer Gefolgsleute sein, selbst wenn sie mit Worten spotten mögen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirche und Reich – zwei Welten? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Die Göttin Temora aber sprach: Die weltliche Herrschaft geben wir den Besten (später Adel genannt) und ihren Nachkommen. Sie sollen nach meiner Lehre Gesetze machen, die die Welt gestalten.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Kodex &amp;quot;Vom Willen der Göttin&amp;quot;,kommentiert durch Hochwürden Hilbert von Varuna.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;So beschloss Temora, den Menschen eine neue Lehre zu geben. Eine Lehre, die sie befähigen sollte über den Hass hinauszugehen und Güte in ihren Herzen zu mehren. Zum ersten Mal in ihrem Leben berührte sie die Welt und wählte Orte, an denen die Menschen ihr besonders nah sein würden. Nachdem sie die ersten sieben Orte erwählt hatte, flüsterte sie einem jeden ihrer sieben Erwählten ein: &amp;quot;Ziehe hinaus in die Welt und suche den Ort, an dem Du mir am nächsten sein kannst!&amp;quot;.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Von den Kindern Temoras – Die Ursprünge der Kirche&amp;quot;, unbekannter Verfasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich ist die Erwählung der Adeligen als Herrscher und Gestalter der menschlichen Gemeinschaft älter als die Institution der temorianischen Kirche. Die Geweihten Temoras sind den Gesetzen des Reichs Alumenas grundsätzlich unterworfen. Grundsätzlich bedeutet in dem Fall, dass sie für Verstöße gegen die geltenden Gesetze vor Gericht gestellt werden wie jeder andere. Dennoch genießen sie hohes Ansehen, was sich in verschiedenen Privilegien niederschlägt. Die Kirche sieht sich ausdrücklich nicht in der Verantwortung irgendeine Macht über den Adel und damit de facto weltliche Herrschaft auszuüben. Vielmehr betrachten sich die Vertreter der Kirche Temoras als Berater des Adels und wird Rat gesucht, so wird er gewährt. Die einzige Ausnahme wären Entscheidungen und Handlungen eines Herrschers, die den Lehren und Tugenden Temoras vollkommen zuwider liefen. Käme ein allgemeiner Rat der Geweihten Temoras zu dem Ergebnis, dass das Handeln des Adeligen wider Temoras Willen sei, wird jener Herrscher zunächst vertraulich auf sein Fehlgehen hingewiesen und zur Besserung aufgerufen. Weitere Schritte wie der öffentliche Entzug von Temoras Segen – namentlich die Exkommunikation – gelten stets als das letzte Mittel und sind keinesfalls als reguläres Vorgehen zu verstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Trennung von Kirche und Adel zu unterstreichen, wird erwartet, dass Geweihte adeliger Herkunft  mit der Weihe zum Akoluthen jeden Anspruch, der durch Geburt verliehen war, aufgibt. Ausdrücklich geht diese Erwartung erst mit dem Erreichen des ersten Weihegrades einher. Damit soll zum einen verhindert werden, dass missliebige Verwandte in die Kirche „abgeschoben“ werden, die nicht als Geweihte Temoras geeignet sind – erst recht nicht, wenn sie mit diesem Leben gar nicht einverstanden wären. In solchen Fällen verwehrt Temora ohnehin die erste Weihe und der Novize wird, sobald dies offensichtlich wird, wieder aus der kirchlichen Gemeinschaft entlassen. Zum anderen soll ein Geweihter sein Leben und Bestreben zur Gänze in die Hände der Herrin legen und jeglicher Konflikt zwischen weltlichen und geistlichen Pflichten ist unerwünscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirche und Reich können also als zwei Seiten einer Medaille gesehen werden: Getrennt in ihren Aufgaben und Zuständigkeiten, geeint in ihren Richtlinien und ihrem Bestreben. Wie die weltlichen Gesetze von den Geweihten geachtet werden, so schlagen sich die Lehren und Tugenden Temoras in der Herrschaft des Adels nieder. Indem die Kirche dafür sorgt, dass die Herrschaft des Adels in den Grenzen der tugendhaften Vorstellungen der Herrin bleibt – wobei sie nur im Ausnahmefall Einfluss darauf nimmt – sorgt sie zugleich dafür, dass die Herrschaft sichtbar als von Temora legitimiert auftritt. Niemals würde ein Geweihter Temoras die rechtmäßige Herrschaft des Adels öffentlich oder privat anzweifeln oder gar aktiv hintertreiben. Jedes Streben nach weltlicher Macht ist den Geweihten Temoras fremd.&lt;br /&gt;
Die Geweihten Temoras und die Angehörigen des Adels begegnen sich mit offen erbrachtem Respekt und Hochachtung für die Position des jeweils anderen. So garantieren sie sich gegenseitig die Vorbildfunktion gegenüber den Bürgern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkünder und Helfer – die Geweihten Temoras ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Und die Menschen aus Fetrali riefen nach Getares. Sie weinten und töteten das Kind Alatars in ihrem Zorn. Und so hatte Alatar den Hass in die Welt gebracht. Der Hass ließ die Menschen taub werden für die Melodien, die die Gestirne spielten und sie fingen an sich gegenseitig zu misstrauen. Sie hatten Angst, dass Alatar unter ihnen war, denn sie wussten nichts von seiner Gestalt. (...) Er schürte ihren Hass und schließlich wollten die Menschen, die unter seinem Bann standen einen Krieg gegen Getares führen und ihn von dieser Welt verbannen, oder sogar töten.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Chroniken der Weltgeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Sieben Herzen wollte sie erwählen, um ihnen ein neues Gewissen zu geben. Sie blickte in die Herzen der Kinder der Menschheit und erwählte die sieben reinsten unter ihnen. Schon während diese heranwuchsen, war es stets, als würden sie ein leises sanftes Flüstern vernehmen, welches sie leitete Gutes für die Menschen zu tun.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Von den Kindern Temoras – Die Ursprünge der Kirche&amp;quot;, unbekannter Verfasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Herkunft und Veranlagung der Geweihten Temoras&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paias Saat, Zorn und Hass, steckt in jedem Menschen. Dieser Tatsache sind sich die Geweihten der Temora durchaus bewusst. Doch bedeutet das bloße Vorhandensein dieser Saat nicht, dass die Menschen in Temoras Augen verlorene oder schwache Kreaturen wären. Im Gegenteil weiß sie, dass viele von ihnen sich jeden Tag aufs Neue gegen die Versuchungen durch Alatar stellen. Diesen Menschen brachte sie die Lehre von den Tugenden. Sie sollen den Erdenbürgern einen Weg weisen wie sie auch mit der Saat Paias in sich nach einem redlichen Miteinander streben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um jene Tugenden in die Welt zu tragen und ihre Anhänger zu stützen, wählte Temora einstmals die sieben Kinder. Diese Sieben verkörperten die Tugenden mehr als alle anderen Lebenden und diese Sieben legten den Grundstein der Geweihtenschaft in Gerimor für ganz Alathair.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch heute ist es Temora selbst, die den Dienst jener annimmt und segnet, welche in sich einen instinktiven Schutz gegen die Verlockungen Alatars tragen und deren Handeln insbesondere dem Wohl der Mitbürger gilt. In jenen Menschen schlummert ein Funke, doch ist es nicht das Vorhandensein jenes, das sie zu etwas besonderem macht, denn vermutlich schlummert ein solcher Funke in jedem Lebewesen. Es ist der Wille und die Bereitschaft ihn auch zu entfachen, es ist die Stärke und der Mut mit geöffneten Augen in ihr gleißendes Licht zu blicken und sich dem mit jeder Faser des Körpers und Geistes hinzugeben. Für jenen Pfad ist die Bereitschaft, sich für Andere aufzuarbeiten unabdingbare Voraussetzung. Wer plant durch die mit jenem Pfad einhergehende Macht Gewalt über andere auszuüben, die Eluives Schöpfung ehren, den wird die Göttin strafen. Denn nur der Beistand und das Wohlwollen Temoras selbst vermag es aus dem Funken eine lodernde Flamme werden zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vorgehen, Richtlinien und Aufgaben der Geweihten Temoras&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die oberste Priorität für die Geweihten ist die Sorge für die Menschen – aller Menschen. Die kirchliche Institution mag den Angehörigen des Adels besonders nahestehen, aber in erster Linie ist sie für das Volk da. Oder besser gesagt: Ein Geweihter unterscheidet nicht, ob ein Bauer oder ein Herzog seine Sorgen mit ihm teilen möchte, denn beide kommen zu ihm als Kinder Eluives. Es steht dabei jedem Geweihten frei, sich als ständiger Berater einer Gemeinschaft oder einem Adeligen anzuschließen, solange er niemanden abweist oder in seiner Funktion als Geweihter mit zweierlei Maß misst. Rat und Beistand kann üblicherweise fast alles beinhalten, von Seelsorge über moralische Weisung und Buße bis hin zu Trauerbewältigung oder bloßem Zuspruch. In diesem Zusammenhang seien auch Glaubenslehrstunden und Gottesdienste genannt.&lt;br /&gt;
Die Geweihten würden ihre Hilfe und ihren Beistand anderen niemals aufdrängen oder gar aufzwingen. Es steht jedem frei Hilfe anzubieten, eine Ablehnung selbiger ist jedoch zu respektieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Temora ist eine kriegerische Göttin, geboren um den Kampf gegen ihren Bruder zu führen. Ein notwendiger Kampf, um die Schöpfung zu bewahren. Deshalb werden auch ihre Geweihten im  Umgang mit Waffen und Rüstungen, gleich ob materiell oder gottgeschenkt, ausgebildet. Einerseits, weil gerade das Schlachtfeld einer der Orte ist, an dem der Beistand Temoras besonders wichtig ist. Andererseits aber auch, weil nur der Starke sich schützend vor den Schwachen stellen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Lehre Temoras, deren oberste Tugend die Wahrung des rechten Maßes in allen Dingen ist, sollte jeder Geweihte bestrebt sein, alle Aspekte seiner Aufgabenbereiche zu berücksichtigen und keinen völlig zu vernachlässigen. Für jene, die in dem Namen der Herrin nur streiten wollen, gibt es den Weg des Ritters. Jene, die sich nur in der Theorie bilden und den Kampf verachten, jene, die nur fanatisch die Tugenden Temoras ohne Einfühlungsvermögen in die Bürger prügeln wollen und jeden Dunkelbekleideten ohne Umschweife als Feind behandeln, jene, die ausschließlich zu Gesprächen mit den Bürgern da sein wollen und sich weigern sich zu bilden und zu lernen, haben die Hauptessenz des Glaubens an die Lichtbringerin nicht verstanden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Einstellung und das Verhalten der Geweihten Temoras gegenüber Andersgläubigen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geweihten Temoras achten und respektieren Gläubige anderer lichter Gottheiten ohne Vorbehalte. Der Pakt des Lichts zwischen Eluive, Temora, Horteras, Cirmias und Phanodain legitimierte und stützte jenen Zusammenhalt. Mit den Geweihten der anderen Gottheiten, namentlich den Eluivegeweihten der Menekaner und den Cirmiasgeweihten der Kaluren, verbindet die Geweihten der Temora ein enges Band. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Umgang mit solchen, die keine eindeutige Stellung zu den Göttern beziehen, wie die Bewohner Bajards oder das Volk der Thyren oder solchen, die den Lichtglauben offen oder verborgen bekämpfen, ist individuell zu betrachten. Die Verehrung von Alatar und Kra’thor muss in den Augen der Geweihten aktiv bekämpft werden, was nicht zwangsläufig bedeutet die Verehrer der beiden zu bekämpfen – obgleich dies zumeist der Fall ist. Man kann und sollte bei diesen versuchen durch Gespräche eine Abkehr von ihrem Irrweg zu erreichen. Als bedauerliches, aber nicht erhebliches, letztes Mittel wird der unnachgiebige Fehlgeleitete der Gerechtigkeit der Göttin übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzig bei den Dienern Kra’thors steht es völlig außer Frage, dass ihre Seelen unrettbar verloren sind. Jene Dämonendiener versprechen ihre Seelen Kra’thor bereits im Austausch für die Wunder, die er ihnen gewährt. Und der Verräter holt sich, was sein ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich verhält es sich mit den Templern Alatars und den Letharen. Zwar sind ihre Seelen noch nicht zur Gänze verloren, doch sind sie bereits so vergiftet und geblendet von den Lehren und Versprechen des Panthers, dass eine Überzeugung zur Abkehr von jenem Irrweg nahezu unmöglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== In Schlachtenlärm und Chorgesang – Segen und Wunder im Namen Temoras ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Und über das Schlachtfeld gellte der Schrei eines Adlers, lauter als das Waffengeklirr und das Schreien der Kämpfer. Und die Streiter Temoras hörten es und ihre Herzen wurden erfüllt von neuem Mut, ihre Arme von neuer Kraft. Und sie besetzten neu die Stellungen und hielten trotz der schweren Verluste die Grenzburg am Weißen Fluss. Und alle wussten, dass dies das Wirken der Herrin Temora war. Wo die Verteidiger neuen Mut fanden, verloren die Aufständischen ihre Zuversicht und wandten sich endlich zur Flucht. Zwar wurde am Weißen Fluss nicht der Aufstand beendet, doch trug er seinen Teil dazu bei, Frieden und Ordnung in der Markgrafschaft Kelterburg wiederherzustellen.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Annalen Freimars dem Jüngeren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geweihte Temoras sind nicht in der Lage, das Lied zu hören. Wollen sie ein göttliches Wunder erwirken, so geschieht das wie folgt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geweihten erbitten von Temora spirituelle Kraft. Dies geschieht über kurze Besinnung, geflüsterte Worte, eine bestimmte Geste oder ein knappes Gebet. Dies ist etwas, was für Außenstehende durchaus wahrnehmbar ist. Temora sendet daraufhin, sofern sie dem Wunsch ihres Geweihten entspricht, reine, ungeformte göttliche Kraft. Sie schlägt sich in ihrem Erscheinen gewiss irgendwie auf das Lied nieder, tut dies aber in einer Form, die kein Liedwirker und kein Sterblicher außer den Geweihten wahrnehmen, verstehen oder nachvollziehen kann. Der Geweihte selbst ist das Sieb und der Kanal, der die gewährte Kraft, zu Beginn seiner Ausbildung nur intuitiv, als erfahrener Geweihter bewusster, zu dem erbetenen Ergebnis formt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Magier können diese Art des &amp;quot;Wirkens&amp;quot; nicht nachvollziehen, denn die Geweihten verändern nichts im Lied Vorhandenes, sondern nehmen etwas Reines, Neues, Unbelastetes, Göttliches hinzu. Erst wenn die göttliche Kraft die reine Entstehung und Formung verlässt und Teil der sichtbaren Welt wird, wird sie auch im Lied Eluives fassbar und veränderbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weihestufen der Geweihten der Temora ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Novizen (Stufe 0):&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Novize wird im Herzogtum Lichtenthal zunächst als recht laienhaftes und ungeweihtes Mitglied des Klosters der Lichteinigkeit aufgenommen.&lt;br /&gt;
Es obliegt dem Novizen in jener Zeit seinen Wunsch der Herrin dienen zu wollen zu prüfen und auch seine Motivation gegenüber der Geweihtenschaft zu beweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Akoluth (Stufe 1):&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Akoluth hat durch die Herrin selbst seine erste Weihe erhalten und wird als Zeichen seiner Demut mit Bruder oder Schwester und seinem Vornamen innerhalb der Gemeinde angesprochen. Er beginnt seine Schülerzeit in der Geweihtenschaft als noch junges Mitglied und unterstützt die Diakone und Priester in ihren Tätigkeiten und Gesprächen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Diakon (Stufe 2):&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Diakon gilt als höherer Schüler der Geweihtenschaft und ist bereits mit weiteren Befugnissen und Möglichkeiten ausgestattet, den Glaubensalltag der Gemeinde mit Unterrichten, Messen und Wundern im Namen der Herrin zu bereichern. &lt;br /&gt;
Er wird mit Diakon/Diakonin [Nachname] oder Euer/Eure Gnaden angesprochen und trägt bereits das offizielle Ornat der Geweihtenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Priester (Stufe 3):&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Priester gilt nach seiner dritten Weihe durch die Herrin als ausgelernter Geweihter und kümmert sich nicht nur maßgeblich um die Organisation und Schulung der jüngeren Geweihten und der Gemeinde, sondern wird auch als politischer Berater, für Kasualien und größeres Wirken durch die Herrin herangezogen. Der Verantwortungskreis wird vergrößert, so wie seine Möglichkeiten des Eingreifens. &lt;br /&gt;
Angesprochen werden Priester mit Euer/Eure Hochwürden [Nachname].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hohepriester (Stufe 4):&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Lebenswandel und ihre Nähe zu den Tugenden geben ihnen in der kirchlichen und weltlichen Gemeinschaft beinahe soetwas wie einen Heiligenstatus unter höchster Respektsanerkennung. Nur wenige unter den Geweihten erhalten jene Gnade und Ehre. Sie leiten, ob nun im Hohen Rat der Sieben oder regional, mit Wort und Rat die Geweihtenschaft in Fragen des Glaubens. &lt;br /&gt;
Angesprochen werden sie mit Euer/Eure Eminenz [Nachname].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== OOC-Fakten/ Geweihten –FAQ ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer sich für die Klasse der Geweihten der Temora entscheidet, sollte sich einiger rollenspielerischer Punkte bewusst sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Das Rollenspiel kann sehr anspruchsvoll sein, denn vom Charakter wird in der Klasse eine gewisse Vorbildfunktion erwartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ein Klassenwechsel zum  Geweihten Temoras ist unter den üblichen Klassenwechsel-Regeln des Shards auch im späteren Spielverlauf möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Spieler, die längere Zeit inaktiv sind, werden deflaggt. Es besteht die Möglichkeit zur Rückkehr, allerdings nur einmal, eine zweite Rückkehr ist nicht möglich. Zudem wird der &amp;quot;Rückkehrer&amp;quot; um eine Stufe nach unten gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Rassen:&#039;&#039;&#039; Nur Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Rüstungseinschränkung:&#039;&#039;&#039; keine Plattenrüstungen, keine schweren Schilde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Waffeneinschränkungen:&#039;&#039;&#039; keine Bögen, keine Armbrüste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Stärken:&#039;&#039;&#039; Alchemie, Anatomie, Heilkunst, Transzendenz, Vergiften, Geschmackssinn, Wuchtwaffen, Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Häufig gestellte Fragen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
F: Dürfen Geweihte der Temora heiraten und Kinder haben?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A: Ja. Es ist ihnen aufgrund ihrer moralischen Vorbildfunktion und den Richtlinien ihrer Göttin jedoch untersagt regelmäßig wechselnde Partner zu haben und uneheliche Kinder zu zeugen. Denn auch wenn Temora selbst in solchen Fällen nicht eingreift sind die vorstehenden Geweihten nicht blind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
F: Sind Geweihte Temoras zur Armut verpflichtet?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A: Nein. Doch gilt auch hierbei, wie bei allem, das rechte Maß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
F: Was ist der Hauptsitz der Geweihten Temoras auf Gerimor?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A: Die Kirche in Adoran, nebst dazugehörigem Glaubenshaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
F: Was ist dann das Kloster?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A: Das Kloster der Lichteinigkeit ist allen Göttern des Lichten Pantheons (Eluive, Temora und Cirmias) geweiht. Zugleich beherbergt es mit dem Baum des Lichts das größte Heiligtum der Temorakirche. Es ist der Ort des Lernens und der Ausbildung aller Götterdiener des Lichten Pantheons. Es ist nicht das reine Kloster Temoras.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
F: Können Geweihten der Temora zaubern?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A: Nein. Geweihte der Temora können nicht im Sinne des Wortes zaubern (siehe Unterpunkt: In Schlachtenlärm und Chorgesang - Segen und Wunder im Namen Temoras). Rein enginetechnisch erhalten sie ab ihrer Weihe zum Akoluthen (S1) ein Zauberbuch, dessen Zauber aber in klerikalen Bitten und Gebeten ausgespielt werden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
F: Sind Geweihte (ab einem bestimmten Rang) unfehlbar?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A: Nein. Geweihte sind und bleiben auch als Hohepriester nur Menschen. Ein Anspruch auf Unfehlbarkeit steht in absolutem Gegensatz zur Tugend der Demut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
F: Gibt es den einen perfekten Weg Temora zu dienen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A: Ja und nein. Man darf nichts tun, was klar gegen eine der Tugenden verstößt, wobei für Geweihte alle 15 Tugenden zu beachten sind. Theoretisch gibt es sicher den einen, wahren, perfekten Weg, aber diesen kennt nur Temora selbst und die Menschen können nur versuchen, ihm möglichst nahezukommen. Es gilt: Wer eine Entscheidung mit allen Tugenden in Einklang bringen kann, handelt nicht grundsätzlich falsch. Andere (höherrangige) Geweihte, die eine andere Meinung vertreten, sind nicht zwangsläufig aufgrund ihrer Position im Recht. Im Zweifel muss die Göttin um ein Urteil angerufen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bewerbung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Guide hat Dich neugierig gemacht? Du möchtest Dein Leben in den Dienst Temoras stellen und Dich der fortschreitenden Dunkelheit auf Alathair in den Weg stellen? Dann schicke eine Mail an den zuständigen Betreuer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgendes sollte in der Mail enthalten sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Dein Accountname (nicht Passwort!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Charakterprofil Deiner erdachten Figur (Aussehen, Alter, Stärken, Schwächen, Vorlieben, Ängste, Ziele etc.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*RP-Geschichte Deines Charakters: Dabei ein besonderes Augenmerk darauf wie Dein Charakter zu Temora gefunden hat, warum er den Weg eines Geweihten beschreiten möchte und wie der Glaube in Deinem Charakter ausgeprägt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*OOC-Teil: Warum möchtest Du einen Geweihten der Temora zu spielen? Wie stellst Du Dir das Geweihten-RP vor? Wie planst Du die Welt von Alathair mit dieser Figur zu bereichern? Wie aktiv hast Du vor den Geweihten zu spielen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte überprüfe, bevor Du Deine Bewerbung schreibst, ob die Klasse derzeit im Aufnahmestopp steht. Bei Fragen und Unsicherheiten wende Dich am besten an den zuständigen Spielerbetreuer.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Staff-inari</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.alathair.de/index.php?title=Lichtenthaler_Regiment&amp;diff=9183</id>
		<title>Lichtenthaler Regiment</title>
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		<updated>2018-12-03T14:38:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Staff-inari: /* Derzeitige Führung und Ansprechpartner, Rekrutierungsvorgang */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das Lichtenthaler Regiment umfasst die regulären Streitkräfte des Alumenischen Reiches im [[Herzogtum Lichtenthal]]. Sie nehmen sowohl polizeiliche als auch militärische Funktionen wahr. Hauptaugenmerk des Regimentes liegt also auf der Wahrung der Gesetze des Herzogtums sowie dem Schutz der Reichsgrenzen.&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Aufgaben ==&lt;br /&gt;
===Militärische Aufgaben===&lt;br /&gt;
*Verteidigung der Reichsgrenzen gegen erklärte Feinde&lt;br /&gt;
*Schutz des Reichsadels und der Bürger des Reiches&lt;br /&gt;
*Patroullien in und um die Städte und Siedlungen des Herzogtums&lt;br /&gt;
*Präventive Grenzritte&lt;br /&gt;
*Aufklärung&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Polizeiliche Aufgaben===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Regelmäßige und rigorose Torkontrollen&lt;br /&gt;
*Überprüfung von offiziellen Dokumenten &lt;br /&gt;
*Ermittlungen in Kriminalfällen&lt;br /&gt;
*Identifizierung und Verhaftung von Straftätern&lt;br /&gt;
*Gewahrsam von Gefangenen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Außerplanmäßige Aufgaben===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Märkte auf Reichsgrund&lt;br /&gt;
*Versammlungen des Reichsadels&lt;br /&gt;
*Eskorten von hochrangigen Adeligen durch das Reich und über die Grenzen dessen hinaus&lt;br /&gt;
*Bälle, Bankette, Festivitäten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aussehen und Auftreten der Truppe ==&lt;br /&gt;
Soldaten des Lichtenthaler Regiments sind, sowohl in Ausgeh- als auch in Dienstuniform in die Farben Rot und Gold gekleidet. Diese Farben repräsentieren zum einen die Farben des Königs und zum Anderen jene des Herzogtums Lichtenthal.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein jeder Soldat, unabhängig davon ob Rekrut oder Oberstleutnant hat stets in einer vollständigen Uniform den Dienst auszuführen. Auffallend mögen dem unbedarften Passanten die verschiedenfarbigen Barette erscheinen, die die unterschiedlichen Korps voneinander trennen. Das Regiment bemüht sich um optische Einheitlichkeit und ein stets gepflegtes Äußeres. So ist es eine Seltenheit, einen erfahrenen Gardisten im Dienst mit einer nicht polierten oder gar verdreckten Dienstrüstung anzutreffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Auftreten der Truppe in der Öffentlichkeit ist straff organisiert und reglementiert. Dem Adel wird in jeder Hinsicht ein großes Maß an militärischer Ehrerbietung zuteil und auch ein jeder Bürger ist von Vertretern des Regimentes mit gebührendem Respekt und entsprechender Freundlichkeit zu behandeln. Selbst bei rigorosen Torkontrollen, welche in Zweifelsfällen sogar eine Leibesvisitation vonnöten machen, wird das Regiment stets freundlich, respektvoll, wenngleich auch bestimmt auftreten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Treue zum Reich und Aufopferung für die Krone werden von jedem Soldaten des Regiments erwartet. So wie die meisten Gardisten Temora als ihren Schild und Glaubensmittelpunkt erwählt haben, finden sich unter ihnen auch einige, die Cirmias folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dienstränge ==&lt;br /&gt;
Die Dienstränge des Lichtenthaler Regiments in absteigender Reihenfolge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Offiziersränge: Oberst, Oberstleutnant&lt;br /&gt;
*Unteroffiziersränge:Feldwebel,Korporal&lt;br /&gt;
*Mannschaftsränge: Wachtmeister, Gardist, Rekrut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Derzeitige Führung und Ansprechpartner, Rekrutierungsvorgang ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Regiment des Herzogtums Lichtenthal befindet sich unter dem Oberbefehl des Königs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Zeit werden die Geschäfte des Regiments durch den Oberst Helisande von Gipfelsturm geführt. Seine Vertretung in den meisten Belangen von Verwaltung, Führung der Truppe und Verteilung der Aufgaben an das Unteroffizierskorps wird in aller Regel durch den Oberstleutnant des Regiments, den Edlen Sigarin van Glenkell, erbracht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rekrutierungsanfragen werden in aller Regel durch das Unterofizierskorps bearbeitet, durch welches eine intensive Befragung der Kandidaten erfolgt. In dieser Befragung, die auch in Einzelfällen Aufnahmeprüfungen in Form von abzuarbeitenden Aufgaben beinhalten kann, werden die neuen Rekruten im Bezug auf ihre Motive und Moral auf Herz und Nieren geprüft.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während der Rekrutenausbildung, die einige Wochen dauern kann, werden die Rekruten intensiv auf den Dienst in der Truppe vorbereitet und in ihren zukünftigen polizeilichen wie auch militärischen Pflichten ausgebildet. Es gibt keine Minimal- oder Maximaldauer der Rekrutenzeit. Die Erhebung in den Rang eines vollwertigen Gardisten entspringt immer der Einschätzung des jeweiligen Einzelfalles durch den Oberst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leibwächterschulungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Rekrutenausbildung wird ein zukünftiger Gardist eine [[Leibwächterlizenz]] erwerben und die dazugehörige Ausbildung absolvieren. Der Erwerb dieser Lizenz ist auch Zivilisten gestattet.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anekdoten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Geh&#039; zum Regiment, haben sie gesagt...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- In Bearbeitung -&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Staff-inari</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.alathair.de/index.php?title=Eluive&amp;diff=9180</id>
		<title>Eluive</title>
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		<updated>2018-11-20T23:17:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Staff-inari: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Gott&lt;br /&gt;
 | Bild = Eluive_klein.png&lt;br /&gt;
 | Gesinnung = Licht&lt;br /&gt;
 | Symbol = Sonne&lt;br /&gt;
 | Geweihte = Eluivepriester&lt;br /&gt;
 | Erwaehlte = Druide&lt;br /&gt;
 | Erwaehlte2 = Hexe&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Gesprochen: Eluiv;&lt;br /&gt;
Bei den [[Menekaner]]n auch Mara genannt.&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Eluive ist die Schöpferin Alathairs und der meisten Lebewesen. Sie erschuf die Gestirne, das Land, die Meere und alles Leben aus der Melodie ihrer Gedanken und dem Lied ihrer Stimme. Diese Welt taufte sie, zusammen mit ihrem Bruder [[Horteras]], Alathair, Freie Harmonie. Während des Bruderkrieges, der sich zwischen ihren Kindern entspann, verlor sie ihren ersten Sohn Getares, der von [[Alatar]] seiner Macht beraubt und getötet wurde. Aus den Tränen, die sie über ihn vergoss, entstanden die Salzberge von Cantar, die dem Volk Saajids Geschenk und Fluch zugleich sind. Zwar ist das [[Salz]] das wertvollste Handelsgut [[Menek&#039;Ur]]s, entzieht dem Boden jedoch alle Fruchtbarkeit und ist der Grund für die Entstehung der lebensfeindlichen Wüste, so dass den [[Menekaner]]n die Bitterkeit der Tränen Eluives stets vor Augen liegt. Als [[Alatar]] sich anschickte, die Welt zu zerstören, kurz nachdem Eluive ihr drittes Kind [[Temora]] geboren hatte, war sie gezwungen, ihre göttliche Freiheit aufzugeben. Um die Schöpfung zu retten, wurde sie eins mit ihr und erfüllte so die dunkle Prophezeiung [[Horteras]]&#039;. Ist sie auch mit dem Herzen Alathairs verschmolzen und für immer an die Welt gebunden, so ist es doch allein ihre Kraft, die die Welt zusammenhält. Nur selten wird dieses Wirken, mit dem sie Einklang und Harmonie gebietet, direkt greifbar, doch war es die Göttin, die die Letharen verfluchte und ihnen die Möglichkeit nahm, sich unter den anderen Geschöpfen Phanodains zu verbergen. Auch war sie es, die die Edhil segnete und einigen von ihnen die Geheimnisse der endlosen Wälder eröffnete. Diese Waldelfen behüten die Wälder Gerimors nun in ihrem Namen - und der Wald behütet sie. Besonders heilig ist ihnen der Nuya&#039;tan, der mystische [[Nebelwald]], der [[Ered&#039;Luin]] umgibt, die Stadt der Hochelfen. Als Schöpferin der Welt und Aufgrund ihres Opfers wird Eluive von vielen [[Menschen]] verehrt, insbesondere von naturnahen Charakteren wie [[Druide]]n und [[Hexe]]n. In ihrem Namen werden aber auch Ehen geschlossen und Felder gesegnet und ihre [[Priester]]schaft ist weit verzweigt. Am stärksten ausgeprägt ist der Eluiveglaube bei den [[Menekaner]]n, wo die Lebensumstände einen sehr eigenen Kult hervorgebracht haben, der mit dem der Menschenvölker Gerimors kaum zu vergleichen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprung ==&lt;br /&gt;
Eluive ist eine der beiden ersten existierenden Gottheiten noch vor Entstehung der Welt. Sie ist die Schwester des Sehers [[Horteras]]. Weiterhin sind keine genauen Überlieferungen bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Symbolik ==&lt;br /&gt;
Eluive wird als Symbol die Sonne zugeordnet. Diesem Symbol wird die Kraft des Lebens und die Wärme zugeschrieben. Eine nähere Begründung der Symbolik existiert bislang nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesinnung ==&lt;br /&gt;
Eluive ist dem lichten Pantheon zuzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Eluive selbst die Erde in friedvoller Einheit schuf, mag im Urspung ihres Wirkens das Gute und Lichte angedacht gewesen sein. Doch obwohl sich manche Kinder ihrer Schöpfung den dunklen, zerstörerischen Lehren ihres hasserfüllten Sohnes [[Alatar]] verschrieben haben, würde sie auch jene zu keiner Zeit aufgeben oder gar verachten. Im Kern dem Lichten zugetan, verkörpert sie hinsichtlich der so verschiedenen Gesinnungen ihrer beiden Kinder bis zu einem gewissen Grade eine neutrale Rolle: einer Mutter gleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zuständigkeiten ==&lt;br /&gt;
So wie Eluive das Leben schuf, so mag ihr ewiges Sein und ihr göttliches Lied noch immer den Lauf des Lebens bestimmen. Sollte ihre Kraft eines Tages erlischen, würde die Welt zerbrechen und dem Ende geweiht sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== relevante Taten ==&lt;br /&gt;
*Schaffung der gesamten Welt Alathairs, sowie der meisten auf ihr lebenden Wesen&lt;br /&gt;
*Zeugung von Getares und [[Alatar]] =&amp;gt; Übertragung der Aufgabe über die [[Menschen]] und die Tiere zu wachen&lt;br /&gt;
*Zeugung von [[Temora]]&lt;br /&gt;
*Schenkung der Salzberge von Cantar an die [[Menekaner]]&lt;br /&gt;
*Rettung ihrer eigenen Schöpfung durch Aufgabe ihrer Freiheit&lt;br /&gt;
*Heilen der Welt, nachdem jene zu zerbrechen drohte und [[Horteras]] sich für die Schöpfung opferte&lt;br /&gt;
*Erschaffung des hellen Aspektes, nachdem ihr dunkler bereits über die Welt zu wandern begann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anhängerschaft ==&lt;br /&gt;
*Verehrt von [[Menschen]], [[Menekaner]]n, [[Elfen|Waldelfen]]&lt;br /&gt;
*Insbesondere [[Druide]]n, [[Priester]]n, [[Hexe]]n&lt;br /&gt;
*Angerufen bei Selbstaufopferung, Geburten und besungen in Liedern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Lehren ==&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dort wo sich Dunkelheit und Stille gefunden hatten, dort weilte Eluive und lauschte dem Nichts. Im Laufe der Zeit formte sich aus ihren Gedanken eine Melodie die schnell die Stille vertrieb und die Dunkelheit belebte. [...] Eluive betrachtete das Werk ihrer Musik und sie war zufrieden. [...] Sie nahm etwas Erde und etwas Melodie, formte ein Wesen daraus und nannte ihn Mensch. Er war ein Mensch wie Du und ich...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den schriftlichen Überlieferungen der Schöpfungslehre leiten sich nach Auslegungen und Interpretationen der [[Priester]] die Traditionen, Werte und vor allem die geistlichen Vorstellungen der Priesterschaft Eluives ab. Nach der Schöpfungslehre besitzen alle Menschen den gleichen Ursprung, die mütterliche Liebe der Eluive. Sie sind somit allesamt und ohne Ausnahme Kinder der lichten Allmutter – nicht einmal die dunkelste Seele kann sich diesem Ursprung entziehen und trägt tief im Inneren den vor Urzeiten angedachten Frieden und die Einheit von Eluives Schöpfung in sich. Kein Wesen, ganz gleich, welche Taten es im Leben begangen hat oder begehen wird, darf vor dem Hintergrund seines Ursprunges aufgegeben werden. So ist es die Pflicht derer, die im Namen der Schöpferin auf Erden wirken, ihre Liebe und Fürsorge der ganzen Welt zu widmen, das Leben aus dem Schoße Eluives zu beschützen, ihre Kinder auf dem Pfad der Gerechtigkeit und Güte zu halten und all jene, die verloren gingen, zurückzuführen zu seinem inneren Licht des Friedens.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Staff-inari</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.alathair.de/index.php?title=Datei:Eluive_klein.png&amp;diff=9179</id>
		<title>Datei:Eluive klein.png</title>
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		<updated>2018-11-20T23:16:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Staff-inari: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Staff-inari</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.alathair.de/index.php?title=Kra%27thor&amp;diff=9105</id>
		<title>Kra&#039;thor</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.alathair.de/index.php?title=Kra%27thor&amp;diff=9105"/>
		<updated>2018-10-20T00:02:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Staff-inari: /* Symbolik */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Gott&lt;br /&gt;
 | Bild = Krathor_klein.png&lt;br /&gt;
 | Gesinnung = Dunkel&lt;br /&gt;
 | Symbol = Rabe&lt;br /&gt;
 | Gestalt = körperlose Fratze oder ein Rabe&lt;br /&gt;
 | Geweihte = Diener Kra&#039;thors&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Kra&#039;thor, nicht ursprünglich ein Gott, sondern ein Dämon, wurde von [[Alatar]] aus dem Blut des vermeintlich letzten [[Arkorither]]s beschworen. Als Diener [[Alatar]]s brachte er ihm die Seelen der Lebenden dar und erweckte die Toten aus ihren Gräbern, auch seine einstigen Brüder, die [[Arkorither]], die zu mächtigen Untoten wurden. Zur Glorie seines Herrn erschuf er ein Reich des Todes auf Erden, das in die Legende als das Zeitalter der Apokalypse einging und erst von [[Temora]] beendet wurde. Nachdem sie [[Alatar]] besiegt hatte, unterwarf sie Kra&#039;thor und übertrug ihm die Aufgabe, fortan über die Seelen der Verstorbenen zu wachen. Das hässliches Antlitz seiner Dämonenfratze abstreifend und die Gestalt eines Raben annehmend, schwang er sich in die Lüfte und stieg zu den Seelen empor, die Welt der Lebenden zurücklassend, um im Reich der Toten zu dienen. Von den Menschen wurde er in dieser Zeit als eine Art Totengott verehrt und man gab ihm Namen wie Seelenhüter, Rabe und Richter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jüngst, im Jahre 248 der neuen Zeitrechnung, gelang es ihm jedoch, den Bann [[Temora]]s zu brechen und nun folgt er erneut seiner früheren Natur, seinem unstillbaren Seelenhunger. Während beim allgemeinen Volk aller Glauben an Kra&#039;thor schlagartig erlosch, dienen ihm einige wenige Menschen weiterhin, Totenbeschwörer und Nekromanten, machthungrige Seelen, die sich oft nur in Verkleidung unter ihresgleichen trauen und im Geheimen wirken, indem sie ihrem Meister Seelen opfern und so seine Macht stärken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dämon selbst hält sich bedeckt, muss er doch das Urteil [[Temora]]s fürchten. Und wer will schon mutmaßen, ob [[Alatar]] tatsächlich gewillt ist, ihm seine Freiheit zu lassen oder ob er nicht bereits Pläne schmiedet, sich seinen Verbündeten erneut Untertan zu machen oder ob eben dieser nicht mittlerweile die Stärke hat sich weiterer Unterwerfung zu entziehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das einfache Volk sieht Kra&#039;thor weiterhin durch einen Raben symbolisiert, was wenig verwundert, bedenkt man die Essgewohnheiten der Kolkraben und Aaskrähen oder den großen Schaden, den die Saatkrähen auf den Feldern anrichten. Okkultere Symbole wie Dämonenfratze und Totenschädel verbreiten sich jedoch gleichfalls wieder. Als gutes Zeichen gilt, wenn Eulen unter dem Dachfirst oder in der Scheune nisten, was heißt, dass das Haus frei vom Einfluss Kra&#039;thors ist. Hingegen können vorbeiziehende Eulen ein schlechtes Omen sein, folgen ihnen ihre Feinde doch oft in großer Schar nach. Bisweilen findet man den Uhu im Gedränge ganzer Schwärme von Krähen, die ihn im Fluge verfolgen und zu Tausenden umringen, was schon das bekannte Sprichwort „Wie die Eule unter den Krähen“ berichtet. Jedoch weiß der Vogel sich gemeinhin zu wehren, indem er bei Einbruch der Dämmerung einige seiner Verfolger zerfleischt, woraufhin sie sich nicht weniger ängstlich zeigen als ihr Meister und sich rasch zerstreuen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprung ==&lt;br /&gt;
Kra&#039;thor wurde einst von [[Alatar]] beschworen aus dem Blute des letzten [[Arkorither]]s. Es ist ungewiss, ob [[Alatar]] ihn erschuf oder ob er ihn nur rief, ein Geheimnis der Götter. Kra&#039;thor war von [[Temora]] beauftragt jedwede Seelen zu hüten. Er brach den Bann im Jahre 248 und verstieß gegen das Gebot [[Temora]]s. Seither versteckt er sich vor ihr, wenngleich das gegen einen Seher ein schwieriges Vorhaben erscheinen mag.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seine [[Diener Krathors|Jünger]] unterstützen ihn dabei, indem sie ihm Seelen weihen und sie früher aus dem Leben lassen. Kra&#039;thor hat viele Namen: Seelenfresser, Seelenhüter, Rabe oder Richter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Symbolik ==&lt;br /&gt;
Kra&#039;thor wird zumeist der Rabe zugeschrieben. Als [[Temora]] ihn in ihre Dienste stellte verwandelte dieser sich in einen Raben und flog von dannen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesinnung ==&lt;br /&gt;
Kra&#039;thor war einst ein von [[Alatar]] erschaffener Dämon mit dem Ziel, sich während der letzten Schlacht des Bruderkrieges die Seelen der Gefallenen einzuverleiben und sich daraufhin zu stärken. Als er den Bann im Jahre 248 gebrochen hatte, der ihn an [[Temora]] band verbarg er sich von da an. Niemand weiß so wirklich, welche Ziele der Dämon mit göttlichen Kräften von da an verfolgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zuständigkeit ==&lt;br /&gt;
Während einige Wenige in ihm immer noch den Hüter der Seelen sehen, so sehen ihn seine Diener ([[Diener Krathors]]) als Seelenfänger, um sich durch die ihm anheim gefallenen Seelen zu stärken. Das Ziel ist unbekannt. Doch versinnbildlicht er alles Untote auf Erden. Niemand weiß wirklich, welche Ziele er verfolgt, und so ist es auch schwer zu bestimmen, welcher Domäne er zuzuschreiben  ist. Doch wandeln die Diener Kra&#039;thors nach Kämpfen auf den Schlachtfeldern, ihren Herren anrufend auf dass er sich ihrer Seelen annimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Relevante Taten ==&lt;br /&gt;
In den letzten Tagen des Bruderkrieges war Kra&#039;thor das Machtinstrument [[Alatar]]s. Er verleibte sich die Seelen der Gefangenen ein, und wurde so stärker und stärker.&lt;br /&gt;
Das meiste Wirken Kra&#039;thors geschah künftig durch seine Diener, nachdem er [[Temora]]s Bann im Jahre 248 gebrochen hatte.&lt;br /&gt;
*Eroberung der untergegangenen Stadt [[Varuna]]&lt;br /&gt;
*Einverleibung einer der sieben Alkaseelen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anhängerschaft ==&lt;br /&gt;
*verehrt von: Menschen&lt;br /&gt;
*insbesondere: [[Dienern Kra&#039;thors]]&lt;br /&gt;
*angerufen bei: vor und nach Kämpfen, in denen mit Toten gerechnet wird&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Lehren ==&lt;br /&gt;
Kra&#039;thor zieht seine Macht aus den ihm dargebrachten Seelen, deshalb ist es sein erstes Ziel so viele Seelen wie möglich zu erreichen um Macht aus ihnen zu schöpfen. Genau aus diesem Grund ist dies die Hauptaufgabe jener die ihm dienen: Ob in Ritualen geopfert oder durch dunkle Messen vom Schutz durch einen Gott oder ähnliche Wesen befreit, sollen sie ihm Seelen darreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Kra&#039;thors Macht eine Seele berührt, die aus dem Leben scheidet, ist der dunkle Herr oft gewillt, den nun entseelten Leichnam mit neuem, falschen Leben zu erfüllen, gelenkt vom dunklen Willen des Seelenfressers. Die Toten erheben sich wandern umher, nach allem Lebenden greifend in dem Bestreben es zu vernichten, und so tun die nutzlosen Überreste noch einen letzten Dienst – für Ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genausooft kommt es vor, daß schon das Vorüberziehen der schwarzen Kraft Kra&#039;thors in alte Leichname fährt oder einen Leib erfüllt, dem der Dunkle eben erst die Seele entrissen hat. Solche Untoten sind ein Nebenprodukt – fast schon eine Art „Abfall“ – Kra&#039;thors niemals gestillten Hungers auf Seelen, sie sind nicht besonders schützenswert aber genau so wenig ist es erstrebenswert sie zu vernichten. Letztendlich tun sie ihren Dienst indem sie alles Lebende schwächen, der Kampf ist also ihre Aufgabe. Der gleiche „Instinkt“ der sie alles andere Angreifen lässt hindert sie auch daran ihre Waffen gegen die Auserwählten des Kra&#039;thor zu erheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So bevölkert Kra&#039;thor die Welt mit willenlosen Untoten, ihr Erscheinungsbild variiert dabei je nach Profession zu Lebzeiten, der Zeit die zwischen Tod und Erweckung oder auch seit ihrem Auferstehen verstrich. Ein kürzlich verstorbener Erzmagier mag als Lichefürst wiederkehren, das faulende Fleisch hängt dabei noch fetzenhaft auf den gammelnden Knochen und gar die Kleidung in der er Beigesetzt wurde oder starb ist noch zu Teilen erhalten. Ein vor Ewigkeiten erweckter Bauer hingegen mag nicht länger mehr als ein Gerippe sein… der verweste Krieger führt noch immer seine verrottende und rostende Ausrüstung mit sich während Fäule und Motten längst jeden Fetzen Stoff verzehrten. Ein besonders hartes Los haben jedoch jene Seelen gezogen, die Kra&#039;thor lediglich aus ihrem Körper reißt, auf das sie für Frevel zu Lebzeiten doppelt gestraft werden, so mancher ist ihnen schon begegnet: Nur schemenhaft zu erkennen irren sie zumeist durch dunkle Höhlen, ihr übernatürliches Heulen lies schon vielen Unerfahrenen das Blut in den Adern gefrieren und panisch die Flucht ergreifen, doch selbst aus dem Mund von erfahrenen Kriegern hört man nicht selten, dass ein Schwerthieb weit weniger schmerzhaft ist als ein Schrei eines solchen Unwesens, das auf seine endgültige Erlösung durch den Seelenfresser wartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Klinge oder auch eine mächtige Axt mag das Leiden der meisten dieser untoten Kreaturen kaum beenden, denn jene unheilige Kraft, die ihre Knochen beieinander hält, mit der sie durch Kra&#039;thor beseelt wurden, ist so nicht zu bezwingen, es wird vielleicht eine Woche oder auch ein Jahr dauern, aber ganz sicher werden sie wiederkehren, sich die Knochen wieder zusammenfügen. Diesen Prozess mag lediglich eine gesegnete Waffe oder Kra&#039;thors seltene Güte final unterbrechen und so ewige Ruhe schenken. Kra&#039;thors auserwählte Diener können im Einklang mit dem Willen des dunklen Herrschers solche „Geistererscheinungen“ schneller und effektiver befrieden oder sogar beseitigen als jeder andere Exorzist – aber ihr Preis dafür mag ein schrecklicher sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da es kaum jemanden geben wird der es als erstrebenswert ansieht ein Opfer Kra&#039;thors zu werden haben die verschiedenen Glaubensrichtungen unterschiedliche Rituale entwickelt um zu verhindern, dass Kra&#039;thor sich der Seelen ihrer Toten bemächtigt, zumeist ist es Ziel die entsprechende Gottheit um Schutz zu bitten, doch wie für die meisten Rituale gibt es auch hier verschiedenste Riten die darauf ausgelegt sind diesen Schutz zu brechen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Staff-inari</name></author>
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		<id>https://wiki.alathair.de/index.php?title=Geweihte_der_Temora&amp;diff=9104</id>
		<title>Geweihte der Temora</title>
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		<updated>2018-10-17T15:09:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Staff-inari: /* OOC-Fakten/ Geweihten –FAQ */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Klasse&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
== Erbin des toten Gottes – Herkunft und Wesen Temoras ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Alatar nahm den Felsen, und formte daraus einen großen Speer mit Widerhaken. Bevor Getares erahnte was Alatar vorhatte, durchbohrte ihn die Spitze in der Höhe, wo man bei einem gewöhnlichen Vogel das Herz vermuten würde. Getares schrie auf. Seine Rufe waren bis zu den Gestirnen zu hören bis seine ganze Kraft auf Alatar übergegangen war.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(...)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;[[Eluive]] weilte in [[Nilzadan]], doch war sie keineswegs untätig. Sie spürte dass [[Alatar]] sich von diesem Ort fernhalten würde und damit war eins klar: Wenn Sie ein neues Kind in die Welt setzen würde, dann würde es hier am sichersten sein. So gebar sie Temora (&amp;quot;Befreier&amp;quot;“), ihr drittes Kind, eine Tochter. Ihre Gestalt glich einem Menschen, wenngleich auch sie geschlechtslos war, wie ihre Geschwister vor ihr.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Chroniken der Weltgeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eluive gebar – oder erschuf – Temora, nachdem Alatar ihren Erstgeborenen Getares, den sie zum Leitstern der Menschheit ausgewählt hatte, ermordet hatte. Die Allmutter wollte nicht, dass die Menschen vollends von [[Alatar]]s Gift des Neides und des Zorns erfüllt würden. Gleichzeitig wusste sie, dass die Menschen von nun an mit dem Grauen des Krieges würden leben müssen, denn dass Alatar seine Machtansprüche aufgeben würde, war ausgeschlossen. Eine Mutter kennt ihren Sohn.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
In Nilzadan, dem sagenumwobenen Geburtsort aller Kinder Eluives, verborgen und geschützt vor den Augen Alatars, lernte die junge Göttin, ihre Kräfte zu nutzen. Als einziger Abkömmling Eluives besitzt sie die Gabe der Vorhersehung. Über die Bedeutung dieser Gabe können die Menschen nur spekulieren. Doch wissen ihre Geweihten, dass die Zukunft nicht in Stein gemeißelt ist, die Taten jedes Einzelnen und scheinen sie auch noch so bedeutungslos können alles verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Getares forderte keine Verehrung durch die Menschen, sie taten es aus freiem Willen aus Dankbarkeit – und riefen damit erst den Neid Alatars hervor, welcher Verehrung sowohl mit Geschenken wie Wissen und Macht als auch mit Gewalt und Schrecken abrang. Das Ideal der Verehrung Temoras steht in der Tradition des Getares, sie zwingt die Menschen nicht durch Einschüchterung dazu, ihr zu huldigen. Streng genommen ist es nicht einmal ihr Bestreben verehrt zu werden, sondern den Lebewesen Alathairs einen Weg aufzuzeigen trotz aller Widrigkeiten in größtmöglicher Harmonie zusammenleben zu können. Denen, die sich darum besonders bemüht machen, schenkt sie ihren Segen und Schutz und nicht zuletzt führt sie deren Seelen nach dem Tod sicher vor dem Zugriff Kra&#039;thors in ihr Reich. Somit wird sie von vielen Menschen verehrt, sei es aus tiefster Überzeugung und Dankbarkeit für ihre Lehren vom ausgewogenen Zusammenleben oder aus Hoffnung auf Beistand und Rettung. Doch seid gewarnt, ihr alle, die ihr die Herrin aus selbstsüchtigen Gründen anruft: Sie sieht in eure Herzen und vor ihrem Blick bestehen keine Lügen, keine Verstellungen. Und spätestens im Augenblick des Todes wird dieser göttliche Blick euch streifen und über euch und eure Taten richten!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Temora hat viele Namen, ehrenvolle und schmähend gemeinte. Einen aber trägt sie nicht: Die Allmächtige. Kein Gott Alathairs ist allmächtig und ziemlich sicher sind sie sich dessen bewusst. Wäre einer der Götter allmächtig, wäre alles längst nach seinem Willen gefügt. Zweifellos trägt Temora in sich eine Macht, die von den Sterblichen nicht ermessen werden kann, noch in irgendeiner Form festgelegt. Und so ist es nicht verwunderlich, dass ihre Segen von gewaltiger, aber schwer greifbarer, Kraft sind. Es wäre dennoch fatal anzunehmen, sie würde ihre Erwählten unverwundbar oder unbesiegbar machen. Sie ködert die Menschen nicht mit derlei verlogenen Verlockungen. Nie käme es ihr in den Sinn die Macht Alatars, welche ihr ehedem beinahe das Sein gekostet hätte, und seiner weltlichen Diener zu unterschätzen. Ebenso achtsam soll das Verhalten ihrer Gefolgsleute sein, selbst wenn sie mit Worten spotten mögen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirche und Reich – zwei Welten? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Die Göttin Temora aber sprach: Die weltliche Herrschaft geben wir den Besten (später Adel genannt) und ihren Nachkommen. Sie sollen nach meiner Lehre Gesetze machen, die die Welt gestalten.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Kodex &amp;quot;Vom Willen der Göttin&amp;quot;,kommentiert durch Hochwürden Hilbert von Varuna.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;So beschloss Temora, den Menschen eine neue Lehre zu geben. Eine Lehre, die sie befähigen sollte über den Hass hinauszugehen und Güte in ihren Herzen zu mehren. Zum ersten Mal in ihrem Leben berührte sie die Welt und wählte Orte, an denen die Menschen ihr besonders nah sein würden. Nachdem sie die ersten sieben Orte erwählt hatte, flüsterte sie einem jeden ihrer sieben Erwählten ein: &amp;quot;Ziehe hinaus in die Welt und suche den Ort, an dem Du mir am nächsten sein kannst!&amp;quot;.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Von den Kindern Temoras – Die Ursprünge der Kirche&amp;quot;, unbekannter Verfasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich ist die Erwählung der Adeligen als Herrscher und Gestalter der menschlichen Gemeinschaft älter als die Institution der temorianischen Kirche. Die Geweihten Temoras sind den Gesetzen des Reichs Alumenas grundsätzlich unterworfen. Grundsätzlich bedeutet in dem Fall, dass sie für Verstöße gegen die geltenden Gesetze vor Gericht gestellt werden wie jeder andere. Dennoch genießen sie hohes Ansehen, was sich in verschiedenen Privilegien niederschlägt. Die Kirche sieht sich ausdrücklich nicht in der Verantwortung irgendeine Macht über den Adel und damit de facto weltliche Herrschaft auszuüben. Vielmehr betrachten sich die Vertreter der Kirche Temoras als Berater des Adels und wird Rat gesucht, so wird er gewährt. Die einzige Ausnahme wären Entscheidungen und Handlungen eines Herrschers, die den Lehren und Tugenden Temoras vollkommen zuwider liefen. Käme ein allgemeiner Rat der Geweihten Temoras zu dem Ergebnis, dass das Handeln des Adeligen wider Temoras Willen sei, wird jener Herrscher zunächst vertraulich auf sein Fehlgehen hingewiesen und zur Besserung aufgerufen. Weitere Schritte wie der öffentliche Entzug von Temoras Segen – namentlich die Exkommunikation – gelten stets als das letzte Mittel und sind keinesfalls als reguläres Vorgehen zu verstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Trennung von Kirche und Adel zu unterstreichen, wird erwartet, dass Geweihte adeliger Herkunft  mit der Weihe zum Akoluthen jeden Anspruch, der durch Geburt verliehen war, aufgibt. Ausdrücklich geht diese Erwartung erst mit dem Erreichen des ersten Weihegrades einher. Damit soll zum einen verhindert werden, dass missliebige Verwandte in die Kirche „abgeschoben“ werden, die nicht als Geweihte Temoras geeignet sind – erst recht nicht, wenn sie mit diesem Leben gar nicht einverstanden wären. In solchen Fällen verwehrt Temora ohnehin die erste Weihe und der Novize wird, sobald dies offensichtlich wird, wieder aus der kirchlichen Gemeinschaft entlassen. Zum anderen soll ein Geweihter sein Leben und Bestreben zur Gänze in die Hände der Herrin legen und jeglicher Konflikt zwischen weltlichen und geistlichen Pflichten ist unerwünscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirche und Reich können also als zwei Seiten einer Medaille gesehen werden: Getrennt in ihren Aufgaben und Zuständigkeiten, geeint in ihren Richtlinien und ihrem Bestreben. Wie die weltlichen Gesetze von den Geweihten geachtet werden, so schlagen sich die Lehren und Tugenden Temoras in der Herrschaft des Adels nieder. Indem die Kirche dafür sorgt, dass die Herrschaft des Adels in den Grenzen der tugendhaften Vorstellungen der Herrin bleibt – wobei sie nur im Ausnahmefall Einfluss darauf nimmt – sorgt sie zugleich dafür, dass die Herrschaft sichtbar als von Temora legitimiert auftritt. Niemals würde ein Geweihter Temoras die rechtmäßige Herrschaft des Adels öffentlich oder privat anzweifeln oder gar aktiv hintertreiben. Jedes Streben nach weltlicher Macht ist den Geweihten Temoras fremd.&lt;br /&gt;
Die Geweihten Temoras und die Angehörigen des Adels begegnen sich mit offen erbrachtem Respekt und Hochachtung für die Position des jeweils anderen. So garantieren sie sich gegenseitig die Vorbildfunktion gegenüber den Bürgern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkünder und Helfer – die Geweihten Temoras ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Und die Menschen aus Fetrali riefen nach Getares. Sie weinten und töteten das Kind Alatars in ihrem Zorn. Und so hatte Alatar den Hass in die Welt gebracht. Der Hass ließ die Menschen taub werden für die Melodien, die die Gestirne spielten und sie fingen an sich gegenseitig zu misstrauen. Sie hatten Angst, dass Alatar unter ihnen war, denn sie wussten nichts von seiner Gestalt. (...) Er schürte ihren Hass und schließlich wollten die Menschen, die unter seinem Bann standen einen Krieg gegen Getares führen und ihn von dieser Welt verbannen, oder sogar töten.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Chroniken der Weltgeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Sieben Herzen wollte sie erwählen, um ihnen ein neues Gewissen zu geben. Sie blickte in die Herzen der Kinder der Menschheit und erwählte die sieben reinsten unter ihnen. Schon während diese heranwuchsen, war es stets, als würden sie ein leises sanftes Flüstern vernehmen, welches sie leitete Gutes für die Menschen zu tun.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Von den Kindern Temoras – Die Ursprünge der Kirche&amp;quot;, unbekannter Verfasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Herkunft und Veranlagung der Geweihten Temoras&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paias Saat, Zorn und Hass, steckt in jedem Menschen. Dieser Tatsache sind sich die Geweihten der Temora durchaus bewusst. Doch bedeutet das bloße Vorhandensein dieser Saat nicht, dass die Menschen in Temoras Augen verlorene oder schwache Kreaturen wären. Im Gegenteil weiß sie, dass viele von ihnen sich jeden Tag aufs Neue gegen die Versuchungen durch Alatar stellen. Diesen Menschen brachte sie die Lehre von den Tugenden. Sie sollen den Erdenbürgern einen Weg weisen wie sie auch mit der Saat Paias in sich nach einem redlichen Miteinander streben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um jene Tugenden in die Welt zu tragen und ihre Anhänger zu stützen, wählte Temora einstmals die sieben Kinder. Diese Sieben verkörperten die Tugenden mehr als alle anderen Lebenden und diese Sieben legten den Grundstein der Geweihtenschaft in Gerimor für ganz Alathair.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch heute ist es Temora selbst, die den Dienst jener annimmt und segnet, welche in sich einen instinktiven Schutz gegen die Verlockungen Alatars tragen und deren Handeln insbesondere dem Wohl der Mitbürger gilt. In jenen Menschen schlummert ein Funke, doch ist es nicht das Vorhandensein jenes, das sie zu etwas besonderem macht, denn vermutlich schlummert ein solcher Funke in jedem Lebewesen. Es ist der Wille und die Bereitschaft ihn auch zu entfachen, es ist die Stärke und der Mut mit geöffneten Augen in ihr gleißendes Licht zu blicken und sich dem mit jeder Faser des Körpers und Geistes hinzugeben. Für jenen Pfad ist die Bereitschaft, sich für Andere aufzuarbeiten unabdingbare Voraussetzung. Wer plant durch die mit jenem Pfad einhergehende Macht Gewalt über andere auszuüben, die Eluives Schöpfung ehren, den wird die Göttin strafen. Denn nur der Beistand und das Wohlwollen Temoras selbst vermag es aus dem Funken eine lodernde Flamme werden zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vorgehen, Richtlinien und Aufgaben der Geweihten Temoras&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die oberste Priorität für die Geweihten ist die Sorge für die Menschen – aller Menschen. Die kirchliche Institution mag den Angehörigen des Adels besonders nahestehen, aber in erster Linie ist sie für das Volk da. Oder besser gesagt: Ein Geweihter unterscheidet nicht, ob ein Bauer oder ein Herzog seine Sorgen mit ihm teilen möchte, denn beide kommen zu ihm als Kinder Eluives. Es steht dabei jedem Geweihten frei, sich als ständiger Berater einer Gemeinschaft oder einem Adeligen anzuschließen, solange er niemanden abweist oder in seiner Funktion als Geweihter mit zweierlei Maß misst. Rat und Beistand kann üblicherweise fast alles beinhalten, von Seelsorge über moralische Weisung und Buße bis hin zu Trauerbewältigung oder bloßem Zuspruch. In diesem Zusammenhang seien auch Glaubenslehrstunden und Gottesdienste genannt.&lt;br /&gt;
Die Geweihten würden ihre Hilfe und ihren Beistand anderen niemals aufdrängen oder gar aufzwingen. Es steht jedem frei Hilfe anzubieten, eine Ablehnung selbiger ist jedoch zu respektieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Temora ist eine kriegerische Göttin, geboren um den Kampf gegen ihren Bruder zu führen. Ein notwendiger Kampf, um die Schöpfung zu bewahren. Deshalb werden auch ihre Geweihten im  Umgang mit Waffen und Rüstungen, gleich ob materiell oder gottgeschenkt, ausgebildet. Einerseits, weil gerade das Schlachtfeld einer der Orte ist, an dem der Beistand Temoras besonders wichtig ist. Andererseits aber auch, weil nur der Starke sich schützend vor den Schwachen stellen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Lehre Temoras, deren oberste Tugend die Wahrung des rechten Maßes in allen Dingen ist, sollte jeder Geweihte bestrebt sein, alle Aspekte seiner Aufgabenbereiche zu berücksichtigen und keinen völlig zu vernachlässigen. Für jene, die in dem Namen der Herrin nur streiten wollen, gibt es den Weg des Ritters. Jene, die sich nur in der Theorie bilden und den Kampf verachten, jene, die nur fanatisch die Tugenden Temoras ohne Einfühlungsvermögen in die Bürger prügeln wollen und jeden Dunkelbekleideten ohne Umschweife als Feind behandeln, jene, die ausschließlich zu Gesprächen mit den Bürgern da sein wollen und sich weigern sich zu bilden und zu lernen, haben die Hauptessenz des Glaubens an die Lichtbringerin nicht verstanden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Einstellung und das Verhalten der Geweihten Temoras gegenüber Andersgläubigen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geweihten Temoras achten und respektieren Gläubige anderer lichter Gottheiten ohne Vorbehalte. Der Pakt des Lichts zwischen Eluive, Temora, Horteras, Cirmias und Phanodain legitimierte und stützte jenen Zusammenhalt. Mit den Geweihten der anderen Gottheiten, namentlich den Eluivegeweihten der Menekaner und den Cirmiasgeweihten der Kaluren, verbindet die Geweihten der Temora ein enges Band. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Umgang mit solchen, die keine eindeutige Stellung zu den Göttern beziehen, wie die Bewohner Bajards oder das Volk der Thyren oder solchen, die den Lichtglauben offen oder verborgen bekämpfen, ist individuell zu betrachten. Die Verehrung von Alatar und Kra’thor muss in den Augen der Geweihten aktiv bekämpft werden, was nicht zwangsläufig bedeutet die Verehrer der beiden zu bekämpfen – obgleich dies zumeist der Fall ist. Man kann und sollte bei diesen versuchen durch Gespräche eine Abkehr von ihrem Irrweg zu erreichen. Als bedauerliches, aber nicht erhebliches, letztes Mittel wird der unnachgiebige Fehlgeleitete der Gerechtigkeit der Göttin übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzig bei den Dienern Kra’thors steht es völlig außer Frage, dass ihre Seelen unrettbar verloren sind. Jene Dämonendiener versprechen ihre Seelen Kra’thor bereits im Austausch für die Wunder, die er ihnen gewährt. Und der Verräter holt sich, was sein ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich verhält es sich mit den Templern Alatars und den Letharen. Zwar sind ihre Seelen noch nicht zur Gänze verloren, doch sind sie bereits so vergiftet und geblendet von den Lehren und Versprechen des Panthers, dass eine Überzeugung zur Abkehr von jenem Irrweg nahezu unmöglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== In Schlachtenlärm und Chorgesang – Segen und Wunder im Namen Temoras ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Und über das Schlachtfeld gellte der Schrei eines Adlers, lauter als das Waffengeklirr und das Schreien der Kämpfer. Und die Streiter Temoras hörten es und ihre Herzen wurden erfüllt von neuem Mut, ihre Arme von neuer Kraft. Und sie besetzten neu die Stellungen und hielten trotz der schweren Verluste die Grenzburg am Weißen Fluss. Und alle wussten, dass dies das Wirken der Herrin Temora war. Wo die Verteidiger neuen Mut fanden, verloren die Aufständischen ihre Zuversicht und wandten sich endlich zur Flucht. Zwar wurde am Weißen Fluss nicht der Aufstand beendet, doch trug er seinen Teil dazu bei, Frieden und Ordnung in der Markgrafschaft Kelterburg wiederherzustellen.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Annalen Freimars dem Jüngeren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geweihte Temoras sind nicht in der Lage, das Lied zu hören. Wollen sie ein göttliches Wunder erwirken, so geschieht das wie folgt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geweihten erbitten von Temora spirituelle Kraft. Dies geschieht über kurze Besinnung, geflüsterte Worte, eine bestimmte Geste oder ein knappes Gebet. Dies ist etwas, was für Außenstehende durchaus wahrnehmbar ist. Temora sendet daraufhin, sofern sie dem Wunsch ihres Geweihten entspricht, reine, ungeformte göttliche Kraft. Sie schlägt sich in ihrem Erscheinen gewiss irgendwie auf das Lied nieder, tut dies aber in einer Form, die kein Liedwirker und kein Sterblicher außer den Geweihten wahrnehmen, verstehen oder nachvollziehen kann. Der Geweihte selbst ist das Sieb und der Kanal, der die gewährte Kraft, zu Beginn seiner Ausbildung nur intuitiv, als erfahrener Geweihter bewusster, zu dem erbetenen Ergebnis formt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Magier können diese Art des &amp;quot;Wirkens&amp;quot; nicht nachvollziehen, denn die Geweihten verändern nichts im Lied Vorhandenes, sondern nehmen etwas Reines, Neues, Unbelastetes, Göttliches hinzu. Erst wenn die göttliche Kraft die reine Entstehung und Formung verlässt und Teil der sichtbaren Welt wird, wird sie auch im Lied Eluives fassbar und veränderbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weihestufen der Geweihten der Temora ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Novizen (Stufe 0):&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Novize wird im Herzogtum Lichtenthal zunächst als recht laienhaftes und ungeweihtes Mitglied des Klosters der Lichteinigkeit aufgenommen.&lt;br /&gt;
Es obliegt dem Novizen in jener Zeit seinen Wunsch der Herrin dienen zu wollen zu prüfen und auch seine Motivation gegenüber der Geweihtenschaft zu beweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Akoluth (Stufe 1):&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Akoluth hat durch die Herrin selbst seine erste Weihe erhalten und wird als Zeichen seiner Demut mit Bruder oder Schwester und seinem Vornamen innerhalb der Gemeinde angesprochen. Er beginnt seine Schülerzeit in der Geweihtenschaft als noch junges Mitglied und unterstützt die Diakone und Priester in ihren Tätigkeiten und Gesprächen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Diakon (Stufe 2):&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Diakon gilt als höherer Schüler der Geweihtenschaft und ist bereits mit weiteren Befugnissen und Möglichkeiten ausgestattet, den Glaubensalltag der Gemeinde mit Unterrichten, Messen und Wundern im Namen der Herrin zu bereichern. &lt;br /&gt;
Er wird mit Diakon/Diakonin [Nachname] oder Euer/Eure Gnaden angesprochen und trägt bereits das offizielle Ornat der Geweihtenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Priester (Stufe 3):&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Priester gilt nach seiner dritten Weihe durch die Herrin als ausgelernter Geweihter und kümmert sich nicht nur maßgeblich um die Organisation und Schulung der jüngeren Geweihten und der Gemeinde, sondern wird auch als politischer Berater, für Kasualien und größeres Wirken durch die Herrin herangezogen. Der Verantwortungskreis wird vergrößert, so wie seine Möglichkeiten des Eingreifens. &lt;br /&gt;
Angesprochen werden Priester mit Euer/Eure Hochwürden [Nachname].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hohepriester (Stufe 4):&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Lebenswandel und ihre Nähe zu den Tugenden geben ihnen in der kirchlichen und weltlichen Gemeinschaft beinahe soetwas wie einen Heiligenstatus unter höchster Respektsanerkennung. Nur wenige unter den Geweihten erhalten jene Gnade und Ehre. Sie leiten, ob nun im Hohen Rat der Sieben oder regional, mit Wort und Rat die Geweihtenschaft in Fragen des Glaubens. &lt;br /&gt;
Angesprochen werden sie mit Euer/Eure Eminenz [Nachname].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== OOC-Fakten/ Geweihten –FAQ ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer sich für die Klasse der Geweihten der Temora entscheidet, sollte sich einiger rollenspielerischer Punkte bewusst sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Das Rollenspiel kann sehr anspruchsvoll sein, denn vom Charakter wird in der Klasse eine gewisse Vorbildfunktion erwartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ein Klassenwechsel zum  Geweihten Temoras ist unter den üblichen Klassenwechsel-Regeln des Shards auch im späteren Spielverlauf möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Spieler, die längere Zeit inaktiv sind, werden deflaggt. Es besteht die Möglichkeit zur Rückkehr, allerdings nur einmal, eine zweite Rückkehr ist nicht möglich. Zudem wird der &amp;quot;Rückkehrer&amp;quot; um eine Stufe nach unten gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Rassen:&#039;&#039;&#039; Nur Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Rüstungseinschränkung:&#039;&#039;&#039; keine Plattenrüstungen, keine schweren Schilde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Waffeneinschränkungen:&#039;&#039;&#039; keine Bögen, keine Armbrüste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Stärken:&#039;&#039;&#039; Alchemie, Anatomie, Heilkunst, Transzendenz, Vergiften, Geschmackssinn, Wuchtwaffen, Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Häufig gestellte Fragen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
F: Dürfen Geweihte der Temora heiraten und Kinder haben?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A: Ja. Es ist ihnen aufgrund ihrer moralischen Vorbildfunktion und den Richtlinien ihrer Göttin jedoch untersagt regelmäßig wechselnde Partner zu haben und uneheliche Kinder zu zeugen. Denn auch wenn Temora selbst in solchen Fällen nicht eingreift sind die vorstehenden Geweihten nicht blind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
F: Sind Geweihte Temoras zur Armut verpflichtet?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A: Nein. Doch gilt auch hierbei, wie bei allem, das rechte Maß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
F: Was ist der Hauptsitz der Geweihten Temoras auf Gerimor?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A: Die Kirche in Adoran, nebst dazugehörigem Glaubenshaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
F: Was ist dann das Kloster?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A: Das Kloster der Lichteinigkeit ist allen Göttern des Lichten Pantheons (Eluive, Temora und Cirmias) geweiht. Zugleich beherbergt es mit dem Baum des Lichts das größte Heiligtum der Temorakirche. Es ist der Ort des Lernens und der Ausbildung aller Götterdiener des Lichten Pantheons. Es ist nicht das reine Kloster Temoras.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
F: Können Geweihten der Temora zaubern?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A: Nein. Geweihte der Temora können nicht im Sinne des Wortes zaubern (siehe Unterpunkt: In Schlachtenlärm und Chorgesang - Segen und Wunder im Namen Temoras). Rein enginetechnisch erhalten sie ab ihrer Weihe zum Akoluthen (S1) ein Zauberbuch, dessen Zauber aber in klerikalen Bitten und Gebeten ausgespielt werden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
F: Sind Geweihte (ab einem bestimmten Rang) unfehlbar?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A: Nein. Geweihte sind und bleiben auch als Hohepriester nur Menschen. Ein Anspruch auf Unfehlbarkeit steht in absolutem Gegensatz zur Tugend der Demut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
F: Gibt es den einen perfekten Weg Temora zu dienen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A: Ja und nein. Man darf nichts tun, was klar gegen eine der Tugenden verstößt, wobei für Geweihte alle 15 Tugenden zu beachten sind. Theoretisch gibt es sicher den einen, wahren, perfekten Weg, aber diesen kennt nur Temora selbst und die Menschen können nur versuchen, ihm möglichst nahezukommen. Es gilt: Wer eine Entscheidung mit allen Tugenden in Einklang bringen kann, handelt nicht grundsätzlich falsch. Andere (höherrangige) Geweihte, die eine andere Meinung vertreten, sind nicht zwangsläufig aufgrund ihrer Position im Recht. Im Zweifel muss die Göttin um ein Urteil angerufen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bewerbung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Guide hat Dich neugierig gemacht? Du möchtest Dein Leben in den Dienst Temoras stellen und Dich der fortschreitenden Dunkelheit auf Alathair in den Weg stellen? Dann schicke eine Mail an den zuständigen Betreuer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgendes sollte in der Mail enthalten sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Dein Accountname (nicht Passwort!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Charakterprofil Deiner erdachten Figur (Aussehen, Alter, Stärken, Schwächen, Vorlieben, Ängste, Ziele etc.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*RP-Geschichte Deines Charakters: Dabei ein besonderes Augenmerk darauf wie Dein Charakter zu Temora gefunden hat, warum er den Weg eines Geweihten beschreiten möchte und wie der Glaube in Deinem Charakter ausgeprägt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*OOC-Teil: Warum möchtest Du einen Geweihten der Temora zu spielen? Wie stellst Du Dir das Geweihten-RP vor? Wie planst Du die Welt von Alathair mit dieser Figur zu bereichern? Wie aktiv hast Du vor den Geweihten zu spielen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte überprüfe, bevor Du Deine Bewerbung schreibst, ob die Klasse derzeit im Aufnahmestopp steht. Bei Fragen und Unsicherheiten wende Dich am besten an den zuständigen Spielerbetreuer.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Staff-inari</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.alathair.de/index.php?title=Temora&amp;diff=9102</id>
		<title>Temora</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.alathair.de/index.php?title=Temora&amp;diff=9102"/>
		<updated>2018-10-05T01:59:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Staff-inari: /* Feiertage der Temorakirche */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Gott&lt;br /&gt;
 | Bild =Temora klein.png&lt;br /&gt;
 | Gesinnung = Licht&lt;br /&gt;
 | Symbol = Adler&lt;br /&gt;
 | Gestalt = Kriegerin mit Schwert und Schild in Rüstung&lt;br /&gt;
 | Geweihte = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Eluive]] gebar – oder erschuf – Temora, nachdem [[Alatar]] ihren Erstgeborenen [[Getares]], den sie zum Leitstern der Menschheit ausgewählt hatte, ermordet hatte. Die Allmutter wollte nicht, dass die Menschen vollends von Alatars Gift des Neides und des Zorns erfüllt würden. Gleichzeitig wusste sie, dass die Menschen von nun an mit dem Grauen des Krieges würden leben müssen, denn dass Alatar seine Machtansprüche aufgeben würde, war ausgeschlossen. Eine Mutter kennt ihren Sohn.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Nilzadan]], dem sagenumwobenen Geburtsort aller Kinder Eluives, verborgen und geschützt vor den Augen Alatars, lernte die junge Göttin, ihre Kräfte zu nutzen. Als einziger Abkömmling Eluives besitzt sie die Gabe der Vorhersehung. Über die Bedeutung dieser Gabe können die Menschen nur spekulieren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zu Beginn ihrer Existenz war Temora noch schwach und musste erleben wie ihre Mutter Eluive, bei dem Versuch Alatar davon abzuhalten Alathair zu zerstören, in einem Riss begraben wurde, um die Welt zusammenzuhalten. Daraufhin bat Temora [[Horteras]] um Hilfe, der schließlich seine Söhne [[Phanodain]] und [[Cirmias]] nach Alathair entsandte. Zwischen Temora, Horteras und seinen Söhnen schloss sich daraufhin der Pakt des Lichts, um Alatar und seinen Plänen gemeinsam entgegenzustehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Temora gab den Menschen eine neue Lehre. Eine Lehre, die sie befähigen sollte über den Hass hinauszugehen und Güte in ihren Herzen zu mehren. Zum ersten Mal in ihrem Leben berührte sie die Welt und wählte Orte, an denen die Menschen ihr besonders nah sein würden, und erwählte sieben Menschen, die ihre Lehren empfangen und weitertragen sollten. Jene sieben wurden ihre ersten [[Geweihte der Temora|Geweihten]] und errichteten das erste Kloster der Lichteinigkeit auf [[Gerimor]], in dessen Zentrum der Baum des Lichts steht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Schlacht um [[Varuna]], in dessen Folge ein neues Zeitalter begann, stellte sich Temora gemeinsam mit den lichten Heeren der [[Menschen]] und [[Elfen]] [[Alatar]], seinem Verbündeten [[Kra&#039;thor]] und deren Horden. Im Zuge der Schlacht verwundete Temora ihren Bruder Alatar schwer und unterwarf Kra&#039;thor ihrem Willen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des Weltenumbruchs im Jahre 256 führte Temora die Krieger des lichten Pantheons nach Varuna, um den Griff Kra&#039;thors, welcher sich zwischenzeitlich seinem Auftrag entzogen und gegen Temora rebelliert hatte, um jene Ruinen zu lösen. Jenes Unterfangen gelang und seither trat Temora nicht mehr in Erscheinung. Zumindest nicht in ihrer wahren Gestalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprung ==&lt;br /&gt;
Temora ist das jüngste von [[Eluive|Eluives]] Kindern und somit die Schwester von [[Getares]] und [[Alatar]]. Es ist ungewiss und unbekannt wie Eluive Nachkommen gebar oder erschuf, doch gibt es keine Hinweise auf das Zutun eines anderen göttlichen Willens. Gewiss ist in jedem Fall, dass Temora als Ersatz für ihren Bruder Getares und als Gegenstück von Alatar erschaffen wurde und diese Rolle auch kraftvoll ausfüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Symbolik ==&lt;br /&gt;
Die überwiegende Verbildlichung des Glaubens an Temora wird durch einen Adler dargestellt. Der Adler symbolisiert Temora selbst als der Weitsehende und Erhabene, als ihr Bote und als Verkörperung ihres Willens.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem gibt es Darstellungen ihrer Selbst, die mit ihrer tatsächlichen (den Lebenden gezeigten) Erscheinung in Verbindung zu bringen sind: Eine junge, ritterlich erscheinende Kriegerin in Rüstung, ausgestattet mit Schild und der sagenumwobenen Klinge Nastad e-goth. Dies brachte ihr, in Zusammenhang mit ihren Taten, den Titel der Schwertmaid ein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben gilt ebenso der Baum des Lichts als &amp;quot;holzgewordenes&amp;quot; Symbol ihres Willens in der Welt Alathairs und so zählt die Darstellung eines immergrünen Baums oftmals ebenso als Symbol für sie selbst.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus gibt es weitere Allegorien ihrer Herolde, Anhänger oder Taten, die zu dem Repertoire ihrer Symboliken gehören. Die Zahl Sieben wird ihr zugeordnet, nachdem sie sieben Kinder erwählte, die ihre Lehren und Tugenden in die Welt brachten. Deren Versinnbildlichungen wiederum können ebenso direkt auf Temora zurückgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesinnung ==&lt;br /&gt;
Temora ist die Initiantin des Pakts des Lichts zwischen ihr selbst, [[Eluive]], [[Phanodain]] und [[Cirmias]]. Jener Pakt bildete sich ehemals, um gegen die Machenschaften und Pläne [[Alatar]]s vorzugehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den bestehenden Zeiten wendet sich der Pakt des Lichts nicht nur gegen Alatar, sondern ebenso gegen [[Kra&#039;thor]] und [[Ahamani]]. Bei zweiterer sind die Absichten, aufgrund ihrer erst kürzlich erfolgten Offenbarung vor den Augen der Sterblichen, jedoch nicht ganz klar und ebenso wenig die Haltung Temoras zu ihr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zuständigkeiten ==&lt;br /&gt;
Die ihr zugedachte Aufgabe ist gewiss die als Ersatz für ihren gefallenen Bruder [[Getares]] zu fungieren und den Kampf gegen [[Alatar]] zu bestreiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtiger jedoch ist wohl die Tatsache, dass sie [[Alathair]] ihre Lehren schenkte und somit als Hoffnungsträgerin für viele Menschen gilt. Sie ist Inspiration und ihre Lehren werden als Vorbild für ein tugendhaftes Leben im [[Königreich Alumenas]] genommen, gleich ob dies ein kriegerisches ist oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== relevante Taten ==&lt;br /&gt;
* Formte den Pakt des Lichts zwischen [[Eluive]], [[Horteras]], [[Phanodain]], [[Cirmias]] und ihr selbst &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Übergab den Menschen neue Lehren der Hoffnung und beseelte den Baum des Lichts als Leuchtfeuer gegen die Dunkelheit &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Unterwarf in der ersten Schlacht um Varuna [[Kra&#039;thor]] ihrem Willen und verwundete [[Alatar]] schwer &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Befreite mit den Kriegern des Lichts die Ruinen Varunas aus dem Einfluss [[Kra&#039;thor]]s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anhängerschaft ==&lt;br /&gt;
* Verehrt von [[Menschen]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Insbesondere von [[Geweihte der Temora|Geweihten der Temora]], Adel und [[Ritter|Rittern Alumenas]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Angerufen bei Gottesdiensten, beim Kampf gegen [[Alatar]], [[Kra&#039;thor]] und deren Anhängerschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lehren und Kodices Temoras==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlreiche Schriften künden von den Lehren, für die Temora steht. Es gibt ensprechend nicht &amp;quot;den Kodex&amp;quot;, sondern eine Reihe von Tugend-Sammlungen, die allesamt in unterschiedlicher Gewichtung im Kult der Temora Anwendung finden. Wenn im Kodex vom &amp;quot;ritterlichen Menschen&amp;quot; die Rede ist, sind natürlich alle Anhänger des Kultes gemeint und insbesondere natürlich auch die Geweihten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ihre Sammlung stellt sich aus drei Kodices zusammen: Der diamantene Kodex, der Kodex der reinen Seele und der Kodex der Ritterlichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der diamantene Kodex&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses höchste Gebot steht über allen anderen Kodices und verbindet sie auch miteinander. Die erste Tugend des diamantenen Kodex ist das &amp;quot;&#039;&#039;rechte Maß&#039;&#039;&amp;quot;. Es bestimmt, alle anderen Tugenden gerecht zu &amp;quot;dosieren&amp;quot; – mitunter ist zuviel Mitgefühl schädlich, mitunter ein zu starker Wunsch nach Ehre schon eine Untugend. &amp;quot;Rechtes Maß halten&amp;quot; heißt einen Mittelweg zwischen Exzess, Übertreibung und Passivität zu gehen. Die zweite Tugend des diamantenen Kodex ist die &amp;quot;&#039;&#039;heilige Stärke&#039;&#039;&amp;quot;. Sie bestimmt eine grundsätzliche Beständigkeit aller Tugenden, das Durchhalten des tugendhaften Pfades. Wer heilige Stärke lebt, steht treu zum Weg der Tugenden und weicht nicht von ihm ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Kodex der reinen Seele&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mitgefühl&#039;&#039;. Eine mitfühlende Seele bewertet das Leben hoch. Sie wird versuchen das Leben anderer am Erhalt der Welt und der göttlichen Ordnung interessierter Wesen zu erhellen, wann immer sie kann. Im Mitgefühl sind alle Wesen guten Willens brüderlich vereint. Die mitfühlende Seele müht sich selbst in dunklen Kreaturen Gutes zu erkennen, ohne aber in der Finsternis das Augenlicht zu verlieren. So mag Mitleid die Seele lenken, doch wo in Wahrheit kein &amp;quot;lichtes Wesen&amp;quot; zu finden ist, da ist auch kein Mitgefühl angebracht - denn es gibt nichts mit diesen finsteren Seelen (mit-) zu fühlen, daß der heiligen Mit-Liebe würdig wäre. Man muß nicht mit einem Oger mitfühlen, der nur ans Menschenfressen denkt und nicht mit einem Dämon, der die Welt in Asche legen möchte, und nicht mit einem verderbten Menschen der Kinder auf blutigen Altären grausam schlachtet um abartigen Mächten zu huldigen. Ist ein Geschöpf aber des Mitleids unwürdig so vergewissere sich der Strafende, daß er auf dem Weg des gerechten Zorns wandle und sich nicht dem grausamen Hass hingebe, der ein Fluch des Feindes ist. Seine Waffe sei das Schwert, nicht die glühende Zange des Folterers. Seine Seele richte über die unheilige Kreatur nach dem heiligen Gesetz und folge nicht dem Diktat wilkürlicher Barbarei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Tapferkeit&#039;&#039;. Eine tapfere Seele wird niemals der tyrannischen Macht der Angst nachgeben. Die tapfere Seele wird immer fuer ihre Überzeugungen einstehen und sie bis zum Ende verteidigen. Wo immer jemand durch die Machtgier und Gewalt eines anderen in Not gerät, wird eine tapfere Seele, diesem Tun Einhalt gebieten. Selbst dann, wenn man durch dieses Vorgehen, selbst in Not geraten könnte. Denn ein tapferes Herz vertraut auf den Schutz Temoras. Die Tapferkeit ist der Mantel, der die anderen 6 Tugenden behütet. Stets wird die Tapferkeit aufs neue geprüft und auf diese Weise erkennen wir den Eingang zur Tugend. Von sich selbst Tapferkeit zu verlangen, zeigt auch anderen den Weg zu einem tapferen Herzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gerechtigkeit&#039;&#039;. Die gerechte Seele wird Emotionen gegen Logik abwägen und hiernach beurteilen. Vorurteile und Gerüchte werden durch die Gerechtigkeit hinfortgewischt. Eine gerechte Seele achtet nicht auf Stand oder Ansehen, sondern ist bemüht die Wahrheit aufzudecken und nach dieser zu urteilen ohne Furcht. Die Gerechtigkeit darf im Leben niemals gezügelt werden. Der feurige Wille, der uns im Leben zur Gerechtigkeit drängt, mag die Wahrheit manchmal aus den Augen verlieren. Darum suche stets nach Ausgeglichenheit und Ruhe um mit Weisheit zu richten. Denn diese Weisheit allein ist es, die die Wahrheit aufdeckt und so zu wahrer Gerechtigkeit führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Opferbereitschaft&#039;&#039;. Die Seele, die bereit ist sich selbst für den Glauben und die Errettung Leidender zu opfern ist wahrhaftig mutig. Solch eine Seele wird bereit sein das eigene Leben zu riskieren ,genauso wie jedes materielle Gut das sie besitzt, wenn der Grund edel genug ist. Die Opferbereitschaft erfordert eine Liebe unserer selbst, die ohne Rücksicht an andere weitergegeben wird. Wenn das Leben vor eine Wahl stellt, welches Opfer wir erbringen, so wähle den schwereren Weg. Denn wer den leichten Weg geht, der bringt kein wahres Opfer. Wenn ihr den Mut findet, eure Liebe weiterzugeben, ohne Furcht vor der Schwere dieser Tat, habt ihr wahre Opferbereitschaft bewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ehre&#039;&#039;. Die ehrenhafte Seele wird eine zugewiesene Aufgabe nicht abbrechen, und Loyalität gegenüber seinen Mitstreitern und Schülern sind hochbewertet von einem ehrenhaften Kind des Lichts. Im Zögern eines einzigen Augenblickes, kann die Ehre verloren gehen und ist schwer zurückzuerlangen. Wenn ihr den Mut findet, die Wahrheit in eurem Leben stets zu verfolgen, gleich wie stark der Sturm der Verführung euch entgegenweht, werdet ihr die Ehre finden und halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Geistigkeit&#039;&#039;. Die spirituelle Seele hört niemals auf die Wahrheit zu suchen. Sie strebt immer danach mehr über ihre eigene Natur zu lernen,genauso wie über die wahre Natur ihrer Umgebung. Sie wird dieses Wissen suchen ,in dem sich umsieht und genauso in ihr eigenes inneres Selbst blickt. Geistigkeit ist der Nährboden, aus dem die Blume der Tugenden entsprungen ist. Die Geistigkeit ist der Wunsch der Seele, sich stetig zu verbessern. Die geistig Suchenden, sind in ihrem Hunger nach Wahrheit, Liebe und Mut nie gesättigt. Von welchem Prinzip man auch immer ausgehen mag, die geistige Energie schafft das nötige Gleichgewicht unter ihnen. In der Einheit von Wahrheit, Liebe und Mut wird das Gemüt mit friedvoller Geistigkeit erfüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Demut&#039;&#039;. Die demütige Seele hat das wichtigste Verständnis erhalten das eine Seele bekommen kann: Das Verständnis seiner eigenen Grenzen, und das sie in keinem Fall besser ist als die anderen, die sie umgeben. Die demütige Seele ist sich immer bewusst, dass der Eindruck den sie von der Welt hat niemals vollständig ist. Sie wird sich diesem Verständnis entsprechend verhalten und wird vorsichtig sein bevor sie entscheidet irgendeine Verwendung ihres Wissens in Betracht zu ziehen, da sie weiss das dieses nicht korrekt sein könnte. Die demütige Seele hört immer auf ihren Verstand um ihre Eindrücke von der Welt zu komplettieren und sie sucht niemals Ruhm oder Reichtum, weil sie verstanden hat das diese Dinge nicht glücklich machen. Der Suchende, dem Liebe, Mut und Wahrheit fehlen, sät den Samen des Stolzes, der zur Pflanze des Hochmuts heranwächst. Die Demut ist die sanfte Brise, die den Samen von Anmassung und Unzufriedenheit hinfortweht. Willst du den Weg der Demut gehen, so erkenne dich selbst und finde den Stolz in dir. Halte diesen unter Kontrolle, so dass er niemals zu Hochmut heranwächst und deine Seele für die Demut verdirbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Kodex der Ritterlichkeit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Kodex der Ritterlichkeit gehören:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Hoher Mut&#039;&#039;. Das Selbstwertgefühl des ritterlichen Menschen, etwas Besonderes zu sein, auf dem der Blick der Gottheit besonders ruht und der deswegen tugendhafter leben muß als andere Menschen, sich aber auch nicht über die Maße hinaus beleidigen lassen darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Trockene Tränen&#039;&#039;. Der ritterliche Mensch nimmt auch schreckliches Schicksal an und verzagt nicht im Angesicht der Not. An ihm wollen sich die wirklich Schwachen anlehnen, er soll sie im Namen der Göttin aufrichten, nicht einer der ihren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Starker Arm&#039;&#039;. Der ritterliche Mensch bildet seine körperlichen Kräfte aus, um der Welt ein rechter Behüter zu sein, der Aufgaben erledigen kann, die für andere zu schwer sind. Ebenfalls meint die Tugend des „starken Armes“, daß sich ein ritterlicher Mensch um einen gewissen weltlichen Einfluß und Vermögen bemüht, um beides zum Wohle der Welt einzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wacher Sinn&#039;&#039;. Der ritterliche Mensch ergibt sich nicht dauerhaft tumben Vergnügungen oder allein der Gewalt seines starken Armes, sondern er bildet auch seine Verstandes- und Seelenkräfte durch das Anhören von klugen Balladen, durch Lektüre und Gebet aus. Unter der Priesterschaft wird der „Wache Sinn“ besonders gelebt, während die Paladine und Tempelritter naturgemäß den „Starken Arm“ betonen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gebeugte Knie&#039;&#039;. Der ritterliche Mensch beugt sein Knie vor der Gottheit, ihren Priestern, seinem Lehnsherrn und dessen Stellvertretern und letztlich noch vor dem Geliebten, nicht aber vor dem Feind oder vor dem Gemeinen. Das ist sowohl als weltliches Gebot zu betrachten, aber auch geistig gemeint: der ritterliche Mensch folgt in geistlichen Dingen der Priesterschaft, in weltlichen Dingen seinem König.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gute Sitte&#039;&#039;. Der ritterliche Mensch bemüht sich um höfliches Betragen in allen Lebenslagen. Doch muß er sich nicht von wilden Menschen und dem Feinde verspotten lassen und darf sich der Beleidigungen erwehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die sieben Kinder Temoras==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um ihre neue Lehre den Menschen zugänglich zu machen erwählte Temora unter ihnen die sieben reinsten Seelen, welche die Tugenden des Kodex der reinen Seele in sich aufblühen lassen und trotz aller Widerstände in die Welt hinaustragen sollten. Diese sieben Ersten werden im Volksmund auch &amp;quot;Temoras Kinder&amp;quot; oder die &amp;quot;ersten sieben Priester&amp;quot; genannt. Es sind Männer und Frauen, deren Lebensgeschichten sie vor Prüfungen im Glauben an die richtigen Werte stellten und stets begleitet waren von Temoras Gunst und Leitung. Verteilt auf Gerimor errichteten sie sieben Schreine an Orten, an denen sie sich der Lichtbringerin besonders nahe fühlten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach weiteren langen Reisen und Herausforderungen sich auch den Gefahren durch Alatar zu widersetzen, fanden die sieben Kinder am Baum des Lichts auf Gerimor zusammen und begründeten die Geweihtenschaft Temoras und den ersten Ort der Glaubenslehre.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie waren die ersten Menschen, denen Temora die Möglichkeit gab in ihrer Gunst und ihrem Namen göttliche Wunder zu wirken. Und auch heute noch werden die ersten Sieben verehrt und angerufen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Amyra (Mitgefühl)&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie war ein stilles Kind einer Dorfheilerin. Während sie aufwuchs ging sie ihrer Mutter stets zur Hand und lernte eifrig. Die Mutter hegte wohl Hoffnung, dass Amyra dereinst ihre Aufgabe übernehmen würde. Doch die Weisung Temoras rief Amyra fort. Wie auch die anderen sechs, sah sie ihr Heimatdorf nicht wieder. Ihr Weg führte sie zu einem wundervollen Wasserlauf. In dessen Mitte, wo einst Amyra ihre Lehren empfing, steht noch heute der stolze und schöne Schrein des Mitgefühls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Alsamar (Ehre)&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Geboren als Sohn eines stolzen Kämpfers, der stets treu im Königsheer diente, schien es seine Bestimmung zu sein, den Umgang mit der Waffe zu erlernen. Es war eine lange Tradition innerhalb dieser Familie von Kriegern, dem Königsgeschlecht zu dienen. Alsamar jedoch lehnte es stets ab, eine Waffe in die Hand zu nehmen. Während seine Brüder den Vater mit Stolz erfüllten, sah dieser doch immer enttäuscht auf Alsamar. Jenen Sohn, der so gar nichts vom Stolz der Familie zu zeigen schien. Schließlich ging Alsamar ohne ein Wort hinaus in die Welt und folgte dem Ruf Temoras. Sein Weg führte ihn tief in den Wald, weit südlich des Ortes, an dem der Schrein des Mitgefühls errichtet wurde. Er fand einen wunderschönen See, mit einer kleinen Insel darin, auf der er verweilte. Nachdem er die Lehren Temoras empfangen hatte, entsann er sich des Weges, den seine Familie immer gegangen war. Und er erkannte, dass dieser Weg grausam war, folgte man nicht der Tugend der Ehrhaftigkeit. So war es Alsamar, der den Schrein der Ehre auf jener Insel errichtete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Boresal (Tapferkeit)&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Boresal war das Kind eines grausamen Mannes. Einem Tyrannen gleich, überfiel er die Armen und Schwachen. Doch wann immer er selbst in Not geriet, schickte er seine Schläger vor. Feigheit war trotz allem ein Wesenszug Boresals Vaters. Auch Boresal wollte er zu einem grausamen jungen Schläger heranziehen. Doch keine seiner Weisungen erreichte Boresals Herz. Und wie auch Alsamar, nahm Boresal nie eine Waffe in die Hand. So mag sein Vater möglicherweise froh gewesen sein, als der junge Boresal fortgegangen war. Hatte dieser ihn doch stets zu überzeugen gesucht, von den Grausamkeiten zu lassen. Wäre er nicht fortgegangen, sein Vater hätte ihn möglicherweise schon bald erschlagen. Nach langen Wanderungen fand Boresal jenen Ort, inmitten eines Waldes, der durch Temora berührt worden war und errichtete dort später den Schrein der Tapferkeit, da er die Wahrheit erkannt hatte. Er, der sich seinem Vater stets entgegengestellt hatte, bewies hiermit wahre Tapferkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Semborel (Gerechtigkeit)&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er war der einzige Sohn eines Dorfrichters. Doch die Urteile seines Vaters waren nie von Gerechtigkeit geprägt. Eher waren sie Zeugnis der Launenhaftigkeit dieses Mannes. So oft Semborel versuchte seinem Vater ins Gewissen zu reden, so selten fand er Gehör. Auch Semborel ging schließlich fort, froh auch die Grausamkeiten seines Vaters nicht mehr mit ansehen zu müssen. Was auch immer er versucht hatte, er konnte hier nichts erreichen. Selbst die Dorfbewohner halfen ihm nicht, hatten sie doch zu große Furcht vor den Launen des Vaters. Nach langen Wanderungen schließlich, hatte auch Semborel jenen Ort gefunden, an dem er seine Lehren empfing. An der Spitze einer Landzunge verweilte er. Meereswind und Wellen waren stets das einzige, was er um sich hatte. Schließlich errichtete er dort den Schrein der Gerechtigkeit, als Mahnmal, gegen Willkür und Launenhaftigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ilara (Demut)&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie war die Tochter eines hohen Adligen, der dem Königsgeschlecht sehr nahe stand. Eitelkeit und Hochmut waren immer schon starke Wesenszüge dieses Hauses. Ilara jedoch entwickelte sich durch Temoras Nähe anders. Zu den Bediensteten des Hauses war sie stets freundlich und half ihnen wo sie es vermochte. Sie waren es wohl eher, die Ilara vermissten, nachdem sie fortgezogen war, die Lehren Temoras zu empfangen. Auf einer kleinen, für andere Augen wohl eher unscheinbaren, Flussinsel erkannte sie jenen Ort, den Temora berührt hatte. Dort verweilte sie die Jahre der Lehre und errichtete später den Schrein der Demut. Es sollte ein Zeichen an all jene sein, deren Stolz sich in Hochmut verwandelt hatte. Ein Zeichen umzukehren in ihrem Tun und der Demut einen Platz in ihrem Herzen zu gewähren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fasamar (Geistigkeit)&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Geboren als Sohn eines Dorfschmieds, hatte er von früher Kindheit hartes Arbeiten erlernt. Doch reizten ihn viel mehr die Bücher, von denen reichere Kinder des Dorfes berichteten. Jene Kinder die in der Lage waren, die kleine Dorfschule zu besuchen. Gern hätte er sich ihnen angeschlossen, sein Vater jedoch hielt von solchen Dingen nichts. Er war ein fleissiger Mann und Fasamar blickte stets mit Ehrfurcht zu ihm auf. Schliesslich kam dennoch der Tag, an dem Fasamar fortzog, da Temoras Ruf ihn ereilte. Er fand den Platz seiner Lehren ebenfalls in einem tiefen Wald, doch dort war bereits ein Gebäude errichtet. Verschmutztes Marmor und windschiefe Ziegel, waren alles was von einem einstmals wohl schönen Gebäude geblieben war. Er erkannte, dass hier wohl vor sehr langer Zeit eine stolze und reiche Ortschaft gewesen sein musste. Alte Trümmer zeugten noch hiervon. Nur das Marmorgebäude hatte all die Zeit überstanden. Einst schien es so etwas wie eine kleine Schule oder Bibliothek gewesen zu sein. Doch Fasamar vermochte die Buchreste nicht zu nutzen, hatte er nie Lesen gelernt. Trotzdem sammelte er sie ein und verwahrte sie gut. Nachdem schließlich die Jahre seiner Lehren vergangen waren, richtete er dieses stolze Gebäude wieder her und errichtete in diesem, den Schrein der Geistlichkeit, als Mahnmal an alle Menschen, dass Leben stets Lernen bedeutete und niemand fortschritt ohne sich weiterzuentwickeln. Es heißt, Fasamar habe auf seinen Wanderungen auch das Lesen noch erlernt und die Schätze, welche die Bücher für ihn darstellten, mit Freude studiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Brynn (Opferbereitschaft)&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie war die Tochter eines reichen Händlers. Ihr Vater war stets bemüht, seinen Reichtum zu erweitern. Die Belange Anderer kümmerten ihn nie. Er nahm was er nur bekommen konnte. Und wenn ein Konkurrent hierbei möglicherweise auf der Straße endete, interessierte es ihn wenig. Brynn jedoch, bemühte sich jenen Menschen zu helfen und steckte ihnen hier und dort etwas Gold zu, damit sie wieder auf die Beine kommen konnten. Der Tag kam jedoch, als ihr Vater dies bemerkte und die junge Brynn beinah fortjagte. Nur deren Mutter vermochte den Mann wieder zu beruhigen. Im Gegensatz zu Brynn&#039;s Vater, hatte sie immer Gehör für die Worte des Mädchens, die ihr durch Temora eingegeben waren. Und so war sie es, die zukünftig geschickt verschleierte, wenn Brynn wieder einem verarmten Menschen mit etwas Gold aushalf. Doch auch Brynn brach eines Tages auf, als Temora sie rief. Ihr Weg führte sie durch tiefe Sümpfe. Nur Temoras Schutz hatte sie sicher geführt und vor dem Tode bewahrt. Schließlich fand sie auf einer kleinen Insel, nahe dem Festland den Ort an dem sie ihre Lehren empfing. Inmitten eines Dschungels errichtete sie dort den Schrein der Opferbereitschaft, als Mahnmal an die Menschheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Feiertage der Temorakirche==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie häufig unterscheiden sich Traditionen nicht nur in der Gesellschaft, sondern auch in der Auslebung von Kultur und Glaube von Region zu Region. Mancher Usus ist in einem Herzogtum stärker ausgeprägt als der andere, manches Mal bereits von einem Dorf zum nächsten mit feinen Unterschieden versehen.&lt;br /&gt;
Auf Gerimor wurden durch die Geweihten der Temorakirche die markantesten Feiertage des Kirchenjahres zusammengetragen und in das Leben des Herzogtums Lichtenthal integriert. Gläubige zelebrieren diese Tage öffentlich zusammen mit der Geweihtenschaft und Gemeinde, aber auch im Privaten für sich selbst oder ihren engsten Angehörigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Feiertag der Heiligen Amyra - Mitgefühl&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Heilige Amyra wurde in ihrer Tugend des Mitgefühls stark durch die Tätigkeit ihrer Mutter geprägt und lernte die Bedeutung Leid und Freud anderer zu teilen. So wie sie einst die Heiler auf ihren Wegen begleitete, so tun es auch die Gläubigen heute noch am ersten Sonnentag im Eisbruch. Am Feiertag Amyras ziehen die Menschen aus und widmen sich der Krankenbesuche und der Pflege der Alten und Bedürftigen. Sie unterstützen durch Zeit oder Spenden Heilerstuben, Sterbehäuser, Waisenheime oder die Kolonien der Aussätzigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lichtfest&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Traditionell wird zum Ende der dunklen Jahreszeit in vielen Regionen das Lichtfest gefeiert. Es soll nach den schweren Monden die Freude und das Licht wieder zurück in die Herzen der Menschen bringen und daran erinnern, dass die Zeit der Dunkelheit vorbei ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am ersten Sonntag im Lenzing werden die Kirchen, Klöster, Kapellen und Schreine von etlichen Laternen und Kerzen erhellt und an vielen Orten wird dieser Festtag mit einem feierlichen Gottesdienst, Fackelzügen oder dem Steigenlassen von Himmelslaternen begangen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch nicht nur kirchliche Orte erstrahlen an diesem Tag im Licht, längst ist es verbreitet dass auch die Gläubigen an diesem Abend ihr Heim mit Kerzen und Laternen zum Leuchten bringen. An diesem Abend wird keine Kerze gelöscht, keine Laterne verdunkelt und bis zum ersten Licht des folgenden Tages wird gefeiert, andächtig gebetet und der Herrin gedacht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für viele gilt dieser Feiertag als der höchste der Temora, symbolisiert er doch einige der wichtigsten Aspekte, welchen die Herrin uns gibt. Licht und Hoffnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Feiertag des Heiligen Borseal - Tapferkeit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am 15. Tag nach dem Lichterfest, der Summe der Tugenden in Temoras Kodizes, feiern die Gläubigen das Fest zu Ehren Borseals und des Zeichens der Tapferkeit, Stärke und Hoffnung. An jenen Tagen werden nicht nur häufig Waffenweihen und Kämpfe durchgeführt, sondern auch Hindernisse überwunden, Offenbarungen und Geständnisse gemacht. Denn Borseal lehrte, dass auch die Tapferkeit darin liege die Waffe niederzulegen. Im Volke ist es oftmals Brauch geworden einen umworbenen Mitmenschen auf sich aufmerksam zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Feiertag des Heiligen Semborel - Gerechtigkeit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Zeichen Semborels wird im Sinne der Gerechtigkeit in der letzten Woche des Wechselwinds die Zeit der Vergebung und des Rechts gefeiert. Unrecht, Streitigkeiten oder Missverständnisse versuchen die Gläubigen an diesen Tagen auszuräumen und suchen nach Versöhnung, Vergebung und Schlichtung. Sie blicken zurück und in ihr Inneres, um folgend den Schritt zueinander und zur Aussprache zu finden. Im Glauben an Semborels weisende Hand werden wichtige Gerichtsverfahren und Vereidigungen auf diesen Tag gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Feiertag der Heiligen Ilara - Demut&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wer demütig ist bekennt sich zu Temora. Ilara war die erste Priesterin, welche die Gläubigen den Wert der Demut lehrte. Am letzten Tag im Eluviar gedenken die Gläubigen dieser Tugend und begehen den Tag als einen der Einkehr, des Gebets und des Bekenntnisses. Gläubige pilgern zu Kirchen, Klöstern und Schreinen. Oftmals ist es Tradition geworden, dass vom Adeligen bis zum Freien die Menschen gemeinsam symbolträchtig vor dem Zeichen der Herrin knien und beten. Auch Aufnahmen von neuen Mitgliedern in die Gemeinde finden oft an diesem Tage statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Feiertag des Heiligen Alsamar - Ehre&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nicht nur die Ehre des Einzelnen wird am Feiertag des Priesters Alsamar am ersten Sonnentag im Cirmiasum gedacht, sondern auch der Ehrung der Taten anderer. Nicht nur in der weltlichen Regierung, sondern auch in ihrer Exekutive und militärischen Führung bürgerte es sich ein Paraden zu veranstalten und die Verstorbenen zu ehren, die im Kampf gefallen sind. Doch auch Ehrenduelle werden bevorzugt an diesem Tage durchgeführt, so wie Beförderungen, Vergaben von Ehrentiteln und Adelungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schwerttage&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einmal im Jahr werden um den letzten Sonntag im Searum herum die Schwerttage gefeiert. Sie sind als Gedenken an den Kampf zwischen Temora und Alatar vor Varuna, zur Zeit der Apokalypse gedacht und gemahnen an den stetigen Kampf und daran, dass auch in den folgenden dunklen Monden die Herrin stets für die Ihren einstehen wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Üblicherweise werden zu diesen Feiertagen die letzten Turniere des Jahres ausgetragen, Messen verlesen, Schaukämpfe aufgeführt, Waffenweihen durchgeführt und vielerorts auch sehr ausgiebig gefeiert. Gerade in Gebieten, in denen die Verehrung Eluives und ihrer Erntegaben nicht so verbreitet ist, wird an diesen Tagen ebenso das Erntefest begangen und für die reichhaltigen Gaben gedankt, welche Kraft geben sollen für die entbehrungsreicheren Tage des Jahres.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Traditionell werden an diesem Tag Lehrlinge aufgenommen, Pagen oder Knappen in den Dienst eines Ritters gestellt oder einem Kind sein erstes Holzschwert überreicht. Nicht selten werden auch Schwertleiten an diesen Tagen durchgeführt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Schwerttage rücken die kraftvollen Aspekte der Herrin in den Vordergrund, rufen dazu auf noch einmal Mut zu fassen und sich mit Tapferkeit und heiliger Stärke dem Kommenden entgegen zu stellen. Eine Zeit um Herausforderungen anzunehmen und zu bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Feiertag der Heiligen Brynn - Opferbereitschaft&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der zweiten und dritten Woche im Goldblatt erinnern die Gläubigen sich an Brynn und ihrer Tugend der Opferbereitschaft. Es sind zwei Wochen der Zeit des Fastens und des Verzichts. Einige beschränken sich in diesen Wochen auf Wasser und Brot, andere verzichten auf Alkohol, Fleisch oder andere Freuden und Vergnügen. Dieser Tage erinnern und wertschätzen die Gläubigen das, was sie haben und tun können, und erfahren eine innere Reinigung. Die Fastenzeit endet mit einem gemeinsamen Fest, bei welchem nicht nur gefeiert wird, sondern auch Spenden für die Armen gesammelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Feiertag des Heiligen Fasamar - Geistigkeit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der letzte Sonnentag im Rabenmond steht im Zeichen der Geistigkeit, unter dem Schutz des ersten Priesters Fasamar. Im Laufe jenes Feiertages wird in den Familien und Haushalten aus Schriften - sei es Prosa oder Lyrik - gelesen und Geschichten weitergegeben, auf dass sie stets erhalten und wertgeschätzt blieben. Auch ist es ein Tag, unter dessen guten Zeichen viele Ausbildungen begonnen und vollendete Lehrzeiten gefeiert werden. Oftmals sind es besonders die bildende Institutionen, wie Bibliotheken und Schulen, welche diesen Feiertag mit offenen Türen begehen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Staff-inari</name></author>
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		<id>https://wiki.alathair.de/index.php?title=Kra%27thor&amp;diff=9101</id>
		<title>Kra&#039;thor</title>
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		<updated>2018-10-05T01:51:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Staff-inari: /* Ursprung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Gott&lt;br /&gt;
 | Bild = Krathor_klein.png&lt;br /&gt;
 | Gesinnung = Dunkel&lt;br /&gt;
 | Symbol = Rabe&lt;br /&gt;
 | Gestalt = körperlose Fratze oder ein Rabe&lt;br /&gt;
 | Geweihte = Diener Kra&#039;thors&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Kra&#039;thor, nicht ursprünglich ein Gott, sondern ein Dämon, wurde von [[Alatar]] aus dem Blut des vermeintlich letzten [[Arkorither]]s beschworen. Als Diener [[Alatar]]s brachte er ihm die Seelen der Lebenden dar und erweckte die Toten aus ihren Gräbern, auch seine einstigen Brüder, die [[Arkorither]], die zu mächtigen Untoten wurden. Zur Glorie seines Herrn erschuf er ein Reich des Todes auf Erden, das in die Legende als das Zeitalter der Apokalypse einging und erst von [[Temora]] beendet wurde. Nachdem sie [[Alatar]] besiegt hatte, unterwarf sie Kra&#039;thor und übertrug ihm die Aufgabe, fortan über die Seelen der Verstorbenen zu wachen. Das hässliches Antlitz seiner Dämonenfratze abstreifend und die Gestalt eines Raben annehmend, schwang er sich in die Lüfte und stieg zu den Seelen empor, die Welt der Lebenden zurücklassend, um im Reich der Toten zu dienen. Von den Menschen wurde er in dieser Zeit als eine Art Totengott verehrt und man gab ihm Namen wie Seelenhüter, Rabe und Richter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jüngst, im Jahre 248 der neuen Zeitrechnung, gelang es ihm jedoch, den Bann [[Temora]]s zu brechen und nun folgt er erneut seiner früheren Natur, seinem unstillbaren Seelenhunger. Während beim allgemeinen Volk aller Glauben an Kra&#039;thor schlagartig erlosch, dienen ihm einige wenige Menschen weiterhin, Totenbeschwörer und Nekromanten, machthungrige Seelen, die sich oft nur in Verkleidung unter ihresgleichen trauen und im Geheimen wirken, indem sie ihrem Meister Seelen opfern und so seine Macht stärken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dämon selbst hält sich bedeckt, muss er doch das Urteil [[Temora]]s fürchten. Und wer will schon mutmaßen, ob [[Alatar]] tatsächlich gewillt ist, ihm seine Freiheit zu lassen oder ob er nicht bereits Pläne schmiedet, sich seinen Verbündeten erneut Untertan zu machen oder ob eben dieser nicht mittlerweile die Stärke hat sich weiterer Unterwerfung zu entziehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das einfache Volk sieht Kra&#039;thor weiterhin durch einen Raben symbolisiert, was wenig verwundert, bedenkt man die Essgewohnheiten der Kolkraben und Aaskrähen oder den großen Schaden, den die Saatkrähen auf den Feldern anrichten. Okkultere Symbole wie Dämonenfratze und Totenschädel verbreiten sich jedoch gleichfalls wieder. Als gutes Zeichen gilt, wenn Eulen unter dem Dachfirst oder in der Scheune nisten, was heißt, dass das Haus frei vom Einfluss Kra&#039;thors ist. Hingegen können vorbeiziehende Eulen ein schlechtes Omen sein, folgen ihnen ihre Feinde doch oft in großer Schar nach. Bisweilen findet man den Uhu im Gedränge ganzer Schwärme von Krähen, die ihn im Fluge verfolgen und zu Tausenden umringen, was schon das bekannte Sprichwort „Wie die Eule unter den Krähen“ berichtet. Jedoch weiß der Vogel sich gemeinhin zu wehren, indem er bei Einbruch der Dämmerung einige seiner Verfolger zerfleischt, woraufhin sie sich nicht weniger ängstlich zeigen als ihr Meister und sich rasch zerstreuen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprung ==&lt;br /&gt;
Kra&#039;thor wurde einst von [[Alatar]] beschworen aus dem Blute des letzten [[Arkorither]]s. Es ist ungewiss, ob [[Alatar]] ihn erschuf oder ob er ihn nur rief, ein Geheimnis der Götter. Kra&#039;thor war von [[Temora]] beauftragt jedwede Seelen zu hüten. Er brach den Bann im Jahre 248 und verstieß gegen das Gebot [[Temora]]s. Seither versteckt er sich vor ihr, wenngleich das gegen einen Seher ein schwieriges Vorhaben erscheinen mag.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seine [[Diener Krathors|Jünger]] unterstützen ihn dabei, indem sie ihm Seelen weihen und sie früher aus dem Leben lassen. Kra&#039;thor hat viele Namen: Seelenfresser, Seelenhüter, Rabe oder Richter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Symbolik ==&lt;br /&gt;
Kra&#039;thor wird zumeist der Rabe zugeschrieben. Als [[Temora]] ihn in ihre Dienste stellte verwandelte dieser sich in einen Raben und flog von dannen (vermutlich ins Totenreich, wo er von da an die Seelen behütete)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesinnung ==&lt;br /&gt;
Kra&#039;thor war einst ein von [[Alatar]] erschaffener Dämon mit dem Ziel, sich während der letzten Schlacht des Bruderkrieges die Seelen der Gefallenen einzuverleiben und sich daraufhin zu stärken. Als er den Bann im Jahre 248 gebrochen hatte, der ihn an [[Temora]] band verbarg er sich von da an. Niemand weiß so wirklich, welche Ziele der Dämon mit göttlichen Kräften von da an verfolgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zuständigkeit ==&lt;br /&gt;
Während einige Wenige in ihm immer noch den Hüter der Seelen sehen, so sehen ihn seine Diener ([[Diener Krathors]]) als Seelenfänger, um sich durch die ihm anheim gefallenen Seelen zu stärken. Das Ziel ist unbekannt. Doch versinnbildlicht er alles Untote auf Erden. Niemand weiß wirklich, welche Ziele er verfolgt, und so ist es auch schwer zu bestimmen, welcher Domäne er zuzuschreiben  ist. Doch wandeln die Diener Kra&#039;thors nach Kämpfen auf den Schlachtfeldern, ihren Herren anrufend auf dass er sich ihrer Seelen annimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Relevante Taten ==&lt;br /&gt;
In den letzten Tagen des Bruderkrieges war Kra&#039;thor das Machtinstrument [[Alatar]]s. Er verleibte sich die Seelen der Gefangenen ein, und wurde so stärker und stärker.&lt;br /&gt;
Das meiste Wirken Kra&#039;thors geschah künftig durch seine Diener, nachdem er [[Temora]]s Bann im Jahre 248 gebrochen hatte.&lt;br /&gt;
*Eroberung der untergegangenen Stadt [[Varuna]]&lt;br /&gt;
*Einverleibung einer der sieben Alkaseelen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anhängerschaft ==&lt;br /&gt;
*verehrt von: Menschen&lt;br /&gt;
*insbesondere: [[Dienern Kra&#039;thors]]&lt;br /&gt;
*angerufen bei: vor und nach Kämpfen, in denen mit Toten gerechnet wird&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Lehren ==&lt;br /&gt;
Kra&#039;thor zieht seine Macht aus den ihm dargebrachten Seelen, deshalb ist es sein erstes Ziel so viele Seelen wie möglich zu erreichen um Macht aus ihnen zu schöpfen. Genau aus diesem Grund ist dies die Hauptaufgabe jener die ihm dienen: Ob in Ritualen geopfert oder durch dunkle Messen vom Schutz durch einen Gott oder ähnliche Wesen befreit, sollen sie ihm Seelen darreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Kra&#039;thors Macht eine Seele berührt, die aus dem Leben scheidet, ist der dunkle Herr oft gewillt, den nun entseelten Leichnam mit neuem, falschen Leben zu erfüllen, gelenkt vom dunklen Willen des Seelenfressers. Die Toten erheben sich wandern umher, nach allem Lebenden greifend in dem Bestreben es zu vernichten, und so tun die nutzlosen Überreste noch einen letzten Dienst – für Ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genausooft kommt es vor, daß schon das Vorüberziehen der schwarzen Kraft Kra&#039;thors in alte Leichname fährt oder einen Leib erfüllt, dem der Dunkle eben erst die Seele entrissen hat. Solche Untoten sind ein Nebenprodukt – fast schon eine Art „Abfall“ – Kra&#039;thors niemals gestillten Hungers auf Seelen, sie sind nicht besonders schützenswert aber genau so wenig ist es erstrebenswert sie zu vernichten. Letztendlich tun sie ihren Dienst indem sie alles Lebende schwächen, der Kampf ist also ihre Aufgabe. Der gleiche „Instinkt“ der sie alles andere Angreifen lässt hindert sie auch daran ihre Waffen gegen die Auserwählten des Kra&#039;thor zu erheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So bevölkert Kra&#039;thor die Welt mit willenlosen Untoten, ihr Erscheinungsbild variiert dabei je nach Profession zu Lebzeiten, der Zeit die zwischen Tod und Erweckung oder auch seit ihrem Auferstehen verstrich. Ein kürzlich verstorbener Erzmagier mag als Lichefürst wiederkehren, das faulende Fleisch hängt dabei noch fetzenhaft auf den gammelnden Knochen und gar die Kleidung in der er Beigesetzt wurde oder starb ist noch zu Teilen erhalten. Ein vor Ewigkeiten erweckter Bauer hingegen mag nicht länger mehr als ein Gerippe sein… der verweste Krieger führt noch immer seine verrottende und rostende Ausrüstung mit sich während Fäule und Motten längst jeden Fetzen Stoff verzehrten. Ein besonders hartes Los haben jedoch jene Seelen gezogen, die Kra&#039;thor lediglich aus ihrem Körper reißt, auf das sie für Frevel zu Lebzeiten doppelt gestraft werden, so mancher ist ihnen schon begegnet: Nur schemenhaft zu erkennen irren sie zumeist durch dunkle Höhlen, ihr übernatürliches Heulen lies schon vielen Unerfahrenen das Blut in den Adern gefrieren und panisch die Flucht ergreifen, doch selbst aus dem Mund von erfahrenen Kriegern hört man nicht selten, dass ein Schwerthieb weit weniger schmerzhaft ist als ein Schrei eines solchen Unwesens, das auf seine endgültige Erlösung durch den Seelenfresser wartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Klinge oder auch eine mächtige Axt mag das Leiden der meisten dieser untoten Kreaturen kaum beenden, denn jene unheilige Kraft, die ihre Knochen beieinander hält, mit der sie durch Kra&#039;thor beseelt wurden, ist so nicht zu bezwingen, es wird vielleicht eine Woche oder auch ein Jahr dauern, aber ganz sicher werden sie wiederkehren, sich die Knochen wieder zusammenfügen. Diesen Prozess mag lediglich eine gesegnete Waffe oder Kra&#039;thors seltene Güte final unterbrechen und so ewige Ruhe schenken. Kra&#039;thors auserwählte Diener können im Einklang mit dem Willen des dunklen Herrschers solche „Geistererscheinungen“ schneller und effektiver befrieden oder sogar beseitigen als jeder andere Exorzist – aber ihr Preis dafür mag ein schrecklicher sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da es kaum jemanden geben wird der es als erstrebenswert ansieht ein Opfer Kra&#039;thors zu werden haben die verschiedenen Glaubensrichtungen unterschiedliche Rituale entwickelt um zu verhindern, dass Kra&#039;thor sich der Seelen ihrer Toten bemächtigt, zumeist ist es Ziel die entsprechende Gottheit um Schutz zu bitten, doch wie für die meisten Rituale gibt es auch hier verschiedenste Riten die darauf ausgelegt sind diesen Schutz zu brechen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Staff-inari</name></author>
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		<title>Kra&#039;thor</title>
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		<updated>2018-10-05T01:48:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Staff-inari: /* Ursprung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Gott&lt;br /&gt;
 | Bild = Krathor_klein.png&lt;br /&gt;
 | Gesinnung = Dunkel&lt;br /&gt;
 | Symbol = Rabe&lt;br /&gt;
 | Gestalt = körperlose Fratze oder ein Rabe&lt;br /&gt;
 | Geweihte = Diener Kra&#039;thors&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Kra&#039;thor, nicht ursprünglich ein Gott, sondern ein Dämon, wurde von [[Alatar]] aus dem Blut des vermeintlich letzten [[Arkorither]]s beschworen. Als Diener [[Alatar]]s brachte er ihm die Seelen der Lebenden dar und erweckte die Toten aus ihren Gräbern, auch seine einstigen Brüder, die [[Arkorither]], die zu mächtigen Untoten wurden. Zur Glorie seines Herrn erschuf er ein Reich des Todes auf Erden, das in die Legende als das Zeitalter der Apokalypse einging und erst von [[Temora]] beendet wurde. Nachdem sie [[Alatar]] besiegt hatte, unterwarf sie Kra&#039;thor und übertrug ihm die Aufgabe, fortan über die Seelen der Verstorbenen zu wachen. Das hässliches Antlitz seiner Dämonenfratze abstreifend und die Gestalt eines Raben annehmend, schwang er sich in die Lüfte und stieg zu den Seelen empor, die Welt der Lebenden zurücklassend, um im Reich der Toten zu dienen. Von den Menschen wurde er in dieser Zeit als eine Art Totengott verehrt und man gab ihm Namen wie Seelenhüter, Rabe und Richter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jüngst, im Jahre 248 der neuen Zeitrechnung, gelang es ihm jedoch, den Bann [[Temora]]s zu brechen und nun folgt er erneut seiner früheren Natur, seinem unstillbaren Seelenhunger. Während beim allgemeinen Volk aller Glauben an Kra&#039;thor schlagartig erlosch, dienen ihm einige wenige Menschen weiterhin, Totenbeschwörer und Nekromanten, machthungrige Seelen, die sich oft nur in Verkleidung unter ihresgleichen trauen und im Geheimen wirken, indem sie ihrem Meister Seelen opfern und so seine Macht stärken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dämon selbst hält sich bedeckt, muss er doch das Urteil [[Temora]]s fürchten. Und wer will schon mutmaßen, ob [[Alatar]] tatsächlich gewillt ist, ihm seine Freiheit zu lassen oder ob er nicht bereits Pläne schmiedet, sich seinen Verbündeten erneut Untertan zu machen oder ob eben dieser nicht mittlerweile die Stärke hat sich weiterer Unterwerfung zu entziehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das einfache Volk sieht Kra&#039;thor weiterhin durch einen Raben symbolisiert, was wenig verwundert, bedenkt man die Essgewohnheiten der Kolkraben und Aaskrähen oder den großen Schaden, den die Saatkrähen auf den Feldern anrichten. Okkultere Symbole wie Dämonenfratze und Totenschädel verbreiten sich jedoch gleichfalls wieder. Als gutes Zeichen gilt, wenn Eulen unter dem Dachfirst oder in der Scheune nisten, was heißt, dass das Haus frei vom Einfluss Kra&#039;thors ist. Hingegen können vorbeiziehende Eulen ein schlechtes Omen sein, folgen ihnen ihre Feinde doch oft in großer Schar nach. Bisweilen findet man den Uhu im Gedränge ganzer Schwärme von Krähen, die ihn im Fluge verfolgen und zu Tausenden umringen, was schon das bekannte Sprichwort „Wie die Eule unter den Krähen“ berichtet. Jedoch weiß der Vogel sich gemeinhin zu wehren, indem er bei Einbruch der Dämmerung einige seiner Verfolger zerfleischt, woraufhin sie sich nicht weniger ängstlich zeigen als ihr Meister und sich rasch zerstreuen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprung ==&lt;br /&gt;
Kra&#039;thor wurde einst von [[Alatar]] beschworen aus dem Blute des letzten [[Arkorither]]s. Es ist ungewiss, ob [[Alatar]] ihn erschuf oder ob er ihn nur rief, ein Geheimnis der Götter. Kra&#039;thor war von [[Temora]] beauftragt jedwede Seelen zu hüten. Er brach den Bann im Jahre 248 und verstieß gegen das Gebot [[Temora]]s. Seither versteckt er sich vor ihr, wenngleich das gegen einen Seher ein schwieriges Vorhaben erscheinen mag.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seine Jünger unterstützen ihn dabei, indem sie ihm Seelen weihen und sie früher aus dem Leben lassen. Kra&#039;thor hat viele Namen: Seelenfresser, Seelenhüter, Rabe oder Richter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Symbolik ==&lt;br /&gt;
Kra&#039;thor wird zumeist der Rabe zugeschrieben. Als [[Temora]] ihn in ihre Dienste stellte verwandelte dieser sich in einen Raben und flog von dannen (vermutlich ins Totenreich, wo er von da an die Seelen behütete)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesinnung ==&lt;br /&gt;
Kra&#039;thor war einst ein von [[Alatar]] erschaffener Dämon mit dem Ziel, sich während der letzten Schlacht des Bruderkrieges die Seelen der Gefallenen einzuverleiben und sich daraufhin zu stärken. Als er den Bann im Jahre 248 gebrochen hatte, der ihn an [[Temora]] band verbarg er sich von da an. Niemand weiß so wirklich, welche Ziele der Dämon mit göttlichen Kräften von da an verfolgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zuständigkeit ==&lt;br /&gt;
Während einige Wenige in ihm immer noch den Hüter der Seelen sehen, so sehen ihn seine Diener ([[Diener Krathors]]) als Seelenfänger, um sich durch die ihm anheim gefallenen Seelen zu stärken. Das Ziel ist unbekannt. Doch versinnbildlicht er alles Untote auf Erden. Niemand weiß wirklich, welche Ziele er verfolgt, und so ist es auch schwer zu bestimmen, welcher Domäne er zuzuschreiben  ist. Doch wandeln die Diener Kra&#039;thors nach Kämpfen auf den Schlachtfeldern, ihren Herren anrufend auf dass er sich ihrer Seelen annimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Relevante Taten ==&lt;br /&gt;
In den letzten Tagen des Bruderkrieges war Kra&#039;thor das Machtinstrument [[Alatar]]s. Er verleibte sich die Seelen der Gefangenen ein, und wurde so stärker und stärker.&lt;br /&gt;
Das meiste Wirken Kra&#039;thors geschah künftig durch seine Diener, nachdem er [[Temora]]s Bann im Jahre 248 gebrochen hatte.&lt;br /&gt;
*Eroberung der untergegangenen Stadt [[Varuna]]&lt;br /&gt;
*Einverleibung einer der sieben Alkaseelen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anhängerschaft ==&lt;br /&gt;
*verehrt von: Menschen&lt;br /&gt;
*insbesondere: [[Dienern Kra&#039;thors]]&lt;br /&gt;
*angerufen bei: vor und nach Kämpfen, in denen mit Toten gerechnet wird&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Lehren ==&lt;br /&gt;
Kra&#039;thor zieht seine Macht aus den ihm dargebrachten Seelen, deshalb ist es sein erstes Ziel so viele Seelen wie möglich zu erreichen um Macht aus ihnen zu schöpfen. Genau aus diesem Grund ist dies die Hauptaufgabe jener die ihm dienen: Ob in Ritualen geopfert oder durch dunkle Messen vom Schutz durch einen Gott oder ähnliche Wesen befreit, sollen sie ihm Seelen darreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Kra&#039;thors Macht eine Seele berührt, die aus dem Leben scheidet, ist der dunkle Herr oft gewillt, den nun entseelten Leichnam mit neuem, falschen Leben zu erfüllen, gelenkt vom dunklen Willen des Seelenfressers. Die Toten erheben sich wandern umher, nach allem Lebenden greifend in dem Bestreben es zu vernichten, und so tun die nutzlosen Überreste noch einen letzten Dienst – für Ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genausooft kommt es vor, daß schon das Vorüberziehen der schwarzen Kraft Kra&#039;thors in alte Leichname fährt oder einen Leib erfüllt, dem der Dunkle eben erst die Seele entrissen hat. Solche Untoten sind ein Nebenprodukt – fast schon eine Art „Abfall“ – Kra&#039;thors niemals gestillten Hungers auf Seelen, sie sind nicht besonders schützenswert aber genau so wenig ist es erstrebenswert sie zu vernichten. Letztendlich tun sie ihren Dienst indem sie alles Lebende schwächen, der Kampf ist also ihre Aufgabe. Der gleiche „Instinkt“ der sie alles andere Angreifen lässt hindert sie auch daran ihre Waffen gegen die Auserwählten des Kra&#039;thor zu erheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So bevölkert Kra&#039;thor die Welt mit willenlosen Untoten, ihr Erscheinungsbild variiert dabei je nach Profession zu Lebzeiten, der Zeit die zwischen Tod und Erweckung oder auch seit ihrem Auferstehen verstrich. Ein kürzlich verstorbener Erzmagier mag als Lichefürst wiederkehren, das faulende Fleisch hängt dabei noch fetzenhaft auf den gammelnden Knochen und gar die Kleidung in der er Beigesetzt wurde oder starb ist noch zu Teilen erhalten. Ein vor Ewigkeiten erweckter Bauer hingegen mag nicht länger mehr als ein Gerippe sein… der verweste Krieger führt noch immer seine verrottende und rostende Ausrüstung mit sich während Fäule und Motten längst jeden Fetzen Stoff verzehrten. Ein besonders hartes Los haben jedoch jene Seelen gezogen, die Kra&#039;thor lediglich aus ihrem Körper reißt, auf das sie für Frevel zu Lebzeiten doppelt gestraft werden, so mancher ist ihnen schon begegnet: Nur schemenhaft zu erkennen irren sie zumeist durch dunkle Höhlen, ihr übernatürliches Heulen lies schon vielen Unerfahrenen das Blut in den Adern gefrieren und panisch die Flucht ergreifen, doch selbst aus dem Mund von erfahrenen Kriegern hört man nicht selten, dass ein Schwerthieb weit weniger schmerzhaft ist als ein Schrei eines solchen Unwesens, das auf seine endgültige Erlösung durch den Seelenfresser wartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Klinge oder auch eine mächtige Axt mag das Leiden der meisten dieser untoten Kreaturen kaum beenden, denn jene unheilige Kraft, die ihre Knochen beieinander hält, mit der sie durch Kra&#039;thor beseelt wurden, ist so nicht zu bezwingen, es wird vielleicht eine Woche oder auch ein Jahr dauern, aber ganz sicher werden sie wiederkehren, sich die Knochen wieder zusammenfügen. Diesen Prozess mag lediglich eine gesegnete Waffe oder Kra&#039;thors seltene Güte final unterbrechen und so ewige Ruhe schenken. Kra&#039;thors auserwählte Diener können im Einklang mit dem Willen des dunklen Herrschers solche „Geistererscheinungen“ schneller und effektiver befrieden oder sogar beseitigen als jeder andere Exorzist – aber ihr Preis dafür mag ein schrecklicher sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da es kaum jemanden geben wird der es als erstrebenswert ansieht ein Opfer Kra&#039;thors zu werden haben die verschiedenen Glaubensrichtungen unterschiedliche Rituale entwickelt um zu verhindern, dass Kra&#039;thor sich der Seelen ihrer Toten bemächtigt, zumeist ist es Ziel die entsprechende Gottheit um Schutz zu bitten, doch wie für die meisten Rituale gibt es auch hier verschiedenste Riten die darauf ausgelegt sind diesen Schutz zu brechen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Staff-inari</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.alathair.de/index.php?title=Kra%27thor&amp;diff=9099</id>
		<title>Kra&#039;thor</title>
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		<updated>2018-10-05T01:46:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Staff-inari: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Gott&lt;br /&gt;
 | Bild = Krathor_klein.png&lt;br /&gt;
 | Gesinnung = Dunkel&lt;br /&gt;
 | Symbol = Rabe&lt;br /&gt;
 | Gestalt = körperlose Fratze oder ein Rabe&lt;br /&gt;
 | Geweihte = Diener Kra&#039;thors&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Kra&#039;thor, nicht ursprünglich ein Gott, sondern ein Dämon, wurde von [[Alatar]] aus dem Blut des vermeintlich letzten [[Arkorither]]s beschworen. Als Diener [[Alatar]]s brachte er ihm die Seelen der Lebenden dar und erweckte die Toten aus ihren Gräbern, auch seine einstigen Brüder, die [[Arkorither]], die zu mächtigen Untoten wurden. Zur Glorie seines Herrn erschuf er ein Reich des Todes auf Erden, das in die Legende als das Zeitalter der Apokalypse einging und erst von [[Temora]] beendet wurde. Nachdem sie [[Alatar]] besiegt hatte, unterwarf sie Kra&#039;thor und übertrug ihm die Aufgabe, fortan über die Seelen der Verstorbenen zu wachen. Das hässliches Antlitz seiner Dämonenfratze abstreifend und die Gestalt eines Raben annehmend, schwang er sich in die Lüfte und stieg zu den Seelen empor, die Welt der Lebenden zurücklassend, um im Reich der Toten zu dienen. Von den Menschen wurde er in dieser Zeit als eine Art Totengott verehrt und man gab ihm Namen wie Seelenhüter, Rabe und Richter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jüngst, im Jahre 248 der neuen Zeitrechnung, gelang es ihm jedoch, den Bann [[Temora]]s zu brechen und nun folgt er erneut seiner früheren Natur, seinem unstillbaren Seelenhunger. Während beim allgemeinen Volk aller Glauben an Kra&#039;thor schlagartig erlosch, dienen ihm einige wenige Menschen weiterhin, Totenbeschwörer und Nekromanten, machthungrige Seelen, die sich oft nur in Verkleidung unter ihresgleichen trauen und im Geheimen wirken, indem sie ihrem Meister Seelen opfern und so seine Macht stärken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dämon selbst hält sich bedeckt, muss er doch das Urteil [[Temora]]s fürchten. Und wer will schon mutmaßen, ob [[Alatar]] tatsächlich gewillt ist, ihm seine Freiheit zu lassen oder ob er nicht bereits Pläne schmiedet, sich seinen Verbündeten erneut Untertan zu machen oder ob eben dieser nicht mittlerweile die Stärke hat sich weiterer Unterwerfung zu entziehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das einfache Volk sieht Kra&#039;thor weiterhin durch einen Raben symbolisiert, was wenig verwundert, bedenkt man die Essgewohnheiten der Kolkraben und Aaskrähen oder den großen Schaden, den die Saatkrähen auf den Feldern anrichten. Okkultere Symbole wie Dämonenfratze und Totenschädel verbreiten sich jedoch gleichfalls wieder. Als gutes Zeichen gilt, wenn Eulen unter dem Dachfirst oder in der Scheune nisten, was heißt, dass das Haus frei vom Einfluss Kra&#039;thors ist. Hingegen können vorbeiziehende Eulen ein schlechtes Omen sein, folgen ihnen ihre Feinde doch oft in großer Schar nach. Bisweilen findet man den Uhu im Gedränge ganzer Schwärme von Krähen, die ihn im Fluge verfolgen und zu Tausenden umringen, was schon das bekannte Sprichwort „Wie die Eule unter den Krähen“ berichtet. Jedoch weiß der Vogel sich gemeinhin zu wehren, indem er bei Einbruch der Dämmerung einige seiner Verfolger zerfleischt, woraufhin sie sich nicht weniger ängstlich zeigen als ihr Meister und sich rasch zerstreuen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprung ==&lt;br /&gt;
Kra&#039;thor, einst von [[Alatar]] beschworen aus dem Blute des letzten [[Arkorither]]s. Es ist ungewiss, ob [[Alatar]] ihn erschuf oder ob er ihn nur rief, ein Geheimnis der Götter. Kra&#039;thor war von [[Temora]] beauftragt jedwede Seelen zu hüten. Er brach den Bann im Jahre 248 und verstieß gegen das Gebot [[Temora]]s. Seither versteckt er sich vor ihr, wenngleich das gegen einen Seher ein schwieriges Vorhaben erscheinen mag.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seine Jünger unterstützen ihn dabei, indem sie ihm Seelen weihen und sie früher aus dem Leben lassen. Kra&#039;thor hat viele Namen: Seelenfresser, Seelenhüter, Rabe oder Richter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Symbolik ==&lt;br /&gt;
Kra&#039;thor wird zumeist der Rabe zugeschrieben. Als [[Temora]] ihn in ihre Dienste stellte verwandelte dieser sich in einen Raben und flog von dannen (vermutlich ins Totenreich, wo er von da an die Seelen behütete)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesinnung ==&lt;br /&gt;
Kra&#039;thor war einst ein von [[Alatar]] erschaffener Dämon mit dem Ziel, sich während der letzten Schlacht des Bruderkrieges die Seelen der Gefallenen einzuverleiben und sich daraufhin zu stärken. Als er den Bann im Jahre 248 gebrochen hatte, der ihn an [[Temora]] band verbarg er sich von da an. Niemand weiß so wirklich, welche Ziele der Dämon mit göttlichen Kräften von da an verfolgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zuständigkeit ==&lt;br /&gt;
Während einige Wenige in ihm immer noch den Hüter der Seelen sehen, so sehen ihn seine Diener ([[Diener Krathors]]) als Seelenfänger, um sich durch die ihm anheim gefallenen Seelen zu stärken. Das Ziel ist unbekannt. Doch versinnbildlicht er alles Untote auf Erden. Niemand weiß wirklich, welche Ziele er verfolgt, und so ist es auch schwer zu bestimmen, welcher Domäne er zuzuschreiben  ist. Doch wandeln die Diener Kra&#039;thors nach Kämpfen auf den Schlachtfeldern, ihren Herren anrufend auf dass er sich ihrer Seelen annimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Relevante Taten ==&lt;br /&gt;
In den letzten Tagen des Bruderkrieges war Kra&#039;thor das Machtinstrument [[Alatar]]s. Er verleibte sich die Seelen der Gefangenen ein, und wurde so stärker und stärker.&lt;br /&gt;
Das meiste Wirken Kra&#039;thors geschah künftig durch seine Diener, nachdem er [[Temora]]s Bann im Jahre 248 gebrochen hatte.&lt;br /&gt;
*Eroberung der untergegangenen Stadt [[Varuna]]&lt;br /&gt;
*Einverleibung einer der sieben Alkaseelen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anhängerschaft ==&lt;br /&gt;
*verehrt von: Menschen&lt;br /&gt;
*insbesondere: [[Dienern Kra&#039;thors]]&lt;br /&gt;
*angerufen bei: vor und nach Kämpfen, in denen mit Toten gerechnet wird&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Lehren ==&lt;br /&gt;
Kra&#039;thor zieht seine Macht aus den ihm dargebrachten Seelen, deshalb ist es sein erstes Ziel so viele Seelen wie möglich zu erreichen um Macht aus ihnen zu schöpfen. Genau aus diesem Grund ist dies die Hauptaufgabe jener die ihm dienen: Ob in Ritualen geopfert oder durch dunkle Messen vom Schutz durch einen Gott oder ähnliche Wesen befreit, sollen sie ihm Seelen darreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Kra&#039;thors Macht eine Seele berührt, die aus dem Leben scheidet, ist der dunkle Herr oft gewillt, den nun entseelten Leichnam mit neuem, falschen Leben zu erfüllen, gelenkt vom dunklen Willen des Seelenfressers. Die Toten erheben sich wandern umher, nach allem Lebenden greifend in dem Bestreben es zu vernichten, und so tun die nutzlosen Überreste noch einen letzten Dienst – für Ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genausooft kommt es vor, daß schon das Vorüberziehen der schwarzen Kraft Kra&#039;thors in alte Leichname fährt oder einen Leib erfüllt, dem der Dunkle eben erst die Seele entrissen hat. Solche Untoten sind ein Nebenprodukt – fast schon eine Art „Abfall“ – Kra&#039;thors niemals gestillten Hungers auf Seelen, sie sind nicht besonders schützenswert aber genau so wenig ist es erstrebenswert sie zu vernichten. Letztendlich tun sie ihren Dienst indem sie alles Lebende schwächen, der Kampf ist also ihre Aufgabe. Der gleiche „Instinkt“ der sie alles andere Angreifen lässt hindert sie auch daran ihre Waffen gegen die Auserwählten des Kra&#039;thor zu erheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So bevölkert Kra&#039;thor die Welt mit willenlosen Untoten, ihr Erscheinungsbild variiert dabei je nach Profession zu Lebzeiten, der Zeit die zwischen Tod und Erweckung oder auch seit ihrem Auferstehen verstrich. Ein kürzlich verstorbener Erzmagier mag als Lichefürst wiederkehren, das faulende Fleisch hängt dabei noch fetzenhaft auf den gammelnden Knochen und gar die Kleidung in der er Beigesetzt wurde oder starb ist noch zu Teilen erhalten. Ein vor Ewigkeiten erweckter Bauer hingegen mag nicht länger mehr als ein Gerippe sein… der verweste Krieger führt noch immer seine verrottende und rostende Ausrüstung mit sich während Fäule und Motten längst jeden Fetzen Stoff verzehrten. Ein besonders hartes Los haben jedoch jene Seelen gezogen, die Kra&#039;thor lediglich aus ihrem Körper reißt, auf das sie für Frevel zu Lebzeiten doppelt gestraft werden, so mancher ist ihnen schon begegnet: Nur schemenhaft zu erkennen irren sie zumeist durch dunkle Höhlen, ihr übernatürliches Heulen lies schon vielen Unerfahrenen das Blut in den Adern gefrieren und panisch die Flucht ergreifen, doch selbst aus dem Mund von erfahrenen Kriegern hört man nicht selten, dass ein Schwerthieb weit weniger schmerzhaft ist als ein Schrei eines solchen Unwesens, das auf seine endgültige Erlösung durch den Seelenfresser wartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Klinge oder auch eine mächtige Axt mag das Leiden der meisten dieser untoten Kreaturen kaum beenden, denn jene unheilige Kraft, die ihre Knochen beieinander hält, mit der sie durch Kra&#039;thor beseelt wurden, ist so nicht zu bezwingen, es wird vielleicht eine Woche oder auch ein Jahr dauern, aber ganz sicher werden sie wiederkehren, sich die Knochen wieder zusammenfügen. Diesen Prozess mag lediglich eine gesegnete Waffe oder Kra&#039;thors seltene Güte final unterbrechen und so ewige Ruhe schenken. Kra&#039;thors auserwählte Diener können im Einklang mit dem Willen des dunklen Herrschers solche „Geistererscheinungen“ schneller und effektiver befrieden oder sogar beseitigen als jeder andere Exorzist – aber ihr Preis dafür mag ein schrecklicher sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da es kaum jemanden geben wird der es als erstrebenswert ansieht ein Opfer Kra&#039;thors zu werden haben die verschiedenen Glaubensrichtungen unterschiedliche Rituale entwickelt um zu verhindern, dass Kra&#039;thor sich der Seelen ihrer Toten bemächtigt, zumeist ist es Ziel die entsprechende Gottheit um Schutz zu bitten, doch wie für die meisten Rituale gibt es auch hier verschiedenste Riten die darauf ausgelegt sind diesen Schutz zu brechen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Staff-inari</name></author>
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		<id>https://wiki.alathair.de/index.php?title=Kra%27thor&amp;diff=9098</id>
		<title>Kra&#039;thor</title>
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		<updated>2018-10-05T01:43:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Staff-inari: /* Ursprung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Gott&lt;br /&gt;
 | Bild = Krathor_klein.png&lt;br /&gt;
 | Gesinnung = Dunkel&lt;br /&gt;
 | Symbol = Rabe&lt;br /&gt;
 | Gestalt = körperlose Fratze oder ein Rabe&lt;br /&gt;
 | Geweihte = Diener Kra&#039;thors&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Kra&#039;thor, nicht ursprünglich ein Gott, sondern ein Dämon, wurde von [[Alatar]] aus dem Blut des vermeintlich letzten [[Arkorither]]s beschworen. Als Diener [[Alatar]]s brachte er ihm die Seelen der Lebenden dar und erweckte die Toten aus ihren Gräbern, auch seine einstigen Brüder, die [[Arkorither]], die zu mächtigen Untoten wurden. Zur Glorie seines Herrn erschuf er ein Reich des Todes auf Erden, das in die Legende als das Zeitalter der Apokalypse einging und erst von [[Temora]] beendet wurde. Nachdem sie [[Alatar]] besiegt hatte, unterwarf sie Kra&#039;thor und übertrug ihm die Aufgabe, fortan über die Seelen der Verstorbenen zu wachen. Das hässliches Antlitz seiner Dämonenfratze abstreifend und die Gestalt eines Raben annehmend, schwang er sich in die Lüfte und stieg zu den Seelen empor, die Welt der Lebenden zurücklassend, um im Reich der Toten zu dienen. Von den Menschen wurde er in dieser Zeit als eine Art Totengott verehrt und man gab ihm Namen wie Seelenhüter, Rabe und Richter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jüngst, im Jahre 248 der neuen Zeitrechnung, gelang es ihm jedoch, den Bann [[Temora]]s zu brechen und nun folgt er erneut seiner früheren Natur, seinem unstillbaren Seelenhunger. Während beim allgemeinen Volk aller Glauben an Kra&#039;thor schlagartig erlosch, dienen ihm einige wenige Menschen weiterhin, Totenbeschwörer und Nekromanten, machthungrige Seelen, die sich oft nur in Verkleidung unter ihresgleichen trauen und im Geheimen wirken, indem sie ihrem Meister Seelen opfern und so seine Macht stärken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Dämon selbst hält sich bedeckt, muss er doch das Urteil [[Temora]]s fürchten. Und wer will schon mutmaßen, ob [[Alatar]] tatsächlich gewillt ist, ihm seine Freiheit zu lassen oder ob er nicht bereits Pläne schmiedet, sich seinen Verbündeten erneut Untertan zu machen oder ob eben dieser nicht mittlerweile die Stärke hat sich weiterer Unterwerfung zu entziehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das einfache Volk sieht Kra&#039;thor weiterhin durch einen Raben symbolisiert, was wenig verwundert, bedenkt man die Essgewohnheiten der Kolkraben und Aaskrähen oder den großen Schaden, den die Saatkrähen auf den Feldern anrichten. Okkultere Symbole wie Dämonenfratze und Totenschädel verbreiten sich jedoch gleichfalls wieder. Als gutes Zeichen gilt, wenn Eulen unter dem Dachfirst oder in der Scheune nisten, was heißt, dass das Haus frei vom Einfluss Kra&#039;thors ist. Hingegen können vorbeiziehende Eulen ein schlechtes Omen sein, folgen ihnen ihre Feinde doch oft in großer Schar nach. Bisweilen findet man den Uhu im Gedränge ganzer Schwärme von Krähen, die ihn im Fluge verfolgen und zu Tausenden umringen, was schon das bekannte Sprichwort „Wie die Eule unter den Krähen“ berichtet. Jedoch weiß der Vogel sich gemeinhin zu wehren, indem er bei Einbruch der Dämmerung einige seiner Verfolger zerfleischt, woraufhin sie sich nicht weniger ängstlich zeigen als ihr Meister und sich rasch zerstreuen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprung ==&lt;br /&gt;
Kra&#039;thor, einst von [[Alatar]] beschworen aus dem Blute des letzten [[Arkorither]]s. Es ist ungewiss, ob [[Alatar]] ihn erschuf oder ob er ihn nur rief, ein Geheimnis der Götter. Kra&#039;thor war von [[Temora]] beauftragt jedwede Seelen zu hüten. Er brach den Bann im Jahre 248 und verstieß gegen das Gebot [[Temora]]s. Seither versteckt er sich vor ihr, wenngleich das gegen einen Seher ein schwieriges Vorhaben erscheinen mag.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seine Jünger unterstützen ihn dabei, indem sie ihm Seelen weihen und sie früher aus dem Leben lassen. Kra&#039;thor hat viele Namen: Seelenfresser, Seelenhüter, Rabe oder Richter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Symbolik ==&lt;br /&gt;
Kra&#039;thor wird zumeist der Rabe zugeschrieben. Als [[Temora]] ihn in ihre Dienste stellte verwandelte dieser sich in einen Raben und flog von dannen (vermutlich ins Totenreich, wo er von da an die Seelen behütete)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesinnung ==&lt;br /&gt;
Kra&#039;thor war einst ein von [[Alatar]] erschaffener Dämon mit dem Ziel, sich während der letzten Schlacht des Bruderkrieges die Seelen der Gefallenen einzuverleiben und sich daraufhin zu stärken. Als er den Bann im Jahre 248 gebrochen hatte, der ihn an [[Temora]] band verbarg er sich von da an. Niemand weiß so wirklich, welche Ziele der Dämon mit göttlichen Kräften von da an verfolgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zuständigkeit ==&lt;br /&gt;
Während einige Wenige in ihm immer noch den Hüter der Seelen sehen, so sehen ihn seine Diener ([[Diener Krathors]]) als Seelenfänger, um sich durch die ihm anheim gefallenen Seelen zu stärken. Das Ziel ist unbekannt. Doch versinnbildlicht er alles Untote auf Erden. Niemand weiß wirklich, welche Ziele er verfolgt, und so ist es auch schwer zu bestimmen, welcher Domäne er zuzuschreiben  ist. Doch wandeln die Diener Kra&#039;thors nach Kämpfen auf den Schlachtfeldern, ihren Herren anrufend auf dass er sich ihrer Seelen annimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Relevante Taten ==&lt;br /&gt;
In den letzten Tagen des Bruderkrieges war Kra&#039;thor das Machtinstrument [[Alatar]]s. Er verleibte sich die Seelen der Gefangenen ein, und wurde so stärker und stärker.&lt;br /&gt;
Das meiste Wirken Kra&#039;thors geschah künftig durch seine Diener, nachdem er [[Temora]]s Bann im Jahre 248 gebrochen hatte.&lt;br /&gt;
*Eroberung der untergegangenen Stadt [[Varuna]]&lt;br /&gt;
*Einverleibung einer der sieben Alkaseelen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anhängerschaft ==&lt;br /&gt;
*verehrt von: Menschen&lt;br /&gt;
*insbesondere: [[Dienern Kra&#039;thors]]&lt;br /&gt;
*angerufen bei: vor und nach Kämpfen, in denen mit Toten gerechnet wird&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Lehren ==&lt;br /&gt;
Kra&#039;thor zieht seine Macht aus den ihm dargebrachten Seelen, deshalb ist es sein erstes Ziel so viele Seelen wie möglich zu erreichen um Macht aus ihnen zu schöpfen. Genau aus diesem Grund ist dies die Hauptaufgabe jener die ihm dienen: Ob in Ritualen geopfert oder durch dunkle Messen vom Schutz durch einen Gott oder ähnliche Wesen befreit, sollen sie ihm Seelen darreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Kra&#039;thors Macht eine Seele berührt, die aus dem Leben scheidet, ist der dunkle Herr oft gewillt, den nun entseelten Leichnam mit neuem, falschen Leben zu erfüllen, gelenkt vom dunklen Willen des Seelenfressers. Die Toten erheben sich wandern umher, nach allem Lebenden greifend in dem Bestreben es zu vernichten, und so tun die nutzlosen Überreste noch einen letzten Dienst – für Ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genausooft kommt es vor, daß schon das Vorüberziehen der schwarzen Kraft Kra&#039;thors in alte Leichname fährt oder einen Leib erfüllt, dem der Dunkle eben erst die Seele entrissen hat. Solche Untoten sind ein Nebenprodukt – fast schon eine Art „Abfall“ – Kra&#039;thors niemals gestillten Hungers auf Seelen, sie sind nicht besonders schützenswert aber genau so wenig ist es erstrebenswert sie zu vernichten. Letztendlich tun sie ihren Dienst indem sie alles Lebende schwächen, der Kampf ist also ihre Aufgabe. Der gleiche „Instinkt“ der sie alles andere Angreifen lässt hindert sie auch daran ihre Waffen gegen die Auserwählten des Kra&#039;thor zu erheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So bevölkert Kra&#039;thor die Welt mit willenlosen Untoten, ihr Erscheinungsbild variiert dabei je nach Profession zu Lebzeiten, der Zeit die zwischen Tod und Erweckung oder auch seit ihrem Auferstehen verstrich. Ein kürzlich verstorbener Erzmagier mag als Lichefürst wiederkehren, das faulende Fleisch hängt dabei noch fetzenhaft auf den gammelnden Knochen und gar die Kleidung in der er Beigesetzt wurde oder starb ist noch zu Teilen erhalten. Ein vor Ewigkeiten erweckter Bauer hingegen mag nicht länger mehr als ein Gerippe sein… der verweste Krieger führt noch immer seine verrottende und rostende Ausrüstung mit sich während Fäule und Motten längst jeden Fetzen Stoff verzehrten. Ein besonders hartes Los haben jedoch jene Seelen gezogen, die Kra&#039;thor lediglich aus ihrem Körper reißt, auf das sie für Frevel zu Lebzeiten doppelt gestraft werden, so mancher ist ihnen schon begegnet: Nur schemenhaft zu erkennen irren sie zumeist durch dunkle Höhlen, ihr übernatürliches Heulen lies schon vielen Unerfahrenen das Blut in den Adern gefrieren und panisch die Flucht ergreifen, doch selbst aus dem Mund von erfahrenen Kriegern hört man nicht selten, dass ein Schwerthieb weit weniger schmerzhaft ist als ein Schrei eines solchen Unwesens, das auf seine endgültige Erlösung durch den Seelenfresser wartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Klinge oder auch eine mächtige Axt mag das Leiden der meisten dieser untoten Kreaturen kaum beenden, denn jene unheilige Kraft, die ihre Knochen beieinander hält, mit der sie durch Kra&#039;thor beseelt wurden, ist so nicht zu bezwingen, es wird vielleicht eine Woche oder auch ein Jahr dauern, aber ganz sicher werden sie wiederkehren, sich die Knochen wieder zusammenfügen. Diesen Prozess mag lediglich eine gesegnete Waffe oder Kra&#039;thors seltene Güte final unterbrechen und so ewige Ruhe schenken. Kra&#039;thors auserwählte Diener können im Einklang mit dem Willen des dunklen Herrschers solche „Geistererscheinungen“ schneller und effektiver befrieden oder sogar beseitigen als jeder andere Exorzist – aber ihr Preis dafür mag ein schrecklicher sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da es kaum jemanden geben wird der es als erstrebenswert ansieht ein Opfer Kra&#039;thors zu werden haben die verschiedenen Glaubensrichtungen unterschiedliche Rituale entwickelt um zu verhindern, dass Kra&#039;thor sich der Seelen ihrer Toten bemächtigt, zumeist ist es Ziel die entsprechende Gottheit um Schutz zu bitten, doch wie für die meisten Rituale gibt es auch hier verschiedenste Riten die darauf ausgelegt sind diesen Schutz zu brechen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Staff-inari</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.alathair.de/index.php?title=Kra%27thor&amp;diff=9097</id>
		<title>Kra&#039;thor</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.alathair.de/index.php?title=Kra%27thor&amp;diff=9097"/>
		<updated>2018-10-05T01:40:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Staff-inari: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Gott&lt;br /&gt;
 | Bild = Krathor_klein.png&lt;br /&gt;
 | Gesinnung = Dunkel&lt;br /&gt;
 | Symbol = Rabe&lt;br /&gt;
 | Gestalt = körperlose Fratze oder ein Rabe&lt;br /&gt;
 | Geweihte = Diener Kra&#039;thors&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Kra&#039;thor, nicht ursprünglich ein Gott, sondern ein Dämon, wurde von [[Alatar]] aus dem Blut des vermeintlich letzten [[Arkorither]]s beschworen. Als Diener [[Alatar]]s brachte er ihm die Seelen der Lebenden dar und erweckte die Toten aus ihren Gräbern, auch seine einstigen Brüder, die [[Arkorither]], die zu mächtigen Untoten wurden. Zur Glorie seines Herrn erschuf er ein Reich des Todes auf Erden, das in die Legende als das Zeitalter der Apokalypse einging und erst von [[Temora]] beendet wurde. Nachdem sie [[Alatar]] besiegt hatte, unterwarf sie Kra&#039;thor und übertrug ihm die Aufgabe, fortan über die Seelen der Verstorbenen zu wachen. Das hässliches Antlitz seiner Dämonenfratze abstreifend und die Gestalt eines Raben annehmend, schwang er sich in die Lüfte und stieg zu den Seelen empor, die Welt der Lebenden zurücklassend, um im Reich der Toten zu dienen. Von den Menschen wurde er in dieser Zeit als eine Art Totengott verehrt und man gab ihm Namen wie Seelenhüter, Rabe und Richter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jüngst, im Jahre 248 der neuen Zeitrechnung, gelang es ihm jedoch, den Bann [[Temora]]s zu brechen und nun folgt er erneut seiner früheren Natur, seinem unstillbaren Seelenhunger. Während beim allgemeinen Volk aller Glauben an Kra&#039;thor schlagartig erlosch, dienen ihm einige wenige Menschen weiterhin, Totenbeschwörer und Nekromanten, machthungrige Seelen, die sich oft nur in Verkleidung unter ihresgleichen trauen und im Geheimen wirken, indem sie ihrem Meister Seelen opfern und so seine Macht stärken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Dämon selbst hält sich bedeckt, muss er doch das Urteil [[Temora]]s fürchten. Und wer will schon mutmaßen, ob [[Alatar]] tatsächlich gewillt ist, ihm seine Freiheit zu lassen oder ob er nicht bereits Pläne schmiedet, sich seinen Verbündeten erneut Untertan zu machen oder ob eben dieser nicht mittlerweile die Stärke hat sich weiterer Unterwerfung zu entziehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das einfache Volk sieht Kra&#039;thor weiterhin durch einen Raben symbolisiert, was wenig verwundert, bedenkt man die Essgewohnheiten der Kolkraben und Aaskrähen oder den großen Schaden, den die Saatkrähen auf den Feldern anrichten. Okkultere Symbole wie Dämonenfratze und Totenschädel verbreiten sich jedoch gleichfalls wieder. Als gutes Zeichen gilt, wenn Eulen unter dem Dachfirst oder in der Scheune nisten, was heißt, dass das Haus frei vom Einfluss Kra&#039;thors ist. Hingegen können vorbeiziehende Eulen ein schlechtes Omen sein, folgen ihnen ihre Feinde doch oft in großer Schar nach. Bisweilen findet man den Uhu im Gedränge ganzer Schwärme von Krähen, die ihn im Fluge verfolgen und zu Tausenden umringen, was schon das bekannte Sprichwort „Wie die Eule unter den Krähen“ berichtet. Jedoch weiß der Vogel sich gemeinhin zu wehren, indem er bei Einbruch der Dämmerung einige seiner Verfolger zerfleischt, woraufhin sie sich nicht weniger ängstlich zeigen als ihr Meister und sich rasch zerstreuen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprung ==&lt;br /&gt;
Kra&#039;thor, einst von [[Alatar]] erschaffen aus dem Blute des letzten [[Arkorither]]s, ist von [[Temora]] beauftragt jedwede Seelen zu hüten. Kra&#039;thor brach den Bann im Jahre 248 und verstieß gegen das Gebot [[Temora]]s. Seither versteckt er sich vor ihr, wenngleich das gegen einen Seher ein schwieriges Vorhaben ist. Seine Jünger unterstützen ihn dabei, indem sie ihm Seelen weihen und sie früher aus dem Leben lassen. Kra&#039;thor hat viele Namen: Seelenfresser, Seelenhüter, Rabe oder Richter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Symbolik ==&lt;br /&gt;
Kra&#039;thor wird zumeist der Rabe zugeschrieben. Als [[Temora]] ihn in ihre Dienste stellte verwandelte dieser sich in einen Raben und flog von dannen (vermutlich ins Totenreich, wo er von da an die Seelen behütete)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesinnung ==&lt;br /&gt;
Kra&#039;thor war einst ein von [[Alatar]] erschaffener Dämon mit dem Ziel, sich während der letzten Schlacht des Bruderkrieges die Seelen der Gefallenen einzuverleiben und sich daraufhin zu stärken. Als er den Bann im Jahre 248 gebrochen hatte, der ihn an [[Temora]] band verbarg er sich von da an. Niemand weiß so wirklich, welche Ziele der Dämon mit göttlichen Kräften von da an verfolgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zuständigkeit ==&lt;br /&gt;
Während einige Wenige in ihm immer noch den Hüter der Seelen sehen, so sehen ihn seine Diener ([[Diener Krathors]]) als Seelenfänger, um sich durch die ihm anheim gefallenen Seelen zu stärken. Das Ziel ist unbekannt. Doch versinnbildlicht er alles Untote auf Erden. Niemand weiß wirklich, welche Ziele er verfolgt, und so ist es auch schwer zu bestimmen, welcher Domäne er zuzuschreiben  ist. Doch wandeln die Diener Kra&#039;thors nach Kämpfen auf den Schlachtfeldern, ihren Herren anrufend auf dass er sich ihrer Seelen annimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Relevante Taten ==&lt;br /&gt;
In den letzten Tagen des Bruderkrieges war Kra&#039;thor das Machtinstrument [[Alatar]]s. Er verleibte sich die Seelen der Gefangenen ein, und wurde so stärker und stärker.&lt;br /&gt;
Das meiste Wirken Kra&#039;thors geschah künftig durch seine Diener, nachdem er [[Temora]]s Bann im Jahre 248 gebrochen hatte.&lt;br /&gt;
*Eroberung der untergegangenen Stadt [[Varuna]]&lt;br /&gt;
*Einverleibung einer der sieben Alkaseelen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anhängerschaft ==&lt;br /&gt;
*verehrt von: Menschen&lt;br /&gt;
*insbesondere: [[Dienern Kra&#039;thors]]&lt;br /&gt;
*angerufen bei: vor und nach Kämpfen, in denen mit Toten gerechnet wird&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Lehren ==&lt;br /&gt;
Kra&#039;thor zieht seine Macht aus den ihm dargebrachten Seelen, deshalb ist es sein erstes Ziel so viele Seelen wie möglich zu erreichen um Macht aus ihnen zu schöpfen. Genau aus diesem Grund ist dies die Hauptaufgabe jener die ihm dienen: Ob in Ritualen geopfert oder durch dunkle Messen vom Schutz durch einen Gott oder ähnliche Wesen befreit, sollen sie ihm Seelen darreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Kra&#039;thors Macht eine Seele berührt, die aus dem Leben scheidet, ist der dunkle Herr oft gewillt, den nun entseelten Leichnam mit neuem, falschen Leben zu erfüllen, gelenkt vom dunklen Willen des Seelenfressers. Die Toten erheben sich wandern umher, nach allem Lebenden greifend in dem Bestreben es zu vernichten, und so tun die nutzlosen Überreste noch einen letzten Dienst – für Ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genausooft kommt es vor, daß schon das Vorüberziehen der schwarzen Kraft Kra&#039;thors in alte Leichname fährt oder einen Leib erfüllt, dem der Dunkle eben erst die Seele entrissen hat. Solche Untoten sind ein Nebenprodukt – fast schon eine Art „Abfall“ – Kra&#039;thors niemals gestillten Hungers auf Seelen, sie sind nicht besonders schützenswert aber genau so wenig ist es erstrebenswert sie zu vernichten. Letztendlich tun sie ihren Dienst indem sie alles Lebende schwächen, der Kampf ist also ihre Aufgabe. Der gleiche „Instinkt“ der sie alles andere Angreifen lässt hindert sie auch daran ihre Waffen gegen die Auserwählten des Kra&#039;thor zu erheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So bevölkert Kra&#039;thor die Welt mit willenlosen Untoten, ihr Erscheinungsbild variiert dabei je nach Profession zu Lebzeiten, der Zeit die zwischen Tod und Erweckung oder auch seit ihrem Auferstehen verstrich. Ein kürzlich verstorbener Erzmagier mag als Lichefürst wiederkehren, das faulende Fleisch hängt dabei noch fetzenhaft auf den gammelnden Knochen und gar die Kleidung in der er Beigesetzt wurde oder starb ist noch zu Teilen erhalten. Ein vor Ewigkeiten erweckter Bauer hingegen mag nicht länger mehr als ein Gerippe sein… der verweste Krieger führt noch immer seine verrottende und rostende Ausrüstung mit sich während Fäule und Motten längst jeden Fetzen Stoff verzehrten. Ein besonders hartes Los haben jedoch jene Seelen gezogen, die Kra&#039;thor lediglich aus ihrem Körper reißt, auf das sie für Frevel zu Lebzeiten doppelt gestraft werden, so mancher ist ihnen schon begegnet: Nur schemenhaft zu erkennen irren sie zumeist durch dunkle Höhlen, ihr übernatürliches Heulen lies schon vielen Unerfahrenen das Blut in den Adern gefrieren und panisch die Flucht ergreifen, doch selbst aus dem Mund von erfahrenen Kriegern hört man nicht selten, dass ein Schwerthieb weit weniger schmerzhaft ist als ein Schrei eines solchen Unwesens, das auf seine endgültige Erlösung durch den Seelenfresser wartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Klinge oder auch eine mächtige Axt mag das Leiden der meisten dieser untoten Kreaturen kaum beenden, denn jene unheilige Kraft, die ihre Knochen beieinander hält, mit der sie durch Kra&#039;thor beseelt wurden, ist so nicht zu bezwingen, es wird vielleicht eine Woche oder auch ein Jahr dauern, aber ganz sicher werden sie wiederkehren, sich die Knochen wieder zusammenfügen. Diesen Prozess mag lediglich eine gesegnete Waffe oder Kra&#039;thors seltene Güte final unterbrechen und so ewige Ruhe schenken. Kra&#039;thors auserwählte Diener können im Einklang mit dem Willen des dunklen Herrschers solche „Geistererscheinungen“ schneller und effektiver befrieden oder sogar beseitigen als jeder andere Exorzist – aber ihr Preis dafür mag ein schrecklicher sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da es kaum jemanden geben wird der es als erstrebenswert ansieht ein Opfer Kra&#039;thors zu werden haben die verschiedenen Glaubensrichtungen unterschiedliche Rituale entwickelt um zu verhindern, dass Kra&#039;thor sich der Seelen ihrer Toten bemächtigt, zumeist ist es Ziel die entsprechende Gottheit um Schutz zu bitten, doch wie für die meisten Rituale gibt es auch hier verschiedenste Riten die darauf ausgelegt sind diesen Schutz zu brechen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Staff-inari</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.alathair.de/index.php?title=Kra%27thor&amp;diff=9096</id>
		<title>Kra&#039;thor</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.alathair.de/index.php?title=Kra%27thor&amp;diff=9096"/>
		<updated>2018-10-05T01:39:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Staff-inari: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Gott&lt;br /&gt;
 | Bild = Krathor_klein.png&lt;br /&gt;
 | Gesinnung = Dunkel&lt;br /&gt;
 | Symbol = Rabe&lt;br /&gt;
 | Gestalt = körperlose Fratze oder ein Rabe&lt;br /&gt;
 | Geweihte = Diener Kra&#039;thors&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Kra&#039;thor, nicht ursprünglich ein Gott, sondern ein Dämon, wurde von [[Alatar]] aus dem Blut des vermeintlich letzten [[Arkorither]]s beschworen. Als Diener [[Alatar]]s brachte er ihm die Seelen der Lebenden dar und erweckte die Toten aus ihren Gräbern, auch seine einstigen Brüder, die [[Arkorither]], die zu mächtigen Untoten wurden. Zur Glorie seines Herrn erschuf er ein Reich des Todes auf Erden, das in die Legende als das Zeitalter der Apokalypse einging und erst von [[Temora]] beendet wurde. Nachdem sie [[Alatar]] besiegt hatte, unterwarf sie Kra&#039;thor und übertrug ihm die Aufgabe, fortan über die Seelen der Verstorbenen zu wachen. Das hässliches Antlitz seiner Dämonenfratze abstreifend und die Gestalt eines Raben annehmend, schwang er sich in die Lüfte und stieg zu den Seelen empor, die Welt der Lebenden zurücklassend, um im Reich der Toten zu dienen. Von den Menschen wurde er in dieser Zeit als eine Art Totengott verehrt und man gab ihm Namen wie Seelenhüter, Rabe und Richter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jüngst, im Jahre 248 der neuen Zeitrechnung, gelang es ihm jedoch, den Bann [[Temora]]s zu brechen und nun folgt er erneut seiner früheren Natur, seinem unstillbaren Seelenhunger. Während beim allgemeinen Volk aller Glauben an Kra&#039;thor schlagartig erlosch, dienen ihm einige wenige Menschen weiterhin, Totenbeschwörer und Nekromanten, machthungrige Seelen, die sich oft nur in Verkleidung unter ihresgleichen trauen und im Geheimen wirken, indem sie ihrem Meister Seelen opfern und so seine Macht stärken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Dämon selbst hält sich bedeckt, muss er doch das Urteil [[Temora]]s fürchten. Und wer will schon mutmaßen, ob [[Alatar]] tatsächlich gewillt ist, ihm seine Freiheit zu lassen oder ob er nicht bereits Pläne schmiedet, sich seinen Verbündeten erneut Untertan zu machen oder ob eben dieser nicht mittlerweile die Stärke hat sich weiterer Unterwerfung zu entziehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das einfache Volk sieht Kra&#039;thor weiterhin durch einen Raben symbolisiert, was wenig verwundert, bedenkt man die Essgewohnheiten der Kolkraben und Aaskrähen oder den großen Schaden, den die Saatkrähen auf den Feldern anrichten. Okkultere Symbole wie Dämonenfratze und Totenschädel verbreiten sich jedoch gleichfalls wieder. Als gutes Zeichen gilt, wenn Eulen unter dem Dachfirst oder in der Scheune nisten, was heißt, dass das Haus frei vom Einfluss Kra&#039;thors ist. Hingegen können vorbeiziehende Eulen ein schlechtes Omen sein, folgen ihnen ihre Feinde doch oft in großer Schar nach. Bisweilen findet man den Uhu im Gedränge ganzer Schwärme von Krähen, die ihn im Fluge verfolgen und zu Tausenden umringen, was schon das bekannte Sprichwort „Wie die Eule unter den Krähen“ berichtet. Jedoch weiß der Vogel sich gemeinhin zu wehren, indem er bei Einbruch der Dämmerung einige seiner Verfolger zerfleischt, woraufhin sie sich nicht weniger ängstlich zeigen als ihr Meister und sich rasch zerstreuen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprung ==&lt;br /&gt;
Kra&#039;thor, einst von [[Alatar]] erschaffen aus dem Blute des letzten [[Arkorither]]s, ist von [[Temora]] beauftragt jedwede Seelen zu hüten. Kra&#039;thor brach den Bann im Jahre 248 und verstieß gegen das Gebot [[Temora]]s. Seither versteckt er sich vor ihr, wenngleich das gegen einen Seher ein schwieriges Vorhaben ist. Seine Jünger unterstützen ihn dabei, indem sie ihm Seelen weihen und sie früher aus dem Leben lassen. Kra&#039;thor hat viele Namen: Seelenfresser, Seelenhüter, Rabe oder Richter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Symbolik ==&lt;br /&gt;
Kra&#039;thor wird zumeist der Rabe zugeschrieben. Als [[Temora]] ihn in ihre Dienste stellte verwandelte dieser sich in einen Raben und flog von dannen (vermutlich ins Totenreich, wo er von da an die Seelen behütete)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesinnung ==&lt;br /&gt;
Kra&#039;thor war einst ein von [[Alatar]] erschaffener Dämon mit dem Ziel, sich während der letzten Schlacht des Bruderkrieges die Seelen der Gefallenen einzuverleiben und sich daraufhin zu stärken. Als er den Bann im Jahre 248 gebrochen hatte, der ihn an [[Temora]] band verbarg er sich von da an. Niemand weiß so wirklich, welche Ziele der Dämon mit göttlichen Kräften von da an verfolgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zuständigkeit ==&lt;br /&gt;
Während einige Wenige in ihm immer noch den Hüter der Seelen sehen, so sehen ihn seine Diener ([[Diener Krathors]]) als Seelenfänger, um sich durch die ihm anheim gefallenen Seelen zu stärken. Das Ziel ist unbekannt. Doch versinnbildlicht er alles Untote auf Erden. Niemand weiß wirklich, welche Ziele er verfolgt, und so ist es auch schwer zu bestimmen, welcher Domäne er zuzuschreiben  ist. Doch wandeln die Diener Kra&#039;thors nach Kämpfen auf den Schlachtfeldern, ihren Herren anrufend auf dass er sich ihrer Seelen annimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Relevante Taten ==&lt;br /&gt;
In den letzten Tagen des Bruderkrieges war Kra&#039;thor das Machtinstrument [[Alatar]]s. Er verleibte sich die Seelen der Gefangenen ein, und wurde so stärker und stärker.&lt;br /&gt;
Das meiste Wirken Kra&#039;thors geschah künftig durch seine Diener, nachdem er [[Temora]]s Bann im Jahre 248 gebrochen hatte.&lt;br /&gt;
*Eroberung der untergegangenen Stadt [[Varuna]]&lt;br /&gt;
*Einverleibung einer der sieben Alkaseelen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anhängerschaft ==&lt;br /&gt;
*verehrt von: Menschen&lt;br /&gt;
*insbesondere: [[Dienern Kra&#039;thors]]&lt;br /&gt;
*angerufen bei: vor und nach Kämpfen, in denen mit Toten gerechnet wird&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Lehren ==&lt;br /&gt;
Kra&#039;thor zieht seine Macht aus den ihm dargebrachten Seelen, deshalb ist es sein erstes Ziel so viele Seelen wie möglich zu erreichen um Macht aus ihnen zu schöpfen. Genau aus diesem Grund ist dies die Hauptaufgabe jener die ihm dienen: Ob in Ritualen geopfert oder durch dunkle Messen vom Schutz durch einen Gott oder ähnliche Wesen befreit, sollen sie ihm Seelen darreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Kra&#039;thors Macht eine Seele berührt, die aus dem Leben scheidet, ist der dunkle Herr oft gewillt, den nun entseelten Leichnam mit neuem, falschen Leben zu erfüllen, gelenkt vom dunklen Willen des Seelenfressers. Die Toten erheben sich wandern umher, nach allem Lebenden greifend in dem Bestreben es zu vernichten, und so tun die nutzlosen Überreste noch einen letzten Dienst – für Ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genausooft kommt es vor, daß schon das Vorüberziehen der schwarzen Kraft Kra&#039;thors in alte Leichname fährt oder einen Leib erfüllt, dem der Dunkle eben erst die Seele entrissen hat. Solche Untoten sind ein Nebenprodukt – fast schon eine Art „Abfall“ – Kra&#039;thors niemals gestillten Hungers auf Seelen, sie sind nicht besonders schützenswert aber genau so wenig ist es erstrebenswert sie zu vernichten. Letztendlich tun sie ihren Dienst indem sie alles Lebende schwächen, der Kampf ist also ihre Aufgabe. Der gleiche „Instinkt“ der sie alles andere Angreifen lässt hindert sie auch daran ihre Waffen gegen die Auserwählten des Kra&#039;thor zu erheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So bevölkert Kra&#039;thor die Welt mit willenlosen Untoten, ihr Erscheinungsbild variiert dabei je nach Profession zu Lebzeiten, der Zeit die zwischen Tod und Erweckung oder auch seit ihrem Auferstehen verstrich. Ein kürzlich verstorbener Erzmagier mag als Lichefürst wiederkehren, das faulende Fleisch hängt dabei noch fetzenhaft auf den gammelnden Knochen und gar die Kleidung in der er Beigesetzt wurde oder starb ist noch zu Teilen erhalten. Ein vor Ewigkeiten erweckter Bauer hingegen mag nicht länger mehr als ein Gerippe sein… der verweste Krieger führt noch immer seine verrottende und rostende Ausrüstung mit sich während Fäule und Motten längst jeden Fetzen Stoff verzehrten. Ein besonders hartes Los haben jedoch jene Seelen gezogen, die Kra&#039;thor lediglich aus ihrem Körper reißt, auf das sie für Frevel zu Lebzeiten doppelt gestraft werden, so mancher ist ihnen schon begegnet: Nur schemenhaft zu erkennen irren sie zumeist durch dunkle Höhlen, ihr übernatürliches Heulen lies schon vielen Unerfahrenen das Blut in den Adern gefrieren und panisch die Flucht ergreifen, doch selbst aus dem Mund von erfahrenen Kriegern hört man nicht selten, dass ein Schwerthieb weit weniger schmerzhaft ist als ein Schrei eines solchen Unwesens, das auf seine endgültige Erlösung durch den Seelenfresser wartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Klinge oder auch eine mächtige Axt mag das Leiden der meisten dieser untoten Kreaturen kaum beenden, denn jene unheilige Kraft, die ihre Knochen beieinander hält, mit der sie durch Kra&#039;thor beseelt wurden, ist so nicht zu bezwingen, es wird vielleicht eine Woche oder auch ein Jahr dauern, aber ganz sicher werden sie wiederkehren, sich die Knochen wieder zusammenfügen. Diesen Prozess mag lediglich eine gesegnete Waffe oder Kra&#039;thors seltene Güte final unterbrechen und so ewige Ruhe schenken. Kra&#039;thors auserwählte Diener können im Einklang mit dem Willen des dunklen Herrschers solche „Geistererscheinungen“ schneller und effektiver befrieden oder sogar beseitigen als jeder andere Exorzist – aber ihr Preis dafür mag ein schrecklicher sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da es kaum jemanden geben wird der es als erstrebenswert ansieht ein Opfer Kra&#039;thors zu werden haben die verschiedenen Glaubensrichtungen unterschiedliche Rituale entwickelt um zu verhindern, dass Kra&#039;thor sich der Seelen ihrer Toten bemächtigt, zumeist ist es Ziel die entsprechende Gottheit um Schutz zu bitten, doch wie für die meisten Rituale gibt es auch hier verschiedenste Riten die darauf ausgelegt sind diesen Schutz zu brechen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Staff-inari</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.alathair.de/index.php?title=Kra%27thor&amp;diff=9095</id>
		<title>Kra&#039;thor</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.alathair.de/index.php?title=Kra%27thor&amp;diff=9095"/>
		<updated>2018-10-05T01:36:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Staff-inari: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Gott&lt;br /&gt;
 | Bild = Krathor_klein.png&lt;br /&gt;
 | Gesinnung = Dunkel&lt;br /&gt;
 | Symbol = Rabe&lt;br /&gt;
 | Gestalt = körperlose Fratze oder ein Rabe&lt;br /&gt;
 | Geweihte = Diener Kra&#039;thors&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Kra&#039;thor, nicht ursprünglich ein Gott, sondern ein Dämon, wurde von [[Alatar]] aus dem Blut des vermeintlich letzten [[Arkorither]]s beschworen. Als Diener [[Alatar]]s brachte er ihm die Seelen der Lebenden dar und erweckte die Toten aus ihren Gräbern, auch seine einstigen Brüder, die [[Arkorither]], die zu mächtigen Untoten wurden. Zur Glorie seines Herrn erschuf er ein Reich des Todes auf Erden, das in die Legende als das Zeitalter der Apokalypse einging und erst von [[Temora]] beendet wurde. Nachdem sie [[Alatar]] besiegt hatte, unterwarf sie Kra&#039;thor und übertrug ihm die Aufgabe, fortan über die Seelen der Verstorbenen zu wachen. Das hässliches Antlitz seiner Dämonenfratze abstreifend und die Gestalt eines Raben annehmend, schwang er sich in die Lüfte und stieg zu den Seelen empor, die Welt der Lebenden zurücklassend, um im Reich der Toten zu dienen. Von den Menschen wurde er in dieser Zeit als eine Art Totengott verehrt und man gab ihm Namen wie Seelenhüter, Rabe und Richter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jüngst, im Jahre 248 der neuen Zeitrechnung, gelang es ihm jedoch, den Bann [[Temora]]s zu brechen und nun folgt er erneut seiner früheren Natur, seinem unstillbaren Seelenhunger. Während beim allgemeinen Volk aller Glauben an Kra&#039;thor schlagartig erlosch, dienen ihm einige wenige Menschen weiterhin, Totenbeschwörer und Nekromanten, machthungrige Seelen, die sich oft nur in Verkleidung unter ihresgleichen trauen und im Geheimen wirken, indem sie ihrem Meister Seelen opfern und so seine Macht stärken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Dämon selbst hält sich bedeckt, muss er doch das Urteil [[Temora]]s fürchten. Und wer will schon mutmaßen, ob [[Alatar]] tatsächlich gewillt ist, ihm seine Freiheit zu lassen oder ob er nicht bereits Pläne schmiedet, sich seinen Verbündeten erneut Untertan zu machen. Das einfache Volk sieht Kra&#039;thor weiterhin durch einen Raben symbolisiert, was wenig verwundert, bedenkt man die Essgewohnheiten der Kolkraben und Aaskrähen oder den großen Schaden, den die Saatkrähen auf den Feldern anrichten. Okkultere Symbole wie Dämonenfratze und Totenschädel verbreiten sich jedoch gleichfalls wieder. Als gutes Zeichen gilt, wenn Eulen unter dem Dachfirst oder in der Scheune nisten, was heißt, dass das Haus frei vom Einfluss Kra&#039;thors ist. Hingegen können vorbeiziehende Eulen ein schlechtes Omen sein, folgen ihnen ihre Feinde doch oft in großer Schar nach. Bisweilen findet man den Uhu im Gedränge ganzer Schwärme von Krähen, die ihn im Fluge verfolgen und zu Tausenden umringen, was schon das bekannte Sprichwort „Wie die Eule unter den Krähen“ berichtet. Jedoch weiß der Vogel sich gemeinhin zu wehren, indem er bei Einbruch der Dämmerung einige seiner Verfolger zerfleischt, woraufhin sie sich nicht weniger ängstlich zeigen als ihr Meister und sich rasch zerstreuen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprung ==&lt;br /&gt;
Kra&#039;thor, einst von [[Alatar]] erschaffen aus dem Blute des letzten [[Arkorither]]s, ist von [[Temora]] beauftragt jedwede Seelen zu hüten. Kra&#039;thor brach den Bann im Jahre 248 und verstieß gegen das Gebot [[Temora]]s. Seither versteckt er sich vor ihr, wenngleich das gegen einen Seher ein schwieriges Vorhaben ist. Seine Jünger unterstützen ihn dabei, indem sie ihm Seelen weihen und sie früher aus dem Leben lassen. Kra&#039;thor hat viele Namen: Seelenfresser, Seelenhüter, Rabe oder Richter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Symbolik ==&lt;br /&gt;
Kra&#039;thor wird zumeist der Rabe zugeschrieben. Als [[Temora]] ihn in ihre Dienste stellte verwandelte dieser sich in einen Raben und flog von dannen (vermutlich ins Totenreich, wo er von da an die Seelen behütete)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesinnung ==&lt;br /&gt;
Kra&#039;thor war einst ein von [[Alatar]] erschaffener Dämon mit dem Ziel, sich während der letzten Schlacht des Bruderkrieges die Seelen der Gefallenen einzuverleiben und sich daraufhin zu stärken. Als er den Bann im Jahre 248 gebrochen hatte, der ihn an [[Temora]] band verbarg er sich von da an. Niemand weiß so wirklich, welche Ziele der Dämon mit göttlichen Kräften von da an verfolgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zuständigkeit ==&lt;br /&gt;
Während einige Wenige in ihm immer noch den Hüter der Seelen sehen, so sehen ihn seine Diener ([[Diener Krathors]]) als Seelenfänger, um sich durch die ihm anheim gefallenen Seelen zu stärken. Das Ziel ist unbekannt. Doch versinnbildlicht er alles Untote auf Erden. Niemand weiß wirklich, welche Ziele er verfolgt, und so ist es auch schwer zu bestimmen, welcher Domäne er zuzuschreiben  ist. Doch wandeln die Diener Kra&#039;thors nach Kämpfen auf den Schlachtfeldern, ihren Herren anrufend auf dass er sich ihrer Seelen annimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Relevante Taten ==&lt;br /&gt;
In den letzten Tagen des Bruderkrieges war Kra&#039;thor das Machtinstrument [[Alatar]]s. Er verleibte sich die Seelen der Gefangenen ein, und wurde so stärker und stärker.&lt;br /&gt;
Das meiste Wirken Kra&#039;thors geschah künftig durch seine Diener, nachdem er [[Temora]]s Bann im Jahre 248 gebrochen hatte.&lt;br /&gt;
*Eroberung der untergegangenen Stadt [[Varuna]]&lt;br /&gt;
*Einverleibung einer der sieben Alkaseelen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anhängerschaft ==&lt;br /&gt;
*verehrt von: Menschen&lt;br /&gt;
*insbesondere: [[Dienern Kra&#039;thors]]&lt;br /&gt;
*angerufen bei: vor und nach Kämpfen, in denen mit Toten gerechnet wird&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Lehren ==&lt;br /&gt;
Kra&#039;thor zieht seine Macht aus den ihm dargebrachten Seelen, deshalb ist es sein erstes Ziel so viele Seelen wie möglich zu erreichen um Macht aus ihnen zu schöpfen. Genau aus diesem Grund ist dies die Hauptaufgabe jener die ihm dienen: Ob in Ritualen geopfert oder durch dunkle Messen vom Schutz durch einen Gott oder ähnliche Wesen befreit, sollen sie ihm Seelen darreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Kra&#039;thors Macht eine Seele berührt, die aus dem Leben scheidet, ist der dunkle Herr oft gewillt, den nun entseelten Leichnam mit neuem, falschen Leben zu erfüllen, gelenkt vom dunklen Willen des Seelenfressers. Die Toten erheben sich wandern umher, nach allem Lebenden greifend in dem Bestreben es zu vernichten, und so tun die nutzlosen Überreste noch einen letzten Dienst – für Ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genausooft kommt es vor, daß schon das Vorüberziehen der schwarzen Kraft Kra&#039;thors in alte Leichname fährt oder einen Leib erfüllt, dem der Dunkle eben erst die Seele entrissen hat. Solche Untoten sind ein Nebenprodukt – fast schon eine Art „Abfall“ – Kra&#039;thors niemals gestillten Hungers auf Seelen, sie sind nicht besonders schützenswert aber genau so wenig ist es erstrebenswert sie zu vernichten. Letztendlich tun sie ihren Dienst indem sie alles Lebende schwächen, der Kampf ist also ihre Aufgabe. Der gleiche „Instinkt“ der sie alles andere Angreifen lässt hindert sie auch daran ihre Waffen gegen die Auserwählten des Kra&#039;thor zu erheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So bevölkert Kra&#039;thor die Welt mit willenlosen Untoten, ihr Erscheinungsbild variiert dabei je nach Profession zu Lebzeiten, der Zeit die zwischen Tod und Erweckung oder auch seit ihrem Auferstehen verstrich. Ein kürzlich verstorbener Erzmagier mag als Lichefürst wiederkehren, das faulende Fleisch hängt dabei noch fetzenhaft auf den gammelnden Knochen und gar die Kleidung in der er Beigesetzt wurde oder starb ist noch zu Teilen erhalten. Ein vor Ewigkeiten erweckter Bauer hingegen mag nicht länger mehr als ein Gerippe sein… der verweste Krieger führt noch immer seine verrottende und rostende Ausrüstung mit sich während Fäule und Motten längst jeden Fetzen Stoff verzehrten. Ein besonders hartes Los haben jedoch jene Seelen gezogen, die Kra&#039;thor lediglich aus ihrem Körper reißt, auf das sie für Frevel zu Lebzeiten doppelt gestraft werden, so mancher ist ihnen schon begegnet: Nur schemenhaft zu erkennen irren sie zumeist durch dunkle Höhlen, ihr übernatürliches Heulen lies schon vielen Unerfahrenen das Blut in den Adern gefrieren und panisch die Flucht ergreifen, doch selbst aus dem Mund von erfahrenen Kriegern hört man nicht selten, dass ein Schwerthieb weit weniger schmerzhaft ist als ein Schrei eines solchen Unwesens, das auf seine endgültige Erlösung durch den Seelenfresser wartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Klinge oder auch eine mächtige Axt mag das Leiden der meisten dieser untoten Kreaturen kaum beenden, denn jene unheilige Kraft, die ihre Knochen beieinander hält, mit der sie durch Kra&#039;thor beseelt wurden, ist so nicht zu bezwingen, es wird vielleicht eine Woche oder auch ein Jahr dauern, aber ganz sicher werden sie wiederkehren, sich die Knochen wieder zusammenfügen. Diesen Prozess mag lediglich eine gesegnete Waffe oder Kra&#039;thors seltene Güte final unterbrechen und so ewige Ruhe schenken. Kra&#039;thors auserwählte Diener können im Einklang mit dem Willen des dunklen Herrschers solche „Geistererscheinungen“ schneller und effektiver befrieden oder sogar beseitigen als jeder andere Exorzist – aber ihr Preis dafür mag ein schrecklicher sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da es kaum jemanden geben wird der es als erstrebenswert ansieht ein Opfer Kra&#039;thors zu werden haben die verschiedenen Glaubensrichtungen unterschiedliche Rituale entwickelt um zu verhindern, dass Kra&#039;thor sich der Seelen ihrer Toten bemächtigt, zumeist ist es Ziel die entsprechende Gottheit um Schutz zu bitten, doch wie für die meisten Rituale gibt es auch hier verschiedenste Riten die darauf ausgelegt sind diesen Schutz zu brechen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Staff-inari</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.alathair.de/index.php?title=Kra%27thor&amp;diff=9094</id>
		<title>Kra&#039;thor</title>
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		<updated>2018-10-05T01:22:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Staff-inari: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Gott&lt;br /&gt;
 | Bild = Krathor_klein.png&lt;br /&gt;
 | Gesinnung = Dunkel&lt;br /&gt;
 | Symbol = Rabe&lt;br /&gt;
 | Gestalt = körperlose Fratze oder ein Rabe&lt;br /&gt;
 | Geweihte = Diener Kra&#039;thors&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Kra&#039;thor, nicht eigentlich ein Gott, sondern ein Dämon, wurde von [[Alatar]] aus dem Blut des vermeintlich letzten [[Arkorither]]s erschaffen. Als Diener [[Alatar]]s brachte er ihm die Seelen der Lebenden dar und erweckte die Toten aus ihren Gräbern, auch seine einstigen Brüder, die [[Arkorither]], die zu mächtigen Untoten wurden. Zur Glorie seines Herrn erschuf er ein Reich des Todes auf Erden, das in die Legende als das Zeitalter der Apokalypse einging und erst von [[Temora]] beendet wurde. Nachdem sie [[Alatar]] besiegt hatte, unterwarf sie Kra&#039;thor und übertrug ihm die Aufgabe, fortan über die Seelen der Verstorbenen zu wachen. Das hässliches Antlitz seiner Dämonenfratze abstreifend und die Gestalt eines Raben annehmend, schwang er sich in die Lüfte und stieg zu den Seelen empor, die Welt der Lebenden zurücklassend, um im Reich der Toten zu dienen. Von den Menschen wurde er in dieser Zeit als eine Art Totengott verehrt und man gab ihm Namen wie Seelenhüter, Rabe und Richter. Jüngst, im Jahre 248 der neuen Zeitrechnung, gelang es ihm jedoch, den Bann [[Temora]]s zu brechen und nun folgt er erneut seiner dämonischen Natur, seinem unstillbaren Seelenhunger. Während beim Volk aller Glauben an Kra&#039;thor schlagartig erlosch, dienen ihm einige wenige Menschen weiterhin, Totenbeschwörer und Nekromanten, Mörder, ausgestoßene Seelen, die sich oft nur in Verkleidung unter ihresgleichen trauen und im Geheimen wirken, indem sie ihrem Meister Seelen opfern und so seine Macht stärken. Der Dämon selbst hält sich versteckt, muss er doch das Urteil [[Temora]]s fürchten. Und wer will schon mutmaßen, ob [[Alatar]] tatsächlich gewillt ist, ihm seine Freiheit zu lassen oder ob er nicht bereits Pläne schmiedet, sich seine Kreatur erneut Untertan zu machen. Das einfache Volk sieht Kra&#039;thor weiterhin durch einen Raben symbolisiert, was wenig verwundert, bedenkt man die Essgewohnheiten der Kolkraben und Aaskrähen oder den großen Schaden, den die Saatkrähen auf den Feldern anrichten. Okkultere Symbole wie Dämonenfratze und Totenschädel verbreiten sich jedoch gleichfalls wieder. Als gutes Zeichen gilt, wenn Eulen unter dem Dachfirst oder in der Scheune nisten, was heißt, dass das Haus frei vom Einfluss Kra&#039;thors ist. Hingegen können vorbeiziehende Eulen ein schlechtes Omen sein, folgen ihnen ihre Feinde doch oft in großer Schar nach. Bisweilen findet man den Uhu im Gedränge ganzer Schwärme von Krähen, die ihn im Fluge verfolgen und zu Tausenden umringen, was schon das bekannte Sprichwort „Wie die Eule unter den Krähen“ berichtet. Jedoch weiß der Vogel sich gemeinhin zu wehren, indem er bei Einbruch der Dämmerung einige seiner Verfolger zerfleischt, woraufhin sie sich nicht weniger ängstlich zeigen als ihr Meister und sich rasch zerstreuen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprung ==&lt;br /&gt;
Kra&#039;thor, einst von [[Alatar]] erschaffen aus dem Blute des letzten [[Arkorither]]s, ist von [[Temora]] beauftragt jedwede Seelen zu hüten. Kra&#039;thor brach den Bann im Jahre 248 und verstieß gegen das Gebot [[Temora]]s. Seither versteckt er sich vor ihr, wenngleich das gegen einen Seher ein schwieriges Vorhaben ist. Seine Jünger unterstützen ihn dabei, indem sie ihm Seelen weihen und sie früher aus dem Leben lassen. Kra&#039;thor hat viele Namen: Seelenfresser, Seelenhüter, Rabe oder Richter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Symbolik ==&lt;br /&gt;
Kra&#039;thor wird zumeist der Rabe zugeschrieben. Als [[Temora]] ihn in ihre Dienste stellte verwandelte dieser sich in einen Raben und flog von dannen (vermutlich ins Totenreich, wo er von da an die Seelen behütete)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesinnung ==&lt;br /&gt;
Kra&#039;thor war einst ein von [[Alatar]] erschaffener Dämon mit dem Ziel, sich während der letzten Schlacht des Bruderkrieges die Seelen der Gefallenen einzuverleiben und sich daraufhin zu stärken. Als er den Bann im Jahre 248 gebrochen hatte, der ihn an [[Temora]] band verbarg er sich von da an. Niemand weiß so wirklich, welche Ziele der Dämon mit göttlichen Kräften von da an verfolgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zuständigkeit ==&lt;br /&gt;
Während einige Wenige in ihm immer noch den Hüter der Seelen sehen, so sehen ihn seine Diener ([[Diener Krathors]]) als Seelenfänger, um sich durch die ihm anheim gefallenen Seelen zu stärken. Das Ziel ist unbekannt. Doch versinnbildlicht er alles Untote auf Erden. Niemand weiß wirklich, welche Ziele er verfolgt, und so ist es auch schwer zu bestimmen, welcher Domäne er zuzuschreiben  ist. Doch wandeln die Diener Kra&#039;thors nach Kämpfen auf den Schlachtfeldern, ihren Herren anrufend auf dass er sich ihrer Seelen annimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Relevante Taten ==&lt;br /&gt;
In den letzten Tagen des Bruderkrieges war Kra&#039;thor das Machtinstrument [[Alatar]]s. Er verleibte sich die Seelen der Gefangenen ein, und wurde so stärker und stärker.&lt;br /&gt;
Das meiste Wirken Kra&#039;thors geschah künftig durch seine Diener, nachdem er [[Temora]]s Bann im Jahre 248 gebrochen hatte.&lt;br /&gt;
*Eroberung der untergegangenen Stadt [[Varuna]]&lt;br /&gt;
*Einverleibung einer der sieben Alkaseelen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anhängerschaft ==&lt;br /&gt;
*verehrt von: Menschen&lt;br /&gt;
*insbesondere: [[Dienern Kra&#039;thors]]&lt;br /&gt;
*angerufen bei: vor und nach Kämpfen, in denen mit Toten gerechnet wird&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Lehren ==&lt;br /&gt;
Kra&#039;thor zieht seine Macht aus den ihm dargebrachten Seelen, deshalb ist es sein erstes Ziel so viele Seelen wie möglich zu erreichen um Macht aus ihnen zu schöpfen. Genau aus diesem Grund ist dies die Hauptaufgabe jener die ihm dienen: Ob in Ritualen geopfert oder durch dunkle Messen vom Schutz durch einen Gott oder ähnliche Wesen befreit, sollen sie ihm Seelen darreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Kra&#039;thors Macht eine Seele berührt, die aus dem Leben scheidet, ist der dunkle Herr oft gewillt, den nun entseelten Leichnam mit neuem, falschen Leben zu erfüllen, gelenkt vom dunklen Willen des Seelenfressers. Die Toten erheben sich wandern umher, nach allem Lebenden greifend in dem Bestreben es zu vernichten, und so tun die nutzlosen Überreste noch einen letzten Dienst – für Ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genausooft kommt es vor, daß schon das Vorüberziehen der schwarzen Kraft Kra&#039;thors in alte Leichname fährt oder einen Leib erfüllt, dem der Dunkle eben erst die Seele entrissen hat. Solche Untoten sind ein Nebenprodukt – fast schon eine Art „Abfall“ – Kra&#039;thors niemals gestillten Hungers auf Seelen, sie sind nicht besonders schützenswert aber genau so wenig ist es erstrebenswert sie zu vernichten. Letztendlich tun sie ihren Dienst indem sie alles Lebende schwächen, der Kampf ist also ihre Aufgabe. Der gleiche „Instinkt“ der sie alles andere Angreifen lässt hindert sie auch daran ihre Waffen gegen die Auserwählten des Kra&#039;thor zu erheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So bevölkert Kra&#039;thor die Welt mit willenlosen Untoten, ihr Erscheinungsbild variiert dabei je nach Profession zu Lebzeiten, der Zeit die zwischen Tod und Erweckung oder auch seit ihrem Auferstehen verstrich. Ein kürzlich verstorbener Erzmagier mag als Lichefürst wiederkehren, das faulende Fleisch hängt dabei noch fetzenhaft auf den gammelnden Knochen und gar die Kleidung in der er Beigesetzt wurde oder starb ist noch zu Teilen erhalten. Ein vor Ewigkeiten erweckter Bauer hingegen mag nicht länger mehr als ein Gerippe sein… der verweste Krieger führt noch immer seine verrottende und rostende Ausrüstung mit sich während Fäule und Motten längst jeden Fetzen Stoff verzehrten. Ein besonders hartes Los haben jedoch jene Seelen gezogen, die Kra&#039;thor lediglich aus ihrem Körper reißt, auf das sie für Frevel zu Lebzeiten doppelt gestraft werden, so mancher ist ihnen schon begegnet: Nur schemenhaft zu erkennen irren sie zumeist durch dunkle Höhlen, ihr übernatürliches Heulen lies schon vielen Unerfahrenen das Blut in den Adern gefrieren und panisch die Flucht ergreifen, doch selbst aus dem Mund von erfahrenen Kriegern hört man nicht selten, dass ein Schwerthieb weit weniger schmerzhaft ist als ein Schrei eines solchen Unwesens, das auf seine endgültige Erlösung durch den Seelenfresser wartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Klinge oder auch eine mächtige Axt mag das Leiden der meisten dieser untoten Kreaturen kaum beenden, denn jene unheilige Kraft, die ihre Knochen beieinander hält, mit der sie durch Kra&#039;thor beseelt wurden, ist so nicht zu bezwingen, es wird vielleicht eine Woche oder auch ein Jahr dauern, aber ganz sicher werden sie wiederkehren, sich die Knochen wieder zusammenfügen. Diesen Prozess mag lediglich eine gesegnete Waffe oder Kra&#039;thors seltene Güte final unterbrechen und so ewige Ruhe schenken. Kra&#039;thors auserwählte Diener können im Einklang mit dem Willen des dunklen Herrschers solche „Geistererscheinungen“ schneller und effektiver befrieden oder sogar beseitigen als jeder andere Exorzist – aber ihr Preis dafür mag ein schrecklicher sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da es kaum jemanden geben wird der es als erstrebenswert ansieht ein Opfer Kra&#039;thors zu werden haben die verschiedenen Glaubensrichtungen unterschiedliche Rituale entwickelt um zu verhindern, dass Kra&#039;thor sich der Seelen ihrer Toten bemächtigt, zumeist ist es Ziel die entsprechende Gottheit um Schutz zu bitten, doch wie für die meisten Rituale gibt es auch hier verschiedenste Riten die darauf ausgelegt sind diesen Schutz zu brechen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Staff-inari</name></author>
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		<updated>2018-10-05T01:20:52Z</updated>

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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Staff-inari</name></author>
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		<updated>2018-10-05T01:16:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Staff-inari: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Gott&lt;br /&gt;
 | Bild = &lt;br /&gt;
 | Gesinnung = Dunkel&lt;br /&gt;
 | Symbol = Rabe&lt;br /&gt;
 | Gestalt = körperlose Fratze oder ein Rabe&lt;br /&gt;
 | Geweihte = Diener Kra&#039;thors&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Kra&#039;thor, nicht eigentlich ein Gott, sondern ein Dämon, wurde von [[Alatar]] aus dem Blut des vermeintlich letzten [[Arkorither]]s erschaffen. Als Diener [[Alatar]]s brachte er ihm die Seelen der Lebenden dar und erweckte die Toten aus ihren Gräbern, auch seine einstigen Brüder, die [[Arkorither]], die zu mächtigen Untoten wurden. Zur Glorie seines Herrn erschuf er ein Reich des Todes auf Erden, das in die Legende als das Zeitalter der Apokalypse einging und erst von [[Temora]] beendet wurde. Nachdem sie [[Alatar]] besiegt hatte, unterwarf sie Kra&#039;thor und übertrug ihm die Aufgabe, fortan über die Seelen der Verstorbenen zu wachen. Das hässliches Antlitz seiner Dämonenfratze abstreifend und die Gestalt eines Raben annehmend, schwang er sich in die Lüfte und stieg zu den Seelen empor, die Welt der Lebenden zurücklassend, um im Reich der Toten zu dienen. Von den Menschen wurde er in dieser Zeit als eine Art Totengott verehrt und man gab ihm Namen wie Seelenhüter, Rabe und Richter. Jüngst, im Jahre 248 der neuen Zeitrechnung, gelang es ihm jedoch, den Bann [[Temora]]s zu brechen und nun folgt er erneut seiner dämonischen Natur, seinem unstillbaren Seelenhunger. Während beim Volk aller Glauben an Kra&#039;thor schlagartig erlosch, dienen ihm einige wenige Menschen weiterhin, Totenbeschwörer und Nekromanten, Mörder, ausgestoßene Seelen, die sich oft nur in Verkleidung unter ihresgleichen trauen und im Geheimen wirken, indem sie ihrem Meister Seelen opfern und so seine Macht stärken. Der Dämon selbst hält sich versteckt, muss er doch das Urteil [[Temora]]s fürchten. Und wer will schon mutmaßen, ob [[Alatar]] tatsächlich gewillt ist, ihm seine Freiheit zu lassen oder ob er nicht bereits Pläne schmiedet, sich seine Kreatur erneut Untertan zu machen. Das einfache Volk sieht Kra&#039;thor weiterhin durch einen Raben symbolisiert, was wenig verwundert, bedenkt man die Essgewohnheiten der Kolkraben und Aaskrähen oder den großen Schaden, den die Saatkrähen auf den Feldern anrichten. Okkultere Symbole wie Dämonenfratze und Totenschädel verbreiten sich jedoch gleichfalls wieder. Als gutes Zeichen gilt, wenn Eulen unter dem Dachfirst oder in der Scheune nisten, was heißt, dass das Haus frei vom Einfluss Kra&#039;thors ist. Hingegen können vorbeiziehende Eulen ein schlechtes Omen sein, folgen ihnen ihre Feinde doch oft in großer Schar nach. Bisweilen findet man den Uhu im Gedränge ganzer Schwärme von Krähen, die ihn im Fluge verfolgen und zu Tausenden umringen, was schon das bekannte Sprichwort „Wie die Eule unter den Krähen“ berichtet. Jedoch weiß der Vogel sich gemeinhin zu wehren, indem er bei Einbruch der Dämmerung einige seiner Verfolger zerfleischt, woraufhin sie sich nicht weniger ängstlich zeigen als ihr Meister und sich rasch zerstreuen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprung ==&lt;br /&gt;
Kra&#039;thor, einst von [[Alatar]] erschaffen aus dem Blute des letzten [[Arkorither]]s, ist von [[Temora]] beauftragt jedwede Seelen zu hüten. Kra&#039;thor brach den Bann im Jahre 248 und verstieß gegen das Gebot [[Temora]]s. Seither versteckt er sich vor ihr, wenngleich das gegen einen Seher ein schwieriges Vorhaben ist. Seine Jünger unterstützen ihn dabei, indem sie ihm Seelen weihen und sie früher aus dem Leben lassen. Kra&#039;thor hat viele Namen: Seelenfresser, Seelenhüter, Rabe oder Richter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Symbolik ==&lt;br /&gt;
Kra&#039;thor wird zumeist der Rabe zugeschrieben. Als [[Temora]] ihn in ihre Dienste stellte verwandelte dieser sich in einen Raben und flog von dannen (vermutlich ins Totenreich, wo er von da an die Seelen behütete)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesinnung ==&lt;br /&gt;
Kra&#039;thor war einst ein von [[Alatar]] erschaffener Dämon mit dem Ziel, sich während der letzten Schlacht des Bruderkrieges die Seelen der Gefallenen einzuverleiben und sich daraufhin zu stärken. Als er den Bann im Jahre 248 gebrochen hatte, der ihn an [[Temora]] band verbarg er sich von da an. Niemand weiß so wirklich, welche Ziele der Dämon mit göttlichen Kräften von da an verfolgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zuständigkeit ==&lt;br /&gt;
Während einige Wenige in ihm immer noch den Hüter der Seelen sehen, so sehen ihn seine Diener ([[Diener Krathors]]) als Seelenfänger, um sich durch die ihm anheim gefallenen Seelen zu stärken. Das Ziel ist unbekannt. Doch versinnbildlicht er alles Untote auf Erden. Niemand weiß wirklich, welche Ziele er verfolgt, und so ist es auch schwer zu bestimmen, welcher Domäne er zuzuschreiben  ist. Doch wandeln die Diener Kra&#039;thors nach Kämpfen auf den Schlachtfeldern, ihren Herren anrufend auf dass er sich ihrer Seelen annimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Relevante Taten ==&lt;br /&gt;
In den letzten Tagen des Bruderkrieges war Kra&#039;thor das Machtinstrument [[Alatar]]s. Er verleibte sich die Seelen der Gefangenen ein, und wurde so stärker und stärker.&lt;br /&gt;
Das meiste Wirken Kra&#039;thors geschah künftig durch seine Diener, nachdem er [[Temora]]s Bann im Jahre 248 gebrochen hatte.&lt;br /&gt;
*Eroberung der untergegangenen Stadt [[Varuna]]&lt;br /&gt;
*Einverleibung einer der sieben Alkaseelen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anhängerschaft ==&lt;br /&gt;
*verehrt von: Menschen&lt;br /&gt;
*insbesondere: [[Dienern Kra&#039;thors]]&lt;br /&gt;
*angerufen bei: vor und nach Kämpfen, in denen mit Toten gerechnet wird&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Lehren ==&lt;br /&gt;
Kra&#039;thor zieht seine Macht aus den ihm dargebrachten Seelen, deshalb ist es sein erstes Ziel so viele Seelen wie möglich zu erreichen um Macht aus ihnen zu schöpfen. Genau aus diesem Grund ist dies die Hauptaufgabe jener die ihm dienen: Ob in Ritualen geopfert oder durch dunkle Messen vom Schutz durch einen Gott oder ähnliche Wesen befreit, sollen sie ihm Seelen darreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Kra&#039;thors Macht eine Seele berührt, die aus dem Leben scheidet, ist der dunkle Herr oft gewillt, den nun entseelten Leichnam mit neuem, falschen Leben zu erfüllen, gelenkt vom dunklen Willen des Seelenfressers. Die Toten erheben sich wandern umher, nach allem Lebenden greifend in dem Bestreben es zu vernichten, und so tun die nutzlosen Überreste noch einen letzten Dienst – für Ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genausooft kommt es vor, daß schon das Vorüberziehen der schwarzen Kraft Kra&#039;thors in alte Leichname fährt oder einen Leib erfüllt, dem der Dunkle eben erst die Seele entrissen hat. Solche Untoten sind ein Nebenprodukt – fast schon eine Art „Abfall“ – Kra&#039;thors niemals gestillten Hungers auf Seelen, sie sind nicht besonders schützenswert aber genau so wenig ist es erstrebenswert sie zu vernichten. Letztendlich tun sie ihren Dienst indem sie alles Lebende schwächen, der Kampf ist also ihre Aufgabe. Der gleiche „Instinkt“ der sie alles andere Angreifen lässt hindert sie auch daran ihre Waffen gegen die Auserwählten des Kra&#039;thor zu erheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So bevölkert Kra&#039;thor die Welt mit willenlosen Untoten, ihr Erscheinungsbild variiert dabei je nach Profession zu Lebzeiten, der Zeit die zwischen Tod und Erweckung oder auch seit ihrem Auferstehen verstrich. Ein kürzlich verstorbener Erzmagier mag als Lichefürst wiederkehren, das faulende Fleisch hängt dabei noch fetzenhaft auf den gammelnden Knochen und gar die Kleidung in der er Beigesetzt wurde oder starb ist noch zu Teilen erhalten. Ein vor Ewigkeiten erweckter Bauer hingegen mag nicht länger mehr als ein Gerippe sein… der verweste Krieger führt noch immer seine verrottende und rostende Ausrüstung mit sich während Fäule und Motten längst jeden Fetzen Stoff verzehrten. Ein besonders hartes Los haben jedoch jene Seelen gezogen, die Kra&#039;thor lediglich aus ihrem Körper reißt, auf das sie für Frevel zu Lebzeiten doppelt gestraft werden, so mancher ist ihnen schon begegnet: Nur schemenhaft zu erkennen irren sie zumeist durch dunkle Höhlen, ihr übernatürliches Heulen lies schon vielen Unerfahrenen das Blut in den Adern gefrieren und panisch die Flucht ergreifen, doch selbst aus dem Mund von erfahrenen Kriegern hört man nicht selten, dass ein Schwerthieb weit weniger schmerzhaft ist als ein Schrei eines solchen Unwesens, das auf seine endgültige Erlösung durch den Seelenfresser wartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Klinge oder auch eine mächtige Axt mag das Leiden der meisten dieser untoten Kreaturen kaum beenden, denn jene unheilige Kraft, die ihre Knochen beieinander hält, mit der sie durch Kra&#039;thor beseelt wurden, ist so nicht zu bezwingen, es wird vielleicht eine Woche oder auch ein Jahr dauern, aber ganz sicher werden sie wiederkehren, sich die Knochen wieder zusammenfügen. Diesen Prozess mag lediglich eine gesegnete Waffe oder Kra&#039;thors seltene Güte final unterbrechen und so ewige Ruhe schenken. Kra&#039;thors auserwählte Diener können im Einklang mit dem Willen des dunklen Herrschers solche „Geistererscheinungen“ schneller und effektiver befrieden oder sogar beseitigen als jeder andere Exorzist – aber ihr Preis dafür mag ein schrecklicher sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da es kaum jemanden geben wird der es als erstrebenswert ansieht ein Opfer Kra&#039;thors zu werden haben die verschiedenen Glaubensrichtungen unterschiedliche Rituale entwickelt um zu verhindern, dass Kra&#039;thor sich der Seelen ihrer Toten bemächtigt, zumeist ist es Ziel die entsprechende Gottheit um Schutz zu bitten, doch wie für die meisten Rituale gibt es auch hier verschiedenste Riten die darauf ausgelegt sind diesen Schutz zu brechen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Staff-inari</name></author>
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		<id>https://wiki.alathair.de/index.php?title=Grafschaft_Meerswacht&amp;diff=9091</id>
		<title>Grafschaft Meerswacht</title>
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		<updated>2018-10-05T00:04:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Staff-inari: /* Wellenruh */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Grafschaft Meerswacht ist die wohl bedeutendste der drei Grafschaften im [[Herzogtum Lichtenthal]]. Sie beherbergt sowohl den Königspalast in der Stadt [[Adoran]] als auch die Kommandantur des [[Lichtenthaler Regiment]]s, welche zeitgleich auch das Rathaus der Stadt Adoran darstellt. Lehnsherr dieser Grafschaft ist der Graf von Meerswacht, dessen Amt derzeit nicht besetzt ist. Jener wäre somit nicht nur mit der Stadt [[Adoran]], sondern auch mit den verschiedenen Freiherrentümern betraut, die Teil der Grafschaft Meerswacht sind. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lehen ==&lt;br /&gt;
=== Aerenaue===&lt;br /&gt;
Ein Lehen im Nordosten der Grafschaft und an der Grenze zu den [[Ered&#039;Luin]].&lt;br /&gt;
Das Lehen Aerenaue ist derzeit nicht vergeben.&lt;br /&gt;
Hierbei handelt es sich vor allem um ein sehr grünes, waldloses und eher kleines Lehen.&lt;br /&gt;
Dennoch findet man in diesem eine Herberge, ebenso wie einen Bauernhof, auch ein Wachturm, der durch Initiative der Bürger entstanden ist, findet sich an dessen Grenze.&lt;br /&gt;
Die östliche Grenze des Lehens ist von einem ganz besonderen Wald umgeben, dem Nebelwald der ehrenwerten Edhil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Alumenapracht===&lt;br /&gt;
ist das Herzstück des Alumenischen Königreiches sowie des Herzogtums Lichtenthal und ist jenes Lehen, in dem sich die Stadt [[Adoran]], samt des Königspalasts von [[Ador I.]], befindet. Das mit Abstand größte Gebiet des Herzogtums ist zudem auch Sitz des Grafen von Meerswacht, des [[Lichtenthaler Regiment]]s sowie des [[Konzil des Phönix]] und Heimat vieler Bürger des Alumenischen Reiches.&lt;br /&gt;
Das noch freie Lehen, besteht im Herzen aus der Stadt Adoran, die gerne auch einmal als die &#039;Perle&#039; Lichtenthals bezeichnet wird.&lt;br /&gt;
Außer der Stadt, auf die wir an dieser Stelle nicht genauer eingehen, wird es vor allem durch mehrere Flüsse geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hagentor===&lt;br /&gt;
ein Lehen im Südwesten der Grafschaft. Bildet die stark bewaldete südliche Grenze zur [[Grafschaft Markweih]]. Vor der Reform der Lehen und Krönung von König Ador I. bildete dieses Gebiet die westliche Grenze des Herzogtums.&lt;br /&gt;
Auch das Lehen Hagentor ist derzeit nicht vergeben.&lt;br /&gt;
Das gesamte Lehen besteht aus einem kleinen Wald, der lediglich durch einen Weg unterbrochen wird.&lt;br /&gt;
Seine Grenzen werden im Westen durch die Grafschaft Markweih und im Osten durch das Lehen Talgrund bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kronwalden===&lt;br /&gt;
welches im Zentrum der Grafschaft Meerswacht liegt und zugleich auch Sitz des gleichnamigen Dorfes ist. Dieser verschlafene Ort liegt nahe an einem beliebten See, welcher häufig für Festivitäten und Bankette, aber auch zur Erholung der Bürger des Herzogtums genutzt wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kronwalden]] ist seit dem Jahre 259 das Lehen des Freiherren Arenvir von Kronwalden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Bild wird hier von einer Siedlung bestimmt, die es an nichts fehlen lässt. Höfe, ebenso wie kleinere Häuser, ein Stall und ein kleiner See bieten Abwechslung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nebelpass===&lt;br /&gt;
eines der nördlichen Gebiete der Grafschaft Meerswacht beherbergt unter Anderem den [[Hort des Wissens]]. Weiterhin bildet dieses Lehen auch eine Grenze zu den [[Ered&#039;Luin]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Lehen Nebelpass hat seit dem Tod der Freiherrin Lilian von Nebelpass keinen Lehnsherren mehr.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In dem Gebiet wechseln sich Wälder mit einer Lichtung ab, das Herzstück des Nebelpasses ist jedoch der Hort des Wissens.&lt;br /&gt;
Eine Bibliothek, die ihre Türen stets für Suchende geöffnet hält und zu jedem Thema die passende Antwort aufweist.&lt;br /&gt;
Außer der Bibliothek finden sich nur noch sehr kleine Zweckgebäude im Lehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sichelhoch===&lt;br /&gt;
welches direkt an das Lehen [[Gipfelsturm]] grenzt, in welchem sich die Stadt [[Berchgard]] befindet. Ein Großteil der Transportwege innerhalb des Herzotums führt Bürger, Handwerker und Reisende im Allgemeinen durch dieses nördliche Lehen der Grafschaft Meerswacht. Sichelhoch bildet außerdem die Nordgrenze zur [[Grafschaft Tiefenberg]].&lt;br /&gt;
Das derzeit noch nicht vergebene Lehen bildet die nördliche Grenze der Grafschaft.&lt;br /&gt;
Man findet hier nur vereinzelte Bäume, dafür jedoch Parzellen, die für Bauern zur Miete bereit stehen und nur darauf warten bewirtschaftet zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Talgrund===&lt;br /&gt;
eines der südlichen Lehen der Grafschaft Meerswacht. Hier finden sich allerlei Bauernhöfe und der Stadt [[Adoran]] vorgelagerte Gebäude. In direkter Reichweite der nahe liegenden Stadt und doch eng an den Hängen des zentralen Gebirgsmassivs gelegen, ist dieses Gebiet ein besonders beliebtes bei den Bürgern des Herzogtums.&lt;br /&gt;
Das Lehen liegt derzeit in den Händen der Freiherrin Eveliina von Talgrund.&lt;br /&gt;
Diese kümmert sich um die Verwaltung der dortigen Parzellen, welche von Bauern zur berwirtschaftung gemietet werden können.&lt;br /&gt;
Im Osten grenzt das Lehen an Thronwall, im Westen an den Wald des Lehens Hagentor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Thronwall===&lt;br /&gt;
befindet sich, Wie der Name des Lehens bereits suggeriert, direkt vor den Toren der Stadt [[Adoran]] in der Grafschaft Meerswacht. Neben dem Anblick des imposanten Stadttores der nahen Stadt fällt dem Reisenden wohl auch das weitläufige Areal des hiesigen Turnierplatzes auf.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das seit 259 unter Verwaltung von Freiherrin Nyome von Thronwall befindliche Lehen liegt direkt vor der Perle Lichenthals: Adoran.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Außer seiner Lage fällt es ebenso durch die große Lichtung auf, die in der Vergangenheit gerne für Märkte und Veranstaltungen genutzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wellenruh===&lt;br /&gt;
Wellenruh, ein bisher noch nicht vergebenes Lehen.&lt;br /&gt;
Besonders erwähnenswert ist hier ausser den wunderschönen Lichtungen, die zum Verweilen einladen, der Tunierplatz.  Auf jenem wurde bereits in der Vergangenheit die eine oder andere Geschichte geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutende ansässige Lehnsherren und Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Graf Anselm von Eulenburg (berufener Reichskanzler)&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Freiherrin Nyome von Thronwall&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Freiherrin Eveliina von Talgrund&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Freiherr Arenvir von Kronwalden&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Staff-inari</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.alathair.de/index.php?title=Temora&amp;diff=8939</id>
		<title>Temora</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.alathair.de/index.php?title=Temora&amp;diff=8939"/>
		<updated>2018-09-21T03:45:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Staff-inari: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Gott&lt;br /&gt;
 | Bild =Temora klein.png&lt;br /&gt;
 | Gesinnung = Licht&lt;br /&gt;
 | Symbol = Adler&lt;br /&gt;
 | Gestalt = Kriegerin mit Schwert und Schild in Rüstung&lt;br /&gt;
 | Geweihte = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Eluive]] gebar – oder erschuf – Temora, nachdem [[Alatar]] ihren Erstgeborenen [[Getares]], den sie zum Leitstern der Menschheit ausgewählt hatte, ermordet hatte. Die Allmutter wollte nicht, dass die Menschen vollends von Alatars Gift des Neides und des Zorns erfüllt würden. Gleichzeitig wusste sie, dass die Menschen von nun an mit dem Grauen des Krieges würden leben müssen, denn dass Alatar seine Machtansprüche aufgeben würde, war ausgeschlossen. Eine Mutter kennt ihren Sohn.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Nilzadan]], dem sagenumwobenen Geburtsort aller Kinder Eluives, verborgen und geschützt vor den Augen Alatars, lernte die junge Göttin, ihre Kräfte zu nutzen. Als einziger Abkömmling Eluives besitzt sie die Gabe der Vorhersehung. Über die Bedeutung dieser Gabe können die Menschen nur spekulieren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zu Beginn ihrer Existenz war Temora noch schwach und musste erleben wie ihre Mutter Eluive, bei dem Versuch Alatar davon abzuhalten Alathair zu zerstören, in einem Riss begraben wurde, um die Welt zusammenzuhalten. Daraufhin bat Temora [[Horteras]] um Hilfe, der schließlich seine Söhne [[Phanodain]] und [[Cirmias]] nach Alathair entsandte. Zwischen Temora, Horteras und seinen Söhnen schloss sich daraufhin der Pakt des Lichts, um Alatar und seinen Plänen gemeinsam entgegenzustehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Temora gab den Menschen eine neue Lehre. Eine Lehre, die sie befähigen sollte über den Hass hinauszugehen und Güte in ihren Herzen zu mehren. Zum ersten Mal in ihrem Leben berührte sie die Welt und wählte Orte, an denen die Menschen ihr besonders nah sein würden, und erwählte sieben Menschen, die ihre Lehren empfangen und weitertragen sollten. Jene sieben wurden ihre ersten [[Geweihte der Temora|Geweihten]] und errichteten das erste Kloster der Lichteinigkeit auf [[Gerimor]], in dessen Zentrum der Baum des Lichts steht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Schlacht um [[Varuna]], in dessen Folge ein neues Zeitalter begann, stellte sich Temora gemeinsam mit den lichten Heeren der [[Menschen]] und [[Elfen]] [[Alatar]], seinem Verbündeten [[Kra&#039;thor]] und deren Horden. Im Zuge der Schlacht verwundete Temora ihren Bruder Alatar schwer und unterwarf Kra&#039;thor ihrem Willen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des Weltenumbruchs im Jahre 256 führte Temora die Krieger des lichten Pantheons nach Varuna, um den Griff Kra&#039;thors, welcher sich zwischenzeitlich seinem Auftrag entzogen und gegen Temora rebelliert hatte, um jene Ruinen zu lösen. Jenes Unterfangen gelang und seither trat Temora nicht mehr in Erscheinung. Zumindest nicht in ihrer wahren Gestalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprung ==&lt;br /&gt;
Temora ist das jüngste von [[Eluive|Eluives]] Kindern und somit die Schwester von [[Getares]] und [[Alatar]]. Es ist ungewiss und unbekannt wie Eluive Nachkommen gebar oder erschuf, doch gibt es keine Hinweise auf das Zutun eines anderen göttlichen Willens. Gewiss ist in jedem Fall, dass Temora als Ersatz für ihren Bruder Getares und als Gegenstück von Alatar erschaffen wurde und diese Rolle auch kraftvoll ausfüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Symbolik ==&lt;br /&gt;
Die überwiegende Verbildlichung des Glaubens an Temora wird durch einen Adler dargestellt. Der Adler symbolisiert Temora selbst als der Weitsehende und Erhabene, als ihr Bote und als Verkörperung ihres Willens.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem gibt es Darstellungen ihrer Selbst, die mit ihrer tatsächlichen (den Lebenden gezeigten) Erscheinung in Verbindung zu bringen sind: Eine junge, ritterlich erscheinende Kriegerin in Rüstung, ausgestattet mit Schild und der sagenumwobenen Klinge Nastad e-goth. Dies brachte ihr, in Zusammenhang mit ihren Taten, den Titel der Schwertmaid ein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben gilt ebenso der Baum des Lichts als &amp;quot;holzgewordenes&amp;quot; Symbol ihres Willens in der Welt Alathairs und so zählt die Darstellung eines immergrünen Baums oftmals ebenso als Symbol für sie selbst.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus gibt es weitere Allegorien ihrer Herolde, Anhänger oder Taten, die zu dem Repertoire ihrer Symboliken gehören. Die Zahl Sieben wird ihr zugeordnet, nachdem sie sieben Kinder erwählte, die ihre Lehren und Tugenden in die Welt brachten. Deren Versinnbildlichungen wiederum können ebenso direkt auf Temora zurückgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesinnung ==&lt;br /&gt;
Temora ist die Initiantin des Pakts des Lichts zwischen ihr selbst, [[Eluive]], [[Phanodain]] und [[Cirmias]]. Jener Pakt bildete sich ehemals, um gegen die Machenschaften und Pläne [[Alatar]]s vorzugehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den bestehenden Zeiten wendet sich der Pakt des Lichts nicht nur gegen Alatar, sondern ebenso gegen [[Kra&#039;thor]] und [[Ahamani]]. Bei zweiterer sind die Absichten, aufgrund ihrer erst kürzlich erfolgten Offenbarung vor den Augen der Sterblichen, jedoch nicht ganz klar und ebenso wenig die Haltung Temoras zu ihr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zuständigkeiten ==&lt;br /&gt;
Die ihr zugedachte Aufgabe ist gewiss die als Ersatz für ihren gefallenen Bruder [[Getares]] zu fungieren und den Kampf gegen [[Alatar]] zu bestreiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtiger jedoch ist wohl die Tatsache, dass sie [[Alathair]] ihre Lehren schenkte und somit als Hoffnungsträgerin für viele Menschen gilt. Sie ist Inspiration und ihre Lehren werden als Vorbild für ein tugendhaftes Leben im [[Königreich Alumenas]] genommen, gleich ob dies ein kriegerisches ist oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== relevante Taten ==&lt;br /&gt;
* Formte den Pakt des Lichts zwischen [[Eluive]], [[Horteras]], [[Phanodain]], [[Cirmias]] und ihr selbst &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Übergab den Menschen neue Lehren der Hoffnung und beseelte den Baum des Lichts als Leuchtfeuer gegen die Dunkelheit &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Unterwarf in der ersten Schlacht um Varuna [[Kra&#039;thor]] ihrem Willen und verwundete [[Alatar]] schwer &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Befreite mit den Kriegern des Lichts die Ruinen Varunas aus dem Einfluss [[Kra&#039;thor]]s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anhängerschaft ==&lt;br /&gt;
* Verehrt von [[Menschen]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Insbesondere von [[Geweihte der Temora|Geweihten der Temora]], Adel und [[Ritter|Rittern Alumenas]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Angerufen bei Gottesdiensten, beim Kampf gegen [[Alatar]], [[Kra&#039;thor]] und deren Anhängerschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lehren und Kodices Temoras==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlreiche Schriften künden von den Lehren, für die Temora steht. Es gibt ensprechend nicht &amp;quot;den Kodex&amp;quot;, sondern eine Reihe von Tugend-Sammlungen, die allesamt in unterschiedlicher Gewichtung im Kult der Temora Anwendung finden. Wenn im Kodex vom &amp;quot;ritterlichen Menschen&amp;quot; die Rede ist, sind natürlich alle Anhänger des Kultes gemeint und insbesondere natürlich auch die Geweihten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ihre Sammlung stellt sich aus drei Kodices zusammen: Der diamantene Kodex, der Kodex der reinen Seele und der Kodex der Ritterlichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der diamantene Kodex&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses höchste Gebot steht über allen anderen Kodices und verbindet sie auch miteinander. Die erste Tugend des diamantenen Kodex ist das &amp;quot;&#039;&#039;rechte Maß&#039;&#039;&amp;quot;. Es bestimmt, alle anderen Tugenden gerecht zu &amp;quot;dosieren&amp;quot; – mitunter ist zuviel Mitgefühl schädlich, mitunter ein zu starker Wunsch nach Ehre schon eine Untugend. &amp;quot;Rechtes Maß halten&amp;quot; heißt einen Mittelweg zwischen Exzess, Übertreibung und Passivität zu gehen. Die zweite Tugend des diamantenen Kodex ist die &amp;quot;&#039;&#039;heilige Stärke&#039;&#039;&amp;quot;. Sie bestimmt eine grundsätzliche Beständigkeit aller Tugenden, das Durchhalten des tugendhaften Pfades. Wer heilige Stärke lebt, steht treu zum Weg der Tugenden und weicht nicht von ihm ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Kodex der reinen Seele&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mitgefühl&#039;&#039;. Eine mitfühlende Seele bewertet das Leben hoch. Sie wird versuchen das Leben anderer am Erhalt der Welt und der göttlichen Ordnung interessierter Wesen zu erhellen, wann immer sie kann. Im Mitgefühl sind alle Wesen guten Willens brüderlich vereint. Die mitfühlende Seele müht sich selbst in dunklen Kreaturen Gutes zu erkennen, ohne aber in der Finsternis das Augenlicht zu verlieren. So mag Mitleid die Seele lenken, doch wo in Wahrheit kein &amp;quot;lichtes Wesen&amp;quot; zu finden ist, da ist auch kein Mitgefühl angebracht - denn es gibt nichts mit diesen finsteren Seelen (mit-) zu fühlen, daß der heiligen Mit-Liebe würdig wäre. Man muß nicht mit einem Oger mitfühlen, der nur ans Menschenfressen denkt und nicht mit einem Dämon, der die Welt in Asche legen möchte, und nicht mit einem verderbten Menschen der Kinder auf blutigen Altären grausam schlachtet um abartigen Mächten zu huldigen. Ist ein Geschöpf aber des Mitleids unwürdig so vergewissere sich der Strafende, daß er auf dem Weg des gerechten Zorns wandle und sich nicht dem grausamen Hass hingebe, der ein Fluch des Feindes ist. Seine Waffe sei das Schwert, nicht die glühende Zange des Folterers. Seine Seele richte über die unheilige Kreatur nach dem heiligen Gesetz und folge nicht dem Diktat wilkürlicher Barbarei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Tapferkeit&#039;&#039;. Eine tapfere Seele wird niemals der tyrannischen Macht der Angst nachgeben. Die tapfere Seele wird immer fuer ihre Überzeugungen einstehen und sie bis zum Ende verteidigen. Wo immer jemand durch die Machtgier und Gewalt eines anderen in Not gerät, wird eine tapfere Seele, diesem Tun Einhalt gebieten. Selbst dann, wenn man durch dieses Vorgehen, selbst in Not geraten könnte. Denn ein tapferes Herz vertraut auf den Schutz Temoras. Die Tapferkeit ist der Mantel, der die anderen 6 Tugenden behütet. Stets wird die Tapferkeit aufs neue geprüft und auf diese Weise erkennen wir den Eingang zur Tugend. Von sich selbst Tapferkeit zu verlangen, zeigt auch anderen den Weg zu einem tapferen Herzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gerechtigkeit&#039;&#039;. Die gerechte Seele wird Emotionen gegen Logik abwägen und hiernach beurteilen. Vorurteile und Gerüchte werden durch die Gerechtigkeit hinfortgewischt. Eine gerechte Seele achtet nicht auf Stand oder Ansehen, sondern ist bemüht die Wahrheit aufzudecken und nach dieser zu urteilen ohne Furcht. Die Gerechtigkeit darf im Leben niemals gezügelt werden. Der feurige Wille, der uns im Leben zur Gerechtigkeit drängt, mag die Wahrheit manchmal aus den Augen verlieren. Darum suche stets nach Ausgeglichenheit und Ruhe um mit Weisheit zu richten. Denn diese Weisheit allein ist es, die die Wahrheit aufdeckt und so zu wahrer Gerechtigkeit führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Opferbereitschaft&#039;&#039;. Die Seele, die bereit ist sich selbst für den Glauben und die Errettung Leidender zu opfern ist wahrhaftig mutig. Solch eine Seele wird bereit sein das eigene Leben zu riskieren ,genauso wie jedes materielle Gut das sie besitzt, wenn der Grund edel genug ist. Die Opferbereitschaft erfordert eine Liebe unserer selbst, die ohne Rücksicht an andere weitergegeben wird. Wenn das Leben vor eine Wahl stellt, welches Opfer wir erbringen, so wähle den schwereren Weg. Denn wer den leichten Weg geht, der bringt kein wahres Opfer. Wenn ihr den Mut findet, eure Liebe weiterzugeben, ohne Furcht vor der Schwere dieser Tat, habt ihr wahre Opferbereitschaft bewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ehre&#039;&#039;. Die ehrenhafte Seele wird eine zugewiesene Aufgabe nicht abbrechen, und Loyalität gegenüber seinen Mitstreitern und Schülern sind hochbewertet von einem ehrenhaften Kind des Lichts. Im Zögern eines einzigen Augenblickes, kann die Ehre verloren gehen und ist schwer zurückzuerlangen. Wenn ihr den Mut findet, die Wahrheit in eurem Leben stets zu verfolgen, gleich wie stark der Sturm der Verführung euch entgegenweht, werdet ihr die Ehre finden und halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Geistigkeit&#039;&#039;. Die spirituelle Seele hört niemals auf die Wahrheit zu suchen. Sie strebt immer danach mehr über ihre eigene Natur zu lernen,genauso wie über die wahre Natur ihrer Umgebung. Sie wird dieses Wissen suchen ,in dem sich umsieht und genauso in ihr eigenes inneres Selbst blickt. Geistigkeit ist der Nährboden, aus dem die Blume der Tugenden entsprungen ist. Die Geistigkeit ist der Wunsch der Seele, sich stetig zu verbessern. Die geistig Suchenden, sind in ihrem Hunger nach Wahrheit, Liebe und Mut nie gesättigt. Von welchem Prinzip man auch immer ausgehen mag, die geistige Energie schafft das nötige Gleichgewicht unter ihnen. In der Einheit von Wahrheit, Liebe und Mut wird das Gemüt mit friedvoller Geistigkeit erfüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Demut&#039;&#039;. Die demütige Seele hat das wichtigste Verständnis erhalten das eine Seele bekommen kann: Das Verständnis seiner eigenen Grenzen, und das sie in keinem Fall besser ist als die anderen, die sie umgeben. Die demütige Seele ist sich immer bewusst, dass der Eindruck den sie von der Welt hat niemals vollständig ist. Sie wird sich diesem Verständnis entsprechend verhalten und wird vorsichtig sein bevor sie entscheidet irgendeine Verwendung ihres Wissens in Betracht zu ziehen, da sie weiss das dieses nicht korrekt sein könnte. Die demütige Seele hört immer auf ihren Verstand um ihre Eindrücke von der Welt zu komplettieren und sie sucht niemals Ruhm oder Reichtum, weil sie verstanden hat das diese Dinge nicht glücklich machen. Der Suchende, dem Liebe, Mut und Wahrheit fehlen, sät den Samen des Stolzes, der zur Pflanze des Hochmuts heranwächst. Die Demut ist die sanfte Brise, die den Samen von Anmassung und Unzufriedenheit hinfortweht. Willst du den Weg der Demut gehen, so erkenne dich selbst und finde den Stolz in dir. Halte diesen unter Kontrolle, so dass er niemals zu Hochmut heranwächst und deine Seele für die Demut verdirbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Kodex der Ritterlichkeit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Kodex der Ritterlichkeit gehören:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Hoher Mut&#039;&#039;. Das Selbstwertgefühl des ritterlichen Menschen, etwas Besonderes zu sein, auf dem der Blick der Gottheit besonders ruht und der deswegen tugendhafter leben muß als andere Menschen, sich aber auch nicht über die Maße hinaus beleidigen lassen darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Trockene Tränen&#039;&#039;. Der ritterliche Mensch nimmt auch schreckliches Schicksal an und verzagt nicht im Angesicht der Not. An ihm wollen sich die wirklich Schwachen anlehnen, er soll sie im Namen der Göttin aufrichten, nicht einer der ihren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Starker Arm&#039;&#039;. Der ritterliche Mensch bildet seine körperlichen Kräfte aus, um der Welt ein rechter Behüter zu sein, der Aufgaben erledigen kann, die für andere zu schwer sind. Ebenfalls meint die Tugend des „starken Armes“, daß sich ein ritterlicher Mensch um einen gewissen weltlichen Einfluß und Vermögen bemüht, um beides zum Wohle der Welt einzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wacher Sinn&#039;&#039;. Der ritterliche Mensch ergibt sich nicht dauerhaft tumben Vergnügungen oder allein der Gewalt seines starken Armes, sondern er bildet auch seine Verstandes- und Seelenkräfte durch das Anhören von klugen Balladen, durch Lektüre und Gebet aus. Unter der Priesterschaft wird der „Wache Sinn“ besonders gelebt, während die Paladine und Tempelritter naturgemäß den „Starken Arm“ betonen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gebeugte Knie&#039;&#039;. Der ritterliche Mensch beugt sein Knie vor der Gottheit, ihren Priestern, seinem Lehnsherrn und dessen Stellvertretern und letztlich noch vor dem Geliebten, nicht aber vor dem Feind oder vor dem Gemeinen. Das ist sowohl als weltliches Gebot zu betrachten, aber auch geistig gemeint: der ritterliche Mensch folgt in geistlichen Dingen der Priesterschaft, in weltlichen Dingen seinem König.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gute Sitte&#039;&#039;. Der ritterliche Mensch bemüht sich um höfliches Betragen in allen Lebenslagen. Doch muß er sich nicht von wilden Menschen und dem Feinde verspotten lassen und darf sich der Beleidigungen erwehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die sieben Kinder Temoras==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um ihre neue Lehre den Menschen zugänglich zu machen erwählte Temora unter ihnen die sieben reinsten Seelen, welche die Tugenden des Kodex der reinen Seele in sich aufblühen lassen und trotz aller Widerstände in die Welt hinaustragen sollten. Diese sieben Ersten werden im Volksmund auch &amp;quot;Temoras Kinder&amp;quot; oder die &amp;quot;ersten sieben Priester&amp;quot; genannt. Es sind Männer und Frauen, deren Lebensgeschichten sie vor Prüfungen im Glauben an die richtigen Werte stellten und stets begleitet waren von Temoras Gunst und Leitung. Verteilt auf Gerimor errichteten sie sieben Schreine an Orten, an denen sie sich der Lichtbringerin besonders nahe fühlten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach weiteren langen Reisen und Herausforderungen sich auch den Gefahren durch Alatar zu widersetzen, fanden die sieben Kinder am Baum des Lichts auf Gerimor zusammen und begründeten die Geweihtenschaft Temoras und den ersten Ort der Glaubenslehre.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie waren die ersten Menschen, denen Temora die Möglichkeit gab in ihrer Gunst und ihrem Namen göttliche Wunder zu wirken. Und auch heute noch werden die ersten Sieben verehrt und angerufen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Amyra (Mitgefühl)&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie war ein stilles Kind einer Dorfheilerin. Während sie aufwuchs ging sie ihrer Mutter stets zur Hand und lernte eifrig. Die Mutter hegte wohl Hoffnung, dass Amyra dereinst ihre Aufgabe übernehmen würde. Doch die Weisung Temoras rief Amyra fort. Wie auch die anderen sechs, sah sie ihr Heimatdorf nicht wieder. Ihr Weg führte sie zu einem wundervollen Wasserlauf. In dessen Mitte, wo einst Amyra ihre Lehren empfing, steht noch heute der stolze und schöne Schrein des Mitgefühls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Alsamar (Ehre)&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Geboren als Sohn eines stolzen Kämpfers, der stets treu im Königsheer diente, schien es seine Bestimmung zu sein, den Umgang mit der Waffe zu erlernen. Es war eine lange Tradition innerhalb dieser Familie von Kriegern, dem Königsgeschlecht zu dienen. Alsamar jedoch lehnte es stets ab, eine Waffe in die Hand zu nehmen. Während seine Brüder den Vater mit Stolz erfüllten, sah dieser doch immer enttäuscht auf Alsamar. Jenen Sohn, der so gar nichts vom Stolz der Familie zu zeigen schien. Schließlich ging Alsamar ohne ein Wort hinaus in die Welt und folgte dem Ruf Temoras. Sein Weg führte ihn tief in den Wald, weit südlich des Ortes, an dem der Schrein des Mitgefühls errichtet wurde. Er fand einen wunderschönen See, mit einer kleinen Insel darin, auf der er verweilte. Nachdem er die Lehren Temoras empfangen hatte, entsann er sich des Weges, den seine Familie immer gegangen war. Und er erkannte, dass dieser Weg grausam war, folgte man nicht der Tugend der Ehrhaftigkeit. So war es Alsamar, der den Schrein der Ehre auf jener Insel errichtete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Boresal (Tapferkeit)&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Boresal war das Kind eines grausamen Mannes. Einem Tyrannen gleich, überfiel er die Armen und Schwachen. Doch wann immer er selbst in Not geriet, schickte er seine Schläger vor. Feigheit war trotz allem ein Wesenszug Boresals Vaters. Auch Boresal wollte er zu einem grausamen jungen Schläger heranziehen. Doch keine seiner Weisungen erreichte Boresals Herz. Und wie auch Alsamar, nahm Boresal nie eine Waffe in die Hand. So mag sein Vater möglicherweise froh gewesen sein, als der junge Boresal fortgegangen war. Hatte dieser ihn doch stets zu überzeugen gesucht, von den Grausamkeiten zu lassen. Wäre er nicht fortgegangen, sein Vater hätte ihn möglicherweise schon bald erschlagen. Nach langen Wanderungen fand Boresal jenen Ort, inmitten eines Waldes, der durch Temora berührt worden war und errichtete dort später den Schrein der Tapferkeit, da er die Wahrheit erkannt hatte. Er, der sich seinem Vater stets entgegengestellt hatte, bewies hiermit wahre Tapferkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Semborel (Gerechtigkeit)&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er war der einzige Sohn eines Dorfrichters. Doch die Urteile seines Vaters waren nie von Gerechtigkeit geprägt. Eher waren sie Zeugnis der Launenhaftigkeit dieses Mannes. So oft Semborel versuchte seinem Vater ins Gewissen zu reden, so selten fand er Gehör. Auch Semborel ging schließlich fort, froh auch die Grausamkeiten seines Vaters nicht mehr mit ansehen zu müssen. Was auch immer er versucht hatte, er konnte hier nichts erreichen. Selbst die Dorfbewohner halfen ihm nicht, hatten sie doch zu große Furcht vor den Launen des Vaters. Nach langen Wanderungen schließlich, hatte auch Semborel jenen Ort gefunden, an dem er seine Lehren empfing. An der Spitze einer Landzunge verweilte er. Meereswind und Wellen waren stets das einzige, was er um sich hatte. Schließlich errichtete er dort den Schrein der Gerechtigkeit, als Mahnmal, gegen Willkür und Launenhaftigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ilara (Demut)&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie war die Tochter eines hohen Adligen, der dem Königsgeschlecht sehr nahe stand. Eitelkeit und Hochmut waren immer schon starke Wesenszüge dieses Hauses. Ilara jedoch entwickelte sich durch Temoras Nähe anders. Zu den Bediensteten des Hauses war sie stets freundlich und half ihnen wo sie es vermochte. Sie waren es wohl eher, die Ilara vermissten, nachdem sie fortgezogen war, die Lehren Temoras zu empfangen. Auf einer kleinen, für andere Augen wohl eher unscheinbaren, Flussinsel erkannte sie jenen Ort, den Temora berührt hatte. Dort verweilte sie die Jahre der Lehre und errichtete später den Schrein der Demut. Es sollte ein Zeichen an all jene sein, deren Stolz sich in Hochmut verwandelt hatte. Ein Zeichen umzukehren in ihrem Tun und der Demut einen Platz in ihrem Herzen zu gewähren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fasamar (Geistigkeit)&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Geboren als Sohn eines Dorfschmieds, hatte er von früher Kindheit hartes Arbeiten erlernt. Doch reizten ihn viel mehr die Bücher, von denen reichere Kinder des Dorfes berichteten. Jene Kinder die in der Lage waren, die kleine Dorfschule zu besuchen. Gern hätte er sich ihnen angeschlossen, sein Vater jedoch hielt von solchen Dingen nichts. Er war ein fleissiger Mann und Fasamar blickte stets mit Ehrfurcht zu ihm auf. Schliesslich kam dennoch der Tag, an dem Fasamar fortzog, da Temoras Ruf ihn ereilte. Er fand den Platz seiner Lehren ebenfalls in einem tiefen Wald, doch dort war bereits ein Gebäude errichtet. Verschmutztes Marmor und windschiefe Ziegel, waren alles was von einem einstmals wohl schönen Gebäude geblieben war. Er erkannte, dass hier wohl vor sehr langer Zeit eine stolze und reiche Ortschaft gewesen sein musste. Alte Trümmer zeugten noch hiervon. Nur das Marmorgebäude hatte all die Zeit überstanden. Einst schien es so etwas wie eine kleine Schule oder Bibliothek gewesen zu sein. Doch Fasamar vermochte die Buchreste nicht zu nutzen, hatte er nie Lesen gelernt. Trotzdem sammelte er sie ein und verwahrte sie gut. Nachdem schließlich die Jahre seiner Lehren vergangen waren, richtete er dieses stolze Gebäude wieder her und errichtete in diesem, den Schrein der Geistlichkeit, als Mahnmal an alle Menschen, dass Leben stets Lernen bedeutete und niemand fortschritt ohne sich weiterzuentwickeln. Es heißt, Fasamar habe auf seinen Wanderungen auch das Lesen noch erlernt und die Schätze, welche die Bücher für ihn darstellten, mit Freude studiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Brynn (Opferbereitschaft)&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie war die Tochter eines reichen Händlers. Ihr Vater war stets bemüht, seinen Reichtum zu erweitern. Die Belange Anderer kümmerten ihn nie. Er nahm was er nur bekommen konnte. Und wenn ein Konkurrent hierbei möglicherweise auf der Straße endete, interessierte es ihn wenig. Brynn jedoch, bemühte sich jenen Menschen zu helfen und steckte ihnen hier und dort etwas Gold zu, damit sie wieder auf die Beine kommen konnten. Der Tag kam jedoch, als ihr Vater dies bemerkte und die junge Brynn beinah fortjagte. Nur deren Mutter vermochte den Mann wieder zu beruhigen. Im Gegensatz zu Brynn&#039;s Vater, hatte sie immer Gehör für die Worte des Mädchens, die ihr durch Temora eingegeben waren. Und so war sie es, die zukünftig geschickt verschleierte, wenn Brynn wieder einem verarmten Menschen mit etwas Gold aushalf. Doch auch Brynn brach eines Tages auf, als Temora sie rief. Ihr Weg führte sie durch tiefe Sümpfe. Nur Temoras Schutz hatte sie sicher geführt und vor dem Tode bewahrt. Schließlich fand sie auf einer kleinen Insel, nahe dem Festland den Ort an dem sie ihre Lehren empfing. Inmitten eines Dschungels errichtete sie dort den Schrein der Opferbereitschaft, als Mahnmal an die Menschheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Feiertage der Temorakirche==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie häufig unterscheiden sich Traditionen nicht nur in der Gesellschaft, sondern auch in der Auslebung von Kultur und Glaube von Region zu Region. Mancher Usus ist in einem Herzogtum stärker ausgeprägt als der andere, manches Mal bereits von einem Dorf zum nächsten mit feinen Unterschieden versehen.&lt;br /&gt;
Auf Gerimor wurden durch die Geweihten der Temorakirche die markantesten Feiertage des Kirchenjahres zusammengetragen und in das Leben des Herzogtums Lichtenthal integriert. Gläubige zelebrieren diese Tage öffentlich zusammen mit der Geweihtenschaft und Gemeinde, aber auch im Privaten für sich selbst oder ihren engsten Angehörigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Feiertag der Heiligen Amyra - Mitgefühl&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Heilige Amyra wurde in ihrer Tugend des Mitgefühls stark durch die Tätigkeit ihrer Mutter geprägt und lernte die Bedeutung Leid und Freud anderer zu teilen. So wie sie einst die Heiler auf ihren Wegen begleitete, so tun es auch die Gläubigen heute noch am ersten Sonnentag im Eisbruch. Am Feiertag Amyras ziehen die Menschen aus und widmen sich der Krankenbesuche und der Pflege der Alten und Bedürftigen. Sie unterstützen durch Zeit oder Spenden Heilerstuben, Sterbehäuser, Waisenheime oder die Kolonien der Aussätzigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lichtfest&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Traditionell wird zum Ende der dunklen Jahreszeit in vielen Regionen das Lichtfest gefeiert. Es soll nach den schweren Monden die Freude und das Licht wieder zurück in die Herzen der Menschen bringen und daran erinnern, dass die Zeit der Dunkelheit vorbei ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am ersten Sonntag im Lenzing werden die Kirchen, Klöster, Kapellen und Schreine von etlichen Laternen und Kerzen erhellt und an vielen Orten wird dieser Festtag mit einem feierlichen Gottesdienst, Fackelzügen oder dem Steigenlassen von Himmelslaternen begangen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch nicht nur kirchliche Orte erstrahlen an diesem Tag im Licht, längst ist es verbreitet dass auch die Gläubigen an diesem Abend ihr Heim mit Kerzen und Laternen zum Leuchten bringen. An diesem Abend wird keine Kerze gelöscht, keine Laterne verdunkelt und bis zum ersten Licht des folgenden Tages wird gefeiert, andächtig gebetet und der Herrin gedacht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für viele gilt dieser Feiertag als der höchste der Temora, symbolisiert er doch einige der wichtigsten Aspekte, welchen die Herrin uns gibt. Licht und Hoffnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Feiertag des Heiligen Borseal - Tapferkeit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am 15. Tag nach dem Lichterfest, der Summe der Tugenden in Temoras Kodizes, feiern die Gläubigen das Fest zu Ehren Borseals und des Zeichens der Tapferkeit, Stärke und Hoffnung. An jenen Tagen werden nicht nur häufig Waffenweihen und Kämpfe durchgeführt, sondern auch Hindernisse überwunden, Offenbarungen und Geständnisse gemacht. Denn Borseal lehrte, dass auch die Tapferkeit darin liege die Waffe niederzulegen. Im Volke ist es oftmals Brauch geworden einen umworbenen Mitmenschen auf sich aufmerksam zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Feiertag des Heiligen Semborel - Gerechtigkeit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Zeichen Semborels wird im Sinne der Gerechtigkeit in der letzten Woche des Wechselwinds die Zeit der Vergebung und des Rechts gefeiert. Unrecht, Streitigkeiten oder Missverständnisse versuchen die Gläubigen an diesen Tagen auszuräumen und suchen nach Versöhnung, Vergebung und Schlichtung. Sie blicken zurück und in ihr Inneres, um folgend den Schritt zueinander und zur Aussprache zu finden. Im Glauben an Semborels weisende Hand werden wichtige Gerichtsverfahren und Vereidigungen auf diesen Tag gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Feiertag der Heiligen Ilara - Demut&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wer demütig ist bekennt sich zu Temora. Ilara war die erste Priesterin, welche die Gläubigen den Wert der Demut lehrte. Am letzten Tag im Eluviar gedenken die Gläubigen dieser Tugend und begehen den Tag als einen der Einkehr, des Gebets und des Bekenntnisses. Gläubige pilgern zu Kirchen, Klöstern und Schreinen. Oftmals ist es Tradition geworden, dass vom Adeligen bis zum Freien die Menschen gemeinsam symbolträchtig vor dem Zeichen der Herrin knien und beten. Auch Aufnahmen von neuen Mitgliedern in die Gemeinde finden oft an diesem Tage statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Feiertag des Heiligen Alsamar - Ehre&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nicht nur die Ehre des Einzelnen wird am Feiertag des Priesters Alsamar am ersten Sonnentag im Cirmiasum gedacht, sondern auch der Ehrung der Taten anderer. Nicht nur in der weltlichen Regierung, sondern auch in ihrer Exekutive und militärischen Führung bürgerte es sich ein Paraden zu veranstalten und die Verstorbenen zu ehren, die im Kampf gefallen sind. Doch auch Ehrenduelle werden bevorzugt an diesem Tage durchgeführt, so wie Beförderungen, Vergaben von Ehrentiteln und Adelungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schwerttage&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einmal im Jahr werden um den letzten Sonntag im Searum herum die Schwerttage gefeiert. Sie sind als Gedenken an den Kampf zwischen Temora und Alatar vor Varuna, zur Zeit der Apokalypse gedacht und gemahnen an den stetigen Kampf und daran, dass auch in den folgenden dunklen Monden die Herrin stets für die Ihren einstehen wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Üblicherweise werden zu diesen Feiertagen die letzten Turniere des Jahres ausgetragen, Messen verlesen, Schaukämpfe aufgeführt, Waffenweihen durchgeführt und vielerorts auch sehr ausgiebig gefeiert. Gerade in Gebieten, in denen die Verehrung Eluives und ihrer Erntegaben nicht so verbreitet ist, wird an diesen Tagen ebenso das Erntefest begangen und für die reichhaltigen Gaben gedankt, welche Kraft geben sollen für die entbehrungsreicheren Tage des Jahres.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Traditionell werden an diesem Tag Lehrlinge aufgenommen, Pagen oder Knappen in den Dienst eines Ritters gestellt oder einem Kind sein erstes Holzschwert überreicht. Nicht selten werden auch Schwertleiten an diesen Tagen durchgeführt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Schwerttage rücken die kraftvollen Aspekte der Herrin in den Vordergrund, rufen dazu auf noch einmal Mut zu fassen und sich mit Tapferkeit und heiliger Stärke dem Kommenden entgegen zu stellen. Eine Zeit um Herausforderungen anzunehmen und zu bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Feiertag der Heiligen Brynn - Opferbereitschaft&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der zweiten und dritten Woche im Goldblatt erinnern die Gläubigen sich an Brynn und ihrer Tugend der Opferbereitschaft. Es sind zwei Wochen der Zeit des Fastens und des Verzichts. Einige beschränken sich in diesen Wochen auf Wasser und Brot, andere verzichten auf Alkohol, Fleisch oder andere Freuden und Vergnügen. Dieser Tage erinnern und wertschätzen die Gläubigen das, was sie haben und tun können, und erfahren eine innere Reinigung. Die Fastenzeit endet mit einem gemeinsamen Fest, bei welchem nicht nur gefeiert wird, sondern auch Spenden für die Armen gesammelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Feiertag des Heiligen Fasamar - Geistigkeit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der letzte Sonnentag im Rabenmond steht im Zeichen der Geistigkeit, unter dem Schutz des ersten Priesters Fasamar. Im Laufe jenes Feiertages wird in den Familien und Haushalten aus Schriften - sei es Prosa oder Lyrik - gelesen und Geschichten weitergegeben, auf dass sie stets erhalten und wertgeschätzt blieben. Auch ist es ein Tag, unter dessen guten Zeichen viele Ausbildungen begonnen und vollendete Lehrzeiten gefeiert werden. Oftmals sind es besonders die bildende Institutionen, wie Bibliotheken und Schulen, welche diesen Feiertag mit offenen Türen begehen&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Staff-inari</name></author>
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&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Staff-inari: Staff-inari lud eine neue Version von Datei:3 Temora.png hoch&lt;/p&gt;
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		<author><name>Staff-inari</name></author>
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		<updated>2018-09-21T03:37:16Z</updated>

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		<author><name>Staff-inari</name></author>
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		<title>Alatarisches Reich</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Staff-inari: /* Vernichtung Varunas */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | Bild = Rahal.jpg&lt;br /&gt;
 | Betreuer = Leo&lt;br /&gt;
 | Betreuer2 = Chaac&lt;br /&gt;
 | Spielerbetreuer = &lt;br /&gt;
 | Email = dunklesreich@alathair.de&lt;br /&gt;
 | Zuordnung = Dunkel&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
== Regionen &amp;amp; Städte ==&lt;br /&gt;
Das alatarische Reich wird von Alka Isidor I. und seinen Beratern regiert. Dabei handelt es sich weniger um eine Monarchie im eigentlichen Sinne, sondern vielmehr um eine Theokratie, da der Herrscher, der Alka durch den Gott Alatar selbst erwählt wird. Im alatarischen Reich existieren 4 große Ländereien, Alatarien, Wetterau, Grünwaid und Bitterforst. Eine politische Karte ist [http://www.alathair.de/html/include/img/ala_politik.jpg hier]  zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Alatarien===&lt;br /&gt;
Weit im Westen, geschützt durch eine massive Bergkette liegt Alatarien. Das Zentrum des alatarischen Reiches. &lt;br /&gt;
*[[Rahal]]&lt;br /&gt;
Nachdem Gabriel, mit der Essenz der Lethare erfüllt, zum Alka wurde und ihn dies zu unerschöpflicher Stärke führte erschien ihm der Herr und er sprach. &amp;quot;Gründe eine Stadt und mehre ihre Macht, auf dass aus ihr der Keim meines Reiches entspringen möge.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Und so geschah es. So entstandt die im nordwesten liegende Hauptstadt Rahal, welche bis heute ebenso als heilige Stadt bezeichnet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wetterau===&lt;br /&gt;
Wetterau ist ein reichlich bewaldetes Gebiet im Osten des alatarischen Reiches. Es grenzt vom Osten her an Alatarien und vom Süden her an Bitterforst.&lt;br /&gt;
*[[Schattenwinkel]]&lt;br /&gt;
Eingebettet im bewaldeten Gebiet von Wetterau liegt die Siedlung Schattenwinkel. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In ihrer Mitte ragt prächtig die Burg der Schattenpanther empor, welche von kleineren, mit Türmchen versehenen Häusern umringt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Grünwaid===&lt;br /&gt;
Die Länderei Grünwaid verfügt über einen breiten Küstenstreifen, der vereinzelt auch feine Sandstrände auf zu weisen hat. &lt;br /&gt;
*[[Düstersee]]&lt;br /&gt;
Düstersee, einst eine kleine unscheinbare Siedlung, hat es mittlerweile zur zweit größten Stadt im alatarischen Reich gebracht.&lt;br /&gt;
Nach wie vor zeichnet sich Düstersee durch seine Einzigartigkeit aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glaube ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alatarische Reich ist geprägt durch den Glauben an den All-Einen, an Alatar. Daher spielt der Glaube eine wichtige Rolle im Leben eines jeden Bürgers und jenen, welche Alatar ihr Leben verschrieben haben, werden mit Respekt behandelt. (siehe auch Hierarchie des reiches)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Stärke, Wissen und Macht wird nur der Wahrhaftige erfahren. Wahrhaftig kann nur der werden, welcher sich dem Einen, dem reinen Quell der Wahrheit zuwendet. Dies ist es, was wir ersuchen und dies ist auch die Saat, die wir über das Land streuen werden, auf dass das Reich Alatars in neuem Glanz erwachse! Alle jene, welche sich der einzig wahren Herrschaft, der Herrschaft einzig wahren Gottes, widersetzen werden keine Gnade erfahren und dahingerafft. Ein Diener des Einen kennt nur diese, die an seiner Seite für die Befreiung der Welt vom Gifte falscher Dogmen streiten und jene, welche sich gegen die vorhergesehene Reinigung erheben und seinen Zorn erfahren werden! &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auszug aus einer Chronik des Tempels, Lehren des Tetraach Delvaron Blutstein&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Feiertage des alatarischen Reiches ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vernichtung Varunas===&lt;br /&gt;
17. Eluviar 252&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausrichter: - nicht benannt -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hintergrund: Der Drache [[Kryndlagor]], das alatarische Heer und die Diener Krathors vernichten Varuna, den früheren Hauptsitz der Grafschaft Hohenfels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tyranntods Jubeltag===&lt;br /&gt;
28. Eluviar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausrichter: Tempel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hintergrund: Viele Generationen ist es her, als sich die Menschheit in der Knechtschaft des garstigen Getares befand, der keinen Augenblick und keine noch so kleine Gelegenheit ausließ, seine Untertanen zu knechten, zu treiben und zu schinden, während sein Bruder, der Eine und Wahre, Getares&#039; Meinung nach mit Pflanzen und Tieren vorlieb nehmen und sich nicht um das Wertvollste dieser Welt, um die Menschen, kümmern sollte. Während Sklaverei und Pein unter den Menschen wüteten, die teils von Getares geblendet waren und ihre Dienerschaft liebreizend und angenehm wähnten, graute es dem Einen und Wahren vor solcherlei Untaten, in der Tat trachtete jener nach der Befreiung des Menschenvolkes und der Bestrafung des Getares für seine Verbrechen. Selbst vor seinem eigenen Bruder schreckte der Eine und der Wahre Herr nicht zurück, wenn es darum ging, uns Menschen ein Wohl zu erweisen. Selbst vor den Mächtigsten, denn keinesfalls war Getares als schwach zu bezeichnen, zauderte Er in Seiner Herrlichkeit für ein hehres Ziel. So kam es, als die Worte und Ratschläge, die Bitten und Hinweise zwecklos wie Wasser im Sand des Südens versunken waren, zu dem Zeitpunkt, wo der Er die Tat an Stelle des Wortes sprechen und so die Untat des Getares beenden musste. Fürwahr konnte es Getares, der heimtückische und mörderische Spross der Rabenmutter Eluive, nicht länger ertragen, von seinem Bruder gemaßregelt und gezügelt zu werden. So trachtete, gleichwie der Eine und Wahre die Schandtaten des Getares zu beenden suchte, dieser seinem Bruder nach dem Leben. Es obsiegte, wie es letztlich in der ganzen Welt geschehen wird, die Stärke und Macht des Einen und Wahren, der zügellose Getares aber ward von einem Felsbrocken erschlagen, wie es sich für einen Schänder und Verbrecher am Menschenvolk geziemt. Gepriesen seist Du auf immerdar für Deine Tat! Gepriesen sei der Eine und Wahre Herr! Gepriesen sei Alatar in all Seiner Herrlichkeit!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stadtgründungsfest Rahal===&lt;br /&gt;
20. Schwalbenkunft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausrichter: Stadtverwaltung Rahal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hintergrund: Nachdem Gabriel, mit der Essenz der Lethare erfüllt, zum Alka wurde und ihn dies zu unerschöpflicher Stärke führte erschien ihm der Herr und er sprach. &amp;quot;Gründe eine Stadt und mehre ihre Macht, auf dass aus ihr der Keim meines Reiches entspringen möge.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Und so geschah es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Glutfeuertag===&lt;br /&gt;
23. Cirmiasum 258&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausrichter: Rashar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hintergrund: Alatar stellte seine Tochter und ihr Volk den Gläubigen des Reiches vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die 10 Unheilsnächte der Menschheit===&lt;br /&gt;
8. Ashatar bis 18. Ashatar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausrichter: - nicht benannt -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hintergrund: Als Eluives und Getares&#039; schändliches Komplott, das dem Einen und Wahren Herrn die Regentschaft und Leitung des Menschengeschlechtes streitig machen sollte, zu voller Wirkung gelangte, brach Unheil über unser ganzes Volk herein. Getares der Schändliche herrschte fortan tyrannenhaft über unsere Ahnen, Eluives schimpflicher Segen begleitete und beschützte ihn bei diesem Verbrechen, während der Eine und Wahre selbst über lachhafte Pflanzen und unwichtige Tiere regieren musste. Den Besseren und Stärkeren auf das Schwächere und Wertlose abzuschieben und dem Verwerflichen den größten Schatz der Welt zu überlassen zeichnete wahrhaftig die Gesinnung der Verderbten, der üblen Blendergötzen. Doch der Eine und Wahre zauderte nicht lange - als die Menschheit unter der Knechtschaft des Getares darbte und dahinsiechte, konnte der Herr dies nicht länger erdulden. Während die Tage finster und die Nächte noch dunkler waren, ersann der Eine Herr den einzigen Weg aus diesem Verderben. Während die Welt der Menschen trist und ohne Hoffnung war, sann der Wahre schon darüber nach, wie er den Keim der Hoffnung und den Funken des Lebens unter die Seinen zurückbringen konnte. Trotz allem jedoch ward dies eine - wenn auch enden wollende - so doch garstige und schreckliche Zeit für das Menschenvolk. Denn ohne seinen wahren Herrn und unter fremder Knechtschaft vermochte es nichts von Wert zu vollbringen und musste umso mehr Leid erdulden. Ewiglich möge die Menschheit dieser dunklen Zeit eingedenk sein, und wären es nur zehn Nächte im Jahreslauf, die geopfert werden, um daran zu erinnern, was ein Leben ohne den Wahren und Einen für uns alle bedeuten würde - was ein Leben unter der Knechtschaft des Tyrannen Getares oder seiner blenderischen Schwester Temora bedeuten würde. Unser Dank und unser Dienst sind fortan Dein, oh Herr, denn Du hast Deine Ketten und Deine Geißel gesprengt und zerschmettert, um für unser aller Wohl und zu der Blender Wehe einzutreten. Deine Taten, oh Wahrer und Einziger, haben die Welt erneuert. Lob und Preis gelte Dir, Alatar!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tag der Erneuerung===&lt;br /&gt;
31. Goldblatt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausrichter: Letharen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hintergrund: Die Letharen wurden geschaffen und mit ihrer Aufgabe von Alatar beseelt. Gläubige Diener Alatars stellen zu Gedenken an diesen Tag, der dem rahalischen Reich einen seiner wichtigsten Verbündeten offenbarte, häufig schwarze Pantherstatuen vor die Tür. Die Letharen zeigen sich erkenntlich indem sie die Krallen der Panther mit dem Blut von Adlern tränken.&lt;br /&gt;
Paradetag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1. Alatner===&lt;br /&gt;
Ausrichter: Garde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hintergrund: Zur Würdigung der Feldzüge des vergangenen Jahres, hält die Garde zu Beginn des Winters eine Parade in der heiligen Stadt Rahal ab. In diesem Rahmen werden auch oft Auszeichnungen für besondere Taten verliehen oder Beförderungen ausgesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das große Pferderennen von Rahal===&lt;br /&gt;
Lenzing - Eluviar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausrichter: wechselnd - bei Interesse Anfrage an die Stadtverwaltung Rahal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hintergrund: Die Stadtverwaltung Rahals lobt einen Preis für den besten Reiter Rahals aus.&lt;br /&gt;
Teilnahmevorrausetzung ist ein Wohnsitz in Rahal oder der Sieg im großen Pferderennen von Schattenwinkel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das große Pferderennen von Schattenwinkel===&lt;br /&gt;
Searum - Rabenmond&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausrichter: wechselnd - bei Interesse Anfrage an die Stadtverwaltung Rahal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hintergrund: Die Stadtverwaltung Rahals lobt einen Preis für den besten Reiter Schattenwinkels aus.&lt;br /&gt;
Teilnahmevorrausetzung ist ein Wohnsitz in Schattenwinkel oder der Sieg im großen Pferderennen von Rahal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Markttag===&lt;br /&gt;
1. letzter Tag des Wochenlaufes jedes Mondlaufes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausrichter: wechselnd&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hintergrund: Jeden ersten letzten Tag des Wochenlaufes eines neuen Mondlaufes ist Markttag. Am Markttag ist für Stände oder Feierlichtkeiten auf dem Marktplatz Rahals keine Erlaubnis des Statthalters nötig. Eine reine Information an die Stadtverwaltung ist ausreichend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Adel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es existiert kein Adel im alatarischen Reich.&lt;br /&gt;
Längst vergangen aber nicht vergessen ist der Blutadel. In der Vergangenheit wurden nur die mächtigsten aller dunklen Adligen von seiner Heiligkeit dem Alka zum Fürsten oder zur Fürstin ernannt, wie das einstige Fürstentum Dunkelfels. Auch Baronien gab es in jenen Tagen wie die Baronie Shevanor, Düsterstein, Seranyth, Drakon und Weidenheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesetze ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gesetze des alatarischen Reiches===&lt;br /&gt;
*§1 Herr und Schutzpatron des alatarischen Reiches und seiner Bürger ist allein Alatar.&amp;lt;v&lt;br /&gt;
*§2 Das Anrufen oder Preisen jedweder Götter außer dem Herrn oder seiner Schöpfung, Kra’thor, ist aufs Strengste verboten, ebenso wie die Beleidigung oder Verunglimpfung Letzterer.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*§3 Die oberste gesetzgebende und rechtsprechende Instanz ist der Alka respektive der Rat der Altruisten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*§4 Den Anweisungen des Statthalters, der Geweihten des Herrn, der Ritterschaft, wie auch der Garde und Palastwachen ist zudem jederzeit Folge zu leisten.&amp;lt;br&amp;gt;Hierbei sei zu beachten das für die Einhaltung der Gesetze die Garde zuständig ist und in diesem Tun nur dem Alka soweit dem Rat der Altruisten und dem Statthalter der jeweiligen Stadt untersteht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*§5 Wird das Heilige Alatarische Reich angegriffen oder begibt es sich auf einen Kriegszug, so tritt das Kriegsrecht in Kraft.&amp;lt;br&amp;gt;Ebenso kann das Kriegsrecht durch den Alka oder dem Rat der Altruisten ausgerufen werden, sollte das Reich einer kommenden Bedrohung gegenüber stehen. Eine ausgesprochene Waffenruhe beendet das Kriegsrecht augenblicklich wieder.&lt;br /&gt;
**§5.1 Ein jeder Bürger ist verpflichtet im Kriegsfall den Wehrdienst zu leisten sowie die Städte und Siedlungen im Falle eines Angriffs zu verteidigen.&lt;br /&gt;
**§5.2 Im Falle eines Grenzübertritts durch eine organisierte und/oder uniformierte Gruppe von Feinden des Reiches gilt auf dem Gebiet des Rahalischen Reiches mit sofortiger Wirkung das vorübergehende Kriegsrecht. Das Kommando über alle bewaffneten Streiter des Reiches geht auf die Bruderschaft über, die dieses zur Verteidigung des Reiches nutzen. Hierbei ist zu beachten, dass die Befehlsstruktur der Garde dabei nicht außer kraft tritt, sondern die Befehle vom Heerführer, oder so bestimmt der Garde vorstehendem Ritter an den ranghöchsten Offizier ausgegeben werden, der dies dann durch die Gardisten umsetzten, lässt.&amp;lt;br&amp;gt;Das vorübergehende Kriegsrecht endet, sobald die Feinde das Reichsgebiet wieder verlassen haben oder die Bedrohung vom Reich abschließend abgewendet ist.&lt;br /&gt;
*§6 Strafmaßnahmen&lt;br /&gt;
**§6.1 Beleidigung eines Würdenträgers des Reichs wird mit einer Straffe von 25 Kronen belegt.&amp;lt;br&amp;gt;Sowie 1 bis 2 Tage Kerker oder Pranger. Die Goldstrafe kann in Öffentliche Züchtigung umgelegt werden was in diesem Fall eine Straffe von 3 Peitschenhieben entspricht.&amp;lt;br&amp;gt;Als Würdenträger des Reiches gelten die Altruisten, Tetrarchen und Kleriker des Herrn, die Ahads und Ritter Alatars, die Statthalter Rahals und Düstersees und die hochrangigen Mitglieder des Ordens der Arkorither (ersichtlich an ihren unverkennbaren Roben)&lt;br /&gt;
**§6.2 Würdenträger, die gegen die geltenden Gesetze des Reiches verstoßen, sind sofort an den Tempel oder der Bruderschaft zu melden.&lt;br /&gt;
**§6.3 Mord an einem Bewohner des Reiches wird mit schwerem Kerker oder mit dem Tode bestraft.&lt;br /&gt;
**§6.4 Dieberei und Zerstörung von Eigentum eines Bürgers sind strengstens untersagt und ziehen neben Strafe, welche Peitschenhieben oder den Verlust der rechten Hand entspricht, die Erstattung des Verlustes nach sich.&lt;br /&gt;
**§6.5 Verstöße gegen das Rüstrecht werden mit 20 Kronen und 0 bis 3 Tage Pranger/Kerker belegt.&lt;br /&gt;
**§6.6 Die Garde ist befugt für kleinere Vergehen jederzeit ein Bußgeld zu verhängen, dass sofort abgeleistet werden muss. Des weiteren führt jegliche Wiederholung von Verstößen gegen die Gesetze dazu, das man von der Garde dem Statthalter für einen Rechtsspruch überführt wird.&lt;br /&gt;
*§7 Jeder, der das Reich, ohne Bürgerschaft oder ein Amt im heiligen Reich zu bekleiden, betritt, gilt als Gast. Jeder Gast ist dazu verpflichtet die Gesetze des Reiches und der Städte zu beachten und zu befolgen. Unwissenheit schützt vor Strafe nicht, da die Gesetze zu kennen sind so man das Heilige Reich betritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Gesetze der Städte===&lt;br /&gt;
*§1 Um die Sicherheit innerhalb der Städte und Siedlungen zu gewährleisten, ist das Verbergen des Gesichtes jedem Menschen, sofern dem geltenden Rüstrecht nicht anders entnehmbar, verboten. Die Stadtverwaltung kann Personen und Gemeinschaften das Recht zur Maskierung einräumen und entziehen. Explizit sei hier festgehalten, dass hierunter auch jegliche Rüstteile fallen, die das Gesicht vermummen.&lt;br /&gt;
*§2 Duelle und Kämpfe aller Art mit Ausnahme von Waffenübungen der Wache sind in der Arena auszutragen und an keinem anderen Ort.&lt;br /&gt;
*§3 Das Betreten der Oberstadt Rahals ist nur Bürgern, Mitgliedern des Ordens der Arkorither, Mitgliedern der dort ansässigen Institutionen, ( Sofern diese einen gültigen Bürgerbrief des Reiches besitzen) oder in Begleitung von Würdenträgern des Reiches, oder in Geleit der Garde gestattet. Bürger und Gäste auf dem direkten Weg zum Palast dürfen weder Waffen noch Rüstung bei sich tragen.&lt;br /&gt;
*§4 Das Reiten innerhalb der Stadtmauern ist Bürgern und Würdenträgern des Reichs erlaubt, hierbei&lt;br /&gt;
gilt, das Galoppieren durch die Straßen der Städte wird als mutwillige Gefährdung der Bürger geahndet, und steht somit zur Strafe.&lt;br /&gt;
Das Reiten auf dem Marktplatz sowie im Tempelbezirk Rahals ist jedoch jedem völlig untersagt.&lt;br /&gt;
*§5 Im gesamten Tempelbezirk, wie auch den Tempeln der Städte selbst, gilt es sich sauber und anständig zu kleiden.&lt;br /&gt;
*§6 Das Mieten von Häusern inner- und ausserhalb der Stadtmauern ist nur Bürgern des Reiches mit, für jenes Gebiet gültigen, Bürgerbrief gestattet.&lt;br /&gt;
*§7 Das Abbauen von Erzen und Steinen in den Minen Rahals ist nur mit einer Bergbaulizenz gestattet, die gemeinsam mit einem Bürgerbrief des Reiches erworben werden kann.&lt;br /&gt;
*§8 Gästen ist es gestattet im Hafenviertel ohne eine Bürgerschaft eine Wohnung zu mieten. Sie gelten sodann als Einwohner und unterliegen der Wehrpflicht, ohne aber die Rechte eines Bürgers zu genießen.&lt;br /&gt;
*§9 Verbündete können innerhalb der Städte besondere Rechte und Pflichten genießen, jene Abschriften werden eigenständig verhängt und können somit gesondert eingesehen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Armeen Alatars==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Legion des Panthers]] bilden eine Exekutive Säule des alatarischen Reiches. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alle angehörigen Soldaten der Legion sind in den Farben Rot und schwarz uniformiert, sie symbolisieren das Blut und den darauf folgenen Tod des Feindes. In der klar strukturierten Hierarchie, gibt es ein pyramiedenartiges Rangsystem. Auf dem Festland wird die Legion durch die umherziehenden Einheiten der Fänge des Panthers unterstützt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenngleich die Reichsgarde einen Hauptmann beziehungsweise einen Generall hat, der diese leitet, ist der schlußendliche Oberfehlshaber immer der Alka selbst. Der Hauptsitz der alatarischen Reichsgarde ist in der heiligen Stadt [[Rahal]] in Alatarien.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Fänge des Panthers]] bilden eine Exekutive Säule des alatarischen Reiches. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alle angehörigen der Fänge wurden aus den gläubigsten Soldaten des Reiches ausgewählt und bewahren den Frieden auf dem alatarischen Festland. Dort unterstützen sie die Legion des Panthers als Elite-Einheit. Allerdings besteht ihre Hauptaufgabe darin, die Glaubensbewahrer zu unterstützen, falls sie bei der Beseitigung von Häresie und Ketzerei militärische Unterstützung benötigen. Sie sind wie die Legion des Panthers in den Farben Rot und schwarz uniformiert. Häufig nutzen die Mitglieder aber auch Verkleidungen je nachdem mit welcher Aufgabe sie betraut wurden. In der klar strukturierten Hierarchie, gibt es ein pyramiedenartiges Rangsystem mit der Ausnahme, dass die oberen Ränge ausschließlich von Glaubensbewahrern gestellt werden. Dabei sind Glaubensbewahrer zumeist hochrangige Templer Alatars, seltener Ahads. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wichtige Personen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Alka Isidor:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannter unter dem einstigen Namen Isidor von Hohenfels. Jüngster Sohn Anara von Hohenfels, Bruder seiner Majestät Ador Segenus Corbidian Victor dem Ersten von Alumenas. Isidor hat sich jedoch im Zeit des Wandel, vom Königreich entsagt. Entadelt, Entehrt, und von der Familie verstoßen lief er über ins alatarische Reich, wo er von der Tetrarchin Aliyahna dem Herrn geopfert wurde. Alatar selbst war es, der Isidor mit 7 Atemwölkchen „befüllte“ um ihn als neuen Alka wieder auferstehen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kommando der Legion des Panthers:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*General Ahad Muireall Laval (Oberkommando über die Legion)&lt;br /&gt;
*Hauptmann Ritter Korlay Bruchsteig (Garde des Reiches)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Beraterstab des Alka:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Maya Taruval (Oberhaupt der Arkorither)&lt;br /&gt;
* Fenia Treublatt (Leitung des Tempels)&lt;br /&gt;
* Muireall Laval (General der Legion)&lt;br /&gt;
* Xen&#039;draxol (Statthalter Rahal)&lt;br /&gt;
* Enomis Crain (Statthalter Düsterse)&lt;br /&gt;
* Aron&#039;deryl (Oberhaupt der Letharen)&lt;br /&gt;
* Oberster Glaubensbewahrer Gerimors (vakant)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Verwaltung des Reiches:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Xen&#039;draxol (Statthalter Rahal)&lt;br /&gt;
* Enomis Crain (Statthalter Düstersee)&lt;br /&gt;
* Korlay Bruchsteig (Schirmherr Grenzwarth)&lt;br /&gt;
* Kava Shasul (Schirmherr Schattenwinkel)&lt;br /&gt;
* Muireall Laval (Schirmherrin Rahal)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sonstige Ämter:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Aktuarin &amp;amp; persönliche Assistenz des Alka Fenia Treublatt&lt;br /&gt;
* Leibwache Muireall Laval&lt;br /&gt;
* Hofmaga Elena Agastor&lt;br /&gt;
* Berater in speziellen Angelegenheiten Hauptmann Soren Dumar (Fänge des Panthers)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technisches ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Technische Dinge bezüglich dem Alatarischen Reich findest Du hier: [[Menschen (Technik)]], [[Letharen (Technik)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Staff-inari</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.alathair.de/index.php?title=K%C3%B6nigreich_Alumenas&amp;diff=8934</id>
		<title>Königreich Alumenas</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.alathair.de/index.php?title=K%C3%B6nigreich_Alumenas&amp;diff=8934"/>
		<updated>2018-09-18T11:37:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Staff-inari: /* Herzogtum Greifenhain */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das Königreich Alumenas, in dem man dem Glauben an den sogenannten &amp;quot;lichten Pantheon&amp;quot; nachgeht, besteht aus mehreren Herzogtümern, denen jeweils ein Herzog vorsteht. Herzöge sind die Herrscher der größten Landstriche des Königreiches (Provinzen) die das Gros der königlichen Streitmächte stellen. An der Spitze des Adels steht der König. Der aktuelle Herrscher über Alumenas ist [[Ador Segenus Corbidian Victor von Alumenas]] oder auch König [[Ador I.]] von Alumenas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Allgemeinen weitläufig bekannt sind einige Informationen über die verschiedenen Landstriche und Herzogtümer des Königreiches, aus Traditionen gewachsen oder durch bewegende Ereignisse geformt. Besonders die Herrscherfamilien sowie die Wappen der einzelnen Herzogtümer und Familien werden manchem, die im Königreich aufgewachsen sind ein Begriff, vor aber dem Adel bekannt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herzogtum Lichtenthal ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alumenische Reich und damit auch das [[Herzogtum Lichtenthal]] wird von König Ador dem I. regiert, da es derzeit keinen Herzog, in Lichtenthal gibt, hat dieser einen Rat ins Leben gerufen. Dieser kümmert sich um alle Belange des alltäglichen Geschäftes. Des Weiteren gliedert sich das Herzogtum in drei Grafschaften, die wiederum in mehrere Lehen aufgeteilt sind. Das Herzogtum Lichtenthal ist das einzige, in der Spielwelt begehbare Herzogtum des Königreiches. Detaillierte Informationen dazu sowie eine Beschreibung der zugehörigen Ländereien und der politischen Lage finden sich [[Herzogtum Lichtenthal|hier]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herzogtum Alrynes ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Einwohner:&#039;&#039;&#039; ~100.000 (incl. Alumenas)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Regent:&#039;&#039;&#039; Herzog Iustitian Christoph von Alrynes&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Hauptstadt:&#039;&#039;&#039; Eherntrutz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Wappen:&#039;&#039;&#039; silberner Doppelkopfadler auf dunkelblauem Grund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kurzbeschreibung:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Das größte Herzogtum des Königreiches, das als Enklave die Reichsstadt Alumenas und die umgrenzenden Verteidigungsanlagen in sich trägt. Es verfügt über eine zahlenmäßig große Armee, die meistens zu Wachdiensten in und um Alumenas eingesetzt wird. Das herzogliche Heer ist, ähnlich wie in Lichtenthal, in Gestalt von Regimentern organisiert, derer es derzeit zwei gibt: das Regiment zu Fuß &#039;Alryner Pikeniere&#039; (&amp;quot;Rothauben&amp;quot;) und das Kürassier-Regiment &#039;Viktor von Alrynes&#039; (&amp;quot;Viktorianer&amp;quot;). Mehrere Kompanien Rothauben und zwei Eskadrons Viktorianer sind dauerhaft zum Schutz der Reichsstadt Alumenas abgeordnet, wo sie die Krongarde in Gestalt des Ersten Königlichen Garderegiments &#039;Konstantin von Alumenas&#039; (&amp;quot;Konstantiner&amp;quot;) unterstützen. Die Krongarde ist auch nach Verlegung des Hofes zu großen Teilen weiterhin in Alumenas stationiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eigentliche Hauptstadt des Herzogtums liegt um die Festung Eherntrutz, den Stammsitz der Herzöge von Alrynes. Eherntrutz gilt als eine der am stärksten befestigten Burgen des gesamten Königreichs, ist aufgrund seiner klobigen Bauweise allerdings auch eine der am wenigsten ansehnlichen.. Die Hauptstadt von Alrynes steht im Schatten des weit größeren und prächtigeren Alumenas und spielt im gesellschaftlichen Leben des Herzogtums nur eine untergeordnete Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Diplomatie:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Der Adel von Alrynes war es lange gewohnt, nah am königlichen Hof zu leben und wichtige Ämter zu bekleiden. Viele Adlige des Herzogtums sehen sich als Inbegriff der Königstreue und als wichtige Stütze des Reiches. Die Verlegung des Hofes nach Lichtenthal und die gescheiterte Verbindung zwischen der Königsfamilie und der Herzogsfamilie bedeuteten für Alrynes einen herben Rückschlag. Der regionale Adel betrachtet die Verlegung des Hofes nach Lichtenthal als Fehler und würde sich jederzeit dafür einsetzen, dass der Herrschersitz wieder nach Alumenas kommt. Besondere Sympathie für die Bedürfnisse Lichtenthals ist von Seiten Alrynes entsprechend nicht zu erwarten. Viele Alryner könnten es verschmerzen, Gerimor den Menekanern, Zwergen, Elfen, Rahalern, und was immer dort kreucht und fleucht, zu überlassen. Die prinzipielle Reichstreue des Herzogtums steht jedoch außer Frage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Personen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seine Herzogliche Hoheit &#039;&#039;&#039;Iustitian Christoph von Alrynes&#039;&#039;&#039;, Herzog von Alrynes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ihre Durchlaucht &#039;&#039;&#039;Elisabeth Dorothea von Alrynes&#039;&#039;&#039;, Ehefrau von Iustitian v. Alrynes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Komtess &#039;&#039;&#039;Johanna Elisabeth Viktoria von Alrynes&#039;&#039;&#039; (✝), einzige Tochter von Iustitian v. Alrynes und Elisabeth v. Alrynes, Verlobte von Ador I. von Alumenas; in einem Mordkomplott am Tag ihrer Verlobung getötet.&lt;br /&gt;
== Herzogtum Aschenfeld ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Einwohner:&#039;&#039;&#039; ~15.000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Regentin:&#039;&#039;&#039; Herzogin Ediphanie Carolina Fiara von Winterfall-Aschenfeld zu Ehrenstein und Ruchin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Hauptstadt:&#039;&#039;&#039; Ruchin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Wappen:&#039;&#039;&#039; springendes schwarzes Ross auf silbergrauem Grund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kurzbeschreibung:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Die Aschenfelder sind eine der Markprovinzen und bekannt für ihre außerordentliche Reiterei. Das Herzogtum ist im Verbund mit Winterfall relativ autark. Es dominieren kleine Rittergüter und Wehrburgen, die häufig über Generationen vererbt werden, so dass sich eine Art erblicher Ritterstand herausgebildet hat. Diese adligen Panzerreiter gehören teilweise tatsächlich dem Orden der Ritter von Alumenas an, es existieren jedoch auch eine Handvoll kleinerer quasi-ritterlicher Orden. Schwertadel im originären Sinne sind die wenigsten dieser Familien. Vielmehr hat sich in vielen Adelsgeschlechtern die standestypische Anrede Sir oder Lady gegen ältere Standesanreden durchgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bekannte Reiterei setzt sich primär aus solchem ritterbürtigen Landadel zusammen und stellt eines der wenigen echten Ritterheere des Reiches dar. Zahlenmäßig fällt das Heer freilich klein aus und symbolisiert zu einem gewissen Grad überkommene Gesellschafts- und Organisationsstrukturen. Auch sonst sind die Aschenfelder ein traditionelles Lehen, das streng entlang feudaler Prinzipien organisiert ist. Ein echtes Bürgertum findet sich in Ansätzen nur in der Hauptstadt Ruchin. Und selbst hier ist seine Stimme nicht besonders stark. Den Rittergütern sind vielfach kirchliche Besitzungen, etwa kleinere Klöster oder Ordenshäuser angeschlossen, und das Verhältnis zwischen Adel und Klerus ist im Allgemeinen eng.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aschenfelder sind kein wohlhabendes Lehen und zugleich das bevölkerungsärmste Herzogtum des Königreichs. Die wenigen landwirtschaftlichen Überschüsse, die das Lehen produziert, werden direkt nach Winterfall exportiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Diplomatie:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Aufgrund der Zersplitterung des Herzogtums in viele kleine Rittergüter ohne echtes Machtzentrum spielt Aschenfeld politisch keine bedeutende Rolle. Die Herzogsfamilie residiert in Ehrenstein (Winterfall), so dass die meisten Aschenfelder ihre Herzogin selten zu Gesicht bekommen. Die Aufmerksamkeit des Adels gilt ohnehin primär dem Erhalt seiner Güter und der Verteidigung der Grenzen der Markprovinz. Weitsichtige Adlige beziehen noch Winterfall mit ein, das Interesse an Reichspolitik ist hingegen äußerst gering. In der Reichsstadt Alumenas oder in anderen Herzogtümern trifft man sie gelegentlich bei Turnieren, ansonsten sind sie aber nicht sehr präsent. Die Königsfamilie kann sich der Unterstützung der Aschenfelder jedoch im Allgemeinen sicher sein, auch wenn sie nicht zu den lautesten Stimmen gehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Personen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ihre Herzogliche Hoheit &#039;&#039;&#039;Ediphanie Carolina Fiara von Winterfall-Aschenfeld zu Ehrenstein und Ruchin&#039;&#039;&#039;, Herzogin von Winterfall und Aschenfeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Komtess &#039;&#039;&#039;Clara Mirabella von Ruchin&#039;&#039;&#039;, Nichte (mütterlicherseits) von Ediphanie v. Winterfall-Aschenfeld; derzeit Kammerzofe in Diensten von Josephine v. Liliensee. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herzogtum Eirensee ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Einwohner:&#039;&#039;&#039; ~30.000&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Regent:&#039;&#039;&#039; Großherzog Gregor Weiland Konrad vom Greifenhain (noch unmündig)&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Hauptstadt:&#039;&#039;&#039; Ihnnerau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Wappen:&#039;&#039;&#039; aufrechter goldener Handschuh auf hellblauem Grund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kurzbeschreibung:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Ein mittelgroßes, früher politisch sehr einflussreiches Lehen, dessen Herzog den Kronrat leitete. Im Jahr 256 übte Theobald v. Eirensee Verrat am Reich, um die Krönung Adors I. von Alumenas zu verhindern und den eigenen Einfluss im Reich zu wahren. Die darauffolgende Entadelung der Herzogsfamilie hat das Herzogtum in große Unruhe gestürzt. Der einzige von der Krone anerkannte Erbe ist der minderjährige Großherzog Gregor v. Greifenhain, der laut Dekret dem Greifenhainer Familienzweig zugerechnet wird. Das Herzogtum Eirensee wird damit Teil des Greifenhainer Erbes und wird in Zukunft in der Greifenhainer Erblinie vererbt werden und keine eigenständige Erbfolge mehr haben. Wirtschaftlich ist das Lehen eher unbedeutend und die Bevölkerung im Mittel etwas ärmer als in vielen anderen Herzogtümern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Diplomatie:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Viele Adelsfamilien, die unter dem Haus Eirensee zu Macht und Einfluss gelangt sind, fürchten, dass es im Gefolge der Entadelung der Herzogsfamilie und der Einordnung von Eirensee in das Greifenhainer Erbe zu einer grundlegenden Neuordnung des Herzogtums kommt, die sie mit Einbußen und Machtverlusten bezahlen müssen. Als besonders bedrohlich wird die Lage auch deshalb wahrgenommen, weil der junge Herzog in Greifenhain aufwächst und dem Einfluss des hiesigen Adels vollständig entzogen ist. Den Eirenseer Adel eint, dass er eine dauerhafte Unterordnung Eirensees unter den Rivalen Greifenhain mit allen Mitteln verhindern will. Der Weg dahin ist allerdings umstritten und reicht von Versuchen politischer Einflussnahme bis zum gewaltsamen Widerstand. Vor allem monetäre Unterstützung erhalten sie dabei gerüchteweise durch den Herzog von Schwarzwasser. Der Prozess der Einung der beiden Herzogtümer geht deshalb nur schleppend voran und es herrscht viel Zwietracht und Misstrauen zwischen Greifenhain und Eirensee. Schwer abzuschätzen bleibt derzeit, ob eine weitere Eskalation des Konflikts den Widerstand in Eirensee stärken würde oder ob die Koalition der Unwilligen einer ernsthaften Auseinandersetzung eher aus dem Weg gehen würde. Ein Erbfolgekrieg zwischen Greifenhain und Eirensee könnte allerdings durchaus langwierig werden, zumal beiden Herzogtümern eine starke ordnende Hand fehlt, so dass mit einer insgesamt eher unkoordinierten Kriegsführung und einer Vielzahl kleinerer Brandherde zu rechnen wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Personen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seine Herzogliche Hoheit &#039;&#039;&#039;Theobald Zirius Archimbar vom Eirensee&#039;&#039;&#039; (✝), ehemals Herzog von Eirensee und Vorsitzender des Kronrats; übte Verrat an Ador I. von Alumenas und wurde von Andurion v. Nharam im Duell erschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ihre Durchlaucht &#039;&#039;&#039;Margarita Ekaterina von Eirensee&#039;&#039;&#039;, genannt &amp;quot;Die schwarze Witwe&amp;quot;, Ehefrau von Theobald v. Eirensee; nach dem Tod ihres Mannes und der Entadelung ihrer Familie aus Ihnnerau geflohen und gerüchteweise in die alte Festung Rabenau gezogen, wo sie, von Angst und Misstrauen getrieben, mit großer Grausamkeit und Strenge herrschen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seine Durchlaucht &#039;&#039;&#039;Sigmund Theobald von Eirensee&#039;&#039;&#039; (✝), Sohn von Theobald v. Eirensee, Ehemann von Josephine v. Liliensee; zusammen mit Phillip v. Greifenhain in der Schlacht von Shevanor gefallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seine Herzogliche Hoheit &#039;&#039;&#039;Gregor Weiland Konrad vom Greifenhain&#039;&#039;&#039;, unmündiger Großherzog von Greifenhain und Herzog von Eirensee; Sohn von Sigmund v. Eirensee und Josephine v. Liliensee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herzogtum Greifenhain ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Einwohner:&#039;&#039;&#039; ~ 60.000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Regent:&#039;&#039;&#039; Großherzog Gregor Weiland Konrad vom Greifenhain (noch unmündig)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Hauptstadt:&#039;&#039;&#039; Greifenstein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Wappen:&#039;&#039;&#039; roter doppelköpfiger Greif auf silbernem Grund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kurzbeschreibung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eines der ältesten, größten und wichtigsten Herzogtümer des Reiches. Das Herzogtum ist weder sonderlich arm, noch sonderlich reich, was insbesondere mit dem Fehlen wirklich hervorstechender Handelszweige zusammenhängt. Umgekehrt ist Greifenhain auch kaum auf Importe angewiesen, da die meisten Güter vor Ort produziert werden können. Die wohlhabenderen Landstriche liegen insbesondere in den Tälern und Kernlanden. Daneben sind ausgeprägte Gebirgsformationen und karstige Felslandschaften charakteristisch, die bestenfalls zur Viehzucht taugen. Das Klima ist jedoch deutlich milder als in Winterfall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politisch dominieren mehrere große Adelsfamilien, die als Vasallen des Großherzogs teils relativ autarke Lehen verwalten, die zumeist um größere fruchtbare Täler und Ebenen zentriert sind. Über das Herzogtum hinaus bekannt sind die herzoglichen &amp;quot;Greifenreiter&amp;quot;, ein leichtes Kürassier-Regiment, dessen Soldaten aufgrund ihrer ikonischen, einem Greifenhaupt nachempfundenen Visierhelme kaum zu verwechseln sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich einer der großen Stabilitätsanker des Reiches, ist das Herzogtum durch den plötzlichen Tod Konrads und Phillips in eine tiefe Krise gestürzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Diplomatie&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Greifenhain war stets für seine starke Reichspolitik bekannt, aber auch für die anhaltende Rivalität mit dem benachbarten Herzogtum Eirensee. Die Hochzeit zwischen Konrads Tochter und Theobald .v Eirensees Sohn und der gemeinsame Kampf gegen die abtrünnige Baronie Shevanor konnten diese Kluft nur zeitweise überbrücken. Seit dem Tod Konrads und Theobalds Verrat ist sie tiefer denn je. Einige der älteren Adelsfamilien lehnen den unmündigen Gregor v. Greifenhain als Herzog grundsätzlich ab, da er in direkter Erblinie von dem Verräter Theobald v. Eirensee abstammt. Darüber hinaus gibt es eine starke Partei, die, unabhängig ihrer Loyalität zu Gregor, eine großangelegte militärische Kampagne gegen Eirensee befürwortet, um die mit der verstoßenen Herzogsfamilie verbündeten Grafenhäuser und Baronien zu zerschlagen. Ohne die starke Hand eines Herzogs ist Greifenhain schwierig zu kontrollieren. Bis der minderjährige Gregor in einer Position ist, ein ernsthaftes Regiment zu führen, werden jedoch noch viele Jahre vergehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die schwelenden Streitereien spitzten sich im Jahr 260 zu, in welchem sich Teile des Eirenseers Regiment und weite unterstützende Bevölkerungsgruppen gegen willkürlich handelnden Adel und Fremdherrschaft erhoben. Der daraus resultierende Bürgerkrieg hielt das Königreich Alumenas für viele Monde in seinem Griff, bevor zahlreiche Friedensverträge, unter anderem der Seefelser Friede, die Stabilität zwischen Eirensee und Greifenhain wieder auf das rechte Maß brachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Personen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Seine Herzogliche Hoheit &#039;&#039;&#039;Konrad Coelestin Dionysius vom Greifenhain&#039;&#039;&#039; (✝), Großherzog vom Greifenhain und Lichtenthal&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Seine Erlaucht &#039;&#039;&#039;Phillip Graf vom Greifenhain&#039;&#039;&#039; (✝), Sohn von Konrad von Greifenhain, zusammen mit Sigmund von Eirensee in der Schlacht von Shevanor gefallen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Ihre Erlaucht &#039;&#039;&#039;Josephine Isolde vom Liliensee&#039;&#039;&#039;, Gräfin von Liliensee, Tochter von Konrad von Greifenhain, Witwe von Sigmund von Eirensee&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Seine Herzogliche Hoheit &#039;&#039;&#039;Gregor Weiland Konrad vom Greifenhain&#039;&#039;&#039;, unmündiger Großherzog von Greifenhain und  Eirensee, Sohn von Sigmund von Eirensee und Josephine von Liliensee&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Ihre Eminenz &#039;&#039;&#039;Svea Elisabetha vom Greifenhain&#039;&#039;&#039;, Hohepriesterin der Kirche der Temora, Mitglied des Rats der Sieben, Schwester von Konrad von Greifenhain.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herzogtum Nharam ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Nharam.jpg|400px|thumb|right|Karte des Herzogtums Nharam]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Einwohner:&#039;&#039;&#039; ~40.000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Regent:&#039;&#039;&#039; Herzog Andurion III. von Nharam&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Hauptstadt&#039;&#039;&#039;: Aventia&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Wappen:&#039;&#039;&#039; im geteilten Schild goldene Korngarbe in Grün oben, silberner Eber in Grün unten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kurzbeschreibung:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Nharam ist die Kornkammer des Reiches. Das milde, sonnige Klima macht das Herzogtum ideal für den Anbau von Obst, Oliven, Wein und Weizen. Auch Wolle und Seide werden hier produziert. Rotwein aus Nharam wird im ganzen Königreich getrunken. Das Lehen ist stark ländlich geprägt. Es dominieren beschauliche Dörfer und Weiler, die sich im weiten Umkreis um die Hauptstadt gruppieren. Dazwischen erstrecken sich Äcker und Obstwiesen, sanfte Hügel und Seen und eine Vielzahl kleiner Wälder und Gehölze. Die Hauptstadt weist eine Vielzahl kultureller Errungenschaften auf, von gelehrten Akademien und Bibliotheken, prächtigen Tempeln und Schreinen, bis hin zu Theatern und Schaubühnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nharam ist als verhältnismäßig ruhiges und idyllisches Lehen bekannt. Der Adel hat hier viel Freiraum für Turniere, Jagden, die schönen Künste und anderen standestypischen Zeitvertreib. Die Ritter von Nharam, die man bei Turnieren leicht an ihren bunten Federbüschen, ihren blankpolierten Rüstungen und den schneeweißen Schimmeln erkennt, gelten in stärker militärisch geprägten Herzogtümern als etwas blasiert und eitel, wissen ihr selbstbewusstes Auftreten aber zumeist durch sehr geübte Lanzenführung zu untermauern. Militärisch spielt Nharam allerdings keine hervorgehobene Rolle und die einfachen Soldaten des Herzogtums sind wenig kampferprobt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Diplomatie:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Der amtierende Herzog war eine Art Mentor und Vaterfigur für den jung verwaisten Kronprinzen und spielte in den Verhandlungen des Kronrats um die Krönung Adors eine entscheidende Rolle. Nharam unterhält immer noch sehr gute Beziehungen zur Krone, die durch die enge Freundschaft zwischen Andurion und Ador gestützt werden. Traditionell ist auch das Herzogtum Werlental ein enger Verbündeter, da ein Großteil der in Nharam produzierten Wolle und Seide zur Verarbeitung in die dortigen Spinnereien und Tuchmacherstätten geschickt wird. Auch sonst ist die Herzogsfamilie gut vernetzt. Viele wohlhabende Adelsfamilien unterhalten eine Sommerresidenz in Nharam, um sich an dem günstigen Klima, der hervorragenden Küche und den schönen Künsten zu erfreuen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Personen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seine Herzogliche Hoheit &#039;&#039;&#039;Andurion III. von Nharam&#039;&#039;&#039;, Herzog von Nharam; enger Vertrauter und Mentor von Ador I. v. Alumenas; hat den Verräter Theobald v. Eirensee im Duell erschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seine Durchlaucht &#039;&#039;&#039;Partian von Nharam&#039;&#039;&#039;, Neffe (väterlicherseits) von Andurion v. Nharam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herzogtum Schwarzwasser ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Einwohner:&#039;&#039;&#039; ~25.000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Regent:&#039;&#039;&#039; Herzog Carisan Roland Fenrin von Schwarzwasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Hauptstadt:&#039;&#039;&#039; Siebenwacht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Wappen:&#039;&#039;&#039; silberner Turm über silbernem Fluss im Schildfuß auf schwarzem Grund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kurzbeschreibung:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Ein jüngeres Herzogtum, das eher am Rand der eigentlichen Herzlande des Königreichs gelegen ist. Das Herzogtum verfügt über die wichtigsten Silberminen des Reiches und ist wirtschaftlich überaus erfolgreich. Im Vergleich zu Winterfall bleibt deutlich mehr des erwirtschafteten Reichtums beim Adel und bei der Bevölkerung hängen, was an geschickter Verhandlungsführung, aber auch an den niedrigeren Zöllen und Abgaben liegt, die auf Silber im Vergleich zu Gold erhoben werden. Gerüchteweise verstehen sich die Kaufleute von Schwarzwasser zudem sehr gut darauf, ihre Erträge an der königlichen Steuerkasse vorbei zu schleusen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptstadt Siebenwacht ist einer der wichtigsten Kriegs- und Handelshäfen des Königreichs. Das Herzogtum verfügt zudem über eine gut ausgebildete Armee, die sich teilweise aus professionellen Söldnern und Landsknechten rekrutiert. Zu den bekanntesten Einheiten gehörte die sogenannte &#039;Schwarze Sieben&#039;, eine in der Hauptstadt begründete Söldnerkompanie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Diplomatie:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Die politische Lage Schwarzwassers ist überaus prekär. Der alternde Herzog von Schwarzwasser gehörte zu den engsten Verbündeten Eirensees und war einer der Wortführer der Adelsfraktion, die sich gegen die Krönung Adors stellte. Ob er über den Mordkomplott gegen Johanna v. Alrynes unterrichtet war oder ob Theobald v. Eirensee ihm mit seinen Plänen selbst in den Rücken fiel, ist bis heute Gegenstand wilder Spekulationen und Gerüchte. Nachgewiesen werden konnte ihm eine Beteiligung nie, und er selbst weist die Gerüchte auf das Schärfste von sich. Im reichstreuen Adel ist Carisan v. Schwarzwasser nichtsdestotrotz eine persona non grata. Gleichwohl ist das Herzogtum zu wichtig, um es fallen zu lassen. Ein offener Bruch mit Schwarzwasser, gekoppelt mit der instabilen Lage in Greifenhain und Eirensee, könnte Zentrifugalkräfte freisetzen, die das ganze Königreich in Schieflage bringen würden. Wie sich die politische Situation um Schwarzwasser entwickeln wird, bleibt abzuwarten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Personen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seine Herzogliche Hoheit &#039;&#039;&#039;Carisan Roland Fenrin von Schwarzwasser&#039;&#039;&#039;, Herzog von Schwarzwasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herzogtum Werlental ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Einwohner:&#039;&#039;&#039; ~45.000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Regent:&#039;&#039;&#039; Herzog Widumar Isegrein d.J. vom Werlental&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Hauptstadt:&#039;&#039;&#039; Bruchstein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Wappen:&#039;&#039;&#039; schreitender goldener Hirsch auf grünem Grund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kurzbeschreibung:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Die zentralste Provinz des Herzlandes, in unmittelbarer Nachbarschaft zum Herzogtum Alrynes und zur Reichsstadt Alumenas gelegen. Werlental ist insbesondere für seine vielen Gerbereien, Spinnereien und Tuchmacherstätten bekannt, die das ganze Königreich beliefern. Die rege Handwerks- und Handelstätigkeit beschert dem Herzogtum nicht nur einige recht wohlhabende Kaufleute, sondern auch eine mit Zöllen und Abgaben gut gefüllte Staatskasse. In Werlental ist viel alter Adel ansässig. Das hat einerseits damit zu tun, dass Werlental zu den alten Kernprovinzen des Reiches zählt, andererseits aber auch mit den verlässlichen Erträgen aus Pacht und Steuer, die zu einer gewissen Sesshaftigkeit und Kontinuität beitragen. Verarmte Landgüter und verwaiste Burgen sucht man hier vergebens. Neben den alten Grafengeschlechtern und Baronien findet sich in Werlental eine wachsende Zahl edler und hochedler Bürger, insbesondere solche aus den reichen Kaufmannsfamilien, die einen nicht zu unterschätzenden Einfluss haben. Überhaupt ist die Beziehung zwischen Adel und Bürgertum eng, was nicht zuletzt an der starken Interessengemeinschaft liegt. Der Wohlstand des Adels hängt von der Handelstätigkeit der Kaufleute ab, die in ihren Geschäften wiederum von der politischen Einflussnahme des Adels profitieren, was beide Seiten zweckmäßig zu ihrem Vorteil nutzen. Den Werlentaler Adel findet man bei Hofe insbesondere in politisch-administrativen Ämtern, während die große Bühne gemieden wird. Das Militär spielt im Herzogtum hingegen keine bedeutende Rolle. Und auch das Rittertum hat hier keinen allzu festen Stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Diplomatie:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
In anderen Herzogtümern fällt gelegentlich die gehässige Bemerkung, der Werlentaler Adel würde zu keiner Verhandlung ohne einen Rechenschieber erscheinen. Oder neuerdings: ohne einen kaufmännischen Berater. Tatsächlich sind die Werlentaler dafür bekannt, hart zu verhandeln und ihre Interessen sehr genau im Blick zu halten. Überschwängliche Loyalitätsbekundungen oder schnelle Entscheidungen sind aus Werlental eher selten zu erwarten, stattdessen pflegt man zu taktieren und günstige Augenblicke abzuwarten, um das bestmögliche Verhandlungsergebnis zu erzielen. Zu diesem kalkulierten Handeln gehört jedoch auch, dass sich in Werlental selten blinder Opportunismus durchsetzt, sondern alle Verhandlungen mit einer gewissen Sorgfalt und einem genauen Blick auf langfristige Folgen geführt werden. Ist der Adel von einer Entscheidung überzeugt, heißt das freilich nicht, dass man nicht dennoch versuchen würde, möglichst vorteilhafte Konditionen zu erzielen. So soll auch die Stimme des Herzogs für Ador während der Verhandlungen im Kronrat ihren Preis gehabt haben, obwohl informierte Kreise eine Parteinahme Widumars für das Königshaus fast für sicher hielten, schließlich hatte Werlental bereits die Ernennung Anaras zur Regentin unterstützt. Werlental pflegt traditionell gute Beziehungen zu Nharam. Eine gewisse gegenseitige Geringschätzung, oder zumindest ein Grad an Unverständnis, ist für die Beziehung zu stärker repräsentativ-militaristisch organisierten Herzogtümern wie Alrynes kennzeichnend, die eine ganz andere Adelskultur pflegen als das in Werlental üblich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Personen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seine Herzogliche Hoheit &#039;&#039;&#039;Widumar Isegrein d.J. vom Werlental&#039;&#039;&#039;, Herzog von Werlental&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seine Exzellenz &#039;&#039;&#039;Anselm Reichsgraf zu Eulenburg&#039;&#039;&#039;, Königlicher Hofkanzler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herzogtum Winterfall ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Einwohner:&#039;&#039;&#039; ~ 20.000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Regent:&#039;&#039;&#039; Herzogin Ediphanie Carolina Fiara von Winterfall-Aschenfeld zu Ehrenstein und Ruchin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Hauptstadt:&#039;&#039;&#039; Ehrenstein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Wappen:&#039;&#039;&#039; silberner Wolf auf dreispitzigem goldenen Berg stehend in blauem Grund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kurzbeschreibung:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Das nördlichste Herzogtum ist vor allem für zwei Dinge bekannt: die größten Goldvorkommen des Reiches und seine teils direkt aus dem Fels gehauene Hauptstadt Ehrenstein. Von Ehrenstein und einigen weiteren Siedlungen um den Goldberg abgesehen, ist das Herzogtum dünn besiedelt. Es dominieren karge Felslandschaften und schneebedeckte Gebirgszüge. Wo ehemals dichte Nadelwälder standen, finden sich heute großflächige Rodungen. Zum Tal hin, in Richtung Aschenfeld, wird das Lehen zwar etwas freundlicher. Aber auch hier findet man nur kleine Weiler, wenige Dörfer und bestenfalls eine Handvoll verstreuter Rittergüter. Die nächste größere Stadt ist das am Meer gelegene Himmelsfels, die Hauptstadt der reichsunmittelbaren Grafschaft Dorwacht, die über einen eigenen Sitz im Kronrat verfügt. In Dorwacht finden sich die zentralen Werften des Königreichs, wo insbesondere die Schiffe der königlichen Handelsflotte gebaut werden. Der größte Teil des in Winterfall geförderten Goldes wird hier verschifft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirtschaftlich ist Winterfall weniger wohlhabend als viele denken, da die Krone über Zölle und Abgaben einen Großteil der Erträge abschöpft. Der Adel ist zwar nicht arm, aber von goldenen Tellern wird in Winterfall nicht gegessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Diplomatie:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Winterfall ist ein wirtschaftlich für die Krone sehr bedeutendes Lehen, politisch ist sein Einfluss aber begrenzt, was auch mit der großen räumlichen Entfernung vom königlichen Hof zusammenhängt. Adel aus Winterfall sieht man in Alumenas oder in Lichtenthal nur selten. Insgesamt ist Winterfall, wie auch Aschenfeld, ein eher konservatives, eigenbrötlerisches Lehen, das seinen eigenen Regeln und Konventionen folgt und zum restlichen Reichsadel nur begrenzte Kontakte pflegt. Die meisten anderen Adelsgeschlechter sind darüber ganz froh, da der Adel aus Winterfall als etwas ungehobelt gilt und bei höfischen Anlässen nicht gern gesehen ist. Für Himmelsfels als wichtige Hafenstadt und den zugehörigen Dorwachter Adel gilt das jedoch nicht im gleichen Maße, da man hier allgemein etwas näher am Puls der Zeit ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Personen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ihre Herzogliche Hoheit &#039;&#039;&#039;Ediphanie Carolina Fiara von Winterfall-Aschenfeld zu Ehrenstein und Ruchin&#039;&#039;&#039;, Herzogin von Winterfall und Aschenfeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seine Erlaucht &#039;&#039;&#039;Saldur Marinon Callendes von Dorwacht&#039;&#039;&#039;, Reichsgraf von Dorwacht; Mitglied des Kronrats.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ihre Erlaucht &#039;&#039;&#039;Isabella Maria von Dorwacht&#039;&#039;&#039;, Ehefrau von Saldur v. Dorwacht, Schwester v. Iustitian v. Alrynes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Komtess Agatha &#039;&#039;&#039;Cecilia Isabella von Dorwacht&#039;&#039;&#039;, Tochter von Saldur v. Dorwacht und Isabella v. Dorwacht.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Staff-inari</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.alathair.de/index.php?title=K%C3%B6nigreich_Alumenas&amp;diff=8933</id>
		<title>Königreich Alumenas</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.alathair.de/index.php?title=K%C3%B6nigreich_Alumenas&amp;diff=8933"/>
		<updated>2018-09-18T11:36:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Staff-inari: /* Herzogtum Greifenhain */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das Königreich Alumenas, in dem man dem Glauben an den sogenannten &amp;quot;lichten Pantheon&amp;quot; nachgeht, besteht aus mehreren Herzogtümern, denen jeweils ein Herzog vorsteht. Herzöge sind die Herrscher der größten Landstriche des Königreiches (Provinzen) die das Gros der königlichen Streitmächte stellen. An der Spitze des Adels steht der König. Der aktuelle Herrscher über Alumenas ist [[Ador Segenus Corbidian Victor von Alumenas]] oder auch König [[Ador I.]] von Alumenas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Allgemeinen weitläufig bekannt sind einige Informationen über die verschiedenen Landstriche und Herzogtümer des Königreiches, aus Traditionen gewachsen oder durch bewegende Ereignisse geformt. Besonders die Herrscherfamilien sowie die Wappen der einzelnen Herzogtümer und Familien werden manchem, die im Königreich aufgewachsen sind ein Begriff, vor aber dem Adel bekannt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herzogtum Lichtenthal ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alumenische Reich und damit auch das [[Herzogtum Lichtenthal]] wird von König Ador dem I. regiert, da es derzeit keinen Herzog, in Lichtenthal gibt, hat dieser einen Rat ins Leben gerufen. Dieser kümmert sich um alle Belange des alltäglichen Geschäftes. Des Weiteren gliedert sich das Herzogtum in drei Grafschaften, die wiederum in mehrere Lehen aufgeteilt sind. Das Herzogtum Lichtenthal ist das einzige, in der Spielwelt begehbare Herzogtum des Königreiches. Detaillierte Informationen dazu sowie eine Beschreibung der zugehörigen Ländereien und der politischen Lage finden sich [[Herzogtum Lichtenthal|hier]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herzogtum Alrynes ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Einwohner:&#039;&#039;&#039; ~100.000 (incl. Alumenas)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Regent:&#039;&#039;&#039; Herzog Iustitian Christoph von Alrynes&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Hauptstadt:&#039;&#039;&#039; Eherntrutz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Wappen:&#039;&#039;&#039; silberner Doppelkopfadler auf dunkelblauem Grund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kurzbeschreibung:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Das größte Herzogtum des Königreiches, das als Enklave die Reichsstadt Alumenas und die umgrenzenden Verteidigungsanlagen in sich trägt. Es verfügt über eine zahlenmäßig große Armee, die meistens zu Wachdiensten in und um Alumenas eingesetzt wird. Das herzogliche Heer ist, ähnlich wie in Lichtenthal, in Gestalt von Regimentern organisiert, derer es derzeit zwei gibt: das Regiment zu Fuß &#039;Alryner Pikeniere&#039; (&amp;quot;Rothauben&amp;quot;) und das Kürassier-Regiment &#039;Viktor von Alrynes&#039; (&amp;quot;Viktorianer&amp;quot;). Mehrere Kompanien Rothauben und zwei Eskadrons Viktorianer sind dauerhaft zum Schutz der Reichsstadt Alumenas abgeordnet, wo sie die Krongarde in Gestalt des Ersten Königlichen Garderegiments &#039;Konstantin von Alumenas&#039; (&amp;quot;Konstantiner&amp;quot;) unterstützen. Die Krongarde ist auch nach Verlegung des Hofes zu großen Teilen weiterhin in Alumenas stationiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eigentliche Hauptstadt des Herzogtums liegt um die Festung Eherntrutz, den Stammsitz der Herzöge von Alrynes. Eherntrutz gilt als eine der am stärksten befestigten Burgen des gesamten Königreichs, ist aufgrund seiner klobigen Bauweise allerdings auch eine der am wenigsten ansehnlichen.. Die Hauptstadt von Alrynes steht im Schatten des weit größeren und prächtigeren Alumenas und spielt im gesellschaftlichen Leben des Herzogtums nur eine untergeordnete Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Diplomatie:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Der Adel von Alrynes war es lange gewohnt, nah am königlichen Hof zu leben und wichtige Ämter zu bekleiden. Viele Adlige des Herzogtums sehen sich als Inbegriff der Königstreue und als wichtige Stütze des Reiches. Die Verlegung des Hofes nach Lichtenthal und die gescheiterte Verbindung zwischen der Königsfamilie und der Herzogsfamilie bedeuteten für Alrynes einen herben Rückschlag. Der regionale Adel betrachtet die Verlegung des Hofes nach Lichtenthal als Fehler und würde sich jederzeit dafür einsetzen, dass der Herrschersitz wieder nach Alumenas kommt. Besondere Sympathie für die Bedürfnisse Lichtenthals ist von Seiten Alrynes entsprechend nicht zu erwarten. Viele Alryner könnten es verschmerzen, Gerimor den Menekanern, Zwergen, Elfen, Rahalern, und was immer dort kreucht und fleucht, zu überlassen. Die prinzipielle Reichstreue des Herzogtums steht jedoch außer Frage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Personen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seine Herzogliche Hoheit &#039;&#039;&#039;Iustitian Christoph von Alrynes&#039;&#039;&#039;, Herzog von Alrynes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ihre Durchlaucht &#039;&#039;&#039;Elisabeth Dorothea von Alrynes&#039;&#039;&#039;, Ehefrau von Iustitian v. Alrynes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Komtess &#039;&#039;&#039;Johanna Elisabeth Viktoria von Alrynes&#039;&#039;&#039; (✝), einzige Tochter von Iustitian v. Alrynes und Elisabeth v. Alrynes, Verlobte von Ador I. von Alumenas; in einem Mordkomplott am Tag ihrer Verlobung getötet.&lt;br /&gt;
== Herzogtum Aschenfeld ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Einwohner:&#039;&#039;&#039; ~15.000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Regentin:&#039;&#039;&#039; Herzogin Ediphanie Carolina Fiara von Winterfall-Aschenfeld zu Ehrenstein und Ruchin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Hauptstadt:&#039;&#039;&#039; Ruchin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Wappen:&#039;&#039;&#039; springendes schwarzes Ross auf silbergrauem Grund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kurzbeschreibung:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Die Aschenfelder sind eine der Markprovinzen und bekannt für ihre außerordentliche Reiterei. Das Herzogtum ist im Verbund mit Winterfall relativ autark. Es dominieren kleine Rittergüter und Wehrburgen, die häufig über Generationen vererbt werden, so dass sich eine Art erblicher Ritterstand herausgebildet hat. Diese adligen Panzerreiter gehören teilweise tatsächlich dem Orden der Ritter von Alumenas an, es existieren jedoch auch eine Handvoll kleinerer quasi-ritterlicher Orden. Schwertadel im originären Sinne sind die wenigsten dieser Familien. Vielmehr hat sich in vielen Adelsgeschlechtern die standestypische Anrede Sir oder Lady gegen ältere Standesanreden durchgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bekannte Reiterei setzt sich primär aus solchem ritterbürtigen Landadel zusammen und stellt eines der wenigen echten Ritterheere des Reiches dar. Zahlenmäßig fällt das Heer freilich klein aus und symbolisiert zu einem gewissen Grad überkommene Gesellschafts- und Organisationsstrukturen. Auch sonst sind die Aschenfelder ein traditionelles Lehen, das streng entlang feudaler Prinzipien organisiert ist. Ein echtes Bürgertum findet sich in Ansätzen nur in der Hauptstadt Ruchin. Und selbst hier ist seine Stimme nicht besonders stark. Den Rittergütern sind vielfach kirchliche Besitzungen, etwa kleinere Klöster oder Ordenshäuser angeschlossen, und das Verhältnis zwischen Adel und Klerus ist im Allgemeinen eng.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aschenfelder sind kein wohlhabendes Lehen und zugleich das bevölkerungsärmste Herzogtum des Königreichs. Die wenigen landwirtschaftlichen Überschüsse, die das Lehen produziert, werden direkt nach Winterfall exportiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Diplomatie:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Aufgrund der Zersplitterung des Herzogtums in viele kleine Rittergüter ohne echtes Machtzentrum spielt Aschenfeld politisch keine bedeutende Rolle. Die Herzogsfamilie residiert in Ehrenstein (Winterfall), so dass die meisten Aschenfelder ihre Herzogin selten zu Gesicht bekommen. Die Aufmerksamkeit des Adels gilt ohnehin primär dem Erhalt seiner Güter und der Verteidigung der Grenzen der Markprovinz. Weitsichtige Adlige beziehen noch Winterfall mit ein, das Interesse an Reichspolitik ist hingegen äußerst gering. In der Reichsstadt Alumenas oder in anderen Herzogtümern trifft man sie gelegentlich bei Turnieren, ansonsten sind sie aber nicht sehr präsent. Die Königsfamilie kann sich der Unterstützung der Aschenfelder jedoch im Allgemeinen sicher sein, auch wenn sie nicht zu den lautesten Stimmen gehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Personen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ihre Herzogliche Hoheit &#039;&#039;&#039;Ediphanie Carolina Fiara von Winterfall-Aschenfeld zu Ehrenstein und Ruchin&#039;&#039;&#039;, Herzogin von Winterfall und Aschenfeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Komtess &#039;&#039;&#039;Clara Mirabella von Ruchin&#039;&#039;&#039;, Nichte (mütterlicherseits) von Ediphanie v. Winterfall-Aschenfeld; derzeit Kammerzofe in Diensten von Josephine v. Liliensee. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herzogtum Eirensee ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Einwohner:&#039;&#039;&#039; ~30.000&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Regent:&#039;&#039;&#039; Großherzog Gregor Weiland Konrad vom Greifenhain (noch unmündig)&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Hauptstadt:&#039;&#039;&#039; Ihnnerau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Wappen:&#039;&#039;&#039; aufrechter goldener Handschuh auf hellblauem Grund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kurzbeschreibung:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Ein mittelgroßes, früher politisch sehr einflussreiches Lehen, dessen Herzog den Kronrat leitete. Im Jahr 256 übte Theobald v. Eirensee Verrat am Reich, um die Krönung Adors I. von Alumenas zu verhindern und den eigenen Einfluss im Reich zu wahren. Die darauffolgende Entadelung der Herzogsfamilie hat das Herzogtum in große Unruhe gestürzt. Der einzige von der Krone anerkannte Erbe ist der minderjährige Großherzog Gregor v. Greifenhain, der laut Dekret dem Greifenhainer Familienzweig zugerechnet wird. Das Herzogtum Eirensee wird damit Teil des Greifenhainer Erbes und wird in Zukunft in der Greifenhainer Erblinie vererbt werden und keine eigenständige Erbfolge mehr haben. Wirtschaftlich ist das Lehen eher unbedeutend und die Bevölkerung im Mittel etwas ärmer als in vielen anderen Herzogtümern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Diplomatie:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Viele Adelsfamilien, die unter dem Haus Eirensee zu Macht und Einfluss gelangt sind, fürchten, dass es im Gefolge der Entadelung der Herzogsfamilie und der Einordnung von Eirensee in das Greifenhainer Erbe zu einer grundlegenden Neuordnung des Herzogtums kommt, die sie mit Einbußen und Machtverlusten bezahlen müssen. Als besonders bedrohlich wird die Lage auch deshalb wahrgenommen, weil der junge Herzog in Greifenhain aufwächst und dem Einfluss des hiesigen Adels vollständig entzogen ist. Den Eirenseer Adel eint, dass er eine dauerhafte Unterordnung Eirensees unter den Rivalen Greifenhain mit allen Mitteln verhindern will. Der Weg dahin ist allerdings umstritten und reicht von Versuchen politischer Einflussnahme bis zum gewaltsamen Widerstand. Vor allem monetäre Unterstützung erhalten sie dabei gerüchteweise durch den Herzog von Schwarzwasser. Der Prozess der Einung der beiden Herzogtümer geht deshalb nur schleppend voran und es herrscht viel Zwietracht und Misstrauen zwischen Greifenhain und Eirensee. Schwer abzuschätzen bleibt derzeit, ob eine weitere Eskalation des Konflikts den Widerstand in Eirensee stärken würde oder ob die Koalition der Unwilligen einer ernsthaften Auseinandersetzung eher aus dem Weg gehen würde. Ein Erbfolgekrieg zwischen Greifenhain und Eirensee könnte allerdings durchaus langwierig werden, zumal beiden Herzogtümern eine starke ordnende Hand fehlt, so dass mit einer insgesamt eher unkoordinierten Kriegsführung und einer Vielzahl kleinerer Brandherde zu rechnen wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Personen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seine Herzogliche Hoheit &#039;&#039;&#039;Theobald Zirius Archimbar vom Eirensee&#039;&#039;&#039; (✝), ehemals Herzog von Eirensee und Vorsitzender des Kronrats; übte Verrat an Ador I. von Alumenas und wurde von Andurion v. Nharam im Duell erschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ihre Durchlaucht &#039;&#039;&#039;Margarita Ekaterina von Eirensee&#039;&#039;&#039;, genannt &amp;quot;Die schwarze Witwe&amp;quot;, Ehefrau von Theobald v. Eirensee; nach dem Tod ihres Mannes und der Entadelung ihrer Familie aus Ihnnerau geflohen und gerüchteweise in die alte Festung Rabenau gezogen, wo sie, von Angst und Misstrauen getrieben, mit großer Grausamkeit und Strenge herrschen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seine Durchlaucht &#039;&#039;&#039;Sigmund Theobald von Eirensee&#039;&#039;&#039; (✝), Sohn von Theobald v. Eirensee, Ehemann von Josephine v. Liliensee; zusammen mit Phillip v. Greifenhain in der Schlacht von Shevanor gefallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seine Herzogliche Hoheit &#039;&#039;&#039;Gregor Weiland Konrad vom Greifenhain&#039;&#039;&#039;, unmündiger Großherzog von Greifenhain und Herzog von Eirensee; Sohn von Sigmund v. Eirensee und Josephine v. Liliensee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herzogtum Greifenhain ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Einwohner:&#039;&#039;&#039; ~ 60.000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Regent:&#039;&#039;&#039; Großherzog Gregor Weiland Konrad vom Greifenhain (noch unmündig)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Hauptstadt:&#039;&#039;&#039; Greifenstein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Wappen:&#039;&#039;&#039; roter doppelköpfiger Greif auf silbernem Grund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kurzbeschreibung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eines der ältesten, größten und wichtigsten Herzogtümer des Reiches. Das Herzogtum ist weder sonderlich arm, noch sonderlich reich, was insbesondere mit dem Fehlen wirklich hervorstechender Handelszweige zusammenhängt. Umgekehrt ist Greifenhain auch kaum auf Importe angewiesen, da die meisten Güter vor Ort produziert werden können. Die wohlhabenderen Landstriche liegen insbesondere in den Tälern und Kernlanden. Daneben sind ausgeprägte Gebirgsformationen und karstige Felslandschaften charakteristisch, die bestenfalls zur Viehzucht taugen. Das Klima ist jedoch deutlich milder als in Winterfall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politisch dominieren mehrere große Adelsfamilien, die als Vasallen des Großherzogs teils relativ autarke Lehen verwalten, die zumeist um größere fruchtbare Täler und Ebenen zentriert sind. Über das Herzogtum hinaus bekannt sind die herzoglichen &amp;quot;Greifenreiter&amp;quot;, ein leichtes Kürassier-Regiment, dessen Soldaten aufgrund ihrer ikonischen, einem Greifenhaupt nachempfundenen Visierhelme kaum zu verwechseln sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich einer der großen Stabilitätsanker des Reiches, ist das Herzogtum durch den plötzlichen Tod Konrads und Phillips in eine tiefe Krise gestürzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Diplomatie&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Greifenhain war stets für seine starke Reichspolitik bekannt, aber auch für die anhaltende Rivalität mit dem benachbarten Herzogtum Eirensee. Die Hochzeit zwischen Konrads Tochter und Theobald .v Eirensees Sohn und der gemeinsame Kampf gegen die abtrünnige Baronie Shevanor konnten diese Kluft nur zeitweise überbrücken. Seit dem Tod Konrads und Theobalds Verrat ist sie tiefer denn je. Einige der älteren Adelsfamilien lehnen den unmündigen Gregor v. Greifenhain als Herzog grundsätzlich ab, da er in direkter Erblinie von dem Verräter Theobald v. Eirensee abstammt. Darüber hinaus gibt es eine starke Partei, die, unabhängig ihrer Loyalität zu Gregor, eine großangelegte militärische Kampagne gegen Eirensee befürwortet, um die mit der verstoßenen Herzogsfamilie verbündeten Grafenhäuser und Baronien zu zerschlagen. Ohne die starke Hand eines Herzogs ist Greifenhain schwierig zu kontrollieren. Bis der minderjährige Gregor in einer Position ist, ein ernsthaftes Regiment zu führen, werden jedoch noch viele Jahre vergehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die schwelenden Streitereien spitzten sich im Jahr 260 zu, in welchem sich Teile des Eirenseers Regiment und weite unterstützende Bevölkerungsgruppen gegen willkürlich handelnden Adel und Fremdherrschaft erhoben. Der daraus resultierende Bürgerkrieg hielt das Königreich Alumenas für viele Monde in seinem Griff, bevor zahlreiche Friedensverträge, unter anderem der Seefelser Friede, die Stabilität zwischen Eirensee und Greifenhain wieder auf das rechte Maß brachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Personen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Seine Herzogliche Hoheit &#039;&#039;&#039;Konrad Coelestin Dionysius vom Greifenhain&#039;&#039;&#039; (✝), Großherzog vom Greifenhain und Lichtenthal.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Seine Erlaucht &#039;&#039;&#039;Phillip Graf vom Greifenhain&#039;&#039;&#039; (✝), Sohn von Konrad von Greifenhain, zusammen mit Sigmund von Eirensee in der Schlacht von Shevanor gefallen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Ihre Erlaucht &#039;&#039;&#039;Josephine Isolde vom Liliensee&#039;&#039;&#039;, Gräfin von Liliensee, Tochter von Konrad von Greifenhain, Witwe von Sigmund von Eirensee&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Seine Herzogliche Hoheit &#039;&#039;&#039;Gregor Weiland Konrad vom Greifenhain&#039;&#039;&#039;, unmündiger Großherzog von Greifenhain und  Eirensee, Sohn von Sigmund von Eirensee und Josephine von Liliensee.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Ihre Eminenz &#039;&#039;&#039;Svea Elisabetha vom Greifenhain&#039;&#039;&#039;, Hohepriesterin der Kirche der Temora, Mitglied des Rats der Sieben, Schwester von Konrad von Greifenhain.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herzogtum Nharam ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Nharam.jpg|400px|thumb|right|Karte des Herzogtums Nharam]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Einwohner:&#039;&#039;&#039; ~40.000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Regent:&#039;&#039;&#039; Herzog Andurion III. von Nharam&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Hauptstadt&#039;&#039;&#039;: Aventia&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Wappen:&#039;&#039;&#039; im geteilten Schild goldene Korngarbe in Grün oben, silberner Eber in Grün unten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kurzbeschreibung:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Nharam ist die Kornkammer des Reiches. Das milde, sonnige Klima macht das Herzogtum ideal für den Anbau von Obst, Oliven, Wein und Weizen. Auch Wolle und Seide werden hier produziert. Rotwein aus Nharam wird im ganzen Königreich getrunken. Das Lehen ist stark ländlich geprägt. Es dominieren beschauliche Dörfer und Weiler, die sich im weiten Umkreis um die Hauptstadt gruppieren. Dazwischen erstrecken sich Äcker und Obstwiesen, sanfte Hügel und Seen und eine Vielzahl kleiner Wälder und Gehölze. Die Hauptstadt weist eine Vielzahl kultureller Errungenschaften auf, von gelehrten Akademien und Bibliotheken, prächtigen Tempeln und Schreinen, bis hin zu Theatern und Schaubühnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nharam ist als verhältnismäßig ruhiges und idyllisches Lehen bekannt. Der Adel hat hier viel Freiraum für Turniere, Jagden, die schönen Künste und anderen standestypischen Zeitvertreib. Die Ritter von Nharam, die man bei Turnieren leicht an ihren bunten Federbüschen, ihren blankpolierten Rüstungen und den schneeweißen Schimmeln erkennt, gelten in stärker militärisch geprägten Herzogtümern als etwas blasiert und eitel, wissen ihr selbstbewusstes Auftreten aber zumeist durch sehr geübte Lanzenführung zu untermauern. Militärisch spielt Nharam allerdings keine hervorgehobene Rolle und die einfachen Soldaten des Herzogtums sind wenig kampferprobt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Diplomatie:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Der amtierende Herzog war eine Art Mentor und Vaterfigur für den jung verwaisten Kronprinzen und spielte in den Verhandlungen des Kronrats um die Krönung Adors eine entscheidende Rolle. Nharam unterhält immer noch sehr gute Beziehungen zur Krone, die durch die enge Freundschaft zwischen Andurion und Ador gestützt werden. Traditionell ist auch das Herzogtum Werlental ein enger Verbündeter, da ein Großteil der in Nharam produzierten Wolle und Seide zur Verarbeitung in die dortigen Spinnereien und Tuchmacherstätten geschickt wird. Auch sonst ist die Herzogsfamilie gut vernetzt. Viele wohlhabende Adelsfamilien unterhalten eine Sommerresidenz in Nharam, um sich an dem günstigen Klima, der hervorragenden Küche und den schönen Künsten zu erfreuen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Personen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seine Herzogliche Hoheit &#039;&#039;&#039;Andurion III. von Nharam&#039;&#039;&#039;, Herzog von Nharam; enger Vertrauter und Mentor von Ador I. v. Alumenas; hat den Verräter Theobald v. Eirensee im Duell erschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seine Durchlaucht &#039;&#039;&#039;Partian von Nharam&#039;&#039;&#039;, Neffe (väterlicherseits) von Andurion v. Nharam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herzogtum Schwarzwasser ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Einwohner:&#039;&#039;&#039; ~25.000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Regent:&#039;&#039;&#039; Herzog Carisan Roland Fenrin von Schwarzwasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Hauptstadt:&#039;&#039;&#039; Siebenwacht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Wappen:&#039;&#039;&#039; silberner Turm über silbernem Fluss im Schildfuß auf schwarzem Grund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kurzbeschreibung:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Ein jüngeres Herzogtum, das eher am Rand der eigentlichen Herzlande des Königreichs gelegen ist. Das Herzogtum verfügt über die wichtigsten Silberminen des Reiches und ist wirtschaftlich überaus erfolgreich. Im Vergleich zu Winterfall bleibt deutlich mehr des erwirtschafteten Reichtums beim Adel und bei der Bevölkerung hängen, was an geschickter Verhandlungsführung, aber auch an den niedrigeren Zöllen und Abgaben liegt, die auf Silber im Vergleich zu Gold erhoben werden. Gerüchteweise verstehen sich die Kaufleute von Schwarzwasser zudem sehr gut darauf, ihre Erträge an der königlichen Steuerkasse vorbei zu schleusen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptstadt Siebenwacht ist einer der wichtigsten Kriegs- und Handelshäfen des Königreichs. Das Herzogtum verfügt zudem über eine gut ausgebildete Armee, die sich teilweise aus professionellen Söldnern und Landsknechten rekrutiert. Zu den bekanntesten Einheiten gehörte die sogenannte &#039;Schwarze Sieben&#039;, eine in der Hauptstadt begründete Söldnerkompanie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Diplomatie:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Die politische Lage Schwarzwassers ist überaus prekär. Der alternde Herzog von Schwarzwasser gehörte zu den engsten Verbündeten Eirensees und war einer der Wortführer der Adelsfraktion, die sich gegen die Krönung Adors stellte. Ob er über den Mordkomplott gegen Johanna v. Alrynes unterrichtet war oder ob Theobald v. Eirensee ihm mit seinen Plänen selbst in den Rücken fiel, ist bis heute Gegenstand wilder Spekulationen und Gerüchte. Nachgewiesen werden konnte ihm eine Beteiligung nie, und er selbst weist die Gerüchte auf das Schärfste von sich. Im reichstreuen Adel ist Carisan v. Schwarzwasser nichtsdestotrotz eine persona non grata. Gleichwohl ist das Herzogtum zu wichtig, um es fallen zu lassen. Ein offener Bruch mit Schwarzwasser, gekoppelt mit der instabilen Lage in Greifenhain und Eirensee, könnte Zentrifugalkräfte freisetzen, die das ganze Königreich in Schieflage bringen würden. Wie sich die politische Situation um Schwarzwasser entwickeln wird, bleibt abzuwarten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Personen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seine Herzogliche Hoheit &#039;&#039;&#039;Carisan Roland Fenrin von Schwarzwasser&#039;&#039;&#039;, Herzog von Schwarzwasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herzogtum Werlental ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Einwohner:&#039;&#039;&#039; ~45.000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Regent:&#039;&#039;&#039; Herzog Widumar Isegrein d.J. vom Werlental&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Hauptstadt:&#039;&#039;&#039; Bruchstein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Wappen:&#039;&#039;&#039; schreitender goldener Hirsch auf grünem Grund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kurzbeschreibung:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Die zentralste Provinz des Herzlandes, in unmittelbarer Nachbarschaft zum Herzogtum Alrynes und zur Reichsstadt Alumenas gelegen. Werlental ist insbesondere für seine vielen Gerbereien, Spinnereien und Tuchmacherstätten bekannt, die das ganze Königreich beliefern. Die rege Handwerks- und Handelstätigkeit beschert dem Herzogtum nicht nur einige recht wohlhabende Kaufleute, sondern auch eine mit Zöllen und Abgaben gut gefüllte Staatskasse. In Werlental ist viel alter Adel ansässig. Das hat einerseits damit zu tun, dass Werlental zu den alten Kernprovinzen des Reiches zählt, andererseits aber auch mit den verlässlichen Erträgen aus Pacht und Steuer, die zu einer gewissen Sesshaftigkeit und Kontinuität beitragen. Verarmte Landgüter und verwaiste Burgen sucht man hier vergebens. Neben den alten Grafengeschlechtern und Baronien findet sich in Werlental eine wachsende Zahl edler und hochedler Bürger, insbesondere solche aus den reichen Kaufmannsfamilien, die einen nicht zu unterschätzenden Einfluss haben. Überhaupt ist die Beziehung zwischen Adel und Bürgertum eng, was nicht zuletzt an der starken Interessengemeinschaft liegt. Der Wohlstand des Adels hängt von der Handelstätigkeit der Kaufleute ab, die in ihren Geschäften wiederum von der politischen Einflussnahme des Adels profitieren, was beide Seiten zweckmäßig zu ihrem Vorteil nutzen. Den Werlentaler Adel findet man bei Hofe insbesondere in politisch-administrativen Ämtern, während die große Bühne gemieden wird. Das Militär spielt im Herzogtum hingegen keine bedeutende Rolle. Und auch das Rittertum hat hier keinen allzu festen Stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Diplomatie:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
In anderen Herzogtümern fällt gelegentlich die gehässige Bemerkung, der Werlentaler Adel würde zu keiner Verhandlung ohne einen Rechenschieber erscheinen. Oder neuerdings: ohne einen kaufmännischen Berater. Tatsächlich sind die Werlentaler dafür bekannt, hart zu verhandeln und ihre Interessen sehr genau im Blick zu halten. Überschwängliche Loyalitätsbekundungen oder schnelle Entscheidungen sind aus Werlental eher selten zu erwarten, stattdessen pflegt man zu taktieren und günstige Augenblicke abzuwarten, um das bestmögliche Verhandlungsergebnis zu erzielen. Zu diesem kalkulierten Handeln gehört jedoch auch, dass sich in Werlental selten blinder Opportunismus durchsetzt, sondern alle Verhandlungen mit einer gewissen Sorgfalt und einem genauen Blick auf langfristige Folgen geführt werden. Ist der Adel von einer Entscheidung überzeugt, heißt das freilich nicht, dass man nicht dennoch versuchen würde, möglichst vorteilhafte Konditionen zu erzielen. So soll auch die Stimme des Herzogs für Ador während der Verhandlungen im Kronrat ihren Preis gehabt haben, obwohl informierte Kreise eine Parteinahme Widumars für das Königshaus fast für sicher hielten, schließlich hatte Werlental bereits die Ernennung Anaras zur Regentin unterstützt. Werlental pflegt traditionell gute Beziehungen zu Nharam. Eine gewisse gegenseitige Geringschätzung, oder zumindest ein Grad an Unverständnis, ist für die Beziehung zu stärker repräsentativ-militaristisch organisierten Herzogtümern wie Alrynes kennzeichnend, die eine ganz andere Adelskultur pflegen als das in Werlental üblich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Personen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seine Herzogliche Hoheit &#039;&#039;&#039;Widumar Isegrein d.J. vom Werlental&#039;&#039;&#039;, Herzog von Werlental&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seine Exzellenz &#039;&#039;&#039;Anselm Reichsgraf zu Eulenburg&#039;&#039;&#039;, Königlicher Hofkanzler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herzogtum Winterfall ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Einwohner:&#039;&#039;&#039; ~ 20.000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Regent:&#039;&#039;&#039; Herzogin Ediphanie Carolina Fiara von Winterfall-Aschenfeld zu Ehrenstein und Ruchin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Hauptstadt:&#039;&#039;&#039; Ehrenstein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Wappen:&#039;&#039;&#039; silberner Wolf auf dreispitzigem goldenen Berg stehend in blauem Grund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kurzbeschreibung:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Das nördlichste Herzogtum ist vor allem für zwei Dinge bekannt: die größten Goldvorkommen des Reiches und seine teils direkt aus dem Fels gehauene Hauptstadt Ehrenstein. Von Ehrenstein und einigen weiteren Siedlungen um den Goldberg abgesehen, ist das Herzogtum dünn besiedelt. Es dominieren karge Felslandschaften und schneebedeckte Gebirgszüge. Wo ehemals dichte Nadelwälder standen, finden sich heute großflächige Rodungen. Zum Tal hin, in Richtung Aschenfeld, wird das Lehen zwar etwas freundlicher. Aber auch hier findet man nur kleine Weiler, wenige Dörfer und bestenfalls eine Handvoll verstreuter Rittergüter. Die nächste größere Stadt ist das am Meer gelegene Himmelsfels, die Hauptstadt der reichsunmittelbaren Grafschaft Dorwacht, die über einen eigenen Sitz im Kronrat verfügt. In Dorwacht finden sich die zentralen Werften des Königreichs, wo insbesondere die Schiffe der königlichen Handelsflotte gebaut werden. Der größte Teil des in Winterfall geförderten Goldes wird hier verschifft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirtschaftlich ist Winterfall weniger wohlhabend als viele denken, da die Krone über Zölle und Abgaben einen Großteil der Erträge abschöpft. Der Adel ist zwar nicht arm, aber von goldenen Tellern wird in Winterfall nicht gegessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Diplomatie:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Winterfall ist ein wirtschaftlich für die Krone sehr bedeutendes Lehen, politisch ist sein Einfluss aber begrenzt, was auch mit der großen räumlichen Entfernung vom königlichen Hof zusammenhängt. Adel aus Winterfall sieht man in Alumenas oder in Lichtenthal nur selten. Insgesamt ist Winterfall, wie auch Aschenfeld, ein eher konservatives, eigenbrötlerisches Lehen, das seinen eigenen Regeln und Konventionen folgt und zum restlichen Reichsadel nur begrenzte Kontakte pflegt. Die meisten anderen Adelsgeschlechter sind darüber ganz froh, da der Adel aus Winterfall als etwas ungehobelt gilt und bei höfischen Anlässen nicht gern gesehen ist. Für Himmelsfels als wichtige Hafenstadt und den zugehörigen Dorwachter Adel gilt das jedoch nicht im gleichen Maße, da man hier allgemein etwas näher am Puls der Zeit ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Personen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ihre Herzogliche Hoheit &#039;&#039;&#039;Ediphanie Carolina Fiara von Winterfall-Aschenfeld zu Ehrenstein und Ruchin&#039;&#039;&#039;, Herzogin von Winterfall und Aschenfeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seine Erlaucht &#039;&#039;&#039;Saldur Marinon Callendes von Dorwacht&#039;&#039;&#039;, Reichsgraf von Dorwacht; Mitglied des Kronrats.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ihre Erlaucht &#039;&#039;&#039;Isabella Maria von Dorwacht&#039;&#039;&#039;, Ehefrau von Saldur v. Dorwacht, Schwester v. Iustitian v. Alrynes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Komtess Agatha &#039;&#039;&#039;Cecilia Isabella von Dorwacht&#039;&#039;&#039;, Tochter von Saldur v. Dorwacht und Isabella v. Dorwacht.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Staff-inari</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.alathair.de/index.php?title=K%C3%B6nigreich_Alumenas&amp;diff=8932</id>
		<title>Königreich Alumenas</title>
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		<updated>2018-09-18T11:30:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Staff-inari: /* Herzogtum Greifenhain */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das Königreich Alumenas, in dem man dem Glauben an den sogenannten &amp;quot;lichten Pantheon&amp;quot; nachgeht, besteht aus mehreren Herzogtümern, denen jeweils ein Herzog vorsteht. Herzöge sind die Herrscher der größten Landstriche des Königreiches (Provinzen) die das Gros der königlichen Streitmächte stellen. An der Spitze des Adels steht der König. Der aktuelle Herrscher über Alumenas ist [[Ador Segenus Corbidian Victor von Alumenas]] oder auch König [[Ador I.]] von Alumenas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Allgemeinen weitläufig bekannt sind einige Informationen über die verschiedenen Landstriche und Herzogtümer des Königreiches, aus Traditionen gewachsen oder durch bewegende Ereignisse geformt. Besonders die Herrscherfamilien sowie die Wappen der einzelnen Herzogtümer und Familien werden manchem, die im Königreich aufgewachsen sind ein Begriff, vor aber dem Adel bekannt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herzogtum Lichtenthal ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alumenische Reich und damit auch das [[Herzogtum Lichtenthal]] wird von König Ador dem I. regiert, da es derzeit keinen Herzog, in Lichtenthal gibt, hat dieser einen Rat ins Leben gerufen. Dieser kümmert sich um alle Belange des alltäglichen Geschäftes. Des Weiteren gliedert sich das Herzogtum in drei Grafschaften, die wiederum in mehrere Lehen aufgeteilt sind. Das Herzogtum Lichtenthal ist das einzige, in der Spielwelt begehbare Herzogtum des Königreiches. Detaillierte Informationen dazu sowie eine Beschreibung der zugehörigen Ländereien und der politischen Lage finden sich [[Herzogtum Lichtenthal|hier]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herzogtum Alrynes ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Einwohner:&#039;&#039;&#039; ~100.000 (incl. Alumenas)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Regent:&#039;&#039;&#039; Herzog Iustitian Christoph von Alrynes&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Hauptstadt:&#039;&#039;&#039; Eherntrutz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Wappen:&#039;&#039;&#039; silberner Doppelkopfadler auf dunkelblauem Grund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kurzbeschreibung:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Das größte Herzogtum des Königreiches, das als Enklave die Reichsstadt Alumenas und die umgrenzenden Verteidigungsanlagen in sich trägt. Es verfügt über eine zahlenmäßig große Armee, die meistens zu Wachdiensten in und um Alumenas eingesetzt wird. Das herzogliche Heer ist, ähnlich wie in Lichtenthal, in Gestalt von Regimentern organisiert, derer es derzeit zwei gibt: das Regiment zu Fuß &#039;Alryner Pikeniere&#039; (&amp;quot;Rothauben&amp;quot;) und das Kürassier-Regiment &#039;Viktor von Alrynes&#039; (&amp;quot;Viktorianer&amp;quot;). Mehrere Kompanien Rothauben und zwei Eskadrons Viktorianer sind dauerhaft zum Schutz der Reichsstadt Alumenas abgeordnet, wo sie die Krongarde in Gestalt des Ersten Königlichen Garderegiments &#039;Konstantin von Alumenas&#039; (&amp;quot;Konstantiner&amp;quot;) unterstützen. Die Krongarde ist auch nach Verlegung des Hofes zu großen Teilen weiterhin in Alumenas stationiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eigentliche Hauptstadt des Herzogtums liegt um die Festung Eherntrutz, den Stammsitz der Herzöge von Alrynes. Eherntrutz gilt als eine der am stärksten befestigten Burgen des gesamten Königreichs, ist aufgrund seiner klobigen Bauweise allerdings auch eine der am wenigsten ansehnlichen.. Die Hauptstadt von Alrynes steht im Schatten des weit größeren und prächtigeren Alumenas und spielt im gesellschaftlichen Leben des Herzogtums nur eine untergeordnete Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Diplomatie:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Der Adel von Alrynes war es lange gewohnt, nah am königlichen Hof zu leben und wichtige Ämter zu bekleiden. Viele Adlige des Herzogtums sehen sich als Inbegriff der Königstreue und als wichtige Stütze des Reiches. Die Verlegung des Hofes nach Lichtenthal und die gescheiterte Verbindung zwischen der Königsfamilie und der Herzogsfamilie bedeuteten für Alrynes einen herben Rückschlag. Der regionale Adel betrachtet die Verlegung des Hofes nach Lichtenthal als Fehler und würde sich jederzeit dafür einsetzen, dass der Herrschersitz wieder nach Alumenas kommt. Besondere Sympathie für die Bedürfnisse Lichtenthals ist von Seiten Alrynes entsprechend nicht zu erwarten. Viele Alryner könnten es verschmerzen, Gerimor den Menekanern, Zwergen, Elfen, Rahalern, und was immer dort kreucht und fleucht, zu überlassen. Die prinzipielle Reichstreue des Herzogtums steht jedoch außer Frage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Personen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seine Herzogliche Hoheit &#039;&#039;&#039;Iustitian Christoph von Alrynes&#039;&#039;&#039;, Herzog von Alrynes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ihre Durchlaucht &#039;&#039;&#039;Elisabeth Dorothea von Alrynes&#039;&#039;&#039;, Ehefrau von Iustitian v. Alrynes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Komtess &#039;&#039;&#039;Johanna Elisabeth Viktoria von Alrynes&#039;&#039;&#039; (✝), einzige Tochter von Iustitian v. Alrynes und Elisabeth v. Alrynes, Verlobte von Ador I. von Alumenas; in einem Mordkomplott am Tag ihrer Verlobung getötet.&lt;br /&gt;
== Herzogtum Aschenfeld ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Einwohner:&#039;&#039;&#039; ~15.000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Regentin:&#039;&#039;&#039; Herzogin Ediphanie Carolina Fiara von Winterfall-Aschenfeld zu Ehrenstein und Ruchin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Hauptstadt:&#039;&#039;&#039; Ruchin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Wappen:&#039;&#039;&#039; springendes schwarzes Ross auf silbergrauem Grund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kurzbeschreibung:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Die Aschenfelder sind eine der Markprovinzen und bekannt für ihre außerordentliche Reiterei. Das Herzogtum ist im Verbund mit Winterfall relativ autark. Es dominieren kleine Rittergüter und Wehrburgen, die häufig über Generationen vererbt werden, so dass sich eine Art erblicher Ritterstand herausgebildet hat. Diese adligen Panzerreiter gehören teilweise tatsächlich dem Orden der Ritter von Alumenas an, es existieren jedoch auch eine Handvoll kleinerer quasi-ritterlicher Orden. Schwertadel im originären Sinne sind die wenigsten dieser Familien. Vielmehr hat sich in vielen Adelsgeschlechtern die standestypische Anrede Sir oder Lady gegen ältere Standesanreden durchgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bekannte Reiterei setzt sich primär aus solchem ritterbürtigen Landadel zusammen und stellt eines der wenigen echten Ritterheere des Reiches dar. Zahlenmäßig fällt das Heer freilich klein aus und symbolisiert zu einem gewissen Grad überkommene Gesellschafts- und Organisationsstrukturen. Auch sonst sind die Aschenfelder ein traditionelles Lehen, das streng entlang feudaler Prinzipien organisiert ist. Ein echtes Bürgertum findet sich in Ansätzen nur in der Hauptstadt Ruchin. Und selbst hier ist seine Stimme nicht besonders stark. Den Rittergütern sind vielfach kirchliche Besitzungen, etwa kleinere Klöster oder Ordenshäuser angeschlossen, und das Verhältnis zwischen Adel und Klerus ist im Allgemeinen eng.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aschenfelder sind kein wohlhabendes Lehen und zugleich das bevölkerungsärmste Herzogtum des Königreichs. Die wenigen landwirtschaftlichen Überschüsse, die das Lehen produziert, werden direkt nach Winterfall exportiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Diplomatie:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Aufgrund der Zersplitterung des Herzogtums in viele kleine Rittergüter ohne echtes Machtzentrum spielt Aschenfeld politisch keine bedeutende Rolle. Die Herzogsfamilie residiert in Ehrenstein (Winterfall), so dass die meisten Aschenfelder ihre Herzogin selten zu Gesicht bekommen. Die Aufmerksamkeit des Adels gilt ohnehin primär dem Erhalt seiner Güter und der Verteidigung der Grenzen der Markprovinz. Weitsichtige Adlige beziehen noch Winterfall mit ein, das Interesse an Reichspolitik ist hingegen äußerst gering. In der Reichsstadt Alumenas oder in anderen Herzogtümern trifft man sie gelegentlich bei Turnieren, ansonsten sind sie aber nicht sehr präsent. Die Königsfamilie kann sich der Unterstützung der Aschenfelder jedoch im Allgemeinen sicher sein, auch wenn sie nicht zu den lautesten Stimmen gehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Personen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ihre Herzogliche Hoheit &#039;&#039;&#039;Ediphanie Carolina Fiara von Winterfall-Aschenfeld zu Ehrenstein und Ruchin&#039;&#039;&#039;, Herzogin von Winterfall und Aschenfeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Komtess &#039;&#039;&#039;Clara Mirabella von Ruchin&#039;&#039;&#039;, Nichte (mütterlicherseits) von Ediphanie v. Winterfall-Aschenfeld; derzeit Kammerzofe in Diensten von Josephine v. Liliensee. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herzogtum Eirensee ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Einwohner:&#039;&#039;&#039; ~30.000&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Regent:&#039;&#039;&#039; Großherzog Gregor Weiland Konrad vom Greifenhain (noch unmündig)&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Hauptstadt:&#039;&#039;&#039; Ihnnerau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Wappen:&#039;&#039;&#039; aufrechter goldener Handschuh auf hellblauem Grund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kurzbeschreibung:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Ein mittelgroßes, früher politisch sehr einflussreiches Lehen, dessen Herzog den Kronrat leitete. Im Jahr 256 übte Theobald v. Eirensee Verrat am Reich, um die Krönung Adors I. von Alumenas zu verhindern und den eigenen Einfluss im Reich zu wahren. Die darauffolgende Entadelung der Herzogsfamilie hat das Herzogtum in große Unruhe gestürzt. Der einzige von der Krone anerkannte Erbe ist der minderjährige Großherzog Gregor v. Greifenhain, der laut Dekret dem Greifenhainer Familienzweig zugerechnet wird. Das Herzogtum Eirensee wird damit Teil des Greifenhainer Erbes und wird in Zukunft in der Greifenhainer Erblinie vererbt werden und keine eigenständige Erbfolge mehr haben. Wirtschaftlich ist das Lehen eher unbedeutend und die Bevölkerung im Mittel etwas ärmer als in vielen anderen Herzogtümern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Diplomatie:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Viele Adelsfamilien, die unter dem Haus Eirensee zu Macht und Einfluss gelangt sind, fürchten, dass es im Gefolge der Entadelung der Herzogsfamilie und der Einordnung von Eirensee in das Greifenhainer Erbe zu einer grundlegenden Neuordnung des Herzogtums kommt, die sie mit Einbußen und Machtverlusten bezahlen müssen. Als besonders bedrohlich wird die Lage auch deshalb wahrgenommen, weil der junge Herzog in Greifenhain aufwächst und dem Einfluss des hiesigen Adels vollständig entzogen ist. Den Eirenseer Adel eint, dass er eine dauerhafte Unterordnung Eirensees unter den Rivalen Greifenhain mit allen Mitteln verhindern will. Der Weg dahin ist allerdings umstritten und reicht von Versuchen politischer Einflussnahme bis zum gewaltsamen Widerstand. Vor allem monetäre Unterstützung erhalten sie dabei gerüchteweise durch den Herzog von Schwarzwasser. Der Prozess der Einung der beiden Herzogtümer geht deshalb nur schleppend voran und es herrscht viel Zwietracht und Misstrauen zwischen Greifenhain und Eirensee. Schwer abzuschätzen bleibt derzeit, ob eine weitere Eskalation des Konflikts den Widerstand in Eirensee stärken würde oder ob die Koalition der Unwilligen einer ernsthaften Auseinandersetzung eher aus dem Weg gehen würde. Ein Erbfolgekrieg zwischen Greifenhain und Eirensee könnte allerdings durchaus langwierig werden, zumal beiden Herzogtümern eine starke ordnende Hand fehlt, so dass mit einer insgesamt eher unkoordinierten Kriegsführung und einer Vielzahl kleinerer Brandherde zu rechnen wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Personen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seine Herzogliche Hoheit &#039;&#039;&#039;Theobald Zirius Archimbar vom Eirensee&#039;&#039;&#039; (✝), ehemals Herzog von Eirensee und Vorsitzender des Kronrats; übte Verrat an Ador I. von Alumenas und wurde von Andurion v. Nharam im Duell erschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ihre Durchlaucht &#039;&#039;&#039;Margarita Ekaterina von Eirensee&#039;&#039;&#039;, genannt &amp;quot;Die schwarze Witwe&amp;quot;, Ehefrau von Theobald v. Eirensee; nach dem Tod ihres Mannes und der Entadelung ihrer Familie aus Ihnnerau geflohen und gerüchteweise in die alte Festung Rabenau gezogen, wo sie, von Angst und Misstrauen getrieben, mit großer Grausamkeit und Strenge herrschen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seine Durchlaucht &#039;&#039;&#039;Sigmund Theobald von Eirensee&#039;&#039;&#039; (✝), Sohn von Theobald v. Eirensee, Ehemann von Josephine v. Liliensee; zusammen mit Phillip v. Greifenhain in der Schlacht von Shevanor gefallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seine Herzogliche Hoheit &#039;&#039;&#039;Gregor Weiland Konrad vom Greifenhain&#039;&#039;&#039;, unmündiger Großherzog von Greifenhain und Herzog von Eirensee; Sohn von Sigmund v. Eirensee und Josephine v. Liliensee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herzogtum Greifenhain ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Einwohner:&#039;&#039;&#039; ~ 60.000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Regent:&#039;&#039;&#039; Großherzog Gregor Weiland Konrad vom Greifenhain (noch unmündig)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Hauptstadt:&#039;&#039;&#039; Greifenstein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Wappen:&#039;&#039;&#039; roter doppelköpfiger Greif auf silbernem Grund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kurzbeschreibung:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Eines der ältesten, größten und wichtigsten Herzogtümer des Reiches. Das Herzogtum ist weder sonderlich arm, noch sonderlich reich, was insbesondere mit dem Fehlen wirklich hervorstechender Handelszweige zusammenhängt. Umgekehrt ist Greifenhain auch kaum auf Importe angewiesen, da die meisten Güter vor Ort produziert werden können. Die wohlhabenderen Landstriche liegen insbesondere in den Tälern und Kernlanden. Daneben sind ausgeprägte Gebirgsformationen und karstige Felslandschaften charakteristisch, die bestenfalls zur Viehzucht taugen. Das Klima ist jedoch deutlich milder als in Winterfall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politisch dominieren mehrere große Adelsfamilien, die als Vasallen des Großherzogs teils relativ autarke Lehen verwalten, die zumeist um größere fruchtbare Täler und Ebenen zentriert sind. Über das Herzogtum hinaus bekannt sind die herzoglichen &amp;quot;Greifenreiter&amp;quot;, ein leichtes Kürassier-Regiment, dessen Soldaten aufgrund ihrer ikonischen, einem Greifenhaupt nachempfundenen Visierhelme kaum zu verwechseln sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich einer der großen Stabilitätsanker des Reiches, ist das Herzogtum durch den plötzlichen Tod Konrads und Phillips in eine tiefe Krise gestürzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Diplomatie&#039;&#039;&#039;: &lt;br /&gt;
Greifenhain war stets für seine starke Reichspolitik bekannt, aber auch für die anhaltende Rivalität mit dem benachbarten Herzogtum Eirensee. Die Hochzeit zwischen Konrads Tochter und Theobald .v Eirensees Sohn und der gemeinsame Kampf gegen die abtrünnige Baronie Shevanor konnten diese Kluft nur zeitweise überbrücken. Seit dem Tod Konrads und Theobalds Verrat ist sie tiefer denn je. Einige der älteren Adelsfamilien lehnen den unmündigen Gregor v. Greifenhain als Herzog grundsätzlich ab, da er in direkter Erblinie von dem Verräter Theobald v. Eirensee abstammt. Darüber hinaus gibt es eine starke Partei, die, unabhängig ihrer Loyalität zu Gregor, eine großangelegte militärische Kampagne gegen Eirensee befürwortet, um die mit der verstoßenen Herzogsfamilie verbündeten Grafenhäuser und Baronien zu zerschlagen. Ohne die starke Hand eines Herzogs ist Greifenhain schwierig zu kontrollieren. Bis der minderjährige Gregor in einer Position ist, ein ernsthaftes Regiment zu führen, werden jedoch noch viele Jahre vergehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die schwelenden Streitereien spitzten sich im Jahr 260 zu, in welchem sich Teile des Eirenseers Regiment und weite unterstützende Bevölkerungsgruppen gegen willkürlich handelnden Adel und Fremdherrschaft erhoben. Der daraus resultierende Bürgerkrieg hielt das Königreich Alumenas für viele Monde in seinem Griff, bevor zahlreiche Friedensverträge, unter anderem der Seefelser Friede, die Stabilität zwischen Eirensee und Greifenhain wieder auf das rechte Maß brachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Personen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seine Herzogliche Hoheit &#039;&#039;&#039;Konrad Coelestin Dionysius vom Greifenhain&#039;&#039;&#039; (✝), Großherzog vom Greifenhain und zeitweise Herzog von Lichtenthal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seine Erlaucht &#039;&#039;&#039;Phillip Graf vom Greifenhain&#039;&#039;&#039; (✝), Sohn von Konrad. v. Greifenhain; zusammen mit Sigmund v. Eirensee in der Schlacht von Shevanor gefallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ihre Erlaucht &#039;&#039;&#039;Josephine Isolde vom Liliensee&#039;&#039;&#039;, Gräfin von Liliensee; Tochter von Konrad v. Greifenhain, Witwe von Sigmund v. Eirensee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seine Herzogliche Hoheit &#039;&#039;&#039;Gregor Weiland Konrad vom Greifenhain&#039;&#039;&#039;, unmündiger Großherzog von Greifenhain und Herzog von Eirensee; Sohn von Sigmund v. Eirensee und Josephine v. Liliensee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ihre Eminenz &#039;&#039;&#039;Svea Elisabetha vom Greifenhain&#039;&#039;&#039;, Hohepriesterin der Kirche der Temora, Mitglied des Rats der Sieben; Schwester von Konrad v. Greifenhain.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herzogtum Nharam ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Nharam.jpg|400px|thumb|right|Karte des Herzogtums Nharam]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Einwohner:&#039;&#039;&#039; ~40.000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Regent:&#039;&#039;&#039; Herzog Andurion III. von Nharam&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Hauptstadt&#039;&#039;&#039;: Aventia&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Wappen:&#039;&#039;&#039; im geteilten Schild goldene Korngarbe in Grün oben, silberner Eber in Grün unten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kurzbeschreibung:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Nharam ist die Kornkammer des Reiches. Das milde, sonnige Klima macht das Herzogtum ideal für den Anbau von Obst, Oliven, Wein und Weizen. Auch Wolle und Seide werden hier produziert. Rotwein aus Nharam wird im ganzen Königreich getrunken. Das Lehen ist stark ländlich geprägt. Es dominieren beschauliche Dörfer und Weiler, die sich im weiten Umkreis um die Hauptstadt gruppieren. Dazwischen erstrecken sich Äcker und Obstwiesen, sanfte Hügel und Seen und eine Vielzahl kleiner Wälder und Gehölze. Die Hauptstadt weist eine Vielzahl kultureller Errungenschaften auf, von gelehrten Akademien und Bibliotheken, prächtigen Tempeln und Schreinen, bis hin zu Theatern und Schaubühnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nharam ist als verhältnismäßig ruhiges und idyllisches Lehen bekannt. Der Adel hat hier viel Freiraum für Turniere, Jagden, die schönen Künste und anderen standestypischen Zeitvertreib. Die Ritter von Nharam, die man bei Turnieren leicht an ihren bunten Federbüschen, ihren blankpolierten Rüstungen und den schneeweißen Schimmeln erkennt, gelten in stärker militärisch geprägten Herzogtümern als etwas blasiert und eitel, wissen ihr selbstbewusstes Auftreten aber zumeist durch sehr geübte Lanzenführung zu untermauern. Militärisch spielt Nharam allerdings keine hervorgehobene Rolle und die einfachen Soldaten des Herzogtums sind wenig kampferprobt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Diplomatie:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Der amtierende Herzog war eine Art Mentor und Vaterfigur für den jung verwaisten Kronprinzen und spielte in den Verhandlungen des Kronrats um die Krönung Adors eine entscheidende Rolle. Nharam unterhält immer noch sehr gute Beziehungen zur Krone, die durch die enge Freundschaft zwischen Andurion und Ador gestützt werden. Traditionell ist auch das Herzogtum Werlental ein enger Verbündeter, da ein Großteil der in Nharam produzierten Wolle und Seide zur Verarbeitung in die dortigen Spinnereien und Tuchmacherstätten geschickt wird. Auch sonst ist die Herzogsfamilie gut vernetzt. Viele wohlhabende Adelsfamilien unterhalten eine Sommerresidenz in Nharam, um sich an dem günstigen Klima, der hervorragenden Küche und den schönen Künsten zu erfreuen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Personen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seine Herzogliche Hoheit &#039;&#039;&#039;Andurion III. von Nharam&#039;&#039;&#039;, Herzog von Nharam; enger Vertrauter und Mentor von Ador I. v. Alumenas; hat den Verräter Theobald v. Eirensee im Duell erschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seine Durchlaucht &#039;&#039;&#039;Partian von Nharam&#039;&#039;&#039;, Neffe (väterlicherseits) von Andurion v. Nharam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herzogtum Schwarzwasser ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Einwohner:&#039;&#039;&#039; ~25.000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Regent:&#039;&#039;&#039; Herzog Carisan Roland Fenrin von Schwarzwasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Hauptstadt:&#039;&#039;&#039; Siebenwacht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Wappen:&#039;&#039;&#039; silberner Turm über silbernem Fluss im Schildfuß auf schwarzem Grund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kurzbeschreibung:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Ein jüngeres Herzogtum, das eher am Rand der eigentlichen Herzlande des Königreichs gelegen ist. Das Herzogtum verfügt über die wichtigsten Silberminen des Reiches und ist wirtschaftlich überaus erfolgreich. Im Vergleich zu Winterfall bleibt deutlich mehr des erwirtschafteten Reichtums beim Adel und bei der Bevölkerung hängen, was an geschickter Verhandlungsführung, aber auch an den niedrigeren Zöllen und Abgaben liegt, die auf Silber im Vergleich zu Gold erhoben werden. Gerüchteweise verstehen sich die Kaufleute von Schwarzwasser zudem sehr gut darauf, ihre Erträge an der königlichen Steuerkasse vorbei zu schleusen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptstadt Siebenwacht ist einer der wichtigsten Kriegs- und Handelshäfen des Königreichs. Das Herzogtum verfügt zudem über eine gut ausgebildete Armee, die sich teilweise aus professionellen Söldnern und Landsknechten rekrutiert. Zu den bekanntesten Einheiten gehörte die sogenannte &#039;Schwarze Sieben&#039;, eine in der Hauptstadt begründete Söldnerkompanie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Diplomatie:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Die politische Lage Schwarzwassers ist überaus prekär. Der alternde Herzog von Schwarzwasser gehörte zu den engsten Verbündeten Eirensees und war einer der Wortführer der Adelsfraktion, die sich gegen die Krönung Adors stellte. Ob er über den Mordkomplott gegen Johanna v. Alrynes unterrichtet war oder ob Theobald v. Eirensee ihm mit seinen Plänen selbst in den Rücken fiel, ist bis heute Gegenstand wilder Spekulationen und Gerüchte. Nachgewiesen werden konnte ihm eine Beteiligung nie, und er selbst weist die Gerüchte auf das Schärfste von sich. Im reichstreuen Adel ist Carisan v. Schwarzwasser nichtsdestotrotz eine persona non grata. Gleichwohl ist das Herzogtum zu wichtig, um es fallen zu lassen. Ein offener Bruch mit Schwarzwasser, gekoppelt mit der instabilen Lage in Greifenhain und Eirensee, könnte Zentrifugalkräfte freisetzen, die das ganze Königreich in Schieflage bringen würden. Wie sich die politische Situation um Schwarzwasser entwickeln wird, bleibt abzuwarten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Personen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seine Herzogliche Hoheit &#039;&#039;&#039;Carisan Roland Fenrin von Schwarzwasser&#039;&#039;&#039;, Herzog von Schwarzwasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herzogtum Werlental ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Einwohner:&#039;&#039;&#039; ~45.000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Regent:&#039;&#039;&#039; Herzog Widumar Isegrein d.J. vom Werlental&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Hauptstadt:&#039;&#039;&#039; Bruchstein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Wappen:&#039;&#039;&#039; schreitender goldener Hirsch auf grünem Grund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kurzbeschreibung:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Die zentralste Provinz des Herzlandes, in unmittelbarer Nachbarschaft zum Herzogtum Alrynes und zur Reichsstadt Alumenas gelegen. Werlental ist insbesondere für seine vielen Gerbereien, Spinnereien und Tuchmacherstätten bekannt, die das ganze Königreich beliefern. Die rege Handwerks- und Handelstätigkeit beschert dem Herzogtum nicht nur einige recht wohlhabende Kaufleute, sondern auch eine mit Zöllen und Abgaben gut gefüllte Staatskasse. In Werlental ist viel alter Adel ansässig. Das hat einerseits damit zu tun, dass Werlental zu den alten Kernprovinzen des Reiches zählt, andererseits aber auch mit den verlässlichen Erträgen aus Pacht und Steuer, die zu einer gewissen Sesshaftigkeit und Kontinuität beitragen. Verarmte Landgüter und verwaiste Burgen sucht man hier vergebens. Neben den alten Grafengeschlechtern und Baronien findet sich in Werlental eine wachsende Zahl edler und hochedler Bürger, insbesondere solche aus den reichen Kaufmannsfamilien, die einen nicht zu unterschätzenden Einfluss haben. Überhaupt ist die Beziehung zwischen Adel und Bürgertum eng, was nicht zuletzt an der starken Interessengemeinschaft liegt. Der Wohlstand des Adels hängt von der Handelstätigkeit der Kaufleute ab, die in ihren Geschäften wiederum von der politischen Einflussnahme des Adels profitieren, was beide Seiten zweckmäßig zu ihrem Vorteil nutzen. Den Werlentaler Adel findet man bei Hofe insbesondere in politisch-administrativen Ämtern, während die große Bühne gemieden wird. Das Militär spielt im Herzogtum hingegen keine bedeutende Rolle. Und auch das Rittertum hat hier keinen allzu festen Stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Diplomatie:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
In anderen Herzogtümern fällt gelegentlich die gehässige Bemerkung, der Werlentaler Adel würde zu keiner Verhandlung ohne einen Rechenschieber erscheinen. Oder neuerdings: ohne einen kaufmännischen Berater. Tatsächlich sind die Werlentaler dafür bekannt, hart zu verhandeln und ihre Interessen sehr genau im Blick zu halten. Überschwängliche Loyalitätsbekundungen oder schnelle Entscheidungen sind aus Werlental eher selten zu erwarten, stattdessen pflegt man zu taktieren und günstige Augenblicke abzuwarten, um das bestmögliche Verhandlungsergebnis zu erzielen. Zu diesem kalkulierten Handeln gehört jedoch auch, dass sich in Werlental selten blinder Opportunismus durchsetzt, sondern alle Verhandlungen mit einer gewissen Sorgfalt und einem genauen Blick auf langfristige Folgen geführt werden. Ist der Adel von einer Entscheidung überzeugt, heißt das freilich nicht, dass man nicht dennoch versuchen würde, möglichst vorteilhafte Konditionen zu erzielen. So soll auch die Stimme des Herzogs für Ador während der Verhandlungen im Kronrat ihren Preis gehabt haben, obwohl informierte Kreise eine Parteinahme Widumars für das Königshaus fast für sicher hielten, schließlich hatte Werlental bereits die Ernennung Anaras zur Regentin unterstützt. Werlental pflegt traditionell gute Beziehungen zu Nharam. Eine gewisse gegenseitige Geringschätzung, oder zumindest ein Grad an Unverständnis, ist für die Beziehung zu stärker repräsentativ-militaristisch organisierten Herzogtümern wie Alrynes kennzeichnend, die eine ganz andere Adelskultur pflegen als das in Werlental üblich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Personen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seine Herzogliche Hoheit &#039;&#039;&#039;Widumar Isegrein d.J. vom Werlental&#039;&#039;&#039;, Herzog von Werlental&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seine Exzellenz &#039;&#039;&#039;Anselm Reichsgraf zu Eulenburg&#039;&#039;&#039;, Königlicher Hofkanzler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herzogtum Winterfall ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Einwohner:&#039;&#039;&#039; ~ 20.000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Regent:&#039;&#039;&#039; Herzogin Ediphanie Carolina Fiara von Winterfall-Aschenfeld zu Ehrenstein und Ruchin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Hauptstadt:&#039;&#039;&#039; Ehrenstein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Wappen:&#039;&#039;&#039; silberner Wolf auf dreispitzigem goldenen Berg stehend in blauem Grund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kurzbeschreibung:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Das nördlichste Herzogtum ist vor allem für zwei Dinge bekannt: die größten Goldvorkommen des Reiches und seine teils direkt aus dem Fels gehauene Hauptstadt Ehrenstein. Von Ehrenstein und einigen weiteren Siedlungen um den Goldberg abgesehen, ist das Herzogtum dünn besiedelt. Es dominieren karge Felslandschaften und schneebedeckte Gebirgszüge. Wo ehemals dichte Nadelwälder standen, finden sich heute großflächige Rodungen. Zum Tal hin, in Richtung Aschenfeld, wird das Lehen zwar etwas freundlicher. Aber auch hier findet man nur kleine Weiler, wenige Dörfer und bestenfalls eine Handvoll verstreuter Rittergüter. Die nächste größere Stadt ist das am Meer gelegene Himmelsfels, die Hauptstadt der reichsunmittelbaren Grafschaft Dorwacht, die über einen eigenen Sitz im Kronrat verfügt. In Dorwacht finden sich die zentralen Werften des Königreichs, wo insbesondere die Schiffe der königlichen Handelsflotte gebaut werden. Der größte Teil des in Winterfall geförderten Goldes wird hier verschifft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirtschaftlich ist Winterfall weniger wohlhabend als viele denken, da die Krone über Zölle und Abgaben einen Großteil der Erträge abschöpft. Der Adel ist zwar nicht arm, aber von goldenen Tellern wird in Winterfall nicht gegessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Diplomatie:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Winterfall ist ein wirtschaftlich für die Krone sehr bedeutendes Lehen, politisch ist sein Einfluss aber begrenzt, was auch mit der großen räumlichen Entfernung vom königlichen Hof zusammenhängt. Adel aus Winterfall sieht man in Alumenas oder in Lichtenthal nur selten. Insgesamt ist Winterfall, wie auch Aschenfeld, ein eher konservatives, eigenbrötlerisches Lehen, das seinen eigenen Regeln und Konventionen folgt und zum restlichen Reichsadel nur begrenzte Kontakte pflegt. Die meisten anderen Adelsgeschlechter sind darüber ganz froh, da der Adel aus Winterfall als etwas ungehobelt gilt und bei höfischen Anlässen nicht gern gesehen ist. Für Himmelsfels als wichtige Hafenstadt und den zugehörigen Dorwachter Adel gilt das jedoch nicht im gleichen Maße, da man hier allgemein etwas näher am Puls der Zeit ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Personen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ihre Herzogliche Hoheit &#039;&#039;&#039;Ediphanie Carolina Fiara von Winterfall-Aschenfeld zu Ehrenstein und Ruchin&#039;&#039;&#039;, Herzogin von Winterfall und Aschenfeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seine Erlaucht &#039;&#039;&#039;Saldur Marinon Callendes von Dorwacht&#039;&#039;&#039;, Reichsgraf von Dorwacht; Mitglied des Kronrats.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ihre Erlaucht &#039;&#039;&#039;Isabella Maria von Dorwacht&#039;&#039;&#039;, Ehefrau von Saldur v. Dorwacht, Schwester v. Iustitian v. Alrynes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Komtess Agatha &#039;&#039;&#039;Cecilia Isabella von Dorwacht&#039;&#039;&#039;, Tochter von Saldur v. Dorwacht und Isabella v. Dorwacht.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Staff-inari</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.alathair.de/index.php?title=K%C3%B6nigreich_Alumenas&amp;diff=8931</id>
		<title>Königreich Alumenas</title>
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		<updated>2018-09-18T11:24:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Staff-inari: /* Herzogtum Greifenhain */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das Königreich Alumenas, in dem man dem Glauben an den sogenannten &amp;quot;lichten Pantheon&amp;quot; nachgeht, besteht aus mehreren Herzogtümern, denen jeweils ein Herzog vorsteht. Herzöge sind die Herrscher der größten Landstriche des Königreiches (Provinzen) die das Gros der königlichen Streitmächte stellen. An der Spitze des Adels steht der König. Der aktuelle Herrscher über Alumenas ist [[Ador Segenus Corbidian Victor von Alumenas]] oder auch König [[Ador I.]] von Alumenas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Allgemeinen weitläufig bekannt sind einige Informationen über die verschiedenen Landstriche und Herzogtümer des Königreiches, aus Traditionen gewachsen oder durch bewegende Ereignisse geformt. Besonders die Herrscherfamilien sowie die Wappen der einzelnen Herzogtümer und Familien werden manchem, die im Königreich aufgewachsen sind ein Begriff, vor aber dem Adel bekannt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herzogtum Lichtenthal ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alumenische Reich und damit auch das [[Herzogtum Lichtenthal]] wird von König Ador dem I. regiert, da es derzeit keinen Herzog, in Lichtenthal gibt, hat dieser einen Rat ins Leben gerufen. Dieser kümmert sich um alle Belange des alltäglichen Geschäftes. Des Weiteren gliedert sich das Herzogtum in drei Grafschaften, die wiederum in mehrere Lehen aufgeteilt sind. Das Herzogtum Lichtenthal ist das einzige, in der Spielwelt begehbare Herzogtum des Königreiches. Detaillierte Informationen dazu sowie eine Beschreibung der zugehörigen Ländereien und der politischen Lage finden sich [[Herzogtum Lichtenthal|hier]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herzogtum Alrynes ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Einwohner:&#039;&#039;&#039; ~100.000 (incl. Alumenas)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Regent:&#039;&#039;&#039; Herzog Iustitian Christoph von Alrynes&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Hauptstadt:&#039;&#039;&#039; Eherntrutz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Wappen:&#039;&#039;&#039; silberner Doppelkopfadler auf dunkelblauem Grund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kurzbeschreibung:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Das größte Herzogtum des Königreiches, das als Enklave die Reichsstadt Alumenas und die umgrenzenden Verteidigungsanlagen in sich trägt. Es verfügt über eine zahlenmäßig große Armee, die meistens zu Wachdiensten in und um Alumenas eingesetzt wird. Das herzogliche Heer ist, ähnlich wie in Lichtenthal, in Gestalt von Regimentern organisiert, derer es derzeit zwei gibt: das Regiment zu Fuß &#039;Alryner Pikeniere&#039; (&amp;quot;Rothauben&amp;quot;) und das Kürassier-Regiment &#039;Viktor von Alrynes&#039; (&amp;quot;Viktorianer&amp;quot;). Mehrere Kompanien Rothauben und zwei Eskadrons Viktorianer sind dauerhaft zum Schutz der Reichsstadt Alumenas abgeordnet, wo sie die Krongarde in Gestalt des Ersten Königlichen Garderegiments &#039;Konstantin von Alumenas&#039; (&amp;quot;Konstantiner&amp;quot;) unterstützen. Die Krongarde ist auch nach Verlegung des Hofes zu großen Teilen weiterhin in Alumenas stationiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eigentliche Hauptstadt des Herzogtums liegt um die Festung Eherntrutz, den Stammsitz der Herzöge von Alrynes. Eherntrutz gilt als eine der am stärksten befestigten Burgen des gesamten Königreichs, ist aufgrund seiner klobigen Bauweise allerdings auch eine der am wenigsten ansehnlichen.. Die Hauptstadt von Alrynes steht im Schatten des weit größeren und prächtigeren Alumenas und spielt im gesellschaftlichen Leben des Herzogtums nur eine untergeordnete Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Diplomatie:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Der Adel von Alrynes war es lange gewohnt, nah am königlichen Hof zu leben und wichtige Ämter zu bekleiden. Viele Adlige des Herzogtums sehen sich als Inbegriff der Königstreue und als wichtige Stütze des Reiches. Die Verlegung des Hofes nach Lichtenthal und die gescheiterte Verbindung zwischen der Königsfamilie und der Herzogsfamilie bedeuteten für Alrynes einen herben Rückschlag. Der regionale Adel betrachtet die Verlegung des Hofes nach Lichtenthal als Fehler und würde sich jederzeit dafür einsetzen, dass der Herrschersitz wieder nach Alumenas kommt. Besondere Sympathie für die Bedürfnisse Lichtenthals ist von Seiten Alrynes entsprechend nicht zu erwarten. Viele Alryner könnten es verschmerzen, Gerimor den Menekanern, Zwergen, Elfen, Rahalern, und was immer dort kreucht und fleucht, zu überlassen. Die prinzipielle Reichstreue des Herzogtums steht jedoch außer Frage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Personen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seine Herzogliche Hoheit &#039;&#039;&#039;Iustitian Christoph von Alrynes&#039;&#039;&#039;, Herzog von Alrynes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ihre Durchlaucht &#039;&#039;&#039;Elisabeth Dorothea von Alrynes&#039;&#039;&#039;, Ehefrau von Iustitian v. Alrynes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Komtess &#039;&#039;&#039;Johanna Elisabeth Viktoria von Alrynes&#039;&#039;&#039; (✝), einzige Tochter von Iustitian v. Alrynes und Elisabeth v. Alrynes, Verlobte von Ador I. von Alumenas; in einem Mordkomplott am Tag ihrer Verlobung getötet.&lt;br /&gt;
== Herzogtum Aschenfeld ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Einwohner:&#039;&#039;&#039; ~15.000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Regentin:&#039;&#039;&#039; Herzogin Ediphanie Carolina Fiara von Winterfall-Aschenfeld zu Ehrenstein und Ruchin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Hauptstadt:&#039;&#039;&#039; Ruchin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Wappen:&#039;&#039;&#039; springendes schwarzes Ross auf silbergrauem Grund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kurzbeschreibung:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Die Aschenfelder sind eine der Markprovinzen und bekannt für ihre außerordentliche Reiterei. Das Herzogtum ist im Verbund mit Winterfall relativ autark. Es dominieren kleine Rittergüter und Wehrburgen, die häufig über Generationen vererbt werden, so dass sich eine Art erblicher Ritterstand herausgebildet hat. Diese adligen Panzerreiter gehören teilweise tatsächlich dem Orden der Ritter von Alumenas an, es existieren jedoch auch eine Handvoll kleinerer quasi-ritterlicher Orden. Schwertadel im originären Sinne sind die wenigsten dieser Familien. Vielmehr hat sich in vielen Adelsgeschlechtern die standestypische Anrede Sir oder Lady gegen ältere Standesanreden durchgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bekannte Reiterei setzt sich primär aus solchem ritterbürtigen Landadel zusammen und stellt eines der wenigen echten Ritterheere des Reiches dar. Zahlenmäßig fällt das Heer freilich klein aus und symbolisiert zu einem gewissen Grad überkommene Gesellschafts- und Organisationsstrukturen. Auch sonst sind die Aschenfelder ein traditionelles Lehen, das streng entlang feudaler Prinzipien organisiert ist. Ein echtes Bürgertum findet sich in Ansätzen nur in der Hauptstadt Ruchin. Und selbst hier ist seine Stimme nicht besonders stark. Den Rittergütern sind vielfach kirchliche Besitzungen, etwa kleinere Klöster oder Ordenshäuser angeschlossen, und das Verhältnis zwischen Adel und Klerus ist im Allgemeinen eng.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aschenfelder sind kein wohlhabendes Lehen und zugleich das bevölkerungsärmste Herzogtum des Königreichs. Die wenigen landwirtschaftlichen Überschüsse, die das Lehen produziert, werden direkt nach Winterfall exportiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Diplomatie:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Aufgrund der Zersplitterung des Herzogtums in viele kleine Rittergüter ohne echtes Machtzentrum spielt Aschenfeld politisch keine bedeutende Rolle. Die Herzogsfamilie residiert in Ehrenstein (Winterfall), so dass die meisten Aschenfelder ihre Herzogin selten zu Gesicht bekommen. Die Aufmerksamkeit des Adels gilt ohnehin primär dem Erhalt seiner Güter und der Verteidigung der Grenzen der Markprovinz. Weitsichtige Adlige beziehen noch Winterfall mit ein, das Interesse an Reichspolitik ist hingegen äußerst gering. In der Reichsstadt Alumenas oder in anderen Herzogtümern trifft man sie gelegentlich bei Turnieren, ansonsten sind sie aber nicht sehr präsent. Die Königsfamilie kann sich der Unterstützung der Aschenfelder jedoch im Allgemeinen sicher sein, auch wenn sie nicht zu den lautesten Stimmen gehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Personen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ihre Herzogliche Hoheit &#039;&#039;&#039;Ediphanie Carolina Fiara von Winterfall-Aschenfeld zu Ehrenstein und Ruchin&#039;&#039;&#039;, Herzogin von Winterfall und Aschenfeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Komtess &#039;&#039;&#039;Clara Mirabella von Ruchin&#039;&#039;&#039;, Nichte (mütterlicherseits) von Ediphanie v. Winterfall-Aschenfeld; derzeit Kammerzofe in Diensten von Josephine v. Liliensee. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herzogtum Eirensee ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Einwohner:&#039;&#039;&#039; ~30.000&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Regent:&#039;&#039;&#039; Großherzog Gregor Weiland Konrad vom Greifenhain (noch unmündig)&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Hauptstadt:&#039;&#039;&#039; Ihnnerau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Wappen:&#039;&#039;&#039; aufrechter goldener Handschuh auf hellblauem Grund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kurzbeschreibung:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Ein mittelgroßes, früher politisch sehr einflussreiches Lehen, dessen Herzog den Kronrat leitete. Im Jahr 256 übte Theobald v. Eirensee Verrat am Reich, um die Krönung Adors I. von Alumenas zu verhindern und den eigenen Einfluss im Reich zu wahren. Die darauffolgende Entadelung der Herzogsfamilie hat das Herzogtum in große Unruhe gestürzt. Der einzige von der Krone anerkannte Erbe ist der minderjährige Großherzog Gregor v. Greifenhain, der laut Dekret dem Greifenhainer Familienzweig zugerechnet wird. Das Herzogtum Eirensee wird damit Teil des Greifenhainer Erbes und wird in Zukunft in der Greifenhainer Erblinie vererbt werden und keine eigenständige Erbfolge mehr haben. Wirtschaftlich ist das Lehen eher unbedeutend und die Bevölkerung im Mittel etwas ärmer als in vielen anderen Herzogtümern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Diplomatie:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Viele Adelsfamilien, die unter dem Haus Eirensee zu Macht und Einfluss gelangt sind, fürchten, dass es im Gefolge der Entadelung der Herzogsfamilie und der Einordnung von Eirensee in das Greifenhainer Erbe zu einer grundlegenden Neuordnung des Herzogtums kommt, die sie mit Einbußen und Machtverlusten bezahlen müssen. Als besonders bedrohlich wird die Lage auch deshalb wahrgenommen, weil der junge Herzog in Greifenhain aufwächst und dem Einfluss des hiesigen Adels vollständig entzogen ist. Den Eirenseer Adel eint, dass er eine dauerhafte Unterordnung Eirensees unter den Rivalen Greifenhain mit allen Mitteln verhindern will. Der Weg dahin ist allerdings umstritten und reicht von Versuchen politischer Einflussnahme bis zum gewaltsamen Widerstand. Vor allem monetäre Unterstützung erhalten sie dabei gerüchteweise durch den Herzog von Schwarzwasser. Der Prozess der Einung der beiden Herzogtümer geht deshalb nur schleppend voran und es herrscht viel Zwietracht und Misstrauen zwischen Greifenhain und Eirensee. Schwer abzuschätzen bleibt derzeit, ob eine weitere Eskalation des Konflikts den Widerstand in Eirensee stärken würde oder ob die Koalition der Unwilligen einer ernsthaften Auseinandersetzung eher aus dem Weg gehen würde. Ein Erbfolgekrieg zwischen Greifenhain und Eirensee könnte allerdings durchaus langwierig werden, zumal beiden Herzogtümern eine starke ordnende Hand fehlt, so dass mit einer insgesamt eher unkoordinierten Kriegsführung und einer Vielzahl kleinerer Brandherde zu rechnen wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Personen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seine Herzogliche Hoheit &#039;&#039;&#039;Theobald Zirius Archimbar vom Eirensee&#039;&#039;&#039; (✝), ehemals Herzog von Eirensee und Vorsitzender des Kronrats; übte Verrat an Ador I. von Alumenas und wurde von Andurion v. Nharam im Duell erschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ihre Durchlaucht &#039;&#039;&#039;Margarita Ekaterina von Eirensee&#039;&#039;&#039;, genannt &amp;quot;Die schwarze Witwe&amp;quot;, Ehefrau von Theobald v. Eirensee; nach dem Tod ihres Mannes und der Entadelung ihrer Familie aus Ihnnerau geflohen und gerüchteweise in die alte Festung Rabenau gezogen, wo sie, von Angst und Misstrauen getrieben, mit großer Grausamkeit und Strenge herrschen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seine Durchlaucht &#039;&#039;&#039;Sigmund Theobald von Eirensee&#039;&#039;&#039; (✝), Sohn von Theobald v. Eirensee, Ehemann von Josephine v. Liliensee; zusammen mit Phillip v. Greifenhain in der Schlacht von Shevanor gefallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seine Herzogliche Hoheit &#039;&#039;&#039;Gregor Weiland Konrad vom Greifenhain&#039;&#039;&#039;, unmündiger Großherzog von Greifenhain und Herzog von Eirensee; Sohn von Sigmund v. Eirensee und Josephine v. Liliensee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herzogtum Greifenhain ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Einwohner:&#039;&#039;&#039; ~ 60.000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Regent:&#039;&#039;&#039; Großherzog Gregor Weiland Konrad vom Greifenhain (noch unmündig)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Hauptstadt:&#039;&#039;&#039; Greifenstein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Wappen:&#039;&#039;&#039; roter doppelköpfiger Greif auf silbernem Grund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kurzbeschreibung:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Eines der ältesten, größten und wichtigsten Herzogtümer des Reiches. Das Herzogtum ist weder sonderlich arm, noch sonderlich reich, was insbesondere mit dem Fehlen wirklich hervorstechender Handelszweige zusammenhängt. Umgekehrt ist Greifenhain auch kaum auf Importe angewiesen, da die meisten Güter vor Ort produziert werden können. Die wohlhabenderen Landstriche liegen insbesondere in den Tälern und Kernlanden. Daneben sind ausgeprägte Gebirgsformationen und karstige Felslandschaften charakteristisch, die bestenfalls zur Viehzucht taugen. Das Klima ist jedoch deutlich milder als in Winterfall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politisch dominieren mehrere große Adelsfamilien, die als Vasallen des Großherzogs teils relativ autarke Lehen verwalten, die zumeist um größere fruchtbare Täler und Ebenen zentriert sind. Über das Herzogtum hinaus bekannt sind die herzoglichen &amp;quot;Greifenreiter&amp;quot;, ein leichtes Kürassier-Regiment, dessen Soldaten aufgrund ihrer ikonischen, einem Greifenhaupt nachempfundenen Visierhelme kaum zu verwechseln sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich einer der großen Stabilitätsanker des Reiches, ist das Herzogtum durch den plötzlichen Tod Konrads und Phillips in eine tiefe Krise gestürzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Diplomatie&#039;&#039;&#039;: &lt;br /&gt;
Greifenhain war stets für seine starke Reichspolitik bekannt, aber auch für die anhaltende Rivalität mit dem benachbarten Herzogtum Eirensee. Die Hochzeit zwischen Konrads Tochter und Theobald .v Eirensees Sohn und der gemeinsame Kampf gegen die abtrünnige Baronie Shevanor konnten diese Kluft nur zeitweise überbrücken. Seit dem Tod Konrads und Theobalds Verrat ist sie tiefer denn je. Einige der älteren Adelsfamilien lehnen den unmündigen Gregor v. Greifenhain als Herzog grundsätzlich ab, da er in direkter Erblinie von dem Verräter Theobald v. Eirensee abstammt. Darüber hinaus gibt es eine starke Partei, die, unabhängig ihrer Loyalität zu Gregor, eine großangelegte militärische Kampagne gegen Eirensee befürwortet, um die mit der verstoßenen Herzogsfamilie verbündeten Grafenhäuser und Baronien zu zerschlagen. Auch die an der Grenze stationierten Greifenreiter scheinen nur auf eine Provokation aus Eirensee zu warten. Eine weitere Eskalation der Lage um die beiden Herzogtümer ist deshalb nicht unwahrscheinlich. Ohne die starke Hand eines Herzogs ist Greifenhain schwierig zu kontrollieren. Bis der minderjährige Gregor in einer Position ist, ein ernsthaftes Regiment zu führen, werden jedoch noch viele Jahre vergehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Personen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seine Herzogliche Hoheit &#039;&#039;&#039;Konrad Coelestin Dionysius vom Greifenhain&#039;&#039;&#039; (✝), Großherzog vom Greifenhain und zeitweise Herzog von Lichtenthal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seine Erlaucht &#039;&#039;&#039;Phillip Graf vom Greifenhain&#039;&#039;&#039; (✝), Sohn von Konrad. v. Greifenhain; zusammen mit Sigmund v. Eirensee in der Schlacht von Shevanor gefallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ihre Erlaucht &#039;&#039;&#039;Josephine Isolde vom Liliensee&#039;&#039;&#039;, Gräfin von Liliensee; Tochter von Konrad v. Greifenhain, Witwe von Sigmund v. Eirensee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seine Herzogliche Hoheit &#039;&#039;&#039;Gregor Weiland Konrad vom Greifenhain&#039;&#039;&#039;, unmündiger Großherzog von Greifenhain und Herzog von Eirensee; Sohn von Sigmund v. Eirensee und Josephine v. Liliensee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ihre Eminenz &#039;&#039;&#039;Svea Elisabetha vom Greifenhain&#039;&#039;&#039;, Hohepriesterin der Kirche der Temora, Mitglied des Rats der Sieben; Schwester von Konrad v. Greifenhain.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herzogtum Nharam ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Nharam.jpg|400px|thumb|right|Karte des Herzogtums Nharam]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Einwohner:&#039;&#039;&#039; ~40.000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Regent:&#039;&#039;&#039; Herzog Andurion III. von Nharam&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Hauptstadt&#039;&#039;&#039;: Aventia&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Wappen:&#039;&#039;&#039; im geteilten Schild goldene Korngarbe in Grün oben, silberner Eber in Grün unten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kurzbeschreibung:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Nharam ist die Kornkammer des Reiches. Das milde, sonnige Klima macht das Herzogtum ideal für den Anbau von Obst, Oliven, Wein und Weizen. Auch Wolle und Seide werden hier produziert. Rotwein aus Nharam wird im ganzen Königreich getrunken. Das Lehen ist stark ländlich geprägt. Es dominieren beschauliche Dörfer und Weiler, die sich im weiten Umkreis um die Hauptstadt gruppieren. Dazwischen erstrecken sich Äcker und Obstwiesen, sanfte Hügel und Seen und eine Vielzahl kleiner Wälder und Gehölze. Die Hauptstadt weist eine Vielzahl kultureller Errungenschaften auf, von gelehrten Akademien und Bibliotheken, prächtigen Tempeln und Schreinen, bis hin zu Theatern und Schaubühnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nharam ist als verhältnismäßig ruhiges und idyllisches Lehen bekannt. Der Adel hat hier viel Freiraum für Turniere, Jagden, die schönen Künste und anderen standestypischen Zeitvertreib. Die Ritter von Nharam, die man bei Turnieren leicht an ihren bunten Federbüschen, ihren blankpolierten Rüstungen und den schneeweißen Schimmeln erkennt, gelten in stärker militärisch geprägten Herzogtümern als etwas blasiert und eitel, wissen ihr selbstbewusstes Auftreten aber zumeist durch sehr geübte Lanzenführung zu untermauern. Militärisch spielt Nharam allerdings keine hervorgehobene Rolle und die einfachen Soldaten des Herzogtums sind wenig kampferprobt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Diplomatie:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Der amtierende Herzog war eine Art Mentor und Vaterfigur für den jung verwaisten Kronprinzen und spielte in den Verhandlungen des Kronrats um die Krönung Adors eine entscheidende Rolle. Nharam unterhält immer noch sehr gute Beziehungen zur Krone, die durch die enge Freundschaft zwischen Andurion und Ador gestützt werden. Traditionell ist auch das Herzogtum Werlental ein enger Verbündeter, da ein Großteil der in Nharam produzierten Wolle und Seide zur Verarbeitung in die dortigen Spinnereien und Tuchmacherstätten geschickt wird. Auch sonst ist die Herzogsfamilie gut vernetzt. Viele wohlhabende Adelsfamilien unterhalten eine Sommerresidenz in Nharam, um sich an dem günstigen Klima, der hervorragenden Küche und den schönen Künsten zu erfreuen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Personen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seine Herzogliche Hoheit &#039;&#039;&#039;Andurion III. von Nharam&#039;&#039;&#039;, Herzog von Nharam; enger Vertrauter und Mentor von Ador I. v. Alumenas; hat den Verräter Theobald v. Eirensee im Duell erschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seine Durchlaucht &#039;&#039;&#039;Partian von Nharam&#039;&#039;&#039;, Neffe (väterlicherseits) von Andurion v. Nharam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herzogtum Schwarzwasser ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Einwohner:&#039;&#039;&#039; ~25.000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Regent:&#039;&#039;&#039; Herzog Carisan Roland Fenrin von Schwarzwasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Hauptstadt:&#039;&#039;&#039; Siebenwacht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Wappen:&#039;&#039;&#039; silberner Turm über silbernem Fluss im Schildfuß auf schwarzem Grund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kurzbeschreibung:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Ein jüngeres Herzogtum, das eher am Rand der eigentlichen Herzlande des Königreichs gelegen ist. Das Herzogtum verfügt über die wichtigsten Silberminen des Reiches und ist wirtschaftlich überaus erfolgreich. Im Vergleich zu Winterfall bleibt deutlich mehr des erwirtschafteten Reichtums beim Adel und bei der Bevölkerung hängen, was an geschickter Verhandlungsführung, aber auch an den niedrigeren Zöllen und Abgaben liegt, die auf Silber im Vergleich zu Gold erhoben werden. Gerüchteweise verstehen sich die Kaufleute von Schwarzwasser zudem sehr gut darauf, ihre Erträge an der königlichen Steuerkasse vorbei zu schleusen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptstadt Siebenwacht ist einer der wichtigsten Kriegs- und Handelshäfen des Königreichs. Das Herzogtum verfügt zudem über eine gut ausgebildete Armee, die sich teilweise aus professionellen Söldnern und Landsknechten rekrutiert. Zu den bekanntesten Einheiten gehörte die sogenannte &#039;Schwarze Sieben&#039;, eine in der Hauptstadt begründete Söldnerkompanie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Diplomatie:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Die politische Lage Schwarzwassers ist überaus prekär. Der alternde Herzog von Schwarzwasser gehörte zu den engsten Verbündeten Eirensees und war einer der Wortführer der Adelsfraktion, die sich gegen die Krönung Adors stellte. Ob er über den Mordkomplott gegen Johanna v. Alrynes unterrichtet war oder ob Theobald v. Eirensee ihm mit seinen Plänen selbst in den Rücken fiel, ist bis heute Gegenstand wilder Spekulationen und Gerüchte. Nachgewiesen werden konnte ihm eine Beteiligung nie, und er selbst weist die Gerüchte auf das Schärfste von sich. Im reichstreuen Adel ist Carisan v. Schwarzwasser nichtsdestotrotz eine persona non grata. Gleichwohl ist das Herzogtum zu wichtig, um es fallen zu lassen. Ein offener Bruch mit Schwarzwasser, gekoppelt mit der instabilen Lage in Greifenhain und Eirensee, könnte Zentrifugalkräfte freisetzen, die das ganze Königreich in Schieflage bringen würden. Wie sich die politische Situation um Schwarzwasser entwickeln wird, bleibt abzuwarten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Personen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seine Herzogliche Hoheit &#039;&#039;&#039;Carisan Roland Fenrin von Schwarzwasser&#039;&#039;&#039;, Herzog von Schwarzwasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herzogtum Werlental ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Einwohner:&#039;&#039;&#039; ~45.000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Regent:&#039;&#039;&#039; Herzog Widumar Isegrein d.J. vom Werlental&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Hauptstadt:&#039;&#039;&#039; Bruchstein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Wappen:&#039;&#039;&#039; schreitender goldener Hirsch auf grünem Grund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kurzbeschreibung:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Die zentralste Provinz des Herzlandes, in unmittelbarer Nachbarschaft zum Herzogtum Alrynes und zur Reichsstadt Alumenas gelegen. Werlental ist insbesondere für seine vielen Gerbereien, Spinnereien und Tuchmacherstätten bekannt, die das ganze Königreich beliefern. Die rege Handwerks- und Handelstätigkeit beschert dem Herzogtum nicht nur einige recht wohlhabende Kaufleute, sondern auch eine mit Zöllen und Abgaben gut gefüllte Staatskasse. In Werlental ist viel alter Adel ansässig. Das hat einerseits damit zu tun, dass Werlental zu den alten Kernprovinzen des Reiches zählt, andererseits aber auch mit den verlässlichen Erträgen aus Pacht und Steuer, die zu einer gewissen Sesshaftigkeit und Kontinuität beitragen. Verarmte Landgüter und verwaiste Burgen sucht man hier vergebens. Neben den alten Grafengeschlechtern und Baronien findet sich in Werlental eine wachsende Zahl edler und hochedler Bürger, insbesondere solche aus den reichen Kaufmannsfamilien, die einen nicht zu unterschätzenden Einfluss haben. Überhaupt ist die Beziehung zwischen Adel und Bürgertum eng, was nicht zuletzt an der starken Interessengemeinschaft liegt. Der Wohlstand des Adels hängt von der Handelstätigkeit der Kaufleute ab, die in ihren Geschäften wiederum von der politischen Einflussnahme des Adels profitieren, was beide Seiten zweckmäßig zu ihrem Vorteil nutzen. Den Werlentaler Adel findet man bei Hofe insbesondere in politisch-administrativen Ämtern, während die große Bühne gemieden wird. Das Militär spielt im Herzogtum hingegen keine bedeutende Rolle. Und auch das Rittertum hat hier keinen allzu festen Stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Diplomatie:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
In anderen Herzogtümern fällt gelegentlich die gehässige Bemerkung, der Werlentaler Adel würde zu keiner Verhandlung ohne einen Rechenschieber erscheinen. Oder neuerdings: ohne einen kaufmännischen Berater. Tatsächlich sind die Werlentaler dafür bekannt, hart zu verhandeln und ihre Interessen sehr genau im Blick zu halten. Überschwängliche Loyalitätsbekundungen oder schnelle Entscheidungen sind aus Werlental eher selten zu erwarten, stattdessen pflegt man zu taktieren und günstige Augenblicke abzuwarten, um das bestmögliche Verhandlungsergebnis zu erzielen. Zu diesem kalkulierten Handeln gehört jedoch auch, dass sich in Werlental selten blinder Opportunismus durchsetzt, sondern alle Verhandlungen mit einer gewissen Sorgfalt und einem genauen Blick auf langfristige Folgen geführt werden. Ist der Adel von einer Entscheidung überzeugt, heißt das freilich nicht, dass man nicht dennoch versuchen würde, möglichst vorteilhafte Konditionen zu erzielen. So soll auch die Stimme des Herzogs für Ador während der Verhandlungen im Kronrat ihren Preis gehabt haben, obwohl informierte Kreise eine Parteinahme Widumars für das Königshaus fast für sicher hielten, schließlich hatte Werlental bereits die Ernennung Anaras zur Regentin unterstützt. Werlental pflegt traditionell gute Beziehungen zu Nharam. Eine gewisse gegenseitige Geringschätzung, oder zumindest ein Grad an Unverständnis, ist für die Beziehung zu stärker repräsentativ-militaristisch organisierten Herzogtümern wie Alrynes kennzeichnend, die eine ganz andere Adelskultur pflegen als das in Werlental üblich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Personen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seine Herzogliche Hoheit &#039;&#039;&#039;Widumar Isegrein d.J. vom Werlental&#039;&#039;&#039;, Herzog von Werlental&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seine Exzellenz &#039;&#039;&#039;Anselm Reichsgraf zu Eulenburg&#039;&#039;&#039;, Königlicher Hofkanzler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herzogtum Winterfall ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Einwohner:&#039;&#039;&#039; ~ 20.000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Regent:&#039;&#039;&#039; Herzogin Ediphanie Carolina Fiara von Winterfall-Aschenfeld zu Ehrenstein und Ruchin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Hauptstadt:&#039;&#039;&#039; Ehrenstein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Wappen:&#039;&#039;&#039; silberner Wolf auf dreispitzigem goldenen Berg stehend in blauem Grund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kurzbeschreibung:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Das nördlichste Herzogtum ist vor allem für zwei Dinge bekannt: die größten Goldvorkommen des Reiches und seine teils direkt aus dem Fels gehauene Hauptstadt Ehrenstein. Von Ehrenstein und einigen weiteren Siedlungen um den Goldberg abgesehen, ist das Herzogtum dünn besiedelt. Es dominieren karge Felslandschaften und schneebedeckte Gebirgszüge. Wo ehemals dichte Nadelwälder standen, finden sich heute großflächige Rodungen. Zum Tal hin, in Richtung Aschenfeld, wird das Lehen zwar etwas freundlicher. Aber auch hier findet man nur kleine Weiler, wenige Dörfer und bestenfalls eine Handvoll verstreuter Rittergüter. Die nächste größere Stadt ist das am Meer gelegene Himmelsfels, die Hauptstadt der reichsunmittelbaren Grafschaft Dorwacht, die über einen eigenen Sitz im Kronrat verfügt. In Dorwacht finden sich die zentralen Werften des Königreichs, wo insbesondere die Schiffe der königlichen Handelsflotte gebaut werden. Der größte Teil des in Winterfall geförderten Goldes wird hier verschifft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirtschaftlich ist Winterfall weniger wohlhabend als viele denken, da die Krone über Zölle und Abgaben einen Großteil der Erträge abschöpft. Der Adel ist zwar nicht arm, aber von goldenen Tellern wird in Winterfall nicht gegessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Diplomatie:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Winterfall ist ein wirtschaftlich für die Krone sehr bedeutendes Lehen, politisch ist sein Einfluss aber begrenzt, was auch mit der großen räumlichen Entfernung vom königlichen Hof zusammenhängt. Adel aus Winterfall sieht man in Alumenas oder in Lichtenthal nur selten. Insgesamt ist Winterfall, wie auch Aschenfeld, ein eher konservatives, eigenbrötlerisches Lehen, das seinen eigenen Regeln und Konventionen folgt und zum restlichen Reichsadel nur begrenzte Kontakte pflegt. Die meisten anderen Adelsgeschlechter sind darüber ganz froh, da der Adel aus Winterfall als etwas ungehobelt gilt und bei höfischen Anlässen nicht gern gesehen ist. Für Himmelsfels als wichtige Hafenstadt und den zugehörigen Dorwachter Adel gilt das jedoch nicht im gleichen Maße, da man hier allgemein etwas näher am Puls der Zeit ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Personen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ihre Herzogliche Hoheit &#039;&#039;&#039;Ediphanie Carolina Fiara von Winterfall-Aschenfeld zu Ehrenstein und Ruchin&#039;&#039;&#039;, Herzogin von Winterfall und Aschenfeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seine Erlaucht &#039;&#039;&#039;Saldur Marinon Callendes von Dorwacht&#039;&#039;&#039;, Reichsgraf von Dorwacht; Mitglied des Kronrats.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ihre Erlaucht &#039;&#039;&#039;Isabella Maria von Dorwacht&#039;&#039;&#039;, Ehefrau von Saldur v. Dorwacht, Schwester v. Iustitian v. Alrynes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Komtess Agatha &#039;&#039;&#039;Cecilia Isabella von Dorwacht&#039;&#039;&#039;, Tochter von Saldur v. Dorwacht und Isabella v. Dorwacht.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Staff-inari</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.alathair.de/index.php?title=Grafschaft_Markweih&amp;diff=8930</id>
		<title>Grafschaft Markweih</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.alathair.de/index.php?title=Grafschaft_Markweih&amp;diff=8930"/>
		<updated>2018-09-18T11:22:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Staff-inari: /* Bedeutende ansässige Lehnsherren und Persönlichkeiten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die im Jahre 256, im Zuge der Krönung von König [[Ador I.]], neu etablierte Grafschaft Markweih befindet sich an der Westgrenze des [[Herzogtum Lichtenthal|Herzogtums Lichtenthal]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lehen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Adlerklamm===&lt;br /&gt;
welches südlich der Schwertfluren liegt und sich an den Westhängen des Gebirges befindet.&lt;br /&gt;
Dieses noch unvergebene Lehen, fällt besonders durch seine Östliche Grenze auf.&lt;br /&gt;
Nicht unwichtig für das Herzogtum, ebenso für den Handel ist der Pass in dem dieses an das Lehen Nebelpass grenzt.&lt;br /&gt;
Es führt direkt hinter dem Kloster Schwingensteins entlang und führt durch das dortige Gebirge.&lt;br /&gt;
Häufig war dieser Pass schon von Feinden blockiert wurden, um diesen wichtigen Handels und Wanderweg zu nehmen.&lt;br /&gt;
Der Rest des Lehens wird vor allem von grünen wiesen bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Maidenschild===&lt;br /&gt;
ganz im Westen des Herzogtums gelegen, befindet sichauf einer weiten Ebene hinter der Siedlung [[Schwingenstein]]. Keine Dörfer zieren dieses Stück Land und abgesehen von einem Wachturm, ist dieses Lehen gänzlich unbewohnt. Zu nah scheinen die Feinde aus [[Rahal]], um sich hier anzusiedeln.&lt;br /&gt;
In dem nicht vergebenen Lehen wechseln sich Wälder mit Wiesen ab.&lt;br /&gt;
Maidenschild liegt ein gutes Stück im Osten vorgerückt und somit auch taktisch ein wichtiger Ausgangspunkt.&lt;br /&gt;
In der Vergangenheit wurde es gerne einmal für Belagerung und Angriffe der Feinde Lichtenthals eingenommen.&lt;br /&gt;
Die Bedrohung konnte aber jedes Mal wieder in die Flucht geschlagen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rittersee===&lt;br /&gt;
eine malerische Landschaft, welche dem geneigten Reisenden nach [[Adoran]] das südlichste Lehen der Grafschaft Markweih zeigt in den dichten Wald von Hagentor übergeht.&lt;br /&gt;
In diesem noch nicht vergebenen Lehen steckt im Namen schon dass, was Rittersee vor allem einnimmt:&lt;br /&gt;
hier erstreckt fast vollständig ein kleiner See.&lt;br /&gt;
Um diesen herum finden sich ein paar Bäume, ebenso wie grüne Wiesen.&lt;br /&gt;
Auch eine Herberge hat ihren Platz in Rittersee gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schwertfluren===&lt;br /&gt;
ist das nördlichste Gebiet der Grafschaft Markweih, in Sichtweite der Ruinen von [[Varuna]], und wird vom Baron Thelor von Schwerfluren verwaltet. In Schwertfluren findet sich eine Ordensburg der Ritterschaft des Königreichs.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Über dieses Lehen wacht Sir Thelor von Schwertfluren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Lehen liegt in einer kleinen Gebirgseinbuchtung und ist von ihm, außer an der westlichen Grenze umgeben.&lt;br /&gt;
In Schwertfluren selbst finden  ein größerer und ein sehr viel kleinere See im Osten, ansonsten wird dessen Bild vor allem durch grüne Wiesen bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schwingenstein===&lt;br /&gt;
[[Schwingenstein]] und das [[Kloster der Temora]], im Zentrum der Grafschaft Markweih gelegen, ist der westlichste dichter besiedelte Ort des Herzogtums. Das [[Kloster der Temora]] befindet sich hier und wird, ebenso wie das Lehen, verwaltet durch die Geweihtenschaft Temoras.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In diesem unvergebenen Lehen findet sich erneut eine kleine Siedlung, die es an Wünschen nichts fehlen lässt.&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit ist aber der Herz Schwingensteins: Hier befindet sich das Kloster, in dem sich der Baum des Samens von Temora befindet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Ort, der schon viele Male umkämpft und belagert wurde und doch etwas das für immer mit zum Herz Lichtenthals gehören wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutende ansässige Lehnsherren und Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Die Ritterschaft Lichtenthals&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Baron Thelor von Gipfelsturm&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Baronin Helisande von Gipfelsturm&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Sir Heinrik von Alsted&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Etc.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Staff-inari</name></author>
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